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Evangelisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

»Vom Leid, erwählt zu sein«

Frauenkirchenpfarrer Markus Engelhardt · Frauenkirche Dresden – Kanzelworte · 2026-07-12 · Dresden · Quelle

Demut · Hauptbotschaft Barmherzigkeit · tragend Verantwortung · tragend

Die biblische Auserwählung ist kein Privileg zur Selbstherrlichkeit, sondern eine aus grundloser Liebe entspringende Verantwortung, die in der Spannung von Gnade und Gericht besteht und deren politische Vereinnahmung zu Gewalt führt.

Gott beruft einen nicht, weil der etwas darstellt. Sondern er ist etwas, weil Gott ihn dazu macht. In unserem Text heißt das: Gottes Beziehung zu diesem kleinen, oft so widerborstigen Volk Israel - sie liegt in nichts anderem in der Grundlosigkeit und Freiheit seiner, der göttlichen Liebe.

Die Predigt interpretiert den biblischen Text der Auserwählung Israels als eine Verantwortung und ein Leid, das aus der grundlosen Liebe Gottes resultiert. Der Sprecher verknüpft diese theologische Spannung mit der aktuellen Ausbreitung von Antisemitismus, den er als metaphysisches Phänomen und Reaktion auf die privilegierte Stellung Israels deutet. Er warnt davor, den Gedanken der Erwählung für politische Machthaber oder Nationalstaaten zu instrumentalisieren, was historisch zu Gewalt führte. Stattdessen soll die Erwählung als Abbild der bedingungslosen, herablassenden Gottesliebe verstanden werden, die gerade die Schwachen und Kleinen anzieht. Anhand von Anekdoten und Zitat von Stefan Zweig und Erich Fried wird die Spannung zwischen göttlicher Gnade und göttlicher Gerechtigkeit als tragfähig für das menschliche Leben dargestellt. Die Predigt ruft dazu auf, in dieser Spannung zu bleiben und nicht in einen exklusiven Auserwähltheitsanspruch zu verfallen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem als Angenommener und Beschenkter beschrieben
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

5. Mose 7,6-8 · Hesekiel 1,4 · Jesaja 43,1 · Hiob 34,11

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 3, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
»Vom Leid, erwählt zu sein« Predigt gehalten von Frauenkirchenpfarrer Markus Engelhardt -- Liebe Gemeinde, „Auserwähltsein, das ist kein Vorrecht, es ist eine Verantwortung. Sie bedeutet, der Ungnade ausgesetzt zu sein“ - hat ein jüdischer Philosoph einmal gesagt. Wie wahr. Die Geschichte des jüdischen Volkes belegt diese Wahrheit seit bald 3.000 Jahren - auf schreckliche Weise. Gerade auch in der aktuellen Zeit. Heute sind wir als Hörende selbst „der Ungnade ausgesetzt“. Der vorhin gehörte Predigttext aus dem 5. Mose-Buch ist eine biblische Schlüsselstelle für das Verständnis von Erwählung, der Auserwähltheit des Gottesvolkes. Sie ist Teil der letzten großen Rede des greisen Mose an der Schwelle zum verheißenen Land, zu dem hin sie über 40 Jahre in einer gefühlt nicht enden wollenden Odyssee durch die Sinai-Wüste unterwegs gewesen waren. Mose kann von dem Berg aus, auf dem sie sind, hinüber schauen in das verheißene Land - aber es betreten, dort wohnen, das wird er bekanntlich nicht mehr dürfen. Aber die Kinder Israels, die er geführt hatte, sie werden dort hinziehen. In diesem spannungsvollen Moment hören wir ihn reden. Es ist eine der großen Stunden Israels. Mose blickt weit zurück. Er erinnert an die Treue Gottes zu den Vätern: Abraham und Isaak und Jakob. Noch einmal erinnert er die Geschichte vom Auszug aus der Sklaverei in Ägypten 40 Jahre zuvor, vom der wunderbaren Rettung in den Fluten des Schilfmeers, von dem Gesetz, das ihm Gott auf dem Sinai-Berg in die Hände und Herzen gelegt hatte. Er erinnert sich an all die Wunder auf dem steinigen Wüstenweg, die sie mit der Treue ihres Gottes erlebt hatten. Und jetzt, als ob es gelte, die Essenz von all dem in einen einzigen Gedanken zu fassen, sagt Mose diesen Satz: „Du bist ein heiliges Volk für den Herrn, deinen Gott. Dich hat er erwählt aus allen Völkern der Erde.“ Und setzt dann Erstaunliches hinzu: „Nicht weil ihr größer und bedeutender wärt als alle Völker, denn du bist das kleinste unter ihnen.“ I. Erwählung - was ist das? Ein Vater, dessen Söhne in einem der vielen Konflikte Israels mit seinen Nachbarn an der Front stehen, geht am Jom Kippur, dem großen Versöhnungstag, in die Synagoge und betet. „Lieber Gott, ich weiß, wir sind das auserwählte Volk. Ich bin dir auch dankbar für alles - aber könntest du mir nicht einmal einen Gefallen tun und statt unseres Volkes ein anderes auserwählen?“ Die kleine Anekdote lässt erstmal schmunzeln, aber eigentlich steckt sie voller Tragik. Was ist Erwähltheit? Weiß Gott, man möchte den Juden, dem biblischen Gottesvolk, etwas weniger davon wünschen, wenn man ihre Geschichte anschaut. Die Medien sind voll an nachdenkenswerten Artikeln und Deutungen für den immer wieder aufbrechenden, zur Zeit fast explosionsartig sich weltweit ausbreitenden Antisemitismus. An vielen Erklärungen ist vieles richtig, und man muss sich ernsthaft und tiefschürfend mit diesem Phänomen beschäftigen. Aber das alles macht das Problem kein Jota kleiner - und schon darin liegt ein Hinweis, dass der Antisemitismus, dieser lodernde Hass auf Juden und Jüdisches, eine Wurzel hat, die noch tiefer liegt. Es hat etwas mit der Realität des Bösen zu tun, das nicht einfach wegrationalisiert werden kann. Und darin wiederum steckt als Nukleus, worum es unseren Text und überhaupt der Bibel geht: die Auserwähltheit der Juden als „Gottes Augapfel“, wie es beim Propheten Hesekiel heißt. Als sein Volk. Diese Realität kann offenbar gar nicht anders als seit 3.000 Jahren Missgunst und Hass der anderen auf sich zu ziehen. Insofern ist der Antisemitismus in seinem Kern eigentlich ein metaphysisches Phänomen. Das lässt sich durch menschliche, politische, psychologische Erziehung nicht beseitigen. Aber man kann es drehen und wenden wie man will: Israel wäre nicht Israel und das heutige Judentum nicht das heutige Judentum, Jesus wäre nicht Jesus und wir Christen nicht Christen ohne diesen fundamentalen Gedanken von der Erwählung, der hier in unserem Predigttext zum ersten Mal in aller Deutlichkeit und zugleich in aller Spannung und Widerständigkeit ausgesprochen wird. Ganz abgesehen von der auch im Judentum selbst umstrittenen Frage, ob denn der heutige Staat Israel das Israel, das die Bibel meint, repräsentiert, ist es ja ein fast natürlicher menschlicher Reflex, mit Aggression zu antworten, wenn man das Gefühl hat, dass jemand anderer grundlos bevorzugt wird. Die Bibel erzählt davon schon auf ihren ersten Seiten, in der Geschichte vom Brudermord, wo Kain sich von Gott gegenüber Abel benachteiligt fühlt und nicht weiß, warum. Es regt uns nun einmal auf, wenn manche beanspruchen, gleicher als gleich zu sein. Das fängt bei Anlässen an, zu denen nur einige Erlesene geladen sind. Und geht dort weiter, wo Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Titels oder ihres Reichtum bevorzugt werden. Da bekommt unser Predigttext ein besonderes Gewicht. Denn er sagt: Gott erwählt jemanden nicht darum, weil der so herausragende Eigenschaften und Fähigkeiten hätte. Da kann keiner sich in die Brust werfen und sagen: Schau her, Gott hat mich berufen. Was muss ich doch für ein toller Kerl sein! In der Bibel ist es genau umgekehrt. Gott beruft einen nicht, weil der etwas darstellt. Sondern er ist etwas, weil Gott ihn dazu macht. In unserem Text heißt das: Gottes Beziehung zu diesem kleinen, oft so widerborstigen Volk Israel - sie liegt in nichts anderem in der Grundlosigkeit und Freiheit seiner, der göttlichen Liebe. „Der Herr hat euch nicht angenommen, weil ihr größer wärt als alle Völker, sondern weil er euch geliebt hat“, heißt es hier. Wenn aber Israel ein Abbild der Völker ist, wenn sich hier spiegelt, was durch Christus allen gelten soll, dann sollen wir lernen, an diesem einen Volk Israel die Grundlosigkeit, die Unableitbarkeit von Gottes Liebe abzulesen. In einem Gedicht von Erich Fried heißt es: „Es ist Unsinn sagt die Vernunft / Es ist was es ist sagt die Liebe / Es ist lächerlich sagt der Stolz / Es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht / Es ist unmöglich sagt die Erfahrung / Es ist war es ist sagt die Liebe.“ II. Liebe Gemeinde, vielleicht ist das, was wir hier aus dem Mund des Mose hören, eine erste theologische Synthese der Geschichte Israels überhaupt. Entstanden kurz nach der Rückkehr aus dem babylonischen Exil im 5. Jahrhundert v. Chr. Die ganze Geschichte Israels bis zu diesem Zeitpunkt fließt hinein in die Worte, die man in jener Zeit rückwirkend Mose in den Mund gelegt hat: Glück und Scheitern, Machtrausch und Ohnmacht. Und die dies niederschreiben, sind Menschen, die selbst eben erst aus der Ohnmacht der Exilszeit rausgekommen sind. „Unser Gott, unserer Väter Gott, ein verborgener Gott ist er, und erst in der Tiefe des Leidens werden wir seiner gewahr“, hat der Jude Stefan Zweig in der Zeit des 1. Weltkrieges geschrieben. Und er schrieb weiter. „Weltwanderschaft ist unser Zelt, Mühsal unser Acker und Gott unsere Heimat in der Zeit. So steh auf, du Volk, aus deiner Klage; nimm deinen Glauben wie einen Stab. Denn zur Dauer sind wir erwählt durch das Leid und zur Ewigkeit durch die Erneuerung.“ Diese Sätze des Dichters wirken wie eine Zusammenfassung der Moseworte. Das, was Israel über seinen Gott sagen kann, ist in Wahrheit nicht viel mehr als das Staunen über das Gottesrätsel. „Gottes gewahr werden“, wie Stefan Zweig es nannte, das heißt, ihn gerade in dieser Rätselhaftigkeit wahrnehmen: seine Treue in den Höhen und Tiefen des Daseins; aber auch seine Härte und seine Unverständlichkeit, die für uns manchmal wie ein Schleier über Gott liegen. Denn da steht ja neben dem grundlos liebenden auch ein furchterweckender Gott. Ein fordernder und anspruchsvoller Gott, der „vergilt ins Angesicht denen, die ihn hassen, und bringt sie um.“ Eine schreckliche Aussage in unserem Text. Es gibt etliche solche in der Bibel. Wie geht das mit der unbedingten Liebe Gottes zusammen? Gar nicht, wenn man es gedanklich auflösen will. Es bleibt diese harte Reibung und Spannung. Die Frage, wer denn dieser Gott ist, der mit Israel auf dem Weg ist, sie mündet in eine unauflösbare doppelte Aussage. Auf der einen Seite: Gott ist treu und erwählt gerade das Schwache - allein aus Barmherzigkeit, aus grundloser, unbedingter Liebe. Auf der anderen Seite: Gott ist gerecht, fordert ein und straft noch durch die Generationen hindurch. So ist es geschrieben. In dieser Spannung geht der biblische Gottesglaube seinen Weg. Liebe Gemeinde, bei Licht besehen ist das nicht nur Israels Erfahrung. Sie gehört zu jedem Menschenleben, das versucht, über Woher und Wohin seines Weges nachzudenken. Auch in uns wohnt sicherlich dieses Ahnen von der grundlosen Güte Gottes, die uns bis hierher gebracht hat - trotz Irrwegen und Blindheiten bei uns. Und zugleich ist in uns auch das Erschrecken über die Härte Gottes und die Einsicht, dass das, was wir tun, eben doch nicht ohne Folgen bleibt. Die ganze Bibel ist ein Zeugnis dieser Spannung. Das „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst“ bei Jesaja (Jes 43,1), es steht gleichrangig neben den Worten Elihus im Buch Hiob: „Gott vergilt dem Menschen, wonach er verdient hat, und trifft einen jeglichen nach seinem Tun“ (Hi 34,11). Das ist manchmal schwer zu ertragen, wenn es einem ernst ist mit dem Glauben. Aber einmal so gefragt: Wo diese Spannung aufgehoben wird, wird es da nicht ganz schön gefährlich? Wo Menschen oder Nationen ausschließlich leben aus dem Gefühl, sie seien die Erwählten Gottes - müssen da nicht alle Alarmglocken klingeln? Wir erleben es doch in der jetzigen Zeit rechts und links, östlich wie westlich, was passiert, wenn Herrscher davon durchdrungen sind, sie seien nicht nur von Menschen gewählt, sondern Auserwählte Gottes. Schon hier im 5. Buch Mose wird deutlich, wie der Gedanke der Erwählung zu einer Entwertung der umliegenden Völker führt und wie sich in diese Vorstellungen Gewalt einnistet. Die deutsche Geschichte ist ein Exempel für die schrecklichen Folgen dieses Denkens. Noch einmal: „Lieber Gott, ich weiß, wir sind das auserwählte Volk. Ich bin dir auch dankbar für alles - aber könntest du mir nicht einmal einen Gefallen tun und statt unseres Volkes ein anderes auserwählen?“ Gott gibt es nicht ohne diese Spannung. III. In einer meiner früheren Gemeinden gab es eine alte, sehr fromme Frau. Als es mit ihr aufs Ende zuging, wurde sie von einem ebenso frommen Bekannten gefragt: „Und wenn Gott dich doch vergisst? Wenn er dich fallen lässt und du verloren gehst?“ Da antwortete sie: „In diesem Fall würde ich meine Seele verlieren, das wäre schlimm. Aber noch schlimmer wäre, dass Gott seinen guten Ruf verlieren würde. Denn er hätte sein Wort gebrochen, dass alle, die sich auf ihn verlassen, nicht verloren gehen.“ Auch davon handelt unser Text. Gott, so heißt es da, hat Israel nicht nur berufen. Er ist ihm auch treu geblieben. Und das nicht allein aus Liebe, sondern auch „damit er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat“. Auf Gott ist Verlass. Sein Wort verpflichtet uns - aber es bindet auch ihn selbst! Oder besser, Er bindet sich selbst daran. Deshalb steht er auch da zu uns, wo wir schwach sind und Gründe sehen, uns mehr zu verachten als zu lieben. Vor Jahrzehnten sprach ich mit meinen Konfirmanden darüber, worin eigentlich unser Wert als Menschen liegt. Zwei Tage später fand ich in meinem Briefkasten die Zuschrift eines Konfis, anonym und mit vielen Rechtschreibfehlern. Darin stand: „Ich bin schlecht im Rechnen. In der Schule bin ich faul. Ich komme mit niemand normal aus. Werde immer wieder verkloppt. Ich bin auf jeden Fall wenig wert.“ Schade, dass ich damals diesen Bibeltext nicht präsent hatte, der uns sagt, dass Gott verliebt ist ins Kleine, in die, die sich selbst klein machen und von anderen aufgegeben werden. Das hätte ich jenem Konfi gerne weitergegeben. Die Nachricht jedenfalls, dass Gott sich von der Erwählung seines Volkes bis zur Kreuzigung seines Sohnes immer nach unten orientiert hat, nicht nach oben, ist nicht nur für einen zweifelnden Vierzehnjährigen wichtig. Als Christen glauben wir, dass der Jude Jesus von Nazareth diese Spannung zwischen dem liebenden und dem fordernden Gott, von der ich sprach, für uns durch den Tod hindurch getragen hat. Wie kein anderer hat er aus dem Gedanken des Erwähltseins gelebt. Wie kein anderer hat er sich selber der Ungnade ausgesetzt. Und wie kein anderer hat er das Vertrauen in die Grundlosigkeit und Freiheit der göttlichen Liebe gelebt. Gerade die, die zu den Nicht-Erwählten, zu den Ausgestoßenen, den Heiden gehörten - er hat sie in seiner eigenen Person hinein genommen in die Erwählung seines Gottes. Das ist die Geburtsstunde des Christentums, das eine neue Art der Erwählung bringt, die alle Grenzen überschreitet. Ihren größten Moment hat sie am Ostermorgen. Und ihre Verankerung in unserem Leben - das ist die Taufe, die wir vorhin für William gefeiert haben! Darum: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt“ (Joh 15,16). Amen.