Die scheinbare Spaltung zwischen Seele und Sein ist eine Illusion; die Wirklichkeit besteht aus dem ständigen Fluss von Ursache und Wirkung, der durch achtsame Wahrnehmung und Integration der inneren Anteile erfahren wird.
Der Text analysiert das Zen-Kōan 'Sejos Seele ist von ihrem Sein getrennt' aus dem Mumonkan. Er nutzt die Geschichte der Sejo, deren Bewusstsein sich von ihrem physischen Körper löst, als Metapher für die Spaltung zwischen dem adaptierten, funktionierenden Ich und dem echten, rebellischen Selbst. Der Sprecher argumentiert, dass im Buddhismus Wirklichkeit als ständiges Werden ohne feste Essenz verstanden wird, was die Frage nach einer 'wahren' Seele obsolet macht. Am Beispiel des verschwundenen Biologen Roland und eines schüchternen Seminaristen illustriert er, wie sich innere Anteile vom äußeren Leben trennen können. Die Heilung wird als Prozess der Integration dieser getrennten Anteile durch einfühlsames Zuhören und das Loslassen von Illusionen beschrieben. Der Text ruft dazu auf, die eigene Wirklichkeit im Hier und Jetzt wahrzunehmen, statt in getrennten Identitäten zu verharren.
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Sen, der Podcast von Chukka Sangha. Iho san si si si va si sunbu sam ko sa ko ja ho romi. Also ich möchte heute zu dem Chor Nummer 35 aus dem Mumon Kahn sprechen. Es gibt zwei große Chorensammlungen, Mumon Kahn und Hekigan Rokko, in dem insgesamt ungefähr 150 Chorens enthalten sind. Und häufig nehmen wir irgendein dieser Chorens als Ausgangspunkt für ein paar Erörterungen und in der Hoffnung, dass das irgendwie hilfreich sein kann. Gut, diese Hoffnung habe ich jetzt auch, aber man weiß es erst am Ende. Dieses Chorren heißt Sejo's Seele ist getrennt. Und da heißt es, Gosso sagte zu seinen Mönchen, Sejo's Seele ist von ihrem Sein getrennt. Was ist die wirkliche Sejo? Und Gosso ist berühmter Senmeister, der war der gleich. Der war der Lehrer von Engo. Und Engo hat diese ganzen Chorens zum großen Teil zusammengetragen. Also jedenfalls im Hekigan Rokko. Und hier wird er halt auch zitiert Gosso. So, Mumon, der kommentiert diesen Ausspruch von Gosso folgendermaßen. Wenn du verstehst, was die Wirklichkeit ist, dann wirst du merken, dass wir eine Hülle nach der anderen abwerfen. Wie ein Reisender, der jede Nacht woanders übernachtet. Wenn du das aber noch nicht verstehst, dann meine ich ernsthaft, du solltest nicht allzu schnell voran eilen. Wenn Erde, Wasser, Feuer und Luft plötzlich voneinander getrennt sind, dann wirst du wie eine Krabbe sein, die in kochendem Wasser mit ihren sieben oder acht Armen und Beinen herum strampelt. Wenn dir das passiert, dann sage nicht, ich hätte dich nicht gewarnt. Und sein Gedicht, der Mond über den Wolken ist immer der gleiche. Täler und Berge sind voneinander getrennt, alle sind gesegnet, sind sie nun eins oder sind sie nun zwei? Gosso bezieht sich auf eine alte chinesische Geistergeschichte. In dieser Geschichte wird berichtet, dass Sejo, das Mädchen, als Baby mit ihrem Cousin Otcho verlobt worden ist. Und als sie aufgewachsen war, wollte ihr Vater sie plötzlich einem anderen jungen Mann verheiraten. Daraufhin verließ Otcho, aufgebracht das zu Hause und fuhr mit dem Boot den Yangtze Fluss hinauf. Um Mitternacht rannte jemand am Ufer entlang und rief eindringlich Otchoes Namen. Es war Sejo, sie reisten dann gemeinsam in die Ferne, lebten dort zusammen und hatten zwei Kinder. Nach fünf Jahren bekam sie Heimweh. Sie wollten ihre Eltern wiedersehen. Also entschlossen sie sich, ihren Geburtsort wieder aufzusuchen. Als sie den Fluss hinuntergekommen waren, ließ Otcho Sejo im Boot zurück und ging alleine zu ihrem Vater, um sich für ihr gemeinsames Fortlaufen zu entschuldigen. Aber zu seiner großen Verblüffung wurde ihm erzählt, Sejo hätte seit der Zeit, als er von zu Hause weggelaufen war, bewusstlos im Bett gelegen. Da gab es nun zwei Sejos, eine im Boot und eine andere krank im Bett. Aber als die Sejo aus dem Boot in das Haus kam, stieg die andere gleichzeitig aus ihrem Bett. Sie trafen sich an der Treppe und verschmolzen zu einer Sejo. Seitdem erhebt sich die Frage, welche war die wirkliche Sejo? Ja, und da sagt Mumon, das ist eine Frage der Erkenntnis der Wirklichkeit. Im Buddhismus ist die Wirklichkeit ein sehr ernstzunehmendes Thema. Es geht nämlich immer darum, mit dem in Verbindung zu sein, was wirkt. Nicht mit den Vorstellungen über das, was wirkt und nicht mit irgendwelchen Folgen über das, was wirkt, sondern direkt mit dem, was wirkt. Wenn man sich das anschaut, was wirkt, dann muss man feststellen, dass es keine ständige, feste Bezugsgröße gibt, auf die man sich beziehen kann, sondern dass alles, auch Menschen, nur ein Getriebensein in ursächlichen Zusammenhängen sind. Es gibt nichts Dauerhaftes, keine Einheit, auch keine Einheit, die man Seele nennen könnte. Alles verändert sich ständig im Strom von Ursache und Wirkung. Was geschehen ist, ist tatsächlich lebendig da. Aber wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Augenblick um Augenblick strömt es vorbei. Angesichts dieses Erscheins und Verschwindens gibt es nichts anderes Wirkliches. Die Erscheinungsformen selbst sind die Wirklichkeit. Wenn du also danach fragst, was wirklich ist, dann liegst du eigentlich schon falsch. Die Wirklichkeit verwirklicht sich eben in diesem Spiel der Ursachen und du kannst sie wahrnehmen in deinem Samadhi. Wenn du also ganz eins wirst mit dem Hier und Jetzt und dem, was in diesem Augenblick gerade ist, dann hast du Kontakt zur Wirklichkeit. Ja, und ein wichtiges Thema in Bezug auf Wirklichkeit ist, dass neben den äußeren Erscheinungen und Abläufen natürlich auch die innere Seite der Wirklichkeit. Es gibt immer auch eine innere Seite dessen, was wirkt. Und diese beiden Erfahrungsbereiche, die wir nennen können, Echtheit und Wirklichkeit, die trennen sich manchmal. Das heißt, unsere innere Seite der Wahrheitserfahrung oder Wirklichkeitserfahrung, die spaltet sich aus irgendeinem Grund ab von der Wirklichkeit der Kausalzusammenhänge, dem, was ist. Und das ist hier scheinbar passiert mit Sejo, deren Seele von ihrem Sein getrennt ist. Also, da liegt sie im Bett auf der einen Seite und da kriegt sie Kinder auf der anderen Seite. Wo ist die innere Erfahrung der Echtheit von diesen beiden Seiten von Sejo? Uns passiert es natürlich genauso, dass sich unser echtes Sein, von unserem eingebildeten Sein und unserem vorgestellten Sein trennt. Und immer wieder ringen wir darum, das alles zusammenzubringen und zu einem konsistenten Erfahrungsbereich innerlich zu machen. Wir hatten in unserer Gemeinschaft, ihr wisst ja, dass ich aus einer Lebensgemeinschaft komme und in dieser Lebensgemeinschaft da gehen, viele Leute hin und ein und aus. Und wir hatten dort eine Person Roland, ein Biologe, Wissenschaftler, der sich sehr in verschiedene Projekte des Lebensgartens vertieft hat. Der war mit dem Bau des Anliegengewächshauses befasst. Er war mit Forschungsberichten darüber befasst. Er war mit der Permakultur sehr vertraut und hatte viele Vorstellungen, welche Pflanzen bei uns gut gedeihen könnten und so weiter und so fort. Er hatte viele Projekte am Laufen und er hatte eine sehr wahrnehmbare Stimme in der Gemeinschaft. Und er war befreundet mit einer Frau innerhalb unserer Gemeinschaft. Und eines Tages war er verschwunden. Über Nacht, sein Bulli war weg. Er hatte seiner Freundin keine Silbe hinterlassen, keine Nachricht. Und er erweckte den Anschein verstorben zu sein. Sein Bulli wurde unterhalb einer Brücke im Wasser eines Flusses gefunden. Man fand sein Körper nicht, aber die allgemeine Meinung war, der Mann ist tot. Es war natürlich eine traurige Nachricht für uns im Lebensgarten. Es gab Leute, die da noch mal versucht haben, ihn irgendwo zu finden. Aber das war fruchtlos. Peter, hieß es, erlebe mit Frau und Kindern in Südfrankreich. Offensichtlich hatte sich seine Seele von seinem Sein getrennt. Das, was er bei uns war, war er nicht mehr. Er war ein Vater in Südfrankreich von zwei Kindern und hatte eine Partnerin dort. Man konnte ihn auch nicht ansprechen. Es war halt, jemand hatte ihn da gesehen. Das war alles. Und ich habe mich damals oft gefragt, was war in Roland denn nun wirklich echt? Was war denn wahr? Was war denn seine wirkliche Natur? Was hat ihn umgetrieben? Bei uns war ein fröhlicher, tatkräftiger Mensch. So hatte ihn auch seine Freundin kennengelernt und dann plötzlich weg. Ohne ein Zeichen. Als hätte er einen inneren Schalter umgelegt. Also wir hatten alle lange keine Erklärung. Ja, und das ist natürlich jetzt extrem. Aber wir alle kennen irgendwie die Situation, dass bestimmte Anteile von uns nicht so wirklich integriert erscheinen. Oder uns plagen, ohne dass wir den Grund dafür kennen. Und ein anderer junger Mann, der in einem Seminarteil genommen hatte Heilung von Beziehung, der lebte in einer Welt, wo er sich immer fortschämte. Er schämte, sich dafür überhaupt zu existieren. Und obwohl ihm klar war, dass das einfach nur Gedanken von ihm waren, die in seinem Kopf herum ratten und das es keinen Grund für seine Scham gab, tauchte sie trotzdem immer wieder grundlos auf, ohne dass er sich dagegen wehren konnte. Zum Beispiel in einem Gespräch mit seinem Schulleiter und so weiter. Und in diesem Seminar Heilung von Beziehung, da gab es eine wundersame Öffnung von diesem jungen Mann und eine wunderbare Verwandlung. Nämlich als seinem tiefen Schmerz Einfühlung gegeben wurde, den er als Baby im Krankenhaus erlebt hatte. Er war als Baby im Krankenhaus allein gelassen worden und hatte geschrien und geschrien und geschrien und geschrien und weder Mutter noch sein Vater kam. Und als er erlebte, durch das einfühlsame Zuhören, das Avalokitesch warer Gleiche, Raumgebende zuhören, dass er willkommen war und dass es Geborgenheit für ihn gab und tiefes akzeptiert werden, da ist er in ein schallendes Gelächter ausgebrochen und anschließend hat er nie wieder von seiner Scham gesprochen. Irgendwie war die von ihm abgefallen. Für mich immer noch ein Wunder, ein Wunder ausgelöst durch einfühlsames Zuhören. Ja, also, dieses Sejo, dieses Mädchen, das schon nach der Geburt einem Cousin versprochen wurde als seine Verlobte, die lebte in einer Welt, wo sie als Frau total fremdbestimmt war. Und zu ihrem Schicksal gehörte es entweder sie passt sich an oder sie entweicht, flüchtet. Und das ist für chinesische Verhältnisse eine revolutionäre Geschichte gewesen, dass Sejo, nachdem ihr Vater gesagt hat, mit dem Oddschulers lassen wir jetzt mal, ich habe hier einen wichtigen Geschäftsfreund, mit dem wir es zu ihr jetzt verheiratet, dass sie das nicht mitgemacht hat. Aber sie lebte in so einem Kontext, der ihr eigentlich nicht den Spielraum gegeben hat, sich dem zu widersetzen. Vor allem chinesische junge Frau war das klar, was die Familienoberhäupter bestimmen, das muss sie umsetzen. Und Sejo hat das nicht getan, sondern hat sie das nicht getan. Und das ist in der Hand der Weise, als der Vater das verkündete, fiel sie krank ins Bett, ins Koma. Und ich finde das Bild so sinnvoll, weil es zeigt, dass diese Welt des Funktionierens eine Welt des Komas ist, die wir einfach nur bestimmten Regeln folgen und uns anpassen und schwach werden. Wie Sejo liegt da im Bett, kann sich nicht mehr rühren. Und interessanterweise gibt es eben da noch diese andere Sejo. Da gibt es diese funktionierende Sejo, die fast stirbt. Und da gibt es diese rebellische Sejo, die sich über den Willen des Vaters hinweg setzt, ans Ufer des Jankzerent ihren Otschuh auftreibt und mit dem unterwegs ist. Fünf Jahre lang, zwei Kinder bringt sie mit zurück. Also, da kommt ein ganz anderes Wesen in ihr zum Ausdruck. Natürlich fragt man sich von außen betrachtet, was ist denn nun die wahre Sejo, die da im Bett liegt oder die da Kinder bekommen hat, wie kann das zusammengehen? Und so ist es auch bei uns manchmal, können wir mit dem, was unsere Beweger in Gang setzen wollen, nicht sein. Wir können nicht für unsere Bedürfnisse eintreten. Wir sind gehemmt. Und dann sind wir wie Sejo im Koma. Dann können wir uns nicht mehr für das Leben einsetzen. Aber wenn wir einfach wegrennen, wie ich zum Beispiel auch als junger Mann, habe ich mich von meinem Elternhaus getrennt, in die Studentenbewegung gestürzt, war gegen alles, was ich vorher erlebt hatte in meinem Leben, Zuhause, Internatzerziehung, Englische, Feineart, habe ich alles hinter mir gelassen. Und ich fühlte mich damit sehr wohl. Mein Rebellentum hat mir gefallen, aber ich merkte langfristig, irgendwas muss da in mir noch heilen. Und es hat lange gedauert, bis ich mir das wirklich zugestanden habe, dass es auch darum geht, mich zum Beispiel mit meinem Vater Frieden zu schließen. Als ich wegging, hat er mir noch einen Brief hinterhergeschrieben. Ich hoffe, du bist nicht Opfer der roten Injektion geworden. Das war so seine Diagnose mir gegenüber. Und danach war unser Kontakt abgebrochen. Und das hat ganz lange gedauert, dass ich gestärkt durch meine neuen Erlebnisse und meinen eigenen Lebensweg, den ich eingeschlagen habe, schließlich ihn einladen konnte, in meine Welt zu kommen. Bei der Zufluchtnahme meiner Kinder, Janis und Miriam, kam er in den Lebensgarten und wurde zum ersten Mal mit meiner buddhistischen Identität konfrontiert. Ich saß da im Talar und habe die Kinder befragt über die Buddha-Lehre, und die haben brav geantwortet. Und er saß in der ersten Reihe und hat sich das alles angehört und angeguckt. Und danach hat er gesagt, ich verstehe, ich verstehe jetzt mehr von deinem Leben. Und danach konnte ich sagen, ich verstehe jetzt auch mehr von deinem Leben. Schließlich konnte ich mich bei meinem Vater auch bedanken. Ich konnte sehen, dass, obwohl er scheinbar mit seinen Gefühlen überhaupt nicht in Kontakt war, das haben viele von uns bei ihren Eltern erlebt. Wir saßen mit unseren Gefühlen alleine und wir wurden damit nicht angenommen. Uns wurde das Funktionieren abverlangt. Das wurde belobigt, das wurde groß geschrieben. Aber das, was in Wirklichkeit in uns vorging, kam nicht vor. Ich weiß noch, dass ich als 14-Jähriger oder 13-Jähriger auf einer Fahrt zur Schule... Mein Vater musste mich oft zur Schule fahren, weil wir in so einem Sommerhaus auf dem Lande da im Sommer waren. Und er musste zu der Arbeit, in dem Ort, wo ich zur Schule ging. Und wir fuhren wie üblich stumm nebeneinander, diese 50 Kilometer gelegentlich griffert zu seinem Auto-Telefon oder schrieb noch irgendwelche Notizen auf dem Zettel. Und in mir brodelte es so. Und dann habe ich zu ihm gesagt, wunderst du dich eigentlich nicht, dass ich dir überhaupt nicht vertrauen kann. Kein Ton dazu gesagt, darauf angesprochen. Ja, und später, in späteren Jahren, da konnte ich ihm sagen, ich habe dein Leben gesehen. Und ich danke dir, dass du mich aus einer hellischen Zwickmühle zu Hause befreit hast, indem du mich ins Internat gesteckt hast. Und ich danke dir, dass du dafür gesorgt hast, dass ich im frühen Alter schon Fremdsprachen lernen konnte. Dass du mich in fremde Familien in Europa gesteckt hast, da mich hingeschickt hast. Das war für mich eine große Freude und ein großer Entwicklungsschritt mit diesen Menschen anderer Kulturen zusammen zu sein im Alter von 15 bis 17, 18. Und ich möchte dir dafür danken, dass ich ein starker Ast am Stamm deines Baumes geworden bin. Und das habe ich ihm geschrieben. Ich bedankt, hat noch von Kriegserlebnissen gesprochen, die ihn geprägt haben. Aber insgesamt sind wir in einen versöhnlichen Kontakt gekommen. Und ich habe gespürt, dass diese beiden Seiten von mir, wie bei C.E. Joe, auf der Treppe wieder zusammen kam. Ich konnte ihn akzeptieren als mein Vater. Ich konnte mich in Frieden mit seiner eigenen Lebensgeschichte befassen. Und ich konnte der sein, der ich geworden war und ihm unter die Augen treten damit und konnte den Glanz in seinem Auge bemerken. Ja, also, wie kommen wir aus dieser als Zwickmühle empfundenen Spaltung raus? Momen sagt, indem wir unser wahres Selbst ausfindig machen. Aber wie können wir, wenn wir in diesem komischen Wachkoma des Funktionieren sind, wie können wir denn da unsere eigene Natur berühren? Wie können wir damit in Kontakt kommen? Dauteaching steht im 28. Kapitel etwas Interessantes dazu. Vorausschickend möchte ich noch sagen, dass Emmy und ich ein Seminar zum Thema mutiges Mitteilen zwischen Frauen und Männer geben werden. Und letztlich geht es dabei auch darum, wirklichkeitsgemäß zu kommunizieren, uns zu trauen wirklichkeitsgemäß im Gespräch aufzutreten, uns zu offenbaren, auch wenn wir damit vielleicht anecken, uns genauso aneckende Informationen mit offenem Herzen anzunehmen. Also in dem 28. Kapitel schreibt Lauzzi, das ist jetzt meine Übersetzung, erkenne das männliche und bewahre doch das weibliche. Empfange die Welt in deinem Arm. Wenn du die Welt empfängst, wird dich das Dao nie verlassen. Und du wirst wie ein kleines Kind sein. Erkenne das Weiße und bewahre doch das Schwarze. Sei ein Vorbild für die Welt. Wenn du ein Vorbild für die Welt bist, wird das Dao stark in dir sein. Und es wird nichts geben, was du nicht tun kannst. Erkenne das Persönliche doch halte dich an das Unpersönliche. Nimm die Welt an wie sie ist. Wenn du die Welt annimmst, wird das Dao in dir leuchten. Und du wirst zu deinem ursprünglichen selbst zurückkehren. Die Welt ist aus dem Nichts geformt. Wie Werkzeuge aus einem Holzblock. Die Meisterin kennt die Werkzeuge und bewahrt doch den Block. So kann sie alles nutzen. Hi. Um jungen Menschen den Aufenthalt im Togenji zu ermöglichen, bitten wir um ihre Spende. Alle Spendenmöglichkeiten finden sie auf chukkasanga.de.