Hoffnung, die auf Gott gegründet ist, bleibt auch dann bestehen, wenn alle irdischen Fundamente wie Beruf, Ehe oder Gesundheit zusammenbrechen, weil Gott selbst das tragende Fundament ist.
Der Text verbindet eine psychologische Definition von Hoffnung mit einer biblischen Deutung und stellt Gott als tragendes Fundament gegenüber irdischen Hoffnungsträgern wie Beruf, Ehe oder Gesundheit dar. Die Sprecherin erzählt von ihrem eigenen Zerbruch als geschiedene, alleinerziehende Mutter und davon, wie sie in dieser Zeit Gott als verlässliches Fundament erlebt hat. Sie nutzt das Bild des Hauses auf Felsen und des Baumes in der Wüste, um zu zeigen, dass göttliche Hoffnung auch in Stürmen trägt. Die japanische Kunstform Kintsugi dient als Metapher dafür, dass Zerbrochenes durch Gold wertvoller wird. Der Text ruft dazu auf, die Hoffnung auf Gott zu setzen und mutige Schritte zu gehen, auch wenn der Weg unsicher erscheint. Die Wissenschaft wird als Bestätigung der biblischen Aussagen herangezogen. Die Botschaft richtet sich an Frauen, die Enttäuschungen erlebt haben und nach einem festen Fundament suchen.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Ich hatte das Gedicht schon vorher hören dürfen und ich habe es hat mich wirklich sehr bewegt. Ich weiß nicht, ging es euch auch so gerade eben dieses diese Hoffnung, die durch dieses eine schöne Gedicht dargestellt wurde und auch mit diesem Tanz. Ich habe es so, ich lieb es. Ich find es wirklich wunderschön und yes, vielen Dank ihr Lieben. Ich freue mich heute wirklich hier zu sein. Ich freue mich heute über das Thema Hoffnung sprechen zu dürfen. Weil ich selbst Hoffnung erlebt habe, möchte ich darüber sprechen und kann auch gar nicht schweigen. Jetzt könnte man objektiv betrachtet sagen, na ja, eine alleinerziehende Mutter, geschiedene Frau. Ihre Perspektive spricht eigentlich nicht von einem hoffnungsvollen Leben, aber ich glaube, dass ich dennoch über die Hoffnung sprechen kann, weil ich sie so stark in meinem Leben erleben durfte. Und ich spüre sie wirklich tief in meinem Herzen ausgegossen. Sie ist wie ein Fundament, das mich durchträgt auf dem Weg mit Jesus. Und deswegen möchte ich heute so gerne zu euch sprechen und hoffe und wünsche mir so wie vorhin auch schon erwähnt, dass jeder von jeder von euch heute Abend etwas für sich mitnimmt und dass dieser Samen zu Hause oder auch jetzt schon heute Abend aufgeht, dass ihr euch da diesem Thema auch öffnen könnt und neue Hoffnung gewinnen könnt. Genau. Ich habe euch heute oder starten möchte ich mit der erstmal mit einer kleinen Theorie zur Hoffnung als äh Studentin und Psychologin liebe ich es einfach zu erfahren, was gibt es schon zu dem Thema Hoffnung, was hat die Wissenschaft herausgefunden? Ähm wie definiert die Wissenschaft Hoffnung? und bin dann auf einen genau auf eine Studie gestoßen von dem amerikanischen Psychologen Sneider. Der hatte Hoffnung an Menschen damals untersucht und herausgefunden, dass Hoffnung sich so definieren lässt, dass es aus zwei Kernelementen besteht. Zw Kern Komponenten meine ich und die sind so wie zwei Zahnräder. Wenn die miteinander aktiv sind, wenn sie ineinander sich drehen, dann entsteht daraus die treibende Kraft der Hoffnung. Das ist einmal das zielgerichtete Denken. Übersetzt bedeutet das quasi, ich weiß den Weg zum Ziel und die Selbstwirksamkeit. Das heißt, ich weiß, wie ich diesen Weg bestreiten werde. Ich glaube, ich schaffe diesen Weg. Und eben dieser Psychologe hat herausgefunden, dass ähm die Auswirkung, wenn Hoffnung zu dieser treibenden Kraft wird, die ist, dass Menschen eine neue Antriebskraft bekommen, ähm dass sie ihr Wohlbefinden sich steigert, dass der Stresslevel sich senkt und auch Angst und Depressionen sich senken. Also eine wundervolle Auswirkung, wenn ein Mensch hoffnungsvoll durch Leben läuft, oder? Und das ist schön, dass eben auch Studien das bestätigen können, dass es genau solche Auswirkung gibt, wenn wir hoffnungsvoll leben. Und ich habe das bewusst in so ein Haus eingebettet, weil ich der Überzeugung bin, dass jede Hoffnung nur so weit gehen kann, wie eine Kraft sie trägt, irgendein Fundament, das sie unten trägt. Denn ich könnte jetzt z.B. wissen, okay, mein Weg ist das Studium zur Psychologie und ich kann auch eine Selbstwirksamkeit an den Tag legen, sagen, ich glaube, ich schaffe mein Studium, aber wenn ich in einem Land lebe, wo eine Frau nicht studieren kann, kann ich das nicht durchführen oder dann ist meine Hoffnung dahin oder ich setze meine ganze Hoffnung auf eine auf einen Beruf und weiß, ich will diesen Weg gehen und ich kann es auch schaffen, aber dann scheidert es und ich werde gekündigt, dann fällt auch dieses Fundament wieder zusammen. Das heißt, was ich damit darstellen möchte, ist, dass wir unsere Hoffnung oft von abhängig machen von Umständen von Menschen, z.B. den Ehepartner von Kindern, von Berufen, von materiellen Ressourcen oder Finanzen und wie schnell können diese wegbrechen? Wie schnell kann das Fundament zusammenfallen und die Hoffnung dahin sein? Ich glaube, dass heute fast jede Frau oder eigentlich jede Frau einen Moment lebt hat in ihrem Leben, wo sie ihre ganze Hoffnung reingesetzt hat und wirklich bereit war auch willig diesen Weg zu gehen und doch am Ende gemerkt hat, irgendwas ist dazwischen gekommen, das Haus ist zusammengefallen, mein ganzes Haus liegt in Bruchstücken oder zumindestens der Traum, auf den ich gehofft habe oder vielleicht die Gesundheit, auf die ich gehofft habe. Und plötzlich ist all. Wir werden von den Umständen, von denen wir abhängig sind, enttäuscht und die Hoffnung ist dahin. Ich habe mir so Gedanken gemacht, was bedeutet Hoffnung ohne Gott? Und irgendwie scheint es mir manchmal so, dass wenn da kein Fundament da ist, dann bleibt es oftmals bei einem Wunsch denken. Ich ich hoffe, vielleicht erreiche ich das, aber sicher kann ich mir nicht sein, auch wenn die Hoffnung mich ein irgendwie durchdrägt durch eine gewisse Zeit. Und es gibt noch eine Definition von Hoffnung und die habe ich euch heute auch mitgebracht und zwar aus Sicht der Bibel. Es gibt nämlich einen Gott, der genau weiß, unser Schöpfer, der genau weiß, welche Auswirkung, Hoffnung auf unser Leben hat. Eben auch genau das, was die Wissenschaft bestätigt. Die Wissenschaft bestätigt so in so vielen Bereichen bereits das, was die Bibel schon viele tausende Jahre verfasst hat durch den Heiligen Geist. Und Gott weiß um die Auswirkung, um die positiven Auswirkungen Bescheid und bietet uns an. Ich will deine Hoffnung sein, mein Kind. Ich habe dich geschaffen und ich will, dass du deine gesamte Hoffnung auf mich setzt. Warum? Weil ich dein Tragender Grund sein möchte. Wenn Menschen wegfallen, wenn das Fundament wegfällt, auf das du gebaut hast, bin ich da. Und er verbindet Hoffnung so stark mit Glauben und Vertrauen. Vertrau mir, mein Kind. Glaube mir, denn wenn du mir glaubst, ist das ein Fundament, das trägt. Und die Hoffnung in Gott ist gleichzeitig auch die Hoffnung auf das, was er sagt. Er sagt zu dir, ich bin bei dir. Selbst wenn Vater oder Mutter dich verlassen, ich verlasse dich nicht. Ich habe eine zukunftvolle Hoffnung für dich. Gott hat so viele Zusagen uns gegeben, dass die für uns ebenfalls wie eine treibende Kraft wirkt und uns Offenheit und Mut gibt voranzugehen. Und Hoffnung Gott bedeutet auch nicht selten, dass wir die Kontrolle loslassen und sagen: "Hey, irgendwie scheint es von mir gerade so, als ob kein Weg durchführt. Aber weil ich auf dich hoffe und weil ich mich auf deine Zusagen stelle, Gott, glaube ich und gehe mutige Schritte. Ich habe den Unterschied zwischen dem ersten und zweiten Haus in meinem Leben erlebt, als bei mir alles zusammenbrach und Gott das einzige wurde, was blieb mein Fundament. Als das Haus zusammenbrach und nur noch er da war, habe ich erlebt diesen Unterschied zwischen einem Wunschdenken und Hoffen auf etwas, was vielleicht eintrifft und gleichzeitig dann zu erleben, was es bedeutet, auf etwas fest zum Zustehen und wirklich die Wahrheit über sein eigenes Leben auszusprechen. Ich hatte letztens ein Gespräch mit einer Mutter, die erzählt hat, wie sie eine leidensvolle Phase gegangen ist im Krankenhaus mit ihrem Kind. Ihm wurde offenbart. Er war 5 Jahre damals, dass er Leukemäie hat und sie mussten durch zahlreiche Therapien gehen und sie sagte, es war ein Unterschied, bemerken. Wir haben gelitten als Familie. So den Sohn zu sehen, hat sie wirklich von innen so verletzt, sie wollte ihren Sohn so nicht sehen. Und gleichzeitig sind sie täglich ins Krankenhaus gegangen mit einer Hoffnung, die sie getragen hat. Und die Menschen, die Eltern, die dort ebenfalls waren und deren Kinder ebenfalls krank waren, haben sie angeschaut und gesagt, was habt ihr, was wir nicht haben? Und sie sagten, es ist die Hoffnung, die wir in unseren Gott haben, der uns zusagt, dass er immer bei uns ist und uns durchträgt. Und das höre ich immer wieder auch von Menschen, die eben Menschen begegnen, die hof Gott als ihre Hoffnung gesetzt haben und fragen, was ist bei dir anders? Was was trägt dich durch diese Zeit? was ich nicht habe. Ich will das auch. Und ich will genau über diese Hoffnung sprechen. Eine Hoffnung, die nicht zur Schande wird, die uns nicht enttäuscht, weil Gott Gott ist und nicht Mensch und seine Lügen, seine seine Zusprachen niemals bricht. Er ist kein Gott, der lügt. Zwei Verse habe ich euch mitgebracht, die das ganz schön verdeutlichen. Auch das Bild mit dem Haus. Hier steht in Matthäus 7245: "Darum, wer diese meine Worte hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute." Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein, denn es war auf Fels gegründet. Und ich gehe gleich rüber zu dem nächsten Vers und fasse diese zwei Verse gleich zusammen, denn hier seht ihr einen Baum, der in der Wüste wächst. Und in Jeremia 17 7 bis 8 steht geschrieben: "Doch ich segne jeden, der seine Hoffnung auf mich, den Herrn setzt und mir ganz vertraut." Gott segnet den Menschen, der seine Hoffnung auf ihn setzt. Gott liebt es, wenn wir ihm vertrauen. Und er vergleicht ihn und sagt, er ist wie ein Baum, der nah am Bach gepflanzt ist und seine Wurzeln zum Wasser streckt. Die Hitze fürchtet er nicht, denn seine Blätter bleiben grün. Auch wenn ein trockenes Jahr kommt, sorgt er sich nicht, sondern trägt Jahr für Jahr Frucht. Diesen Baum, den ihr da sieht, das ist ein Wun gilt als Weltwunder. Das ist der Feigenbaum, der afrikanische und er wächst tatsächlich in der Wüste und überlebt als einziger Baum. Das ganze Jahr überbringt er grüne Blätter. Warum? weil er seine Wurzeln bis zu 120 m tief schlägt, um dort das Grundwasser zu bekommen und daraus sich zu speisen und zu wachsen. Und Gott verspricht uns genau dieses Bild. Mein Kind, meine geliebte Tochter, auch wenn du durch Wüstenzeiten gehst und das ist auch das Bild mit dem mit dem Haus, das auf Felsen steht und hinter ihm ist Wasser und über ihm ist Sturm, bin ich bei dir und ich will dein Feld sein. Menschen, die sich für Gott entscheiden, erleben Stürme und erleben Platzregen und erleben Wüste. Gott sagt nicht, du wirst es nicht erleben, aber der große Unterschied ist, dass das Fundament, auf dem du baust, wenn der Sturm kommt, das bin ich und ich werde dich daadurchtragen. Das ist der Unterschied. Und jetzt war das quasi die Definition einmal aus der Wissenschaft und einmal aus der Bibel. Und ich möchte euch einmal in meine Geschichte reinnehmen, um euch zu zeigen, wie das ganz praktisch aussah von einem Fundament, das Zusammenstürze zu einem Fundament, das fest wurde. Und über meine Geschichte hindurch habe ich euch einmal etwas mitgebracht, das uns metaphorisch begleiten wird. Und zwar ist das ähm die japanische Kunst. Ähm, das ist eine traditionelle japanische Kunstform und die zeichnet sich darin aus, dass Keramik zerbrochen wird und dass dann dieses diese einzelnen zerbrochenen Teile zusammengefügt werden, aber nicht mit einem Sekundenkleber, den man nicht sieht, so dass man kaum die Risse erkennen sollte, sondern gerade umgekehrt. Man nutzt sofür das Zusammenkleben ein Kleber, das mit Gold vermischt ist, mit anderen Substanzen und repariert es genauso, dass diese Brüche nicht versteckt sind, sondern sichtbar sind. Und diese Brüche, die bestätigen oder sollen das genau darstellen, dass der Zerbruch im Leben eines Menschen ebenso dazu gehört wie die guten Zeiten. Und dadurch, dass eben diese diese Keramikschüssel mit Gold verziert und zusammengeklebt wurde, ist sie noch wertvoller als vorher, als die wie sie war, ohne das Gold zwischen den Ritzen. Das heißt, man gibt dem Gegenstand nach dem Zerbruch einen höheren Wert, als es vorher war. Und eine bildliche oder gedankliche Brücke dazu ähm zeichnet auch dieser Samuraikämpfer, der für etwas hinausgegangen ist zum Kampf, sich auf den auf die Seite seines Herren gestellt hat und dabei gelitten hat, dabei Wunden ertragen, also oder Schmerzen ertragen hat und diese auch sichtbar danach voller Stolz zeigt. Ich war dort. Ich habe für diese Überzeugung gekämpft und ich werde diesen Stolz, den ich hier an mein mit meinen Wunden darstellen möchte, werde ich nicht verbergen. Und dieses Bild soll uns heute einfach durch das, was jetzt durch diese Geschichte, die mit die ich mit euch teilen möchte, einfach begleiten. Jetzt brauche ich kurz einen Schluck. Genau. Ich wuchs in einem Elternhaus auf, wo ich mir von klein auf ein Bild von Gott zusammengestellt hatte, was ihn stets als den strengen Richter dargestellt hat. Wenn ihr euch das Ganze wirklich bildlich vorstellt mit einem Bilderrahmen, in ein Bilderrahmen schaut mal, da drinne ist etwas und wenn hier, wenn ich Gott angeschaut habe, dann war da dieser strenge Richter, der auf alles schaut, was ich falsch mache, der mich bei jeder Sünde bestraft, der von mir ganz viel fordert an Leistungen, damit ich in den Himmel komme. Und ich weiß, meine ja Kind und Jugendzeit war vom inneren her geprägt, auch wenn ich das nach außen nicht so gezeigt habe von Angst es nicht zu schaffen, in den Himmel zu kommen. Und ich wuchs parallel auch mit einem geringen Selbstwert auf. Ja, also genau, das ist mein Selbstbild, was ich dann von mir hatte, wenn ich in den Spiegel schaute, wenn ich über mich dachte. Und Selbstbild bedeutet auch gleichzeitig. Meine Identität war schwach. Ich hatte sehr viele Selbstzweifel, hatte auch einen niedrigen Selbstwert. Irgendwann in den Teenagerjahren, obwohl ich in Normalgewicht war, fiel ich in eine Magucht. Ich wollte einem Ideal entsprechen. Und irgendwann lernte ich einen jungen Mann kennen, der mich mit ganz viel Liebesbekundungen, da war ich 15 Jahre alt, plötzlich überhäufte. Ich kannte ihn damals gar nicht. Und dann kam in eine Beziehung rein und mir hat das gefallen. All, die mir ganz viel zugesprochen wden, du bist die Schönste, du bist die beste. Das hat mir, ich habe es aufgesogen wie ein Schwamm und ich hatte in dem Moment gehofft und meine Identität oder mein Fundament eben auf diese Beziehung gestellt. Jetzt wird es besser für mich. Jetzt wird mein Leben leichter. Jetzt habe ich einen Menschen, der mich begehrt, der mich liebt, der mir zeigt, dass ich wunderbar bist und in seinen Augen. Und ich habe mich wirklich danach gesehnt und bin in eine Abhängigkeit geraten, ähm die mir einfach wie die Augen verschloss, dass diese Beziehung total ungesund war. Wir haben beide gelitten und ich habe immer wieder emotionalen Schmerz erleben müssen. Ähm und ich weiß noch am Tag meiner Verlobung lief ich raus und schrie: "Ich kann nicht." Und doch heiratete ich diesen Mann, weil ich in so einer Abhängigkeit zu ihm gestanden habe, weil ich all meine Hoffnung auf ihn setzte auf ein gutes Leben. Das heißt, mit der Heirat hatte ich eine neue Hoffnung. Okay, jetzt wird es bestimmt besser als Mann und Frau wird er mich anders behandeln und setzte meine Hoffnung erneut auf eine Ehe, auf die Heirat und hoffte so sehr, dass ich darin irgendwie die Erfüllung finde. Ich habe euch ein paar Bilder mitgebracht, die einfach eine schöne Bilderbuchfamilie darstellen. In der Ehe lief das genauso schlecht bzw. noch schlimmer. Es waren wirklich sehr viele harte Jahre dabei. Also, wir waren 6 Jahre in Fernbeziehung zusammen und dann noch mal 6 Jahre in der Ehe. Es war ein harter Kampf und mein Selbstwert sank in dieser Beziehung immer weiter und weiter nach unten. Irgendwann wusste ich nicht mehr, wer ich überhaupt bin. Allgen, die mir zugesprochen worden sind, ich habe sie angenommen und jegliche Schuld auf mich geladen und gedacht, okay, ich bin an allem Schuld, ich muss mich verändern. Und dann setzte war es eine Zeit lang etwas besser und ich wünschte mir so sehr ein Kind und dann wurde ich schwanger und ich hatte so eine Hoffnung, jetzt wird es gut, jetzt werden wir Eltern und jetzt wird es bestimmt besser. Und es war ungefähr ein halbes Jahr gut, die neue Umstellung und dann wurde es noch schlimmer. Meine Tochter war einhalb Jahre alt, als ich mit meiner Tochter das Zuhause verlassen musste. Wir wurden aufgefordert, unser Zuhause zu verlassen. Wir hatten geplant, ein Haus zu bauen. Wir hatten ein Grundstück gekauft. Da war so viel Hoffnung auf eine Zukunft mit einem Mann, auf eine Ehe, auf eine Familie. Und sie ist mit diesem Weggang einfach zerbrochen. Und mit dem mit der Trennung hörte dieser Schmerz nicht auf, denn danach ging es noch zu vielen weiteren Schmer, also es kam sehr viele weitere schmerzhafte Momente, wo ich vor Gericht kämpfen musste. Ich habe sehr gelitten in dieser Zeit und als ich mal Hiob las, ich weiß nicht wer von euch Hiob kennt, das ist ein Mann in der Bibel, der hat sehr, sehr viel schweres Leid erlebt und ich will mich gar nicht mit ihm vergleichen. Heute geht es auch grundsätzlich nicht darum, dass wir uns irgendwie miteinander vergleichen. Ich habe die Geschichte und du hast die Geschichte. Ich glaube, jede einzelne Frau würde sie nach vorne kommen, könnte ihre Geschichte erzählen. Aber als ich diese Verse eben las, habe ich mich darin wiedergefunden, denn hierob beschreibt das so mit einigen, ich lese einfach ein paar Sätze daraus vor. Ich muss mit ansehen, wie man mich verspottet. Oh Gott, bürge du selbst für mich. Ich habe sonst keinen, der für mich eintritt. Und sie denken über mich, wie gottlos muss der sein und wo ist meine Hoffnung geblieben? Wo denn? Über mich wurden wirklich viele Lügen erzählt. Viele Menschen haben gedacht, boah, die ist ja gar keine Christin mehr. Sie muss, was hat sie bloß ihrem Mann angetan? Es wurde wie alles umgekehrt und ich stand da vor einem Zerbruch und dachte mir, krass, also es war echt in dem Moment ein eine schwere Zeit und ich habe das so ähnlich genauso die in ähnlich wahrgenommen, wie eben das hier beschrieben steht. Und wir kommen eben hier gerade zu diesem zu diesem Kinsugi Prinzip des Zerbruchs. So hat es sich angefühlt. Da war plötzlich nichts mehr da. Da war alles zerbrochen. All das, was ich aufgebaut hatte, all meine Hoffnung, das Fundament war nicht mehr da. Das das Hoffnungshaus war zerbrochen. Wenn du dir das Bild anschaust, ich glaube, dass du sicherlich ein Moment wiederfest, wo du dich genauso gefühlt hast, wo kein Licht mehr am Tunnel war, wo du nicht mehr weiter wusstest. Ich glaube, jede von uns kennt so eine Situation. Und dann, ihr Lieben, wir reden heute von Hoffnung, kam eine Wendung in mein Leben. Ich war auf einer Konferenz, meine, wir waren ungefähr ja so ein paar Monate schon außer zu Hause. Ich habe bei meiner Schwester gelebt, die hatten wir uns freundlicherweise aufgenommen. Da begegnete mir Gott auf einer Konferenz. Da war nicht das Wirken eines Menschen dabei. Niemand hat mich überredet. Und wisst ihr, ich habe ja jahrelang gehört, Woche für Woche bin ich zum Gottesdienst gegangen, wer Gott ist. Aber in bei diesem an diesem einen Tag begegnete mir Gott auf eine ganz neue Art und Weise. Ihr Lieben, das ist für mich heute schwer in Worten zu fassen, was ich dort erlebt habe. Er nahm dieses Bild von ihm, was ich so fleißig aufgebaut habe, den Rahmen, wo ich Gott reingesteckt und gesagt habe, das Gott bist du für mich und außerhalb des Rahmens passt du nicht rein da. Also, du musst so handeln, wie ich sage, so habe ich dich gebastelt, sozusagen in meinem Kopf. Gott nahm dieses Bild und zerbrach es. und zeigte mir stattdessen das. Er sagte zu mir, Nelly, wenn du sehen willst, wer ich bin, dann schau auf meinen Sohn. Schau auf das, was ich für dich bereit war zu geben. Schau auf das, was Jesus am Kreuz getan hat. Denn nirgends wirst du sicher erfahren, was die Liebe Gottes bedeutet, als hier am Kreuz von Golgatha, wo Jesus sein Leben für dich gab, damit du neue Hoffnung bekommst. Und das sah eben genauso aus, dass Gott mich aus einer Gefängnistür herausführte. Ich war nicht wirklich in einem Gefängnis, aber in meinem Inneren war so viel kaputt und Gott führte mich raus, aus diese Tür der Einsamkeit aus dem Selbstwertminderungsgefühlen und all das aus dem Zerbruch holte mich raus aus dieser Gefängnistür. Gab mir in dem Moment Kopfschmuckst statt Asche, ein neues Gewand. Was ist damit gemeint? Er sprach zu mir zu Nelly: "Ich liebe dich und du bist mein