Die bewusste und dankbare Akzeptanz aller Tage, unabhängig von ihrer äußeren Beschaffenheit, führt zu innerer Toleranz und befreit von der Dualität von Freude und Leid.
Der Text referiert auf das Zen-Kōan 'Jeder Tag ist ein guter Tag' aus dem Hikiganroku und nutzt es als Leitmotiv für die Bewältigung aktueller Unsicherheiten. Der Sprecher illustriert die Anwendung dieser Einsicht anhand einer persönlichen Anekdote über eine Fußverletzung, die seine Reisepläne nach La Palma vereitelte. Er vergleicht sein Leiden mit der historischen Erzählung, wie der Zen-Meister Umon durch einen gebrochenen Bein durch seinen Meister zur Erleuchtung kam. Die zentrale Botschaft ist, dass die Akzeptanz aller Lebensumstände, ob angenehm oder schmerzhaft, eine Übung in Nicht-Dualität und innerem Frieden darstellt. Der Text betont die Dankbarkeit gegenüber dem Leben und die Überwindung des inneren Kritikers. Es wird darauf hingewiesen, dass selbst Kriege und persönliche Verluste in die Perspektive des 'guten Tages' integriert werden können. Die Erzählung schließt mit der Beschreibung des Todes von Umon, der friedlich im Lotussitz starb, was die Gelassenheit gegenüber dem Ende unterstreicht.
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Sen, der Podcast von Chukka Sangha. Im Hikiganroku, eine der beiden berühmtesten Kohansammlungen, da steht in Nummer 6, um uns jeder Tag ist ein guter Tag. Naja, darüber habe ich schon oft gesprochen. Aber ich erwähne es mal wieder, weil wir ja so aufregende Zeiten zur Zeit durchleben, wo viel für uns oft Unverständliches in der Welt passiert und wir es schwierig haben, uns zu orientieren. Der berühmte Sen-Meister Umon, der hat halt seine Versammlung begrüßt. Umon begrüßte die Versammlung und sagte, ich frage dich nicht nach den Tagen vor dem 15. des Monats, der war ja gerade, aber was ist mit denen nach dem 15.? Komm und sag mir etwas zu diesen Tagen und dann gab er sich selbst die Antwort. Jeder Tag ist ein guter Tag. Genau, und was heißt das nun? Jeder Tag ist ein guter Tag. Ja, ihr könnt euch bequem hinsetzen. Es scheint so, als ob das Kohren nach den Tagen der Vergangenheit fragt und nach den Tagen der Zukunft. Aber das Kohren fragt nur nach dem Tag der Gegenwart, nach dem Hier-Jetzt-Tag. Und der Hier-Jetzt-Tag, der mag ganz unterschiedlich sich für uns gestalten. An meinem großen See meines rechten Fuß, da habe ich mich vor einiger Zeit geschnitten. Der Schnitt ist noch nicht ganz verheilt. Also wenn ich hier hin mache, dann spüre ich, dass da noch was fehlt. Und zu diesem Schnitt ist es gekommen, weil ich Tag, als ich nach La Palma abreißen wollte oder abgereist bin, da wollte ich noch, noch schnell, noch schnell ein Glas Honig von unserem Imker holen, der im Lebensgarten lebt. Und er hat da seine Gläser ausgestellt und gesteht dann Preis dran, 7 Euro. Und kann man also das Geld reintun und sich zum Glas Honig daraus holen. Ich wollte mir gerne ein Glas Honig mitnehmen nach La Palma, von meinem Lebensgarten Honig. Wo ich jeden Morgen ein Glas Honigwasser mir mache, nachdem ich meine Zitrone getrunken habe. Mein Kardiologe und Arzt, der hat mich gefragt, haben sie sich eigentlich gegen Grippe entflassen? Ich habe gesagt, nein, der gesagt, das ist irrational. Die Grippeimpfung ist völlig harmlos, erprobt und sie schützt wirklich vor der Influenza. Und die ist ja jetzt auch tatsächlich wütend, ja jetzt gerade in Deutschland. Also es ist irrational, dass sie das nicht tun. Ich habe gesagt, nein, ich mache es nicht. Meine Tochter Anna, selbst Ärztin, Papa, ich impf dich gegen Grippe, habe ich mich nicht impfen lassen. Warum ich vertraue auf meine eigene Prophylaxe den Saft einer Zitrone auf nüchternen Magen morgens getrunken und anschließend den Rest aus der Zitronenschale ausgepresst in Honigwasser? Das ist meine Art der Prävention und natürlich ist das irgendwo irrational. Was soll das machen mit meinem Immunsystem, was besser ist als eine Schutzimpfung? Na gut, also so ein Glas wollte ich mir holen und ich war schon in Aile und habe gepackt und so. Und musste nach Hamburg fahren zu dem Flugzeuger. Und dann bin ich da zu meinem Nachbarn gelaufen und sehe schon da die Honiggläser hinter der Tür, macht die Tür auf. Und ich stolpeir irgendwie mit meinen Birkenstocks an Dahlen und der hatte so eine scharfe Stahlkante an der Türschwelle. Und da habe ich mich so richtig in den Zee geschnitten und da blutete wie Sau und ich dachte eigentlich müsste das genäht werden oder sowas. Aber ich war ja nun schon in Aile und mal eben, dabei ist es passiert. Das sind immer diese gefährlichen Augenblicke im Leben, mal eben. Also bin ich an meinen Apothekenstranken, habe irgendein Pflaster raus drauf gemacht, Strom und Schuhe mit so ins Auto gesetzt. Mit diesem wahnsinnig schmerzenden Fuß bin ich dann nach Hamburg gefahren, um da meinen Flieger zu besteigen. Und da ich ja nun die Wunde nicht so versorgt habe, wie das ärztlicherseits sicher empfohlen worden wäre, hatte ich damit bis heute zu tun. Also meine Freundin Emmi, die hat sich hingebungsvoll diesem Schnitt da gewidmet. Es war richtig ein tiefer Grad und ich habe ja irgendwie auch eine Erztefobie. Also ich bin nicht damit irgendeinem Arzt gegangen, weil man ja nicht oft was Gutes über sich erfährt, wenn man zum Arzt geht. Meistens sind das schwierige Nachrichten. Naja, jeder Tag ein guter Tag, da muss man vielleicht sowas einstecken, aber in der Stimmung war ich nicht. Aber ich habe Fotos gemacht von meinem C und ich habe einen guten Freund, Lutz Müller, der ist Handjerog und dem habe ich die Fotos in gewissen Abständen geschickt. Und der sagte mir, dass allerwichtigste Sterealheiten, Pflaster drauf und so. Das habe ich bis heute gemacht. Und jetzt nur noch ein ganz kleines Stückchen offen. Also beim nächsten Session kann ich hier wiederum springen wie Hulle. Na gut, ja ich erwähne das, weil natürlich jeder Tag ein guter Tag. Also ich konnte natürlich die erste Zeit überhaupt gar nicht gehen. Ich habe dann mit so einem orthopädischen Schuh besorgt, der ist so ungefähr 10 cm höher als normal. Da kann man den Zehen nicht drin bewegen, da kann man nur so ein bisschen hin und her klappen. Und da konnte ich dann auch in Losianos durchaus mich bewegen bis zum nächsten Café und dann Café trinken und so. Aber das, was ich ursprünglich geplant hatte, ein schönen Wanderurlaub, der ist ins Wasser gefallen. Und ja, also so ein Versäumnis wie es mir passiert ist, dem muss man dann doch mit einiger Übung erstmal die schönen Seiten abgewinnen. Ich habe das schon so gesehen, also akzeptier das mal und nimm's mal an und so. Und so bin ich auch ganz gut da durchgekommen. Und irgendwie hat es mich auch an Umon erinnert. Umon, als der noch ein junger Mönch war, da ist er zu seinem damaligen Meister gegangen und hat da dreimal bei dem an die Tür geklopft und der hat ihn nicht reingelassen. Er verschwindet und so. Und beim dritten Mal hat der Meister da die Tür aufgemacht, ihn am Kragen gepackt und gesagt, sprich, sprich! Umon war verdutzt, konnte nicht sagen und der Meister den von sich gestoßen und gesagt, du tauge nicht zau ab. Und gleichzeitig hat der Meister die Tür zugeschlagen und dabei hat er Umon das Bein gebrochen. Umon ging's also noch ein bisschen schlimmer als mir. An der Türschwelle ja peng, Tür zugegnallt. Und übrigens von dem Zeitpunkt an blieb sein Bein verkrüppelt. Also es ist nie wieder so richtig zugewachsen bei einem Bier. Ich hab Hoffnung. Es klappt schon noch, ne? Aber bei Umon hat es sich geklappt. Und trotzdem hat er es mit Freunden hingenommen, weil er nämlich tiefe Einsicht hat. Es war sein Anstoß zur Erleuchtung. Und die alten Meister hatten manchmal so barische Vorgehensweisen. Die könnte man heute nicht mehr anwenden, weil das würde verschiedene gesellschaftliche Institutionen auf den Plan rufen. Und man würde da womöglich Strafverfahren oder sowas kriegen. Also heute müssen sich die Sendmeister zurückhalten. Sie können vielleicht mal einen Schrei ausstoßen. Aber selbst das ist grenzwertig. Und können die Nachbarschaft zu fragen nach dem geistig Zustand dieses Menschen bewegen. Ja, also. Aber bei Umon hat es halt gewerkt. Und der wurde ein berühmter Sendmeister. Und wie mein Lehrer sagte, Umon ist the Emperor of Sin. Obwohl seine Schule nach 200 Jahren nach seinem Tod erlöschen ist, galt er als unüberträfliches Sendgenie. Und sein Geniebestand vor allem darin, dass er so Einwort Antworten gegeben hat. Da fragt jemand, was ist der Buddha und Umon sagt? Kann sie denn ein vertrockneter Scheißstock? Da muss man erstmal in den Schmuck. Da haben wir hier so ein verehrungswürdiges Bild. Plötzlich ist das ein Scheißstock. Was heißt das? Und in diesem Sinne war Umon ganz oft ganz kurz. Und auch dieses jeder Tag ein guter Tag ist ja auch eine sehr kurze Antwort. Ja, die führt uns in die Welt der Nichtdualität. Weil wenn jeder Tag ein guter Tag ist, jeder Tag der bietet vielleicht freudige Sachen, traurige Seiten und dann zu sagen, tja, jeder Tag ein guter Tag, schon Training. Aber es ist wirklich keitsgemäß. Vor ein paar Tagen ist die Mutter meines Schwiegersons gestorben. Jeder Tag ein guter Tag, ja. Hier im Lebensgarten sind in letzter Zeit viele Kinder geboren. Jeder Tag ein guter Tag. Es passieren schöne Dinge, die wir angenehm finden. Es passieren unangenehme Dinge. Und trotzdem zu sagen, alles nehme ich aus den Händen des großen Lebens dankbar entgegen. Selbstkriege, selbst kreibedingtes Leid nehme ich an. Das ist eine großartige Übung, wenn wir das schaffen. Es ist eine Friedensübung, wenn wir das wirklich ernsthaft hinkriegen. Ja, und deshalb bin ich um einen sehr dankbar für diese Antwort, die er da gegeben hat, weil sie uns dazu veranlasst, dass so seines Lebens mit all seinen Seiten man wie oft ihr hadert mit dem Leben, mit euch selber. Das ist ja meistens der schlimmste Kantonist, mit dem wir es zu tun haben, wir selbst. Wir haben so ein eingebaute Instanz, den inneren Kritiker. Jeder von uns hat den durch seine Sozialisation irgendwie mitbekommen. Er kommentiert immer alles Mögliche, was wir so tun. Selbst wenn wir hier sitzen, auf so viel zu denken, hat er gute Ratschläge für uns. Wie können wir damit sein? Können wir das akzeptieren? Können wir damit gelassen sein? Ja, das ist die Kunst unserer Übung hier. Von Umond gibt es noch ein anderes schönes Chor, was ich sehr liebe. Da kommt so ein verzweifelter Mönch zu ihm, der ist schon alt. Er möchte eigentlich nicht fragen, wie geht es denn nun weiter, wenn man hier so klapprig wird und nicht mehr richtig sitzen kann, nicht mehr richtig gehen kann. Und der Mönch, der fragt aber nicht, was soll ich machen, sondern er sagt, bricht im Bild, was wird sein, wenn Bäume verdorben und Blätter fallen? Er meint sich selbst. Er ist einer von diesen Bäumen, die verdorben und wo die Blätter fallen. Prise, das schön das Bild des Baumes mit den Blättern, die schon anfangen zu verwägen und vom Baum abzufallen und dann fähig der Wind da rein und wirbelt die um den Baum herum und wirbelt die weg, wenn die Umgebung des Baumes, so geht es uns auch eines Tages. Das wäre die gute Lösung, dass die Blätter von uns, die uns mal ernährt haben, dass wir die verlieren, dass sie sich mit der Umgebung verbinden, dass das, was mal zu uns gehörte, mit dem Wind des Lebens sich verbreitet und an anderer Stelle Leben erzeugt, Fruchtbarkeit erzeugt. Es war ein tröstliches Bild, was uns zurückwirft auf die Tatsache, dass wir mit allem verbunden sind, was immer passiert. Ja, war es, wenn wir die goldene Brise verkörbern werden, der Gang der Dinge und dann ist wie Umann selber gestorben ist. Umann ist an meinem Geburtstag gestorben, allerdings im Jahre 949. Zum Ende der Tang-Dynastie, er war ja 85 Jahre alt und es wird berichtet, dass sein Inji ihm heißes Wasser reichte und er sagt, ne, lass mal, mir geht es gut, alles in Ordnung, trink du lieber selber was. Und bis jetzt später sagt er, nimm mal ein Stück Papier und schreibe jetzt einen Abschiedsbrief an den Kaiser. Dann hat er diesen Abschiedsbrief an den Kaiser dektiert und schließlich hast er noch ein anderes Dokument, nämlich mit der Weisung an seine Mönche, seine Sanga. Ich will nicht, dass nach meinem Tod, nach weltlicher Art, Trauertleider getragen werden und Weglagen erhoben werden. Das entspreeche einer Verletzung der Gebote des Buddha und brechte Unheil über die Send Tradition. Er überdrucker noch seine Lehrbefugnis an Jichyan und dann setzte er sich hin und am 10. Mai morgens da verließ der Meister diese Welt, heißt es. Und er hatte seine Mönche aufgefordert, obwohl er ja so, mit seinem Bein so Schwierigkeiten hatte, ihn in den Voll Lotus zu setzen. Er hat es auch selber noch gemacht, aber sie sollten ihn voll Lotus sitzen lassen. Und er hat gesagt, wenn er stirbt, möchte er gerne, dass er in seiner Hütte, wo er wohnte, dass er dort weiter sitzen kann, so in dem Lotus-Sitz, mit dem er da saß. Und er hatte schon einen Grabenschrift vom Kaiser erhalten. Also die Mönche haben dann diese Grabenschrift des Kaisers dahingetan, aber 15 Tage lang saß er da wie lebendig, die Augen blitzten, die Zähne waren weiß. Er schaute noch immer aufmunternd in die Runde und alle waren überrascht, wie das sein kann, dass sein Körper nicht verweste. Und schließlich hat man das aber abgeschlossen, weil es ja ein Grabmal war, statt einer Stupa wurde er sozusagen in seinem Schlafzimmer beigesetzt. Und da blieb er 17 Jahre lang und dann erschien er einen göttlichen Beamten, so eine Art Bürgermeister im Traum und hat diesen Bürgermeister im Traum aufgefordert, bitte das Grabmal zu öffnen. Das wurde dann auch gemacht, das Grabmal wurde geöffnet und das saß er immer noch. Artigen mystischen Licht mit weißen Zähnen und halb geschlossenen Augen. Die Nägel waren ein bisschen gewachsen, die Haare waren ein bisschen gewachsen, aber er saß da immer noch in dieser Haltung und das hat doch der Kaiser mitbekommen und er wurde daraufhin, wurde diese Mumir genommen, die das hier noch war und wurde ein Monat lang in der Hauptstadt ausgestellt, konnte sich nochmal jeder, der sich an ihn erinnerte, verabschieden. Dann wurde die wieder zurückgebracht in diesem Raum und dann war das Grabmal blieb zugänglich und dann hat er da in seinem Wolkentor Kloster, in seinem privaten Tempel, über 1000 Jahre gesessen, so wie er gestorben ist, hat er da gesessen und es gibt ein Foto von 1928, wo man ihn da fotografiert hat, ja, also das eindrucksvolle Foto, nun sieht ihn da noch und womöglich würde er heute noch da sitzen, wenn ich die Kulturrevolution gewesen wäre und den Tempel zerstört hätte und danach war die Mumir um und verschwunden. Aber es ist schon bemerkenswert, dass so eine Energie mit ihm war, dass er sich da so lange aufrechterhalten hat, ja, also eher nicht, energetisches Phänomen und da war nichts für Goldene Brise und die Blätter verteilen und so, nee, der blieb da einfach sitzen. Und ich nehme an, dass das auch dazu beigetragen hat, dass, wo man so berühmt geblieben ist in all den vielen Jahren, aber er ist vor allem auch deshalb berühmt geblieben, weil wir eben so viele Antworten von ihm haben und man kann sagen, auf diese extrem kurzen Antworten ein einziges Wort, kein Erklärung und er wollte gar nicht irgendwas erklären, er wollte seine Antworten zielten nicht darauf, verstanden zu werden, sondern er versuchte, diese Durchbrüche anzustoßen. In einem Korn wird berichtet, dass der Meister, nachdem die Sommerperiode zu Ende war, die Übungspäiode, seine Ängsten Mönche fragt, ob seine Augenbrauen gewachsen sind. Also im alten China war das ein Symbol dafür, dass man gelogen hat, ja, oder ausgefallen. Ich glaube, es ging um ausgefallen, sind meine Augenbrauen ausgefallen. Und so nach dem Motto, Lügen haben kurze Beine, wenn du da die ganze Zeit gesprochen hast und T-Schuss gehalten hast, was hast du uns da alles erzählt? Dann haben die einzelnen Schüler geantwortet, nein, sie sind gewachsen oder sowas. Also danke, dass du so viel gesprochen hast zu uns. Und zum Schluss kam Umon dran und wurde gefragt, was er dazu sagen hat. Einfach nur ein Wahnsinnsschrei ausgestoßen. Das bedeutet Tor. Ging es nicht um die Worte, sondern ging es um Durchbruch zu was Anderem. Gut, also, mich hat jetzt in den Tagen, wo ich mit meinem Fuß da gesessen habe, habe ich mich noch intensiv mit dem Daute-Chim befasst und eigentlich jeden Tag ein Kapitel aus der englischen Version von Stephen Mitchell ins Deutsch übersetzt. Und ja, das machte mir großen Spaß, weil Stephen Mitchell das so ein bisschen in unsere moderne Welt gebracht hat. Das Daute-Chim, zum Beispiel im 16. Kapitel, das geht sehr gut hier mit dem Korn zusammen, sagt der Lauzier, freie dein Geist von allen Gedanken, lass dein Herz Frieden finden, beobachte das Treiben der Wesen, achte ihre Rückkehr. Jedes einzelne Wesen im Universum kehrt zur gemeinsamen Quelle zurück. Die Rückkehr zur Quelle ist Gelassenheit. Wenn du die Quelle nicht erkennst, erst du in Verwirrung und Trauer. Wenn du erkennst, woher du kommst, wirst du von Natur aus tolerant und vereingenommen, amüsiert, gutherzig wie eine Großmutter, würdevoll wie ein König, versunken in das Wunder des Dau, kannst du mit allem umgehen, was das Leben dir bringt. Und wenn der Tod kommt, bist du.