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Sunnitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

The amazing preservation of the Quran

ohne Namen · Jamiatul Ulama KZN – Council of Muslim Theologians (Suedafrika) · 2026-09-18 · Durban · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Wahrhaftigkeit · tragend

Der Koran wurde durch die Kombination aus weitem mündlichem Auswendiglernen, sorgfältiger schriftlicher Sammlung und göttlicher Zusage seit der Offenbarung unverändert überliefert, was die These des Orientalismus von einer Verfälschung widerlegt.

Mutawatir bedeutet, dass er so weitreichend an so viele verschiedene Gruppen von Menschen verbreitet wurde, die alle dieselben exakten Worte hatten, dass es undenkbar ist, dass eine einzelne Person oder Gruppe ihn verfälscht haben könnte.

Der Text argumentiert, dass der Koran seit der Offenbarung an Muhammad bis in die Gegenwart unverändert überliefert wurde. Er stellt die mündliche Überlieferung in der arabischen Gesellschaft des 7. Jahrhunderts in den Vordergrund und beschreibt die schriftliche Sammlung unter dem ersten Kalifen Abu Bakr sowie die standardisierte Ausgabe unter dem Kalifen Uthman. Als zentrales Argument wird die weite Verbreitung des Textes unter vielen Menschen angeführt, die eine Verfälschung unwahrscheinlich mache. Der Text kritisiert den europäischen Orientalismus, der nach seiner Darstellung den Koran fälschlich als veränderbar betrachte. Die Zusage Gottes, den Koran zu bewahren, wird als theologische Grundlage genannt. Der Text versteht sich als akademische Verteidigung der Authentizität des Korantextes.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
bei einer benannten anderen Gruppe
Was hilft dagegen?
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Genannte Stellen

Koran 15:9

Gemessen

Grundhaltung
0 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
2 von 3, benannt: Europäische Orientalisten und Akademiker
Zeitbezug
früher 3, jetzt 1, künftig 0

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Quelle: http://lostislamichistory.com Veröffentlicht von: MV Media Das Erwachen Europas aus dem Mittelalter und die darauffolgende geistige Aufklärung des 17. bis 19. Jahrhunderts waren eine der mächtigsten Bewegungen der modernen Geschichte. Sie brachte Europa eine Hingabe zur empirischen Wissenschaft, zum kritischen Denken und zum intellektuellen Diskurs. Ein großer Teil davon wurde aus der geistigen Geschichte der muslimischen Welt importiert, über muslimische Eingangspunkte nach Europa wie Spanien, Sizilien und Südosteuropa. Dieser Anstieg an geistiger Arbeit fiel mit einer Periode des europäischen Imperialismus und Kolonialismus über die muslimische Welt zusammen. Europäische Nationen wie England, Frankreich und Russland eroberten allmählich Teile der muslimischen Welt und teilten sie unter sich auf. So führte die geistige Aufklärung, gekoppelt mit dem Imperialismus über die muslimische Welt, zu dem, was die Europäer als kritische Studie des Islam, seiner Geschichte, seiner Überzeugungen und Lehren sahen. Diese Bewegung ist als Orientalismus bekannt. Einer der größten Mängel des Orientalismus ist jedoch die Analyse der islamischen Geschichte nach europäischen Maßstäben, wobei die Jahrhunderte akademischer Arbeit, die von großen muslimischen Geistesgrößen seit der Zeit des Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) geleistet wurden, verworfen werden. Einer der gefährlichsten Aspekte des Orientalismus war die europäische Studie der Ursprünge des Korans. Da es in akademischen Kreisen weithin akzeptiert ist, dass sowohl die Tora der Juden als auch das Neue Testament der Christen sich über die Jahrhunderte verändert haben, glaubten europäische Akademiker fälschlicherweise, dass dasselbe auch für den Koran gelten müsse. Ihre Bemühungen, ihren Glauben zu beweisen, dass der Koran verändert wurde und nicht authentisch ist, führten zu Studien und Werken von fragwürdiger Absicht und geringem wissenschaftlichem Wert. Dieser Artikel wird die Ursprünge des Korans, seine Überlieferung und seine Zusammenstellung kritisch analysieren, um zu verstehen, warum Muslime die Kopien des Korans, die sie in ihren Häusern haben, als die exakt gleichen Worte annehmen, die vom Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) in den frühen 600er Jahren nach Christus gesprochen wurden. Die Zusage zum Schutz Muslime glauben, dass Allah bereits zugesagt hat, den Koran vor der Veränderung und dem Fehler zu schützen, die früheren heiligen Texten widerfahren sind. Allah sagt im Koran in Sure al-Hidschr, Vers 9: إِنَّا نَحْنُ نَزَّلْنَا الذِّكْرَ وَإِنَّا لَهُ لَحَافِظُونَ "Wir sind es wahrlich, die Wir die Ermahnung herabgesandt haben, und Wir sind es wahrlich, die Wir sie bewahren." Für Muslime ist dieser Vers der Zusage von Allah ausreichend, um zu wissen, dass Er den Koran vor jeglichen Fehlern und Veränderungen im Laufe der Zeit schützen wird. Für Menschen, die jedoch die Authentizität des Korans von Anfang an nicht anerkennen, kann dieser Vers offensichtlich nicht als Beweis seiner Authentizität dienen, da er im Koran selbst steht. Von hieraus beginnt die akademische Diskussion. Die Überlieferung des Korans an die Gefährten Die Offenbarung des Korans war kein isoliertes Ereignis in der Zeit. Es war ein ständiger Strom von Versen, die zu Muhammad (Friede sei mit ihm) während der 23 Jahre seiner Prophetenschaft in Mekka und Medina herabstiegen. Der Prophet (Friede sei mit ihm) bestellte zahlreiche seiner Gefährten als Schreiber, die die neuesten Verse sofort nach ihrer Offenbarung aufschrieben. Mu'awiya ibn Abu Sufyan und Zaid bin Thabit waren unter den Schreibern, die diese Aufgabe hatten. In den meisten Fällen wurden neue Verse auf Knochen-, Leder- oder Pergamentfetzen geschrieben, da Papier noch nicht aus China importiert worden war. Es ist wichtig anzumerken, dass Muhammad (Friede sei mit ihm) die Schreiber die Verse nach dem Aufschreiben vorlesen ließ, damit er Korrektur lesen und sicherstellen konnte, dass keine Fehler vorlagen. 1 Um weiter sicherzustellen, dass keine Fehler vorlagen, befahl Muhammad (Friede sei mit ihm), dass niemand anderes auf demselben Blatt wie der Koran aufschreiben solle, nicht einmal seine Worte, Hadith. Bezüglich der Blätter, auf die der Koran geschrieben wurde, erklärte er: "Und wer irgendetwas von mir außer dem Koran geschrieben hat, soll es tilgen." 2 Dies geschah, um sicherzustellen, dass keine anderen Worte versehentlich als Teil des Korantextes betrachtet wurden. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass das physische Aufschreiben des Korans nicht der Hauptweg war, auf dem der Koran festgehalten wurde. Arabien im 7. Jahrhundert war eine mündliche Gesellschaft. Sehr wenige Menschen konnten lesen und schreiben, daher wurde großer Wert auf die Fähigkeit gelegt, lange Gedichte, Briefe und andere Botschaften auswendig zu lernen. Vor dem Islam war Makkah ein Zentrum der arabischen Poesie. Jährlich wurden Feste abgehalten, die die besten Dichter aus der gesamten Arabischen Halbinsel zusammenbrachten. Begeisterte Teilnehmer lernten die exakten Worte auswendig, die ihre Lieblingsdichter rezitierten, und zitierten sie Jahre und Jahrzehnte später. In dieser Art mündlicher Gesellschaft lernte und festhielt also die große Mehrheit der Gefährten den Koran durch Auswendiglernen. Zusätzlich zu ihrer natürlichen Fähigkeit zum Auswendiglernen machte die rhythmische Natur des Korans sein Auswendiglernen viel leichter. Der Koran wurde nicht nur einer kleinen Auswahl von Gefährten vorgetragen. Er wurde von Hunderten und Tausenden von Menschen gehört und auswendig gelernt, viele von ihnen Reisende nach Madinah. So verbreiteten sich Suren und Verse des Korans während des Lebens des Propheten (Friede sei mit ihm) schnell in alle Ecken der Arabischen Halbinsel. Diejenigen, die Verse vom Propheten (Friede sei mit ihm) gehört hatten, gingen und verbreiteten sie unter fernen Stämmen, die sie ebenfalls auswendig lernten. Auf diese Weise erlangte der Koran einen literarischen Status, der unter den Arabern als mutawatir bekannt ist. Mutawatir bedeutet, dass er so weitreichend an so viele verschiedene Gruppen von Menschen verbreitet wurde, die alle dieselben exakten Worte hatten, dass es undenkbar ist, dass eine einzelne Person oder Gruppe ihn verfälscht haben könnte. Einige Aussprüche des Propheten (Friede sei mit ihm) gelten als authentisch, weil sie mutawatir sind, aber der gesamte Koran selbst wird als mutawatir akzeptiert, wegen seiner weiten Verbreitung während des Lebens des Propheten (Friede sei mit ihm) auf mündlichem Wege. Sammlung nach dem Tod des Propheten (Friede sei mit ihm) Wir haben bisher gesehen, dass die Art und Weise, wie der Koran den zahlreichen Gefährten des Propheten (Friede sei mit ihm) gelehrt wurde, verhinderte, dass er dem Schutz weniger Menschen unterworfen war. Da sich die Verse in der islamischen Welt weit verbreiteten, war es unmöglich, dass diese Verse geändert wurden, ohne dass Muslime in anderen Teilen der Welt es bemerkten und sie berichtigten. Darüber hinaus rezitierte während des Lebens des Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) der Engel Dschibril den gesamten Koran einmal im Jahr mit ihm, während des Ramadan. Als der Koran gegen Ende des Lebens des Propheten (Friede sei mit ihm) vollständig offenbart war, sorgte er dafür, dass zahlreiche Gefährten den gesamten Koran auswendig kannten. Während der Regierungszeiten der ersten Kalifen entstand jedoch die Notwendigkeit, alle Verse in einem zentralen Buch zusammenzustellen. Als vorbeugende Maßnahme fürchteten die Kalifen, die nach dem Tod des Propheten (Friede sei mit ihm) die islamische Welt regierten, dass die Gemeinschaft in Gefahr wäre, den Koran für immer zu verlieren, wenn die Zahl der Menschen, die den Koran auswendig wussten, zu niedrig sinken würde. Infolgedessen ordnete der erste Kalif, Abu Bakr, der von 632 bis 634 regierte, an, dass ein Ausschuss unter der Leitung von Zaid bin Thabit organisiert werde, um alle schriftlichen Koranfragmente zu sammeln, die in der gesamten muslimischen Gemeinschaft verstreut waren. Der Plan bestand darin, sie alle in einem zentralen Buch zusammenzustellen, das aufbewahrt werden konnte, falls die Menschen, die den Koran auswendig wussten, aussterben würden. Zaid war sehr sorgfältig darin, von wem er Verse annahm. Wegen der enormen Verantwortung, die Worte des Korans nicht versehentlich zu verändern, nahm er nur Pergamentstücke mit Koran an, die in Gegenwart des Propheten (Friede sei mit ihm) niedergeschrieben worden sein mussten, und es mussten zwei Zeugen vorhanden sein, die dies bezeugen konnten. Diese Koranfragmente, die er sammelte, wurden jeweils mit dem auswendig gelernten Koran selbst verglichen, um sicherzustellen, dass keine Abweichung zwischen den schriftlichen und mündlichen Versionen bestand. Als die Aufgabe abgeschlossen war, wurde ein endgültiges Buch aller Verse zusammengestellt und Abu Bakr vorgelegt, der es in den Archiven des jungen muslimischen Staates in Madinah aufbewahrte. Es kann mit Sicherheit angenommen werden, dass diese Kopie, die Abu Bakr hatte, genau den Worten entsprach, die Muhammad (Friede sei mit ihm) gesprochen hatte, aufgrund der zahlreichen Auswendigler des Korans, die in Madinah anwesend waren, in Verbindung mit den verstreuten Pergamentstücken, auf denen er aufgezeichnet war. Hätten es Abweichungen gegeben, hätten die Menschen in Madinah das Problem angesprochen. Es gibt jedoch keine Aufzeichnung über irgendeinen Widerstand gegen Abu Bakrs Projekt oder dessen Ergebnis. Das Mus'haf von Uthman Während des Kalifats von Uthman, von 644 bis 656, entstand in der muslimischen Gemeinschaft ein neues Problem bezüglich des Korans: die Aussprache. Während des Lebens des Propheten (Friede sei mit ihm) wurde der Koran in sieben verschiedenen Dialekten offenbart – Qira'as. Die Dialekte unterschieden sich geringfügig in ihrer Aussprache bestimmter Buchstaben und Wörter, aber die Gesamtbedeutung blieb unverändert. Diese sieben Dialekte waren keine Innovation, die durch die Verfälschung des Korans in späteren Jahren eingeführt wurde, da sie vom Propheten (Friede sei mit ihm) selbst erwähnt wurden, und es gibt zahlreiche Aussprüche von ihm, die die Authentizität aller sieben Dialekte beschreiben und in den Hadith-Sammlungen von Bukhari und Muslim aufgezeichnet sind. Der Grund für die verschiedenen Dialekte des Korans war es, es verschiedenen Stämmen rund um die Arabische Halbinsel zu erleichtern, ihn zu lernen und zu verstehen. Während Uthmans Regierungszeit begannen Menschen, die an den Randbereichen in die muslimische Welt kamen, an Orten wie Persien, Aserbaidschan, Armenien und Nordafrika, den Koran zu lernen. Ein Problem entstand für sie, was die Aussprache von Wörtern betraf, da sie verschiedene Araber hörten, die dieselben Verse unterschiedlich aussprachen. Obwohl die verschiedenen Aussprachen vom Propheten (Friede sei mit ihm) gebilligt wurden und es keinen inhärenten Schaden darin gab, dass sie rezitiert und gelehrt wurden, führte dies zu Verwirrung unter den neuen nicht-arabischen Muslimen. Uthman reagierte, indem er eine Gruppe beauftragte, sich zusammenzufinden, den Koran gemäß dem Dialekt des Stammes Quraysh (des Stammes des Propheten) zu ordnen und den Dialekt von Quraysh in alle Teile des Reiches zu verbreiten. Uthmans Team (das wiederum Zaid bin Thabit einschloss) stellte einen Koran in ein Buch (bekannt als Mus'haf – vom Wort für Seite, Sahifa) zusammen, basierend auf Ersthand-Manuskripten zusammen mit den Erinnerungen der besten Koranrezitatoren von Madinah. Dieses Mus'haf wurde dann mit der Kopie verglichen, die Abu Bakr in Auftrag gegeben hatte, um sicherzustellen, dass es keine Abweichungen gab. Uthman ordnete dann an, zahlreiche Kopien des Mus'haf herzustellen, die in ferne Provinzen im gesamten Reich gesandt wurden, zusammen mit Rezitatoren, die den Massen den Koran lehren sollten. Da der Koran nun zusammengestellt und regelmäßig produziert wurde, bestand kein Bedarf für die zahlreichen Fragmente von Versen, die die Menschen in ihrem Besitz hatten. Er ordnete daher an, dass diese Fragmente zerstört werden, damit sie in Zukunft nicht verwendet werden können, um Verwirrung unter den Massen zu verursachen. Obwohl Orientalisten diesen Vorfall nutzen, um den fehlerhaften Anspruch zu beweisen, dass es einige Abweichungen gab, die Uthman beseitigen wollte, ist das eine vereinfachte Art, das Ereignis zu betrachten. Die gesamte Gemeinschaft in Madinah, einschließlich zahlreicher angesehener Gefährten wie Ali ibn Abi Talib, stimmte diesem Plan willig zu, und es wurden keine Einwände erhoben. Hätte er legitime Unterschiede beseitigt, hätten die Menschen in Madinah mit Sicherheit Einspruch erhoben oder sich sogar gegen Uthman aufgelehnt, was keines von beiden geschah. Stattdessen wurde das Mus'haf von Uthman von der gesamten Gemeinschaft als authentisch und korrekt akzeptiert. Die Schrift des Korans Ein weiterer Vorwurf, den Orientalisten erheben, hat mit der Tatsache zu tun, dass das Mus'haf von Uthman keinerlei diakritische Zeichen (Punkte, die die Buchstaben unterschieden, und Vokalmarkierungen) enthielt. Die Buchstaben, die in seinem Mus'haf zu sehen sind, sind somit nur das Skelettgerüst der arabischen Buchstaben. Zum Beispiel würde das Wort قيل (er sagte) ohne diakritische Zeichen so aussehen: ڡٮل. Den Behauptungen der Orientalisten zufolge könnte ein Leser das Wort dann als فيل (Elefant), قبل (vor) oder قَبّل (er küsste) lesen. Offensichtlich hätte das Lesen solcher unterschiedlicher Wörter einen enormen Unterschied in der Bedeutung. Orientalisten wie der australische Professor der frühen 1900er Jahre, Arthur Jeffery, behaupten, dass die Kopie des Korans von Uthman aufgrund ihres Mangels an diakritischen Zeichen es ermöglichte, dass variantenreiche Lesarten und somit variantenreiche Bedeutungen existierten, wodurch der Koran heute nicht authentisch sei. Dieses Argument weist zahlreiche Mängel auf: Erstens ist die Tatsache, dass Uthman Rezitatoren mit seinen Kopien des Mus'haf sandte, von enormer Bedeutung. Wir müssen uns daran erinnern, dass die Hauptart, wie der Koran bewahrt wurde, mündlich war, und die schriftlichen Kopien nur als Ergänzung zur mündlichen Rezitation gedacht waren. Wenn jemand bereits einen Vers auswendig kennt, dienten die Skelettbuchstaben in einer Kopie von Uthmans Mus'haf nur als visuelle Hilfe bei der Rezitation. Um dieses Beispiel zu veranschaulichen, können wir uns die folgende Inschrift auf der Innenseite des Felsendoms in Jerusalem ansehen. Das Gebäude wurde Ende des 7. Jahrhunderts erbaut und weist auf der Innenseite des Gebäudes eine der ältesten kalligraphischen Inschriften in arabischer Sprache auf, geschrieben in derselben Kufischen Schrift wie Uthmans Mus'haf: Für jemanden, der mit der arabischen Sprache und einigen grundlegenden gängigen Formulierungen bezüglich der Überlegenheit Allahs vertraut ist, ist es leicht zu erkennen, was dieser Teil der Inschrift besagt: بسم الله الرحمن الرحيم لا اله الا الله وحده لا شريك له له الملك و له الحمد يحي و يميت و هو على كل شئ قدير محمد عبد الله و رسوله Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Gnädigen. Es gibt keinen Gott außer Gott. Er ist Einer. Er hat keinen Gesellen. Ihm gehört die Herrschaft und Ihm gehört der Lobpreis. Er lässt leben und Er lässt sterben; und Er hat Macht über alle Dinge. Muhammad ist der Diener Gottes und Sein Gesandter. 4 Auf dieselbe Weise wie dieser Abschnitt konnte das Mus'haf von Uthman von jemandem leicht gelesen werden, der mit den Versen und der arabischen Schrift vertraut war. Somit ist die Behauptung, dass der Mangel an diakritischen Zeichen es unmöglich macht zu wissen, welches das ursprüngliche Wort war, offensichtlich unbegründet. Das zweite Problem mit den Behauptungen von Orientalisten wie Jeffery hat mit der Idee zu tun, ein Wort aufgrund des Mangels an diakritischen Zeichen völlig falsch zu lesen. Nehmen wir für einen Moment an, dass keine Rezitatoren in der Nähe sind, um zu erklären, wie ein Vers aus Uthmans Mus'haf zu lesen ist, und jemand stößt auf das Wort ڡٮl. Wie wir zuvor feststellten, kann dies aufgrund der Position der diakritischen Zeichen eine Reihe verschiedener Wörter sein. Allerdings kann ein gebildeter Leser anhand von Kontexthinweisen leicht herausfinden, welches Wort es sein soll. Es ist nahezu unmöglich, dass ein Leser das Wort „vor" durch „Elefant" ersetzt und der Satz trotzdem noch Sinn ergibt. Während es in einigen Fällen vorkommen mag, dass ein Leser versehentlich ein Wort durch ein anderes ersetzt, das immer noch Sinn ergibt, sind diese Fälle selten angesichts der Art und Weise, wie die arabische Sprache aufgebaut ist, und das setzt immer noch voraus, dass keine koranischen Rezitatoren in der Nähe sind, um den Leser zu leiten. Im Laufe der Zeit, während der 700er und 800er Jahre, begannen diakritische Zeichen in den Mus'hafs auf der gesamten muslimischen Welt hinzugefügt zu werden. Dies geschah, da sich die muslimische Welt von einer mündlichen zu einer schriftlichen Gesellschaft wandelte, um das Lesen aus einer Kopie des Korans weiter zu erleichtern und Fehler durch Personen zu eliminieren, die die Verse, die sie lasen, noch nicht kannten. Heute enthalten fast alle modernen Mus'hafs diakritische Zeichen auf den Skelettbuchstaben zusammen mit Vokalmarkierungen, um das Lesen zu erleichtern. Das Isnad-System Eines der drängendsten Probleme in den Augen der frühen Muslime war der Schutz der Heiligkeit des Korans. Zahlreich im gesamten Koran und in den Aussprüchen des Propheten (Friede sei mit ihm) werden die Muslime daran erinnert, dass die Juden und Christen ihre Texte im Laufe der Zeit verfälscht haben, die nun nicht mehr als authentisch gelten können. Infolgedessen entwickelten die frühen Muslime ein System, um sicherzustellen, dass der Koran und der Hadith nicht durch menschlichen Fehler, sei er absichtlich oder unabsichtlich, verändert würden. Das sich entwickelnde System ist als Isnad-System bekannt. Das Isnad-System betonte den Sanad eines bestimmten Ausspruchs. Zum Beispiel wird in der Hadith-Sammlung des Bukhari jeder Hadith von einer Kette von Überlieferern eingeleitet, die vom Bukhari zurück zum Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) führt. Diese Kette wird als Sanad bezeichnet. Um sicherzustellen, dass der Hadith authentisch ist, muss jeder Überlieferer in der Kette als zuverlässig bekannt sein, ein gutes Gedächtnis haben, vertrauenswürdig sein und andere fromme Eigenschaften besitzen. Die frühe islamische Gemeinschaft legte großen Wert auf dieses System zur Bestimmung der Authentizität von Hadith sowie von Versen aus dem Koran. Wenn jemand behaupten würde, einen Vers zu haben, der nicht im kanonischen Text des Mus'haf von Uthman enthalten ist, würden die Gelehrten die Kette betrachten, die diese Person als zurückgehend zum Propheten (Friede sei mit ihm) behauptete, und daraus bestimmen, ob eine Chance bestand, dass er authentisch war. Offensichtlich würde jeder, der Verse des Korans fälschte, nicht in der Lage sein, sie mit dem Propheten (Friede sei mit ihm) zu verbinden, und seine/ihre Behauptung würde gemäß dem Isnad-System abgewiesen. Das Isnad-System diente somit dem Schutz der Heiligkeit des Korans sowie des Hadith, da es Menschen davon abhielt, fehlerhafte Behauptungen aufzustellen, die dann als Tatsache akzeptiert werden könnten. Durch den Fokus auf die Zuverlässigkeit des Sanad konnte die Zuverlässigkeit der Verse oder Hadith selbst festgestellt werden. Zaid bin Thabit verwendete ein Proto-Isnad-System bei seiner Arbeit an der Zusammenstellung des Korans während des Kalifats von Kalif Abu Bakr, und das Wachstum des Isnad-Systems in den darauffolgenden Jahrzehnten half, den Text davor zu schützen, in irgendeiner Weise verändert zu werden. Fazit Dieser Artikel soll keine vollständig erschöpfende Studie der Geschichte des Korans sein. Die Gelehrsamkeit von hunderten von Menschen im Laufe der islamischen Geschichte, um die Heiligkeit des Korans zu gewährleisten, kann nicht auf einige tausend Wö
Wortlaut im Original
Source: http://lostislamichistory.com Posted by: MV Media The awakening of Europe from the Dark Ages and the subsequent intellectual enlightenment of the 1600s-1800s was one of the most powerful movements in modern history. It brought to Europe a dedication to empirical science, critical thinking, and intellectual discourse. Much of this was imported from the Muslim world’s intellectual history, through Muslim entry points into Europe such as Spain, Sicily, and Southeast Europe. This rise in intellectual work coincided with a period of European imperialism and colonialism over the Muslim world. European nations such as England, France, and Russia slowly conquered portions of the Muslim world, dividing it among themselves. Thus the intellectual enlightenment, coupled with imperialism over the Muslim world, led to what the Europeans saw as a critical study of Islam, its history, beliefs, and teachings. This movement is known as Orientalism. One of the greatest shortcomings of Orientalism, however, is the analysis of Islamic history on European terms, discarding the centuries of academic work put in by great Muslim minds since the time of the Prophet Muhammad (peace be upon him). One of the most dangerous aspects of Orientalism was the European study of the origins of the Quran. Since it is well accepted in academic circles that both the Torah of the Jews and the New Testament of the Christians have changed over the centuries, European academics erroneously believed the same must be true about the Quran. Their efforts to prove their belief that the Quran has been changed and is not authentic led to studies and works of questionable intention and low scholarly merit. This article will critically analyze the origins of the Quran, its transmission, and its compilation, to understand why Muslims accept the copies of the Quran they have in their homes to be the exact same words that were spoken by Prophet Muhammad (peace be upon him) in the early 600s AD. The Promise to Protect Muslims believe that Allah has already promised to protect the Quran from the change and error that happened to earlier holy texts. Allah states in the Quran in Surat al-Hijr, verse 9: إِنَّا نَحْنُ نَزَّلْنَا الذِّكْرَ وَإِنَّا لَهُ لَحَافِظُونَ “Indeed, it is We who sent down the Quran and indeed, We will be it’s guardian.” For Muslims, this verse of promise from Allah is enough to know that He will indeed protect the Quran from any errors and changes over time. For people who do not accept the authenticity of the Quran in the first place, however, clearly this verse cannot serve as proof of its authenticity, since it is in the Quran itself. It is from here that the academic discussion begins. Narration of the Quran to the Companions The revelation of the Quran was not an isolated event in time. It was a constant stream of verses descending to Muhammad (peace be upon him) throughout the 23 years of his prophethood in Makkah and Madinah. The Prophet (peace be upon him) appointed numerous Companions of his to serve as scribes, writing down the latest verses as soon as they were revealed. Mu’awiya ibn Abu Sufyan and Zaid bin Thabit were among the scribes who had this duty. For the most part, new verses would be written on scraps of bone, hide, or parchment, since paper had not yet been imported from China. It is important to note that Muhammad (peace be upon him) would have the scribes read back the verses to him after writing them down so he can proofread and make sure there were no errors. 1 To further ensure that there were no errors, Muhammad (peace be upon him) ordered that no one records anything else, not even his words, hadith , on the same sheet as Quran. Regarding the sheets that the Quran was being written down on, he stated “and whoever has written anything from me other than the Quran should erase it” 2 . This was done to ensure that no other words were accidentally thought to be part of the text of the Quran. It is important to understand, however, that physical writing down of the Quran was not the main way that the Quran was recorded. Arabia in the 600s was an oral society . Very few people could read and write, thus huge emphasis was placed on ability to memorize long poems, letters, and other messages. Before Islam, Makkah was a center of Arabic poetry. Annual festivals were held every year that brought together the best poets from all over the Arabian Peninsula. Exuberant attendees would memorize the exact words that their favorite poets recited and quote them years and decades later. Thus, in this type of oral society, the vast majority of the Companions learned and recorded the Quran by memorization. In addition to their natural ability to memorize, the rhythmic nature of the Quran made its memorization much easier. The Quran was not narrated to just a few select Companions. It was heard and memorized by hundreds and thousands of people, many of them travelers to Madinah. Thus, chapters and verses of the Quran quickly spread during the life of the Prophet (peace be upon him) to all corners of the Arabian Peninsula. Those who had heard verses from the Prophet (peace be upon him) would go and spread them to tribes far away, who would also memorize them. In this way, the Quran achieved a literary status known among the Arabs as mutawatir. Mutawatir means that it was so vastly disseminated to so many different groups of people, who all had the same exact wording, that it is inconceivable that that any one person or group could have falsified it. Some sayings of the Prophet (peace be upon him) are known to be authentic through it being mutawatir, but the entire Quran itself is accepted as being mutawatir, because of its wide spread during the life of the Prophet (peace be upon him) through oral means. Collection After the Death of the Prophet (peace be upon him) We have thus far seen that the way the Quran was taught to the numerous Companions of the Prophet (peace be upon him) prevented it from being subject to the protection of a few people. As verses became widespread across the Islamic world, it was impossible for those verses to be changed without Muslims in other parts of the world noticing and correcting them. Furthermore, during the life of Prophet Muhammad (peace be upon him), the angel Jibreel would recite the entire Quran with him once a year, during Ramadan. When the Quran was finished being revealed near the end of the Prophet ’s life (peace be upon him), he made sure that numerous companions knew the entire Quran by heart. During the reigns of the first caliphs, however, a need to compile all the verses into a central book arose. Taking preemptive action, the caliphs who ruled the Muslim world after the death of the Prophet (peace be upon him) feared that if the number of people who had the Quran memorized dipped too low, the community would be in danger of losing the Quran forever. As a result, the first caliph, Abu Bakr, who ruled from 632 to 634, ordered a committee be organized, under the leadership of Zaid bin Thabit, to collect all the written pieces of Quran that were spread throughout the Muslim community. The plan was to collect them all into one central book that could be preserved in case the people who had the Quran memorized died out. Zaid was very meticulous about who he accepted verses from. Because of the enormous responsibility of not accidentally altering the words of the Quran, he only accepted pieces of parchment with Quran on them had to have been written down in the presence of the Prophet (peace be upon him) and there had to be two witnesses who can attest to that fact. 3 These fragments of Quran that he collected were each compared with the memorized Quran itself, ensuring that there was no discrepancy between the written and oral versions. When the task was completed, a finalized book of all the verses was compiled and presented to Abu Bakr, who secured it in the archives of the young Muslim state in Madinah. It can be assumed with certainty that this copy that Abu Bakr had matched exactly the words that Muhammad (peace be upon him) had spoken because of the numerous memorizers of Quran present in Madinah, coupled with the disseminated pieces of parchment on which it was recorded. Had there been discrepancies, the people of Madinah would have raised the issue. There is, however, no record of any opposition to Abu Bakr’s project or its outcome. The Mus’haf of Uthman During the caliphate of Uthman, from 644 to 656, a new issue regarding the Quran arose in the Muslim community: pronunciation. During the life of the Prophet (peace be upon him), the Quran was revealed in seven different dialects – qira’as. The dialects differed slightly in their pronunciation of certain letters and words, but the overall meaning was unchanged. These seven dialects were not an innovation brought in by corruption of the Quran in later years, as it was mentioned by the Prophet (peace be upon him) himself, and there are numerous sayings of his describing the authenticity of all seven dialects that are recorded in the hadith compilations of Bukhari and Muslim. The reason for there being different dialects for the Quran was to make it easier for different tribes around the Arabian Peninsula to learn and understand it. During Uthman’s reign, people coming into the Muslim world at its periphery, in places like Persia, Azerbaijan, Armenia, and North Africa were beginning to learn the Quran. An issue arose for them when it came to pronunciation of words, as they would hear different Arabs pronouncing the same verses differently. Although the different pronunciations were sanctioned by the Prophet (peace be upon him) and there was no inherent harm in people reciting and teaching them, it led to confusion among new non-Arab Muslims. Uthman responded by commissioning a group to come together, organize the Quran according to the dialect of the tribe of Quraysh (the Prophet’s tribe), and spread the Qurayshi dialect to all parts of the empire. Uthman’s team (which again included Zaid bin Thabit) compiled a Quran into one book (known as a mus’haf – from the word for page, sahifa) based on first hand manuscripts along with the memories of the best Quran reciters of Madinah. This mus’haf was then compared with the copy that Abu Bakr commissioned, to make sure there were no discrepancies. Uthman then ordered numerous copies of the mus’haf to be made, which were sent to far off provinces throughout the empire, along with reciters who would teach the masses the Quran. Because the Quran was now compiled and being produced on a regular basis, there was no need for the numerous fragments of verses that people had in their possession. He thus ordered that those fragments be destroyed so they cannot be used in the future to cause confusion among the masses. Although Orientalists use this incident to try to prove the erroneous claim that there were some discrepancies that Uthman wanted to eliminate, that is a simplistic way of looking at the event. The entire community in Madinah, including numerous eminent Companions such as Ali ibn Abi Talib, willingly went along with this plan, and no objections were voiced. Had he been eliminating legitimate differences, the people of Madinah would have surely objected or even revolted against Uthman, neither of which happened. Instead, the mus’haf of Uthman was accepted by the entire community as authentic and correct. The Script of the Quran Another complaint that Orientalists make deals with the fact that the Mus’haf of Uthman lacked any diacritical marks (dots that differentiated the letters and vowel markings). The letters seen in his mus’haf are thus just the skeletal base of Arabic letters. For example, the word قيل (he said), without diacritical marks would look like this: ڡٮل. According to the claims of Orientalists, a reader can then read the word as فيل (elephant), قبل (before), or قَبّل (he kissed). Clearly, reading such different words would have a huge difference in meaning. Orientalists such as the Australian professor of the early 1900s, Arthur Jeffery, claim that Uthman’s copy of the Quran, with its lack of diacritical marks made it possible for variant readings, and thus variant meanings to exist, making the Quran today not authentic. There are numerous flaws in this argument: First, the fact that Uthman sent reciters with his copies of the mus’haf is of huge importance. We must remember that the main way the Quran was preserved was orally, and the written copies were only meant to be a supplement to oral recitation. If someone already has a verse memorized, the skeletal letters in a copy of Uthman’s mus’haf served only as a visual aid when reciting. To illustrate this example, we can look at the following inscription on the inside of the Dome of the Rock, in Jerusalem. The building was built in the late 600s and features one of the oldest calligraphic inscriptions in Arabic on the inside of the building, written in the same Kufic script as Uthman’s mus’haf: For someone familiar with the Arabic language and some basic common phrases regarding the supremacy of Allah, it is easy to make out what this part of the inscription says: بسم الله الرحمن الرحيم لا اله الا الله وحده لا شريك له له الملك و له الحمد يحي و يميت و هو على كل شئ قدير محمد عبد الله و رسوله In the name of God, the Merciful the Compassionate. There is no god but God. He is One. He has no associate. Unto Him belongeth sovereignity and unto Him belongeth praise. He quickeneth and He giveth death; and He has Power over all things. Muhammad is the servant of God and His Messenger. 4 In the same way as this passage, the mus’haf of Uthman could be easily read by someone who was familiar with the verses and the Arabic script. Thus the claim that the lack of diacritical marks makes it impossible to know what the original word was is clearly baseless. The second problem with the claims of Orientalists like Jeffery deals with the idea of reading a word completely wrong based on the lack of diacritical marks. Let us assume for a moment that there are no reciters around to explain how a verse should be read from Uthman’s mus’haf and someone comes across the word ڡٮل. As we stated earlier, this can be a number of different words based on where the diacritical marks are. However, from context clues, an educated reader can easily figure out what word it is supposed to be. It is almost impossible for a reader to replace the word “before” with “elephant” and have the sentence still make sense. While in some cases a reader may accidentally replace one word with another that still makes sense, these occasions are rare with the way the Arabic language is set up, and all that is still assuming there are no Quranic reciters around to guide the reader. Over time, during the 700s and 800s, diacritical marks began being added to the mus’hafs throughout the Muslim world. This was done as the Muslim world shifted from an oral to a written society, to further facilitate reading from a copy of the Quran, and to eliminate errors by people who did not already know the verses they were reading. Today, almost all modern mus’hafs include diacritical marks on the skeletal letters along with vowel markings to make reading easier. The Isnad System One of the most pressing issues in the eyes of the early Muslims was the protection of the sanctity of the Quran. Numerous times throughout the Quran and sayings of the Prophet (peace be upon him), the Muslims are reminded that the Jews and Christians corrupted their texts over time, which now cannot be taken as authentic. As a result, early Muslims developed a system for ensuring that the Quran and hadith would not be subject to change by human error, either intentional or unintentional. The system that developed is known as the isnad system. The isnad system emphasized the sanad , of a particular saying. For example, in the hadith compilation of Bukhari, each hadith is preceded by a chain of narrators that goes from Bukhari back to the Prophet Muhammad (peace be upon him). This chain is known as a sanad . To ensure that the hadith is authentic, each narrator in the chain must be known to be reliable, have a good memory, be trustworthy, and have other righteous qualities. The early Islamic community placed huge emphasis on this system for determining the authenticity of hadith as well as verses from the Quran. If someone were to claim to have had a verse that was not in the canonical text of Uthman’s mus’haf, scholars would look at the chain that person claimed went back to the Prophet (peace be upon him) and determined from it if there was a chance that it was authentic. Clearly, anyone forging verses of the Quran would not be able to connect it to the Prophet (peace be upon him), and his/her claim would be discounted according to the isnad system. The isnad system thus worked to preserve the sanctity of the Quran as well as the hadith, as it prevented people from making erroneous claims that could then be accepted as fact. Through the focus on the the reliability of the sanad , the reliability of the verses or hadith themselves could be ascertained. Zaid bin Thabit used a proto-isnad system in his work compiling the Quran during the caliphate of Caliph Abu Bakr, and the growth of the isnad system in subsequent decades helped protect the text from being altered in any way. Conclusions This article is not meant to be a fully exhaustive study of the history of the Quran. The scholarship of hundreds of people throughout Islamic history to ensure the sanctity of the Quran cannot be boiled down to a few thousand words. However, it is clear through the introductory issues mentioned here that the text of the Quran clearly was not altered from the time of Muhammad (peace be upon him) to the present day. The fact that it was so widespread during his life helped ensure that any malicious attempts to change the words of the holy book would be futile. The meticulous compilation of the text by Abu Bakr and Uthman served as a backup system in case the oral preservation of the Quran was lost. Finally, the isnad system helped ensure any claims to add to or remove from the Quran could not pass by a scholarly process that was central to the preservation of Islam itself. In conclusion, the claims of Orientalists that the Quran has been changed overtime as the Bible and Torah have are clearly misleading. There is no evidence backing up the idea that the Quran has changed, and attempts to prove that it has are based on rudimentary and uneducated understandings of the history of the Quranic text