Wahrhaftigkeit auf dem Arbeitsplatz
Wahrhaftigkeit am Arbeitsplatz ist nicht nur eine berufliche Tugend, sondern ein religiöses Gebot, das sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber bindet und als Ausdruck der Dienerschaft gegenüber Allah zu verstehen ist.
Ehrlichkeit am Arbeitsplatz ist nicht nur Ausdruck beruflicher Ethik, sondern zugleich ein Zeichen unserer Dienerschaft gegenüber Allah.
Der Text ist eine Freitagspredigt der DITIB-Predigtkommission, die die Wahrhaftigkeit als zentralen moralischen Grundsatz des Islam herausstellt. Sie verweist auf eine Koranstelle (Maide 5/119), in der den Wahrhaften das Paradies verheißen wird, und auf zwei Hadithe, die die Ehrlichkeit und die zeitnahe Lohnzahlung betonen. Der Arbeitsplatz wird als wichtiger Bereich dargestellt, in dem Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit geprüft werden. Der Text richtet sich sowohl an Arbeitnehmer als auch an Arbeitgeber und fordert von beiden Seiten Ehrlichkeit, Verantwortung und Fairness. Es wird davor gewarnt, dass der Verlust der Wahrhaftigkeit das gegenseitige Vertrauen und das Verhältnis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden schädigt. Die Predigt ruft dazu auf, die Arbeit gewissenhaft zu verrichten, anvertraute Dinge zu schützen und den erlaubten Erwerb zur Grundlage des Lebens zu machen. Ehrlichkeit am Arbeitsplatz wird als Ausdruck beruflicher Ethik und zugleich als Zeichen der Dienerschaft gegenüber Allah verstanden.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
- Wo sitzt das Übel?
- im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
- Gebote befolgen, Ordnung einhalten, Pflichten erfüllen; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
- die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- die Arbeit gewissenhaft und pünktlich verrichten (zwischenmenschlich)
- anvertraute Dinge schützen (zwischenmenschlich)
- den erlaubten Erwerb zur Grundlage des Lebens machen (innerlich)
Genannte Stellen
Koran 5:119 · Ibn Madsche, Ruhun, 4 · Buchari, Edeb, 69
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 2