omnist.world

English

Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Prophetisch sein – weiter wirken und Hoffnung geben

ohne Namen · Christians for Future Deutschland · 2026-08-18 · Quelle

Hoffnung · Hauptbotschaft Verantwortung · Hauptbotschaft Gerechtigkeit · tragend

Prophetisches Handeln besteht nicht im Besitz fertiger Antworten, sondern im gemeinsamen Stellen von Fragen, im Benennen von Unrecht und im Glauben an Veränderung, die durch das Miteinander von Spiritualität und gesellschaftlichem Engagement möglich wird.

Prophetisch zu sein bedeutet nicht, fertige Antworten zu haben. Es bedeutet, die entscheidenden Fragen zu stellen, Widersprüche auszuhalten, Unrecht beim Namen zu nennen und zugleich an Veränderung zu glauben.

Der Text wirbt für die Schöpfungszeit 2026 in Soest unter dem Motto „prophetisch sein“ und versteht prophetisches Handeln als das Stellen von Fragen, das Benennen von Unrecht und das gemeinsame Gestalten von Zukunft. Er verbindet ökumenische und zivilgesellschaftliche Akteure, Klimaschutz, Bildung, Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung. Die Schöpfungszeit wird als offenes Beteiligungsformat beschrieben, das Kunst, Musik, Vorträge, Gottesdienste und kommunale Initiativen zusammenführt. Der Text betont, dass prophetisch sein nicht fertige Antworten bedeutet, sondern Widersprüche auszuhalten, Unrecht beim Namen zu nennen und an Veränderung zu glauben. Er verortet sich in einer Zeit von Klimakrise, gesellschaftlicher Polarisierung und wachsender Unsicherheit. Die zentrale Botschaft ist, dass Schöpfungsverantwortung Menschen braucht, die nicht schweigen, und Gemeinden, die sich einmischen. Der Text schließt mit einem Appell, prophetisch zu sein, indem man hinschaut, Fragen stellt, widerspricht und gemeinsam Wege der Veränderung sucht.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis (erschlossen)
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
ausdrücklich auf beide

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 0, jetzt 2, künftig 3

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Schöpfungszeit 2026 OG Soest | Was bedeutet es heute, prophetisch zu sein? Den Mund aufmachen, wenn Unrecht geschieht? Hoffnung geben, wenn Krisen übermächtig erscheinen? Oder Menschen zusammenbringen, die gemeinsam etwas verändern wollen? Die Christians & Churches for Future Soest und der ökumenische Arbeitskreis Kirche & Klima laden vom 5. September bis 8. Oktober 2026 zu einer Schöpfungszeit unter dem Motto „prophetisch sein“ ein. Dabei geht es um mehr als eine Veranstaltungsreihe. Es geht um eine Haltung: wahrnehmen, was geschieht – darüber sprechen – Verantwortung übernehmen – und gemeinsam Zukunft gestalten. „Wir können reden: über das, was uns trägt. Wir werden reden: über das, was unsere Gesellschaft bewegt. Wir müssen reden: weil wir Gestalter unserer Zukunft sind.“ So beschreibt das Soester Vorbereitungsteam den Anspruch der diesjährigen Schöpfungszeit. Prophetisch sein heißt: Fragen stellen Im Mittelpunkt stehen drei Ausstellungen, die zum Hinschauen, Nachdenken und Diskutieren einladen: „propheTisch“ , „Augenblick mal“ und „Lass Blumen sprechen“ . Sie stellen Fragen, die mitten in unsere Zeit führen: Wofür stehe ich ein? Wem kann ich folgen? Wozu ist Macht gut? Was ist Unrecht? Wie schaffen wir Frieden? Welche Hoffnung trägt mich? Wohin wollen wir gehen? Und vor allem: Wie können wir gemeinsam Zukunft gestalten? Damit wird die Schöpfungszeit selbst zu einem Ort des Dialogs. Glaube und gesellschaftliche Verantwortung gehören zusammen. Wer von Schöpfungsverantwortung spricht, muss auch über Gerechtigkeit, Frieden, Macht, Lebensstile und die Zukunft unserer Gesellschaft sprechen. Vom Reden ins Handeln Das Programm verbindet Ausstellungen und Gottesdienste mit Vorträgen, spirituellen Angeboten, Klimaschutz, Bildung und Beteiligung. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Schöpfungsgottesdienst mit anschließender Vernissage, die Klimawoche in Soest und Lippstadt, das Klimaforum der Stadt Soest, ein Abend zum gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie theologisch-spirituelle Impulse. Den Abschluss bildet ein Vortrag über „Wirkungsorientierung – Religiöse Botschaften für gesellschaftliche Relevanz und Resonanz“ . Besonders spannend: Die Schöpfungszeit versteht sich ausdrücklich als offenes Beteiligungsformat . Menschen, Initiativen und unterschiedliche gesellschaftliche Akteure sind eingeladen, eigene Ideen einzubringen. Kunst, Musik, Literatur und Bildung gehören ebenso dazu wie kommunale Akteure, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Initiativen. So wird aus einer kirchlichen Veranstaltungsreihe ein Hoffnungs- und Verständigungsort mitten im Sozialraum . Ein Beispiel, das Mut macht Die Schöpfungszeit in Soest zeigt: Prophetisch zu sein bedeutet nicht, fertige Antworten zu haben. Es bedeutet, die entscheidenden Fragen zu stellen, Widersprüche auszuhalten, Unrecht beim Namen zu nennen und zugleich an Veränderung zu glauben. Gerade in Zeiten von Klimakrise, gesellschaftlicher Polarisierung und wachsender Unsicherheit braucht es Orte, an denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen und neue Handlungsmöglichkeiten entdecken. Die Schöpfungszeit 2026 will genau einen solchen Ort schaffen. Sie verbindet Spiritualität und gesellschaftliches Engagement, lokale Verantwortung und globale Perspektiven, Nachdenken und Handeln. „Weiter wirken und Hoffnung geben“ – das ist deshalb nicht nur das Motto der Schöpfungszeit. Es ist eine Einladung an uns alle. Lasst uns prophetisch sein! Lasst uns hinschauen, wo andere wegsehen. Lasst uns Fragen stellen, wo scheinbar alles feststeht. Lasst uns widersprechen, wo Menschen und Schöpfung zu Schaden kommen. Und lasst uns gemeinsam Wege suchen, auf denen Veränderung möglich wird. Schöpfungsverantwortung braucht Menschen, die nicht schweigen – und Gemeinden, die sich einmischen. Die Schöpfungszeit 2026 in Soest zeigt, wie das gehen kann. Mehr Informationen und das Programm der Schöpfungszeit 2026 Bilder und Text von CCFF Soest, 2026