Freikirchlich · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
The Harvest Within The Harvest: Confronting Backsliding In The Inner Courts
ohne Namen ·
The Church of Pentecost – General Headquarters, Ghana ·
2026-09-10
· Accra
· Quelle
Fürsorge · Hauptbotschaft
Gemeinschaft · tragend
Umkehr · tragend
Die Kirche muss ihre inneren Strukturen und ihre Fürsorgepraxis grundlegend überdenken, um abgefallene Gläubige durch aktive Nachbetreuung und heilende Gemeinschaft zurückzugewinnen, anstatt sie als statistische Verluste zu betrachten.
Die Mission hat daher eine Lücke aufgedeckt, die gezieltes Handeln erfordert. Die Evangelisation darf nicht enden, wenn eine Person auf einen Altaraufruf reagiert.
Der Text reflektiert die Ergebnisse einer Pfingstjugendmission im Distrikt Twifo Kybei, bei der viele Teilnehmer als abgefallene Christen identifiziert wurden. Der Autor argumentiert, dass der geistliche Abfall oft ein langsamer Prozess ist, der durch das Versagen der Gemeinde in der Fürsorge und Nachbetreuung begünstigt wird. Er fordert die Kirche auf, ihre 'inneren Höfe' zu prüfen und sicherzustellen, dass sie Orte der Heilung und Stärkung sind, anstatt Wunden zu vermehren. Zentrale Forderungen sind die aktive Suche nach Verlorenen, die geistliche Mentorenschaft und die Entwicklung einer sensiblen Führung, die abdriftende Mitglieder erkennt. Die Botschaft betont, dass Evangelisation nicht mit dem ersten Kontakt endet, sondern durch kontinuierliche Gemeinschaft und Fürsorge fortgesetzt werden muss. Der Text ruft dazu auf, die 'Ernte innerhalb der Ernte' zurückzugewinnen und die Gemeinde zu einem Schutzraum für Schwache und Verwundete zu machen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
- Wo sitzt das Übel?
-
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
- Was hilft dagegen?
-
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
- Wohin geht die Geschichte?
-
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- Die inneren Höfe der Kirche auf ihre Funktion als Schutz und Heilungsort prüfen (gesellschaftlich)
- Abdriftende Mitglieder durch Besuche, Gebet und Mentorenschaft begleiten (zwischenmenschlich)
- Nach denjenigen gehen, die die Gemeinde verlassen haben (zwischenmenschlich)
Genannte Stellen
Lukas 15,4 · Hebräer 2,1 · Psalm 27,4 · Hesekiel 34,4 · Hosea 14,4 · Lukas 15,20 · Johannes 21,17
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 2
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Lektionen aus der gerade beendeten Pfingstjugendmission
Lukas 15,4 – „Welcher unter euch, der hundert Schafe hat, wenn er eines davon verliert, lässt die neunundneunzig auf der Weide und geht nicht hin nach dem verlorenen, bis er es findet?“
Es gibt Momente, in denen Gott uns in das Feld sendet, um anderen zu predigen, nur damit das Feld uns seinerseits predigt. Die gerade beendeten Pfingstjugendmissionen im Distrikt Twifo Kyebi waren ein solcher Moment. Wir gingen mit dem Evangelium auf den Lippen hinaus, in der Erwartung, auf Menschen zu treffen, die das Hören über Jesus brauchten, doch die Mission brachte uns mit einer schmerzhaften Realität konfrontiert: Viele der Seelen, auf die wir trafen, waren Menschen, die einst mit Christus gewandelt, aber abgefallen waren.
Dies sollte uns nicht mit den erfassten Zahlen oder den abgeschlossenen Aktivitäten zufriedenstellen. Es sollte uns beten lassen. Es sollte die Kirche zurück zum Altar treiben, mit einer Frage, die nicht beiläufig beantwortet werden kann: Was geschieht mit den Menschen, die wir einst versammelt haben?
Eine Seele wacht in der Regel nicht eines Morgens auf und beschließt, Gott vollständig aufzugeben. Hinter dem Abgang steht oft eine Reise. Das Feuer beginnt zu erlöschen. Das Gebet wird zur Last. Das Wort verliert seine Süße. Die Gemeinschaft wird zur Option. Eine Kränkung wird aufbewahrt, statt vergeben zu werden. Eine Wunde wird verborgen, statt geheilt zu werden. Ein Kompromiss wird in Betracht gezogen, statt abgewehrt zu werden.
Langsam bewegt sich das Herz, bevor die Füße die Kirche überhaupt verlassen. Hebräer 2,1 gibt daher eine feierliche Warnung: „Wir müssen umso eifriger Acht geben auf das, was wir gehört haben, damit wir es nicht etwa verlieren.“ Sie rutschen weg – das ist die Sprache der Schrift. Manchmal gibt es keinen dramatischen Abgang. Es gibt lediglich ein allmähliches Davondriften.
Und hier muss die Kirche nach innen schauen. Der Innenhof der Kirche sollte eine Wohnung der Gegenwart Gottes und ein Schutz für sein Volk sein. Davids Verlangen war es, „dass ich im Hause des HERRN wohnen möge alle Tage meines Lebens“ (Psalm 27,4). Das Haus Gottes sollte ein Ort sein, an dem ein Gläubiger geistliche Nahrung, Gemeinschaft, Zurechtweisung, Ermutigung und Kraft findet, die Reise fortzusetzen.
Aber wenn diejenigen, die einst unter uns wohnten, nun zerstreut sind, müssen wir das Umfeld, das wir geschaffen haben, gebetlich prüfen. Sind unsere Innenhöfe zu Orten geworden, an denen Menschen gestärkt werden, oder zu Orten, an denen Wunden vermehrt werden? Haben wir Raum geschaffen, damit der ringende Gläubige Hilfe sucht? Bemerkten unsere Leiter und Mitarbeiter, wenn jemand anfängt, sich zurückzuziehen? Verfolgen wir diejenigen, die verschwinden, oder ersetzen wir sie einfach und fahren mit dem Programm fort?
Hesekiel 34,4 bringt eine ernste Warnung an die Hirten: „Die Kranken habt ihr nicht gestärkt, und das Kranke habt ihr nicht geheilt, und das Gebrochene habt ihr nicht verbunden, und das Verirrte habt ihr nicht zurückgebracht, und das Verlorene habt ihr nicht gesucht.“ Diese Schrift stellt der Kirche ein Dienstwerk vor, das nicht vernachlässigt werden kann: stärken, heilen, verbinden, zurückbringen und suchen.
Der Abtrünnige ist keine Statistik. Der Abtrünnige ist eine Seele. Er oder sie hat einen Namen, eine Geschichte, eine Familie, eine Berufung und ein Schicksal. Hinter der Person, die aufgehört hat, in die Kirche zu gehen, mag eine Wunde sein, die niemand bemerkt hat. Hinter der Person, die nicht mehr betet, mag ein Kampf sein, den niemand kannte. Hinter der Person, die in die Welt zurückgekehrt ist, mag ein Herz sein, das darauf wartet, dass jemand nach ihr sucht.
Die Haltung Gottes gegenüber dem Abtrünnigen wird wunderschön in Hosea 14,4 erfasst: „Ich will heilen ihren Abfall, ich will sie liebhaben frei.“ Wenn Gott sagt: „Ich will heilen“, dann muss die Kirche nicht nur fragen, warum die Person fiel; wir müssen auch fragen, wie wir ihnen helfen können, aufzustehen.
Die Geschichte des verlorener Sohnes macht dies noch deutlicher. Als er zurückkehrte, stand sein Vater nicht am Tor und rezitierte seine Versäumnisse auf. Er lief ihm entgegen (Lukas 15,20). Wiederherstellung war die Antwort des Vaters auf die Buße. Die Kirche muss dieses gleiche Herz besitzen. Unsere inneren Höfe müssen Orte sein, an denen der zurückkehrende verlorene Sohn Heiligkeit ohne Heuchelei, Korrektur ohne Grausamkeit und Gnade ohne Kompromisse erfahren kann.
Die Mission hat daher eine Lücke aufgedeckt, die gezieltes Handeln erfordert. Die Evangelisation darf nicht enden, wenn eine Person auf einen Altaraufruf reagiert. Die Arbeit setzt sich durch Nachbetreuung, Jüngerschaft, Gemeinschaft, Gebet, Besuche und geistliche Mentorenschaft fort. Jesus sagte zu Petrus: „Weide meine Schafe“ (Johannes 21,17). Wir können nicht leidenschaftlich darauf bedacht sein, Menschen in die Kirche zu bringen, während wir es versäumen, sie im Glauben zu halten.
Unsere lokalen Gemeinden müssen zu Orten werden, an denen Menschen über ihre Anwesenheitszahlen hinaus bekannt sind. Leiter müssen die geistliche Sensibilität entwickeln, um diejenigen zu erkennen, die abdriften. Mitarbeiter müssen lernen, über Programme hinaus in das Leben der Menschen zu gehen. Mitglieder müssen bereit sein, anzurufen, zu besuchen, zu beten und bei denen zu stehen, die kämpfen.
Die Pfingstjugendmissionen haben uns daran erinnert, dass die Ernte nicht nur der Fremde ist, den wir auf der Straße treffen. Manchmal ist die Ernte der Bruder, der einst neben uns saß, die Schwester, die einst mit uns diente, oder der junge Mensch, der einst für Gott brannte, aber still verschwunden ist.
Die Mission mag geendet haben, aber eine andere Mission ist dringend geworden: die Ernte innerhalb der Ernte zurückzugewinnen.
Mögen unsere inneren Höfe eine Wohnung und ein Schutz für die Verlorenen, die Schwachen, die Verwundeten und die Abtrünnigen sein, anstatt einer Gefahrenzone, die sie noch weiter von uns entfernt.
Lasst uns nicht nur diejenigen zählen, die gekommen sind. Lasst uns nach denen gehen, die gegangen sind.
Geschrieben von Christian Entsie Adams (PIWC Dunkwa-On-Offin)
Der Beitrag „Die Ernte innerhalb der Ernte: Die Konfrontation mit dem Abfall in den inneren Höfen“ erschien zuerst auf THE CHURCH OF PENTECOST.
Wortlaut im Original
Lessons from the Just-Ended Pentecost Youth Mission
Luke 15:4 – “ What man of you, having a hundred sheep, if he has lost one of them, does not leave the ninety-nine in the open country and go after the one that is lost, until he finds it ?”
There are moments when God sends us into the field to preach to others, only for the field to preach back to us. The just-ended Pentecost Youth Missions in the Twifo Kyebi District was one such moment. We went out with the Gospel on our lips, expecting to encounter people who needed to hear about Jesus, but the mission brought us face to face with a painful reality: many of the souls we encountered were people who had once walked with Christ but had fallen away.
This should not leave us satisfied with the numbers recorded or the activities completed. It should leave us praying. It should drive the Church back to the altar with a question that cannot be answered casually: What is happening to the people we once gathered?
A soul does not usually wake up one morning and decide to abandon God completely. There is often a journey behind the departure. The fire begins to diminish. Prayer becomes a burden. The Word loses its sweetness. Fellowship becomes optional. An offence is preserved instead of forgiven. A wound is hidden instead of healed. A compromise is entertained instead of resisted.
Slowly, the heart moves before the feet ever leave the Church. Hebrews 2:1 therefore gives a solemn warning: “ We ought to give the more earnest heed to the things which we have heard, lest at any time we should let them slip .” They slip — that is the language of Scripture. Sometimes there is no dramatic departure. There is simply a gradual drifting away.
And this is where the Church must look within. The inner court of the Church should be an abode of God’s presence and a covering for His people. David’s desire was, “ that I may dwell in the house of the LORD all the days of my life ” (Psalm 27:4). God’s house ought to be a place where a believer finds spiritual nourishment, fellowship, correction, encouragement and strength to continue the journey.
But if those who once dwelt among us are now scattered, we must prayerfully examine the environment we have created. Have our inner courts become places where people are strengthened, or places where wounds are multiplied? Have we made room for the struggling believer to seek help? Do our leaders and workers notice when someone begins to withdraw? Do we pursue those who disappear, or do we simply replace them and continue with the programme?
Ezekiel 34:4 presents a serious warning to shepherds: “ The diseased have ye not strengthened, neither have ye healed that which was sick, neither have ye bound up that which was broken, neither have ye brought again that which was driven away, neither have ye sought that which was lost .” This Scripture places before the Church a ministry that cannot be neglected: strengthen, heal, bind, bring back and seek.
The backslider is not a statistic. The backslider is a soul. He or she has a name, a history, a family, a calling and a destiny. Behind the person who has stopped attending church may be a wound nobody noticed. Behind the person who no longer prays may be a battle nobody knew about. Behind the person who has returned to the world may be a heart waiting for somebody to come looking.
God’s attitude towards the backslider is beautifully captured in Hosea 14:4: “ I will heal their backsliding, I will love them freely .” If God says, “ I will heal ,” then the Church must not merely ask why the person fell; we must also ask how we can help them rise.
The story of the prodigal son makes this even clearer. When he returned, his father did not stand at the gate rehearsing his failures. He ran towards him (Luke 15:20). Restoration was the father’s response to repentance. The Church must possess that same heart. Our inner courts must be places where the returning prodigal can encounter holiness without hypocrisy, correction without cruelty, and grace without compromise.
The mission has therefore exposed a gap that demands intentional action. Evangelism must not end when a person responds to an altar call. The work continues through follow-up, discipleship, fellowship, prayer, visitation and spiritual mentorship. Jesus told Peter, “ Feed my sheep ” (John 21:17). We cannot be passionate about bringing people into the Church while being careless about keeping them in the faith.
Our local churches must become places where people are known beyond their attendance numbers. Leaders must develop the spiritual sensitivity to recognise those who are drifting. Workers must learn to reach beyond programmes and into people’s lives. Members must be willing to call, visit, pray and stand with those who are struggling.
The Pentecost Youth Missions has reminded us that the harvest is not only the stranger we meet on the street. Sometimes, the harvest is the brother who once sat beside us, the sister who once served with us, or the young person who once burned for God but has quietly disappeared.
The mission may have ended, but another mission has become urgent: to recover the harvest within the harvest.
May our inner courts become an abode and covering for the lost, the weak, the wounded and the backslider, rather than a danger zone that pushes them further away.
Let us not only count those who have come. Let us go after those who have gone.
Written by Christian Entsie Adams (PIWC Dunkwa-On-Offin)
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