Christlicher Glaube besteht nicht darin, durch eigenes Tun Gott auf die eigene Seite zu ziehen, sondern darin, sich die Gnade Gottes anzuvertrauen und die eigene Begrenztheit anzuerkennen.
Die Predigt nimmt das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner (Lukas 18) zum Anlass, um Religion und christlichen Glauben zu unterscheiden. Religion wird als der Versuch beschrieben, durch eigenes Tun und Gebote Gott auf die eigene Seite zu ziehen und sich gegenüber anderen zu erhöhen. Der Zöllner wird demgegenüber als Beispiel für Demut und Abhängigkeit von Gottes Gnade dargestellt. Der Prediger bezieht das auf die Gegenwart und warnt davor, dass religiöse Überzeugungen schnell zu Herabsehen gegenüber anderen führen. Die zentrale Botschaft lautet, dass christlicher Glaube nicht darin besteht, was Gott gefällt zu tun, sondern sich gefallen zu lassen, was Gott tut. Der Text verweist auf die Gefahr, den eigenen Glauben zum Maßstab zu machen, und lädt zur Selbstkritik ein.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut anzeigen
Ich grüße Sie und Euch alle herzlich an diesem Morgen und möchte mit uns hier nachdenken über ein Gleichnis von Jesus, das er erzählt hat. Gleichnisse waren in der Regel Geschichten, die sehr gut verständlich waren, so wie Jesus sie erzählt hat. Er war ein Künstler des Erzählens, aber manchmal piekste er auch richtig mit solchen Gleichnissen, weil dann doch Wendungen da drin waren, die die Zuhörer nicht erwartet haben. Manchmal war das auch geradezu frech, was er erzählte. Ich lese uns aus dem 18. Kapitel im Lukas Evangelium. Er sagte aber zu einigen, die überzeugt waren, fromm und gerecht zu sein und verachteten die anderen, dies Gleichnis. Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so. Ich danke Dir, Gott, dass ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, ungerechte Eheprecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich fasste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach, Gott sei mir Sünder Gnädig. Ich sage Euch, dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden. Gleichnisse haben oft einen ganz speziellen Vergleichspunkt, aber oft kann man an ihnen auch mehrere Themen und Aspekte des Glaubens deutlich machen. Mir hat Felix Eifler in etwas, was ich gelesen habe, geholfen, Glaube und Religion zu unterscheiden an dieses Gleichness. Vielleicht denkt man Religion, was ist das überhaupt? Aber ich will zunächst da einsteigen und sagen, was heute nicht mehr so offensichtlich der Fall ist, war zu Jesu Zeiten auf jeden Fall, nämlich der Fall, dass eigentlich alle Menschen religiös waren. Da lag eine religiöse Dynamik in der Luft und viele haben sich auch sehr engagiert für das, was ihre Überzeugungen waren. Und was dabei auch passierte, ist, dass sie auf andere herab sahen. Und ich muss ehrlich zugestehen, dass ich dem Zustimme, der mal gesagt habe, hat eigentlich sind religiöse Menschen fast immer so. Oder ist es eigentlich die Gefahr, wenn ich einen Glauben, eine Überzeugung habe, von der ich meine, das ist, ich sage jetzt mal, ein Erlösungsweg. Das ist der richtige Weg. Dann passiert das ganz schnell, dass ich auf andere herab schaue, wo ich sage, die kennen diesen Weg nicht. Die Gefahr ist ganz schnell da, dass ich das, was ich glaube, vielleicht zu Recht oder zu Unrecht, mich in diese Position bringt, dass ich auf andere herab schaue und damit schließt, ja, den Schlusssatz hängt Jesus ja auch da an, der etwas davon sagt. Ich habe jedenfalls auch schon diverse religiöse Menschen erlebt, auf die das auf jeden Fall zutrifft. Die sagen, ich weiß, was der richtige Weg ist. Jetzt gehen hier also in der Erzählung von Jesus zwei Menschen in den Tempel, um zu beten. Das war damals vor allem ein Ort, wo Gott gesagt hat, da findet ihr mich. Da seid ihr mir vielleicht auch näher als woanders. Ich glaube, dass das heute keine Rolle mehr spielt, auch wenn Gottesgeist sicher besonders da ist, auch in so einem Haus wie hier, wo man sagt, das ist wirklich zur Ehre Gottes gebaut und hier kommen Menschen zusammen, um ihn zu ehren, dass er dort näher ist. Aber er kann auch an vielen Orten sein, aber damals war der Tempel dieser Ort. Und Jesus beschreibt hier eben zwei Männer, die bewusst in den Tempel gehen, um zu beten. Aber der Kontrast ist eben groß, der Unterschied, wie die beiden das tun und welchen Hintergrund sie mitbringen. Einer ist ein Pharisäer, gehört also einer sehr frommen Partei an, ist eigentlich ein religiöser Profi, einer, der sich auskennt. Der weiß, wie man sich so im einem Gotteshaus verhält. Ich denke, die meisten von euch sind auch Menschen, die gewohnt sind, in Kirchen zu gehen. Und dann weiß man, wie läuft das ab, wie verhält man sich anders als Menschen, die eigentlich Kirchen noch nie von innen gesehen haben. Und dann sagen, wie macht man das hier eigentlich? Er ging nach vorne, er wusste, hier ist ein Ort, hier kann ich beten. Und er fing auch mit seinem Gebet gleich an. Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie andere. Da ist ein Vergleich drin, aber ich glaube, erst mal kann das auch ganz legitim sein, so ein Vergleich zu ziehen. Wenn ich zum Beispiel damit meine Gott, ich danke dir, dass mein Leben an irgendeinem Punkt nicht auf die schiefe Bahn geraten ist. Da war die Gefahr, dass mich Leute auf falsche Bahnen ziehen oder was auch immer. Ich danke dir, dass du mich bewahrt hast, dass du mich bei dir gehalten hast, im Glauben gehalten hast. Dafür kann man auf jeden Fall dankbar sein. Aber trotzdem tut der Pharisäer, dass auf eine Art, die dann doch schwierig ist, weil er auf andere hier wirklich herabschaut. Weil er einerseits hier sagt, danke, dass ich nicht bin wie die anderen in Klammern, sondern besser als sie. So versteht er das offensichtlich. Und das, was er hier anführt, sind vielleicht nicht die zeitgemäßen Bezeichnungen, Räuber, ungerechte Eheprecher. Aber wir wissen auch in unserer Gesellschaft gibt es Gruppen, die von vornherein mit Verdacht belegt werden. Und wo man sagt, das ist ein schwieriges Milieu und den traue ich nicht so recht über den Weg. Und wenn man den Urtext hier liest, muss man sogar sagen, er bezieht das eigentlich auf alle Menschen, auf alle anderen Menschen, dass er sagt, ich bin doch der, ich stehe hier vor dir und ich habe auch einiges vorzuweisen. Und sein Gebet ist ja geprägt von dem, was er tut. Das ist das, was er dann aufzählt. Ich faste, ich gebe den Zehnten. Ich setze in meinem Leben von meinen Überzeugungen auch etwas um. Das ist hier die Darstellung von ihm. Aber wenn man Vergleiche versucht, muss man sagen, er ist einer, der sich in seinem Gebet vor allem mit sich beschäftigt. Er darstellt in seinem Gebet, Gott erzählt, was er tut. Und es ist vermutlich kein Zufall, dass das hier sogar doppeldeutig formuliert ist. Im Luttertext wird das ja auch deutlich. Deshalb habe ich diese Übersetzung hier auch genommen, das ist nicht überall so. Da steht, er betete bei sich, bei sich selbst. Und man könnte das auch übersetzen mit für sich selbst oder zu sich selbst. Er führt eigentlich mehr ein Selbstgespräch, als das er mit Gott redet und Gott im Blick hat. Letztlich deutet diese Formulierung von Jesus an. Er ist eigentlich mit sich beschäftigt, mit dem, was Gott gefallen könnte an seinem Leben, mit dem, was er tut oder auch was er nicht tut. Und dieses Verhalten könnte man mit Religion bezeichnen. Das ist nämlich charakteristisch eigentlich für alle Religionen. Und ich folge damit Gedanken von Karl Barth, dass Religion der Versuch ist, durch meine Taten, durch das, was ich tue, Gott auf meine Seite zu ziehen. Es geht um den Versuch so zu leben, dass ich mit Gott in Einklang komme. Dabei ist es aber so, dass das natürlich Probleme hat. Obwohl ich mich einmal nach einem Gottesdienst auch erwischt habe, mit jemandem darüber gesprochen, dass ich auch diesen Gedanken kenne, wenn alle Menschen so leben würden wie ich, dann würde es auf unserer Welt doch besser aussehen. Das denken wir doch ganz schnell. Und merken schon wieder, kommen wir in eine gewisse Gefahr. Und auf die denke ich bringt uns der andere Mensch, der hier beschrieben wird, nämlich der Zollner oder Zolleinnehmer. Ein Mensch, der damals auf verschiedenen Ebenen fragwürdig lebte, der kooperierte mit der Besatzungsmacht und dabei auch noch gut verdiente. Aber letztlich ja die eigene Kultur, das eigene Land und den eigenen Glauben damit verriet und sich auch noch auf unlautere Weise bereicherte. Denn in der Regel haben diese Zolleinnehmer mehr verlangt, als sie sollten und haben sich da bereichert. Und von daher könnte man sagen, was den Wohlstand angeht, konnte der Zollner auf jeden Fall mehr darstellen als der Pharisäer. Der vielleicht auch mehr Beziehungen, Connections und der Menschen hatte und Netzwerke, der vielleicht auch besseres Essen auf dem Tisch hatte als der Pharisäer. Aber jetzt schreibt Jesus ihn eben, er bleibt gleich hinten stehen, er guckt gar nicht auf. Und ich glaube, das heißt nicht nur er kannte sich im Tempel eigentlich nicht aus, das war nicht so sein Bereich, sondern ich glaube, dieser Mann hat einfach das Gespür gehabt, wenn ich jetzt hier vor Gott habe, komme, dann spielt all das, was ich menschlich, was ich in meinem Leben darstellen und vorweisen kann, das spielt bei dem eigentlich keine Rolle. Das hilft mir nicht, das hier zu erzählen und vorzubringen. Er hat glaube ich den Eindruck gehabt, das ist Gott eigentlich egal. Das ist nicht das, was hier eine Rolle spielt und eigentlich ist es so, dass er, ja, er könnte irgendwie mit vollen Händen kommen, aber er kommt eigentlich mit leeren Händen. Er sagt, ich weiß gar nicht, was ich jetzt hier vorbringen soll und es ist ja noch stärker, dass er hier sogar den Begriff Sünder einbringt. Er sagt, sei mir Sünder gnädig, so ist sein schlichtes Gebet und er sagt damit eigentlich noch mehr, als ich habe hier gar nichts vorzubringen, sondern er sagt sogar noch, ich, mir fehlt eigentlich die Beziehung zu dir. Ich kenne dich gar nicht richtig, wir sind voneinander entfremdet. Ich habe gar keinen Vertrauen zu dir. Es ist Sünde ja nicht zuerst ein moralischer Begriff, sondern ein Beziehungsbegriff. Die Beziehung zu Gott ist kaputt und er wehrt von Jesus eigentlich darin als ein Vorbild dargestellt eines Menschen, der sein Leben nicht schön, sondern da ganz ehrlich wird an dieser Stelle und damit auch sagt, ich habe von deiner Güte Gott noch gar nicht zu viel verstanden und ich brauche deine Gnade, ich brauche deine Hilfe, ich habe nichts mitzubringen. Ich habe den Bezug zu Gott verloren. Man könnte insgesamt hier sagen, durch Religion versucht der Mensch diese Lücke, die zwischen ihm und Gott da ist, von sich aus zu schließen, etwas zu tun, die Gebote zu halten, Gutes zu tun, Schlechtes zu vermeiden. Vielleicht kennen wir das auch, ich müsste eigentlich mehr beten, ich müsste mehr Bibel lesen. Was tue ich für mein Christsein? Das ist die eine Seite, aber sie guckt eben auf das, was ich tue. Und der Zöllner ist der, der mit seinem schlichten Gebet auf etwas anderes vertraut. Gott sei mir sündergnedig, ist ein Gebet, wo man sprachlich sagen könnte, eigentlich ist da noch ein Du drin versteckt. Der Zöllner ist mit seinem Gebet letztlich mehr bei Gott. Gott sei du mir sündergnedig. Ich bin angewiesen auf das, was du tust. Und ich gucke nicht auf das, was ich kann oder nicht kann, weil er eben weiß, das spielt keine Rolle, wie viel kann ich mitbringen. Und für ihn geschieht genau das Gott sozusagen diesen Resettknopf drückt und sagt, wir fangen hier noch einmal an. Und es ist so, dass er sich jedenfalls nicht überschätzt, wer sich eingesteht, dass er arm vor Gott ist, wer mit leeren Händen vor ihm kommt und vertraut, dass Gott das auffüllt. Der wird hier dem anderen gegenübergestellt. Damit will ich das noch einmal versuchen, denn die Geschichte ist uns glaube ich relativ vertraut, jetzt gegenüberzustellen. In der Religion könnte man definieren, als tun, was Gott gefällt. Ein religiöser Mensch versucht zu tun, was Gott gefällt. Aber christlicher Glaube ist demgegenüber sich gefallen lassen, was Gott tut. Nicht gefallen tun, was Gott gefällt, sondern sich gefallen lassen, was Gott tut. Der Blick geht nicht auf das, was tu ich, sondern was tut Gott. Und christlicher Glaube fußt immer auf dem, was Gott tut. Das Evangelium, die gute Botschaft, ist eben die Einladung, dass wir uns gefallen lassen dürfen, was Gott für uns tut, was er für uns getan hat. Und das kann man groß einfach zusammenfassen mit seiner Liebe und kann sagen, ja, worin ist denn die Liebe, die er zu uns hat, begründet. Das werden wir vielleicht nie ergründen, aber er hat diese Liebe zu uns bewiesen und es geht darum, dass wir sie entdecken. Es geht darum, dass wir da näher rankommen. In dem Sinn ist ja unser Begriff Gottesdienst, zu dem wir hier zusammen sind, schön doppeldeutig. Und es ist im Grunde wichtig, dass wir zuerst verstehen, wenn das nicht hier ein Ort ist, wo Gott uns dient, dann hilft unser ganzer Dienst für ihn nichts. Da fängt es an, wenn wir in ein Gottesdienst gehen, will Gott uns zuerst dienen. Und wir dürfen uns das gefallen lassen, was er für uns getan hat. Und an zweiter Stelle dürfen wir sicher überlegen, wie gestalten wir das so, dass Gott auch geerd wird, hier aber darum geht es, dass er geerd wird. Ich war zusammen mit Klaus und Regina Mathezen im Herbst 24 auf einem Kongressberufung 3.0 in Willingen. Und da habe ich vor allem einen Satz mitgenommen von Professor Eckstein, der das nochmal anders formuliert. Er hat uns mitgegeben, wir lieben es, gebraucht zu werden, aber wir brauchen es, geliebt zu werden. Er dreht das einfach um. Es ist für mich manchmal gar nicht so einfach, das wieder zu zitieren, aber es hat sich gut eingeprägt. Wir lieben es, gebraucht zu werden. Wir gucken auf das, was können wir einbringen, was können wir tun, was ist unser Beitrag für Gott. Aber wir brauchen es zuerst, geliebt zu werden. Die Liebe anzunehmen und sie uns gefallen zu lassen. Und dazu passt, auch wenn der Predigtext gar nicht zu diesem Sonntag gehört, genau das, was Paulus schreibt und Oliver schon zitiert hat aus dem Epheser Brief, denn aus Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben, das verdankt ihr nicht eurer eigenen Kraft, sondern es ist Gottes Geschenk. Zuerst ist christlicher Glaube immer ein Geschenk und dann führt Paulus das sogar noch weiter aus und alles, was ihr tun könnt, ihm glauben. Das hat Gott euch zuvor schon bereit gestellt. Also, er gibt schon den Rahmen dafür und ohne ihn können wir ihm auch gar nicht dienen. Das hat Gott selber sozusagen schon vorbereitet. Natürlich ist heute gesellschaftlich gesehen auch der christliche Glaube eine Religion, wenn man aufzählt, was gibt es für Religionen, aber es gibt hier eben diesen entscheidenden Unterschied und man könnte ihn auch nochmal anders beschreiben, dass es im christlichen Glauben auch nicht darum zuerst geht, was wir tun, sondern wer wir sind. Und durch Jesus wissen wir, dass Gott unser Vater ist und wir Kinder Gottes sein dürfen, Freunde Gottes sein können und auch das ist eine Beschreibung, die erst mal unabhängig von der Tat. Wer meine Kinder sind, das ist definiert, egal was sie tun, ob sie von mir gelernt oder nicht gelernt haben oder ob sie meine Fehler nachmachen, wie ich sie gemacht habe, aber sie sind meine Kinder und wir dürfen im Glauben Gottes Kinder sein, Beschenkte und Geliebte sein und das ist eine andere Voraussetzung, als wenn wir im Glauben irgendwas erfüllen müssen, irgendwelche Bestimmungen und gesetzlichen Rituale, Liturgien, sondern wir kommen erst mal als geliebte Kinder hier an und lassen uns das gefallen, dass Gott alles getan hat, uns wieder so anzunehmen. Und wer sich als Beschenk der weiß, der ist eben ein Mensch, der dann auch demütig sein kann, der bescheiden sein kann, ja, der sogar großzügig sein kann, weil er weiß, alles was ich habe, das Geschenk von Gott ist mir gegeben und es ist etwas ganz anderes, ob ich aus Dankbarkeit dann Dinge tue, die Gott gerne möchte, oder ob ich sie tue, damit er mich annimmt. Und das hat dieser Satz über die Gnade schon deutlich gemacht und in dem Sinn haben wir etwas ganz anderes als eine Religion in unserer Beziehung zu Gott. Wir dürfen ihn jederzeit um Gnade bitten. Wir dürfen aus dieser Gnade als Beschenkte auch leben und wir dürfen gerne diese Gnade auch loben und besingen. Das wollen wir jetzt tun, allein deine Gnade genügt.