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Freikirchlich · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Briefe an die Kirche 2: Smyrna – Offenbarung 2, 8-11 – Teil 2

Frank Döhler · FeG Dresden – Predigt-Podcast · 2026-09-13 · Dresden · Quelle

Hoffnung · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Wissen · tragend

Christen, die in Verfolgung und Armut an Jesus festhalten, sind reich und werden den ewigen Lebenskranz empfangen, weil Jesus den Tod bereits überwunden hat.

Ich weiß von deinen Leiden und von deiner Armut aber du bist reich. Ich kenne den Sport derer, die gegen dich arbeiten, die sich als Juden ausgeben, es aber nicht sind, weil ihrer Versammlung eine Versammlung des Saatans ist. Fürchte dich nicht vor den Leiden, die dir bevorstehen.

Der Text ist eine Predigt über den zweiten der sieben Briefe an die Gemeinden in der Offenbarung, konkret an die Gemeinde in Smyrna. Der Prediger liest den Brief vor und betont, dass Jesus sich als der Erste und der Letzte, der tot war und wieder lebendig wurde, vorstellt. Er erklärt die historische Situation der Christen in Smyrna: Verfolgung, wirtschaftliche Ausgrenzung durch Gilden und Armut. Jesus wird als Trost und Halt dargestellt, weil er den Tod bereits überwunden hat. Der Prediger ermutigt die Zuhörer, Bibelverse auswendig zu lernen, damit der Heilige Geist sie in schwierigen Situationen daran erinnern kann. Er fragt nach der Leidensfähigkeit der heutigen Gemeinde und warnt vor einem nur 'Schönwetterlobpreis'. Der Text schließt mit dem Appell, in Jesus verwurzelt zu bleiben und anderen Halt zu geben, besonders in schwierigen Zeiten.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Bedrängnis der eigenen Gemeinschaft von außen; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem als Angenommener und Beschenkter beschrieben
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Offenbarung 2,8-11

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: Kaiseranbeter und Gilden, die Christen ausschlossen
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Herzlich willkommen zur Predigt der FHG Dresden. Wir wünschen dir eine gewinnbringende Zeit. Mehr Informationen zu unserer Gemeinde findest du unter dresden.fhg.de Das zu tun, was wir gerade gesungen haben, ist in Deutschland möglich und es ist super. Tut das. In jedem Land ist das möglich und zwar nicht zu allen Zeiten möglich. Wir sind zurzeit als Gemeinde in den Gottesdiensten in einer kleinen Predigt-Serie unterwegs. Sieben Briefe, die Jesus an sieben Gemeinden geschrieben hat, die du unter Bibel findest im letzten Abschnitt der Offenbarung. Und ich möchte heute noch mal über den Brief an Smirna reden. Ich habe letzte Woche schon was dazu gesagt, aber es war nur ganz kurz, weil wir hatten ja Tauf Gottesdienst. Dann habe ich über die Dulas gesprochen, wer da war und deswegen heute noch ein paar Gedanken mehr dazu. Was Jesus hier sagt, kann einen erschüttern. Es kann dich unter anderem erschüttern, wenn Jesus für dich lediglich nur in Helfer zu einem einfacheren Leben ist. Was Jesus hier sagt, kann dich aber auch massiv ermutigen, wenn er für dich in Helfer zum ewigen Leben ist. Also wenn da diese Perspektive drüber rausnach ist. Vielleicht, mal gucken was du danach bist, erschüttert oder ermutigt vielleicht beides. Mal gucken. Aber am Anfang diesen Brief nochmal, das ist der kürzeste von diesen sieben an Smirna. Und Jesus sagt diesen, Johannes schreibe diesen Brief dem Engel der Gemeinde in Smirna, damit ist der Gemeinde leiter gemeint. Das ist die Botschaft des Ersten und des Letzten, der tot war und wieder lebendig geworden ist. Ich weiß von deinen Leiden und von deiner Armut aber du bist reich. Ich kenne den Sport derer, die gegen dich arbeiten, die sich als Juden ausgeben, es aber nicht sind, weil ihrer Versammlung eine Versammlung des Saatans ist. Fürchte dich nicht vor den Leiden, die dir bevorstehen. Der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen und euch versuchen. Ihr werdet zehn Tage lang verfolgt werden. Bleibe treu bis zum Tod. Dann will ich dir den Siegeskranz des ewigen Lebens geben. Wer bereit ist zu hören, der hört auf das, was der Geist den Gemeinden sagt. Und wer siegreich ist, dem werde ich. Wer siegreich ist, dem wird der zweite Tod nichts anhaben können. Ich habe diese sieben Briefe im Frühjahr auswendig gelernt, weil mir bewusst geworden ist, dass es ja purest Reden von Jesus und man kann sich in seinem Herzen mit schlechteren Dingen beschäftigen als dem Reden von Jesus. Und ich sage das deswegen, weil am Freitag, wiederum die 30 Teenies in dem BU gestartet sind. Sind B.U.L. heute hier? Einige Hände sehe ich. Und denen wurde angekündigt, ich hoffe nicht angetroht, dass die Bibelferse lernen werden in den nächsten zwei Jahren. Und ich wollte das den B.U.L. und die hier sind, sagen, hey, wir erwarten das nicht nur von euch, dass ihr was lernt, sondern wir lernen selber. Und ich lerne deswegen Gottes Wort auswendig, weil damit Setzer aus der Bibel zu schätzen in meinem Herzen werden. Und ich mach dir Mut, wenn du in den BU gehst, lerne die Ferse. Ich weiß, es gibt eine Belohnung. Ich kriege keine Belohnung dafür. Ihr kriegt eine Belohnung. Es gibt Gutscheine. Wofür? Ich habe es leider vergessen. Lasertag. Und so und noch andere Sachen. Aber damit wollen wir euch nur ermutigen, lernt das, weil es kann sein, dass du jetzt mit 13, 14 noch nicht weißt, wieso soll ich das lernen. Aber es kommen Momente, wo du in Situationen in deinem Leben bist und du wirst dankbar sein, auf diesen Schatz in deinem Herzen zurückgreifen zu können. Auf Satz und Satz, den du gelernt hast. Und deswegen möchte ich dir das gerne wichtig machen. So, Smirna bedeutet so viel wie Mürre. Mürre ist ein Gummiharzt, das aus der Baumrinde fließt. Bitter im Geschmack, aber süß in seinem Duft. Und das bezeichnet sehr treffend die Situation, die Phase damals in der Kirchengeschichte dieser Gemeinde. Christen erlebten einen Sturm an Verfolgung. Aber sie haben dabei eine Treue und eine Liebe bewiesen, die bei aller Bitterkeit ein süßer Duft war für Gott und für Menschen. Und um im Sturm feststehen zu können, brauchst du etwas, woran du dich festhalten kannst. Und mit seinem ersten Satz gab Jesus Christus den Christen so einen Halt. Der sagte, ich bin der erste und der letzte, der tot war und wieder lebendig geworden ist. Jesus Christus war nicht nur einfach irgendwann mal da und ist dann gestorben und war weg. Nein, wie gesagt, er ist auferstanden. Und er wird am Ende immer noch da sein, egal wo du grad durchgehst. Jesus ist da. Egal wer oder was dir grad dein Leben vielleicht schwer macht, das vergeht. Die Person vergeht. Sie verschwindet irgendwann. Aber einer bleibt Jesus. Ich liebe einen alten Liedtext, den ich manchmal in meinem Herzen mit mir rumtrage, weil ich ihn auch teilweise schon gelernt habe. Der heißt, man musste sie begraben, die der Welt geboten graben und ihr Wort hat nicht bestand. Ihre Häuser werden drüben, ihre Münzen gelten nimmer, die man in der Erde fand. Ihre Namen sind vertlungen, ihre Lieder ungesungen, ihre reiche Menschen leer. Ihre Siegel sind zerbrochen, ihre Sprachen ungesprochen. Ihr Gesetz gilt längst nicht mehr. Aber Jesu Name wird bestehen. Jesu Reich nie untergehen. Sein Geburt gilt alle Zeit. Jesu wird man es alles weichen und ihn kann kein Tod erreichen. Jesus herrscht in Ewigkeit. Alles vergeht, Jesus bleibt. Und Jesus sagt, ich bin der erste und der letzte, der tot war und wieder lebendig geworden ist. Also egal wo du grad durchgehst, es vergeht. Egal wer dir das Leben grad so hell macht, er vergeht. Jesus bleibt. Und er ist mit dir dort drin. Und das sagt er ihnen zu. Ich war tot und ich bin lebendig. Damit versichert Jesus seinen Leitenden nachfolgern, dass er bereits dort war, wo sie jetzt vermutlich bald hingehen in den Tod. Wenn ich als Kind mit in den Keller musste, bin ich immer hinter meinen Eltern hergelaufen. Nie vorweg. Das machen wir ein bisschen unheimlich, unser Keller. Aber ich hatte kein Problem damit hinter meinem Vater herzulaufen. Denn da wo mein Vater schon mal seinen Fuß hingesetzt hat, könnte ich hingehen. Und Jesus sagt seinen Nachfolgern zu. Ihr seht den Tod ins Auge. Aber vergesst nicht, ich bin vor euch dort gewesen. Und ich hab diesen Tod überwunden. Und ich hab dem Tod jeden Schrecken genommen und übrigens Jesus sagt seinen Nachfolgern. Wenn er hier auf der Erde diese Augen zu macht, er werdet den Tod nicht sehen. Also du machst hier irgendwann die Augen zu. Sterberade liegt bei 100%. Aber du wirst den Tod nicht sehen. Wen wirst du sehen? Ich weiß, das ist eine billige Antwort, aber sie ist wahr. Jesus. Du wirst ihn sehen. Jeder, das sieben Gemeinden stellte Jesus sich anders vor. Jeweils mit dem, was die Gemeinde jetzt gerade in dem Moment hören musste, was sie brauchte. Sie musste neu hören, wer Jesus ist. Und das war bei jeder Gemeinde anders. Die Frage ist ja, wie würde sich Jesus dir jetzt gerade vorstellen? In deiner Situation? Wie würde sich Jesus dir vorstellen? Wenn du Gottes Wort liest, wenn du vielleicht sogar das eine oder andere in deinem Herzen gelernt mit dir rumträgst, wird dich der Heilige Geist in deinen jeweiligen Situationen punktgenau daran erinnern, wer Jesus Christus ist. Denn das ist der Job des Heiligen Geistes. Er wird dich an alles erinnern, was Jesus gesagt hat. Damit er dich erinnern kann, musst du es aber erst mal gehört haben, gelesen haben, erkannt haben, angenommen haben. Und Freunde, deswegen ermutigen wir euch immer Lesbibel oder Hürze oder was auch noch mit der Bibel machen kann. Junge Leute, lern es auswendig, was euch jetzt in den B.U. vorgelegt wird. Sonst kann der Heilige Geist dich nicht erinnern, aber das will er. Und ich habe die Erwartung, dass ich im Gottesdienst vom Heiligen Geister erinnert werde. Ich habe auch die Erwartung, dass andere, dass Gott mich durch andere in meinem Alltag erinnert. Gott ist nicht abhängig von dem, was du gelesen hast und gelernt hast. So gut das ist. Aber ich bin dankbar, dass Gott mich durch andere erinnert. Und ich will im Gottesdienst mit einer Erwartung sitzen. Heilige Geister erinnere mich. Ich sitze nicht ohne Erwartung im Gottesdienst. Warum haben die Christen in Sminna gelitten und waren arm? Es gab in Sminna eine zwar kleine, aber dafür umso fanatischere Gruppe, die den Kaiser in Rom angebetet hat. Fanatisch. Und den Kaiser anzubeten, als Gott zu verehren, ihm Honig ums Maus zu schmieren und sich bei ihm einzuschleimen. Das sicherte ihn die finanzielle Unterstützung aus Rom. Christen haben sich dageweigert, sie haben gesagt, wir beten allein Jesus Christus an und nicht den Kaiser. Und damit waren sie eine Bedrohung für den Wohlstandsminna. Und dazu wurde Sminna von Gilden beherrscht, also so Zusammenschlüssen von Handwergern und Händlern. Und keine Gilde wollte jemanden aufnehmen, bei dem man vermuten musste, dass der Ärger mit dem Kaiser kriegt und dann wieder Geld handzugetret. Also waren die Christen ausgeschlossen, konnten nicht handeln, nicht wirklich viel verdienen und deswegen waren sie arm. Aber zu einem was taugten die Christen, sie waren billige Gladiatoren, um sich lustig über sie zu machen und in den Arenen kämpfen zu lassen. Justinus war bekannt, dass er die christliche Wahrheit verteidigt hat und wurde dann vor den Kaiser Aureus gestellten, angeklagt. Und er soll diesen einen Satz gesagt haben, also wahrscheinlich mehr, aber dieses Satz ist berühmt geworden, sagt dort vor seiner Hinrichtung, niemand der bei gesundem Verstand ist, wird Wahrheit preisgeben für Irrtum und Böses. Niemand der bei gesundem Verstand ist, wird Wahrheit preisgeben für Irrtum und Böses. Daraufhin wurde er gefeiselt und schließlich enthauptet. Und was sagt Jesus dazu? Es sagt, ich sehe deine Leiden. Aus unserer Beobachterhaltung könne man jetzt leicht sagen und fragen, Gott, was bist du denn für einer? Und dir soll ich vertrauen? Du lässt deine Kinder aber ganz schön im Stich. Du könntest doch was ändern. Justinus würde deine Frage vermutlich ablehnen und sagen, Jesus war doch bei mir. Ich frage mich immer mal wieder, wie leidensfähig sind wir als Gemeinde? Wie leidensfähig bin ich? Wie viel taugt unser Lobpreis in unseren Gottesdiensten? Würde unser Lobpreis Gottes verklingen, wenn sich zum Beispiel der Krieg nach Deutschland ausweidet? Wenn er verstummen würde, wäre alles, was wir heute singen, nicht echt. Dann wäre es nur ein netter Wohlstands-Singsang. Unsere ukrainischen Geschwister können uns vielleicht einiges erzählen, was es bedeutet, unter solchen Situationen Gott anzubeten. Und da bete ich eher Jesus vor Wurzeln, unser Herzfest in dir und in deinem Wort. Dass unser Lobpreis nicht nur ein Schönwetterlobpreis ist und unser Bekenntnis zu ihm nicht nur ein Schönwetterbekenntnis. Von Verfolgten wird immer wieder berichtet, dass sie bei allem Schmerzen, bei aller Noten, bei aller Verzweiflung trotzdem diese tiefe Erfahrung machen, dass Jesus mit ihnen ist. Und Jesus sah, als er den Schmerz angeschaut hat, er sah, dass sie trotz dessen ein Reich sind. Obwohl sie ausgegrenzt sind, wirtschaftlich kaltgestellt, obwohl sie verfolgt werden und niedrige Mäht werden, Er sagt, ihr seid reich, weil Jesus selber so in ihrer Mitte dieser Schatz sein durfte, der Reichtum. Und wirst du, ich wünsche mir, dass dieser Reichtum von Jesus Christus in unserer Gemeinde nicht einfach nur da ist, weil Jesus da ist, sondern dass Leute um uns herum das immer wieder merken. Wir tragen mit Jesus Christus einen Reichtum an Liebe, an Güte, an Freundlichkeit, an Sanftmut, an Leidenschaft, an Mut, an Überwindung, auch an Ideen und an alle Möglichkeiten in uns. Wir sind reicher als Chef Bezos und wie sie alle so heißen Elon Musk an Geld sind. Sind wir reicher an dem, was Gott uns gibt? Lass das die Leiter um dich herum merken. Wenn die Zeiten kriegerischer werden sollten, wie manche vermuten, dann braucht unsere Gesellschaft Christen, die so fest wie die damals in Smyrna verwurzelt sind in Jesus Christus. Christen, die Halt geben und selber Haltung beweisen. Christen, die Mut machen und selber mutig sind in dem Ganzen. Und Christen, die eine Hoffnung haben, die über diese Welt rausgeht, die nicht mit dem Tod endet. Jesus gab den Christen in Smyrna deinen Auftrag. Der sagte, fürchte dich nicht vor den Leiden, die dir bevorstehen. Also nicht nur, dass er sagt, ich sehe deine Leiden, sondern er sagt, da kommt noch ein Haufen. Und dann hätte es ja verschweigen können nach dem Motto, ich sage es lieber nie. Er sagt, nee, schenkt der Reihenweine. Ich sagte, fürchte dich nicht vor den Leiden, die dir bevorstehen. Ich habe einen alten blinden Mann zugehört, der über diesen Bibelfers sprach und der erzählte davon, dass er ob blindet ist. Und in dieser Phase, wo es so nach und nach das Augenlicht abnahm, bis zur 100-prozentigen Obblindung, sagte er, solche Angst vor dem Blind werden gehabt. Und dann war er auch ein halbes Jahr depressiv darüber, als er blind war. Und heute sagte er, er hätte mal nicht so viel Angst davor haben, so ein Blind zu sein. Er hat eine so derartige Gotteserfahrung in seiner Blindheit gemacht, dass sein Kind, es sein Glaube heute kindlicher ist, als damals, wo er 20 Jahre alt war und gut gesehen hat. Damit wünscht er niemanden Blindheit, aber er sagte, fürchtet euch nicht so sehr vor dem, was ihr leiden müsst. Auch wenn blind werden, noch mal was anderes ist, als worum Jesus hier ging. Aber fürchtet euch nicht vor den Leiden, die dir bevorstehen. Das ist für uns Menschen ja unmöglich, wenn wir uns von unserem menschlichen Natur beherrschen lassen. Denn dann werden wir unweigerlich, dann kommen wir unweigerlich unter die Räder unserer Sorgen und Ängste. Ich habe diese Woche gerade ein Satz aus Römer 8 gelandert steht, wenn du dich von deinem menschlichen Natur bestimmen lässt, führt das zum Tod. Doch wenn der heilige Geist dich bestimmt, bedeutet das Leben und Frieden. Wenn der heilige Geist dich beherrscht, wenn er dich beherrschen darf, bestimmt darf, bedeutet das Leben und Frieden. Und die Frage ist ja, hast du Leben und Frieden? Fühlt sich dein Leben mit Jesus nach Leben an? Und ist dieser Frieden in dir, der dich prägt? Und wenn das nicht auf Fall ist, macht dir Gott keinen Vorwurf. Aber zeigt dir an ausregen mich die Frage, so, heilige Geist, wo lass ich dich gerade nicht haschen in meinem Leben? Wo versuche ich selber zu kämpfen und zu herrschen und zu tun und zu machen? Wo lass ich dich gerade nicht tun, so dass dein Leben und dein Frieden nicht erfahrbar ist für mich? Jesus sagt dann zu den Christen ins Mirna, ihr werdet zehn Tage lang verfolgt werden. Und das ist eine gute Nachricht. Klingt für uns zwar erstmal bitter, aber es ist eine gute Nachricht, denn die Leidens sind begrenzt. Jesus sagt genau zehn Tage und nicht länger. Ja, es wird viel, aber es wird endlich sein. Es ist limitiert, maximal zehn Tage. Und der Teufel wird versuchen, euch von Jesus Christus abzubringen. Damals waren es Gefängnisse, die man kaum überlebt hat, weil die nicht wie heute klimatisiert sind mit drei Mahlzeiten am Tag, sondern ein Ort waren, wo man eigentlich starb. Und heute sind es viele Versuchungen, die dich gefangen nehmen wollen, die dich von Jesus wechseliden lassen wollen. Der Teufel wird es versuchen, aber es ist auf zehn Tage begrenzt. Und Jesus sagt, dass er darauf schaut, dass es nicht über deine Kraft gibt. Es steht im neuen Testament, Gott ist treu, er wird die Prüfung nicht so stark werden lassen, dass ihr nicht mehr widerstehen könnt. Wenn ihr auf die Probe gestellt werdet, wird euch so gleich für einen Ausweg sorgen, sodass ihr Stand halten könnt. Wenn ihr mir der Teufel nicht prüft, hat Jesus schon die Tür aufgemacht, durch die du fliehen kannst. Und wenn du nur Versuchungen erliegst, hast du die Tür übersehen, die Jesus dir aufgemacht hat. Und wenn du der Versuchungen erliegst, musst du nie liegen bleiben. Es ist Gott nicht einer, der vor dir steht mit dem ausgestreckten Zeigefinger und dich beschuldigt. Erheb dich auf, ermutigt dich, zieht dich an sein Herz. Aber das Wisse, wenn immer der Teufel dich versucht, die Tür ist schön offen, zu fliehen. Der Zeit der Leiden ist bemessen und begrenzt. Es gibt keine Verheisungen in der Bibel, dass wir als Sunny Boys oder Sunny Girls durchs Leben gehen. Aber es gibt viele Versprechen, dass Jesus Christus bei uns ist. Also bleib an Jesus dran. Im Juni war ich bei der Beerdigung des alten Mannes, der in den vier Jahren meines Studiums viel für mich gebetet hat und mich ermutigt hat und mich auch freut hat mit seinem ganzen Wesen und Reden und Jodeln. Der lebte auf unserem Hochschulkampus. Ein Satz, den er immer auf den Lippen trug, war, bleib an Jesus dran. Keine Verabschiedung ohne, bleib an Jesus dran. Und das meinte das gleiche Widersatz, den Jesus, den Christen ins Minas sagte. Bleibe treu bis zum Tod, dann will ich dir den Siegesgranz des ewigen Lebens geben. Bleib treu bis zum Tod. Treu bis zum Tod, das klingt ja ein bisschen nach dem Motto oder Definition von Extremismus, aber ein Extremist oder ein Fundamentalist ist jemand, der bereit ist, im Kampf gegen Andersdenkende zu sterben. Christsein ist kein Extremismus, ist kein Fundamentalismus und Christentum ist überhaupt nicht militant. Auch wenn gerade im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt die Linkspartei laut getönt hat, dass gegen fundamentalistische Christen vorgehen muss. Extremisten sagen, ich werde kämpfen und bin bereit, andere zu töten, selbst wenn ich selber drauf gehe. Christen sagen, ich werde Gott vertrauen und von ihm reden, selbst wenn ich dafür getötet werde. Ein Freund erzählt mir, dass nach einem Jugendgottesdienst ein Schüler auf ihn zukam, und der Schüler erzählte ihm, dass er der einzige Christen zur Schulklasse ist. Und er erzählte auch, dass er deswegen ab und zu einiges aushalten muss dort. Und seine Frage war natürlich dann, was er tun kann in seiner Situation. Ich habe mich gefragt, was ich da ihm da antwortet hätte. Mein Freund antwortet mit genau diesem Satz von Jesus, der sagte, bleib treu bis zum Tod. Dann will ich dir den Siegskranz des ewigen Lebens geben. Bleib treu, bleib an Jesus dran, halte nicht die Klappe, rät weiter fröhlich von Jesus, laht die Leute um dich herum zu Jesus ein und wenn du eins auf die Mütze kriegst, bleib an Jesus dran. Mach keine krummen Sachen mit, auch wenn deine Klicke oder deine Schule Klasse dich dazu verleiten will. Bleib an Jesus dran. Mach keine krummen Dinge mit, auch wenn dein Chef dich dazu verleiten will und sagt, mach das mal, komm, bleib an Jesus dran. Und wenn dein Chef dann sagt irgendwann, dass er dich nicht gebrauchen kann, dann such dir einen anderen Job, aber bleib an Jesus dran. Wenn du in deiner Schule aus deiner Klicke rausfliegst, geh raus, aber bleib an Jesus dran. Wir haben vor zwei Jahren ein junges Mädchen getauft, der das erlebt hat und sagt, okay, danach war sie einsam, aber sie hat eine so tiefe Erfahrung gemacht, dass Gott sich um sie kümmert. Es ist nicht wert, dazu zu gehören und dafür Jesus untreu zu werden. Bleib an Jesus dran. Und weiß nicht, einfach mitmachten bei allem, deshalb schwebt über den Christen ins Mirna immer irgendwie der Tod. Und vermutlich deshalb sagte Jesus als Letztes zu ihnen, wer siegreich ist, den wird der zweite Tod nichts anhaben können. Zweite Tod, das klingt so ein bisschen komisch, ne? In der Bibel bedeutet Tod nicht einfach das Ende, sondern Tod bedeutet Trennung. Bei deinem ersten Tod wirst du getrennt von deinem jetzigen Körper. Und dann steht in der Bibel, wer einen Auferstehungsleib kriegen. Mal sehen, wie wir dein aussehen. Bei deinem zweiten Tod, ich hoffe, den erlebst du nicht. Bei der zweite Tod ist die ewige Trennung von Gott, sagt die Bibel. Das endgültige Getrenntsein eines Menschen von Gott, von allem, was Liebe ist, was Freude und Frieden bedeutet. Und Jesus sagt seinen Nachfolger damit zu, ja, du schaust jetzt den Tod in die Augen, aber das ist nur der erste Tod. Fürchte dich nicht. Der zweite Tod kann dir nichts anhaben. Denn du wirst immer bei mir sein, so an Jesus dran zu b