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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

No One Is Intrinsically Without the Capacity to Love

ohne Namen · Orthodox Christian Network (OCN) · 2026-09-18 · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Dankbarkeit · tragend Fürsorge · tragend

Jeder Mensch ist als Ikone Gottes erschaffen und besitzt intrinsisch die Fähigkeit zu lieben und geliebt zu werden; dieser Wert ist unabhängig von äußeren Umständen und sollte in Beziehungen anerkannt und gelebt werden.

Jeder Mensch hat die Fähigkeit zu lieben und geliebt zu werden. Liebe ist eine Wahl, und manche Menschen wählen, die Liebe nicht auszudrücken.

Der Text geht von der Schöpfungserzählung in 1. Mose 1 aus und betont, dass Gott absichtlich und in Stufen schuf. Der Mensch wird als Ikone Gottes beschrieben, was ihn von anderen Geschöpfen abhebt. Die Kernaussage lautet, dass jeder Mensch die Fähigkeit besitzt zu lieben und geliebt zu werden, auch wenn Umstände wie Missbrauch diese Fähigkeit zeitweise blockieren können. Eine Sommerlager-Übung mit scheinbar wertlosen Gegenständen dient als Analogie: Wenn selbst eine Büroklammer Wert haben kann, wie viel mehr Wert hat der Mensch als Ikone Gottes? Der Text ruft dazu auf, einander mit dem Wert zu schätzen, den Gott ihnen zuschreibt, und Beziehungen zu pflegen. Ein abschließendes Gebet bittet um Hilfe, das göttliche Bild in sich und anderen zu ehren. Die Botsache richtet sich an die eigene christliche Gemeinschaft und an die Menschheit insgesamt.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

1. Mose 1,26-27 · 1. Mose 1,31 · Joh 8,12 · Mt 5,14

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
5 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Dann sprach Gott: „Lasset uns den Menschen machen in unserem Bilde, nach unserem Gleichnis; und sie sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles, was auf der Erde kriecht und lebt." So schuf Gott den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie. . . Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. 1. Mose 1,26-27, 31 Eine wichtige Zutat, um Glauben zu haben, ist die Überzeugung, dass Gott der Schöpfer aller Dinge ist. Als orthodoxe Christen glauben wir, dass Gott absichtlich schuf, was an jedem „Tag" der Schöpfung gemacht wurde. Während es einige Dinge gibt, die sich in der Schöpfung entwickeln, und sogar Dinge, die aussterben (was der Idee des Überlebens des Stärkeren eine gewisse Berechtigung verleiht), glauben wir, dass Gott in jeder Stufe der Schöpfung absichtsvoll handelte. Natürlich bedeutet ein „Tag" nicht wörtlich vierundzwanzig Stunden, sondern könnte Millionen von Jahren bedeuten. Gottes Zeit und unsere Zeit bewegen sich nicht auf derselben Ebene. Das Erste, was Gott schuf, war das Licht, und später in den Evangelien würde Christus das Licht als das eine Merkmal offenbaren, das wir mit Ihm teilen. („Ich bin das Licht der Welt." Johannes 8,12. „Ihr (gemeint sind wir) seid das Licht der Welt." Matthäus 5,14) Dann wandte sich Gott der Schaffung des Himmels und alles anderen am Himmel zu. Als Nächstes schuf Gott die Erde, mit Land, Meer und Vegetation. Gott schuf dann die Sonne und den Mond, die Sterne und damit die Planeten, die Galaxien usw. Gott schuf dann Fische, Vögel und Landtiere. An jedem „Tag", nach jeder Stufe, blickte Gott auf das, was er geschaffen hatte, und sah, dass es gut war. Am sechsten Tag sprach Gott: „Lasset uns den Menschen machen in unserem Bilde, nach unserem Gleichnis; und sie sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles, was auf der Erde kriecht und lebt." So schuf Gott den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie. (1. Mose 1,26-27) Das Wort, das wir im Englischen mit „image" (Bild) übersetzen, ist das griechische Wort „eikona", das auch als „Icon" (Ikone) übersetzt wird. Als Gott Männer und Frauen schuf, schuf er uns als Ikonen von sich selbst. Setzt man das Wort Ikone in 1. Mose 1,27 ein, würde es so lauten: So schuf Gott den Menschen als Ikone von sich selbst, als Ikone Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie als Ikonen Gottes. In 1. Mose 1,31, nach der Schaffung der Menschheit als Ikonen Gottes, lesen wir: Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Dies ist der einzige Moment in der Schöpfungserzählung, in dem das Superlativ „sehr" verwendet wird. Von allen Dingen, die Gott schuf, ist nur der Mensch als Ikone Gottes, nach dem Bilde Gottes, geschaffen. Nur der Mensch ist mit einer Seele begabt. Nur der Mensch hat die Fähigkeit, Sünde und Buße zu verstehen. Und natürlich hat nur der Mensch die Herrschaft über die Schöpfung. Das ist es, was uns besonders macht. Jeder Mensch hat die Fähigkeit zu lieben und geliebt zu werden. Liebe ist eine Wahl, und manche Menschen wählen, die Liebe nicht auszudrücken. Umstände wie eine schlechte Familie oder Missbrauch können bedeuten, dass jemand der Möglichkeit beraubt wird, Liebe zu erfahren. Diese Möglichkeiten, die von selbst gegeben sein sollten, waren nicht da, und so muss eine Person vielleicht erst später im Leben lernen, Liebe anzunehmen, sowie lernen, zu vertrauen, sobald sie eine Umgebung findet, in der sie sich sicher fühlt. Eine Übung, die wir im Sommerlager durchführten, bestand darin, die Lagerkinder in Gruppen von vier aufzuteilen und jeder Gruppe einen zufälligen, scheinbar nutzlosen Gegenstand (z. B. eine Büroklammer, ein Haargummi usw.) zu geben und jedes Team aufzufordern, eine große, epische Hintergrundgeschichte zu erfinden, warum dieser Gegenstand tatsächlich ein unschätzbares, einzigartiges Artefakt von immensem Wert ist. Jede Gruppe präsentierte ihn dann dem ganzen Lager wie einen TV-Infomercial oder Werbespot. Natürlich war jede Gruppe kreativ beim „Verkaufen" des Lagers ihres Gegenstands. Ja, eine Büroklammer hat einen Wert – sie hält Blätter Papier zusammen. Aber man kann 100 Büroklammern für einen Dollar kaufen. Ihr Geldwert ist also vernachlässigbar. Die Lektion aus dieser Übung ist, dass „wenn wir auf ein Stück Müll oder einen Gegenstand von vernachlässigbarem Wert blicken und einen Grund erfinden können, warum er unglaublich wertvoll ist, wie viel mehr Wert glaubst du, hat der Schöpfer des Universums absichtlich in dich gelegt?" Ja, Gott war in jedem Schritt der Schöpfung absichtlich. Er schuf die Dinge in einer bestimmten Reihenfolge. Er schuf die Bäume, an denen wir Frucht tragen, und die Metalle, die unter der Erde gefunden werden. Aber der Kronjuwel all dessen ist der Mensch. WIR sind das Stück der Schöpfung, das den größten Wert hat, wir sind der größte Schatz. Wir sollten so handeln, einander mit dem enormen Wert schätzen, mit dem Gott uns schätzt. Wir sollten unsere Beziehungen zueinander schätzen. Wir sollten einander lieben und uns von einander geliebt lassen. Ein Baum kann nicht lieben, und ein Stück Metall kann nicht lieben. Das sind Dinge, die Gott für uns schuf, um Nutzwert zu haben. Tiere können lieben und geliebt werden, aber nicht in dem Maße, in dem Menschen Liebe erfahren können. Und nichts anderes in der Schöpfung wurde von Gott als Ikone Gottes gemacht. Nichts in der Schöpfung hat die Fähigkeit, Liebe für Gott und füreinander auszudrücken, so wie der Mensch es tut. Deshalb sind wir aufgerufen, auf eine Weise zu lieben, die der Menschheit einzigartig ist, im Vergleich zum Rest der Schöpfung. Herr, danke Dir für das Geschenk, Teil Deiner Schöpfung zu sein. Danke Dir, dass Du mich als Ikone von Dir gemacht hast. Hilf mir zu verstehen, was das bedeutet, und welche Privilegien und Verantwortlichkeiten damit verbunden sind. Hilf mir, Dein Bild in mir und in anderen, die ich treffe, zu ehren. Hilf mir, Dich in allen anderen Menschen zu sehen und Dich allen anderen zu vertreten, die ich heute treffe. Amen. Wir sind als Ikonen Gottes erschaffen, beabsichtigt, als Ikonen Gottes zu leben, beabsichtigt, andere als Ikonen Gottes zu sehen. Der Beitrag „Niemand ist an sich ohne die Fähigkeit zu lieben" erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
Then God said, “Let us make man in our image, after our likeness; and let them have dominion over the fish of the sea, and over the birds of the air, and over the cattle, and over all the earth, and over every creeping thing that creeps upon the earth.” So God created man in his own image, in the image of God he created him; male and female he created them. . .And God saw everything that He had made, and behold, it was very good. Genesis 1:26-27, 31 An important ingredient in having faith is believing that God is the Creator of all things. As Orthodox Christians, we believe that God was deliberate in creating what was made on each “day” of the Creation. While there are some things that evolve in creation, and even things that become extinct (so some validity to the survival of the fittest idea), we believe that God was intentional at each stage of creation. Of course, a “day” does not literally mean twenty-four hours, but could mean millions of years. God’s time and our time do not move on the same plane. The first thing God created was light, and later on in the Gospels, Christ would reveal light as the one characteristic we share with Him. ( “I am the light of the world.” John 8:12. “You (meaning us) are the light of the world.” Matthew 5:14) Then God moved to creating heaven and everything other on heaven. Next God created the earth, with land, sea, and vegetation. God then created the sun and moon, the stars and with that the planets, the galaxies, etc. God then created fish, birds and land animals. On each “day,” after each stage, God looked upon what He had created and saw that it was good. On the sixth day, God said “Let us make man in our image, after our likeness; and let them have dominion over the fish of the sea, and over the birds of the air, and over the cattle, and over all the earth, and over every creeping thing that creeps upon the earth.” So God created man in His own image, in the image of God He created him; male and female He created them. (Genesis 1:26-27) The word which we translate in English “image” is the Greek word “ eikona” which is also translated as “icon.” When God created men and women, He created us as icons of Himself. Putting the word icon into Genesis 1:27, it would read, So God created man as an icon of Himself, as an icon of God He created him; male and female He created them as icons of God. In Genesis 1:31, after the creation of mankind as icons of God, we read And God saw everything that He had made, and behold it was very good. This is the only time in the Creation narrative that the superlative very is used. Of all the things God created, only the human being is created as an icon of God, in the image of God. Only the human being is endowed with a soul. Only the human being has the capacity to understand sin and repentance. And of course, only the human being has dominion over the creation. This is what makes us special. Every human being has the capacity to love and to be loved. Love is a choice, and some people choose not to express love. Circumstances such as a bad family, or abuse might mean someone is deprived of the opportunity to know love. Those opportunities that should be automatic were not there and so a person might have to learn to accept love later in life, as well as learn to trust, once they find an environment in which they feel safe. An exercise we did at summer camp was to divide campers into groups of four, and give each group a random, seemingly useless object (i.e. a paper clip, a hair tie, etc.) and ask each team to invent a grand, epic backstory for why this object is actually a priceless, one-of-a-kind artifact of immense value. Each group then pitched it to the whole camp like a TV informercial or commercial. Of course, each group was creative in “selling” the camp on their item. Yes, a paper clip has value—it holds pieces of paper together. But you can buy 100 paper clips for a dollar. So their monetary value is negligible. The lesson from this exercise is that “if we can look at a piece of trash or object of negligible value and invent a reason for it to be incredibly valuable, how much more value do you think the Creator of the universe put into you, on purpose?” Yes, God was intentional in every step of creation. He created things in a certain order. He created the trees on which we grow fruit, and the metals that are found under the ground. But the crowning jewel to all of this is the human being. WE are the piece of creation that has the greatest value, we are the greatest treasure. We should act this way, valuing one another with the immense value with which God values us. We should treasure our relationships with one another. We should love one another, and allow ourselves to be loved by one another. A tree cannot love, and a piece of metal cannot love. These are things God created for us to have utility value. Animals can love and be loved, but not to the degree human beings can experience love. And nothing else in creation was made by God to be an icon of God. Nothing in creation has the ability to express love for God and for one another they way the human being does. This is why we are called to love in a way that is unique to humanity, when compared to the rest of creation. Lord, thank You for the gift of being part of Your creation. Thank You for making me as an icon of You. Help me to understand what that means, and what privileges and responsibilities that entails. Help me to honor Your image in me, and in others I meet. Help me to see You in all other people, and to represent You to all others I meet today. Amen. We are created as icons of God, intended to live as icons of God, intended to see others as icons of God. The post No One Is Intrinsically Without the Capacity to Love appeared first on OCN .