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Bahaitum · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

How I Advocate for Human Rights Without Becoming Political

ohne Namen · Baha'i Blog · 2026-09-19 · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Gemeinschaft · tragend

Bahai können und sollen Menschenrechtsverletzungen benennen und sich für die Unterdrückten einsetzen, ohne sich einer politischen Partei oder Fraktion anzuschließen, indem sie sich auf universelle Menschenrechtsstandards und praktischen Dienst stützen.

Diese Unterscheidung, zwischen dem Aussprechen gegen Ungerechtigkeit und dem Diktieren der politischen Mittel, durch die Gerechtigkeit erreicht werden soll, ist es, wo ich meinen Standpunkt gefunden habe.

Der Text argumentiert, dass Bahai trotz ihrer Ablehnung parteipolitischer Aktivität eine klare Verantwortung zur Menschenrechtsfürsprache tragen. Der Sprecher grenzt dabei zwei Ebenen voneinander ab: das Benennen und Dokumentieren von Menschenrechtsverletzungen einerseits und das Diktieren politischer Mittel andererseits. Er stützt sich auf Zitate aus den Bahai-Schriften, die das Befreien der Unterdrückten als Pflicht bezeichnen. Als praktische Beispiele werden ein Solidaritätsmarsch in Riga, die Unterstützung afghanischer Flüchtlinge in Österreich sowie die Arbeit von Nazila Ghanea und Payam Akhavan angeführt. Der Text betont, dass Menschenrechtsengagement nicht auf Experten beschränkt ist, sondern in lokalen Gemeinden beginnen kann. Die zentrale Botschaft lautet, dass das Aussprechen gegen Ungerechtigkeit und das Festhalten an universellen Menschenrechtsstandards mit der Nichtbeteiligung an parteipolitischer Politik vereinbar ist. Der Text ruft dazu auf, durch Fürsprache, Dienst und Solidarität zu einer gerechteren Welt beizutragen, ohne sich einer politischen Fraktion anzuschließen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Abdu'l-Baha, Bahaiische Heilige Schriften · Baha'u'llah, Auszüge aus den Schriften Baha'u'llahs

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Es mangelt nicht an Tragödien in der Welt. Völkermorde, Rassismus, geschlechtsspezifische Gewalt, die Verfolgung religiöser und ethnischer Minderheiten – die Liste ist lang, und ihr Gewicht kann äußerst schwer sein. Bei vielen Menschen entfacht das Zeugen von Ungerechtigkeit einen brennenden Wunsch zu handeln, zu sprechen, nach Besserem zu verlangen. Als Bahai fühlen viele von uns auch diesen Wunsch, können sich aber manchmal unsicher fühlen, wie sie handeln sollen, angesichts unserer Nichtbeteiligung an parteipolitischer Politik. Als ich meinen Master in Öffentlichem Völkerrecht und Menschenrechten machte, wurde mir bewusst, dass Menschenrechte viel breiter sind, als sie oft diskutiert werden. Wir sprechen nicht über eine enge politische Agenda. Wir sprechen über das Recht auf sauberes Wasser, auf eine gesunde Umwelt, auf Nahrung, auf Sicherheit, auf Gesundheitsversorgung; die grundlegenden Bedingungen, die ein würdiges menschliches Leben möglich machen. Und was ich bemerkte, ist, dass man, wenn man das politische Rauschen beiseiteschiebt und sich auf das zugrunde liegende Recht konzentriert, fast immer Konsens findet. Sehr wenige Menschen, über sehr unterschiedliche Hintergründe und Überzeugungen hinweg, werden einem sagen, dass Kinder hungern sollten, oder dass Gemeinschaften vergiftetes Wasser trinken sollten, oder dass Menschen an vermeidbaren Krankheiten sterben sollten. Diese Rechte neigen dazu, uns zu vereinen. Es sind die politischen Vorschriften dafür, wie sie erreicht werden sollen, die uns spalten, und genau dort habe ich als Bahai gelernt, einen anderen Weg einzuschlagen. Ich glaube, dass die Bahai-Schriften klar machen, dass Fürsprache für die Unterdrückten nicht nur erlaubt ist; sie wird erwartet. Abdu'l-Baha schreibt: „Strebt daher danach, dass eure Taten Tag für Tag schöne Gebete sein mögen. Wendet euch Gott zu, und sucht stets zu tun, was recht und edel ist. Bereichert die Armen, erhebt die Gefallenen, tröstet die Trauernden, bringt Heilung den Kranken, beruhigt die Furchtsamen, befreit die Unterdrückten, bringt Hoffnung den Hoffnungslosen, gebt Obdach den Obdachlosen! Dies ist das Werk eines wahren Bahai…" 1 „Befreit die Unterdrückten." Das ist keine passive Anweisung. Aber es sagt auch nicht: Reißt die Institutionen nieder, die sie unterdrücken, und ersetzt sie durch solche eurer Wahl. Diese Unterscheidung, zwischen dem Aussprechen gegen Ungerechtigkeit und dem Diktieren der politischen Mittel, durch die Gerechtigkeit erreicht werden soll, ist es, wo ich meinen Standpunkt gefunden habe. Soweit ich es verstehe, kann ich sagen, dass eine Regierung versagt, die Rechte ihrer Bürger zu schützen. Ich kann den Missbrauch benennen, ihn dokumentieren, ihn ansprechen und verlangen, dass er gesehen wird. Was ich nicht tun kann, ist für den Fall einer Regierung zu kämpfen oder mich mit einer bestimmten politischen Fraktion als die Antwort zu verbünden. Ob Veränderung durch die Reform bestehender Institutionen kommt oder durch etwas völlig Neues, ist nicht mir zu verschreiben. Was ich glaube, worzu ich berufen bin, ist beizutragen, gerade jetzt, zu der Art von Welt, an die wir glauben. Vor einigen Jahren, als der Tod einer jungen Frau einen weltweiten Aufschrei über Frauenrechte und staatliche Gewalt auslöste, half ich bei der Organisation eines lokalen Solidaritätsmarsches in Riga, Lettland, wo ich lebte. Wir versammelten uns, nicht unter einem Parteibanner oder einem politischen Slogan, sondern unter der einfachen Überzeugung, dass das Leben von Frauen zählt und dass Regierungen die Pflicht haben, die Menschen, die sie regieren, zu schützen und nicht zu gefährden. Das ist eine Menschenrechtsposition, keine parteipolitische. Sie fragt nichts danach, wer die Macht innehaben sollte, nur dass, wer sie innehat, an grundlegende Standards der menschlichen Würde gebunden sein muss. Auch stillere, aber ebenso wirkungsvolle Formen des Engagements habe ich miterlebt. Vor etwa zehn Jahren, als ich in der Tschechischen Republik lebte, entfaltete sich eine Flüchtlingskrise in ganz Europa. Gleich jenseits der Grenze in Österreich lebte eine Gruppe afghanischer Familien in provisorischen Unterkünften, während sie auf die Nachricht warteten, wo sie dauerhaft untergebracht werden würden. Einige persischsprachige Bahai aus unserer Gemeinde begannen, jedes Wochenende über diese Grenze zu fahren, um ihre Zeit, ihre Wärme und ihre Beherrschung einer Sprache anzubieten, die dem Dari nahe genug war, damit ein echtes Gespräch möglich wurde. Was sie diesen Familien gaben, war die Chance, eine Mahlzeit mit Menschen zu teilen, die sie verstehen konnten, zu lachen, mit ihren Kindern zu spielen, sich inmitten einer Erfahrung menschlich zu fühlen, die sich andernfalls zutiefst entmenschlichend anfühlen konnte. Nicht jedes Engagement ist laut. Es kann es sein und muss es manchmal auch. Aber es ist auch möglich, dass Engagement sanfter ist; dass es Lachen ist, das von den Wänden der Flüchtlingsunterkünfte abprallt, ein geteilter Topf Essen oder ein Gespräch zwischen Herzen. Auch das ist die Arbeit am Aufbau einer gerechteren Welt. Bahá'u'lláh schrieb, dass „alle Menschen dazu erschaffen wurden, eine stets voranschreitende Zivilisation voranzutreiben.“ 2 Diese Aussage impliziert, dass wir nicht hier sind, um lediglich das zu flicken, was kaputt ist, sondern um an der Errichtung von etwas Besserem teilzuhaben. Sich über Menschenrechtsverletzungen zu äußern, sie zu benennen, sie zu dokumentieren, dafür zu sorgen, dass sie gesehen und verstanden werden, ist Teil dieses zivilisatorischen Projekts. Wir behandeln nicht bloß Symptome einer kaputten Welt; wir legen Fundamente für eine gerechte. Zwei bemerkenswerte Beispiele dafür, wie dies in der Praxis aussieht, kommen mir in den Sinn. Erstens Nazila Ghanea, die derzeit als Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für die Freiheit der Religion oder des Glaubens tätig ist. In ihrer Aufgabe ist sie damit betraut, weltweite Verletzungen der Religionsfreiheit zu untersuchen und sich für den universellen Schutz von Gedanken, Gewissen und Religion einzusetzen. Zweitens Payam Akhavan, ein Menschenrechtsanwalt, der neben jahrzehntelanger anderer Advocacy-Arbeit als Rechtsberater für das internationale Gremium diente, das die Menschen anklagte, die während der Jugoslawienkriege Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hatten. Beide sind Bahai. Beide zeigen, dass es durchaus möglich ist, mit Strenge, moralischer Klarheit und echtem institutionellem Einfluss zu wirken, während man an Prinzipien festhält, statt parteiisch zu sein. Beide zeigen, wie wir Verbrechen benennen und Regierungen zur Rechenschaft ziehen können, ausgehend von einem Bekenntnis zu universellen Menschenrechtsstandards, statt von politischer Zugehörigkeit. In ihrer Arbeit sehen wir genau die Art der doppelten Anstrengung, zu der der Glaube uns ruft: gegenwärtiges Leiden anzugehen und zugleich zu etwas Größerem und Dauerhafterem beizutragen. Natürlich werden die meisten von uns nie als Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen tätig sein oder Fälle vor internationalen Gerichtshöfen vortragen. Aber Menschenrechtsengagement ist nicht Experten vorbehalten. Es kann in unseren eigenen Nachbarschaften und Gemeinden beginnen. Wir können uns ehrenamtlich bei Graswurzelorganisationen engagieren, deren Arbeit uns anspricht, ob sie Flüchtlinge, Überlebende häuslicher Gewalt, obdachlose Menschen, den Umweltschutz oder den Zugang zu Bildung unterstützen. Wir können Spendenaktionen organisieren, Schulmaterial sammeln, Mittel für humanitäre Hilfsmaßnahmen aufbringen oder unsere beruflichen Fähigkeiten Organisationen anbieten, die im Namen verwundbarer Bevölkerungsgruppen arbeiten. Wir können Räume für bedeutungsvolle Gespräche schaffen, jene begleiten, die sich isoliert fühlen, junge Menschen in die Mentorenschaft nehmen und dazu beitragen, Gemeinden aufzubauen, in denen jeder Mensch mit Würde und Respekt behandelt wird. Keine dieser Handlungen erfordert, dass wir uns einer politischen Partei oder Ideologie anschließen. Sie erfordern lediglich, dass wir die Menschlichkeit in anderen anerkennen und mit Dienst darauf antworten. Die bahaiischen Schriften fordern uns nicht auf, angesichts von Leid zu schweigen, noch auf Fragen der menschlichen Würde neutral zu bleiben. Sie rufen uns zum Handeln auf: die Verletzlichen zu verteidigen, die Unterdrückten zu erheben und dabei zu helfen, eine Gesellschaft aufzubauen, die auf Gerechtigkeit und Einheit gegründet ist. Ob durch Fürsprache, Dienst oder schlichte Gesten der Solidarität – jeder von uns kann eine Rolle dabei spielen, auf Leid so zu reagieren, dass es die Menschen zusammenbringt, statt sie auseinanderzutreiben. Abdu'l-Baha, Bahaiische Heilige Schriften Baha'u'llah, Auszüge aus den Schriften Baha'u'llahs
Wortlaut im Original
There is no shortage of tragedy in the world. Genocides, racism, gender-based violence, the persecution of religious and ethnic minorities—the list is long, and the weight of it can be extremely heavy. For many people, witnessing injustice ignites a burning desire to act, to speak, to demand better. As Baha’is, many of us also feel this desire, but can sometimes feel unsure of how to act, given our non-involvement in partisan politics. When I was getting my master’s degree in Public International Law and Human Rights, I came to realise that human rights is much broader than how it’s often discussed. We are not talking about a narrow political agenda. We are talking about the right to clean water, to a healthy environment, to food, to safety, to healthcare; the basic conditions that make a dignified human life possible. And what I noticed is that when you strip away the political noise and focus on the underlying right, you almost always find consensus. Very few people, across very different backgrounds and beliefs, will tell you that children should go hungry, or that communities should drink poisoned water, or that people should die from preventable illness. These rights tend to unite us. It’s the political prescriptions for how to achieve them that divide us, and that is precisely where, as a Baha’i, I have been learning how to tread a different path. I believe that the Baha’i Writings make clear that advocacy on behalf of the oppressed is not only permitted; it is expected. Abdu’l-Baha writes: “Therefore strive that your actions day by day may be beautiful prayers. Turn towards God, and seek always to do that which is right and noble. Enrich the poor, raise the fallen, comfort the sorrowful, bring healing to the sick, reassure the fearful, rescue the oppressed, bring hope to the hopeless, shelter the destitute! This is the work of a true Baha’i…” 1 “Rescue the oppressed.” That is not a passive instruction. But it also does not say: tear down the institutions that oppress them and replace them with ones of your choosing. That distinction, between speaking out against injustice and dictating the political means by which justice should be achieved, is where I have come to find my footing. From what I understand, I can say that a government is failing to protect the rights of its citizens. I can name the abuse, document it, raise it, and demand it be seen. What I cannot do is campaign for the fall of a government or align myself with a particular political faction as the answer. Whether change comes through the reform of existing institutions or through something entirely new is not mine to prescribe. What I believe I am called to do is contribute, right now, to the kind of world we believe in. A few years ago, when the death of a young woman sparked a global outcry over women’s rights and state violence, I helped organise a local solidarity march in Riga, Latvia, where I was living. We gathered, not under a party banner or a political slogan, but under the simple conviction that women’s lives matter and that governments have an obligation to protect rather than endanger the people they govern. That is a human rights position, not a partisan one. It asks nothing about who should hold power, only that whoever does must be held accountable to basic standards of human dignity. I have also witnessed quieter, but equally powerful forms of advocacy. About ten years ago, when I was living in the Czech Republic, a refugee crisis was unfolding across Europe. Just across the border in Austria, a group of Afghan families were living in temporary housing while they awaited word on where they would be permanently settled. A few Persian-speaking Baha’is in our community began driving across that border every weekend to offer their time, their warmth, and their fluency in a language close enough to Dari that real conversation was possible. What they gave those families was the chance to share a meal with people who could understand them, to laugh, to play with their children, to feel human in the middle of an experience that could otherwise feel profoundly dehumanising. Not all advocacy is loud. It can be, and sometimes needs to be. But it is also possible for advocacy to be softer; to be laughter bouncing off the walls of refugee housing, a shared pot of food, or a conversation between hearts. That too is the work of building a more just world. Baha’u’llah wrote that “all men have been created to carry forward an ever-advancing civilization.” 2 The statement implies that we are not here simply to patch what is broken, but to participate in the construction of something better. Speaking out about human rights abuses, naming them, documenting them, ensuring they are seen and understood, is part of that civilisational project. We are not merely treating symptoms of a broken world; we are laying foundations for a just one. Two remarkable examples of this in action come to my mind. First, Nazila Ghanea , who currently serves as the United Nations Special Rapporteur on Freedom of Religion or Belief. In her role, she is tasked with investigating global violations of religious freedom and advocating for the universal protection of thought, conscience, and religion. Second is Payam Akhavan , a human rights lawyer who, along with decades of other advocacy, served as a legal advisor to the international body prosecuting the people who committed genocide and crimes against humanity during the Yugoslav Wars. Both are Baha’is. Both demonstrate that it is entirely possible to operate with rigour, moral clarity, and real institutional impact while remaining principled rather than partisan. Both show how we can name abuses and hold governments accountable from a place of commitment to universal human rights standards rather than political allegiance. In their work, we see exactly the kind of dual effort the Faith calls us to: addressing present suffering while contributing to something larger and more enduring. Of course, most of us will never serve as a United Nations Special Rapporteur or argue cases before international tribunals. But human rights advocacy is not reserved for experts. It can begin in our own neighbourhoods and communities. We can volunteer with grassroots organisations whose work resonates with us, whether they support refugees, survivors of domestic violence, people experiencing homelessness, environmental protection, or access to education. We can organise donation drives, collect school supplies, raise funds for humanitarian relief efforts, or offer our professional skills to organisations working on behalf of vulnerable populations. We can create spaces for meaningful conversations, accompany those who feel isolated, mentor young people, and help build communities where every person is treated with dignity and respect. None of these actions require us to align ourselves with a political party or ideology. They simply require us to recognise the humanity in others and respond with service. The Baha’i Writings do not ask us to be silent in the face of suffering, nor neutral on questions of human dignity. They call us to act: to defend the vulnerable, uplift the oppressed, and help build a society rooted in justice and unity. Whether through advocacy, service, or simple acts of solidarity, each of us can play a role in responding to suffering in a way that brings people together rather than driving them apart. Abdu’l-Baha, Baha’i Sacred Writings Baha’u’llah, Gleanings of the Writings of Baha’u’llah