Eine Kirche, die die nächste Generation nicht erreicht und in ihre Strukturen einbindet, wird aussterben; die Stärke der Jugendphase liegt im Idealismus, der durch die Begegnung mit der Realität gereift werden muss.
Der Text behandelt die Lebensphase der Jugend und jungen Erwachsenen (ca. 15–28) sowie die Generation Z (ca. 1997–2012) im Kontext einer christlichen Gemeinde. Er stützt sich auf ein Modell von Romano Guardini, das typische Merkmale dieser Phase beschreibt: Idealismus, Energie, Mut, Identitätssuche und das Zusammentreffen mit der Realität. Die zentrale Spannung liegt zwischen der Stärke des Idealismus und der Notwendigkeit, Grenzen und Widerstände des Lebens zu akzeptieren. Der Sprecher verknüpft dies mit der Frage, wie eine Kirche die nächste Generation erreichen und einbinden kann, um nicht auszusterben. Als Beispiel wird die Gründung einer Kirche durch einen jungen Theologiestudenten angeführt. Der Text endet mit einem Ausblick auf ein Interview mit Mitgliedern der Generation Z.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Heute wollen wir uns eine Generation genauer anschauen. Das ist die Jugend und junge Erwachsene, oder auch Generation Z und Gen Z. Ich habe die Grafika, die Tobi angefertigt hat, schon letzte Woche des Sonntags vorgestellt. Ich nehme uns ein bisschen mit rein, woran wir uns langhangeln. Tobi hat vorgestellt, es gibt ein Modell nach Romano Gordini, wo er verschiedene Lebensalter erklärt. Es ist ein bisschen zeitlos. Es gibt die Kinder, es gibt die Jugend, dann gibt es den reifen Menschen. Grob gesagt kann man sagen, über die Jahrhunderte, über die Zeiten weg, erleben die Personen in dieser Lebensphase ungefähr das Gleiche. Man erlebt dort auch in dieser Phase Herausforderungen. Durch die Herausforderungen reift man, dass man in die nächste Lebensphase reingehen kann. Gleichzeitig haben wir aktuelle Generationen und die nächste Folie. Da reden wir von Generationen Alpha, Beta, heute Generation Z, die Millennials, die Baby Boomer, Generation X, die stille Generation. Wie wir gerade festgestellt haben, in unserer Kirche, wir haben alles unter einem Dach. Das ist etwas sehr Besonderes, das ist ein Schatz. Ich war vor drei Jahren auf einer Pastorenkonferenz von unserem Verband vom BFP. Da sprich ich aus Singapur, der Hard of God Church. Wir haben sehr guter drin, nächste Generation zu erreichen. Das ist ihre Gabe, auch ihr Dienstschwerpunkt. Die geben Teenager mit 14 Leitungsverantwortungen über ein paar Hundert Jugendliche, ist total abgefahren. Die haben einen Satz gesagt, der ist bei mir eingeklickt. Sie haben gesagt, Kirche ist nur eine Generation vom Aussterben entfernt. Haben wir es darüber nachgedacht, spitzt formuliert, aber dann dachte ich, das stimmt. Wenn wir die nächste Generation nicht mehr erreichen, haben wir die nächsten Jahre eine gute Zeit zusammen, um Supergottesdienste, und irgendwann knipsen wir die Lichter aus. Dann war es das, weil die nächste Generation nicht mehr nachkommt. Wir wollen als FCG eine Kirche sein für das ganze Leben, das aber immer die nächste Generation mit erreicht. Heute Morgen im Gottesdienst, eine unserer Mitarbeiter, Lilo, hat heute sein 75. Geburtstag gefeiert. Dann waren wir so ein Neustart von Joschi Hannah mit 18 zum ersten Mal die Gottesdienstleitung. Dann waren wir als Mitarbeiter zusammen und dachte, wenn du mit 75 Geburtstag hast und an deinem Geburtstag in die Kirche kommst, um zu dienen, das will ich auch irgendwann mal erreichen. Mit 75, und gleichzeitig mit 18 die nächste Generation, die nachkommt, das ist richtig stark. Eine Kirche fürs ganze Leben in diesem Haus, das ist aber immer wieder die nächste Generation erreicht. Wenn Sie vorstellen, will ich mal einen kurzen Abriss geben und uns einen Trick erklären, wie du ziemlich schnell die junge Generation erkennst. Dafür brauche ich jetzt mal ein paar Leute auf der Bühne, und zwar einmal den Tobi Kradoffel, Mario, Christian Fuß. Dann brauche ich von hier vorne die Lizzie, den Timon. Ähm ... David ... David? Nele, brauche ich auch noch mal. Okay. Als wir haben hier gerade zwei Generationen vorne, wir haben einmal Jugend 15 bis 28, ist so eine Abgrenzung, diese ganze Lebensphase. Und dann noch mal die Phase drüber, der mündige Mensch 31 bis 45. Mario, du kannst gerne mal hier rüberkommen. Wir haben jetzt ein kleines Problem, weil sowohl Audio-Techniker als auch Bild-Techniker stehen. Eine Möglichkeit, wie du schnell erkennen kannst, die Jugend, Gen Zee, das sind die Hosen. Und ihr werdet feststellen, dass es eine ziemlich krasse Trennung gibt. Zwischen ab 30 trägst du ungefähr Röhren-Genes. Und unter 30, Gen Zee, ist das Ganze noch mal ein bisschen lockerer angelegt. Alle Leuern. Also, nächstes Mal, wenn du Sonntags in Gottesdienst kommst, schaut einfach die Hose an, dann kannst du grob einordnen, über welches alte wir reden haben. Ich erkläre uns den Matchplan für diese Predigt. Ich würde uns gerne mit rein in die Idee, wir wollen verstehen, was es so kennzeichnen für eine Lebensphase von Jugend-Junge-Erwachsene. 15. bis 27. oder 28. Und dann gehe ich noch mal im zweiten Block auf Gen Zee ein. Eine ganze rechte Block hier vorne. Und dann schauen wir noch mal, was sagt die Bibel dazu. Wir enden mit einem Interview direkt rein in die Gen Zee. Als Roman Hugo Dinis sagt, in diesen Lebensalter gibt es so typische Dinge, die macht irgendwie jeder durch. Das ist die Lebenswelt von einer 15-jährigen Person, doch anders ist als von einer 28-jährigen Person. Aber grob so in dieser Zeitspanne erklärt er Folgendes, dass in dieser Phase Folgendes Sache kennzeichnen sind. Der junge Mensch, so in dieser Lebenspanne, er besitzt Energie, einen hohen Wert an Idealismus, Überzeugung und erkennt die Widerstände des Lebens oft noch nicht aus eigener Erfahrung. Das heißt typische Merkmal, es sind Idealismus. Das bedeutet, es ist doch alles möglich. Let's go, wo ist das Problem? Einfach mal machen, wird alles eh schon gut gehen, alles ist möglich. Vielleicht noch nicht zu oft die Erfahrung gemacht, dass es auch eine Wand gibt und das Dinge anders laufen können. Dann natürlich auch Mut, Kraft und Aufbruch. Warum? Weil unser Rücken noch funktioniert. Rückenschmerzen sind in der Zeit eher noch nicht da. Das heißt, da ist Kraft da, da ist Lebenskraft da. Die Welt da obernds, Geist limit. Und natürlich auch kennzeichnen zu dieser Jugendjungen Erwachsenphase unsere zugemachte eigenen Identität. Wer bin ich? Was habe ich von meinen Eltern übernommen? Was will ich überhaupt übernehmen? Wer bin ich auch nicht? Wofür stehe ich? Dann sagt er, dann gibt es eine Herausforderung, nennt das Krise, die in dieser Lebenspanne begegnet wird. Das ist die Realität, erklärte er. Die Wirklichkeit. Das sind Einfacherfahrungen. Wenn man's negativ formuliert ist, Wanderfahrung, wo man mal gegen die Wand läuft, wo man einfach erkennt, es ist eben doch nicht alles möglich. Es gibt dann doch Grenzen, so dass Ideale wird dann vielleicht doch manchmal erschüttert. Beziehungen sind komplizierter oder funktionieren vielleicht doch nicht. Vielleicht hat man sich es auch einfacher vorgestellt, auch in eine Beziehung zu kommen und merkt irgendwie, es hat doch nicht funktioniert. Man erlebt, dass Menschen widersprüchlich handeln. Er erklärt weiter, dann gibt es so aus dieser Phase, um in die nächste Phase, in den mündigen Menschen, in die Lebensphase reinzukommen, ein Learning oder etwas, das man mitnimmt als Reifegrad, nämlich, dass man einfach für sich erkennt, okay, ich habe Kraft, ich habe ideale Vorstellung, ich habe Vision, aber das Leben hat auch Grenzen und das ist auch okay. Es ist auch okay, nicht alles in der Hand zu haben und es ist auch okay, wenn es manchmal anders kommt als geplant. Er erklärt weiter dann, dass man auf zwei Arten, auf diese Herausforderung, auf dieses Learning reagieren kann. Nummer eins ist, dass man das positiv war, positiv integriert von, okay, lass mal was machen, oh, es funktioniert nicht, okay, erkannt beim nächsten Mal, machen wir trotzdem, aber haben die Realitäten auch ein bisschen mit im Blick. Das wäre ein positives Learning. Er sagt, er Learning mit Wachstum schritten, ja, um es so zu formulieren, sagt er, wenn die Wirklichkeit anders ist als meine Vorstellung und ich darauf reagiere mit einem Frust, ach, es bringt auch eh alles nichts, man reagiert darauf mit Enttäuschung, Zynismus, Rückzug oder bequeme Rechtfertigung, zieht sich zurück, sagt, bringt auch alles nichts, ich habe es versucht, hat nicht geklappt, ich ziehe mich jetzt zurück. Ich bin selber Jahrgang 99, also irgendwo Teil von dieser Lebensphase oder gegen Ende dieser Lebensphase und ich kenne diese Punkte, die da genannt wurden, auf jeden Fall sehr gut. Ich kenne diese Phasen von, sagen wir mal, wo ist das Problem, einfach mal machen, Vision und Vorstellung und Perse auf die Strecke bringen, wie wir es manchmal sagen und ich kenne dann aber auch die Momente, wo man feststellt, es hat irgendwie funktioniert, so Wanderlebnisse, irgendwie hat Beziehung doch nicht so funktioniert, wie man sich das gedacht hat, auch in der Gemeinde, okay, irgendwie geht das doch nicht vielleicht in dem Tempo, wie man sich das gedacht hat und ich kenne aus mein Leben auch diese beiden Autobahnabzweigungen, wie reagiert man jetzt darauf? Ich kenne schon auch die Autobahnabzweigung von, ich habe es doch probiert, ich habe Gas gegeben, es hat nicht geklappt, kein Bock mehr, aber ich kenne auch die Autobahnabzweigung von, okay, so ist das Leben, Teil des Lebens, Teil der Realität, zack weiter geht es und die Realität wird dann einfach mit im Begriffen. Ich würde sagen, so als Zusammenfassung kann man diese Lebensphase zusammenfassen mit einem Zitat und das ist die Stärke dieser Lebensphase und das Zitat ist, alles sagten, das geht nicht, dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht und ich würde sagen, dass die große Stärke dieser Lebensphase, ich kenne auszusetzen, wie es haben wir schon mal gemacht, das hat damals nicht funktioniert, zu meinem ersten Gedanke war damals natürlich, ja nur weil es bei denen nicht funktioniert hat, warum soll es bei mir nicht funktionieren und dieser Gedanke, ich glaube, dass die große Stärke manchmal weiß man einfach nicht, dass es nicht funktioniert, da macht man es einfach und dann klappt das auch. Ich habe einen Kumpel mit dem habe ich studiert zusammen in meiner pastoralen Ausbildung, Theologie Studium in Erzhausen und als wir im zweiten Jahr waren, das war in der Corona Zeit, frisch angefangen zu studieren, ist er auf die Idee gekommen, wo er gefragt, ob er eine Kirche gründen will in Gießen und dann gab es auch schon auszustimmen, hey, bist du sicher, ob das so Sinn macht, du bist noch kein ausgebildeter Pastor zu dem Zeitpunkt und nicht verheiratet, kein abgeschlossenes Studium, macht es nicht Sinn, erst mal noch so Erfahrungen zu machen, er hat gesagt, ich verstehe jetzt das Problem nicht ganz, hat dann während seines Studiums eine Kirche gegründet und jetzt paar Jahre später ist es ein blühendes, brummendes Ding und ihr erreichten Menschen für Jesus, Menschen lernen, dort Jesus kennen und das ist genau diese Einstellung von, na ja, wer sagt denn, dass es auch nicht klappen kann? Ich würde sagen, dass die große Stärke in dieser Generation, in dieser Lebensphase sind. Dann wechseln wir jetzt mal ein bisschen die Perspektive und gehen ein auf Generation Z. Generation Z ist eine Generation, die ungefähr, es gibt verschiedene Abgrenzungen, Geburtengaggang 1997 bis 2012, manche Grenzen auch ab von 95 bis 2010 irgendwie so in den Dreh. Wer ist denn hier heute in dem Gottesdienst und ist irgendwie Teil dieser Generation? Da reingeboren, ich sehe schon, der rechte vordere Block, ist gut, funktioniert, dass wir als Jugend immer vorne rechts sitzen, ist gut. Genau, ich bin auch selber Teil der Generation, eher so am unteren Ende und es ist natürlich schon so, da müssen wir jetzt weiß mit umgehen, dass jemand, der 97 geboren wurde, schon noch mal in einem etwas anderen Kontext groß wird als jemand mit Geburt 210, einfach weil die Umstände anders sind. Generell geht es nicht darum, dass wir jetzt eine Schublade aufmachen und sagen, alle Leute, die hier vorne rechts sitzen, Punkt 1, 2, 3, 4, wie ich in der Predigt gehört, jetzt ist jeder so, sondern es geht eher darum, zu verstehen, was sind prägende Einflüsse. Wie ist denn das Leben so, wenn man groß wird in unserem deutschen Kontext in der Generation Z? Ihr habt da voll Leidenschaft für das Thema, ich habe vor drei Jahren meine Bachelorarbeit auch drüber geschrieben über Leitentwicklung aus Generation Z nach neuterstem endlichem Leitungsverständnis und habe ich mich auch viel mit Gensiv beschäftigt. Also, man kann sagen, ich bin Jahrgang 99, ich bin groß geworden mit so Center Sharks, Windows XP, Sims, Need for Speed Underground 2. Kommen wir nicht Rückmeldung, okay. Nintendo DS, PlayStation 2, Animal Crossing auf Nintendo DS, Mario Kart. Und ich glaube, Leute, die so Richtung 210, 212 geboren sind, die ersten iPhones gab es vor 7,28, da war schon Smartphones ein bisschen mehr Thema, das war wahrscheinlich Air Generation, Minecraft, die ersten Apps, Temple Run, kennt das noch jemand? Subway Server, die ganzen Apps damals. Ich kann ja noch Kindheit mit Tamagotchi, ich glaube 210 ist eher so Generation Puh, diese App. Okay, wie dem auch sei, also Social Media kam auch so ab 210, 11. Was kann man so über diese Generation sagen? Vier Merkmale, Nummer eins, man sagt über Generation Z, das sind Digital Natives, also digitale Ureinwohner, der man so will, wird über die Generation gesagt. Das bedeutet Generation Z, auch ich bin irgendwo mit der Realität groß geworden, dass es das Internet gibt. Es war natürlich anders damals noch, 2003, 2004, als es jetzt irgendwie ist. Aber es war immer Fakt, der irgendwie gibt so was wie Internet. Es bedeutet auch, dass Generation Z im deutschen Kontext mit einer Gewohnheit groß wurde, es ist alles verfügbar. Ich kann Dinge bestellen, die sind am nächsten Tag da, wenn das mal drei Tage dauert, schon ärgerlich. Aber an sich ist sehr vieles einfach direkt da, das heißt, man wird groß. Es war genau so diese Zeit, wo es gewechselt hat auf Jugend, die ersten Smartphones. Interessant ist, gibt es Studien, aktuelle Jugendtrendstudie, die sagt, dass diese Generation die einsamste Generation ist im Vergleich zu den vorherigen Generationen. Gen Z fühlt sich so einsam wie keine Generation vor ihnen. Jeder vierte in Generation Z gibt an stark einsam zu sein. Also, da geht es nicht drum, sich ein bisschen einsam zu fühlen, sondern jeder vierte sagt, ich bin stark einsam. Dann ist natürlich Smartphone, eine Gewohnheit, ein Riesenthema. Aktuelle Studien sagen, dass die durchschnittliche Smartphones Green Time von Jugendlichen 12 bis 19 bei 3 Stunden 50, also ungefähr 4 Stunden liegt. Ich glaube, der Studie nicht. Ich habe ein bisschen rumgefragt. Also, ein Schnitt ist ein Schnitt, das heißt, es geht deutlich drüber, geht ein bisschen drunter. Aber wir gehen jetzt einfach mal weiter und überlegen mal, wie das ist, täglich 4 Stunden am Smartphone. Das ist mal weiter gedacht, jeden Tag 4 Stunden mal 7 in der Woche, 24 Stunden in der Woche. Das heißt, ein Tag der Woche findet komplett Online Start. Und das in einem Kontext von, das ist der Schnitt von 4 Stunden, geht ja auch deutlich drüber noch. So, mir geht es gar nicht so drum, jetzt zu sagen, ob das jetzt mega-gut ist, mega-die-Chance oder ob das jetzt super-schlecht ist. Ich will es einfach mal stehen lassen und überlegen, was machen wir jetzt damit? Vor einigen Jahren, wir sind eine Kirche für das ganze Leben, die die nächste Generation erreichen will. Wenn die nächste Generation, Chency, ein Tag der Woche Online ist, dann müssen wir als Kirche Online sein. Ich weiß, vor ein paar Jahren, da will ich mal kurz unser ältesten Team und unseren Leitendenfasso-Tobby ein bisschen wertschätzen. Da gab es Diskussionen, wie wir das als Kirche machen und auch die Frage, wie kriegen wir Livestreams an den Start. Und dann, da mussten hier einige Sachen geändert werden. Die Bühne musste irgendwie so umgestaltet werden, dass wir hier Livestreams machen können. Es mussten Lichter gekauft werden, musste Geld in die Hand genommen werden. Und da war die Frage, braucht es das? Braucht es? Es hat doch schon immer anders funktioniert. Und das kann ich schon irgendwie verstehen, weil ja, es hat davor anders funktioniert in den anderen Generationen. Aber wenn wir die nächste Generation erreichen wollen, die ein Tag in der Woche im Schnitt ausschließlich online ist, dann ist es gut, eine Kirche zu sein, die online ist, dass wir Livestreams haben, dass hier gerade Kameras bedient werden und dass wir einfach die Möglichkeit dazu haben. Ich glaube, da geht auf jeden Fall noch mehr. Aber wenn wir die nächste Generation erreichen wollen, ist das ein Kampf, den die Leitung vor ein paar Jahren echt gekämpft hat und wo ich jetzt auch wirklich dankbar für bin. Das ist richtig gut. Dann zweites Merkmal, Digital Natives Nummer zwei ist im deutschen Kontext, Gen Z Generation Z ist aufgewachsen im Wohlstand. Damit ist nicht gemeint, dass jeder Reich aufgewachsen ist, aber damit ist gemeint, dass zum Beispiel zu Sachen wie Hunger kennt man aus Geschichten oder dem Bilderbuch, aber nicht aus dem Alltag oder dem echten Leben. Das heißt, wenn eine Nachkriegsgeneration oder Kriegsgeneration davon spricht, ich verhungerfasse, ist das ein ganz anderer Kontext als wenn Gen Z sagt, ich verhunger gleich, weil wahrscheinlich irgendwie die Schlange beim Dönerladen ein bisschen zu lange ist oder so. Aber das ist damit gemeint und das ist auch wertfrei. Das ist nicht schlecht, das ist nicht besser. Das ist einfach der Kontext, in dem Gen Z groß wird. Mit dem Kontext ist es alles verfügbar. Ich kann Dinge bestellen, sie sind sofort da. Es ist jetzt mal interessant zu überlegen, was das mit einem Gottesbild auch macht. Wenn ich groß werde und direkt alles da ist, wie ich damit umgehe, wenn ich mal bete und kein Gebet beantwortet wird, und ich dann in der Glaubenskrise komme. Wenn es also gedeckt ist, dass man sich nicht mehr um sein Grund überleben kümmern muss, dann ist eine natürliche Folge daraus, dass Thema Selbstverwirklichung und eine hohe Individualität der praktischen Selbstläufer ist, weil ich muss mich nicht um meine Grund überleben kümmern, sondern kann mich jetzt ein bisschen um mich kümmern. Heißen, Riesenbedarf nach Selbstverwirklichung, was tut mir gut, wie kann ich mein Leben leben? Einfach eine logische Folge davon. Es hatte auch zur Folge, dass wenn man ohne große Lebenskrisen groß wird, keine natürliche Resilienz gebildet werden kann in der Regel. Das sind jetzt alles so große Begriffe. Aber 2020 Corona, das war zum ersten Mal, dass meine Generation Chen Xi mit einer echten Krise, mit echten Einschränkungen konfrontiert wurde. Da waren auf einmal so Sätze wie Ausgangssperre. Man darf also nicht mehr jederzeit raus, zum ersten Mal wäre etwas nicht mehr möglich. Und das war für viele echt riesen Dingen, irgendwo ja auch verständlich, weil es war immer alles möglich, auf einmal ist etwas nicht mehr möglich. Genau was damit einhergeht, um die Generation noch ein bisschen einordnet zu können, verstehen zu können, ist eine Riesensuche nach Orientierung. Und hier schlägt Kirche ein. Als wir haben vorhin gehört, generell Identitätsfragen sind sowieso Thema in Jugendjungerwachsene, das ist gut und wichtig. Und jetzt wächst aber eine Generation heran, mit so vielen Möglichkeiten wie noch nie zuvor. Ich habe mal nachgeschaut, es gibt über 23.000 Studiengänge. Bitte entscheide ich zu einem davon. Und natürlich gibt es dann aus Phänomene wie FOMO, dass man Angst hat, etwas zu verpassen. Ist ja logisch. Und so ist, auch wenn Grenzen immer verweichlich werden, von Werde, Werde sein willst, Mach was zu tun willst, alle Grenzen sind sowieso nur noch Empfehlungen, ist ja natürlich eine riesen Überforderung, was soll ich jetzt tun? Und das hat aber zur Folge, dass Generation Z eine Generation ist, die spirituell und geistlich so offen ist, wie kaum eine andere Generation zuvor. Und das erleben wir. Wir erleben erweckliche Dinge global. Das ist nicht ein Deutschland-Ding, das ist nicht ein Europa-Ding, das ist nicht nur bei den Amis ein Ding, sondern das passiert weltweit, dass in der Generation Z eine Suche nach Echtheit ist. Eine Suche ist, gibt mir nicht 30.000 Möglichkeiten, sondern sag mir ehrlich, was Sache ist. Gib mir irgendwas, woran ich mich festhalten kann. Ein paar Sachen letztes Jahr, auch in Frankreich, ist jetzt eher nicht so für das christlichste Land bekannt, in dem Sinne. Das ist eine katholische Kirche, 25, 18.000 Menschen an Ostern getauft. Davon waren 7.400 Jugendliche zwischen 11 und 17. Dieses Jahr hat die katholische Kirche in Frankreich fast 22.000 Menschen getauft, davon wieder 8.000 Menschen die Jugendliche waren. 2023 gab es eine Erweckung an eine Universität in Ashbury, Kentucky. 8. Februar nach einem normalen Mittwoch Gebetesgottesdienst an dieser christl