Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Ανάγκη να μαθητεύσουμε στο Ευαγγέλιο (Κυριακή A΄ Λουκά)
ohne Namen ·
Pemptousia (Kloster Vatopedi, griechisch) ·
2026-09-27
· Quelle
Wissen · Hauptbotschaft
Verantwortung · tragend
Umkehr
Ohne das Studium und die tägliche Anwendung des Wortes Gottes ist geistliche Fruchtbarkeit und Seligkeit unmöglich, da das Wort Gottes eine lebendige, rettende Kraft in sich trägt.
Wir in dem nach Christus gerichteten Leben nicht fruchten können und nicht vorankommen, ohne die Studium und das Hören des Wortes Gottes.
Der Text ist eine Festrede zum ersten Sonntag des Lukasevangeliums und behandelt die Berufung der ersten Jünger am See Genezareth. Der Prediger betont, dass die öffentliche Wirksamkeit Jesu aus Wundern und Lehre bestand und dass das Hören und Studium des Evangeliums für den geistlichen Weg unerlässlich ist. Er vergleicht das Wort Gottes mit Nahrung für die Seele und zitiert mehrere Bibelstellen, um seine Wirksamkeit zu belegen. Die Apostel werden als Vorbilder angeführt, die täglich lehrten und verkündigten. Der Text mahnt die Zuhörer, das Evangelium zu studieren und in den Alltag einzubeziehen, da ohne diese Beschäftigung die Seligkeit unmöglich sei. Es wird ein Appell an die persönliche Verantwortung der Gläubigen gerichtet, im neuen Kirchenjahr geistliche Fruchtbarkeit zu erlangen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- das Evangelium studieren (innerlich)
- die Gebote Gottes bewahren (innerlich)
- die Beschäftigung mit dem Wort Gottes in den täglichen Plan einbeziehen (innerlich)
Genannte Stellen
Mt 4,4 · Joh 6,63 · Hebr 4,12 · Ps 1,3 · Ps 118,97.103 · Apg 5,42
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3, benannt: Rationalisten und Atheisten
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 1
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Wir müssen im Evangelium lernen (Sonntag A des Lukas)
Festreden - Heiliger Ambo
27.09.2026
Archimandrit Paulos Dimitrakopoulos, Theologe - Autor
Der heutige Sonntag, meine geliebten Brüder, ist der erste Sonntag des Lukas, und das apostolische Lesestück ist eine Perikope aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther, das evangelische Lesestück hingegen eine Perikope aus dem 5. Kapitel des Lukasevangeliums. Diese Perikope bezieht sich auf die Erwählung und Berufung der ersten Jünger, des Andreas und Petrus, des Jakobus und Johannes, die dort am Ufer des Sees von Genezareth geschah, zu Beginn der öffentlichen Wirksamkeit des Herrn.
Auch die anderen beiden synoptischen Evangelisten, Matthäus und Markus, beziehen sich auf dieses Geschehen, sie etwas knapper, während Lukas es mit mehr Einzelheiten beschreibt, weil er uns verdeutlicht, dass diese Berufung mit einem vorhergehenden Wunder verbunden ist, nämlich dem Wunder des Fangs einer großen Menge Fische, was der Anlass wurde, dass diese vier ersten Jünger alles verließen und dem Herrn nachfolgten. Anlässlich der heutigen Evangeliperikope werden wir unsere Aufmerksamkeit erneut auf ihren Inhalt richten, um einige Wahrheiten in Erinnerung zu rufen, die Bedeutung für unseren geistlichen Weg und unser Leben haben.
Wie der Evangelist berichtet, befindet sich der Herr am Ufer des Sees, während eine große Menge ihm folgt, um sein Wort und seine Lehre zu hören.
Hier möchte ich erneut darauf hinweisen, dass es zwei Hauptmerkmale der dreijährigen öffentlichen Wirksamkeit des Herrn gibt. Einerseits seine Wunder und andererseits seine Lehre. Mit den Wundern, die in ihrer Art einzigartig waren, bewies er, dass er nicht nur Mensch, sondern auch Gott ist, während er uns mit seiner Lehre die großen Wahrheiten über Gott, die Welt und den Menschen, über das Gegenwärtige und das Zukünftige und über alles offenbarte, was man wissen muss, um das ewige Ziel zu erreichen.
Hier müssen wir auch darauf achten, dass der Herr, als er sein öffentliches Werk beginnt, nicht unmittelbar auf das Leiden und seine Auferstehung zusteuert, sondern drei ganze Jahre lang durch ganz Palästina wandert und das Wort Gottes verkündet. Das bedeutet, dass der Mensch das Evangelium hören muss, er muss lernen, informiert werden, was Gott sagt, was Gott offenbart, was sein Wille ist, und natürlich nicht nur lernen, sondern auch antworten. Er muss lernen, was Gott aus Liebe zum Menschen getan hat und was der Mensch tun muss, indem er auf die Liebe Gottes antwortet.
Es ist von höchster Tragik, dass die meisten Menschen heute das Evangelium nicht kennen, sondern auch nicht wollen zu lernen, was es sagt, was das Evangelium lehrt, während dieses Evangelium, das dort am See von Genezareth zu verkündigen begann, seit 20 Jahrhunderten verkündigt wird und in alle Sprachen der Welt übersetzt wurde und sowohl schriftlich als auch auf viele andere Weisen verbreitet wird. Die Frage ist: Haben wir, die wir wahre Christen sein wollen, das Evangelium studiert und ringen wir darum, alles anzuwenden, was es lehrt? Oder werden wir vielleicht, wenn die Stunde kommt, aus dieser Welt zu gehen, feststellen, dass wir das Evangelium nicht gehört haben und nie darum gerungen haben, die Gebote Gottes zu bewahren?
An dieser Stelle halte ich es für notwendig, erneut zu betonen, dass wir in dem nach Christus gerichteten Leben nicht fruchten können und nicht vorankommen, ohne die Studium und das Hören des Wortes Gottes. Dieses Studium, wenn es von einer entsprechenden beständigen Anstrengung begleitet wird, es in unserem täglichen Leben anzuwenden, bringt wunderbare Ergebnisse. So wie die Nahrung für unseren Leib notwendig ist, so und noch mehr ist das Wort Gottes für unsere Seele notwendig, gemäß dem Wort des Herrn: „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht" (Matth. 4,4). Das Wort Gottes ist nicht wie jedes menschliche Wort. Das menschliche Wort, so anziehend es auch sein mag, so viel literarische oder rhetorische Kraft es auch haben mag, so viel philosophische Tiefe es auch aufweist, bleibt menschliches Wort, unfähig, den Menschen zu retten. Im Gegenteil, das Wort Gottes, so schlicht es auch sein mag, so töricht es auch in den Augen der Rationalisten und Atheisten erscheinen mag, bleibt Wort Gottes. Das heißt ein Wort, das eine wirksame Kraft in sich hat. Wenn dieses Wort geeigneten Boden in Seelen findet, die die Wahrheit lieben, die nach dem Licht des Lebens dürsten, offenbart es seine wirksame Kraft, denn es ist geladen mit der lebendig machenden Wirksamkeit der göttlichen Gnade. Und daher ist es fähig, ewiges Leben zu übermitteln den geistlich Toten durch die Sünde Menschen, gemäß dem Wort unseres Herrn: „Die Worte, die ich euch sage, sind Geist und sind Leben" (Joh. 6,63).
Diese wirksame Kraft, die das Wort Gottes in sich schließt, betont auch der Apostel Paulus in seinem Brief an die Hebräer. Er schreibt: „Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert…" (Hebr. 4,12). Das heißt, das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert. Derselbe Apostel empfiehlt seinem geistlichen Kind, dem Timotheus, in seinem ersten Brief an Timotheus: „Dies studiere, in diesem bleibe, damit dein Fortschritt allen offenbar werde." Studiere, sagt er ihm, das, was ich dir schreibe. Deine gesamte Existenz soll in diesem sein, damit dein Fortschritt allen offenbar werde.
Der Prophet David, der diese Wirklichkeit aus eigener Erfahrung gekostet hatte, vergleicht im ersten Psalm seinen, der das Wort Gottes Tag und Nacht studiert, mit dem Baum, der gepflanzt ist, wo Wasser in Fülle fließt, und der seine Frucht zur rechten Zeit geben wird und dessen Blätter nicht abfallen, sondern stets grün sein werden. „Und er wird sein wie der Baum, der gepflanzt ist bei den Ausgängen der Wasser, der seine Frucht geben wird zu seiner Zeit und dessen Blatt nicht abfallen wird, und alles, was er tut, wird gelingen" (Psalm 1,3). In einem anderen Psalm, dem 118, sagt er: „Wie habe ich geliebt dein Gesetz, Herr, die ganze Zeit meines Lebens ist es mein Studium… Wie süß sind mir deine Worte, süßer als Honig meinem Mund" (97,103). So sehr habe ich dein Gesetz geliebt, Herr, dass es mein Studium die ganze Zeit meines Lebens ist. Deine göttlichen Worte bringen so viel Süße in meine Seele, wie gerade der Honig in meinen Rachen.
Diese Notwendigkeit erkannten und begriffen auch die heiligen Apostel, die nach dem Pfingstfest sich beinahe ausschließlich der Verkündigung und der Lehre des Wortes Gottes widmeten, dem Gebot des Herrn gehorchend: „Geht hin und machet zu Jüngern alle Völker." Wie uns der Evangelist Lukas in den Apostelgeschichten mitteilt: „Und täglich hielten sie aus im Tempel und in den Häusern und lehrten und verkündigten Jesus, den Christus" (5,42). Sie ließen es nicht, jeden Tag öffentlich und privat, das Volk zu lehren und den Jesus zu verkündigen. Auf ähnliche Weise auch der Apostel Paulus, als er Troas zum letzten Mal besuchte, bei der Zusammenkunft der Göttlichen Eucharistie „verlängerte er das Wort bis Mitternacht", das heißt er fuhr fort zu lehren bis Mitternacht, was zeigt, wie notwendig er die Lehre des Wortes Gottes erachtete. Aus diesem Vorfall, aber auch aus anderen Zeugnissen schließen wir, dass bereits in den apostolischen Jahren die Verkündigung in das Mysterium der Göttlichen Eucharistie eingebunden war. So wurde den Gläubigen Christus zuerst als fleischloses Wort, das heißt als Lehre, und dann als Fleischgewordener, unter den Gestalten der geheiligten Gaben, dargeboten.
Nach dem, was wir oben dargelegt haben, meine geliebten Brüder, können wir begreifen, wie notwendig die Beschäftigung mit dem Wort Gottes für unsere geistliche Fruchtbarkeit und unseren Fortschritt ist. Sorgt daher dafür, dass ihr die genannte Beschäftigung in euren täglichen Plan einbezieht, ohne die unsere Seligkeit unmöglich ist. Mögen wir in dem neuen Kirchenjahr, in das wir seit einigen Tagen eingetreten sind, reiche geistliche Fruchtbarkeit und die Fülle der Gnade Gottes und die Segnungen der Herrin Gottesgebärerin erlangen. Amen.
Wortlaut im Original
Ανάγκη να μαθητεύσουμε στο Ευαγγέλιο (Κυριακή A΄ Λουκά)
Εορταστικοί λόγοι - Ιερός Άμβων
27.09.2026
Αρχιμανδρίτης Παύλος Δημητρακόπουλος, Θεολόγος -Συγγραφεύς
Η σημερινή Κυριακή, αγαπητοί μου αδελφοί, είναι η πρώτη Κυριακή του Λουκά και το μεν αποστολικό ανάγνωσμα είναι μια περικοπή από την Β΄ προς Κορινθίους επιστολή του αποστόλου Παύλου, το δε ευαγγελικό, μια περικοπή από το 5ο κεφάλαιο του κατά Λουκάν Ευαγγελίου. Η περικοπή αυτή αναφέρεται στην εκλογή και κλήση των πρώτων μαθητών, του Ανδρέου και Πέτρου, Ιακώβου και Ιωάννου, που έγινε εκεί στην παραλία της λίμνης της Γενισαρέτ, κατά την αρχή της δημοσίας δράσεως του Κυρίου.
Στο γεγονός αυτό αναφέρονται και οι άλλοι δύο συνοπτικοί ευαγγελιστές, Ματθαίος και Μάρκος, κάπως πιο σύντομα αυτοί, ενώ ο Λουκάς το περιγράφει με περισσότερες λεπτομέρειες, διότι μας διασαφίζει ότι η κλήση αυτή συνδέεται με κάποιο θαύμα που προηγήθηκε, δηλαδή το θαύμα της αλιείας μεγάλου αριθμού ψαριών, πράγμα το οποίο έγινε και η αφορμή, ώστε οι τέσσερις αυτοί πρώτοι μαθητές να εγκαταλείψουν τα πάντα και να ακολουθήσουν τον Κύριο. Με αφορμή τη σημερινή ευαγγελική περικοπή θα στρέψουμε την προσοχή μας για μια ακόμη φορά στο περιεχόμενό της για να υπενθυμίσουμε κάποιες αλήθειες, που έχουν σημασία στην πνευματική μας πορεία και ζωή.
Όπως διηγείται ο ευαγγελιστής, ο Κύριος βρίσκεται στην παραλία της λίμνης, ενώ όχλος πολύς τον ακολουθεί, για να ακούσουν το λόγο και την διδασκαλία του.
Εδώ θα ήθελα και πάλι να επισημάνω ότι δύο είναι τα κυριότερα γνωρίσματα της τριετούς δημοσίας δράσεως του Κυρίου. Αφ’ ενός μεν τα θαύματά του και αφ’ ετέρου η διδασκαλία του. Με τα θαύματα, μοναδικά στο είδος τους, απεδείκνυε ότι δεν είναι μόνον άνθρωπος, άλλα και Θεός, ενώ με την διδασκαλία του μας απεκάλυπτε τις μεγάλες αλήθειες για τον Θεό, τον κόσμο και τον άνθρωπο, για τα παρόντα και τα μέλλοντα και για όλα, όσα οφείλει να γνωρίζει, ώστε να επιτύχει τον αιώνιο προορισμό του.
Εδώ πρέπει να επίσης να προσέξουμε το γεγονός, ότι ο Κύριος, καθώς ξεκινάει το δημόσιο έργο του, δεν προχωράει κατ’ ευθείαν προς το πάθος και την ανάστασή του, αλλά επί τρία ολόκληρα χρόνια περιοδεύει ολόκληρη την Παλαιστίνη, κηρύττοντας τον λόγο του Θεού. Αυτό σημαίνει ότι ο άνθρωπος είναι ανάγκη να ακούσει το Ευαγγέλιο, είναι ανάγκη να μάθει, να πληροφορηθεί, τι λέει ο Θεός, τι αποκαλύπτει ο Θεός, ποιο είναι το θέλημά του και φυσικά όχι μόνο να μάθει, αλλά και να ανταποκριθεί. Έχει ανάγκη να μάθει, τι ο Θεός έκαμε από αγάπη για τον άνθρωπο και τι οφείλει να κάμει ο άνθρωπος, ανταποκρινόμενος στην αγάπη του Θεού.
Είναι δε εξόχως τραγικό το γεγονός, ότι οι περισσότεροι άνθρωποι σήμερα δεν γνωρίζουν το Ευαγγέλιο, αλλά και δεν θέλουν να μάθουν τι λέει, τι διδάσκει το Ευαγγέλιο, καθ’ ον χρόνον το Ευαγγέλιο αυτό, που άρχισε να κηρύσσεται εκεί στη λίμνη της Γενισαρέτ, συνεχίζει να κηρύττεται επί 20 αιώνες, έχει δε μεταφραστεί σε όλες τις γλώσσες του κόσμου και κυκλοφορεί και γραπτώς και με πολλούς άλλους τρόπους. Το ερώτημα είναι: Άραγε εμείς, που θέλουμε να είμαστε αληθινοί χριστιανοί, έχουμε μελετήσει το Ευαγγέλιο και αγωνιζόμαστε να εφαρμόσουμε, όσα αυτό διδάσκει; Ή μήπως, όταν θα έρθει η ώρα να φύγουμε από αυτό τον κόσμο, διαπιστώσουμε, ότι δεν έχουμε ακούσει το Ευαγγέλιο, ούτε αγωνιστήκαμε ποτέ να φυλάξουμε τις εντολές του Θεού;
Στο σημείο αυτό θεωρώ αναγκαίο να επαναλάβω και πάλι ότι δεν μπορούμε να καρποφορήσουμε και να προκόψουμε στην κατά Χριστό ζωή χωρίς την μελέτη και ακρόαση του λόγου του Θεού. Η μελέτη αυτή, όταν συνοδεύεται από ανάλογη συνεχή προσπάθεια εφαρμογής του στην καθημερινή μας ζωή, φέρνει θαυμαστά αποτελέσματα. Όσο αναγκαία είναι η τροφή για το σώμα μας, άλλο τόσο και ακόμη περισσότερο είναι αναγκαίος ο λόγος του Θεού για την ψυχή μας, σύμφωνα με τον λόγο του Κυρίου, «ουκ επ’ άρτω μόνον ζήσεται άνθρωπος, αλλ’ επί παντί ρήματι εκπορευομένω διά στόματος Θεού» (Ματθ. 4,4). Ο λόγος του Θεού δεν είναι όπως ο κάθε ανθρώπινος λόγος. Ο ανθρώπινος λόγος, όσο ελκυστικός και αν είναι, όση λογοτεχνική, ή ρητορική δύναμη και αν έχει, όσο φιλοσοφικό βάθος και αν διαθέτει, δεν παύει να είναι ανθρώπινος λόγος, ανίκανος να σώσει τον άνθρωπο. Αντίθετα ο λόγος του Θεού, όσο απερίτεχνος και αν είναι, όσο μωρός και αν φαίνεται στα μάτια των ορθολογιστών και αθέων, δεν παύει να είναι λόγος Θεού. Δηλαδή λόγος, που έχει δραστική δύναμη μέσα του. Όταν ο λόγος αυτός βρεί κατάλληλο έδαφος μέσα σε ψυχές που αγαπούν την αλήθεια, που διψούν το φώς της ζωής, εκδηλώνει τη δραστική του δύναμη, διότι είναι φορτισμένος με την ζωοποιό ενέργεια της Θείας Χάριτος. Και επομένως ικανός να μεταδίδει ζωήν αιώνιον στους πνευματικά νεκρούς από την αμαρτία ανθρώπους, σύμφωνα με τον λόγο του Κυρίου μας, «τα ρήματα ά εγώ λαλώ υμίν πνεύμα εστίν και ζωή εστίν», (Ιω. 6,63).
Τη δραστική αυτή δύναμη, που εμπερικλείει ο λόγος του Θεού, επισημαίνει και απόστολος Παύλος στην προς Εβραίους επιστολή του. Γράφει: «Ζων γαρ ο λόγος του Θεού και ενεργής και τομώτερος υπέρ πάσαν μάχαιραν δίστομον…», (Εβρ. 4,12). Δηλαδή είναι ζωντανός και δραστικός ο λόγος του Θεού και πιο κοφτερός από κάθε δίκοπο μαχαίρι. Ο ίδιος απόστολος συνιστά στο πνευματικό του τέκνο, τον Τιμόθεο, στην Α΄ προς Τιμόθεον επιστολή του: «ταύτα μελέτα εν τούτοις ίσθι, ίνα σου η προκοπή φανερά ή εν πάσιν». Να μελετάς, του λέγει, αυτά που σου γράφω. Ολόκληρη η ύπαρξή σου να είναι μέσα σ’ αυτά, για να γίνει φανερά σε όλους η προκοπή σου.
Ο προφήτης Δαυΐδ, ο οποίος εκ πείρας είχε γευθεί αυτή την πραγματικότητα, παρομοιάζει στον πρώτο ψαλμό του, εκείνον που μελετά τον λόγο του Θεού μέρα και νύχτα, με το δένδρο που έχει φυτευτεί, εκεί που τρέχουν άφθονα νερά και το οποίο θα δώσει τον καρπό του στον κατάλληλο καιρό και τα φύλλα του δεν θα πέσουν, αλλά θα είναι πάντοτε καταπράσινο. «Και έσται ως το ξύλον το πεφυτευμένον παρά τας διεξόδους των υδάτων ό τον καρπόν αυτού δώσει εν καιρώ αυτού και το φύλλον αυτού ουκ απορρυήσεται και πάντα όσα αν ποιεί κατευοδωθήσεται», (Ψαλμ. 1,3). Σε άλλο ψαλμό του, τον 118, λέγει: «ως ηγάπησα τον νόμον σου Κυριε, όλην την ημέραν μελέτη μου εστίν … Ως γλυκέα τω λάρυγγί μου τα λόγιά σου, υπέρ μέλι τω στόματί μου», (97,103). Τόσο πολύ αγάπησα τον νόμο σου Κύριε, ώστε να γίνει εντρύφημά μου όλη την ημέρα. Τα θεία σου λόγια φέρνουν τόση γλυκύτητα στην ψυχή μου, όπως ακριβώς και το μέλι στον λάρυγγά μου.
Την αναγκαιότητα αυτή κατενόησαν και συνειδητοποίησαν και οι άγιοι απόστολοι, οι οποίοι μετά την Πεντηκοστή επεδόθησαν σχεδον αποκλειστικά στο κήρυγμα και στη διδασκαλία του λόγου του Θεού, υπακούοντες στην εντολή του Κυρίου, «πορευθέντες μαθητεύσατε πάντα τα έθνη». Όπως μας πληροφορεί ο ευαγγελιστής Λουκάς στις Πράξεις, «πάσαν τε ημέραν εν τω ιερώ και κατ’ οίκον ουκ επαύοντο διδάσκοντες και ευαγγελιζόμενοι Ιησούν τον Χριστόν», (5,42). Δεν έπαυαν κάθε μέρα, δημοσίως και κατ’ ιδίαν, να διδάσκουν το λαό και να ευαγγελίζονται τον Ιησούν. Κατά παρόμοιο τρόπο και ο απόστολος Παύλος, όταν επισκέφθηκε για τελευταία φορά την Τρωάδα, κατά τη σύναξη της Θείας Ευχαριστίας «παρέτεινε τον λόγον μέχρι μεσονυκτίου», δηλαδή συνέχιζε να διδάσκει μέχρι τα μεσάνυκτα, πράγμα που δείχνει, πόσο αναγκαία θεωρούσε τη διδασκαλία του λόγου του Θεού. Από το περιστατικό αυτό, αλλά και από άλλες μαρτυρίες συμπεραίνουμε, ότι ήδη από τα αποστολικά χρόνια το κήρυγμα είχε ενσωματωθεί μέσα στο μυστήριο της Θείας Ευχαριστίας. Έτσι προσφερόταν στους πιστούς ο Χριστός πρώτα μεν ως άσαρκος Λόγος, δηλαδή ως διδασκαλία και κατόπιν ως σαρκωμένος, υπό τα είδη των καθαγιασμένων δώρων.
Μετά από όσα παρά πάνω παραθέσαμε, αγαπητοί μου αδελφοί, μπορούμε να αντιληφθούμε, πόσο αναγκαία είναι η μελέτη του λόγου του Θεού για την πνευματική μας καρποφορία και πρόοδο. Ας φροντίσουμε επομένως, να εντάξουμε στο καθημερινό μας πρόγραμμα την εν λόγω μελέτη, χωρίς την οποία είναι αδύνατη η σωτηρία μας. Ας ευχηθούμε στην καινούργια εκκλησιαστική χρονιά, στην οποία εισήλθαμε εδώ και μερικές ημέρες, να επιτύχουμε πλούσια πνευματική καρποφορία και άφθονη την Χάρη του Θεού και τις ευλογίες της Κυρίας Θεοτόκου. Αμήν.