Ein Leben, das Gott gefällt, erfordert aktive Heiligung in den Bereichen sexueller Reinheit und ehrlicher Arbeit, und geistliches Wachstum ist ein natürlicher, schrittweiser Prozess, der durch Gottes Wort und persönliche Anstrengung vorangetrieben wird.
Der Text ist eine Predigt aus einer Predigtserie zum ersten Thessalonicherbrief mit dem Titel 'Robust: Festen Glauben entwickeln'. Der Sprecher führt in 1. Thessalonicher 4,1-12 ein und betont, dass Paulus die Gemeinde zu einem Leben auffordert, das Gott gefällt. Im Zentrum stehen die Themen Heiligung, sexuelle Reinheit und ehrliche Arbeit. Der Sprecher verknüpft die biblischen Anweisungen mit der heutigen Lebensrealität in Frankfurt und dem Spannungsfeld zwischen christlichem Glauben und gesellschaftlichen Werten. Er ermutigt die Zuhörer, spirituelle Entwicklung als natürlichen Prozess zu verstehen, vergleichbar mit körperlicher Entwicklung oder sportlichem Training. Der Text ruft dazu auf, in der Nachfolge Jesu zu wachsen und dabei die Bibel als Leitfaden zu nutzen.
1. Thess 4,1-12 · 2. Kor 3,18
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut anzeigen
Wir haben ja vorhin den Antiser gehört, dass wir mitten in unserer Predigt-Serie sind, im ersten Tessalonicher Brief, robust, festen Glauben entwickeln. Darf ich uns heute mit reinnehmen in einen Text, was auch so ein bisschen umschreibt, ein Leben, was Gott gefällt. Und Paulus bringt hier Themen zur Geltung und deckt sie auch auf, die nicht immer einfach sind, die auch für uns sehr herausfordernd sind, aber wo wir voll mitten drin stecken. Und Paulus hat ja den Anspruch und ihm ist wichtig, weil er Verantwortung für die Gemeinden in Tessalonich hat. Er hat die gegründet, er hat dort die ersten Christen zugerüstet, er hat dort ihnen viele Dinge mitgegeben mit seinem Team und er ermutigt und ermahnt wie immer wieder, vorbildlich und standhaft im Glauben zu sein. Auch ein Ausgesonder zu sein, ein Anders zu sein, zu dem Abbild, was dort in dem antiken Griechenland, in der Gesellschaft gelebt wird, gelehrt wird und was Menschen dort auch geglaubt haben. Und ähnliche Parallene sehen wir auch zu uns. Wir sind in dieser Welt gestellt als Christen, wenn du Christ bist und sagst, ich habe hier mein Leben gegeben, ich lebe mit ihm und möchte diese Glaubenstritte gehen, weil du am Anfang dieser Reise bist oder auf der Suche, alles Fein, herzlich willkommen. Aber in diesem Spannungsfeld sind auch wir hier in Frankfurt, im Großraum Frankfurt, dass wir uns zu Themen immer wieder positionieren müssen, dass wir selber darin auch herausgefordert sind und ein Stück weit auch Antwort geben müssen, wenn wir in der Gesellschaft, in unserem Umfeld, danach gefragt werden. Und wie schaffen wir es, Stärkung im Glauben zu entwickeln und dieser Text spricht sehr viel von Heiligsein, von Heiligung. Wie schaffen wir das, dahin zu kommen, wo uns in das Bild, was Jesus uns hier vermittelt? Und wir werden die nächsten in den zwei Wochen auch über das Thema Wiederkunft kommen, weil die Tesselo nicht ja aus sich darüber vorbereitet haben und darauf vorbereitet haben, aber das ist ein anderes Thema und wir starten mal voll rein in, ich liege die ersten 12 Fährse und dann gehen wir Stück für Stück Fährs für Fährs durch und wenn du ein Bibel liebhaber und ein Bibel fährst liebhaber bist, dann kommst du heute voll auf deine Kosten. Zum Schluss, liebe Brüder und auch Schwestern, ich nehme sie dann mal mit rein, Geschwister, bitten wir euch noch einmal im Namen von Jesus, dem Herrn so zu leben wie Gottes gefällt und wie es euch gelehrt haben. Ihr richtet euch jetzt schon danach aus und wir ermutigen euch es immer mehr zu tun, denn ihr erinnert euch, was wir euch durch Jesus Christus den Herrn gelehrt haben. Gott möchte, dass ihr Heilig seid, deshalb sollt ihr nicht unzüchtig leben. Dann wird jeder von euch so leben, dass er Gott die Ehre macht, nicht in zügeloser Begierde wie jede Menschen, die Gott nicht kennen, betrügt nie einen anderen Bruder, indem ihr ihn übervorteilt, denn der Herr wird jede dieser Sünden vergelten und wir, wie wir bereichts euch auch gesagt haben, Gott hat uns dazu berufen Heilig zu leben und nicht in ein unreines Leben zu führen, wer sich also weigert danach zu leben, der missachtet nicht etwa menschliche Vorschriften, sondern er lehnt Gott damit ab, der euch seinen Heiligen Geist geschenkt hat. Was aber die Liebe unter den Gläubigen betrifft, so brauche ich euch nichts mehr darüber zu schreiben, denn Gott selbst hat euch gelehrt, einander zu lieben. Schon jetzt ist eure Liebe zu euren Freunden in ganz Mazedonien groß. Trotzdem bitten wir euch, Brüder, sie noch mehr zu lieben. Bemüht euch ein ruhiges Leben zu führen, kümmert euch um eure eigene Angelegenheiten und wie auch schon gesagt seht zu, dass ihr euch von der Arbeit eurer eigenen Hände ernähren könnt. Dann werden Menschen um euch herum, die Gott nicht kennen, eure Lebensweise achten und ihr seid nicht von anderen abhängig. Hier spricht Paulus das Verhalten der damaligen Christen an, die neu im Glauben waren, aber auch vielleicht schon der eine oder andere ein bisschen länger unterwegs, Lebensweisen, ethische Vorschriften, die er der Gemeinde hier mitgibt, wenn ihr euch daran orientiert und das adoptiert und da drin wandelt und Jesus ähnlicher werdet, dann könnt ihr Stück für Stück einen starken und festen Glauben entwickeln. Vielleicht kennt ihr auch Ethik-Richtlinien in eurem beruflichen Kontext. Wir haben, haben die bei uns, ich bin ja neben meiner pastoralen Tätigkeit, die ich hier geringführe, ich bin auch noch in der Wirtschaft unterwegs und da haben wir, wenn wir ins Headquarter kommen, vier Werte oder auch vier Ethik-Richtlinien wie wir miteinander umgehen. Die mussten wir auswendig lernen, da werden wir auch als Leitung, als Führungskraft immer wieder darauf hingewiesen. Also vielleicht kennt ihr das auch auf der Arbeit, es gibt Richtlinien, Ethik, ein Verhalten, wie wir miteinander umgehen sollen. Und dieses Bekenntnis von Jesus genügt anscheinend nicht, sondern Paulus mantiert zur Heiligung, mantiert dazu sich immer mehr im Glauben weiterzuentwickeln und dahin zu wachsen, das was Gott eigentlich für unser Leben bereitgestellt hat und was er sich für uns wünscht. Und er greift in zwei Bereiche aus, über die wir heute reden, sexuelle Reinheit und ehrliche Arbeit verrichten. Damit spricht er zwei Triebe im Menschen an, die wir auch haben und den wir uns stellen müssen, sexuelle Begierde und Geld verdienen. Was löst der Text an dir aus, wenn du den so liest, wenn du den so hörst? Spürst du innerlich Druck, Versagenstängste? Oder ist ein Punkt? Da höre ich mal lieber nicht so zu, das ignoriere ich mal. Wo Christ sei und Nachfolge, ich merke das so die letzten Wochen und Monate, das ist echt herausfordernd, vor Disziplin, das ist vielleicht ein Stück weit anstrengend. Werke irgendwie doch tun, ich dachte, es geht viel um Gnade und um Liebe und gar nicht so irgendwie etwas zu tun und besser zu werden. Ich darf bloß keine Fehler machen, heilig sein, wow, das ist so ein großes Wort, das ist so ein großes Thema. Wie soll ich das bloß schaffen? Und wenn du schon länger mit ihr unterwegs bist und diese Themen vielleicht auch schon ein paar Mal gehört hast, vielleicht bei einem anderen Punkt auch ein Haken für dich zu machen und du stehst vielleicht in einem ganz anderen Thema, was wir heute gar nicht streifen, dann möchte ich trotzdem dich ansprechen, der neu im Glauben ist, auf der Suche nach Gott ist, auf vielleicht auch diese Fragen thematisiert und nicht so richtig eine Antwort darauf hat, weil ein Stück weit wir in einer Gesellschaft leben, die einen ganz anderen moralischen Werte vertreten, einen Alltag, der sich gar nicht damit beschäftigt, sondern wo ich ganz andere Dinge erlebe, vielleicht bist du in so einem Kontext unterwegs, vielleicht sagst du aber auch, hey, ich möchte gern diese Glaubenschritte gehen, ich möchte auch in diesen Themen wachsen, weil ich glaube, das ist gut für mich und Gott möchte das auch für mein Leben, dann möchte ich dir sagen, hey, wir sind alle an einem Punkt, wo wir einmal im Glauben gestartet sind, wo wir geistliche Babys waren, wo wir uns zu Kinder entwickelt haben, wo Unwissen halt uns geprägt hat und wir lernen durften durch Menschen, die uns was vorgelebt haben, durch Menschen, die uns was gelehrt haben, durch Eltern, durch Pastoren, durch Jugendleiter, durch Kindergottesdienste und wir durften Stück für Stück Dinge aufnehmen, da drin wachsen, so wie es auch ganz normal unsere menschliche Natur ist, dass wir vom Baby zum Kind werden, zum Teenager werden, zum Jugendlichen werden und da Fortschritte machen in unserer Entwicklung. Und so ist es auch im geistlichen Leben, es ist was ganz Natürliches, dass wir Dinge prüfen, annehmen, schauen, in welchen Punkten sind wir da, welche Themen habe ich, mit welchem soll ich mich mehr beschäftigen, welche fallen mir vielleicht ein Stück weit leichter, welche fordern mich heraus und vielleicht bist du an so einem Thema gerade dran und wir streifen das heute. Ich will dir Mut machen, diese Entwicklungsschritte zu gehen und ein Ziel vor Augen zu haben. Wenn wir zum Beispiel, es ist ja ganz einfach, wenn wir Fortschritte machen wollen, auch im Thema Sport oder im Thema Fitness, vielleicht hast du ein Abnehmziel oder du hast irgendeine, eine Sucht, von der du gerne frei werden willst und gehst Schritte und tust etwas dafür, damit dieses Ziel, was du vor Augen hast, auch irgendwann erreicht. Also ein ganz normaler, natürlicher, natürliche Dinge, wo wir Veränderung und Fortschritte auch erwarten, wo wir uns selber challenging, wo wir uns selber Pläne schreiben, fragt man Tobi Krattochville, wenn er seine Marathonziele erreichen will und nur ein paar Minuten schneller werden will, ein Jahr zum anderen Jahr, wie sich sein Training darauf dann dementsprechend verändert und was er sich an Ernährung und an anderen Dingen dazuzieht, damit er vielleicht nur ein paar Minuten schneller ist. Jetzt keine wichtigen Sachen, wie ich es so finde. Ich liebe auch laufen und besser werden, aber das ist so ein Ziel vor Augen, was er hat, wo man sagt, ich nehme etwas an Kauf, ich tue etwas dafür, ich beschäftige mich damit, damit ich dieses Ziel verfolge und vielleicht bist du gerade in der, im geistlichen Glauben auch an so einem Punkt, Identität in Christus, wie kann ich Jesus noch mehr lieben, wie kann ich besser daran werden, die Bibel zu lesen, zu beten, was heißt das mit jemandem eine Rechtschaffenheit einzugehen und auch meine Sünden zu bekennen, was bedeutet das, die geistlichen Gaben von denen sich danach auszustrecken, darin zu leben, was ist eigentlich, wie nehme ich den Heiligen Geistern überhaupt auf mir, in mich reiht, ist er überhaupt schon in mir oder wie gehe ich damit um, auch im Alltag, wie gehe ich damit um, wenn Jesus wiederkommt, wenn er diese herausfordernden Dinge auch immer wieder thematisiert, in der wir leben. Alles Dinge, jeder von uns hat ein anderes Thema, mit dem er sich gerade beschäftigt und wo wir im Glauben wachsen können. Dieser Cocktail zwischen Wille, Verstand und Gefühl ist bei uns allen unterschiedlich, aber die Mittel, was Gott benutzt, das ist gleich, sein Wort Gottes, das Wort Gottes und die Bibel. Und da sehen wir ganz viele Punkte, die uns auch helfen und wo wir auch ermutigt, ermahnt werden, Glauben Schritte zu gehen. Zwar der Kunde 3, Vers 18, da heißt es, wir werden verwandeln von Herlichkeit zu Herlichkeit. Und dadurch, dass wir so unterschiedlich sind, haben wir auch unterschiedliche Zugänge, wie wir im Glauben wachsen können. Aber ich möchte uns mit in diese Ferse nehmen und die Stück für Stück ein bisschen auseinander bröseln mit uns und ich hoffe, dass du da für dich auch Schritte, aber auch Dinge, wo du merkst, da bist du herausgefordert und das ist ein Thema, mit dem du dich beschäftigst oder vielleicht auch kennst du jemanden, der steckt da gerade drinnen, dass wir uns dem annehmen und da drin auch wachsen können. Zum Schluss heißt es, liebe Brüder, bitten wir euch noch einmal im Namen von Jesus dem Herrn, so zu leben wie Gott es gefällt und wie er es euch gelehrt hat. Ihr richtet euch jetzt schon danach aus und wir ermutigen euch, es immer mehr zu tun, also Fortschritte darin zu machen. Denn ihr erkennt, denn ihr erinnert euch, was wir euch durch Jesus Christus dazu gelehrt haben. Luther übersetzt hier, dieses immer mehr zu tun mit, dass ihr darin immer vollkommen werdet und Vollkommenheit, wenn wir das mal googeln oder uns das Wort angucken, was es bedeutet, bezeichnet einen Zustand der Unübertrefflichkeit oder Markellosigkeit. Wer hat das schon erreicht? Ein Zustand also ohne Fehler, ohne Mängel, ohne Beschädigungen. Etwas ja, wo wir uns nachsehen, was wir uns auch wünschen, keiner von uns Fehler machen. Keiner von uns möchte irgendwie befleckt sein oder Mängel haben oder irgendein Defizit haben, was er so als Klotz am Bein hat oder beschädigt sein. Keiner von uns möchte das. Das glaube ich schon. Aber diese Challenge, dass wir alle Sünder sind, dass wir alle noch nicht verendet sind erst in der Ewigkeit bei Jesus, aber trotzdem, wie uns danach ausstrecken nach dieser Vollkommenheit von dem, was hier in diesem Text beschrieben wird, das ist genau der Punkt. Wir sind noch nicht da, aber wir wollen uns danach ausstrecken und uns dort hinbewegen in diese Vollkommenheit, von der wir hier lesen. Und Paulos und Luther sind da ähnlich auch der Meinung, es ist nicht nur erstrebenswert, sondern die zeigen immer wieder auch auf, es ist möglich, da drin zu wachsen und es ist auch möglich, das nicht nur anzustreben, sondern auch Stück für Stück da drin standhafter und vortrittet zu machen. Ein Leben in Heiligkeit anstreben ist so dieser erste Punkt. Gott möchte, dass ihr Heilig seid, deshalb sollt ihr nicht unzüchtig leben. Und in Hebräer 12, 14, da heißt es im Hinblick auf das ewige Ziel, also die Ewigkeit. Ohne Heiligkeit wird niemand den Herrn sehen. Das bedeutet, dass wir in dieser Welt, in diesem Leben, wo wir hingestellt sind, eine Gesellschaft, die uns ein Stück weit oder vielleicht nicht nur ein Stück weit, sondern sehr stark ein anderes Bild von Leben, von Ethik, wie da auch von wie lebe ich überhaupt oder wie sollte ich leben, vorlebt hinzu, dass wir uns verwandeln lassen in das, was Jesus für uns eigentlich sich wünscht. Wer sich unser Leben will, dass unsere Sinne auch verwandelt werden, heißt es auch in einem Vers. Für Gott, das ist ein wichtiger Aspekt, dass wir in diese Heiligkeit kommen und wir sie nicht nur irgendwann mal in der Herrlichkeit erleben und in der Ewigkeit, sondern dass wir hier schon auf Erden das schmecken dürfen, uns danach ausstrecken dürfen und es sich in unserem Leben auch sichtbar zeigen darf und soll. Heiligstern bedeutet nichts anderes als anders zu sein, weil Gott auch anders ist als diese Welt. Es bezeichnet den Prozess Gottes Wesen, immer ähnlicher zu werden oder auch eine Reinheit zu haben, die den Kontrast der menschlichen Sünde widerspiegelt. Und wenn wir uns das hebräische Wort von Heilig sei mal anschauen, das wird mit Kadosch übersetzt und bedeutet geheiligt durch Gott und damit abgesondert sein, um Gott die Ehre zu geben. Gott ist Heilig und er macht auch uns durch Jesus Christus Heilig. Wir sind Heilig gesprochen, wenn wir ihm unser Leben geben und unser Leben nach ihm ausrichten und dann darf auch unser Leben Kadosch sein. Aber dies ausgesondert sein, das wissen wir, alles ist eine Challenge. Das ist nicht einfach mal so, ich treffe eine Entscheidung, ich lass mal für mich beten und dann ist gut und dann werde ich irgendwie in Richtung Kadosch geschoben. Nein, es ist immer wieder eine Herausforderung dem, was, wo wir auch auf Arbeits, im Sportverein, in der Schule, in der Uni, in den Social Media Kommentaren und in den Foren, wo wir uns vielleicht aufhalten, in den politischen Landschaften, in denen wir uns bewegen, dass wir immer wieder herausgefordert werden, wie gehen wir mit diesen Themen um, wie stellen wir uns dazu, wie positionieren wir uns, was für eine Meinung vertreten wir oder wie besser gesagt nicht nur was für eine Meinung vertreten wir, sondern wie sieht unser Leben aus, wenn wir ausgesondert sein sollen, wie das hier beschrieben wird. Gott möchte, dass ihr Heilig seid, deshalb sollt ihr nicht unsüchtig leben. Unsüchtig leben oder Unzucht, was hier beschrieben wird, das griechische Wort porneia, bedeutet Hurei oder sexuelle Unmoral. Und wenn wir das Wort nochmal ein bisschen aufdröseln oder auch nochmal tiefer da reingehen, dann sind damit auch viele andere Dinge gemeint, unter anderem Pornografie, etwas, was uns jeden Tag beschäftigt. Schuldigung, dass ich das mal so sage, aber wenn du deinen Smartphone aufmachst, dann hast du die Chance, innerhalb von kurzeser Zeit, dich mit Pornografie und Bedingungen zu beschäftigen, die genau in dieses unzüchtige Leben führen können. Und diese Liebe oder diese Prostitution, die damals auch in der antiken Gemeinde, diese käufliche Liebe, diese Kultur war damals stark geprägt, nicht nur in Tessalon, nicht auch in Ephesus, in Corintas sehr stark und auch im Römerbrief spielt, spricht Paul es immer wieder davon, dass das Dinge sind, die uns von Gott trennen und das mit diesem Wort porneia geschrieben wird. Und nicht nur in der Antike, auch im neuen Testament, finden wir dieses Wort immer wieder und es wird in der Bedeutung ausgelegt, mit jeder Art von sexuellen Verkehr außerhalb der Ehe ist. Dazu zählt auch Ehebruch, vor ehelicher Sex, Inzest und auch homosexuelle Handlungen. Alles Themen, die sehr herausfordernd sind, schwierig sind, in denen wir allen irgendwo drinstecken, vor dem wir nicht, wo von denen wir auch versucht werden, unter drinstecken, schaffen wir es, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, uns damit zu beschäftigen, auch Entscheidungen zu treffen für unser Leben. Ich will ja gar nicht tiefer reingehen, man kann das ganz groß aufmachen, ich verweise einfach mal auf unser Modul 2 im Jüngerschaftszirkel, da gehen wir ganz klar auf Ehe, auf Sex vor der Ehe, auf Homosexualität, auch wie wir da mit Menschen dort umgehen, auch wenn wir selber diese Neigung haben sollten, das sind alles sensible Themen, wo die Gesellschaft und auch Menschen in unserem Umfeld wahrscheinlich eine andere Meinung haben, das ist auch anders Leben, wo wir auch merken, dass es immer wieder aufgedröselt und auch Spaltungen gibt, auch in Kirchen und Gemeinden. Alle schwierige Dinge ist es aber wichtig, dass wir uns damit beschäftigen und dass wir schauen, was ist unsere Position, was sehen wir aus dem Wort Gottes, wie beschreiben wir gewisse Dinge und wie können wir auch damit umgehen und auch da uns in Liebe umahmen, auch Spannungen auszuhalten, wenn wir mal unterschiedlicher Meinung sind. Dann wird jeder von euch so leben, dass er Gott Ehre macht, nicht in zügeloser Begierde, wie jede Menschen, die Gott nicht kennen. Und hier ist die Frage zügelose Begierde ganz praktisch, wie gehst du mit deinem Körper um? Hast du dein Körper unter Kontrolle? Hast du vielleicht die Lust, die dich manchmal hinreizt, ein zügeloses Leben oder in eine Versuchung reinzugehen? Hast du dir unter Kontrolle? Was ist es, wenn du dein Smartphone ausmachst und du wolltest eigentlich nur die Zusammenfassung von einem Bundesligaspiel gucken und auf einmal landest du bei diesen Frauen drauf? Was ist, wenn du verheiratet bist und auf einmal merkst du, dass jemand anders mit dir flirtet und es ist dir vielleicht selber unangenehm oder du merkst, dass du selber über diesen Schritt hinausgehst, ja, du bist ein bisschen nett und da halten wir, ihr kann dich mich ja auch, ihr Komplimente machen ist doch nichts Schlimmes. Wo kann das vielleicht hinführen auch in deinen Gedanken? Bist du her deiner Gedanken? Ich möchte uns da wirklich auch, wenn wir, man kann über das Thema Versuchung so viel sprechen und auch Männer, wir haben, glaube ich, wenn wir Herz auf, unser Herz in die Hand nehmen und die Hand da drauf legen und sagen, wenn wir mal wirklich ehrlich zu uns, dann haben wir in vielen Dingen auch sehr, sehr viele Schwachpunkte, wo wir auch über unsere Versuchung nicht so oft darüber reden, Angst zu versagen, Angst, Charme zu entwickeln. Ich will da gar nicht tiefer reingehen, das ist, glaube ich, noch mal so ein Männerthema, wo wir uns gerne bei Männern ab, noch mal ein bisschen tiefer unterhalten können und dann auch die Waffenröhrüstung von Paulus uns mal anschauen können, was können wir dagegen tun, um uns dagegen auch zu wappnen? Keine einfachen Themen und vielleicht bist du sogar an einem Punkt, wo du schon eine Schwelle übertreten hast, wo du merkst, es ist nicht nur ein Problem in meinen Gedanken, sondern ich bin schon zu weit gegangen. Da ist etwas passiert, was ich nicht tun wollte, aber meine Frau weiß nichts davon oder mein Ehemann weiß nichts davon. Ich möchte uns Mut machen, mach es nicht mit dir selber aus, suche dir Hilfe, suche dir einen Freund, einen Menschen, den du vertraust. Der ist nicht raus plaudert, der sich nicht darüber lächerlich macht, wo du vielleicht sogar selber weißt, dann kann ich ehrlich di