Gott bleibt gut und sein Plan für ein Leben ändert sich nicht, auch wenn persönliche Träume zerbrechen; der Mensch soll lernen, zu vertrauen und in Heilung zu gehen.
Der Text erzählt die Geschichte der Schwimmerin Zoe, die nach zehn Jahren Leistungssport und einem Stipendium in den USA knapp die Olympiaqualifikation verpasst. Ihr Trainer, der Jesus kannte, fragte sie, ob der Sport noch ihrem Leben diene oder es zerstöre. Daraufhin beendete sie ihre Karriere und erlebte eine Phase der Orientierungslosigkeit, Krankheit und Heilung. Sie beschreibt, wie sie lernte, ihre Beziehung zu Gott über ihre sportlichen Träume zu stellen und Gott zu vertrauen, auch wenn ihre Pläne sich veränderten. Die Kernbotschaft lautet, dass Gott gut bleibt, selbst wenn persönliche Träume zerbrechen, und dass Gottes Plan sich nicht ändert, nur weil der eigene Plan sich ändert. Der Text richtet sich an Menschen, die selbst zerplatzte Träume erleben und ermutigt sie, an der Hoffnung festzuhalten und Gott zu vertrauen. Es wird ein konkreter Heilungsprozess beschrieben, der zwei Jahre dauerte und noch andauert.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Herzlich willkommen zu einem neuen Real Talk heute mit der Zoe. So schön, dass du da bist. Hallo, danke, dass ich da sein darf. Sehr, sehr cool. Wir starten direkt und zwar heute geht es so ein bisschen darum, boah, wenn Träume zerblatzen, was mache ich dann eigentlich? Vielleicht kennst du das. Fühlst dich direkt engesprochen. Die Zoe, du hast es ganz konkret sehr krass erlebt, aber wir starten mal am Anfang. Dein Traum war es schwimmen zu schwimmen, weiß nicht, Meisterin zu werden oder was genau? Erzähl mal ein bisschen. Genau. Also ich war viele Jahre lang Leistungssportlerin im Bereich Schwimmen. Ich habe 10 Jahre lang meines Lebens jeden Tag 5 Stunden im Wasser verbracht. Ich hatte, als ich 10 Jahre alt war, angefangen, den Traum zu haben, zu den Olympischen Spielen zu gehen, erfolgreich zu sein. Ich habe gemerkt, ich habe Talent. Wasser war mein Zuhause, der Ort, wo ich mich wohlgefühlt habe, wo ich aufen konnte, wo ich loslassen konnte. Und so habe ich diese Reise gestartet mit dem Fokus und dem Ziel auf der ganz großen Bühne stehen zu wollen und am besten auch noch oben auf dem Podium. Krass. Wow. Das heißt, du warst auch sehr erfolgreich. Du hast dann Stipendium bekommen, richtig? Genau. Also ich war gesegnet von viel Erfolg. Ich durfte dann über ein Stipendium nach USA aufs College äh und dort quasi trainieren. Äh und äh ja, so hat dann so ein bisschen der Punkt angefangen, wo sich Dinge dann auch verändert haben. Und dein Ziel war es quasi einfach bei Olympia teilnehmen. Das war das Ziel, wo du hingearbeitet hast, richtig? Genau, ich habe das Ziel immer vor Augen gehabt und tatsächlich 2021 während Corona hatten wir eine Olympiaquali und ich habe die Zeit um 0,22 Sekunden verpasst und das ist ein Bruchteil in der Schwimmwelt und für mich ist damals eine Welt zusammengebrochen, weil dieser Traum, der so nah greifbar war, plötzlich einfach wie sich in Luft aufgelöst hat. All die harte Arbeit hat sich angefühlt wie als hätte ich sie umsonst gemacht. Du hast erzählt, dann ist auch was passiert mit deinem Trainer in der USA. Willst du da kurz erzählen? Ähm, genau. Also, ich war an einem ziemlich zerbrochenen Punkt, als ich nach USA schon kam. Ich hatte Wochen, Monate davor ein Burnout, ähm Art Übertraining. Ich habe mich wirklich wieder aufgeraft, habe gesagt, okay, ich gehe nach USA. Ich hatte den Eindruck, dass Gott sagt, geh. Ähm und dort hat sich einiges getan. Also mein Trainer, der kannte tatsächlich Jesus und er hat angefangen, mich nicht nur als Athletin zu sehen, als Art Roboter Maschine, sondern wirklich als Mensch, als Soe, als jemand äh als Tochter fast schon. Und das hat etwas in mir ausgelöst. ähm was das mein Leben auch langfristig verändert hat. Kannst du sagen, was genau sich dadurch verändert hat? Ah, genau. Also, ich hatte, bevor ich nach USA gehe, sehr lange mit äh Übertraining, Burnout, einer Störung ähm depressiven Phasen zu kämpfen und ich war ein sehr schlechten Punkt und mein Trainer hat mir dann mal in die Augen geguckt, hat gesagt, Zoe, ist es dir wirklich wert, all das zu opfern für deine Gesundheit, für dein Leben? Bist du an dem Punkt, wo es dir noch Spaß macht, wo es dir dient, wo es dir Freude macht oder zerstört sich der Sport eigentlich im Moment nur und ist es nicht vielleicht an der Zeit, diesen Sport hinter dir zu lassen? Wow. Wow. Krass, dass das Menschen in deinem Leben waren, ne, die das dir so gespielt haben, weil ich würde sagen, die Gesell Gesellschaft ist ja eher darauf aus, dich zum Maximum zu äh zu pushen, so okay, du hast dein Ziel bei Olympia teilzunehmen, dann mache es. Egal, egal was dich in den Weg stellt. Und äh so so krass ist dieser Trainer das dann zu dir gesagt hat. Und dann genau, erzähl mal ein bisschen, was ist dann passiert? Du bist zurückgekommen nach Deutschland, wie wie hast du Gott erlebt? Weil ich kann mir vorstellen, du warst wahrscheinlich auch mega enttäuscht von Gott, weil du ja dachtest, es ist ein Traum, den Gott dir gegeben hat. Genau, das hat man mir lange also oder ich habe es lange selber geglaubt, dass Gott Träume unsere Herzen reinlegt und dass er uns darin begleitet und letztendlich diese Träume auch wahr werden dürfen. Und daran glaube ich immer noch bis heute. Nur ähm habe ich eine Sache realisiert, dass es ähm ich möchte um nichts um die Welt, dass meine Beziehung und wer ich bin und mein Leben darunter leidet, nur weil ich einen Traum verfolge, von dem ich dachte oder denke, dass es was ist, was Gott für mich vorbereitet hat. Klingt ein bisschen verrückt. Ähm, aber für mich war es tatsächlich so, ich habe in USA verstanden, dass mein Herz sich eigentlich danach sehen Gott zu dienen und an erste Stelle zu setzen. Und ich habe mal einen Monat, bevor ich mich entschieden habe wirklich meine Karriere zu beenden, habe ich zu Gott gesagt, wenn es es ist, was du willst von mir und es nicht mehr eine Schwimmkarriere beinhaltet, dann lass es so sein. Aber ich möchte sie dir nachfolgen und deinen Wegen ähm deine deine in deine Fußstapfen treten, deinen Wegen folgen, die du für mein Leben vorbereitet hast. Und ich glaube, das war der springende Punkt, we ich zum ersten Mal loslassen konnte und sagen konnte, ja, wenn es Gottes Wille ist, dann lass es so geschehen. Es ist nicht, dass Gott deswegen nicht mehr gut ist, sondern im Gegenteil. Und ich bin nach Deutschland gekommen und ich wusste überhaupt nicht wohin mit mir. Ich hatte keine Karriere mehr. Ich habe mein Studium abgebrochen. Äh, ich bin innerhalb von 8 Monaten in ein Land umgezogen und wieder zurückgezogen. Ähm, ich wusste eigentlich gar nicht mehr, wo oben und unten ist. Ich war immer noch krank. Mein Körper war komplett ausgelaugt. Ich habe mich extremst schwach gefühlt. Ich war nicht ich selber, ich hatte immer noch eine Störung und es hat sich alles aufsummiert. Und die einzige Sache und die ich woran ich festgehalten habe, war eine Sache, die mein Papa mir mitgegeben hat und hat gesagt, so frag nicht nach dem warum, sondern wie geht's jetzt weiter? Und die zweite Sache ist, Gott ist immer noch gut und er bleibt gut. Und ich habe erkannt, dass wenn ich anfange oder wenn ich weiß, dass ich ein Gott habe, wenn ich an einen Gott glaube, glaube ich an das Wort Gottes und im Wort Gottes steht, dass Gott gut bleibt, egal zu welchen Umständen. Und es waren die Dinge, an dem ich mich einfach in lang gehangelt habe und gesagt habe, okay Gott, hier ist mein Leben, keine Ahnung, mach du. Wow, ich finde das so beeindruckend, dass du in dem ganzen nicht gesagt hast so, boah, wie kann Gott das zulassen, ne? Und du hast gerade beschrieben, wie es dir ging und es war wahrscheinlich auch nicht über Nacht weg. Also, es war wahrscheinlich ist vielleicht auch noch ein Prozess. Wie erzähl mal ein bisschen. Also über Nacht geht sowas schon dreimal nicht weg. Also Gott kann Dinge verändern, aber es ist nicht immer ich sage immer seine Pläne sind mit jedem von uns unterschiedlich. Ähm für mich hat da erst eine Reise angefangen, eine Reise in der ich lernen musste zu vertrauen, in der ich lernen musste ich zu sein, was bedeutet Frau zu sein, was es bedeutet, keine Athletin mehr zu sein, eine Familie. Ähm, all diese Dinge, wo man als, ich sage mal, Mensch, normaler Mensch kennenlernt, kennst du als Leistungssportler nicht. Und für mich war es eine Reise von Heilung, aber eine Reise, in der ich lernen musste, gnädig mit mir selber zu sein, gnädig mit dem, was gerade passiert und darauf zu vertrauen, dass Gott es gut mit mir meint, dass ich seine Tochter bin, dass ich ihm vertrauen kann. Und es war wirklich ein Tag für Tag ein pures Vertrauen in dem ganzen und eine Heilung, die angefangen hat und es sind jetzt zwei Jahre später und ich habe zwei Jahre lang gebraucht wieder zu heilen körperlich, psychisch, seelisch in meiner Beziehung mit Gott und vor einem halben Jahr durfte ich etwas erleben, was auch nur mit Papa Gottes Hilfe möglich ist. Und zwar habe ich äh angefangen wieder zurück in die Schwimmhalle zu gehen, wo ich jahrelang trainiert habe, wo Trauer, Leid und Freude so nah aneinander waren, wo ein Ort ist, der mich extrem herausgefordert hat, aber ich gesagt habe, ich lass mir das nicht nehmen, ich lasse mir das nicht vom Feind nehmen und ich möchte die zehnjährige Zoe wieder erleben. Und ich habe angefangen dort Heilungsprozess zu durchleben, gemeinsam mit Gott, in der mir immer wieder gezeigt hat, wo war in dem Moment, wo war in den äh Stunden, wo ich dort trainiert habe, ähm was macht es mit mir, wo ist die Soe, die es geliebt hat, im Wasser zu sein, lebendig sich zu fühlen und einfach einfach zu sein und anzukommen und ich habe angefangen darin zu heilen. Ich bin aber noch nicht am Ende meines Weges. Ich habe 10 Jahre lang Leistungssport gemacht. Jemand hat mir mal gesagt, es kann genauso lange dauern, bis all die Dinge wieder geheilt wurde, Stück für Stück, aber ich weiß, dass es nicht auf einmal passieren muss. Und ich bin nicht krank oder nicht ungeheilt, nur weil Dinge noch da sind, sondern im Gegenteil, ich bin in so vielen Dingen geheilt und wieder ich geworden, wo ich sage, das ist ein das ist ein Wunder Gottes, dass es möglich ist. Und trotzdem gibt's Momente, wo ich andersrum in den Schwimmhalle gehe, wo ich einen anderen Weg dahinfahre, wo ich Menschen manchmal vermeide, wo ich absichtlich unter Wasser tauche, weil ich die Schimmzeit nicht hören möchte. so banale Dinge, aber es ist nicht schlimm, sondern es ist einfach ein Weg, den ich gehen darf mit meinem Schöpfer, mit meinem Schöpfer. Ich finde das so cool, dass du wirklich sagst so, ich hinterfrag nicht die ganze Zeit, warum ist es passiert, sondern ich gehe jetzt voran, weil ich glaube, jeder von uns kennt das im Leben, ne, das Träume zerplatzen. Vielleicht nicht so wie bei dir so einer krassen Karriere, aber jeder von uns hat Träume, egal wie groß und ich glaube jeder hat es schon erlebt, dass Träume platzen. Jetzt vielleicht noch als letzte Frage, was würdest du so einer Person sagen, die jetzt äh hier zuguckt oder zuhört und denkt, ja genau, das ist bei mir passiert. Meine Träume sind geplatzt. Mir fällt es so schwer, das Gute gerade darin zu sehen. Ähm, also ich glaube, eine Sache, die ich gelernt habe, ist, dass Gottes Plan für dein Leben sich nicht verändert hat, nur weil sich vielleicht dein Plan, den du dachtest, der ist, sich verändert. Und auch was in Römer steht, äh letztendlich dient uns alles zum Besten und ich darf das erleben, bitte, ich darf erleben, wie ich Hand in Hand mit Gott laufe und ich sehe manchmal nicht, wo oben und unten ist und wie es weitergeht. Aber ich krall mich an dieser Hand fest und ich erlebe, dass die Dinge aus meiner Vergangenheit mir Stück für Stück zum Guten dienen und allein an dieser Hoffnung festzuhalten und zu wissen, ich habe einen guten Gott und das bleibt Bter, ich sage immer ohne Diskussion, ohne Kompromisse, das festzuhalten, egal ob man zu manchmal glaubt oder nicht und dann zu sagen, und ich gehe einen Tag nach dem anderen und es wird es wird kommen. Ja, ich habe auch diesen Satz gehört. Gott schafft oft aus dem größten Schmerz das, wofür er dich eigentlich geschaffen hat. Amen. Du arbeitest heute mit Profisportlern. Machst eigentlich genau das, gell? Das als Abschluss vielleicht so krass Gott schreibt Geschichte mit jedem von uns und das möchte ich dir einfach mitgeben. Danke Zoe wirklich für deine Ehrlichkeit, für deine Geschichte und ich hoffe sie hat dich ermutigt. Fühl dich wirklich gesegnet und Gott hat was vor mit dir. Gib deine Träume nicht auf, sondern legst sie Gott hin und ich segne dich zu erkennen, was Gottes Wege in deinem Leben sind. Sei gesegnet. Sei gesegnet.