Evangelisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Commemorating the 25th Anniversary of September 11, 2001
ohne Namen ·
Washington National Cathedral - Sermon-Archiv ·
2026-09-13
· Washington
· Quelle
Barmherzigkeit · Hauptbotschaft
Gemeinschaft · Hauptbotschaft
Dankbarkeit · tragend
Die beste Weise, die Opfer des 11. September zu ehren, besteht darin, in einer von Spaltungen geprägten Gegenwart aktiv Mitgefühl, Einheit und Liebe statt Hass zu leben.
Mitgefühl, nicht Grausamkeit. Barmherzigkeit, nicht Bosheit. Großzügigkeit, nicht Gier. Gütig, nicht gefühllos. Wohltätig, nicht brutal. Versöhnung, nicht Rache. Liebe, nicht Hass.
Der Text ist eine Gedenkrede zum 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001, gehalten in der Washington National Cathedral. Der Sprecher erinnert an seine persönlichen Erlebnisse an diesem Tag, an den Gottesdienst für die Nation und an konkrete Taten der Solidarität, darunter die Aufnahme von Flugpassagieren in Gander, Kanada. Er betont die Bedeutung des Erinnerns, da ein Drittel der heutigen Amerikaner keine eigene Erinnerung an den Tag hat. Die zentrale Botschaft ist ein Aufruf zu Einheit, Mitgefühl und Liebe statt Hass, insbesondere angesichts aktueller gesellschaftlicher Spaltungen. Der Text verweist auf interreligiöse Zusammenarbeit und zitiert Jesus, Martin Luther King Jr. und Gandhi als moralische Autoritäten. Er schließt mit einer Reihe von Gegenüberstellungen, die Mitgefühl, Barmherzigkeit und Liebe als Weg der Erinnerung an die Opfer benennen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
- Wo sitzt das Übel?
-
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
- Was hilft dagegen?
-
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
- Wohin geht die Geschichte?
-
es wird besser, Entwicklung zum Guten (erschlossen)
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Einander lieben und niemanden hassen (zwischenmenschlich)
- Die eigene Geschichte des 11. September teilen (gesellschaftlich)
- Die Veränderung sein, die man in der Welt sehen will (innerlich)
Genannte Stellen
Ps 46,1
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 3 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 3, jetzt 2, künftig 1
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
O Gott, unser Helfer in vergangenen Zeiten, unsere Hoffnung für kommende Jahre, unser Schutz im stürmischen Wind und unser ewiges Zuhause. Im Namen Gottes. Amen.
Es war ein schöner früher Herbsttag. Die Luft war frisch; der Himmel war blaugrün wie ein Amsel-Ei. Menschen, die nach ihren Sommerferien zurückgekehrt waren, waren wieder bei der Arbeit. Kinder waren in der Schule; und ich war in meinem Heimbüro bei der Arbeit, als kurz nach neun Uhr das Telefon klingelte und es meine Mutter war. „Jan, hast du das Fernsehen an?" Ich antwortete nein. „Schalt es ein. Unsere Nation wird angegriffen. Bleib in Sicherheit." Dann schaltete ich, wie so viele im ganzen Land und frankly, auf der ganzen Welt, das Fernsehen ein, nur um die furchtbaren Ereignisse dieses Tages sich entfalten zu sehen. Unvorstellbarer Tod und Zerstörung. Außerordentlicher Mut. Es war alles so surreal. Schließlich musste ich unseren Labrador Retriever spazieren führen, und ich hörte F-16-Kampfjets, die niedrig über meinem Kopf flogen und die Himmel um Washington durchkämmten.
Ein wenig später an diesem Tag klingelte das Telefon erneut, und diesmal war es die damalige episkopale Bischöfin von Washington, Jane Holmes Dixon. „Jan, ich möchte eine Nachricht an den Präsidenten senden, um die Kathedrale für einen Gottesdienst für die Nation anzubieten." Nun, natürlich wussten wir nicht, wo der Präsident war. Vielleicht erinnern Sie sich daran, dass er von einem sicheren Ort zum anderen im ganzen Land geflogen wurde. Die Bischöfin rief mich an, weil sie wusste, dass ich im Senior Staff im Weißen Haus von George Herbert Walker Bush gedient hatte und dass ich Freunde im aktuellen Weißen Haus hatte. Aber ich wusste nicht, wie ich jemanden erreichen sollte. Aber dann erinnerte ich mich, dass ich mich für den Präsidentschaftsübergang freiwillig gemeldet hatte und ein Verzeichnis des Weißen Hauses hatte, das einige ziemlich wichtige Faxnummern enthielt, was Ihnen sagen wird, wie lange her das war, dass wir noch Faxgeräte benutzten!
Ich wusste, dass es, obwohl das Weiße Haus evakuiert worden war, dort einige Mitarbeiter geben würde, die die Situation überwachten. Also sagte ich der Bischöfin, sie möge ihre Einladung aufschreiben und an eine bestimmte Nummer faxen, die ich wusste, überwacht würde. Drei Tage später beherbergte diese Kathedrale diesen Gottesdienst für die Nation und wahrhaftig die globale Gemeinschaft.
Ich war hier. Vielleicht waren viele von Ihnen es auch. Auf so viele Arten lebte die Kathedrale, die durch ein Gesetz des Kongresses als eine große Kirche für nationale Zwecke, ein Haus des Gebets für alle Menschen und ein geistliches Zuhause für die Nation gegründet wurde, tief und vollständig in ihre Berufung hinein. An diesem Tag diente dieser Ort als heiliger Schmelztiegel für den Kummer und die Angst einer Nation. Ich erinnere mich, wie Billy Graham den Psalm 46 predigte: „Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, eine sehr gegenwärtige Hilfe in der Not." Und ich erinnere mich an Präsident Bush, der nicht nur als unser Oberbefehlshaber, sondern als unser Tröster-in-chief diente. Er sagte an diesem Tag einige wichtige Dinge:
„Es wird gesagt, dass uns die Notlage zu uns selbst führt. Dies gilt auch für eine Nation. In dieser Prüfung wurden wir daran erinnert, und die Welt hat es gesehen, dass unsere Mitamerikaner großzügig und freundlich, einfallsreich und mutig sind. Wir sehen unseren nationalen Charakter in Rettern, die über ihre Erschöpfung hinausarbeiten; in langen Schlangen von Blutspendern, in Tausenden von Bürgern, die gebeten haben, auf jede mögliche Weise zu arbeiten und zu dienen. Und wir haben unseren nationalen Charakter in beredten Akten der Selbstaufopferung gesehen. Im World Trade Center blieb ein Mann, der sich hätte retten können, bis zum Ende an der Seite seines querschnittsgelähmten Freundes. Ein geliebter Priester starb, als er einem Feuerwehrmann die Letzte Ölung spendete. Zwei Büroangestellte, die eine behinderte Fremde fanden, trugen sie achtundsechzig Stockwerke hinunter in Sicherheit. Eine Gruppe von Männern fuhr durch die Nacht von Dallas nach Washington, um Hauttransplantate für Brandopfer zu bringen. In diesen Akten und in vielen anderen zeigten die Amerikaner ein tiefes Engagement füreinander und eine beständige Liebe zu unserem Land. Heute fühlen wir, was Franklin Roosevelt den warmen Mut der nationalen Einheit nannte. Dies ist eine Einheit jedes Glaubens und jedes Hintergrunds." 1
Heute ist ein Tag, an dem wir uns erinnern. Ich erinnere mich an diese Einheit und dieses Opfer. Für diejenigen unter euch, die alt genug sind: Erinnert ihr euch, wie ihr euch gefühlt habt? Wir alle haben unsere eigenen Geschichten, und es ist so wichtig, dass wir sie teilen. Natürlich ging es dabei nicht nur um Taten in diesem Land. Unsere NATO-Verbündeten, unsere Freunde auf der ganzen Welt waren für uns da, und wahrscheinlich kein Land mehr als unsere geliebten Nachbarn im Norden – die guten Menschen Kanadas. Dies ist eine persönliche Geschichte für mich. Ihr werdet euch erinnern, dass alle Flüge gestoppt wurden. Für Menschen, die über den Atlantik kamen und bereits halfway hier waren, landeten diese Flugzeuge in Neufundland, Kanada – die meisten von ihnen in Gander. Zwei der Personen auf einem dieser Flugzeuge waren, wie ich sie nenne, meine zweiten Eltern, John und Marie Unkle, deren Tochter Patty eine meiner liebsten Freundinnen ist und ein geliebtes Mitglied dieser Kathedralkongregation.
Die Menschen von Gander – 7000 von ihnen – begrüßten 7000 Fremde. Sie öffneten ihre Häuser. Sie öffneten ihre Schulen. Sie boten Menschen Schlafplätze an. Sie stellten Essen, Duschen und Kleidung bereit. Sie verkörperten, was Jesus meint, wenn er sagt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Ich werde die Freundlichkeit unserer kanadischen Freunde nie vergessen, und ich werde ihnen ewig dankbar sein.
Erinnerungen sind wichtig. Ein kürzlich von mir gelesener Harvard Health-Artikel unterstrich diesen Punkt:
„In vielerlei Hinsicht prägen unsere Erinnerungen, wer wir sind. Sie machen unsere inneren Biografien aus, die Geschichten, die wir uns selbst darüber erzählen, was wir mit unserem Leben gemacht haben. Sie sagen uns, mit wem wir verbunden sind, wen wir in unserem Leben berührt haben und wer uns berührt hat. Kurz gesagt: Unsere Erinnerungen sind entscheidend für das Wesen dessen, wer wir als Menschen sind.“ 2
Ich spreche über Erinnerung in dem vollen Bewusstsein, dass ein Drittel der heute lebenden Amerikaner keine Erinnerung an den 11. September hat. Sie waren noch nicht geboren oder waren zu jung. Unsere Geschichten zu erzählen ist so wichtig, weil wir zu jener Zeit miterlebt haben, dass das Erkennen und Umarmen unserer gemeinsamen Menschlichkeit, trotz all unserer Unterschiede, den entscheidenden Unterschied gemacht hat.
Zum zehnten Jahrestag des 11. September hatte diese Kathedrale ein volles Wochenende geplant – mit Heilung, Hoffnung und Mitgefühl. Aber ein paar Wochen vor der Gedenkfeier geschah das Erdbeben, und die Kathedrale wurde geschlossen. Unser Konzert wurde in das Kennedy Center verlegt. Unsere Wachfeier und die sonntägliche Eucharistie wurden in die Washington Hebrew Congregation verlegt. Lassen Sie mich das wiederholen: Washington Hebrew Congregation. Unsere interreligiösen Beziehungen waren und sind so wichtig.
Ein Aspekt dieser Jahrestags-Gedenkfeier bestand darin, eine seelsorgliche Präsenz für die Familien der Opfer bereitzustellen, die zu uns gekommen waren. Als Priester an der Kathedrale war es mein schlichtes, demütigendes Privileg, dies zu tun. Es wurden so viele Geschichten von den vielen Menschen geteilt, die kamen. Aber es gibt eine Mutter und einen Sohn, die einen tiefgreifenden Eindruck in meinem Leben hinterlassen haben. Der Sohn war gerade zwei Jahre alt, als sein Vater in einem der Türme starb. Er war also zwölf, als ich ihn traf. Er und seine Mutter zeigten eine solche Widerstandskraft und Stärke – sich in ihren Glauben lehnen – dass ich so demütig von ihrem Beispiel war. Es lag so viel auf meinem Herzen, als wir auf dieses fünfundzwanzigste Jahrestag zusteuerten, dass ich beschloss, es zu versuchen, die Mutter zu erreichen, wenn ich konnte.
Es war ein Wunder – sie hat immer noch dieselbe AOL-E-Mail-Adresse! Ich schrieb ihr. Sie schrieb mir schnell und liebevoll zurück. Ich hatte geschrieben: „Ihr Sohn muss jetzt siebenundzwanzig sein, und ich habe so viel über Sie nachgedacht.“ Sie gab zu, dass dieses Jahrestagsfest wirklich schwer ist, und ich weiß, dass es so sein muss. Sie haben ein glückliches Leben geführt, so gut sie konnten, um das Leben ihres Mannes zu ehren. Sie ist so stolz auf ihren Sohn. Er hat einen guten Job, eine schöne Wohnung und, was für diese stolze Mutter am wichtigsten ist, er hat seine eigene Beziehung zu Gott – aktiv in einer Bibelstudie und hat seine eigene Kirche.
Sie hatte in ihrer Antwort an mich eine Telefonnummer angegeben, also nahm ich das Telefon und rief sie an. Ich fragte mich: „Ich weiß, dass Sie jeglichen Medienkontakt vermieden haben, aber könnte ich heute ein wenig von Ihrer Geschichte mit den Menschen teilen?" Sie sagte ja. Dann fragte ich, ob es etwas gäbe, das sie mit den heute versammelten Menschen teilen würde? Sie zögerte einen Moment und antwortete dann: „Nun ja, ja." Als sie auf der Beerdigung ihres Mannes sprach, redete sie über die Bedeutung, einander zu lieben und niemanden zu hassen. Sie hatte bereits firsthand Islamophobie erlebt, die ihr hässliches Gesicht zeigte. Die Botschaft ist ihr wichtig: dass wir einander lieben; dass es keinen Platz für Hass gibt. Dr. Martin Luther King, Jr. sagte einprägsam: „Ich habe beschlossen, mich an die Liebe zu halten. Hass ist zu große Last, um sie zu tragen."
Das bringt uns zu heute. In unserer Gedenken denken wir daran zurück, wie vereint wir am 11. September waren. Ich bitte Sie, über diese Einheit und dieses Opfer nachzudenken, das wir auch in den frühen Tagen von Covid-19 erlebten, als junge Menschen sich an ältere Nachbarn wandten und fragten, ob sie ihnen Lebensmittel besorgen oder auf andere Weise helfen könnten. Und als medizinisches Personal an der Frontlinie ihr eigenes Leben riskierte und in vielen Fällen verlor, um andere zu retten. Wir haben gesehen und gefühlt und erlebt, wie diese Einheit und Liebe und Selbstopferung aussehen.
Nun, mehr denn je, glaube ich, sind wir aufgerufen, einen besseren Weg zu wählen, insbesondere angesichts der Spaltungen in diesem Land und unserer strapazierten Beziehungen auf der ganzen Welt. Wir wissen, wie man das tut. Jesus hat uns den Weg gelehrt. Auf dem zehnten Jahrestagsgottesdienst reflektierte Dekan Sam Lloyd:
„Zehn Jahre nach diesem schrecklichen Tag werden Menschen aufgerufen, ihren Glauben in einem neuen globalen Kontext zu leben, die Tiefen ihrer eigenen Tradition auszuloten, während sie mit Demut die große Vielfalt der Welt Gottes umarmen. Und sie werden herausgefordert, nach den tiefsten Überzeugungen in all ihren Traditionen zu leben, dass Mitgefühl, Frieden und Fürsorge für den anderen im Herzen dessen liegen, was es bedeutet, menschlich zu sein." 3
Freunde, wir alle haben Entscheidungen zu treffen, wie wir unser Leben und wie wir es in den Umständen leben, auf die wir stoßen. Wir können Entscheidungen treffen, die diese Liebe widerspiegeln, die alle Erkenntnis übersteigt. Wie Gandhi angeblich sagte: Seid die Veränderung, die ihr in der Welt sehen wollt. An diesem Tag aller Tage, erinnert euch, wie das aussieht. Erinnert euch, wie es sich anfühlt. Seid die Veränderung, die ihr sehen wollt.
Mitgefühl, nicht Grausamkeit
Barmherzigkeit, nicht Bosheit
Großzügigkeit, nicht Gier
Gütig, nicht gefühllos
Wohltätig, nicht brutal
Versöhnung, nicht Rache
Liebe, nicht Hass
Bischof Curry sagte berüchtigt: „Wenn es nicht um Liebe geht, geht es nicht um Gott." Ich denke, der beste Weg, wie wir das Andenken an diejenigen ehren können, die wir am 11. September verloren haben, und in den Jahren seither, ist es, einen besseren Weg zu wählen. Wir haben es schon einmal getan. Wir können es wieder tun. Und mit Gottes Hilfe werden wir es tun. Amen.
1 Remarks by the President: President George W. Bush. https://cathedral.org/sermons/remarks-by-the-president-president-george-w-bush/
2 https://www.health.harvard.edu/topics/memory
3 Samuel T. Lloyd III, Sermons from the National Cathedral: Soundings for the Journey (New York: Bloomsbury Academic, 2013), 130.
Der Beitrag „Commemorating the 25th Anniversary of September 11, 2001" erschien zuerst auf Washington National Cathedral.
Wortlaut im Original
O God, our help in ages past, our hope for years to come, our shelter in the stormy blast, and our eternal home. In the name of God. Amen.
It was a beautiful early autumn day. The air was crisp; the sky was robin egg blue. People after summer vacations had returned to work. Kids were in school; and I was in my home office working when, a little after nine o’clock, the phone rang and it was my mother. “Jan, do you have the TV on?” I replied no. “Turn it on. Our nation is under attack. Stay safe.” Then I like so many around the country and frankly, around the world, turned the TV on, only to watch the horrific events of that day unfold. Unimaginable death and destruction. Extraordinary courage. It was all so surreal. Eventually, I had to take our Labrador retriever out for a walk and I heard F-16s flying low over my head, scouring the skies around Washington.
A little bit later that day, the phone rang again, and this time it was the then Episcopal Bishop of Washington, Jane Holmes Dixon. “Jan, I want to get a message to the President to offer the Cathedral to hold a service for the nation.” Well, of course, we didn’t know where the President was. You may recall that he was being flown around the country from safe location to safe location. The Bishop called me because she knew that I’d served on the senior staff in George Herbert Walker Bush’s White House and that I had friends in the current White House. But I didn’t know how to reach anyone. But then I remembered I had volunteered on the presidential transition and had a White House directory that had some pretty important fax numbers in it, which will tell you how long ago this was that we were using fax machines!
I knew that even though the White House had been evacuated, there would be some staff there monitoring the situation. So, I told the Bishop to write out her invitation and to fax it to a particular number that I knew would be monitored. Three days later, this cathedral hosted that service for the nation and truly the global community.
I was here. Perhaps many of you were as well. In so many ways, the Cathedral, chartered by an act of Congress to be a great church for national purposes, a house of prayer for all people, and a spiritual home for the nation, lived deeply and fully into its calling. On that day, this place served as a sacred crucible for the grief and fear of a nation. I recall Billy Graham preaching on Psalm 46: “God is our refuge and strength, a very present help in trouble.” And I remember President Bush, serving not only as our commander-in-chief, but our comforter-in-chief. He said some important things on that day:
“It is said that adversity introduces us to ourselves. This is true of a nation as well. In this trial, we have been reminded, and the world has seen, that our fellow Americans are generous and kind, resourceful and brave. We see our national character in rescuers working past exhaustion; in long lines of blood donors, in thousands of citizens who have asked to work and serve in any way possible. And we have seen our national character in eloquent acts of sacrifice. Inside the World Trade Center, one man who could have saved himself stayed until the end at the side of his quadriplegic friend. A beloved priest died giving the last rites to a firefighter. Two office workers, finding a disabled stranger, carried her down sixty-eight floors to safety. A group of men drove through the night from Dallas to Washington to bring skin grafts for burn victims. In these acts and in many others, Americans showed a deep commitment to one another and an abiding love for our country. Today, we feel what Franklin Roosevelt called the warm courage of national unity. This is a unity of every faith, and every background.” 1
Today is a day for us to remember. I remember that unity and sacrifice. For those of you who are old enough, do you recall how you felt? We all have our own stories, and it’s so important for us to share them. Of course, they weren’t just about acts in this country. Our NATO allies, our friends across the globe were there for us and probably no country more so than our beloved neighbors to the north—the good people of Canada. This is a personal story for me. You’ll remember that all the flights were grounded. For people coming across the Atlantic who were already halfway here, those planes landed in Newfoundland, Canada—most of them in Gander. Two of the people on one of those planes were what I call my second parents, John and Marie Unkle, whose daughter Patty is one of my dearest friends and a beloved member of this cathedral congregation.
The people of Gander—7000 of them—welcomed 7000 strangers. They opened their homes. They opened their schools. They provided places for people to sleep. They provided food, showers, and clothes. They embodied what Jesus means when he says, love your neighbor as yourself. I will never forget the kindness of our Canadian friends, and I will be eternally grateful.
Memories are important. A recent Harvard Health article I read underscored this point:
“In many ways, our memories shape who we are. They make up our internal biographies, the stories we tell ourselves about what we’ve done with our lives. They tell us who we’re connected to, who we’ve touched during our lives, and who has touched us. In short, our memories are crucial to the essence of who we are as human beings.” 2
I speak about memory fully recognizing that one third of Americans living today have no memory of 9/11. They weren’t born yet or were too young. Telling our stories is so important because we witnessed at that time that seeing and embracing our common humanity, even with all our differences, made all the difference.
On the tenth anniversary of 9/11, this cathedral had a full weekend planned—offering healing, hope, compassion. But a few weeks before the commemoration, the earthquake happened and the Cathedral was closed. Our concert was transferred to the Kennedy Center. Our Vigil and Sunday Eucharist were transferred to Washington Hebrew Congregation. Let me repeat that: Washington Hebrew Congregation. Our interfaith relationships were and are so important.
One aspect of that anniversary remembrance was providing a pastoral presence to victims’ families who had come to be with us. As a priest at the Cathedral, it was my sheer humbling privilege to do that. There were so many stories shared by the many people who came. But there’s a mother and son who made a profound impact on my life. The son was just two when his father died in one of the towers. So, he was twelve when I met him. He and his mother evidenced such resilience and strength—leaning into their faith—that I was so humbled by their example. There was so much on my heart as we were approaching this twenty-fifth anniversary, that I decided to try and reach the mother if I could.
It was a miracle—she still has the same AOL email address! I wrote to her. She quickly and lovingly wrote back to me. I had written, “Your son must be twenty-seven now, and I’ve been thinking so much about you.” She admitted that this anniversary celebration is really hard, and I know that it has to be. They’ve been living a happy life as best they can to honor her husband’s life. She’s so proud of her son. He has a good job, a beautiful apartment, and most importantly to this proud mother, he has his own relationship with God—active in a Bible study and has a church of his own.
She included a phone number on her reply to me, so I picked up the phone and called her. I wondered, “I know that you’ve avoided any media interaction, but could I share a bit of your story with people today?” She said yes. Then I asked if there was anything that she would want to share with the people gathered today? She hesitated for a moment, and then replied, “Well, yes.” When she spoke at her husband’s funeral, she talked about the importance of loving one another, not hating anyone. She had already witnessed firsthand Islamophobia raising its ugly head. The message is important to her: that we love one another; that there is no room for hate. Dr. Martin Luther King, Jr. memorably said, “I’ve decided to stick with love. Hate is too great a burden to bear.”
That brings us to today. In our remembrance, we think back on how united we were on 9/11. I ask you to reflect on that unity and sacrifice that we also experienced in the early days of Covid-19, when young people reached out to elderly neighbors asking if they could get them groceries or help in other ways. And when medical personnel on the frontlines risked and, in many cases, lost their own lives to save others. We’ve seen and felt and experienced what that unity and love and self-sacrifice is like.
Now, more than ever, I think we’re called to choose a better way, particularly in the face of the divisions in this country and our frayed relationships around the world. We know how to do this. Jesus has taught us the way. At the tenth anniversary service, Dean Sam Lloyd reflected:
“Ten years after that terrible day people are being called to live out their faith in a new global context, plumbing the depths of their own tradition while embracing with humility the vast variety of God’s world. And they are being challenged to live by the deepest convictions in all their traditions that compassion, peace, and caring for the other are at the heart of what it means to be human.” 3
Friends, we all have choices to make with our lives and how we live them in the circumstances that we encounter. We can make choices to reflect that love that surpasses all understanding. As Gandhi is purported to have said, be the change you want to see in the world . On this day of all days, remember what that looks like. Remember how it feels. Be the change you want to see.
Compassion, not cruelty
Mercy, not malice
Generosity, not greed
Kind, not callous
Benevolent, not brutish
Reconciliation, not revenge
Love, not hate
Bishop Curry famously said, “If it’s not about love, it’s not about God.” I think the best way that we can honor the memory of those we lost on 9/11, and in the years since, is to choose a better way. We’ve done it before. We can do it again. And with God’s help, we will. Amen.
1 Remarks by the President: President George W. Bush. https://cathedral.org/sermons/remarks-by-the-president-president-george-w-bush/
2 https://www.health.harvard.edu/topics/memory
3 Samuel T. Lloyd III, Sermons from the National Cathedral: Soundings for the Journey (New York: Bloomsbury Academic, 2013), 130.
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