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Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Fatima-Schiffswallfahrt auf dem Bodensee

ohne Namen · Bistum Chur – Predigten von Bischof Bonnemain · 2026-08-15 · Chur · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Hoffnung · tragend Verantwortung · tragend

Das tägliche Gebet im Rahmen eines grenzüberschreitenden Bündnisses ist eine wirksame und hoffnungsvolle Antwort auf die stürmischen Zeiten und dient der Erneuerung der Kirche sowie dem Frieden.

Dieser Tag soll kein Anlass sein. Er soll ein Anfang sein. Und zum Schluss: Nicht wir haben Maria auf diesen See gebracht. Sie hat uns alle hierher eingeladen.

Der Text berichtet über die Internationale Fatima-Schiffsprozession für den Frieden, die am 15. August 2026 auf dem Bodensee stattfand. 830 Pilger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen an der Fahrt der MS Sonnenkönigin teil, die von Bischof Joseph Maria Bonnemain geleitet wurde. Im Zentrum stand die Feier eines Pontifikalamtes und die Eröffnung eines Rosenkranzbündnisses, das zur täglichen Gebetspraxis für Frieden und den Schutz des Lebens aufruft. Der Text betont die grenzüberschreitende Gemeinschaft und die spirituelle Bedeutung des Ereignisses, das als Neuanfang nach einer sechsjährigen Pause verstanden wird. Theologische Impulse lieferte Prof. Dr. Ralph Weimann, der das Gebet als 'Investment in die Ewigkeit' beschrieb. Die Veranstaltung wird als Antwort auf stürmische Zeiten interpretiert, in der Maria als Zuflucht und Leitstern fungiert. Der Text schließt mit positiven Rückmeldungen der Teilnehmer und Informationen zur organisierenden Stiftung AVEMARIA.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in der Epoche selbst, im Zustand des Zeitalters
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
2 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
5 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
830 Pilger aus drei Ländern beten auf dem Bodensee für den Frieden Am Hochfest Mariä Himmelfahrt, Samstag, 15. August 2026, ist auf dem Bodensee die Internationale Fatima-Schiffsprozession für den Frieden gefahren. 830 Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren an Bord der MS Sonnenkönigin, die um 17.00 Uhr vom Hafen Bregenz ausfuhr. Hauptzelebrant des feierlichen Pontifikalamtes war Bischof Joseph Maria Bonnemain, Bischof von Chur. Nach sechsjähriger Pause hat die kirchliche Stiftung AVEMARIA die Wallfahrt zu Wasser wieder aufgenommen. Der Anlass war lange im Voraus ausverkauft — deutlich mehr Menschen hätten ein Ticket gewollt, als das Schiff aufnehmen konnte. Aus einem Ausflugsschiff wurde eine Kathedrale Für einen Nachmittag und Abend wurde die MS Sonnenkönigin zur schwimmenden Kathedrale: Pontifikalamt mit Orgel, Chor und Weihrauch, gefeiert auf dem Hauptdeck, umgeben vom See und von den Ufern dreier Länder. Mit Bischof Bonnemain konzelebrierten Generalvikar Dr. Hubert Lenz aus Feldkirch für die Diözese Feldkirch und Rektor Georg Alois Oblinger vom Heiligtum Marienfried für Deutschland — damit waren alle drei Anrainerländer auch kirchlich vertreten. Über zehn weitere Priester konzelebrierten, dazu kamen Ordensbrüder und Ordensschwestern. Auffallend war die Durchmischung der Teilnehmenden: An Bord waren nicht nur langjährige Wallfahrer, sondern auch zahlreiche Familien mit Kindern — für die Jüngsten war ein eigener Kinderhort eingerichtet. Vier Busse brachten Gruppen aus Deutschland und der Schweiz nach Bregenz. Als Ehrengäste begleiteten Vertreterinnen und Vertreter der Partnerorganisationen die Fahrt, unter anderem von Missio Österreich, KIRCHE IN NOT und FE-Medien. Unter den 830 Mitfahrenden waren 70 freiwillige Helferinnen und Helfer, die von der Einschiffung über Liturgie, Technik und Verpflegung bis zur Ausschiffung im Einsatz standen. Der Segen über drei Länder — kurz vor dem Sturm Höhepunkt der Fahrt war die eucharistische Anbetung. Nach dem Weihe- und Segensgebet über die drei Länder trug der Bischof das Allerheiligste in einer Prozession auf das Sonnendeck und erteilte von dort — in Stille, ohne Worte, allein mit der Monstranz — den dreifachen Segen über Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das Bild wurde live auf die Leinwand im Hauptdeck übertragen. Das Wetter schlug dabei wider Erwarten um. Der Bischof konnte den Segen gerade noch vollziehen; unmittelbar danach musste das Sonnendeck wegen Sturmmeldung und auffrischendem Wind geschlossen werden. Die MS Sonnenkönigin trotzte den Böen ohne Probleme. Im Innern des Schiffes erneuerten die Pilgerinnen und Pilger anschliessend die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens. Rosenkranzbündnis: 150 Einschreibungen — und mehr Andrang als Platz Im Zentrum des Tages stand die Eröffnung des Rosenkranzbündnisses: eines Gebetsbundes von Menschen aus drei Ländern, die sich freiwillig verpflichten, täglich den Rosenkranz zu beten — für den Frieden im Kleinen wie im Grossen, für die Reinheit der Herzen und den Schutz des Lebens sowie für die Erneuerung der Kirche. Das Bündnisbuch war am 13. Februar 2026 — am 150. Jahrestag der Gründung der Rosenkranzbruderschaft durch den heiligen Bartolo Longo — zu Füssen seines Grabes in Pompeji niedergelegt worden. An Bord schrieben sich 150 Personen eigenhändig ein. Der Andrang am Stand war so gross, dass sich viele nicht mehr eintragen konnten; eine Anmeldung ist weiterhin möglich unter rosenkranz-buendnis.net. Jedes Mitglied erhält einen Bündnis-Rosenkranz aus Olivenholz aus Bethlehem, der an der Reliquie des heiligen Bartolo Longo berührt wurde; am 13. jeden Monats, dem Fatima-Tag, wird für alle Mitglieder eine heilige Messe gefeiert. Die Reliquie war während der Fahrt im Altarraum ausgestellt. Den geistlichen Hintergrund erschloss der römische Theologe Prof. Dr. Dr. Ralph Weimann in einem Vortrag an Bord. Er knüpfte an das Traumbild des heiligen Don Bosco von 1862 an, in dem das Schiff der Kirche im Sturm nur dort Halt findet, wo es an zwei Säulen festmacht: an der Eucharistie und an Maria, der Hilfe der Christen. Das Rosenkranzbündnis nannte Weimann «in gewisser Weise vergleichbar mit einem Investment in die Ewigkeit». Den Abschluss gestaltete das Geschwister-Ensemble Harpa Dei: Mit Gesängen aus Sprachen und Traditionen der ganzen Weltkirche berührte es die Zuhörerinnen und Zuhörer spürbar. Stimmen In seiner Predigt wies Bischof Bonnemain darauf hin, dass Christus die Zeichen seines Leidens auch in seinem verklärten Leib bewahrt hat — und dass man Ähnliches von Maria annehmen dürfe, die so sehr mitgelitten hat. Am späten Abend, nach dem Ende der Fahrt, sagte der Bischof, die Prozession habe ihm nicht nur gefallen — er sei selbst davon berührt worden. Benjamin Aepli, Geschäftsführer von AVEMARIA, sagte in seiner Eröffnungsansprache: «Dieser Tag soll kein Anlass sein. Er soll ein Anfang sein.» Und zum Schluss: «Nicht wir haben Maria auf diesen See gebracht. Sie hat uns alle hierher eingeladen.» Als Massstab für das Gelingen des Tages nannte er nicht die Fahrt selbst, sondern die Frage, ob die Teilnehmenden den Rosenkranz auch in einem Jahr noch täglich beten. In den Tagen nach der Fahrt erreichten AVEMARIA zahlreiche Rückmeldungen von Teilnehmenden: Der Segen dieses Abends sei für die ganze Pilgerschaft spürbar gewesen; viele gingen reich erfüllt nach Hause. Zur Internationalen Fatima-Schiffsprozession für den Frieden Die Internationale Fatima-Schiffsprozession für den Frieden ist eine Wallfahrt zu Wasser auf dem Bodensee. Begonnen hat sie 1981: Mitten im Kalten Krieg fuhr der Bludenzer Schreiner Ferdinand Andreatta mit einer Fatima-Statue auf den See hinaus — ohne Amt und ohne Gremium, in der Überzeugung, dass Beten in einer solchen Zeit nicht Ohnmacht sei, sondern das Wirksamste, was ein Mensch tun kann. Sein Sohn Thomas Andreatta hat die Verantwortung der kirchlichen Stiftung AVEMARIA übertragen, die die Prozession 2026 nach sechsjähriger Pause wieder aufgenommen hat. Thomas Andreatta war am Samstag an Bord, ebenso Elfie und Harald Madlener, die die Fahrt über viele Jahre organisiert haben und die Vorbereitung dieses Jahres mit ihrer Erfahrung begleiteten. Informationen: fatima-schiffsprozession.net Über AVEMARIA AVEMARIA ist eine kirchliche Stiftung (Stiftung Mission Maria) mit Sitz in St. Margarethen TG, errichtet im Bistum Basel. Ihr Auftrag: Maria zu den Menschen bringen — als Mutter, als Fürsprecherin und als Leitstern in stürmischer Zeit, damit Menschen bei ihr Zuflucht finden und den Weg zu Gott. Informationen: ave-maria.net Partner KIRCHE IN NOT (Schweiz und Deutschland), Missio Österreich, K-TV, FE-Medien, Die Schweiz betet, Katholische Landeskirche St. Gallen, Pfänderbahn Bregenz. Bildmaterial Bilder in Druckauflösung, honorarfrei zur Berichterstattung über diese Veranstaltung: https://apps.scrappbook.de/SJxo4aHkwzx —Bildnachweis: Michael Rippas Fotografie. K-TV hat den Tag aufgezeichnet. Medienkontakt AVEMARIA · Benjamin Aepli, Geschäftsführer · Sedel 5, 9543 St. Margarethen TG, Schweiz · +41 71 543 60 56 · info@ave-maria.net Medienmitteilung AVEMMARIA