Queer-Community · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
When our community is under attack, we organise, we fight, we overcome…
ohne Namen ·
Stonewall UK – News & Statements ·
2026-06-25
· London
· Quelle
Gerechtigkeit · Hauptbotschaft
Gemeinschaft · tragend
Hoffnung
Das langjährige politische Versagen, Konversionspraktiken zu verbieten, hat die LGBTQ+-Gemeinschaft geschädigt; der neue Gesetzentwurf ist ein notwendiger Schritt zur Wiederherstellung von Sicherheit und Gleichheit.
Wir sind genau so gut, wie wir sind.
Der Text von Simon Blake, CEO von Stonewall, vergleicht die aktuelle politische Lage mit der historischen Einführung von Section 28 unter Margaret Thatcher im Jahr 1988. Er argumentiert, dass das langjährige Zögern der Regierungen, Konversionspraktiken zu verbieten, eine ähnliche abschreckende Wirkung auf die LGBTQ+-Gemeinschaft habe wie damals. Blake betont, dass Konversionspraktiken als Missbrauch und als schädlich für die psychische Gesundheit, insbesondere junger Menschen, eingestuft werden. Trotz der Experteneinigkeit über den Schaden sei die Gesetzgebung durch ideologische Fraktionen blockiert worden. Der Text feiert die erste Fassung eines Gesetzentwurfs, der diese Praktiken kriminalisieren soll, als einen Durchbruch nach jahrelangem Kampf. Er ruft dazu auf, weiterhin in Koalitionen zu arbeiten, um das Gesetz zu verabschieden und die Sicherheit der Gemeinschaft zu gewährleisten. Der Text rahmt die aktuelle Situation als Teil eines weltweiten Rückschritts bei LGBTQ+-Rechten, fordert aber Optimismus durch kollektives Handeln.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Bedrängnis der eigenen Gemeinschaft von außen; Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
- Wo sitzt das Übel?
-
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
-
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
- Wohin geht die Geschichte?
-
es wird besser, Entwicklung zum Guten
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Argument, Logik, Wissenschaft
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- In Koalitionen mit Verbündeten und Parlamentariern arbeiten (gesellschaftlich)
- Das Gesetz ändern und die Misshandlung stoppen (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 3, künftig 2
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Wenn unsere Gemeinschaft angegriffen wird, organisieren wir uns, wir kämpfen, wir überwinden…
Wenn unsere Gemeinschaft angegriffen wird, organisieren wir uns, wir kämpfen, wir überwinden…
Von Simon Blake OBE, CEO von Stonewall
Veröffentlicht am 25. Juni 2026
Nachrichten
Im Jahr 1988, um ihre zerbröselnde Basis zu stützen, dämonisierte die Regierung Margaret Thatchers die Existenz von LGBTQ+-Personen als Appeasement gegenüber den sozialen Konservativen in ihrer Partei, deren Unterstützung sie verlor. Section 28 war der erste direkte legislative Angriff auf das Leben von LGBTQ+-Personen seit der Labouchere Amendment von 1885, die alle (männlichen) homosexuellen Handlungen der „groben Unanständigkeit“ für illegal erklärte.
Ian McKellen, Michael Cashman, Lisa Power und die anderen Gründer von Stonewall trafen sich um einen Küchentisch, um einen Gegenangriff zu koordinieren. Sie einigten sich darauf, Allianzen aufzubauen und alles in ihrer Macht stehende zu tun, um ein Gesetz herauszufordern, das ebenso bösartig und schädlich war wie nutzlos. Gemeinsam mit einer leidenschaftlichen und vielfältigen Graswurzel-Lobby erforderte es Beharrlichkeit, Mut und großen Aufwand, die Regierung herauszufordern und zu gewinnen – 15 Jahre später taten sie es. Die Gesetzgebung zur Aufhebung von Section 28 wurde am 10. Februar 2000 in Schottland und am 18. November 2003 in England und Wales verabschiedet.
Schneller Vorlauf bis 2026, und wir stehen erneut vor legislativem Schaden. Das Zögern aufeinanderfolgender Regierungen bei der Umsetzung eines lange versprochenen Verbots von Konversionspraktiken für lesbische, schwule, bi-, trans- und queere Menschen hat eine abschreckende Wirkung auf unsere Gemeinschaft – genau wie Section 28.
Konversionspraktiken versuchen absichtlich, die sexuelle Orientierung oder die Geschlechtsidentität einer Person zu ändern, weil deren Identität als minderwertig angesehen wird. Die Vereinten Nationen und kürzlich unsere hochrangigen Politiker haben sehr klar gemacht, dass dies eine Form von Missbrauch ist.
Diese gleichen hochrangigen Politiker haben nun die Macht, diese besondere Form des Missbrauchs zu verbieten. Zu lange wurden LGBTQ+-Personen dem zwanghaften, tiefgreifend schädlichen Missbrauch ohne Schutz durch das Gesetz ausgeliefert. Wirksame Maßnahmen wurden verzögert, während die anhaltende Debatte selbst LGBTQ+-Personen pathologisierte und junge Menschen, insbesondere, einem erhöhten Risiko von Selbstverletzung, Suizid und schlechterer psychischer Gesundheit aussetzte.
Unser grundlegendes Recht auf Sicherheit ist nicht verhandelbar. Dennoch hat die Debatte – über viele Jahre und unter vielen aufeinanderfolgenden Regierungen – darüber, wann und wie ein Verbot schädlicher Konversionspraktiken Gesetz werden kann, fortgedauert. Seit ein Verbot erstmals 2018 versprochen wurde, haben vier aufeinanderfolgende Premierminister versagt, es umzusetzen, und haben es zugelassen, dass Zusagen in mehreren Queen’s und King’s Speeches wiederholt ins Stocken gerieten, wenn sie auf ideologische Fraktionen trafen.
Diese politische Lähmung steht im Kontrast zur umfassenden Experteneinigkeit über den Schaden, den diese Praktiken verursachen. NHS England, die Royal Colleges of Medicine und führende Rechtswissenschaftler haben eine klare, konsistente Botschaft: Konversionspraktiken sind missbräuchlich und ebenso wirkungslos.
Jahrelang kämpften Stonewall und andere im LGBTQ+-Sektor, um das Patt zu brechen. Hartnäckiges und beharrliches Engagement beseitigte Section 28, und ich bin sehr erfreut und stolz, dass wir, arbeitend mit Saba Ali und der Ban Conversion Practices-Koalition, endlich einen Durchbruch haben. Die erste Fassung eines Gesetzentwurfs zu sehen, der diejenigen kriminalisieren wird, die versuchen, unserer Gemeinschaft Schaden zuzufügen, ist ein kraftvoller Moment für uns alle.
In einer Zeit großer Unruhen, in der viele Menschen in unserer vielfältigen und wunderbaren Gemeinschaft hören müssen, dass dieses Parlament eindeutig sagt, dass lesbische, schwule, bi-, trans- und queere Menschen nicht verändert werden müssen. Wir sind genau so gut, wie wir sind.
Die Vision von Stonewall ist eine Welt, in der alle Menschen überall gleiche Rechte haben. Die Gesetzgebung sollte Einzelpersonen und Gemeinschaften schützen. Dieser Gesetzentwurf, der die Verbietung von Konversionspraktiken vorsieht, ist ein bedeutender Schritt, um LGBTQ+-Junge Menschen und schutzbedürftige Erwachsene sicher zu halten. Doch es ist nur ein Schritt im parlamentarischen Verfahren: Wir wissen, dass bei diesem bestimmten Gesetz noch viele weitere Schritte vor uns liegen, ganz zu schweigen vom weiteren Kontext eines weltweiten Rückschritts bei LGBTQ+-Rechten, steigender Hass und Spaltung sowie einer erheblichen Lücke im Gleichheitsschutz für trans Personen im Vereinigten Königreich nach dem Urteil des Supreme Court und der darauffolgenden Leitlinien der EHRC. Es gibt zweifellos noch viel zu tun, bevor das Vereinigte Königreich ein sicherer und gleichberechtigter Ort für LGBTQ+-Menschen ist, um dort zu leben, zu arbeiten und sich wohlzufühlen.
Bei Stonewall werden wir weiterhin in einer Koalition mit unseren Verbündeten und Parlamentariern arbeiten, um sicherzustellen, dass das Gesetz geändert und die Misshandlung gestoppt wird. Wir wissen, welchen Aufwand es erfordert, echte und dauerhafte Veränderungen herbeizuführen – wir bleiben im Kampf bis zum Ende.
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When our community is under attack, we organise, we fight, we overcome…
When our community is under attack, we organise, we fight, we overcome…
By Simon Blake OBE, Stonewall CEO
Published June 25, 2026
News
In 1988, to shore up her splintering base, Margaret Thatcher’s government demonised LGBTQ+ people existence as appeasement to the social conservatives in her party whose support she was losing. Section 28 was the first direct legislative attack on LGBTQ+ people’s lives since the 1885 Labouchere Amendment which had made all (male) homosexual acts of ‘gross indecency’ illegal.
Ian McKellen, Michael Cashman, Lisa Power and Stonewall’s other founders met round a kitchen table to coordinate a fightback. They agreed to build alliances and do all in their power to challenge a law that was as spiteful and damaging as it was pointless. Working together with a fierce and diverse grassroots lobby, it took tenacity, courage and a great deal of effort to take the government on and win – 15 years later, they did it. Legislation to repeal Section 28 was passed in Scotland on 10 February 2000, and in England and Wales on 18 November 2003.
Fast forward to 2026, and we again face legislative harm. The foot-dragging of successive government on delivering a long-promised ban on conversion practices for Lesbian, Gay, Bi, Trans and Queer people has had a chilling effect on our community – just as Section 28 did.
Conversion practices deliberately attempt to change a person's sexual orientation or gender identity because their identity is deemed inferior. The United Nations and more recently our senior politicians have been very clear this is a form of abuse.
Those same senior politicians now have the power to outlaw this particular form of abuse. For too long LGBTQ+ people have been left vulnerable to coercive, deeply damaging abuse without protection from the law. Meaningful action has been delayed while the ongoing debate itself has pathologised LGBTQ+ people and left young people, in particular, at increased risk of self-harm, suicide and poorer mental health.
Our fundamental right to safety is not debatable. Yet debate has continued – for many years and under many successive governments – over when and how a ban on harmful conversion practices can be made law. Since a ban was first promised in 2018, four successive Prime Ministers have failed to deliver it, allowing commitments across multiple Queen’s and King’s Speeches to repeatedly stall when confronted by ideological factions.
This political paralysis stands in contrast to wholesale expert agreement on the damage these practices cause. NHS England, the Royal Colleges of Medicine and leading legal scholars have one clear, consistent message: conversion practices are abusive as well as ineffective.
For years, Stonewall and others across the LGBTQ+ sector fought to break the deadlock. Persistent and insistent campaigning dismantled Section 28 and I am so pleased and proud that, working with Saba Ali and the Ban Conversion Practices coalition, we finally have a breakthrough. Seeing the first draft of a bill that will criminalise those who seek to harm our community is a powerful moment for all of us.
At a time of great turbulence when many people in our diverse and wonderful community need to hear this parliament to say unequivocally that Lesbian, Gay, Bi, Trans and Queer people do not need changing. We are good exactly as we are.
Stonewall’s vision is a world where everyone everywhere has equal rights. Legislation should protect individuals and communities. This draft bill to ban conversion practices is a significant step towards keeping LGBTQ+ young people and vulnerable adults safe. But it is only one step in the parliamentary passage: we know there are many more ahead on this particular piece of legislation, let alone the wider context of a global rollback on LGBTQ+ rights, rising hate and division, and a significant gap in equality protections for trans people in the UK following the Supreme Court judgment and subsequent EHRC guidance. There is certainly much further to go before the UK is a safe and equal place for LGBTQ+ people to live, work and thrive.
At Stonewall we will continue to work in coalition with our allies and parliamentarians to ensure the law is changed, and the abuse stops. We know the effort it takes to make real and lasting change – we’ll stay in the fight until the end.
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