Das Jahr 2025 wird im persönlichen Erleben als eine Phase der inneren Entwicklung und des Lernens wahrgenommen, die jedoch durch die körperliche und emotionale Erschöpfung infolge der stark polarisierten politischen Lage in Deutschland und der Welt geprägt ist.
Der Text ist ein transkribiertes Gespräch zweier Sprecher aus einer evangelisch-reformierten Gemeinde über den vierten Advent und einen persönlichen Jahresrückblick. Die Sprecher reflektieren, wie sie das Jahr 2025 erlebt haben, wobei eine auf persönliche Entwicklungspunkte wie Studium und Dienst eingeht, während der andere die politische Anspannung der Bundestagswahl hervorhebt. Es wird diskutiert, wie sich politische Ereignisse im Gedächtnis verankern, wobei der eine körperliche Erschöpfung und der andere das Vergessen oder das Verknüpfen mit persönlichen Momenten beschreibt. Themen wie der Iran-Konflikt, die Situation in Israel und die Debatte um die Wehrpflicht werden als Hintergrundgeräusch oder aktuelle Belastungsfaktoren genannt. Der Text endet mit der Frage nach einem bildhaften Kern des Jahres, wobei die Sprecher feststellen, dass politische Bilder oft durch persönliche Eindrücke überlagert werden. Es gibt keine expliziten theologischen Auslegungen, sondern eine pragmatische Reflexion über Zeit, Erinnerung und gesellschaftliche Stimmung.
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Ja, herzlich willkommen zum Adventspodcast Nummer vier, vierter Advent. Wir wollen heute sprechen über... ...einen kleinen Jahresrückblick. Wir wollen jetzt zusammen machen. Was war dieses Jahr irgendwie los bei uns? Welche Geschichte erzählen wir von diesem Jahr? Und vielleicht doch, wie blicken wir das neue Jahr? Genau, dazu herzlich willkommen mit Angelina Viel. Und Daniel Fricke. Also Angelina, ich musste jetzt ein Geständnis geben. Ich hasse Jahresrückblicke. Ich finde das so furchtbar. Am Ende des Jahres tümmelt sich das überall. In jeder Zeit im Fernsehen, überall gibt es Jahresrückblicke. Was ist alles passiert? Und dann habe ich das vorgeschlagen, dass wir das mal machen. Und ich wundere mich über mich selbst. Aber die Idee heute ist ja ein bisschen mal zu gucken, was ist eigentlich da? Und wir haben uns zur Vorgabe gemacht, dass wir nicht uns vorher absprechen, worüber wir sprechen, sondern einfach mal noch mal in uns gehen und überlegen. Also jetzt kommt nämlich deswegen auch für mich ganz spannend. Erzähl doch mal, wie war 2025? Was ist passiert? 2025 ist viel passiert. Und ich würde sagen, bei mir war es auch so eine relative Kurve. Ich würde sagen, 2025 hat bei mir relativ gut gestartet. Im Januar war mein Zwischenseminar von meinem freiwilligen Dienst. Das war ein sehr schöner Start im Jahr. Irgendwie viele Leute wiedersehen, irgendwie eine schöne Zeit zusammen haben. Es hat sehr gut geschneit bei uns, wo wir dort waren. Auch wenn der Weg dort hinten absolut irre war, mit sechs Mal Umsteigen irgendwie auf dem Weg dorthin. Dann wurde es auch immer besser, es wurde aber auch immer stressiger. Wenn wir uns das Konfi-Projekt anschauen, das dort auch hochgelaufen ist, ging in die heiße Phase. Wir haben überlegt, wie eine Ausstellung dazu machen. Wir waren mit der Yichun Gemeinde dort sehr stark in Kontakte. Für mich hieß es auch, diese Publikation fertig zu machen. Das Design. Ich erinnere mich im Mai, April, das war schon eine sehr angespannte Zeit. Auf jeden Fall mit sehr vielen To-dos. Aber irgendwie fand ich das total bereichernd. Für mich war es eine tolle Zeit. Wir hatten die Ausstellungseröffnungen in der Yichun Gemeinde, wir hatten die Konfirmation. Ich würde sagen, um den Dreh war es einigermaßen mein Höhepunkt des Jahres. Dann ging es ein bisschen bergab. Weil ich mit wenig Arbeit nicht gut zurechtkomme. Dann war es vorbei. Es war okay. Es war kein kompletter Tiefpunkt des Jahres, aber es ist definitiv nicht das Highlight. Dann eine kleine Phase von gar nichts. Wo ich den Stipendienbewerbungen gesessen habe, das hat natürlich auch viel Raum eingenommen. Dann, würde ich sagen, die letzten paar Monate, wo es die Uni begonnen hat für mich, ging es auf jeden Fall berghoch. Natürlich ein neues Umfeld, neue Leute. Aber irgendwie auch total bereichernd. Menschen, die man jetzt neu kennenlernt, die man vorher nicht kannte, die aber jetzt schon wichtig geworden sind. Viele coole neue Möglichkeiten. Und man weiß, es wird sich in Zukunft noch weiterentwickeln, noch weiter intensivieren. Jetzt einfach eine Zeit, wo ich finde, viele neue Optionen, viele neue Möglichkeiten, die jetzt auch weitergehen. Ich bin dort einfach mal gespannt. Ja, cool. Das war jetzt so dein ganz persönlicher Jahresrückblick mit natürlich vielen Punkten, die ich auch irgendwie mitbekommen habe. Ich habe so überlegt, Interessante, du hast jetzt so ganz persönlich angefangen. Ich habe so überlegt, was bleibt für mich, wenn ich das Jahr so einsortieren würde. In so eine Reihe von Jahren, du weißt ja auch, ich habe schon ein paar mehr Jahre als du. Was war das für ein Jahr? Und was von diesem Jahr wirklich ganz stark bei mir bleibt, ist dieser Wahlkampf, interessanterweise im Frühjahr. Wir haben uns ja auch ein bisschen versucht, da einzubringen, ein bisschen auch mit Aktionen was zu machen. Aber ich weiß wirklich, dass das irgendwie eine aufregende Zeit war. Wir hatten hier diese Wintervorträge, ja auch zum Thema Demokratie fällt nicht vom Himmel, wo es um Kompromisse ging. Aber ich habe gemerkt, als die Wahl irgendwie rum war, ich war richtig erschöpft. Das war ja am Anfang des Jahres. Irgendwie hat mich das doch sehr beschäftigt, wie das alles wird. Und ich bin da rausgegangen, ich kam mir vor, als ob ich selbst einen Wahlkampf gemacht hätte. Und war auch echt ein bisschen vor den Kopf geschlagen. Jetzt gar nicht nur wegen der Ergebnisse, das hat mich natürlich irgendwie auch beschäftigt, aber ich fand es einfach wahnsinnig anstrengend. Und ich glaube auch vom Klima so in unserem Land. Also es war sehr polarisiert. Also es war irgendwie sehr aufgeregt. Menschen hatten auch irgendwie ein bisschen Sorge, vielleicht auch die Parteien hatten Sorgen, wie es für sie so weitergeht, was das irgendwie wird. Es war so als Richtungswahl ausgerufen. Und irgendwie habe ich da so eine echt krasse Anspannung gemerkt. Und gerade auch in den Wochen noch davor, was passiert da alles, auch in den Medien vielleicht. Und das ist mir eigentlich noch nie so passiert. Also das eine Wahl so mich so körperlich mitgenommen hat. Sonst war das immer so irgendwie körperlich und auch geistig irgendwie so beschäftigt hat. Sonst war das so, ich habe mir halt gewählt und da hat sich was verändert und dann war das alles easy. Aber ich habe wirklich eine ganz, ganz große Anspannung da irgendwie so wahrgenommen. Kannst du damit was anfangen? Hast eben schon so skeptisch geguckt. Nee, weil ich es spannend finde, weil ich hatte auch überlegt, okay, was bleibt irgendwie politisch, dieses Jahr bei mir hängen und ich sage die Ältige, ich habe komplett vergessen, dass das Bundesteilswahl war. Also ich erinnere mich natürlich irgendwie an die Wintervorträge. Aber so für mich, das scheint mir schon so weit weg irgendwie. Und ich habe auch irgendwie nachgedacht, vor allem auch irgendwie nicht nur in Deutschland, sondern auch Amerika. So Trump ist ja auch gar nicht mal so lange. Also das scheint mir einfach schon wieder halbe Ewigkeit. Also sowohl irgendwie, dass wir jetzt März als Kanzler haben, das scheint mir ja schon irgendwie, als wenn das schon mindestens irgendwie zwei Jahre her. Deswegen finde ich spannend, dass sich das irgendwie so mitgenommen hat. Weil mich hat das irgendwie gar nicht mal so stark tangiert. Also ich meine, ich erinnere mich, ich habe irgendwie Briefwahl gemacht, aber dann war das Thema für mich auch so ein bisschen durch. Gleich habe ich es weiter verfolgt. Und wir haben ja auch irgendwie darüber gesprochen und darüber geredet. Aber irgendwie sobald es rum war, war es irgendwie rum für mich. Und dann hat es für mich auch gar nicht mehr so eine große Rolle gespielt. Ja, das ist ja irgendwie interessant. Also ich musste nicht so lange kramen, als wir darüber gesprochen haben über die Themen. Da habe ich gesagt, Mensch, da will ich aber auf jeden Fall was zu Bundestagswahl sagen. Es war sofort irgendwie als Thema da, weil mir das so aufgefallen ist. Und danach ist bei mir aber auch irgendwie eine große Lehre, was jetzt irgendwie sonst so politisch war. Natürlich irgendwie immer mal wieder Trump, immer mal wieder irgendwie Israel, Palästina, Russland, Ukraine. Also aber das ist irgendwie schon so gefühlt so ein, ja so wie so ein Level, der irgendwie immer wieder so läuft, aber mit wenig Amplitun ja irgendwie schon ein bisschen, wo das eher für mich diffus wird. Wo ich jetzt gar nicht so sagen kann, woher das war, aber jetzt ein richtig krasser Moment. Klar, irgendwie der Friedensschluss dann in Israel mit der Hamas irgendwie schon. Ich glaube, ich könnte jetzt gar nicht sagen, welchen Monat das war oder zu welcher Zeit das war. Das ist irgendwie so, das wird mir eher schwer. Also sonst gibt es ja manchmal auch so Daten. Es gibt ja auch einen Hang dazu. Daten eben auch 7. Oktober, 9. 9. 11, also after September, klar, 9. November. Also es gibt so Daten, die so wirklich als Daten so stehen, was ja auch eine Form von Erinnerungskultur ist, merke ich immer. Also wenn du irgendwie was magst, gibt dem am besten das Datum. Dann erinnern sich alle und dann kannst du das auch jährlich irgendwie daran, dich daran erinnern. Also das fällt mir auf, dass das total verschwimmt. Also da müsst dich wirklich nachgucken, wann irgendwie da was genau war. Also ich find's spannend, weil ich kann mir Sachen relativ gut mit Ereignissen merken. Also ich erinnere mich beispielsweise als Israel, die eine Iran angegriffen hat. Ich erinnere mich, ich hab keine Ahnung, in welchem Zeitraum das war, Datum, Monat. Ich weiß, das war der Moment, als wir zusammen in Darmstadt waren in der Archivgegern. Dort erinnere ich mich, dass als wir in Darmstadt angekommen sind, dass dort irgendwie die Nachrichten waren, dass das irgendwie gerade Breaking News war. Und also so kann ich mir die Sachen machen, relativ gut verknüpfen. Also nicht über irgendwie Daten oder Monate, sondern irgendwie sehr stark mit persönlichen Erinnerungen und Ereignissen. Das fällt mir irgendwie bei mir sehr stark auf. Ja, das ja oder es gibt manchmal so, ich bin ja auch eher so ein Mensch, der irgendwie so Bilder im Kopf hat, manchmal weiß ich noch, was ich gemacht habe, als ich irgendwas gehört habe. Beim 9-Eleven zum Beispiel habe ich tatsächlich mir Börsen-Nachrichten gucken wollen und war irgendwie komplett überrascht. Als dann ich da nicht irgendwie das sehen, also ich war da früher mal als junger Mensch, doch ein bisschen mehr irgendwie drin. Und das hat mich da sehr interessiert. Und dann kam das und dann weiß ich, habe ich meine damals meine Freunde heute meine Frau angerufen und habe erzählt, oder es war so, sie hat mich angerufen und dann habe ich gesagt, Nisse, ich kann gar nicht telefonieren, das World Trade Center, das brennt. Und sie hat mir danach gesagt, sie fand es irgendwie komplett, das ist ja die blödeste Ausrede, die ich sonst ausdenken kann. Sie hat das irgendwie noch nicht mitbekommen. Und ich war komplett perplex, aber also so verstehe ich. Das kann ich mir auch so Situationen eben auch sehr stark merken und auch häufig Bilder, wo ich irgendwas erfahren habe. Das auch. Aber die Bilder von diesem Jahr, weiß ich nicht, kannst du irgendwie noch ein Bild so aufrufen? Auch so in Deutschland? Also hast du jetzt gesagt Iran? Klar, dieses krasse bombardement von den Atomanlagen. Aber gibt es irgendwie noch noch ein Bild, wo du jetzt sagen würdest, hey, also 2025, das Datum ist drüber und darunter ist irgendwie so ein das ist sowieso ein Bild zusammengesetzt aus verschiedenen Motiven. Gibt es irgendwie so ein Bild, was dir hingewiesen ist? Wie schon sagte ich, ich habe wirklich eher so diese persönlichen Eindrücke im Kopf. Deswegen so wenn 2025 dann wäre so Bilder irgendwie aus meinem Leben und weniger irgendwie politisch. Ist was mir jetzt in letzter Zeit irgendwie noch mal sehr stark aufgefallen ist, das politische natürlich mit dieser Debatte über die Werflich. Klar ist es irgendwie aktuell, klar ist irgendwie schon länger irgendwie so ein bisschen am Brodeln. Ich meine, ich glaube, das beschäftigt mich vor allem, weil ich ja irgendwie dem irgendwie noch der Knobben kommen bin irgendwie um ein paar Jahre. Ich meine, wenn man so will, mein Zivil bei euch geleistet. Ich meine, ich weiß, dass irgendwie viele so ein paar Jahre die jünger sind als ich irgendwie beschäftigt. Ich meine, ich war ja auch in der Schule als Vertretungslehrer. Deswegen so die Schüler, die ich dort hatte, die sind jetzt irgendwie schon unmittelbar betroffen. Deswegen so politisch gesehen ist das irgendwie die Debatte, die mir jetzt irgendwie am meisten im Kopf geblieben ist, aber klar, irgendwie auch weil die sehr aktuell ist. Ich weiß nicht, ob ich mich einfach mehr mit Politik wieder befassen sollte oder ob bei mir das wirklich einfach nicht so stark hängen bleibt. Aber was wäre denn so dein Bild des Jahres? Ja, ist interessant. Ich hatte jetzt ein bisschen mehr Zeit, weil ich dir die Frage gestellte. Ich wüsste jetzt auch gar nicht so sunken krete. Es sind mehr so mehr so Köpfe für dich irgendwie sehr. Also Typen, also Trump auch März, was du gesagt hast, was irgendwie die man auch schon ein bisschen kannte. Aber wo man sich gefragt hat, was sind das genau für? Wie schlagen die sich irgendwie so im Amt und wie wird das? Und ich glaube, da habe ich jetzt ein klare Bild irgendwie bekommen. Aber so so einen epischen Moment, wo ich jetzt sagen würde, genau das ist es. So im Sinne von Kniefall oder so ein so ein so ein epochales Bild, dann bin ich tatsächlich doch auch wieder bei den eher bei den persönlichen Dingen. Und da war für mich die Stolper Steinverlegung hier mit unserem Projekt für Jakob Horowitz und seine Familie, den Rabbina in der Unterlindau. Das war so ein ganz ganz dichter Moment, einfach weil es auch emotional dicht war. Wir waren ja da zusammen mit den Angehörigen wirklich aus aller Welt und wir, die Jugendlichen da davon erzählt haben, auf Englisch ganz zu reden. Also das hat wirklich im Vorfeld schon gedacht, das wird bestimmt emotional. Aber ich war dann doch auch echt überwältigt, muss ich sagen, innerlich. Oder natürlich ein anderes Bild jetzt in der Paulskirche, als wir da auch das Projekt vorstellen durften und zwei unserer Ex-Confis da das vorgestellt haben. Also das war schon wirklich bewegend, also auch diesen ganzen Kontext zu merken, aber dann auch irgendwie auch zu spüren, was auch so ein Projekt eben auslösen kann. Also das das nehme ich auf jeden Fall ganz stark mit von diesem Jahr, auch so als Bilder. Ja, das ist ja vor allem mit dem Projekte ist irgendwie auch eine krasse Entwicklung. Also ich kam ja schon mitten in das Projekte rein. Ich erinnere mich meine erste Stunde, das war noch letztes Jahr, aber wo ihr dann irgendwie bei den Fenster gesprungen habt und dann einer der Ex-Confis irgendwie nach vorne gegangen ist und dann irgendwie erklärt hat, wie die Fenster damals ausgesehen haben. Und ich erinnere mich, ich saß da nicht, bin ich hier gelandet. Ich dachte, es kommt viel unterricht und jetzt muss ich irgendwie sonst was für historische Fakten und so was aus, wenn ich lernen. Und Architektur. Und Architektur, also nix liegt mir fern als Architektur. Aber dann irgendwie so diese ganz langsamen Entwicklung von irgendwie wir gucken mal die Frankfurt-History-App an. Wir machen dann Rundgange raus. Dann irgendwie als die Ergebnisse irgendwie immer konkreter wurden. Die Legosnagore fertig wurde, die Minecraftsnagore und so weiter und so fort. Und das die Idee dann ja von dir kam, du willst es irgendwie zeigen. Erst das jüdische Museum, das war ein bisschen schwieriger. Aber dann die jüdische Gemeinde, die irgendwie direkt auf Angesprungen ist, auf das Bibelhaus und dann irgendwie diese Entwicklung. Also dann waren wir auf einmal dabei, eine Ausstellung zu kuratieren. Und dann hat sich das irgendwie immer weiter entwickelt und immer weiter fortgeschaukelt. Wir haben Rundgang gemacht durch das Westen. Dann haben wir eine Ausstellung gearbeitet. Dann war die irgendwie fertig. Wir hatten dann die Ausstellungseröffnung mit auch der Kirchenpräsidentin Christiane Tietz, was auch einfach krass war, im Ignaz Bubes Gemeindezentrum. Dann war irgendwie die Konfirmation. Dann hatten wir die Stolberstein Verlegung und dann war wieder irgendwie Ausstellungseröffnung und dann wurden wir in die Paulskirche eingeladen. Also ganz, ganz viele Sachen irgendwie, die sich irgendwie so summiert haben. Jetzt haben wir auch den Dreh vom Hessischen Rundfunk hier über das Projekt. Also ich finde es krass, weil ich finde, das zeigt irgendwie, auch wenn es schon ein bisschen 2024 begonnen hat, aber wir haben so eine kleine Idee. Also meinst du, war eigentlich so eine WhatsApp Nachrichte, so, hey, wollt ihr mal was dazu machen? Wie so ein kleiner Funke, so ein großes Feuernfachen kann. Das fand ich irgendwie sehr, sehr krass. Ja, und ich glaube, das ist auch ein bisschen das, was ich so persönlich, glaube ich, mitnehme. Das ist ein Jahr auch des Wachstums war auch für mich ganz stark, wo ich auch nochmal Dinge entdeckt habe und auch Dinge neu gemacht habe. Also du hast es schon angesprochen, wo wir plötzlich da diese Rollups für diese Ausstellung gemacht haben. Also das war auch jenseits meiner Komfortzone, noch nicht in der Panikzone, aber so im Wachstum natürlich, also wo ich mich viel da bewegt habe und nicht nur im Komfortbereich unterwegs war. Und das fand ich eigentlich challenging, also wirklich herausfordernd. Wir hatten wirklich Tage, wo wir hier, ja, dann auch innerhalb von von wenigen Minuten oder eine halbe Stunde irgendwie noch was schnell irgendwie regeln mussten. Und ich finde so, das klingt jetzt ein bisschen selbstverliebt, nein, aber ich finde, wir haben gute Entscheidungen getroffen. Und auch manchmal gegen den Rat von anderen, wo wir, wie gesagt, haben, lass uns das doch so machen. Und wir hatten beide irgendwie den einen, das ist eine gute Idee. Und dann haben andere gesagt, ne, macht das nicht, macht auf keinen Sinn. Es braucht keinen Mensch. Und dann haben wir es gemacht und im Rückblick würde ich auch sagen, haben wir vieles richtig gemacht. Also bestimmt nicht alles. Und klar, das passiert auch nicht und es passieren auch Fehler. Das ist klar. Aber ich finde so in der Summe ist uns da ziemlich viel ganz gut gelungen. Also das finde ich auch so. Wir haben irgendwie dran geglaubt oder haben es auch für uns gemacht. Vielleicht auch. Also ich glaube, das ist bei dem Projekt ja auch das Interessante. Wir haben es ja nicht gesagt, wir wollen eine riesige Öffentlichkeit damit erzeugen, sondern erst mal hatten wir damit Spaß und die Jugendlichen auch. Also ein schwieriges Thema. Aber wir haben wirklich irgendwie hat uns das motiviert. Wir haben das damit gemacht, haben die Jugendlichen damit auch angesteckt ein bisschen, die haben uns wieder begeistert. Und dann ist das, hat es dadurch irgendwie an Strahlkraft gewonnen. Also ja, interessant, dass wir jetzt eigentlich über das Jahr sprechen wollen. Jetzt doch voll viel im Konkribrojekt sind. Aber natürlich, das war eben das Projekt für, glaube ich, für uns auch in diesem Jahr. Ja, ich meine, das hat ja angefangen. Eigentlich schon viel früher, bevor ich kam. Aber sagen wir, seit September, wo ich dann da war, hat es sich bis Ende Mai, Anfang Juni hingezogen. Also bis zur letzten Ausständseröffnung im Bibelhaus so richtig. Dann war eine Zeit lang so ein bisschen ruhiger. Und dann kam eben auch die Einladung von der Polskirche und der Sommer-HR und alles. Also es hört irgendwie nicht auf. Klar, das hat einfach extrem viel Raum eingenommen. Und zwar irgendwie extrem viel Arbeit. Gerade wie schon gesagt, irgendwie so April, Mai. Es war schon irgendwie so die Zeit, wo es wirklich extrem aufwendig war. Und wo wir wirklich irgendwie tagelang zusammen saßen und überlegt haben mit den Roll-ups, wie wir das irgendwie am besten machen und dort Sachen vorbereitet haben, korrigiert haben. Also ich erinnere mich, wie viele Korrekturschleifen das am Ende dann hatte. So wo dann immer noch irgendwie Sachen waren. Aber ja, aber das ist ja irgendwie auch. Das zeigt ja irgendwie auch, wie wichtig das Projekt war. Nicht nur für uns, sondern auch für die Gemeinde. Also das ist ja nur so groß geworden, weil es irgendwie dann auch auf so großes Feedback gestoßen ist. Und eben auch größer als auf positives Feedback. Also ich erinnere mich nicht irgendwie an eine negative Rückmeldung diesbezüglich. Es war einfach toll, wie viel positive Resonanz das bekommen hat. Nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern dass Leute gesagt haben, cooles Projekt dazu tragen wir auch noch was bei. Und zwar völlig selbstlos. Also die uns ja irgendwie Tipps gegeben haben und Hinweise und mitgearbeitet haben. Auch ein Stück weit den Weg mit begleitet haben. Aber einfach weil sie irgendwie Lust darauf hatten. Und das finde ich eigentlich was, was mir auch aus einem beruflichen Kontext irgendwie neu war. Also dass viele das so positiv begleitet haben und nicht irgendwie erst mal Bedenken gehabt haben und gesagt habe