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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

The Man Who Killed the Son of God Became a Saint

ohne Namen · Orthodox Christian Network (OCN) · 2026-10-16 · Quelle

Umkehr · Hauptbotschaft Barmherzigkeit · tragend Hoffnung · tragend

Die Beteiligung am Tod Jesu Christi ist die schwerste mögliche Sünde, die jedoch durch Reue und Glauben vollständig vergeben werden kann, was die universelle Möglichkeit der Erlösung für jeden Menschen belegt.

Die Lehre des heiligen Longinus ist, dass wir alle Heilige werden können, egal was wir getan haben, wenn wir unsere Sünden bereuen und an Christus glauben.

Der Text erzählt die biblische Geschichte des römischen Hauptmanns Longinus, der an der Kreuzigung Jesu beteiligt war und dessen Tod bezeugte. Er beschreibt den historischen und militärischen Kontext der Kreuzigung unter römischer Herrschaft. Longinus wird als Figur dargestellt, die nach dem Tod Jesu zum Glauben fand, getauft wurde und schließlich als Märtyrer hingerichtet wurde. Der Autor nutzt diese Erzählung, um eine theologische Botschaft der universellen Vergebung zu entwickeln. Die zentrale These lautet, dass selbst die schwerste Sünde, die Beteiligung am Tod des Sohnes Gottes, durch Reue und Glauben vergeben werden kann. Longinus dient dabei als Vorbild für die Möglichkeit der Heiligsprechung und Erlösung für jeden Menschen. Der Text schließt mit einem Appell, nicht zu verzweifeln, da die Erlösung für alle offensteht, unabhängig von ihrer Vergangenheit. Ein liturgisches Gedicht (Apolytikion) wird zitiert, um die heilige Würde Longinus' zu betonen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Mt 27,45-54 · Lk 23,47 · Mk 15,39 · Mt 28

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
5 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 3, jetzt 1, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Nun aber, von der sechsten Stunde an, war Finsternis über das ganze Land, bis zur neunten Stunde. Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: „Eli, Eli, lama sabachthani?“ das heißt: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Und etliche der Dabeistehenden, als sie es hörten, sprachen: „Dieser ruft nach Elia.“ Und sogleich lief einer von ihnen hin, nahm einen Schwamm, füllte ihn mit Essig, befestigte ihn an einem Schilfrohr und gab ihm zu trinken. Die andern aber sprachen: „Wartet, wir wollen sehen, ob Elia kommt, ihn zu erretten.“ Und Jesus rief abermals mit lauter Stimme und übergab den Geist. Und siehe, der Vorhang des Tempels wurde entzwei gerissen, von oben bis unten; und die Erde bebte, und die Felsen spalteten sich; und die Gräber wurden aufgetan, und viele Leiber der Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt; und sie gingen aus den Gräbern hervor, nach seiner Auferstehung, und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen. Als aber der Hauptmann und die mit ihm, die Wache über Jesus hielten, das Erdbeben und was geschehen war, sahen, wurden sie sehr furchtsam und sprachen: „Wahrlich, dieser war Gottes Sohn!“ Matthäus 27: 45-54 Zu der Zeit Christi war der Teil der Welt, in dem er lebte, unter der militärischen Kontrolle der Römer. Er stand unter der religiösen Kontrolle der Juden. Die Juden übergaben Jesus den Römern, weil den Juden nicht erlaubt war, Menschen zu verurteilen und zu töten, den Römern aber schon. Pontius Pilatus, der örtliche Statthalter von Jerusalem, leitete das hastige Gerichtsverfahren gegen Jesus und verurteilte ihn zum Tode durch Kreuzigung. Das Urteil wurde am selben Tag vollstreckt. Die Kreuzigung war eine schmerzhafte und demütigende Art zu sterben. Tatsächlich war sie die schmerzhafteste und demütigste Art zu sterben. Diejenigen, die an der Kreuzigung starben, starben an einer Vielzahl von Ursachen, die alle gleichzeitig zusammentrafen, um das Leben des Verurteilten auszulöschen – Kälte, Austrocknung, Tiere, die kamen und einen Körper zerfetzten, und schließlich Ersticken. Die Person, die für eine Kreuzigung verantwortlich war, war ein Hauptmann, ein Offizier in der römischen Armee, der für hundert Soldaten verantwortlich war. (Denken Sie daran, dass das Wort „Jahrhundert“ hundert Jahre bedeutet, also war ein Hauptmann für hundert Soldaten verantwortlich). Der Hauptmann war ein sehr mächtiger Mann, der den Menschen Angst einjagte. Und es war ein Hauptmann, der die Hinrichtung Christi leitete. Sein Name ist in der Bibel nicht bekannt, obwohl ihm der Name „Longinus“ gegeben wurde. „Longi“ war das Wort für „Speer“. Wir wissen nicht, ob dies sein echter Name, ein Spitzname oder ein Name war, der ihm nach der Kreuzigung beigelegt wurde. Wir wissen, dass nach dem Tod Christi am Kreuz ein Soldat, möglicherweise der Hauptmann selbst, seine Seite mit einem Speer durchbohrte und Blut und Wasser herausflossen. Wir wissen auch, dass zur Zeit der Kreuzigung eine Reihe von „kosmischen“ Ereignisse stattfanden. Der gesamte Himmel wurde drei Stunden lang finster. Es gab ein Erdbeben. Der Vorhang des Tempels wurde entzwei gerissen. Und Tote kamen aus ihren Gräbern lebendig hervor. In der Erzählung des Matthäus lesen wir, dass der Hauptmann und die mit ihm sagten: „Wahrlich, dieser war Gottes Sohn.“ (Matthäus 27:54) Mit anderen Worten, der Hauptmann stimmte denen um ihn herum zu, dass Jesus der Sohn Gottes war. In der Erzählung des Lukas lesen wir: „Als aber der Hauptmann sah, was geschehen war, pries er Gott und sprach: ‚Wahrlich, dieser Mensch war gerecht!‘“ (Lukas 23:47) Als Römer, der offensichtlich weder Jude noch Christ war, war dies an sich bemerkenswert. Was er bezeugt hatte, veranlasste ihn, Gott zu preisen. In der Erzählung des Markus ist sein Bekenntnis das stärkste. In Markus 15:39 lesen wir: „Als aber der Hauptmann, der gegenüberstand und sah, wie er so den Geist aufgab, sprach: ‚Wahrlich, dieser Mensch war Gottes Sohn!‘“ In der Erzählung des Markus nahm er die Führung beim Bekenntnis Jesu als Sohn Gottes. Wir lesen in Matthäus 28, dass nach der Auferstehung die Juden die römischen Soldaten bestochen, um den Leuten zu erzählen, die Jünger seien gekommen und hätten den Leichnam Jesu gestohlen. Longinus, der möglicherweise auch an der Bewachung des Grabes beteiligt gewesen war, schloss sich diesem Plan nicht an, sondern predigte stattdessen von der Auferstehung Christi. Er hörte auf, ein Hauptmann zu sein, wurde getauft und wurde Christ. Die Römer hörten vom ehemaligen Hauptmann, der nun ein frommer Jünger war, und wollten ihn töten. Longinus ging willentlich zu den Römern und gab zu, dass er der gesuchte Hauptmann war. Schließlich wurde er enthauptet. Die Lehre des heiligen Longinus ist eine tiefgreifende. Wir kennen viele Heilige, die als Sünder begannen. Der heilige Petrus verleugnete Christus, und er ist der Fels, auf dem Christus die Kirche gründete. Der heilige Paulus verfolgte Christen und tötete sie sogar, und er gilt, zusammen mit dem heiligen Petrus, als der größte der Apostel. Der heilige Longinus war an dem Tod des Sohnes Gottes beteiligt – er half, Christus zu töten! Was könnte eine schwerwiegendere Sünde sein als diese?! Und doch bereute er und wurde ein Heiliger. Die Lehre des heiligen Longinus ist, dass wir alle Heilige werden können, egal was wir getan haben, wenn wir unsere Sünden bereuen und an Christus glauben. Wenn der heilige Longinus ein Heiliger sein kann, dann kann es jeder. Wenn Gott ihn vergeben kann, kann jeder, der in Buße zu Gott kommt, vergeben werden. Wenn es für ihn Erlösung gab, dann gibt es gewiss auch Hoffnung für dich und mich. Dein Märtyrer, o Herr, wurde von dir würdig mit der Krone der Unverweslichkeit belohnt, da er für dich, unseren unsterblichen Gott, kämpfte. Da er deine Macht besaß, besiegte er die Tyrannen und zerschmetterte die machtlosen Auflehnungen der Dämonen. O Christus Gott, errette durch seine eifrigen Bitten unsere Seelen. (Apolytikion des heiligen Longinus, übersetzt von Pfr. Seraphim Dedes) Gib nicht auf und verzweifle nicht, die Erlösung ist für jeden von uns noch möglich, egal wer wir sind und was wir getan haben. Der heilige Longinus ist der Beweis dafür! Der Beitrag Der Mann, der den Sohn Gottes tötete, wurde ein Heiliger erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
Now from the sixth hour there was darkness over all the land until the ninth hour. And about the ninth hour Jesus cried with a loud voice, “Eli, Eli, lama sabachthani?” that is, “My God, My God, why hast Thou forsaken Me?” And some of the bystanders hearing it said, “This man is calling Elijah.” And one of them at once ran and took a sponge, filled it with vinegar, and put it on a reed, and gave it to Him to drink. But the others said, “Wait, let us see whether Elijah will come to save Him.” And Jesus cried again with a loud voice and yielded up His spirit. And behold, the curtain of the temple was torn in two, from top to bottom; and the earth shook, and the rocks were split; the tombs also were opened, and many bodies of the saints who had fallen asleep were raised, and coming out of the tombs after His resurrection they went into the holy city and appeared to many. When the centurion and those who were with him, keep watch over Jesus, saw the earthquake and what took place, they were filled with awe, and said, “Truly this was the Son of God!” Matthew 27: 45-54 At the time of Christ, the area of the world where He lived was under military control of the Romans. It was under the religious control of the Jews. The Jews delivered Jesus to the Romans because the Jews were not allowed to condemn and kill people, but the Romans were. Pontius Pilate, the local governor or Jerusalem, presided over the hasty trial of Jesus and sentenced Him to death by crucifixion. The sentence was carried out the same day. Crucifixion was a painful and humiliating way to die. In fact, it was the most painful and most humiliating way to die. Those who died from crucifixion died from a variety of causes all lining up at once to snuff the life out of the condemned—exposure, dehydration, animals coming and tearing up a body, and asphyxiation ultimately. The person in charge of a crucifixion was a centurion, an officer in the Roman army who was in charge of one hundred soldiers. (Remember the word “century” means one hundred years, so a centurion was in charge of one hundred soldiers). The centurion was a man who was very powerful and who struck fear into people. And it was a centurion who presided over the execution of Christ. His name was not known in the Bible, though he has been given the name “Longinus.” The “Longi” was the word for “spear”. We don’t know if this was his real name, a nickname, or a name attached to him after the crucifixion. We know that after Christ died on the cross, a soldier, possibly the centurion himself, pierced His side with a spear and out flowed blood and water. We also know that a number of “cosmic” events took place at the time of the crucifixion. The whole sky became dark for three hours. An earthquake took place. The curtain of the temple was torn in two. And dead people came out of their tombs alive. In Matthew’s account, we read that the centurion and those who were with him said that “truly this was the Son of God.” (Matthew 27:54) In other words, the centurion agreed with those around him, that Jesus was the Son of God. In Luke’s account, we read that “when the centurion saw what had taken place, he praised God, and said, ‘certainly this man was innocent!’” (Luke 23:47) As a Roman, who was obviously neither Jewish nor Christian, this was noteworthy itself. What he had witness caused him to praise God. In Mark’s account, his confession is the most powerful. In Mark 15:39, we read that “when the centurion, who stood facing Him, saw that He thus breathed His last, he said, ‘Truly this man was the Son of God!’” In Mark’s account, he took the lead in confessing Jesus as the Son of God. We read in Matthew 28 that after the Resurrection, the Jews bribed the Roman soldiers to tell people that the disciples came and stole the body of Jesus. Longinus, who had possibly also been involved with guarding the tomb, did not go along with this plan and instead preached about the Resurrection of Christ. He stopped being a centurion, was baptized and became a Christian. The Romans heard about the former centurion, now a devout disciple, and wanted to kill him. Longinus went to the Romans willfully and disclosed that he was the centurion they were looking for. Eventually he was beheaded. The lesson of St. Longinus is a profound one. We know of many saints who started out as sinners. Saint Peter denied Christ and he is the rock on which Christ founded the Church. Saint Paul was persecuting Christians, as well as killing them, and he is regarded, along with Saint Peter, as the greatest of the Apostles. Saint Longinus presided over the death of the Son of God—He helped kill Christ! What could be more of an egregious sin than that?! And yet he repented and became a saint. The lesson of Saint Longinus is that we can all become saints, no matter what we’ve done, when we repent of our sins and believe in Christ. If St. Longinus can be a saint, then anyone can. If God can forgive him, anyone who comes to God in repentance can be forgiven. If there was salvation for him, then there is certainly hope for you and me. Your martyr, O Lord, was worthily awarded by You the crown of incorruption, in that he conted for You our immortal God. Since he possessed Your power, he defeated the tyrants, dashing the demons’ powerless displays of defiance. O Christ God, at his fervent entreaties, save our souls. (Apolytikion of St. Longinus, trans. by Fr. Seraphim Dedes) Don’t give up and don’t despair, salvation is still on the table for any of us, no matter who we are and what we’ve done. Saint Longinus is proof of that! The post The Man Who Killed the Son of God Became a Saint appeared first on OCN .