Zweifel im Glauben sind nicht gleich Unglaube; wer seine Zweifel unterscheidet und Gott vertraut, kann von ihm zu einem tieferen, festeren Glauben geführt werden.
Der Text ist eine Predigt, die anlässlich des Himmelfahrtstages nicht primär die Himmelfahrt selbst behandelt, sondern den Satz aus Matthäus 28,17 aufgreift, dass einige Jünger auch nach der Auferstehung und der Begegnung mit Jesus noch zweifelten. Der Sprecher stellt vier Arten von Zweifel vor: unberechtigten Unglauben, angstbedingten Zweifel, suchenden Zweifel und unverständlichen Zweifel. Am Beispiel der Pharisäer wird Unglaube als Sturheit beschrieben, die auch auf perfekte Antworten und Wunder nicht reagiert. Mit dem HSV-Fan-Vergleich wird veranschaulicht, dass man sich für etwas entscheiden kann, unabhängig von Argumenten. Der Sprecher teilt persönliche Zweifel aus der Kindheit über die Heilsgewissheit und ermutigt die Zuhörer, ihre Zweifel nicht nur zu besprechen, sondern aktiv anzugehen und Gott zu vertrauen, der zu neuem Glauben führen kann. Der Text richtet sich an gläubige Zuhörer, die mit Zweifeln kämpfen, und lädt sie ein, ihre Zweifel zu unterscheiden und im Glauben weiterzugehen.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Irgendwie so schön hier zu sein. Und vielleicht hast du es mitbekommen. Am Donnerstag war ja Himmelfahrt. Hast wahrscheinlich spätestens auf der Arbeit mitbekommen, als du als Einziger auf der Arbeitsstadt ist und keiner da war, weil Feiertag war. Und wenn ich mal ehrlich bin, ich will ein bisschen darüber nachdenken, ich habe ja schon sehr viele Predigten in meinem Leben gehört. Aber zu Himmelfahrt waren irgendwie noch nicht so viel dabei. Also Ostern weiß nicht, wie viele Predigten ich zu Ostern gehört habe, oder zu Weihnachten oder zu was auch immer, aber zu Himmelfahrt habe ich noch nicht so viel gehört. Und vielleicht geht es dir ähnlich, dass du denkst, Himmelfahrt ist zwar ein Feiertag, Jesus fährt in den Himmel auf, das war es dann irgendwie auch schon. Ich muss dich ein bisschen enttäuschen, es geht heute schon um Himmelfahrt, aber irgendwie auch nicht. Weil ich habe diesen Text gelesen und ich bin schon vorher wo hängen geblieben, bevor es eigentlich um die Himmelfahrt geht. Das heißt, vielleicht hast du nächstes Jahr so mehr Glück und du hörst ne Predigt zu Himmelfahrt, aber genau, es geht leider nicht ganz um Himmelfahrt heute. Ich muss dir daran decken, ich war ja auch in der Schweiz auf der ICF Conference und ich finde so witzig, die Schweizer haben einfach für allen irgendwie einen witzigen Namen. Also ich war ein paar Jahre mal dort, weil ich habe gelernt, die Schweizer sagen nicht Frühstück, sondern Morgenessen. Und ich dachte mir eigentlich voll smart, weil es gibt Abendessen, Mittagessen, Morgenessen. Ich weiß nicht, warum wir auf Frühstück gekommen sind. Auf jeden Fall sagen die Morgenessen. Und die Schweizer, die sagen natürlich auch nicht Himmelfahrt, wäre ja viel zu langweilig, die sagen nämlich Auffahrt. Bei Auffahrt denke ich irgendwie an die Autobahn, ich fahre da auf die Autobahn auf. Für die Schweizer ist Auffahrt irgendwie, Jesus fährt in Himmel auf. Also irgendwie witzig, wie die Schweizer so ticken. Ich sage jetzt trotzdem Himmelfahrt. Und lass uns mal ein bisschen in die Geschichte einsteigen. Eigentlich von Himmelfahrt. Genau, wir hatten es auch die letzten Wochen, wir sind sehr, ich sag mal sehr auf einem guten Weg unterwegs. Wir hatten vor ein paar Wochen auch das Thema Ostern, sind da reingegangen in die Geschichte von Ostern, dass Jesus gestorben ist, wie der Auferstattend ist. Und dann ist Jesus Auferstattend und hat sich seinen Jüngern gezeigt und hat von Königreich Gottes gepredigt. Das hatten wir die letzten Wochen übers Königreich Gottes. Und was dann passiert, lesen wir Matthäus 28. Und dann ging die elf Jünger nach Galilee zu dem Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Als sie ihn sahen, beteten sie ihn an, aber einige zweifelten immer noch. Und wenn wir da jetzt weiterlesen würden, dann würde Jesus den Missionsbefehl sagen, er sagt zu seinen Jüngern, geht in alle Welt und verkündigt das Evangelium und dann wird er vom Himmel aufgenommen. Das heißt, dann wäre die Himmelfahrt. Das Problem war nur, ich lese diesen Vers und ich bin an diesem Satz hängen geblieben. Aber einige zweifelten immer noch. Und ich take nur so, hey, die Jünger, die haben erlebt, wie Jesus große Wunder getan hat, sie haben erlebt, wie Jesus wirklich große Dinge getan hat. Und haben sie erlebt, wie er gestorben ist, dann denke ich mir, okay, da hätte ich vielleicht auch gezweifelt. Aber dann ist er wieder auferstanden, er hat sich ihn gezeigt, er hat vom Königreich Gottes gepredigt. Und dann stehen sie da direkt vor Jesus auf diesem Berg und dann lese ich da einige Zweifelten immer noch. Ich take nur so, wie kannst du in diesem Moment zweifeln, wenn du direkt vor Jesus stehst, verstehe ich irgendwie überhaupt nicht. Und ja, deswegen geht es eben nicht im Himmelfahrt, weil ich mich diesen Punkt so angesprochen hat und ich gefragt hab, wie kommen die da auf den Zweifel? Weil bei mir ist es so, ich fühle mich mal auch schon schlecht, wenn ich irgendwie an Gott zweifel. Dabei habe ich Jesus noch nie so leibhaftig vor mir gesehen, wie die Jünger ihn gesehen haben. Und ich habe auch noch nie so eine leibhaftige Stimme, die mir Gott hat irgendwie gehört. Ich fühle mich trotzdem schlecht und denke mir, wenn sich die Jünger doch recht schlecht fühlen sollen, wenn sie direkt vor Jesus stehen und trotzdem zweifeln. Und ich habe da ein bisschen nachgedacht, was ich so an Zweifeln in meinem Leben gehabt habe. Und ich bin da, aber ich habe mich da an eine Geschichte erinnert. Da war ich noch relativ jung, irgendwie vielleicht 6, 7, 8, ich weiß nicht, da habe ich schon an Jesus geglaubt und war damit Jesus unterwegs und habe das von meiner Familie so mitbekommen. Aber ich habe mich immer gefragt, komme ich wirklich in den Himmel? Bin ich irgendwie gut genug? Ist mein Glaube gut genug, damit ich in den Himmel komme? Ich hatte immer Angst, dass ich irgendwie vergessen werde oder nicht mitgenommen werde. Und ich hatte irgendwie, ja, ich war mir nicht so sicher, komme ich denn eigentlich in den Himmel? Und ich hatte immer diese Angst, dass ich irgendwann irgendeine Sünde begehe und dann nicht rechtzeitig dafür irgendwie zu Jesus sage, Jesus, bitte vergib mir. Und genau in dieser Zwischenzeit kommt Jesus wieder und ich habe mir nicht um Vergebung gebeten. Und jetzt bin ich irgendwie da und komme dann nicht in den Himmel. Und dann habe ich da ja auch ein gutes Gespräch mit meiner Mama gehabt als Kind, wo ich gesagt habe, Mama, bitte auch denk an mich, wenn Jesus wieder kommt und nehme mich an die Hand, damit Jesus mich auch mitnimmt in den Himmel. Aber das war so mein Zweifel als Kind. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist. Weit hast du auch so ein Thema, so ein Gebiet, wo du sagst, da habe ich irgendwie Zweifel. Da fällt es mir irgendwie schwer zu glauben. In diesen Bereichen ist es vielleicht gut und in einem Bereich ist irgendwie ein bisschen kompliziert. Bei mir war dieses Thema irgendwie heils Gewissheit. Komm ich wirklich in den Himmel. Aber wenn ich mal genauer anschaue, es gibt doch auch viele sehr gute Gründe, warum man zweifeln sollte oder könnte. Also wenn ich so ein bisschen in die Welt schaue, es gibt so viel Ungerechtigkeit in der Welt. Es gibt so viel Ungerechtigkeit in der großen Welt, aber vielleicht auch in der kleinen Welt, in deinem Alltag, in deiner Umgebung, wo du denkst, warum passiert das? Das ist doch voll Ungerecht, Gott. Vielleicht hast du auch Fragen an die Bibel, wo du denkst, boah, ich weiß nicht so genau. Stimmt das, was in der Bibel sagt? Ist das irgendwie Gotteswort oder Menschenwort? Und ist es jetzt wirklich so passiert oder nicht? Und da kommen irgendwie Zweifel bei dir auf. Vielleicht schaust du auch andere Christen an und denkst dir so, wenn die ein neuer Mensch sind und mit Gott unterwegs sind, dann soll ich dann wirklich glauben, will ich das auch. Man hat dann schon manchmal Zweifel. Es gibt auch subjektive Gründe. Vielleicht hast du ganz lange gebetet und nichts ist passiert. Vielleicht hast du ganz lange gebetet, dass Gott sich dir zeigt und du hast ihn nicht erlebt und du bist irgendwie enttäuscht, du bist frustriert. Es gibt ganz viele verschiedene Arten, warum man irgendwie zweifeln kann. Und was mir für heute voll wichtig ist, dass wir nicht dauernd über unsere Zweifeln auch reden, im Sinne von, ich erzähl dir meinen Zweifel und du dir deinen. Und wir sind dann so im Gespräch und wir bleiben da stehen, sondern sag ich, nein, ich will weitergehen. Ich glaube, dass da noch mehr ist, dass Gott noch mehr was mit mir vorhat, dass er mich zu neuem Glauben führen kann. Und das wollen wir heute in der Predigt machen. Wir wollen unseren Zweifel auch angehen und schauen, was hat es mit Gott zu tun und wie können wir diesen Zweifeln nach und nach loswerden und Jesus Ähnlicher werden und mehr glauben. Genau, deswegen gehen wir mal rein in verschiedene Arten des Zweifels. Ich mag wie tabellen, das ist alle so übersichtlich. Deswegen habe ich euch eine wunderschöne Tabelle mitgebracht. Und wir reden mal über vier verschiedene Arten. Es gibt den Unglaube, den angstbedingten Zweifel, den suchenden Zweifel und den unverständlichen Zweifel. Ich glaube, man könnte noch irgendwie 20 weitere Zweifels irgendwie da aufschreiben. Für mich waren es jetzt so vier Bereiche, die man sehr gut abgrenzen kann und die in meinem Leben zumindest immer mal wieder vorkommen. Und ich starte mal mit dem Unglaube. Er ist unberechtigt. Also die anderen Zweifel sind alle berechtigt. Kommen wir gleich noch drauf. Er ist sehr kritisch. Und ein Beispiel davon sind die Pharisäer. Die Pharisäer haben sehr viel mit Jesus geredet. Das waren Schriftgelehrte in der Bibel. Die kann sich super gut in das Schrift aus. Und sie haben wahnsinnig gerne Fragen gestellt an Jesus. Sie hatten sich immer möglichst gemeine Fragen ausgedacht, Fragen, irgendwelche Fangfragen für Jesus. Und Jesus hatte immer super beantwortet. Das Problem war nur, die Pharisäer haben die perfekte Antwort bekommen. Sie haben auch Wunder von Jesus gesehen. Und es hat sich trotzdem nichts in ihrem Leben verändert. Und der Grund war, weil der Zweifel von Ihnen unberechtigt war. Es war Unglaube. Egal, was Jesus gesagt hat, egal, wie gut seine Antwort war, egal, wie gut seine Antwort war, egal, wie groß das Wunder von Jesus war, die Pharisäer haben weiter gezweifelt. Und ich glaube, es ist so wichtig, dass wir das unterscheiden. Unglaube und berechtigter Zweifel. Und das ist gut, sich mal diese Frage zu stellen. Stellt ihr mal vor, dass Gott alle deine Fragen beantworten würde. Würdest du dann an ihn glauben? Stellt ihr das mal vor, Gott beantwortet alle deine Fragen, würdest du dann an ihn glauben? Und wenn die Antwort von dir oder vielleicht auch von einem Freund, der nicht glaubt, irgendwie nein wäre, dann muss man eigentlich gar nicht weitergehen. Weil wenn alle Fragen beantwortet sind und man glaubt trotzdem nicht, dann kann man auch nichts mehr machen. Ich glaube, dann hilft nur noch Gebet und das Gott ein Wunder tut. Aber wenn wir dann nein auf diese Frage beantworten, dann ist es Unglaube und nicht Zweifel. Weil egal, was das Argument ist, man bleibt in diesen Unglaube, in dieser Sturheit stecken. Ich mache dir mal ein Beispiel aus meinem Leben. Ich bin sehr leidenschaftlicher HSV-Fan. Ich bin mit sechs oder sieben Jahren habe ich mich für den HSV entschieden. Ich fand damals die Trichos schön, ich fand das Logo schön und ich fand cool, dass sie nie abgestiegen waren. Die Trichos sind immer noch schön und das Logo, aber sie sind inzwischen abgestiegen, wieder aufgestiegen. Aber ich bin leidenschaftlicher HSV-Fan. Ich habe schon ein paar Mal ein bisschen bereut, aber ich bin treu und ich bleibe HSV-Fan. Stellt ihr mal vor, du bist, weiß nicht, vielleicht Dortmund-Fan, Schalke-Fan, Bayern-Fan, was auch immer. Und du kommst zu mir und lieferst ganz viele Argumente, warum Dortmund-Bion viel besser ist als Hamburg. Und wahrscheinlich gibt es da viele Argumente, weil sie gewinnen viel öfter, haben vielleicht größere, schönere Stadion, keine Ahnung, sind sympathischer, der besseren Spieler, den besseren Trainer. Es gibt ganz schön viele Argumente. Egal was du zu mir sagen würdest, ich würde HSV-Fan bleiben. Egal was du machen würdest, ich bleibe HSV-Fan. Ich habe mich dafür entschieden. Ich bin dann wegen mir jede zweite Woche traurig, weil sie wieder verlieren. Als Kind waren da viele Tränen, sind da geflossen. Aber ich bleibe dabei, ich bin davon überzeugt. Das ist so eine Sturheizone Unglaube. Und wenn du diesen Unglaube, ich sag mal, in deinem Glaube hast, dann hilft da nichts. Dann helfen die Argumente nicht, so wie bei mir als HSV-Fan. Es helfen keine Argumente. Es braucht wirklich einen Wunder, es braucht Gott, der da wirklich einen Unterschied macht, damit ich nicht mehr HSV-Fan bin und damit vielleicht Leute diesen Unglaube haben, endlich Glaube bekommen. Und deshalb lasst uns gar nicht mehr weiter mit diesem Unglaube beschäftigen. Wir wissen jetzt in unserer Schule zwischen Unglaube und in der Schule, wo wir uns mit den verschiedenen Zweifeln umgehen können. Mir ist da eine Sache ganz wichtig, weil es gibt eine Grundregel, wie wir mit Zweifel umgehen. Und da starten wir mal rein in Johannes Kapitel 14. Da sagt Jesus, und ich will den Vater bitten und er würde euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit. Den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Und er bleibt bei euch und wird in euch sein. Also Jesus erzählt hier vom Heiligen Geist und er erzählt, dass wenn er in den Himmel aufgefahren ist, der Heilige Geist kommen wird als Tröster. Und da ist es, also der Text ist ja damals nicht in Deutsch geschrieben worden, sondern auf Kirchisch. Und da ist es voll wichtig, mal reinzuschauen, was das Wort eigentlich bedeutet, was da eigentlich steht. Ich muss da ein bisschen an den Lateinunterricht decken in der Schule. Ich hatte Lateine in der Schule und dann steht da so lateinische Wörter und manche, ob man irgendwann auswendig gelernt, manche kennen man nicht. Und es Gute ist, wenn man ein Wort nicht kennt, dann kann man den Stoowasser nehmen. Der Stoowasser war kein Mann, sondern es war ein Lexikon, wo man so reinschlagen konnte und gucken, okay, da steht dieses Wort auf Latein, ich schaue mal, was das bedeutet in Deutsch. Das Gute oder auch das Schlechte war, da steht nicht nur eine mögliche Übersetzung, sondern meistens immer so 5 bis 10. Dann steht also 5 bis 10 Wörter und man muss das so nachdenken. Welches nehme ich jetzt? Und es war so eine Mischung aus ein bisschen Wissen und ich rate mal, nämlich das 1., das 2., das 3., das 4. Wort und nehme ein Wort davon und nehme es in meine Übersetzung und hoffe, dass die Lehrerin es gut findet. Und beim Kriegischen, oder ist es auch so, da steht ein Wort, in diesem Beispiel steht das Wort Parakletos und die Leute, die die Bibel übersetzt haben, müssen dann schauen, was könnte das denn in meinem Kontext auch bedeuten oder was bedeutet es genau in diesem Satz. Und Parakletos ist kriegisch und heißt Herr Beigerufen. Und das heißt eigentlich, man müsste da nicht heißen, er wird euch einen anderen Tröster geben, sondern er wird euch einen Herr Beigerufen geben. Und ich glaube, es ist wichtig mal reinzuschauen, was kann das Wort denn alles bedeuten. Also, ich habe es mal aufgeschrieben, es kann Beistand, Helfer, Tröster, Ratgeber oder Unterstützer bekommen. Und Martin Luther, ich habe es gerade vorgelesen, hat das Wort mit Tröster übersetzt. Jetzt nehmen wir mal an, wir haben so einen angstbedingten Zweifel. Wir haben Sorgen, wir haben Ängste und wir zweifeln deswegen. Und es ist ja super, dass wir den Heiligen Geist haben, der Tröster ist, der uns in unsere Angst, in unseren Sorgen Trost schenkt, Trost spendet, damit wir von Zweifel wieder hin zu Gott kommen, hin zu Neumglauben kommen. Oder nehmen wir mal an, du hast vielleicht einen suchenden Zweifel, du hast viele Fragen, du hast irgendwie nicht genug Antworten. Dann ist es super, dass Helge Geist auch der Ratgeber ist. Die neue Lebenübersetzung übersetzt das Wort mit Ratgeber. Das heißt, du kannst mit deinen Fragen, mit deinen Fragen suchen. Da kannst du mit dem Heiligen Geist unterwegs sein. Der Heilige Geist ist der perfekte Ratgeber und er hilft dir in der Situation, dass du Antworten auf deine Frage findest und dass du, ja, dass sich deine Suche am Ende lohnt. Oder nehmen wir mal an, du hast so vielleicht ein unverständlichen, ein schwankenden Zweifel, du weißt nicht, mal glaubst du, mal glaubst du eher nicht. Und es ist von Tag zu Tag irgendwie unterschiedlich anders. Dann ist es super, dass Helge Geist auch Helfer ist. In Hoffnung für alle Besetzungen steht Helfer. Das heißt, wenn du schwankst, dann brauchst du jemanden, der dir Hilfe, der dir wieder Halt gibt, der für dich da ist. Und auch da ist der Heilige Geist die perfekte Waffe gegen den Zweifel, weil er ist auch der Helfer. In der anderen Besetzung steht noch Beistand oder Unterstützer. Und ich finde es so cool, dass der Heilige Geist genau in unseren Zweifeln da ist. Und dass er uns, wenn wir es brauchen, eben Hilfe gibt, dass er uns Rat gibt, dass er uns beisteht und uns unterstützt. Also es ist so wichtig, dass du beim Thema Zweifeln nicht alleine unterwegs bist, sondern dass du mit dem Heiligen Geist unterwegs bist, dass du immer wieder im Gebet bist, dass du den Heiligen Geist bittest. Gib mir genau das, was ich jetzt brauche. Weil der Heilige Geist, haben wir gerade gesehen, er liefert das. Er ist der Ratgeber, der Helfer, der Unterstützer. Okay, starten wir mal in den ersten Zweifel rein. Ich habe ihn Angstbedingten Zweifel genannt. Und der Angstbedingte Zweifel ist berechtigt. Er ist auf eine gewisse Art und Weise gesund. Und ein Beispiel davon ist Petrus auf dem See. Und wir steigen mal rein in die Geschichte, wo Petrus auf dem Wasser ist. Und da rief Petrus ihm zu, also Jesus, Herr, wenn du es wirklich bist, befiel mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen. Ja, dann kommen, sagte Jesus. Und Petrus stieg aus dem Boot und ging über das Wasser, Jesus entgegen. Und er hat sich auf den Wasser und die hohen Wellen erblickt. Er bekam Angst und begann zu versinken. Herr, rette mich, schrie er. Sofort schreckte Jesus ihm die Hand hin und hielt ihn fest. Du hast nicht viel Glauben, sagte Jesus. Warum hast du gezweifelt? Jetzt mal ehrlich, wer von uns hätte da nicht gezweifelt? Ich wäre wahrscheinlich gar nicht so weit gekommen. Ich wäre mitten im Boot sitzen geblieben und hätte irgendwie gehofft, dass ich im Boot nicht untergehe. Und ich finde es krass, dass Petrus diesen Schritt geht, diesen Glaubenschritt aus diesem Boot herausgeht und auf dem Wasser gehen kannst. Wenn du immer die Kraft dazu gibst, dann kann ich es auch. Ich finde es so cool, dass Petrus da losgegangen ist, dass er sich aus dem Boot getraut hat. Und ich glaube, sein Zweifel ist in einer gewissen Art und Weise auch okay. Ich glaube, es ist gut, wenn wir auch mal Zweifel aus Angst haben, wenn wir mal Angst haben. Also so eine Angst ist schon manchmal auch hilfreich, wenn man jetzt vor einer hohen Klippe steht und dann Angst hat runterzufliegen, ist manchmal ganz gut, wenn man ein bisschen Abstand hält. Oder wenn man vielleicht von einem wilden Tier irgendwie Angst hat. Manchmal auch ganz gut, das schützt uns. Aber ich glaube, wichtig ist, wenn wir so wie Petrus so einen angstbedingten Zweifel haben, ist wichtig, wie gehen wir damit um. Und Petrus war am Anfang gut unterwegs. Doch dann hat er seinen Blick nicht mehr auf Jesus gerichtet, sondern er hat so nach links geschaut, er hat es vielleicht so nach rechts geschaut, er hat diesen Sturm gesehen, diese Wellen gesehen und er hat auf einmal Angst bekommen. Er hat seinen Blick nicht mehr auf Jesus gehabt, sondern auf seinen Problemen. Und er hat sich dann auch auf seine Wälder geblieben. Und er hat sich dann auch auf seine Wälder geblieben. Er hat seinen Blick nicht mehr auf Jesus gehabt, sondern auf seinen Problemen, auf seinen Ängsten, auf seinen Sorgen. Und ich glaube, es ist so wichtig, dass wir auch in einer Situation sind, wo wir Angst haben, dass wir eben nicht uns dauernd mit den Sorgen beschäftigen, dass wir nicht immer versuchen nach links und rechts zu schauen, unsere Probleme irgendwie selber zu lösen, sondern dass wir auf Jesus schauen. Weil Jesus kann unsere Probleme lösen. Jesus kann uns wieder zu neuen Höhen führen. Er kann uns unsere Angst nehmen und uns neue Kraft geben. Rechte deinen Fokus, wenn du Angst hast, wenn du einen angstbedingten Zweifel hast. Rechte deinen Fokus auf Jesus und komm zuerst zu Jesus und sag Jesus, wie groß vielleicht deine Zweifel sind, welche Ängste du hast. Versuch sie nicht immer alleine zu lösen. Also vertrauen mir, ich habe da selber versucht, das ist keine gute Idee. Sondern geh damit zu Jesus, sag ihm, wie groß deine Zweifel, deine Ängste sind. Und was du dann vielleicht machen kannst, dann kannst du, wenn du wieder diesen Vertrauen, diesen Glauben hast, dann kanns