Rechte Sicht ist kein aktives Konstruieren, sondern das bewusste Erkennen der bereits vorhandenen, klaren Wahrnehmung, die frei von interpretierenden Geschichten und dem Ego ist.
Der Text beleuchtet die ersten zwei Glieder des Achtfachen Pfades, die rechte Sicht und die rechte Absicht, als Grundlage der Weisheit im Buddhismus. Der Sprecher James Bristol argumentiert, dass rechte Sicht kein aktives Erwerben ist, sondern das klare Sehen dessen, was bereits da ist, ohne die Überlagerung durch persönliche Geschichten oder Interpretationen. Er nutzt die Anekdote von Pater Joe im Kloster New Melleray, der das Tor einfach öffnete, um zu veranschaulichen, dass Klarheit gegeben wird, statt erzwungen zu werden. Am Beispiel des grünen Apfels wird gezeigt, wie der Verstand sofort Geschichten über das Gesehene legt, während die reine Wahrnehmung vor dieser Interpretation liegt. Zitiert wird die Lehre des Buddha an Bahiya, die besagt, dass im Sehen nur das Sehen sein soll, was als Schlüssel zum Ende des Leidens dient. Der Zen-Meister Banki wird herangezogen, um zu zeigen, dass Eigenschaften wie Temperament nicht die wahre Natur sind, sondern vorübergehend. Die zentrale Botschaft ist, dass der wache Geist bereits vorhanden ist und man lediglich aufhören muss, ihm etwas hinzuzufügen, um die Stille und Klarheit zu erfahren.
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Danke, dass ihr dem Dharma-Podcast der UPIA zugehört, einer außergewöhnlichen Reihe von Vorträgen einiger der besten Lehrer der Welt. Ich bin Joan Halifax, Gründerin des UPIA-End-Centers, und wir freuen uns, diese Podcasts für euch verfügbar zu machen. Bitte erwägt, eine Spende zu leisten, damit wir diese Aufnahmen kostenlos anbieten können. Auf unserer Podcast-Seite findet ihr einen Spenden-Button. Und vielen Dank. Dies ist der Dharma-Podcast auf DharmaPodcast.org. Dies ist Folge Nummer 2658. Sie wurde am 2. September 2026 aufgenommen und trägt den Titel „Das offene Tor“. Der Sprecher dieser Folge ist James Bristol. Nun, willkommen, alle zusammen. Vielen Dank, dass ihr heute Abend gekommen seid. Alle in diesem Raum und alle online, unsere Mahasanga. Es ist immer eine solche Freude, mit euch zusammen zu sein. Danke, Bewohner, dafür, dass ihr diesen Ort haltet. Danke, Roshi, für diese Praxis, diesen Ort und einfach die Schönheit, uns zu unterstützen und wirklich in unserem Leben präsent zu sein. Also, ich bin fuchsian. Habt ihr alle schon einmal in einer Situation gesteckt, in der ihr dieses Gesicht seht und es auf einmal einfach klar wird? Vielleicht war es am Ende einer langen Straße oder quer durch einen Raum, wo ihr nicht genau wisst, wer es ist, aber auf einmal setzt sich dieses Bild von ihnen fest und dann geschieht das Sehen und ihr denkt: Oh, es ist sie/er. Und ihr habt nichts getan. Ihr habt nicht stärker zusammengekniffen. Ihr habt nicht versucht, härter darüber nachzudenken. Es ist einfach, wisst ihr, passiert. Und euer Körper hat sich vielleicht ein wenig entspannt. Und weil das Hinschauen vorbei war und das Sehen einfach da war, dieses Gesicht klar. Und niemand kann wirklich planen, dass das geschieht. Es wird gegeben. Und behaltet das im Hinterkopf, wenn wir uns dem Vortrag heute Abend zuwenden. Dieser Vortrag heißt „Das offene Tor“. Und er handelt von den ersten zwei Gliedern des Achtfachen Pfades. Es geht um die rechte Sicht und die rechte Absicht. Und wisst ihr, in der alten Einteilung des Pfades gab es Weisheit, Verhalten und Konzentration. Und diese ersten zwei Glieder, die rechte Sicht und die rechte Absicht, sind die Weisheit selbst. Und also werden wir heute Abend darüber sprechen. Und alles außerhalb dieser ersten zwei Glieder in die Weisheit hinein, alles wächst im Achtfachen Pfad aus diesem heraus. Es ist also ein wirklich wichtiger Aspekt des Achtfachen Pfades. Und ich möchte euch gerade jetzt etwas Druck nehmen, denn die rechte Sicht ist etwas, das man nicht einfach erwirbt. Und denkt darüber nach. Es ist kein scharfer Glaube, den man sich über die Augen klebt oder so etwas in der Art. Der erste Schritt des Pfades, und das ist die gute Nachricht, ist überhaupt kein Schritt. Wisst ihr, eure Augen sind gerade jetzt offen. Und all das Sehen geschieht bereits. Und ihr seht bereits die Welt um euch herum. Und heute Abend werden wir einfach nur erkunden, wie das geschieht. Also vor einigen Jahren, vor etwa einem Jahrzehnt, fuhr ich zweimal im Jahr in die sanften Hügel des östlichen Iowa zu einem Kloster, New Mall oder Rehabi. Einige von euch haben mich bereits über diesen Ort sprechen hören. Und wisst ihr, nachdem man das letzte Maisfeld passiert, gibt es diesen langen Weg zum Kloster. Und man biegt von der Highway 151 ab und die Welt scheint in Etappen still zu werden. Wisst ihr, erst gibt es keinen Verkehr, dann verlangsamt sich euer eigenes Bedürfnis, es eilig zu haben. Und dann, wenn ihr wirklich achtsam seid und ihr der Stille lange genug nachgeht, gibt es ein Eilen, etwas darunter, das selbst still wird und sich beruhigt. Und dann habt ihr den Turm, den Glockenturm des Klosters, der gerade über den Bäumen liegt. Und auf einmal öffnen sich die Bäume zu dieser wunderschönen Kalksteinstruktur. Das ist das Kloster. Und während dieser Zeit war ich ein Seminarist an der Loyola-Universität in Chicago. Und ich fuhr nach New Mallory mit Fragen. Fragen darüber, ob ich mein Leben Gott geben konnte, Fragen darüber, ob ich mein Leben der katholischen Kirche geben konnte. Und ob ich die Worte, die Vokale, aussprechen konnte. Und dann, nachdem ich sie ausgesprochen hatte, ob ich sie überhaupt halten konnte. Und New Mallory war wirklich interessant. Sie hielten Stille. Es war keine tote Stille. Es war wirklich eine bearbeitete Stille, so etwas wie, wisst ihr, die edle Stille, die wir praktizieren
hier. Weißt du, wir sprechen, wenn wir müssen, aber ansonsten sind wir still. Und ich erinnere mich, wie wir früh am Morgen in diese dunkle Kirche oder zu den Vigilen gingen, um drei Uhr nachts. Und man ging dort hinein, und es war nur kalter Stein und Kerzenwachs. Also hatte man den Geruch des Ortes, bevor man ihn je gesehen hatte. Und dort in der Dunkelheit saßen die Mönche an jeder Seite, und antiphonal sangen sie die Gesänge hin und her, hin und her. Und dann würden sie aufhören. Und für mich war das Aufhören der größere Teil, denn, weißt du, ich war dorthin gegangen, um wirklich zu hören, ob ich eine Berufung hatte, Priester zu werden. Und was ich lernte, war, wie man in der Stille sitzt und es wirklich zulässt, mich zu halten. Und jedes Jahr, jedes Mal, wenn ich nach New Mallory fuhr, musste ich zum Tor. Und im Torhaus war Pater Joe, dieser wirklich alte Mönch. Und, weißt du, Pater Joe war so eine stille, warme Person. Und ich hatte damals nicht die Sprache dafür, aber er war irgendwie so, als wäre er geleert. Und ich würde zum Tor fahren, weißt du, mit meinem ganzen Kopf voller Fragen, die sozusagen zusammengekniffen auf einen Gott blickten, den ich nicht recht ausmachen konnte. Und wirklich anstrengte, etwas Unklares in den Fokus zu bringen. Und, weißt du, da war Pater Joe, so klar wie eine Glocke. Man musste nichts tun, um ihn zu sehen. Und, weißt du, er war einfach derjenige, der immer da war, super klar, so wie das Gesicht das erste Mal, wenn man es erkennt. Und Pater Joe, er fragte nie, was ich dorthin gekommen war, um es zu entscheiden. Er öffnete einfach das Tor. Und während ich durch dieses Tor fuhr, würde ich ihn so ansehen, wie man jemanden ansieht, den man einfach nicht recht erklären kann, aber von dem man seine Augen nicht abwenden kann. Was also ist diese Sicht, die du bereits hast? Was ist diese Sicht, die du bereits hast? Und, weißt du, ich möchte präzise sein, denn in unserer Tradition hat die rechte Sicht eine viel größere Bedeutung, als ich sie heute Abend behandeln werde. Weißt du, die Lehren der rechten Sicht entfalten sich wirklich in einem Verständnis von Leiden, seiner Ursache, seinem Ende und dem Pfad. Und ich werde heute Abend einfach in der Türschwelle stehen, zusammen mit euch allen. Und ich bin wirklich interessiert an dem Sehen, das die Türschwelle überhaupt erst sichtbar macht. Also in diesem Sinne, weißt du, die rechte Sicht ist das, was tatsächlich direkt vor dir ist, ohne die Geschichte, die wir darauflegen. Also, weißt du, denk an einen grünen Apfel. Weißt du, du siehst diesen grünen Apfel, und fast sofort legt dein mind Schichten von Geschichten über den grünen Apfel. Weißt du, dieser grüne Apfel ist köstlich. Dieser grüne Apfel ist faulig. Ich will diesen grünen Apfel. Weißt du, was auch immer es sein mag. Und vor all dem gibt es nur das Sehen, wie die Dinge sind, wie sie sind. Weißt du, aufkommend, vergehend, sich verändernd, und wir alle, weißt du, Teil dieser Bewegung darunter. Und, weißt du, das ist kein Glaube an die Welt. Es ist ein klares Sehen davon. Klares Sehen davon. Und, weißt du, der Buddha gab einmal Bahiya eine Lehre über die rechte Sicht in einem einzigen Moment auf einer Straße. Und, weißt du, Bahiya war dieser Typ, der ein Asket war, und ein David sagte ihm einmal, du musst wirklich zum Buddha gehen und eine Lehre von ihm erhalten. Und also suchte er hoch und tief nach dem Buddha und findet ihn in dieser Stadt und wirklich, weißt du, die Lehre des Buddhas bereits. Und er fordert sozusagen, weißt du, du musst mir etwas lehren. Also dreht sich der Buddha zu ihm, und dies stammt aus dem O'Donoh und dem Pali-Kanon, übrigens. Aber der Buddha sagte nur dies. Im Sehen wird es nur das Sehen geben. Im Hören, nur das Hören. Im Fühlen, nur das Fühlen. Wenn du hörst, du hörst nur. Es gibt kein du, Bahiya, in Verbindung mit diesen Erfahrungen. Dies und nur dies ist das Ende von Stress und Leiden. Also gibt es kein du in Verbindung mit diesen Erfahrungen. Und sie sagen weiter in der Geschichte, dass dies alles war, was für Bahiya notwendig war, um ein vollständiges Erwachen zu haben. Und was ich daran liebe und was mich immer an dieser Geschichte beeindruckt hat, ist wirklich, wie wenig hinzugefügt wird. Ich meine, man hat die
die Szene, bevor wir die Geschichte darüber drapieren. Du hast die Herde, bevor wir darüber streiten, was wir gehört haben. Und dann hast du das Gefühls, bevor es irgendein Urteil darüber gibt, was das für uns bedeutet. Wie etwa: Was sagt das über uns aus? Also wird nichts hinzugefügt. Tatsächlich wird etwas nicht hinzugefügt. Weißt du, hier ist es reine Bärenwahrnehmung. Weißt du, hier liegt sozusagen die Schwierigkeit. Weißt du, du kannst deine Augen nicht umdrehen und sie sozusagen inspizieren. Und du kannst auch nicht aus deinem eigenen Sehen heraustreten, um es zu inspizieren. Und das klingt, als könnte es ein Problem sein, aber wirklich ist es keines. Es ist eine Erleichterung, denn du hast deine Augen nicht gebaut. Alles, was du heute Morgen getan hast, war aufzuwachen, und die Welt war bereits da. Das Gesicht jemandes, den du liebst. Vielleicht war es der Dampf, der aus dem Wasserkessel für deinen Tee aufstieg. Du hast nicht dafür arbeiten müssen. Es war einfach gegeben. Und wenn du schläfst, schlafe, wenn du isst, iss, und wenn du siehst, sieh einfach. Es gab vor 300 Jahren in Japan einen Lehrer, Banki, der tatsächlich liebte, denn Banki war eine Art Rebelle. Banki lehrte gewöhnliche Menschen, weißt du, die Bauern, Menschen, die die Sutras nicht lasen. Und er hatte eine Art zu lehren, die sie in ihrem Verständnis unterstützte. Und weißt du, das ist eine der schwierigsten Dinge, die ein Lehrer tun kann. Nun, eines Tages kam einer seiner Schüler zu ihm und stellte ihm eine Frage. Und dies stammt aus „Zen Flesh, Zen Bones“. Dies ist Nummer 75. Es ist der Temperament, weißt du, wie Wut. Ein Zen-Schüler kam zu Banki und klagte: Meister, ich habe ein unbeherrschbares Temperament. Wie kann ich es heilen? Nun, du hast etwas sehr Seltsames, erwiderte Banki. Lass mich sehen, was du hast. Nun, gerade jetzt kann ich es dir nicht zeigen, erwiderte der andere. Nun, wann kannst du es mir zeigen? fragte Banki. Es entsteht unerwartet, erwiderte der Schüler. Dann schloss Banki, es muss nicht deine wahre Natur sein. Wenn es es wäre, könntest du es mir jederzeit zeigen. Als du geboren wurdest, hattest du es nicht. Und deine Eltern haben es dir nicht gegeben. Denke darüber nach. Also worüber Banki dort spricht, weißt du, ist dieser klare Geist vor dem Temperament und der klare Geist nach dem Temperament, den er das Ungeborene nannte. Der wache Geist, der bereits arbeitet, weißt du, der uns nichts tun lässt. Wenn du ihn gerade jetzt benutzt, um mich zu hören. Also bat Banki nie jemanden, es zu erwerben. Er wies buchstäblich auf das hin, was bereits da war. Weißt du, rechte Sicht, Bärenwahrnehmung, das Ungeborene. Und du sitzt damit einfach eine Minute. Hier haben wir diesen Mönch, den Zen-Schüler, der sein Temperament als seine Natur trug. Weißt du, gibt es etwas, das du vielleicht getragen hast? Vielleicht hast du es jahrelang als deine Natur getragen. Du bist so: Ich bin der ängstliche Mensch, oder ich bin der Mensch, der nicht vergeben kann, oder vielleicht kann ich nicht klar all diese Geschichten sehen, die wir uns selbst erzählen. Banki würde dich ansehen, sich vorbeugen und dich bitten, es mir zu zeigen. Weißt du, genau hier, genau jetzt. Und du konntest es nicht, denn es ist nicht das, was du bist. Und dieser Zorn oder dieses Temperament oder diese Angst oder was auch immer es ist, weißt du, es ist wie eine Wolke. Es ist nicht angeboren. Es kommt, wenn die Bedingungen kommen. Es geht, wenn die Bedingungen gehen. Und es überquert das Auge. Aber es ist nicht das Auge, oder? Und vielleicht hast du jahrelang deines Lebens mit zusammengekniffenen Augen auf diesen Mangel in deiner Sicht geschaut. Dieses Ding, das du für einen Mangel in deiner Sicht gehalten hast. Und es war wirklich nur das vorübergehende Wetter. Es war überhaupt kein Mangel. Das vorübergehende Wetter auf einem klaren Auge. Und das Sehen darunter war die ganze Zeit klar. Das Sehen dessen, was tatsächlich vor dir ist, bevor du deine Geschichte dazu fügst. Sogar jetzt. Und weißt du, hier ist das, was ich denke, dass das klare Auge von uns verlangt. Es ist eine Anstrengung. Ich denke, es ist Mut. Denn ein Teil dessen, was tatsächlich hier ist, ist das, was wir am wenigsten sehen wollen. Denke darüber nach. Ich meine, ich könnte dir sagen, ich mag es nicht, das Altern zu betrachten, aber es geschieht. Jeder, den ich liebe, wird alt. Ich bin sicher, wir alle haben diese Geschichte, weißt du, Dinge, die wir wissen, sind, wir wollen sie nicht unbedingt sehen. Und auch die Erkenntnis, dass nichts, das wir halten können, letztlich bleiben wird. Das ist viel. Und du
Wissen, der Buddha sah das Altern, die Krankheit und den Tod, bevor er irgendetwas anderes sah. Und was ihn zum Buddha machte, ist die Tatsache, dass er nicht wegsah. Er sah nicht weg. Und so ist die rechte Ansicht die Wahl, die wir treffen, wissen Sie, am Morgen, wenn wir aufstehen. Und wieder am Nachmittag, wissen Sie, um diese Welt klar zu sehen und unsere Augen dafür offen zu halten. Wissen Sie, und ich möchte, dass Sie mich hier sorgfältig hören, denn ich denke, dass manche dieser Punkte missverstanden werden könnten. Wissen Sie, ich sage Ihnen nicht, dass Ihr Leiden nur das Wetter ist. Denn ich denke, was uns trauert, ist real. Und was uns angetan wurde, ist geschehen. Und manches von dem, was das klare Auge sieht, hätte wirklich nie geschehen sollen. Aber es geschah. Also ist das klare Auge nicht nur das Auge, das wegsieht. Es ist das Auge, das aufhört, einen zweiten Kummer über den ersten zu legen. Und zum Beispiel, dass diese ganze einsame Geschichte nur Ihre ist, oder dass niemand verstehen wird, was Sie durchmachen. Und dass etwas mit der Tatsache nicht stimmt, dass Sie leiden. Wissen Sie, das ist das Wetter. Der Kummer selbst ist einfach wahr. Also löst die rechte Ansicht diese Kummer der Welt nicht auf. Sie räumt wirklich den einsamen Nebel um sie herum weg, damit wir uns umdrehen und ihnen ins Gesicht sehen können und wissen, dass wir nicht allein sind. Also lehrte ich einmal eine Religionsklasse. Und eines Nachmittags nach der Klasse kam Amanda zu mir, und sie weinte. Sie war gerade nach Chicago gezogen. Und das war ihr fünfter Umzug in neun Jahren. Und sie wusste einfach, dass die Dinge endlich anfangen würden, für sie zu funktionieren, in der Stadt. Und sie sagte, dass sie jedoch bereits anfangen zu sehen, dass genau dasselbe begann, was gerade passierte. Wissen Sie, nach dem Umzug in die neue Stadt, einfach dasselbe Muster, das in diesem neuen Ort von vorne begann. Aber das war ein wenig anders, weil sie nicht nur hoffte, sie hatte wirklich bereits begonnen zu sehen. Sie hatte sich in gewisser Weise in der Mitte dieses Musters erwischt. Und es brach sie wirklich auf, weil ein Teil von ihr wusste, dass die nächste Stadt sie nicht retten würde. Und diese Art des Erwischtwerdens ist das Öffnen des Auges. Also wusste sie so viel mehr und war klarer, als sie wirklich dachte. Und wissen Sie, ich wünschte, ich könnte mich daran erinnern, was ich ihr sagte. Ich kann mich nicht, aber ich weiß, was ich jetzt sagen würde. Nicht zu ihr, sondern wirklich zu Ihnen. Dass, wissen Sie, für uns alle es keine Stadt gibt, es gibt keine andere Stadt, in der Ihr Leben einfach anfangen wird, zu funktionieren. Wissen Sie, es gibt keinen anderen Ort, kein anderes nächstes Jahr. Kein Umzug, keine Version von Ihnen. Es ist nur ein Umzug entfernt und alles wird in Ordnung sein. Wissen Sie, das Leben, dem Sie immer nachjagen, ist das, was Sie tatsächlich gerade jetzt leben, genau in diesem Raum. Und wissen Sie, ich denke, viele von uns warten. Ich weiß, manchmal warte ich, aber viele von uns warten. Wissen Sie, vielleicht nicht mit Umzugskartons, aber wir warten trotzdem. Wissen Sie, vielleicht warten wir darauf, dass eine Beziehung sich einpendelt, warten darauf, dass unser Job ausreicht, warten auf jenen Zeitpunkt, an dem wir einfach so sind: Oh, okay, jetzt kann ich mein Leben leben, wissen Sie, jetzt kann ich da sein, jetzt kann ich freundlich sein. Und die Jahre, die Sie vor diesem Tor verbracht haben, in der Gewissheit, dass es nicht offen war, wissen Sie, das sind Jahre Ihres Lebens. Ich meine, denken Sie darüber nach. Das ist der Preis. Der tiefe Preis. Es ist nicht ein Glaube, den Sie falsch haben, sondern ein Leben, für das Sie hier sind und das Sie nicht verpassen sollten. Und soweit ich weiß, blieb Amanda. Aber was für sie zählte, war das, was bereits geschah. Wissen Sie, sie hörte auf, auf eine andere Stadt zu warten, um ihr Leben zu leben, und sie hörte auf, von der Stadt wegzugehen, in der sie war. Und verwechseln Sie das nicht damit, nichts zu tun. Wissen Sie, die Szene wurde ihr gegeben. Das Bleiben musste sie wählen. Wissen Sie, jedes Mal, wenn ein kalter Winter kam und sie beschloss nicht zu gehen, oder jedes Mal, wenn sie daran dachte, das Umzugsunternehmen anzurufen, und es nicht tat. Wissen Sie, sie drehte sich einfach um und beschloss, wissen Sie, dies ist mein Leben. Ich werde es so leben, wie es ist. Und wissen Sie, das ist dieselbe Wendung, die von uns in diesem Raum heute Abend verlangt wird. Wissen Sie, nicht das Leben, das beginnt, sobald wir das Gefühl haben, unser Geist sei vollständig zur Ruhe gekommen, oder dass wir
völlig im Frieden. Aber dieses Leben in diesem Raum in diesem Moment, gerade jetzt. Also öffnet sich das Auge von selbst, und was du als Nächstes tust, liegt bei dir. Und genau hier kommen wir nun zur rechten Gesinnung. Die erste Faltung, die rechte Sicht, ist das Auge, und es sieht. Und die zweite Faltung, die rechte Gesinnung, ist das Erste, das das Auge von dir verlangt. Denn wenn du einen klaren Blick hast, ist das nicht neutral. Es ist überhaupt nicht neutral. Im Moment, in dem du wahrhaftig siehst, dass du nicht von einer anderen Person getrennt bist und dass zwischen deinem Leiden und ihrem Leiden keine Lücke besteht, dreht sich etwas in dir, und diese Wendung ist die rechte Gesinnung. Weißt du, das Auge öffnet sich und das Herz neigt sich. Und dies sind nicht zwei Dinge. Weißt du, deshalb nannten die Ahnen sie die zwei Faltungen der Weisheit. Weißt du, eines sieht, eines bewegt sich, und sie sind nicht zwei. Nun beschreiben die Sutren die rechte Gesinnung, dieses Sich-Neigen, auf drei verschiedene Arten. Weißt du, die Gesinnung des Loslassens statt des Festhaltens. Die Gesinnung der Liebe und Güte statt des Willens. Und die Gesinnung der Mitgefühl statt des Schadens. Es sind also drei Arten, sich in dieselbe Richtung, hin zur Welt und nicht gegen sie, zu neigen. Und sie sind nicht drei Regeln. Sie sind drei Neigungen. Und es ist wirklich die Neigung eines Lebens, dass man, nachdem man klar gesehen hat, weiß, nicht, weiß, nach dem klaren Sehen nicht wegsehen kann. Und, weißt du, damit üben wir etwas so Einfaches. Es wird fast als selbstverständlich hingenommen, aber ich empfinde es als so wichtig. Sammle deine Aufmerksamkeit. Weißt du, sammle deine Aufmerksamkeit. Was tut dein Geist gerade? Nimm wahr, was dein Geist gerade tut. Und rufe dann deine Gesinnung in Erinnerung, die Art, wie du dich zu neigen meinst. Und dies ist der ganze Weg wirklich in Miniaturform vollzogen. Weißt du, wir tun dies hunderte Male am Tag, wo du deine Aufmerksamkeit sammeln und deine Gesinnung in Erinnerung rufen kannst. Und, weißt du, hier ist die Sache mit dem Sich-Neigen. Weißt du, im Moment, in dem du wirklic
Wortlaut im Original
Thank you for listening to UPIA's Dharma podcast, an extraordinary series of talks from some of the finest teachers in the world. I'm Joan Halifax, founder of the UPIA's End Center, and we're happy to make these podcasts available to you. Please consider making a donation so we can offer these recordings freely. You'll find a donation button on our podcast page. And thank you so much. This is Dharma Podcast at DharmaPodcast.org. This is episode number 2658. It was recorded on September 2nd, 2026, and it is titled The Open Gate. The speaker for this episode is James Bristol. Well, welcome everybody. Thank you so much for coming tonight. Everybody in this room and everyone online, our Mahasanga. So it's always such a pleasure to be with you. Thank you, residents, for holding this place. Thank you, Roshi, for this practice, this place, and just the beauty of supporting us and really showing up to our lives. So I'm fuchsian. Have you all ever been in a situation where you see this face and all of a sudden it just becomes clear? Maybe it was down a long road or it was across a room where you're not exactly sure who it is, but all of a sudden that vision of them just settles in and then the seeing happens and you're like, oh, it's them. And you didn't do anything. You didn't like squint harder. You didn't try to think harder about it. It just, you know, happened. And your body sort of eased back just a little bit, maybe. And because the looking was over and the seeing was just there, this face clear. And nobody can really plan that happening. It's given. And keep that in mind when we're going through the talk tonight. So this talk is called The Open Gate. And it's about the first two folds in the eight-fold path. This is about right view and right intention. And you know, in the old sort of division of the path, there was wisdom, conduct, and concentration. And these first two folds, right view and right intention are wisdom itself. And so we're going to talk about that tonight. And everything outside of these first two folds into wisdom, everything grows in the eight-fold path out of this. So it's a really important aspect of the eight-fold path. And I want to take some pressure off of you right now because right view isn't something that you simply acquire. And think about this. It's not some sharp belief that you would paste over your eyes or anything like that. The first step of the path, and this is the good news, is that it isn't a step at all. You know, your eyes are open right now. And all of the seeing is already happening. And you are already viewing the world around you. And tonight we're just going to explore how. So a number of years ago, about a decade, twice a year, I would drive out to the rolling hills of eastern Iowa to a monastery, New Mall or Rehabi. Some of you have heard me talk about this place before. And you know, after you pass the last cornfield, there's this long approach to the monastery. And you turn off of Highway 151 and the world seems to sort of go quiet in stages. You know, first there's no traffic, then your sort of own need to hurry slows down. And then if you're really aware and you stay with the quiet long enough, there's a hurry, something underneath that, it itself quiets and settles down. And then you have the tower, the bell tower of the monastery that's just above the trees. And all of a sudden the trees open up to this beautiful limestone structure. That's the monastery. And during that time, I was a seminarian at Loyola University in Chicago. And I would go out to New Mallory with questions. Questions about whether I could give my life to God, questions about whether I could give my life to the Catholic Church. And whether I could say the words, the vowel. And then having said them whether I could even keep it. And New Mallory was really interesting. They kept silence. It wasn't a dead silence. It was really a worked silence, sort of like, you know, the noble silence that we practice here. You know, we speak when we have to, but otherwise we're quiet. And I remember early in the mornings we'd go into this dark church or vigils, three in the morning. And you'd walk in there and it would just be cold stone and candle wax. So you had the smell of the place before you ever saw it. And there in the dark, the monks are sitting along each side and antiphonally they're singing the chants back and forth, back and forth. And then they would stop. And for me, the stopping was the larger part because, you know, I'd gone there for to really listen to whether or not I had a vocation to be a priest. And what I learned was how to sit in the quiet and really let it hold me. And every year, every time I would drive up to New Mallory, I'd have to go to the gate. And in the gatehouse was Father Joe, this really old monk. And, you know, Father Joe was this kind of quiet, warm person. And I didn't have the language for it then, but he was sort of like just emptied out somehow. And I would roll up to the gate, you know, with all of my whole mind of questions kind of squinting at a God that I couldn't quite make out. And really straining to bring something blurry into focus. And, you know, there was Father Joe, just clear as a bell. Didn't have to do anything to see him. And, you know, he was just simply the guy that was always there, super clear, the way of face is the first time you recognize it. And Father Joe, he never asked what I had come there to decide. He just opened the gate. And as I would drive through that gate, I would look at him the way that you would look at somebody that you just can't quite explain, but you can't take your eyes off. So what is this view that you already have? What is this view that you already have? And, you know, I want to be precise because in our tradition, right view has a much larger sense than I'm going to be talking about tonight. You know, the teachings of right view really unfold in an understanding of suffering, its cause, its end, and the path. And I'm just going to be standing in the doorway tonight with all of you. And I'm really interested in the seeing that makes the doorway visible in the first place. So in this sense, you know, right view is what is actually right in front of you without the story that we start to put on top of it. So, you know, think about a green apple. You know, you see this green apple and almost immediately your mind is putting layers of story on top of the green apple. You know, this green apple is delicious. This green apple is rotten. I want that green apple. You know, whatever it may be. And before all that, there's just the seeing the way things are as they are. You know, arising, passing, changing, and all of us, you know, part of that movement underneath it. And you know, this isn't a belief about the world. It's a clear sight of it. Clear sight of it. And you know, the Buddha once gave Bahia a teaching about right view in a single moment on a street. And you know, Bahia was this guy who was an ascetic who a David told one time, you really need to go to the Buddha and get a teaching from him. And so he searched high and low for the Buddha and he finds him in this town and really, you know, the Buddha's teaching already. And he sort of demands, you know, you've got to teach me something. So the Buddha turns to him and this comes out of the O'Donoh and the Pali Canon, by the way. But the Buddha said only this. In the scene, there will be only the scene. In the herd, only the herd. In the felt, only the felt. When you hear, you are just hearing. There is no you, Bahia, in connection with those experiences. This and only this is the end of stress and suffering. So there's no you in connection with these experiences. And they say further in the story that this was all that was necessary for Bahia to have a complete awakening. And what I love about this and has always struck me about this story is really how little is added to it. I mean, you have the scene before we drape the story over it. You have the herd before we argue about what we have heard. And then you have the felt before there's any sort of verdict about what that means for us. Like what does that say about us? So nothing is added. Actually something's unadded. You know, here it's just pure bear awareness. You know, here's sort of the difficulty about this. You know, you can't like turn your eyes around and sort of inspect them. And you can't step outside of your own seeing to inspect it as well. And that sounds like it could be a problem, but really it isn't. It's a relief because you didn't build your eyes. All you did this morning was wake up and the world was already there. The face of someone you love. Maybe it was the steam rising from the kettle of water for your tea. It didn't work for it. It was just given. And when you sleep, sleep, when you eat, eat, and when you see, just see. There was a teacher 300 years ago in Japan, Banki, who actually loved because Banki was a kind of a rebel. Banki taught ordinary people, you know, the farmers, people who didn't read the sutras. And he had a way of teaching that supported them in the understanding. And you know, that's one of the hardest things a teacher can do. Well, one day one of his students came up to him and asked him a question. And this comes out of Zen Flesh, Zen Bones. This is number 75. It's the temper, you know, like anger. A Zen student came to Banki and complained, Master, I have an ungovernable temper. How can I cure it? Well, you have something very strange, replied Banki. Let me see what you have. Well, just now I can't show it to you, replied the other. Well, when can you show it to me? Banki asked. It arises unexpectedly, replied the student. Then concluded Banki, it must not be your own true nature. If it were, you could show it to me at any time. When you were born, you did not have it. And your parents did not give it to you. Think that over. So what Banki's talking about there, you know, is this clear mind before the temper and the clear mind after the temper, which he called the unborn. The awake mind already working, you know, requiring us to do nothing. When you're using it right now to hear me. So Banki never asked anyone to acquire it. He just literally pointed at what was already there. You know, right view, bear awareness, the unborn. And you sit with that for just a minute. Here we have this monk, the Zen student, who carried his temper as his nature. You know, is there something that maybe you've carried? Maybe you've carried it for years as your nature. You're like, I'm the anxious person, or I'm the person that can't forgive, or maybe I can't see clearly all of these stories that we tell ourselves. Banki would look at you, lean in and ask you to show it to me. You know, right here, right now. And you couldn't because it's not the thing you are. And this anger or temper or anxiety or whatever it is, you know, it's like a cloud. It isn't innate. It comes when the conditions come. It goes when the conditions go. And it crosses the eye. But it isn't the eye, right? And so maybe you've been spending years of your life squinting at this flaw in your vision. This thing that you thought was a flaw in your vision. And it was really just the passing weather. It wasn't a flaw at all. The passing weather on a clear eye. And the seeing underneath that the whole time was clear. Seeing what is actually here before you add your story to it. Even now. And you know, here's what I think the clear eye asks of us. It is an effort. I think it's nerve. Because some of what is actually here is what we least want to look at. Think about this. I mean, I could tell you, I don't like looking at growing old, but it happens. Everybody that I love is growing old. I'm sure we all have this story, you know, things that we know are, we don't want to see, necessarily. And also knowing that nothing we can hold ultimately is going to stay. That's a lot. And you know, the Buddha saw old age and sickness and death before he saw anything else. And what made him the Buddha is the fact that he didn't look away. He didn't look away. And so right view is that choice that we make, you know, in the morning when we get up. And again in the afternoon, you know, to see this world clearly and to keep our eyes open to it. You know, and I also want you to hear me carefully here because I think some of this could be misheard. You know, I'm not telling you that you're suffering is only the weather. Because I think what grieves us is real. And what was done to us happened. And some of what the clear eye sees really should never have happened. But it did. So the clear eye isn't the isn't only the eye that looks away. It's the eye that stops adding a second sorrow on top of the first. And for example, that this whole lonely story is just yours, or that no one will understand what you're going through. And that something is wrong with the fact that you're hurting. You know, that's the weather. The grief itself is just true. So right view doesn't dissolve these sorrows of the world. It really clears the lonely fog around them so that we can turn and face them and know that we're not alone. So I once taught a religion class. And one afternoon after class, Amanda came up to me and she was in tears. She had just moved to Chicago. And this was her fifth move in nine years. And she just knew that things were finally going to start working out with her, working out for her in the city. And she said, however, that she was already starting to see this same thing that was starting to happen. You know, having moved to the new city, just the same pattern starting over in this new place. But this was a little bit different because she wasn't only hoping she had really already begun to see. She had in a way caught herself in the middle of this pattern. And it really broke her open because some part of her knew that the next town wasn't going to save her. And that kind of catching is the eye opening. So she knew so much more and was clearer than she really thought. And you know, I wish I could remember what I said to her. I don't, but I know what I would say now. Not to her, but really to you. That, you know, for all of us, there's no town, there's no other town where your life is just going to start working out. You know, there's not another place, not another next year. No move, no version of yourself. It's just one move away and everything will be okay. You know, that life that you keep moving toward is what you're actually living right now, right in this room. And you know, I think many of us wait. I know sometimes I'm waiting, but many of us wait. You know, maybe not with moving boxes, but we still wait. You know, maybe waiting for a relationship to settle, waiting for our job to be enough, waiting for that time where we're just like, oh, okay, now I can live my life, you know, now I can show up, now I can be kind. And the years that you spent at the front of this gate, certain that it wasn't open, you know, these are years of your life. I mean, think about that. That's the cost. The deep cost. It's not a belief you've got wrong, but a life that you're here for and shouldn't miss. And as far as I know, Amanda stayed. But what mattered for her is what was already happening. You know, she stopped waiting for another city to live her life and she stopped moving from the one that she was in. And don't mistake that for not doing anything. You know, the scene was given to her. The staying she had to choose. You know, every time that there was a cold winter and she decided not to go, or every time she thought about calling the moving company and she didn't. You know, she simply turned and decided, you know, this is my life. I will live it as it is. And you know, this is the same turn that's being asked of us tonight in this room. You know, not the life that begins once we feel our mind is fully settled or that we're totally at peace. But this life in this room in this moment right now. So the eye opens on its own and what you do next is up to you. And that's where we're going to turn now to right intention. So the first fold right view is the eye and it sees. And the second fold right intention is the first thing that the eye asks of you. Because when you have a clear sight, that isn't neutral. It's not neutral at all. The moment that you truly see that you're not separate from another person and that you're suffering doesn't have a gap between you and their suffering. Something in you turns and that turning is right intention. You know, the eye opens and the heart leans. And these are not two. You know, this is why the ancestors called them the two folds of wisdom. You know, one sees, one moves and they are not two. Now the sutras, they describe right intention, that leaning in three different ways. You know, the intention of letting go rather than grasping. The intention of love and kindness rather than will and the intention of compassion rather than harm. So it's three ways of leaning in the same direction toward the world instead of against it. And they're not three rules. They're three inclinations. And it's the tilt of a life really that having seen clearly, you know, can't, you know, having seen turn away. And, you know, with this, we practice something so simple. It almost goes without raising, but I feel like it's so important. Gather your attention. You know, gather your attention. What is your mind doing right now? Notice what your mind is doing right now. And then recall your intention, the way that you meant to lean. And this is the whole path really done in miniature. You know, we do this hundreds of times a day where you can gather your attention and recall your intention. And, you know, here's the thing about leaning. You know, the moment that you really decide to lean toward something like really lean with all of your weight, that's not an accident. That's a choice because you said this way, you know, you chose a direction. Now, this is the direction I'll go. And you've made a vow. And if you're honest, it may not be a vow that you always keep. Now, many of us have made vows. Think about a vow that you've taken. Think about it right now. You know, maybe it was a vow from you to another. You know, I do, I will, I will be there for you. Maybe it involved ceremony like the precepts on your knees. You know, I won't take what is not mine. You know, I won't cloud the mind. I won't lie. Maybe it was a vow you just made to yourself. You know, I will raise this child well. Or, you know, I'll show up and be a better friend. It's different words, but the same shape. And when you took that vow, you meant it with your whole being. And still, maybe even as the words left to your mouth, you knew that there was something that you might not be able to guarantee it. Not in the future, not maybe the person you'll become at some point in the future. But you took the vow anyway. And why do we do this? Why do we take these vows? You know, they're not a prediction. They're not a forecast of how we're going to behave. It's this direction that you turn your body. You know, you're not vowing that you will never falter, that you will never stumble, because you probably will. What you're saying is which way you intend to face now and when you get up. And you know, every tradition out there has this similar fault line, you know, of a person taking a vow who may not keep it. And you know, the ceremony of taking vows is real. I mean, ask anybody who's gone through Jukai. I mean, it's a transformative experience. But the one who rises up from the vow is still human. And you know, the rakasu doesn't cover the fault line. It's kind of sewn right over it. There's a teaching in the Jewish tradition that I find really amazing. And you know, later this month, there'll be the kol nedre, which is latter part of September. It's the eve of Yom Kippur, the day of Atonement,