Prophetisch sein – weiter wirken und Hoffnung geben
Prophetisches Handeln besteht nicht im Besitz fertiger Antworten, sondern im gemeinsamen Stellen von Fragen, im Benennen von Unrecht und im Glauben an Veränderung, die durch das Miteinander von Spiritualität und gesellschaftlichem Engagement möglich wird.
Prophetisch zu sein bedeutet nicht, fertige Antworten zu haben. Es bedeutet, die entscheidenden Fragen zu stellen, Widersprüche auszuhalten, Unrecht beim Namen zu nennen und zugleich an Veränderung zu glauben.
Der Text wirbt für die Schöpfungszeit 2026 in Soest unter dem Motto „prophetisch sein“ und versteht prophetisches Handeln als das Stellen von Fragen, das Benennen von Unrecht und das gemeinsame Gestalten von Zukunft. Er verbindet ökumenische und zivilgesellschaftliche Akteure, Klimaschutz, Bildung, Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung. Die Schöpfungszeit wird als offenes Beteiligungsformat beschrieben, das Kunst, Musik, Vorträge, Gottesdienste und kommunale Initiativen zusammenführt. Der Text betont, dass prophetisch sein nicht fertige Antworten bedeutet, sondern Widersprüche auszuhalten, Unrecht beim Namen zu nennen und an Veränderung zu glauben. Er verortet sich in einer Zeit von Klimakrise, gesellschaftlicher Polarisierung und wachsender Unsicherheit. Die zentrale Botschaft ist, dass Schöpfungsverantwortung Menschen braucht, die nicht schweigen, und Gemeinden, die sich einmischen. Der Text schließt mit einem Appell, prophetisch zu sein, indem man hinschaut, Fragen stellt, widerspricht und gemeinsam Wege der Veränderung sucht.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
- Wo sitzt das Übel?
- in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
- Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
- es wird besser, Entwicklung zum Guten
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis (erschlossen)
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- ausdrücklich auf beide
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Wozu der Text aufruft
- hinschauen (innerlich)
- Fragen stellen (zwischenmenschlich)
- widersprechen (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 0, jetzt 2, künftig 3