1552-Woher kommen wir (Christlich)- Buddhismus im Alltag - Achtsamkeit im täglichen Leben
Im Gegensatz zum Buddhismus, der das Ich als fließenden Prozess ohne bleibende Substanz versteht, lehrt das Christentum die Existenz einer von Gott geschaffenen, unveränderlichen und unsterblichen Seele, die in der linearen Geschichte auf ewiges Leben bei Gott hinzieht.
Im Gegenteil, du bist als unverwechselbare Person gewollt. Und die Hoffnung ist, dass genau dieses du geläutet, aber nicht ausgelöscht, in der Gemeinschaft mit Gott seiner Erfüllung findet.
Der Text stellt die christliche Auffassung der Seele als von Gott geschaffene, unveränderliche und unsterbliche Einheit dar. Er grenzt diese Sichtweise explizit vom Buddhismus ab, der ein fließendes Bewusstsein ohne festes Ich und den Kreislauf der Wiedergeburt (Samsara) lehrt. Während der Buddhismus das Verlöschen des Ich-Anhaftens im Nirvana anstrebt, sucht das Christentum die Vollendung und Erlösung des individuellen Selbst. Die Seele entsteht entweder im Moment der Empfängnis (Kreationismus) oder wird von den Eltern weitergegeben (Traduzianismus), existiert aber nicht vor der Zeugung. Das lineare Geschichtsbild des Christentums mit Tod, Gericht und Auferstehung steht im Gegensatz zum zyklischen Werden und Vergehen des Buddhismus. Anstelle des unpersönlichen Karmas wird im Christentum die göttliche Gnade als tragende Kraft des Schicksals betont. Die Kernaussage ist, dass der Mensch als unverwechselbare Person gewollt ist und in der Gemeinschaft mit Gott seine Erfüllung findet, ohne dass sein Wesen aufgelöst wird.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
- Wo sitzt das Übel?
- im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
- Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
- eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens (erschlossen)
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
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Genannte Stellen
Psalm 139
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 1 von 5
- Konkretheit
- 1 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3, benannt: Buddhisten
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 1, künftig 3