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Sunnitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Wahlkampf - الحملات الإنتخابية

Bilal Moschee Frankfurt · Bilal Moschee Frankfurt · 2026-09-11 · Frankfurt am Main · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Wissen · tragend

Muslime sind verpflichtet, im öffentlichen Raum aktiv gegen die Verzerrung ihres Glaubens durch Politik und Extremismus vorzugehen, indem sie durch persönliches Zeugnis und Aufklärung das wahre Bild des Islam vermitteln.

Der Text ruft Muslime auf, im Wahlkampf aktiv zu werden und durch persönliche Ansprache sowie das eigene Vorbild das Bild des Islam zu korrigieren. Er argumentiert, dass die Einladung zu Allah (Da'wa) eine zentrale religiöse Pflicht sei, die über bloße politische Parteien hinausgehe. Als konkrete Beispiele werden die Verteidigung des Hijab durch weibliches Vorbild und die Distanzierung von Extremismus genannt. Der Text warnt vor der Verzerrung des Islam durch politische Parteien und den Extremismus, der von Feinden ausgenutzt werde. Es wird betont, dass Muslime ihren Glauben nicht verbergen sollen, sondern ihn selbstbewusst leben und vertreten müssen. Bei Unterdrückung wird die Auswanderung als legitime Option zur Bewahrung des Glaubens dargestellt. Die Ansprache richtet sich an die gesamte muslimische Gemeinschaft in Deutschland, insbesondere an Frauen und Männer im Alltag.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit; Bedrängnis der eigenen Gemeinschaft von außen
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
ausdrücklich auf beide

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Koran 3:102 · Koran 16:125 · Koran 4:147-149 · Hadith: Mu'adh nach Jemen · Hadith: Wissen der Gerechten

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
2 von 3, benannt: Politische Parteien, die den Islam herabwürdigen, und Extremisten
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Gnädigen. Lob sei Gott, dem Herrn der Welten, und ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, dem Herrn der Frommen, und ich bezeuge, dass Muhammad Sein Diener und Sein Gesandter ist, der Anführer der mit den leuchtenden, geröteten Füßen, möge die Segnungen und der Friede unseres Herrn auf ihm und auf seiner Familie und auf all seinen Gefährten sein. O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Allah in der rechten Art der Furcht und sterbt nicht, außer dass ihr Muslime seid. Meine Geliebten in Allah, bei jeder Wahl bemühen sich die Parteien um die Zufriedenheit der Wähler und um das Gewinnen ihrer Stimmen, indem sie Wahlkampagnen durchführen, mit den Menschen in Kontakt treten und ihnen ihre Programme und Ideen vorstellen. Die Frage, die sich bei jeder Wahl wiederholt, lautet: Wo ist der Muslim bei all dem? Und die Antwort lautet, dass die Muslime ihre eigenen Kampagnen durchführen und zu den Menschen vordringen müssen und sie die Bühne nicht allein den Parteien überlassen sollten. Vielleicht fragt sich einer von uns, wie wir das tun sollen und ob dies überhaupt zum Islam gehört? Und die Antwort lautet: Ja, vielmehr ist es eine der größten Pflichten im Islam, nämlich die Einladung zu Allah, dem Gepriesenen und Erhaben. Es ist die Aufgabe der Propheten und Gesandten und der Weg ihrer Nachfolger nach ihnen. Er, der Erhabene, sagte: „Rufe auf den Weg deines Herrn mit Weisheit und guter Ermahnung und streite mit ihnen auf die beste Weise. Wahrlich, dein Herr ist derjenige, der am besten weiß, wer von Seinem Weg abgewichen ist, und Er ist derjenige, der am besten die rechtgeleiteten kennt.“ Die Wahlkampagnen teilen sich in Massen- und Einzelkampagnen. Einige Kampagnen richten sich an ein großes Publikum und streben danach, ihre Botschaft an so viele wie möglich von ihnen zu vermitteln. Aber eines der wichtigsten Mittel der Wahlkampagnen sind die Einzelgespräche, die auf der direkten Kommunikation mit dem Einzelnen, dem Zuhören seiner Gefühle und Ideen, dem Verständnis seiner Fragen und dessen, was ihn beschäftigt, basieren. Es ist daher keine Überraschung, dass die Einladung der Propheten und Gesandten auf der Einzelinvitation basierte. Der Prophet oder Gesandte, möge Allahs Segen und Friede auf ihnen sein, sprach mit einer einzelnen Person, lud sie ein, überzeugte sie, widerlegte die Zweifel und beantwortete die Fragen. Und die Pflicht der Muslime heute ist es, das strahlende Bild des Islam zu verteidigen und den Menschen die Vorzüge dieser Religion darzulegen. Wir leben in einer Zeit, in der sich einige Parteien politisch davon bereichern, den Islam herabzuwürdigen, das Bild des Islam zu verzerren und die Angst vor ihm zu schüren. Wenn die Parteien zu den Menschen, einem nach dem anderen, vordringen, um sie von ihren Ideen und Programmen zu überzeugen, dann sind die Muslime noch mehr berechtigt, zu den Menschen vorzudringen, sie über ihre Religion zu informieren, die in ihren Köpfen haftenden Zweifel und verzerrten Bilder zu beseitigen und sie mit dem Islam so bekannt zu machen, wie er ist. Du, o Muslim, du, o Muslimin, der Nachbar, der Arbeitskollege, du, der Kunde, du, der Schüler, du, der Lehrer, bist den Menschen näher als die Politiker, hast mehr Anwesenheit in ihrem täglichen Leben und bist in ihren Augen aufrichtiger, weil sie dich unmittelbar kennen, deine Sitten und deinen Umgang sehen und mit dir sprechen, ohne Barrieren oder Vermittler. Und so hast du die Gelegenheit, die der Politiker nicht hat, der die Menschen nur in den Wahlzeiten trifft: die Gelegenheit, sie direkt anzusprechen, ihnen zuzuhören, auf ihre Fragen zu antworten und die falschen Vorstellungen, die sie über den Islam haben, zu korrigieren. Und der Prophet, möge Allahs Segen und Friede auf ihm sein, sagte: „Dieses Wissen wird von jeder Generation durch ihre Gerechten getragen, die es von der Verdrehung der Unwissenden, der Aneignung der Falschen und der Auslegung der Übertreibenden befreien.“ Ein Beispiel dafür ist das Hijab. Die Muslimin trägt eine große Verantwortung in der Verteidigung des Hijab, und zwar nicht nur, indem sie darüber spricht, sondern vielmehr, indem sie selbst durch ihren Hijab ein Vorbild ist, indem sie in ihrem Studium überlegen ist, in ihren Sitten überlegen ist, in ihrer Rede herausragt und eine positive Wirkung in ihrem Umfeld hat. Sie ist die Nachbarin mit Hijab, die von den Menschen respektiert wird. Und so wird ihre Verteidigung des Hijab nicht nur durch Worte, sondern sie selbst wird zu einem praktischen Beweis für die Unrichtigkeit des verzerrten Bildes, das manche von der muslimischen Frau zeichnen. Zusätzlich dazu brauchen wir eine Aufklärungskampagne über den Hijab, sei es über die sozialen Medien oder durch direkte Begegnungen mit den Menschen. Und auch hier liegt die größte Rolle bei den Frauen. Die Frau mit Hijab ist besser in der Lage, über ihre Erfahrung zu sprechen, und ihre Worte über den Hijab sind überzeugender und wirkungsvoller als die Worte eines Mannes darüber, weil sie es ist, die ihn lebt und dem damit verbundenen in ihrem täglichen Leben gegenübersteht. Dies ist ein Beispiel und ein Feld, in dem wir uns anstrengen sollten. Das zweite Feld, auf das sich die Anstrengungen der Muslime richten sollten, ist das Phänomen des Extremismus und der Radikalität. Der Extremismus ist eine alte Krankheit, die die Völker vor uns kannten, und der Herr der Schöpfung, möge Allahs Segen und Friede auf ihm sein, warnte davor, indem er sagte: „Hütet euch vor dem Extremismus in der Religion, denn wahrlich, der Extremismus in der Religion hat die, die vor euch waren, zugrunde gerichtet.“ So wie es die Pflicht der Muslime ist, den Islam vor denen zu verteidigen, die ihn von außen verzerren, so ist es auch ihre Pflicht, sein Bild vor dem Extremismus und der Abweichung zu schützen, die ihm von innen zugeschrieben wird. Der Extremismus existiert, und es ist nicht richtig, seine Existenz zu leugnen. Er ist der Leichnam, von dem sich die Rassisten und die Feinde des Islam ernähren, um das Bild der Muslime und ihrer Religion zu verzerren und unschuldige Menschen im Namen des Islam zu töten. Dies tut nur ein Irreführter und Irreführender, der dem Weg des Islam widerspricht und die heiligen Rechte der Menschen verletzt. Und es kann sein, dass Stellen und Staaten die Existenz der Extremisten ausnutzen, sie anspornen und ihnen den Weg für die Durchführung ihrer terroristischen Handlungen ebnen, um politische Interessen zu verwirklichen. Und so vereinen sich die ideologische Abweichung und die politischen Interessen in der Förderung dieser Verbrechen und ihrer Verbreitung. Von hieraus müssen die Muslime den Weg des Gesegneten, möge Allahs Segen und Friede auf ihm sein, im Umgang mit anderen und im Zusammenleben mit denen, die anderer Meinung sind, darlegen und die Menschen mit seiner Biografie bekannt machen. Wie es ihm, Friede und Segen Gottes auf ihm, erging, so war die Sunna des Propheten, Friede Gottes und sein Segen sei mit ihm, nicht die Tötung Unschuldiger, und er zwang niemanden zum Eintritt in den Islam. Er rief die Nichtmuslime zunächst nicht dazu auf, die Gesetze der Scharia anzuwenden, sondern das Wesentliche seiner Einladung bestand darin, sie zum Glauben an Allah und an Seinen Gesandten aufzurufen. Als der Prophet, Friede Gottes und sein Segen sei mit ihm, Mu‘ādh, möge Allah mit ihm zufrieden sein, nach Jemen entsandte, sagte er: „Du wirst zu einem Volk kommen, das zu den Leuten der Schrift gehört. Das Erste, worauf du sie einlädt, sei das Zeugnis, dass es keinen Gott gibt außer Allah und dass Muhammad der Gesandte Allahs ist. Wenn sie dir dann gehorchen und Muslime geworden sind, dann lehre sie, dass Allah ihnen fünf Gebete im Tag und in der Nacht vorgeschrieben hat. Wenn sie dir dann gehorchen, dann lehre sie, dass Allah ihnen eine Zakat vorgeschrieben hat, die von ihren Reichen genommen und ihren Armen zurückgegeben wird.“ So begann der Prophet, Friede Gottes und sein Segen sei mit ihm, mit der Einladung zum Glauben und befahl Mu‘ādh, möge Allah mit ihm zufrieden sein, nicht, die Leute der Schrift zunächst mit der Forderung nach den Gesetzen des Islam zu beauftragen. Daraus wird deutlich, dass es ein Fehler ist, wenn jemand seine Ansprache an die Nichtmuslime zunächst auf die Forderung nach der Anwendung der religiösen Gesetze auf sie stützt, anstatt sie zur Kenntnis des Islam und zum Glauben daran einzuladen. Dies widerspricht der prophetischen Sunna und gibt den Feinden der Muslime Material in die Hand, das sie ausnutzen, um Angst vor dem Islam und den Muslimen zu schüren. Meine Lieben, die Pflicht der Muslime heute besteht darin, unermüdlich an der Einladung zu Allah, dem Gepriesenen und Erhabenen, zu arbeiten: die Muslime zur reinen Überzeugung einzuladen, die frei von Übertreibung und Abweichung ist, und die Nichtmuslime zu Allah, dem Erhabenen, einzuladen und ihnen den Islam sowie den Propheten, Friede Gottes und sein Segen sei mit ihm, vorzustellen. Dann müssen die Muslime bei ihrem Islam bleiben und sich ihres Glaubens rühmen, und sie müssen in Allah die Tadel eines Tadlers fürchten, und sie dürfen nicht durch Medienkampagnen oder politische und soziale Druckmittel dazu gebracht werden, auf ihren Glauben zu verzichten oder ihre Identität zu verbergen. Wie der Erhabene über die Gefährten sagte, die ihnen sagten: „Die Menschen haben sich gegen euch versammelt, so fürchtet sie“, woraufhin sie im Glauben zunahmen und sagten: „Genug ist uns Allah, und Er ist der beste Beistand.“ Daraufhin kehrten sie mit einer Gnade und einem Vorteil von Allah zurück, der ihnen kein Übel angetan hatte, und sie folgten der Zufriedenheit Allahs. Und Allah ist derjenige, der einen großen Vorteil besitzt. Nur der Satan macht Seine Diener Angst, so fürchtet nicht sie, sondern fürchtet ihr, wenn ihr gläubig seid. Und wenn der Muslim vom Befolgen seines Glaubens abgehalten und daran gehindert wird, seine Riten auszuüben – wenn beispielsweise die Frau von ihrem Hijab abgehalten oder der Muslim vom Gebet, vom Freitagsgebet und von den Gemeinschaftsgebeten abgehalten wird und er nicht in der Lage ist, seinen Glauben auszuüben –, dann ist in diesem Fall die Auswanderung für ihn geboten, sofern er dazu in der Lage ist. Der Erhabene sagte: „Diejenigen, die die Engel in ihrem Unrecht gegen sich selbst abberufen, sagten: ‚Womit habt ihr euch befasst?‘ Sie sagten: ‚Wir waren in der Erde unterdrückt.‘ Sie sagten: ‚War die Erde Allahs nicht weit genug, so dass ihr in ihr auswandert?‘ Diejenigen, deren Zufluchtsort die Hölle ist, und wie schlecht ist ihr Ausgang, außer den Unterdrückten unter den Männern, Frauen und Kindern, die keine List anwenden und keinen Weg finden. Möglicherweise wird Allah ihnen vergeben, und Allah ist Vergebend, Barmherzig.“ Aus diesem Grund sollte sich der Muslim auf die Schwankungen der Umstände und die Veränderung der Bedingungen vorbereiten und nicht die Zukunft seiner Familie darauf aufbauen, dass die Realität immer so bleiben wird, wie sie ist. Wer in der Lage ist, sich in einem muslimischen Land eine Einkommensquelle und ein stabiles Leben aufzubauen, in dem er leben und seinen Glauben sowie den Glauben seiner Familie bewahren kann, dem ist dies zweifellos langfristig das Bessere. Und wer dies derzeit nicht tun kann, der möge sich bemühen, für seine Kinder und Enkel die Grundlagen der Stabilität zu schaffen und ihnen Türen und Optionen zu öffnen, die es ihnen in Zukunft ermöglichen, in einem muslimischen Land zu leben. Ich bitte Allah, den Erhabenen und Erhöhten, den Islam und die Muslime zu beschützen und uns die Fitan, die offen und die verborgen sind, zu ersparen. Ich sage dies und bitte Allah um Vergebung für mich und für euch, so bittet ihr Ihn um Vergebung, denn Er ist der Vergebende, der Barmherzige. Im Namen Allahs, Lob sei Allah. Liebe Brüder, bitte rückt nach vorne und setzt euch enger ineinander. Viele Brüder stehen noch. Liebe Geschwister, bei jeder Wahl bemühen sich die Parteien darum, die Zustimmung der Wähler zu gewinnen und ihre Stimmen zu erhalten. Sie führen Wahlkampagnen durch, treten mit den Menschen in Kontakt und stellen ihnen ihre Programme und Ideen vor. Und eine Frage, die sich bei jeder Wahl aufs Neue stellt, lautet: Wo steht der Muslim? Bei all dem. Die Antwort lautet, die Muslime müssen selbst aktiv werden, auf die Menschen zugehen und dürfen das Feld nicht allein den Parteien überlassen. Und vielleicht fragt sich manch einer, wie sollen wir das tun und gehört dies überhaupt zum Islam? Und die Antwort lautet natürlich. Viel mehr gehört es zu den größten Pflichten, nämlich die Da‘wa zu Allah. Sie ist die Aufgabe der Propheten und der Gesamten gewesen. Allah sagt: „Rufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung und streite mit ihnen auf die beste Art.“ Wahlkampagnen gibt es öffentliche und individuelle. Manche Kampagnen richten sich an eine große Zahl von Menschen und versuchen dadurch ihre Botschaft möglichst vielen von ihnen zu vermitteln. Aber zu den wichtigsten Mitteln gehört auch die, gehören die persönlichen Gespräche, die auf direktem Kontakt mit dem Einzelnen beruhen. Man Er hört seinen Gefühlen und Gedanken zu und versucht, seine Fragen und das, was ihn beschäftigt, zu verstehen. Und daher ist es nicht verwunderlich, dass gerade die Propheten und Gesandten diese individuelle Dawa, also Einzelgespräche, geführt haben. Der gesamte Prophet ﷺ sprach mit Einzelnen, rief sie auf, überzeugte sie, entkräftete Scheinargumente und beantwortete Fragen. Und die Pflicht der Muslime besteht heute darin, das reine und klare Bild des Islams zu verteidigen und den Menschen die Vorzüge und die wahre Wirklichkeit dieser Religion zu erklären. Denn wir leben in einer Zeit, in der manche Parteien politisches Kapital daraus schlagen, die Religion anzugreifen, das Bild des Islams zu verzerren und Ängste vor ihm zu schüren. Wenn Parteien die Menschen einzeln aufsuchen, um sie von ihren Ideen und Programmen zu überzeugen, dann haben die Muslime umso mehr Grund, auf die Menschen zuzugehen, mit ihnen über ihre Religion zu sprechen, die Scheinargumente und verzerrten Vorstellungen aus ihren Köpfen zu beseitigen und ihnen den Islam so vorzustellen, wie er tatsächlich ist. Du, oh muslimischer Mann, und du, muslimische Frau, du bist der Nachbar, der Arbeitskollege, der Kunde, der Schüler, der Lehrling, der Lehrer, der Nachbar. Du bist den Menschen näher als die Politiker und ihrem Alltag stärker präsent. In ihren Augen bist du glaubwürdiger, weil sie dich unmittelbar kennen, deine Umgangsformen, dein Verhalten sehen und ohne Barrieren und Vermittler mit dir sprechen. Und daraus ergibt sich für dich eine Möglichkeit, die ein Politiker nicht hat, der nur, wenn es Wahlen gibt, mit den Menschen redet. Du kannst unmittelbar mit ihnen sprechen, ihnen zuhören, ihre Fragen beantworten, ihre falschen Vorstellungen über den Islam korrigieren. Und daher sagte der Prophet ﷺ: „Dieses Wissen werden in jeder Generation ihre Bewahrer tragen. Sie weisen von ihm die Verfälschung der Unwissenden, die falschen Ansprüche der Anhänger des Falschen und die Deutung der Übertreibenden zurück.“ Ein Beispiel ist der Hijab. Hier hat die muslimische Frau die größte Verantwortung, und dies geschieht nicht nur dadurch, dass sie über den Hijab spricht, sondern dass sie den Hijab lebt, dass sie ein Vorbild ist, so z. B. in ihrer Bildung sich auszeichnet, in ihrem Charakter sich hervorhebt, in ihrer Ausdrucksweise sich auszeichnet, in ihrem Einfluss auf ihre Umgebung. Sie ist die Nachbarin, die Hijab trägt, die Kundin, die Hijab trägt, und auf diese Art und Weise ruft sie zum Islam auf und zum richtigen Verständnis über den Hijab. Daneben aber brauchen wir auch Kampagnen über den Hijab, dass wir erklären, was der Hijab ist und dass er Pflicht ist. Und auch hier fällt den Frauen die größere Rolle zu. Eine Frau, die den Hijab trägt, kann besser über ihre eigene Erfahrung sprechen, und ihre Worte sind überzeugender als die Worte eines Mannes. Das zweite Feld ist Fanatismus, den es tatsächlich gibt unter den Muslimen. Und der Prophet ﷺ warnte bereits schon zu Beginn davor, indem er sagte: „Hütet euch vor Übertreibung, also Fanatismus in der Religion, denn diejenigen vor euch wurden nur durch Übertreibung, also Fanatismus in der Religion, zugrunde gerichtet.“ Und so wie es die Pflicht der Muslime ist, die Angriffe von außen abzuwehren, ist es auch ihre Pflicht, die Angriffe von innen abzuwehren, indem dieser Fanatismus widerlegt wird. Und so ist jemand, der die Menschen tötet, ein Irregegangener. Und das müssen die Muslime auch immer und immer wieder erklären, denn die Dawa hört nicht mit einer einmaligen Klarstellung auf, sondern die Dawa besteht aus Wiederholung, und Allah sagt: „Erinnere, denn in der Erinnerung liegt der Nutzen.“ Ebenso, liebe Geschwister, müssen wir wissen, dass wir an unserer Religion festhalten müssen, dass wir stolz darauf sein müssen, dass wir Muslime sind, und dass diese Angriffe uns nicht daran hindern, unsere Religion weiterhin zu leben. Aber auf richtige Art und Weise, denn zum Fanatismus gehört auch diejenigen, die die Nichtmuslime zur Umsetzung der Scharia aufrufen. Aber so hat es der Prophet nicht getan, sondern als er nach Medina kam, sagte er: Du wirst zu Leuten von den Schriftbesitzern kommen. Das Erste, wozu du sie aufrufen sollst, ist das Bekenntnis, dass es keinen Gott gibt außer Allah und dass Muhammad der Gesandte Allahs ist. Wenn sie dir darin folgen, das heißt, nachdem sie Muslime geworden sind und nicht davor, dann teile ihnen mit, dass Allah ihnen fünf Gebete auferlegt hat. Und daher ist es falsch, bei Nichtmuslimen über Gebote oder Gesetze des Islams zu reden, sondern wir müssen über Allah reden, über diese edle Religion reden, dass sie eben die Lösung aller Probleme ist. Ebenso, liebe Geschwister, müssen wir uns in der Religion festigen durch Wissen und durch die Ausübung dieser Religion. Und zu guter Letzt, liebe Geschwister, wenn es denn doch brenzlich wird und der Muslim seine Religion nicht leben kann, wenn der Hijab verboten wird, wenn die Gebete, die Moscheen nicht mehr vorhanden sind und der Muslim seine Religion nicht leben kann, dann gibt es keine andere Wahl, als auszuwandern in ein anderes Land, in dem man seine Religion leben kann. Du kannst nicht in einem Gebiet bleiben, in dem du deine Religion nicht leben kannst. Die Dunya darf nicht vor der Religion stehen, sondern deine Religion ist das höchste Gut, das du besitzt. Diese Dunya ist vergänglich, aber deine Religion, dein Iman, dein Glaube darf nicht vergehen. Und daher sollte jeder strategisch überlegen, einen Plan B zu haben. Wer nicht selbst in der Lage ist, in ein besseres Land zu gehen, wo er seine Religion ausleben kann, soll zumindest die Grundsteine legen, dass seine Kinder oder Enkelkinder eine viel einfachere Entscheidung fällen können, in ein anderes Land zu ziehen, indem sie dort bereits eine Existenz finden, die du für sie gebaut hast. Also jetzt und hier fest am Glauben halten, zu Allah aufrufen, nicht nachgeben, aber auf der anderen Seite den Blick in die Alternative, den Blick zum Plan B nicht verlieren. Und so möge Allah die Muslime überall beschützen und möge Allah uns vor allen Versuchungen bewahren. Abdul Hamid Boukhelif ist wieder krank im Krankenhaus, und auch dort gibt es eine Mutter, die um Gebet für ihre Söhne bittet. O Allah, Herr der Menschen, nimm von ihnen das Leid und heile, der Heiler, es gibt keine Heilung außer deiner Heilung, eine Heilung, die keinen Krankheitszustand zurücklässt. O Allah, hebe von ihnen die Krankheit und sende ihnen Heilung herab und segne die Medizin, o Barmherzigster der Barmherzigen. O Allah, bringe sie gesund und siegreich zurück, o Du, der Majestät und Würde besitzt. O Allah, bewahre uns vor den Fitnen, was davon offen und was davon verborgen ist. O Allah, o Wendender der Herzen, befestige unsere Herzen auf Deiner Religion. Unser Herr, lass unsere Herzen nicht abirren, nachdem Du uns geleitet hast, und schenke uns von Dir Gnade, d
Wortlaut im Original
بسم الله الرحمن الرحيم الحمد لله رب العالمين واشهد ان لا اله الا الله ولي الصالحين واشهد ان محمدا عبده ورسوله قائد الغر المحجلين صلوات ربي وسلامه عليه وعلى اله وصحبه اجمعين يا ايها الذين امنوا اتقوا الله حق تقاته ولا تموتن الا وانتم مسلمون احبتي في الله في كل انتخابات تجتهد الاحزاب في نيل رضا الناخبين وكسب اصواتهم فتقوم بحملات انتخابيه وتتواصل مع الناس وتعرض عليهم برامجها وافكارها والسؤال السؤال الذي يتكرر عند كل انتخابات اين المسلم من ذلك كله؟ والجواب ان على المسلمين ان يقوموا بحملاتهم بانفسهم وان يصلوا الى الناس وانا يتركوا الساحه للاحزاب وحدها وربما يتساءل احدنا كيف نفعل فعل ذلك وهل هذا من الاسلام اصلا؟ والجواب نعم بل هو من اعظم الفرائض في الاسلام انها الدعوه الى الله تبارك وتعالى انها وظيفه الانبياء والرسل وطريق اتباعهم من بعدهم قال تعالى ادع الى سبيل ربك بالحكمه والموعظه الحسنه وجادلهم بالتي هي احسن ان ربك هو اعلم بمن ضل عن سبيله وهو اعلم بالمهتدين الحملات الانتخابيه تنقسم الى حملات جماهريه وحملات فرديه فبعض الحملات تخاطب جمهورا كبيرا من الناس وتسعى الى ايصال رسالتها الى اكبر عدد ممكن منهم ولكن من اهم وسائل الحملات الانتخابيه المحادثات الفرديه التي تقوم على التواصل المباشر مع الفرد والاستماع الى مشاعره وافكاره فهم وفهم تساؤلات وما يشغله فلا غرابه حينها ان دعوه الانبياء والرسل كانت قائمه على الدعوه الفرديه فكان النبي او الرسول عليهم السلام يتحدث الى الشخص الواحد ويدعوه ويقنعه ويفند الشبهات ويجيب عن التساؤلات ووا واجب المسلمين اليوم ان يدافعوا عن صوره الاسلام الناصعه وان يبينوا للناس محاسن هذا الدين فنحن نعيش في زمن تتكسب فيه بعض الاحزاب سياسيا من الوقيعه في الدين وتشويه صوره الاسلام واثاره المخاوف منه فاذا كانت الاحزاب تصل الى الناس فردا فردا لتقنعهم بافكارها وبرامجها فان المسلمين اولى بان يصلوا الى الناس وان يحدثوهم عن دينهم وان يزيلوا ما علق في اذهانهم من شبهات وصور مشوهه وان يعرفوهم بالاسلام كما هو فانت ايها المسلم انت ايتها المسلمه الجار والزميل في العمل وانت الحريف وانت التلميذ وانت الاستاذ انت اقرب الى الناس من السياسيين واكثر حضورا في حياتهم اليوميه واصدق في نظرهم لانهم يعرفونك معرفه مباشره ويرون اخلاقك ومعاملتك ويتحدثون معك فلا حواجز ولا وسائط ومن هنا تكون لك الفرصه التي لا يملكها السياسي الذي يلتقي بالناس فقط في مواسم الانتخابات الفرصه ان تخاطبهم مباشره وان تستمع اليهم وان تجيب عن تساؤلاتهم وان تصحح ما لديه عليهم من تصورات خاطئه عن الاسلام وقد قال النبي صلى الله عليه وسلم يحمل هذا العلم من كل خلف عدوله ينفون عنه تحريف الجاهلين وانتحال المبطلين وتاويل الغالين ومن امثله ذلك الحجاب وتتحمل المسلمه مسؤول مسؤوليه كبيره في الدفاع عن الحجاب وليس ذلك بان تتحدث عنه فحسب بل قبل ذلك بان تكون المسلمه هي نفسها قدوه بحجابها بان تتفوق في دراستها وان تتفوق في اخلاقها وان تتميز في خطابها وان يكون لها اثر ايجابي في محيط فهي الجاره المحجبه التي يحترمها الناس وبذلك لا يكون دفاعها عن الحجاب بالكلمات وحدها بل تصبح هي نفسها حجه عمليه على بطلان الصوره المشوهه التي يحاول البعض رسمها عن المراه المسلمه واضافه الى نحتاج الى حمله توعويه حول الحجاب سواء عبر مواقع التواصل الاجتماعي او من خلال اللقاءات المباشره مع الناس وهنا ايضا يقع الدور الاكبر على النساء فالمراه المحجبه اقدر على الحديث عن تجربتها وكلامها عن الحجاب اكثر اقناعا وتاثيرا من ال من كلام الرجل عنه لانها هي التي تعيش به وتواجه ما يتعلق به في حياتها اليوميه هذا مثال وميدان ينبغي ان نجتهد فيه اما الميدان الثاني الذي ينبغي ان تتوجه اليه جهود المسلمين هو ظاهره الغلو والتطرف فالغلو مرض قديم عرفته الامم من قبلنا وحذر منه سيد الخلق عليه الصلاه والسلام حيث قال اياكم والغلو في الدين فانما اهلك من كان قبلكم الغلو في الدين فكما ان واجب المسلمين الدفاع عن الاسلام امام من يشوهه من خارجه فان من واجبهم ذلك حمايه صورته من الغلو والانحراف الذي ينسب اليه من داخله فالغلو موجود ولا يصح انكار وجوده وهو الجيفه التي يتغذى عليها العنصريون واعداء الاسلام لتشويه صوره المسلمين ودينهم وقتل الانبرياء وقتل الابرياء باسم الاسلام لا يقوم به الا ضال مضل خالف هدي الاسلام واعتدى على حرمات الناس وقد تستغل جهات ودول وجود المتطرفين فتحفزهم وتيسر لهم الطريق لتنفيذ اعمالهم الارهابيه تحقيقا لمصالح سياسيه وهكذا يجتمع الانحراف العقدي مع الاطماء ماع والمصالح السياسيه في تغذيه هذه الجرائم وانتشارها من هنا يجب على المسلمين ان يبينوا هدي المصطفى عليه الصلاه والسلام في التعامل مع الاخرين والعيش مع المخالفين وان يعرفوا الناس بسيرته كما كانت عليه الصلاه والسلام فلم يكن هدي النبي صلى الله عليه وسلم قتل الابرياء ولم يكره احدا على الدخول في الاسلام ولم يكن يدعو غير المسلمين ابتداء الى تطبيق احكام الشريعه وانما كان اصل دعوته دعوتهم الى الايمان بالله ورسوله ولما بعث النبي صلى الله عليه وسلم معاذا رضي الله عنه الى اليمن قال انك تاتي قوما اهل كتاب فليكن اول ما تدعوهم اليه شهاده ان لا اله الا الله وان محمدا رسول الله فان هم اطاعوا لك اذا اصبحوا مسلمين فاعلمهم ان الله افترض عليهم خمس صلوات في اليوم والليله فان هم اطاعوا لك فاعلمهم ان الله افترض عليهم صدقه تؤخذ من اغنيائهم فترد في فقراء ورائهم فبدا النبي صلى الله عليه وسلم بالدعوه الى الايمان ولم يامر معاذا رضي الله عنه ان يبدا اهل الكتاب بمطال بمطالبتهم باحكام الاسلام ومن هنا يظهر خطا من يجعل خطابه لغير المسلمين قائما ابتداء على المطالبه بتطبيق الاحكام الشرعيه عليهم بدل دعوتهم الى معرفه الاسلام والايمان به فهذا يخالف الهدي النبوي كما انه يمنح خصوم المسلمين ماده يستغلونها لاثاره الخوف من الاسلام والمسلمين احبتي ان واجب المسلمين اليوم هو العمل الدؤوب في الدعوه الى الله تبارك وتعالى دعوه المسلمين الى العقيده النقيه الخاليه من الغلو والانحراف ودعوه غير المسلمين الى الله تعالى وتعريفهم بالاسلام وبالنبي عليه الصلاه والسلام ثم على المسلمين ان يثبتوا على اسلامهم وان يعتزوا بدينهم وانا يخافوا في الله لومه لائم وان تدفعه تدفعهم الحملات الاعلاميه او الضغوط السياسيه والاجتماعيه الى التنازل عن دينهم او اخفاء هويتهم كما قال تعالى عن الصحابه الذين قال لهم الناس ان الناس قد جمعوا لكم فاخشوهم فزادهم ايمانا وقالوا حسبنا الله ونعم الوكيل فانقلبوا بنعمه من الله وفضل لم يمسسهم سوء واتبعوا رضوان الله والله ذو فضل فضل عظيم انما ذلكم الشيطان يخوف اولياءه فلا تخافوهم وخافون ان كنتم مؤمنين واما اذا منع المسلم من الالتزام بدينه وحيل بينه وبين اقامه شعائره فمنعت المراه مثلا من حجابها او منع المسلم من الصلاه والجمعه والجماعات ولم يست يستطع اقامه اقامه دينه فحينئذ تتعين عليه الهجره اذا كان قادرا عليها قال تعالى ان الذين توفاهم الملائكه ظالمي انفسهم قالوا فيما كنتم قالوا كنا مستضعفين في الارض قالوا الم تكن ارض الله واسعه فتهاجروا فيها فاولئك ماواهم جهنم وساءت مصير الا المستضعفين من الرجال والنساء والولدان لا يستطيعون حيله ولا يهتدون سبيلا فاولئك عسى الله ان يعفو عنهم وكان الله عفوا غفورا من اجل ذلك ينبغي للمسلم ان يتهيا لتقلبات الاحوال وتغير الظروف وانا يبني مستقبل اسرته على افتراض ان الواقع سيبقى دائما كما هو فمن استطاع ان يبني لنفسه مصدر رزق وحياه مستقره في بلد مسلم بحيث يستطيع ان يعيش فيه ويحفظ دينه ودين اسرته فلا شك ان ذلك خير له على المدى البعيد ومن لم يستطع ان يفعل ذلك الان فليجتهد ان يؤسس لاولاده واحفاده اسباب الاستقرار وان يف يفتح لهم ابوابا وخيارات تمكنهم مستقبلا من العيش في بلد مسلم اسال الله سبحانه وتعالى ان يحفظ الاسلام والمسلمين وان يجنبنا الفتن ما ظهر وما منها وما بطن اقول قولي هذا واستغفر الله لي ولكم فاستغفروه انه هو الغفور الرحيم بسم الله الحمد لله liebe Brüder bitte rückt nach vorne und setzt euch enger eininander. Viele Brüder stehen noch. ‏Liebe Geschwister, bei jeder Wahl bemühen sich die Parteien darum, die Zustimmung der Wähler zu gewinnen und ihre Stimmen zu erhalten. Sie führen Wahlkampagnen durch, treten mit den Menschen in Kontakt und stellen ihnen ihre Programme und Ideen vor. Und eine Frage, die sich bei jeder Wahl aufs Neue stellt, lautet: Wo steht der Muslim? Bei all dem. ‏Die Antwort lautet, die Muslime müssen selbst aktiv werden, auf die Menschen zugehen und dürfen das Feld nicht allein den Parteien überlassen. Und vielleicht fragt sich manch einer, wie sollen wir das tun und gehört dies überhaupt zum Islam? Und die Antwort lautet natürlich. Viel mehr gehört es zu den größten Pflichten, nämlich die Da zu Allah. ‏Sie ist die Aufgabe der Propheten und Gesamten gewesen. Allah sagt: "Rufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung und streite mit ihnen auf die beste Art." Wahlkampagnen gibt es öffentliche und individuelle. ‏Manche Kampagnen richten sich an eine große Zahl von Menschen und versuchen dadurch ihre Botschaft möglichst vielen von ihnen zu vermitteln. ‏Aber zu den wichtigsten Mitteln gehört auch die gehören die persönlichen Gespräche, die auf direktem Kontakt mit dem Einzelnen beruhen. Man hört seinen Gefühlen und Gedanken zu und versucht seine Fragen und das, was ihn beschäftigt zu verstehen. ‏Und daher ist es nicht verwunderlich, dass eben die Propheten und Gesandtenam diese individuelle Dawa, die Einzelgespräche geführt haben, der gesamte oder Prophet Alam sprachen mit einzelnen, riefen sie auf, überzeugten sie, entkräfteten Scheinargumente, beantworteten Fragen und die Pflicht der Muslime besteht heute darin, das reine und klare Bild des Islams ‏zu verteidigen und den Menschen die Vorzüge und die wahre Wirklichkeit dieser Religion zu erklären. Denn wir leben in einer Zeit, in der manche Parteien politisches Kapital darausschlagen, die Religion anzugreifen, das Bild des Islams zu verzerren und Ängste vor ihm zu schüren. ‏Wenn Parteien die Menschen einzeln aufsuchen, um sie von ihren Ideen und Programmen zu überzeugen, dann haben die Muslime umso mehr Grund, auf die Menschen zuzugehen, mit ihnen über ihre Religion zu sprechen, die Scheinargumente und verzerrten Vorstellungen aus ihren Köpfen zu beseitigen und ihnen den Islam so vorzustellen, wie er tatsächlich ist. ‏Du, oh muslimischer Mann und du muslimische Frau, du bist der Nachbar, der Arbeitskollege, der Kunde, der Schüler, der Lehre, der Lehrer, der Nachbar. Du bist den Menschen näher als die Politiker und ihrem Alltag stärker präsent. ‏In ihren Augen bist du glaubwürdiger, weil sie dich unmittelbar kennen, deine Umgangsformen, dein Verhalten sehen und ohne Barrieren und Vermittler mit dir sprechen. Und daraus ergibt sich für dich eine Möglichkeit, die ein Politiker nicht hat, der nur, wenn es Wahlen gibt, mit den Menschen redet. ‏Du kannst unmittelbar mit ihnen sprechen, ihnen zuhören, ihre Fragen beantworten, ihre falschen Vorstellungen über den Islam korrigieren. Und daher sagte der Prophet Ali, dieses Wissen werden in jeder Generation ihre Schaffenen tragen. ‏Sie weisen von ihm die Verfälschung der Unwissenden, die falschen Ansprüche der Anhänger des Falschen und die Deutung der Übertreibenden zurück. Ein Beispiel ist der Hijab. Hier hat die muslimische Frau die größte Verantwortung und dies geschieht nicht nur dadurch, dass sie über den Hijab spricht, sondern dass sie den Hijab lebt, dass sie ein Vorbild ist, so z.B. ‏in ihrer Bildung sich auszeichnet, in ihrem Charakter sich hervorhebt, in ihrer Ausdrucksweise sich auszeichnet in ihrem Einfluss auf ihre Umgebung. Sie ist die Hijab mit die Nachbarin, die Hijab trägt, die Kundin, die Hijab trägt und auf diese Art und Weise ruft sie zum Islam auf und zum richtigen Verständnis über den Hijab. ‏Daneben aber brauchen wir auch Kampagnen über den Hijab, dass wir erklären, was der Hijab ist und das er pflicht ist. Und auch hier fällt den Frauen die größere Rolle. ‏Eine Frau, die den Hijab trägt, kann besser über ihre eigene Erfahrung sprechen und ihre Worte und ihre Worte sind überzeugender als die Worte eines Mannes. Das zweite Feld ist Fanatismus, den es tatsächlich gibt unter den Muslimen. ‏Und der Prophet s. Al warnte bereits schon zu Beginn davor, indem er sagte: "Hütet euch vor Übertreibung, also Fanatismus in der Religion, denn diejenigen vor euch wurden nur durch Übertreibung, also Fanatismus in der Religion zugrunde gerichtet. ‏Und so wie es die Pflicht der Muslime ist, die Angriffe von außen abzuwehren, ist es auch ihre Pflicht, die Angriffe von innen abzuwähren, indem dieser Fanatismus widerlegt wird. ‏Und so ist jemand, der die Menschen tötet, ein irre gegangener. Und das müssen die Muslime auch immer und immer wieder erklären, denn die Da hört nicht auf mit einer einmaligen Klarstellung, sondern die Da besteht aus Wiederholung und Allah sagt und erinnere, denn in der Erinnerung liegt der Nutzen. ‏Ebenso, liebe Geschwister, müssen wir wissen, dass wir an unserer Religion festhalten müssen, dass wir stolz drauf sein müssen, dass wir Muslime sind und dass diese Angriffe uns nicht daran hindern, unsere Religion weiterhin zu leben. Aber auf richtige Art und Weise, denn zum Fanatismus gehört auch jene, die die Nichtmuslime zur Umsetzung der Sharia aufrufen. ‏Aber so hat es der Prophet nicht getan, sondern als erabel nach jemickte, sagte er, du wirst zu Leuten von den Schriftbesitzern kommen. Das erste, wozu du sie aufrufen sollst, ist das Bekenntnis, dass es keinen Gott gibt, außer Allah und dass Mohammed der Gesandte Allahs ist. ‏Wenn sie dir darin folgen, das heißt nachdem sie Muslime geworden sind und nicht davor, dann teile ihnen mit, dass Allah ihnen fünf Gebete auferlegt hat. Und daher ist es falsch bei nichtmuslimen über Gebote oder Gesetze des Islams zu reden, sondern wir müssen über Allah reden, über diese edle Religion reden, dass sie eben die Lösung aller Probleme ist. ‏Ebenso, liebe Geschwister, müssen wir uns festigen in der Religion durch Wissen und durch die Praktizierung dieser Religion. ‏Und zu guter Letzt, liebe Geschwister, wenn es denn doch brenzlich wird und der Muslim seine Religion nicht leben kann, wenn der Hijab verboten wird, wenn die die Gebete, die Moscheen nicht mehr vorhanden sind und der Muslim seine Religion nicht leben kann, dann gibt es keine andere Wahl als auszuwandern in ein anderes Land, in der man in dem man seine Religion leben kann. ‏Du kannst nicht in einem Gebiet bleiben, in dem du deine Religion nicht leben kannst. Die Dunia darf nicht vor der Religion stehen, sondern deine Religion ist das höchste Gut, das du besitzt. ‏Diese Dunia ist vergänglich, aber deine Religion, dein Ian, dein Glaube darf nicht vergehen. Und daher sollte jeder strategisch überlegen, ein Plan B zu haben. ‏Wer nicht selbst in der Lage ist, in ein besseres Land zu gehen, wo er seine Religion ausleben kann, soll zumindest die Grundsteine legen, dass seine Kinder oder Enkelkinder eine viel einfachere Entscheidung fällen können, in ein anderes Land zu ziehen, indem sie dort bereits eine Existenz finden, die du für sie gebaut hast. ‏Also jetzt und hier fest am Glauben halten, zu Allah aufrufen, nicht nachgeben, aber auf der anderen Seite der Blick in die Alternative, der Blick zum Plan B nicht verlieren. Und so möge Allah die Muslime überall beschützen und möge Allahhan uns vor allen Versuchungen bewahren. عبد الحميد بوخريف مريض مره اخرى في المستشفى وكذلك هناك ام تطلب الدعاء لولديها فاللهم رب الناس اذهب عنهم الباس واشف الشافي لا شفاء الا شفاؤك شفاء لا يغادر سقما اللهم ارفع عنهم الداء وانزل عليهم الشفاء وبارك في الدواء يا ارحم الراحمين اللهم ردهم سالمين غانمين يا ذا الجلال والاكرام اللهم جنبنا الفتن ما ظهر منها وما بطن اللهم يا مقلب القلوب ثبت قلوبنا على دينك ربنا لا تزغ قلوبنا بعد اذ هديتنا وهب لنا من لدنك رحمه انك انت الوهاب وصل اللهم وسلم وبارك على نبينا محمد وعلى اله وصحبه اجمعين