Bahaitum · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
4 January 2026 – Regarding the Conference of the Continental Boards of Counsellors
ohne Namen ·
Universal House of Justice – Messages ·
2026-01-04
· Haifa
· Quelle
Gemeinschaft · Hauptbotschaft
Hoffnung · tragend
Wissen · tragend
Die Bahá'í-Gemeinde ist durch ihre kollektiven Bemühungen und die Vertiefung ihrer Beziehung zur Gesellschaft bereit, die zweite Phase des Neunjährigen Plans als aktive Agenten der weltweiten geistigen Erneuerung zu gestalten.
„Es ist die Sorge des Wahren, zu offenbaren“, hat Bahá’u’lláh ausgesprochen, „und die Sorge der Menschen, das Offenbarte zu verbreiten.“
Der Text ist eine Botschaft des Universalen Hauses der Gerechtigkeit an die Bahá'í-Gemeinde, verfasst am 4. Januar 2026. Er fasst die Ergebnisse der Konferenz der Kontinentalen Berater zusammen, die sich im Heiligen Land zur Planung der nächsten Phase des Neunjährigen Plans trafen. Die Autoren betonen die Fortschritte in der Gemeindearbeit und die tiefernde Verbindung zwischen der Gemeinde und der Gesellschaft. Es wird auf den Übergang zur zweiten Phase des Plans am Riḍván hingewiesen, der als idealer Zeitpunkt für gemeinsames Nachdenken über die bisherigen Erfahrungen gilt. Die Botschaft lädt die Gläubigen ein, über ihre persönlichen und kollektiven Beiträge zur Verwirklichung der Ziele des Plans nachzudenken. Ein Zitat von Bahá'u'lláh wird verwendet, um die Verantwortung der Menschen zur Verbreitung der Offenbarung zu unterstreichen. Der Text schließt mit dem Ausdruck von Freude und Dankbarkeit sowie dem Gebet um Segnungen ab.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Leere, Orientierungslosigkeit, Verzweiflung
- Wo sitzt das Übel?
-
in der Epoche selbst, im Zustand des Zeitalters
- Was hilft dagegen?
-
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
-
es wird besser, Entwicklung zum Guten
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
der Text kritisiert nicht
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- gemeinsam nachdenken über das, was gelernt und vollbracht wurde (zwischenmenschlich)
- überlegen, wie die eigenen Taten zur Verwirklichung des Plans beitragen (innerlich)
Genannte Stellen
Bahá'í-Schriften
Gemessen
- Grundhaltung
- 2 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 5 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 2, künftig 3
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Das Universal Haus der Gerechtigkeit
4. Januar 2026
An die Bahá’í der Welt
Liebste Freunde,
Fünf Tage eifriger Konsultation unter den Kontinentalen Beratern, die sich hier im Heiligen Land zu ihrer Konferenz über die nächste Phase des Neunjährigen Plans versammelt haben, sind heute zu Ende gegangen, und wir senden euch diese Botschaft am Abschluss dieser glückverheißenden Zusammenkunft. Wir haben Berichte von den Beratern über eure zahlreichen Bemühungen gehört, die Fortschritte, die in Settings aller Art erzielt werden, und wie diese zu einem blühenden Lernprozess auf jeder Ebene der Gemeinde beigetragen haben. Wir waren begeistert von Beschreibungen darüber, wie die Gemeinde selbst durch verschiedene kollaborative Arrangements als ein sichtbarer Protagonist in der Arbeit des Plans hervortritt. Und wir staunten über das, was innerhalb von Bevölkerungen geschieht, die ein sehr hohes Maß an Teilnahme an bahá’í-Aktivitäten aufweisen, an Orten, wo das Verhältnis der Gemeinde zur Gesellschaft sich vertieft und rasch entwickelt.
Der bedeutende Beitrag, den die Berater selbst zu diesem Fortschritt geleistet haben, fähig geführt in all ihren Anstrengungen durch das Internationale Lehrzentrum, ist unübersehbar. Wir waren beeindruckt von der Schärfe ihrer Beobachtungen und der Klarheit ihrer Reflexionen, beide durchdrungen von ihrer offensichtlichen Liebe für die Gemeinden, denen sie dienen. Die Grundlage für ihre Konsultationen bildete die Botschaft, die wir an ihre Konferenz an ihrem Eröffnungstag richteten und die unverzüglich an alle Nationalen Geistlichen Versammlungen gesandt wurde, damit sie ohne Verzögerung mit euch geteilt werden konnte. Kaum war Zeit vergangen, da traf ein wahrer Strom von Berichten ein, dass die Botschaft von Gruppen eifriger Freunde studiert wurde, selbst von solchen, die sich zu anderen Zwecken versammelt hatten. Wir waren tief berührt von diesen weit verbreiteten Zeugnissen eines Verlangens, schnell zu begreifen, was die bahá’í-Welt in den letzten vier Jahren gelernt hat, und festzustellen, was getan werden muss, um den Plan in den nächsten fünf Jahren weiter voranzubringen. Dies wird auch der Fokus einer Reihe institutioneller Zusammenkünfte sein, die in den kommenden Monaten abgehalten werden, während deren die Berater zweifellos Einsichten teilen werden, die aus ihren Beratungen hier entstanden sind.
Am Riḍván wird die erste Phase des Neunjährigen Plans zu Ende gehen und die zweite Phase beginnen. Dieser Moment des Fortschritts ist ein idealer Zeitpunkt, um sich mit den zahlreichen Seelen auseinanderzusetzen, in deren Gesellschaft der Plan vor vier Jahren gestartet wurde und deren Zahl sich seither erweitert hat, um unzählige neue Freunde einzuschließen, die zu andächtigen Zusammenkünften, bildungsbezogenen Aktivitäten und anderen bahá’í-Initiativen hingezogen wurden. Wir laden alle ein, gemeinsam nachzudenken, sei es in gewidmeten Räumen, bei regelmäßigen Gemeindezusammenkünften oder in einander Häusern, über das, was gelernt und was vollbracht wurde. Und beim Nachdenken über die Bedeutung dieses weltweiten Unternehmens fühlen wir uns sicher, dass ihr auch dazu bewegt werdet zu überlegen, wie eure Taten, und die eures Haushalts und eurer Gemeinde, dazu beitragen könnten, das Ziel des Plans verwirklicht zu werden.
„Es ist die Sorge des Wahren, zu offenbaren“, hat Bahá’u’lláh ausgesprochen, „und die Sorge der Menschen, das Offenbarte zu verbreiten.“ Die hingebungsvollen, geistvollen, vielfältigen Bemühungen, die unternommen werden, um jedem empfänglichen Herzen mitzuteilen, was der Wahre offenbart hat – um einer von Sorgen gequälten Menschheit Hoffnung zu bieten, um die Mittel zu bieten, ein bewusster Agent in der Arbeit der weltweiten geistigen Erneuerung zu sein – sind eine beständige Ursache für Bewunderung und Staunen, für Freude und Dankbarkeit. Solche sind die Gefühle, die unsere Brust in dieser Zeit füllen, und mit denen wir Bahá’u’lláh an Seinem Heiligen Schrein später heute bitten werden, euch Segnungen aus Seiner unermesslichen Gnade zu senden.
[unterschrieben: Das Universal Haus der Gerechtigkeit]
Wortlaut im Original
The Universal House of Justice
4 January 2026
To the Bahá’ís of the World
Dearly loved Friends,
Five days of earnest consultation among the Continental Counsellors, who are assembled here in the Holy Land for their conference on the next phase of the Nine Year Plan, have reached their conclusion today, and we send you this message at the close of that auspicious gathering. We have heard accounts from the Counsellors of your many endeavours, the advances being made in settings of all kinds, and how these have contributed to a flourishing process of learning at every level of the community. We have been delighted by descriptions of how, through various collaborative arrangements, the community itself is emerging as a more visible protagonist in the work of the Plan. And we have marvelled at what is occurring within populations that have a very high level of participation in Bahá’í activities, in places where the community’s relationship with society is deepening and rapidly evolving.
The significant contribution made to this progress by the Counsellors themselves, ably guided in all their efforts by the International Teaching Centre, is unmistakable. We have been struck by the keenness of their observations and the clarity of their reflections, both infused with their evident love for the communities they serve. The basis for their consultations has been the message we addressed to their conference on its opening day and which was immediately sent to all National Spiritual Assemblies so that it could be shared with you without delay. No time had passed before a veritable torrent of reports arrived of the message being studied by groups of eager friends, even those who had gathered for other purposes. We were deeply touched by these widespread evidences of a desire to quickly comprehend what the Bahá’í world has learned over the last four years and to ascertain what must be done to advance the Plan further over the next five. This will also be the focus of a series of institutional gatherings to be held in the coming months, during which, no doubt, the Counsellors will share insights that have arisen from their deliberations here.
At Riḍván, the first phase of the Nine Year Plan will conclude and the second phase will commence. This moment of progression is an ideal time to engage with the numerous souls in whose company the Plan was launched four years ago, and whose number has since expanded to include countless new friends who have been attracted to devotional meetings, educational activities, and other Bahá’í initiatives. We invite all to reflect together, whether in dedicated spaces, at regular community gatherings, or within one another’s homes, on what has been learned and what has been accomplished. And in contemplating the significance of this global enterprise, we feel sure you will also be moved to consider how your actions, and those of your household and your community, could help the aim of the Plan to be realized.
“It is the concern of the True One to reveal,” Bahá’u’lláh has stated, “and the concern of the people to spread what hath been revealed.” The devoted, spirited, diverse efforts being made to carry to every receptive heart what the True One has revealed—to offer hope to a trouble-gripped humanity, to offer the means of being a conscious agent in the work of worldwide spiritual renewal—are an abiding cause for admiration and wonder, for rejoicing and gratitude. Such are the emotions that crowd our breasts at this time, and with which we will entreat Bahá’u’lláh at His Sacred Shrine later today to send you blessings from out His measureless grace.
[signed: The Universal House of Justice]