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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

„Guten Rats [sic!]“! – Das rum-orthodoxe Gebet zu Neujahr

ohne Namen · Analogion – orthodoxes Lesepult · 2024-01-04 · Quelle

Wissen · tragend Gemeinschaft

Der deutsche Neujahrsgruß „Guten Rutsch!“ könnte etymologisch auf hebräisch oder arabisch für „Haupt des Jahres“ zurückgehen, wobei die arabische Ableitung „Guten Rats!“ ergeben würde.

müsste die deutsche Ableitung aus dem arabischen ras dementsprechend „Rats“ und daher – mit einer Prise Humor und Vorfreude auf den nächsten Jahreswechsel – der ganze arabisierte Neujahrswunsch „Guten Rats!“ lauten

Der Text untersucht die Herkunft des deutschen Neujahrsgrußes „Guten Rutsch!“. Er stellt die verbreitete, aber schlecht belegte Theorie vor, dass der Ausdruck auf ein jiddisches Wort für das jüdische Neujahr zurückgeht. Der Autor verweist darauf, dass auch im Arabischen das Neujahr wörtlich „Haupt des Jahres“ heißt. Er leitet humorvoll ab, dass die deutsche Ableitung aus dem Arabischen „Guten Rats!“ lauten müsste. Der Text fragt, wie das „t“ in „Rutsch“ hineingekommen sein soll. Er stellt fest, dass neue Bräuche nicht eingeführt werden sollen. Der Text verbindet sprachliche Beobachtungen mit einem leichten Witz über den Jahreswechsel. Er enthält keine theologische oder ethische Forderung.

Weltbild

was das heißt
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens (erschlossen)
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Gemessen

Grundhaltung
0 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
1 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 1, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Zum Inhalt springen Der Brauch, an Silvester einen „Guten Rutsch!“ zu wünschen, soll nach einer – schlecht belegten – Theorie seinen Ursprung in einem rotwelschen Ausdruck haben. Dieser wiederum soll auf einen ähnlichen jiddischen Wunsch zu Beginn des jüdischen religiösen Neujahrs zurückgehen und von ראש השנה טוב rosch ha schana tov , wörtlich „einen guten Kopf (Anfang) des Jahres“, abgeleitet sein. Abgesehen davon, welche Erklärung für die Redensart die richtige sein mag und dass erklärungsbedürftig bleibt, warum an einem christlichen Feiertag mit dem Gruß zum jüdischen Neujahr gegrüßt worden sein soll, ist es interessant, dass auch in der semitischen Brudersprache Arabisch Neujahr wörtlich als „Haupt des Jahres“ bezeichnet wird: رأس السنة (ras al-sana). Da „Rutsch“ vom hebräischen rosch abgeleitet sein soll (aber wie rutschte das „t“ dort hinein?), müsste die deutsche Ableitung aus dem arabischen ras dementsprechend „Rats“ und daher – mit einer Prise Humor und Vorfreude auf den nächsten Jahreswechsel – der ganze arabisierte Neujahrswunsch „Guten Rats!“ lauten. Doch neue Bräuche einzuführen, sei uns fern!