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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Remarks at the Conclusion of Liturgy for the Exaltation of the Precious Cross

Metropolitan Tikhon · Orthodox Church in America - Reflections in Christ (Homilien Metropolit Tikhon) · 2026-09-14 · Syosset · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Dankbarkeit · tragend Wissen · tragend

Das Kreuz Christi heilt den Fluch des Baumes und soll die Seminaristen dazu führen, ihr Leben freiwillig kreuzförmig zu gestalten und das Kreuz als Quelle der Stärke und des Friedens zu sehen.

Möge das Kreuz, das wir heute hinaufhalten, stets eine Quelle der Stärke und des Trostes für jeden von euch sein, mögt ihr es als Waffe des Friedens schwingen, und möge es stets eine Erinnerung an den Sieg des Lebens über den Tod und eine dauernde Erinnerung an die opferbereite Liebe Christi zu der gesamten Menschheit sein.

Der Text ist eine Festansprache zum Fest der Erhöhung des Kreuzes am Orthodoxen Theologischen Seminar Hl. Wladimir. Der Sprecher begrüßt Bischöfe, Geistliche, Chor und die neue wie die wiederkommenden Seminaristen. Er verknüpft das Fest mit der Heilung des Fluchs des Baumes durch das Leiden Christi. Die Typen des Kreuzes aus der Vesper werden als Vorbilder auf die Erlösung gedeutet. Die Seminaristen werden ermutigt, die Dehnung des Kreuzes freiwillig anzunehmen und ihrem Leben eine kreuzförmige Gestalt zu geben. Das Kreuz wird als Quelle der Stärke, Trost und als Waffe des Friedens vorgestellt. Es wird an den Sieg des Lebens über den Tod und die opferbereite Liebe Christi erinnert.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Krankheit, Tod, Vergänglichkeit als Grundproblem
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
2 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Orthodoxes Theologisches Seminar Hl. Wladimir 14. September 2026 Während wir das Hinaufhalten des Kreuzes Christi betrachten, grüße ich euch alle mit der tiefen geistlichen Freude dieses Festtages, an dem der Fluch des Baumes durch das Leiden des leidlosen Gottes geheilt wird. Unter den Ersten heiße ich unsere mitfeierenden Bischöfe willkommen: Seine Ehrenwürdigkeit, Bischof Johannes von Worcester und Neuengland der Antiochenischen Erzdiözese, ein Absolvent und guter Freund des Seminars, ein Mitglied des Verwaltungsrats und Assistenzprofessor für Pastoraltheologie hier am St. Vladimir's; und Seine Ehrenwürdigkeit, Bischof Benedikt von Hartford und der Diözese Neuengland der Orthodoxen Kirche in Amerika, ebenfalls ein Absolvent und Freund des Seminars, der seit vielen Jahren seine redaktionelle Expertise dem SVS Press zur Verfügung gestellt hat. Es ist eine Freude, mit Euren Ehrenwürdigkeiten sowie mit den anderen Geistlichen gefeiert zu haben, insbesondere mit Archipriester Alessandro Margheritino, dem Kanzler der Orthodoxen Kirche in Amerika und unserem Prediger für heute, Archipriester Alexander Rentel, dem Rektor der Dreifaltigkeitskapelle und Assistenzprofessor für Liturgiewissenschaft und Kirchenrecht, und Archipriester Michael Nasser, unserem Direktor für geistliche Bildung. Wir sind ferner dankbar für den diakonischen Dienst des Protodiakons Peter Ilchuk und aller Seminaristen-Diakone und Altardiakone, die bei der feierlichen Vesper am Vorabend und bei der heutigen Festliturgie assistiert haben. Vor allem sind wir dankbar für die betenden und erhebenden Stimmen der Chöre. Im Namen des Synods der Bischöfe der Orthodoxen Kirche in Amerika und des Verwaltungsrats des Seminars gratuliere ich unserem Dekan, Dr. Ionuț-Alexandru Tudorie, zur Einweihung des neuen akademischen Jahres des Seminars Hl. Wladimir und heiße euch alle willkommen, die neuen und wiederkommenden Seminaristen, zusammen mit euren Ehepartnern und Familien, während ihr das akademische Jahr in dieser heiligen Institution beginnt. Einige von euch tauchen zum ersten Mal in die seltsame und geheimnisvolle Welt des Seminars ein, aber ihr gesellt euch zu euren wiederkommenden Kommilitonen, die anfangen zu verstehen, dass diese Gemeinschaft nur seltsam und geheimnisvoll ist, wenn man sie getrennt von der Perspektive des Kreuzes betrachtet. Gestern Abend bei der Vesper wurden uns die vielen Bilder und Typen des Kreuzes dargeboten – vom Baum des Paradieses, über die erhobenen Arme des Mose, bis zu den verschränkten Händen des Patriarchen Jakob, der seine Kinder segnete. In euren Vorlesungen werden euch eure Professoren gewissenhaft die Verbindungen zwischen den Typen und ihrer Erfüllung, zwischen den Vorfiguren und ihrer Erfüllung darlegen. Aber sie werden euch auch daran erinnern, dass auch wir heute Typen sind, die zurückblicken auf den Urheber und Vollender unserer Erlösung. Euer Leben hier, unter der Führung des erfahrenen Lehrkörpers und der Leitung der Verwaltung und des Personals, und die Eintauchen in die Kapellerfahrung, wird euch eine Bildung bieten, die euch in Länge und Breite des Kreuzes dehnen wird. Wie unser Herr es tat, müsst ihr euch bemühen, wenn auch unvollkommen, nicht, diese Dehnung zu vermeiden, sondern sie vielmehr freiwillig anzunehmen, damit ihr seine Gnade in Fülle empfangt, all euren Handlungen und Gedanken eine kreuzförmige Gestalt zu geben, selbst wenn dies durch die einfache Bewegung des Kreuzzeichens geschieht. Möge das Kreuz, das wir heute hinaufhalten, stets eine Quelle der Stärke und des Trostes für jeden von euch sein, mögt ihr es als Waffe des Friedens schwingen, und möge es stets eine Erinnerung an den Sieg des Lebens über den Tod und eine dauernde Erinnerung an die opferbereite Liebe Christi zu der gesamten Menschheit sein.
Wortlaut im Original
Saint Vladimir Orthodox Theological Seminary September 14, 2026 As we behold the lifting up of the Cross of Christ, I greet you all with the deep spiritual joy of this festal day on which the curse of the tree is healed by the Passion of the passionless God. Among the first, I welcome our concelebrating bishops: His Grace Bishop John of Worcester and New England of the Antiochian Archdiocese, an alumnus and good friend of the seminary, a member of the board of trustees, and Assistant Professor for Pastoral Theology here at St. Vladimir’s; and His Grace Bishop Benedict of Hartford and the Diocese of New England of the Orthodox Church in America, likewise an alumnus and friend of the Seminary, who for many years has offered his editorial expertise to SVS Press. It is a joy to have celebrated with Your Graces as well as with the other clergy, especially Archpriest Alessandro Margheritino, the Chancellor of the Orthodox Church in America and our homilist for today, Archpriest Alexander Rentel, the Rector of Three Hierarchs Chapel and Assistant Professor of Liturgical Theology and Canon Law, and Archpriest Michael Nasser, our Director of Spiritual Formation. We are further grateful for the diaconal service of Protodeacon Peter Ilchuk and all the seminary deacons and altar servers who assisted at last evening’s solemn vigil and at today’s festal liturgy. Above all, we are grateful for the prayerful and uplifting voices of the choirs. n behalf of the Hoare further grateful for the diaconal service of Protodeacon Peter Ilchuk and all the seminary deacons and altar servers who assisted at last evening’s solemn vigil and at today’s festal liturgy. Above all, we are grateful for the prayerful and uplifting voices of the choirs. On behalf ofly Synod of Bishops of the Orthodox Church in America and the Board of Trustees of the seminary, I congratulate our Dean, Dr. Ionuț-Alexandru Tudorie, on the inauguration of the new academic year for Saint Vladimir’s Seminary and I welcome all of you, the new and returning seminarians, together with your spouses and families, as you begin the academic year at this sacred institution. Some of you are being immersed for the first time in the strange and mysterious world of the seminary, but you are joining your returning classmates who are beginning to understand that this community is only strange and mysterious if it is consider it apart from the perspective of the Cross. Last evening at vigil, we were offered the many images and types of the Cross – from the tree of Paradise, to the uplifted arms of Moses, to the crossed hands of the Patriarch Jacob blessing his children. In your classes, your professors will diligently provide you with the connections between the types and their fulfilment, between the prefigurations and their fulfilment. But they will also remind you that we today are types as well, looking back towards the author and finisher of our salvation. Your life here, under the guidance of the experienced faculty and the direction of the administration and the staff, and the immersion of the chapel experience, will provide you with a formation that will stretch you in length and breadth of the Cross. As our Lord did, you must strive, even imperfectly, not to avoid this stretching but rather to voluntarily embrace it so as to receive his grace more abundantly, to give a Cross-wise shape to all your actions and thoughts, even if this is through the simple movement of making the sign of the Cross. May the Cross that we lift up today ever be a source of strength and consolation for each of you, may you wield it as a weapon of peace. and may it ever be a reminder of the victory of life over death and a perpetual reminder of Christ’s sacrificial love for all of mankind.