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Schiitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Workshop über die Mondsichtung im Islam

ohne Namen · Al-Mustafa Institut Berlin · 2026-09-10 · Berlin · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend

Die korrekte Bestimmung des islamischen Monatsbeginns erfordert sowohl astronomisches Wissen als auch die Befolgung religiöser Rechtsurteile, und das Erwerben dieses Wissens ist eine Pflicht der Gemeinde.

Sheikh Müller erläuterte dann die verschiedenen Methoden zur Bestätigung der Mondsichtung gemäß den Ansichten der schiitischen Rechtsgelehrten. Diese umfassen die direkte Sichtung des Mondes durch eine Person, die Überzeugung oder Sicherheit darüber, dass jemand den Mond gesehen hat, oder die Aussagen von zwei gerechten Personen, die behaupten, den Mond in der Nacht gesehen zu haben.

Der Text beschreibt einen zweistündigen Online-Workshop zur islamischen Mondsichtung, gehalten von Sheikh Jawad Müller. Er erklärt den islamischen Mondkalender, die Rolle der Neumondsichel und die astronomischen Bedingungen ihrer Sichtbarkeit. Der Vortrag vergleicht den islamischen Kalender mit dem christlichen und zeigt, wie geografische Unterschiede zu unterschiedlichen Monatsanfängen führen. Die religiösen Rechtsurteile zur Bestätigung der Mondsichtung werden nach schiitischer Rechtsgelehrsamkeit dargelegt. Es werden Methoden wie direkte Sichtung, Zeugnis zweier gerechter Personen oder die Entscheidung einer religiösen Autorität genannt. Abschließend wird die Frage behandelt, ob optische Hilfsmittel zur Mondsichtung zulässig sind. Der Text hat keinen expliziten Gegenwartsbezug, sondern dient der Wissensvermittlung innerhalb der Gemeinde.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion (erschlossen)
Was hilft dagegen?
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; Gebote befolgen, Ordnung einhalten, Pflichten erfüllen
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
Wiederkehr, kein Ziel, immer dasselbe Muster
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Überlieferung des Propheten Muhammad · Überlieferung von Imam Sadiq

Gemessen

Grundhaltung
0 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
1 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: christlicher Kalender / nicht-islamische Traditionen
Zeitbezug
früher 1, jetzt 2, künftig 0

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Ort: Online via Skype Datum: 14. April 2024 Teilnehmer: 22 Workshop-Zeit: 2 Stunden Redner: Sheikh Jawad Müller Scheikh Jawad Müller studierte 2013 islamische Jurisprudenz islamische Wissenschaften an der Al-Mustafa-Universität in Qom. Nach Abschluss seines Studiums ist er 2021 nach Deutschland zurückgekehrt und unterrichtet in verschiedenen Städten. Er spricht deutsch, englisch, persisch und arabisch. Zusammenfassung des Berichts : Diese Veranstaltung war ein islamischer Mondsichtungs-Workshop, der von der Vertretung des Al-Mustafa-Instituts in Berlin abgehalten wurde. In diesem eintägigen Kurs erläuterte Sheikh Jawad Müller das Konzept der Mondsichtung, die Rechtsurteile in Bezug auf die Mondsichtung und die astronomische Position des Mondes gegenüber der Erde. Er betonte zunächst die Bedeutung der Wissensaneignung im Islam und zitierte Überlieferungen des Propheten Muhammad (s) und Imam Sadiq (a) für die Zuhörer. Sheikh Müller sprach dann über den islamischen Kalender und die Rolle des Mondes bei der Bestimmung der Jahreszeiten und wichtiger Ereignisse in der islamischen Geschichte. Zu den wichtigsten Ereignissen, deren Beginn durch die Mondsichtung festgelegt wird, gehört der Beginn und das Ende des gesegneten Monat Ramadan. In einigen Fällen gibt es Meinungsverschiedenheiten unter den Gelehrten über den Beginn und das Ende des Monat Ramadan, daher ist es wichtig, das Konzept der Mondsichtung, die damit verbundenen Rechtsurteile und die geografische Lage von Erde und Mond zu erklären. Zu Beginn erläuterte Sheikh Müller die Berechnungsmethode des christlichen Kalenders und den Grund für den Beginn von Jahres- und Monatszeiten und erklärte den Unterschied zum islamischen Kalender. Sheikh Müller erklärte, dass der islamische Mondkalender die gebräuchlichste Methode zur Berechnung der Monate im Mondkalender ist, die in islamischen Ländern zur Bestimmung religiöser Feiertage und Anlässe verwendet wird. Der erste Tag jedes Monats in diesem Kalender wird basierend auf der Sichtung oder Vorhersage der Sichtbarkeit der Neumondsichel am Abend des 29. oder 30. des vorherigen Monats, die als „Istihlal“ bezeichnet wird, festgelegt. Die Vorhersage der Sichtbarkeit der Neumondsichel im islamischen Mondkalender hängt von bestimmten Merkmalen des Mondes und der Sonne sowie von der geografischen Position des Beobachters zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs am 29. Tag des vorherigen Monats ab. Sheikh Müller erklärte, dass es möglich ist, dass die Neumondsichel an einem Ort auf der Erde nur wenige Minuten nach dem Sonnenuntergang am 29. Tag gesehen wird, während sie an einem anderen Ort nicht gesehen wird. Diese Differenz von einer Nacht in der Sichtbarkeit der Neumondsichel führt zu Unterschieden im islamischen Mondkalender der Länder. Der Sheikh zeigte auch Bilder des Mondzustands zu Beginn und Ende des Monats und erklärte, wie diese Unterschiede auf astronomischer Ebene auftreten. Im nächsten Abschnitt ging er auf die religiösen Bestimmungen in Bezug auf die Mondsichtung ein und erklärte, dass gemäß religiöser Vorschriften, wenn die Neumondsichel am Abend des 29. Tages gesehen wird, der Monat endet und der nächste Tag der erste Tag des nächsten Monats ist. Wenn jedoch die Neumondsichel am Abend des 29. Tages nicht gesehen wird, wird der Monat auf 30 Tage verlängert. Sheikh Müller erläuterte dann die verschiedenen Methoden zur Bestätigung der Mondsichtung gemäß den Ansichten der schiitischen Rechtsgelehrten. Diese umfassen die direkte Sichtung des Mondes durch eine Person, die Überzeugung oder Sicherheit darüber hat, dass jemand den Mond gesehen hat, oder die Aussagen von zwei gerechten Personen, die behaupten, den Mond in der Nacht gesehen zu haben. Alternativ kann auch abgewartet werden, ob 30 Tage seit Beginn des vorherigen Monats vergehen, oder eine religiöse Autorität entscheidet, dass der neue Monat beginnt. Abschließend behandelte Sheikh Jawad Müller das Thema der Mondsichtung mit bloßem Auge und mit optischen Hilfsmitteln und erläuterte die Meinungsverschiedenheiten zu diesem Thema. Er beantwortete auch die Fragen der Teilnehmer bis die Sitzung endete.