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Evangelisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Why Authentic Faith Requires Real Community

St. Pauls Anglican Cathedral Rockhampton · St Paul's Anglican Cathedral Rockhampton - Sermons · 2026-08-30 · Rockhampton · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Barmherzigkeit · tragend Hoffnung

Authentischer Glaube erfordert das aktive Eingehen in die unvollkommene Gemeinschaft der Kirche und den Dienst am Nächsten, statt sich in asketischer Isolation von der Welt zurückzuziehen.

Jesus zu gefallen erfordert Engagement, nicht Trennung.

Der Text argumentiert, dass authentischer christlicher Glaube nicht in der Isolation, sondern in der aktiven Gemeinschaft besteht. Am Beispiel des Asketen Simeon Stylites wird die Trennung von der Welt als unzutreffendes Ideal abgelehnt und durch das Engagement in der Kirchengemeinschaft ersetzt. Die Auslegung von Römer 12 betont, dass das durch Gnade gerechtfertigte Leben in aufrichtiger Liebe, Eifer und gegenseitiger Fürsorge innerhalb der 'Familie Gottes' gelebt wird. Der Prediger warnt vor der individualistischen Versuchung, sich bei Konflikten zurückzuziehen, und fordert stattdessen das Ausharren in der unvollkommenen Gemeinschaft. Die Zuhörer werden ermutigt, ihre Energie auf den Dienst an Jesus zu richten und auch Feinde zu lieben. Der Text verbindet die theologische Grundlage der Rechtfertigung mit praktischen Anweisungen für das Miteinander in der lokalen Gemeinde.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Römer 12,9-21 · Römer 5,8 · Römer 12,3-8

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Dank dir, Vater, dass alle Schrift von Gott eingeblasen ist und nützlich ist zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Korrektur und zur Erziehung in der Gerechtigkeit. Öffne unsere Herzen, um dein Wort zu empfangen, damit wir dich besser erkennen und durch deinen Sohn Jesus Christus, unseren Herrn, für jedes gute Werk vollständig ausgerüstet werden. Amen. Simeon Stylites wollte sich dem Gefallen an Gott widmen, und in seinem Denken war der beste Weg, dies zu tun, sich so weit wie möglich von der Welt zurückzuziehen. Er trat einem Kloster bei, fand dies aber zu ablenkend und baute stattdessen einen 18 Meter hohen Pfahl und beschloss, oben darauf zu leben. Er lebte 37 Jahre auf diesem Pfahl, während der Hitze des Sommers, des gefrierenden Winterregens und des Windes. Simeon nutzte seine Zeit zum Gebet und predigte gelegentlich allen, die unter ihm waren, bis zu seinem Tod im Jahr 459 n. Chr. Simeon Stylites begründete eine Bewegung, in der die Menschen glaubten, dass das gottgefällige Leben erfordere, sich von der Welt zurückzuziehen und oben auf einem Pfahl zu sitzen. Nun, Simeon, hat recht, erfordert es, Gott zu gefallen, 18 Meter über der Welt zu sitzen und sich zu disengagieren? Nun, tatsächlich sehen wir heute, dass die Antwort nein lautet. Jesus zu gefallen erfordert Engagement, nicht Trennung. Also, während wir uns an Römer Kapitel 12, Verse 9 bis 21, wenden, wäre es gut, eure Bibeln dort offen zu haben. Wir müssen uns den Kontext des Buches Römer merken. Wir werden durch Gnade gerettet, durch den Glauben an Jesus Christus, der am Kreuz für unsere Sünden an unserer Stelle gestorben ist, für unsere Sünde. Römer Kapitel 5, Vers 8: Aber Gott zeigt seine eigene Liebe für uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Das christliche Leben dreht sich nicht darum, dass wir gute Dinge tun und Erlösung verdienen. Jesus macht uns vor Gott gerecht, und nachdem wir vor Gott gemacht wurden, können wir nun leben, wer wir in Christus sind. Und es ist wichtig, dass wir dies verstehen, denn wenn wir es nicht verstehen, werden wir mit der Last leben, zu glauben, dass wir Gottes Standard erfüllen müssen, den wir nie erreichen können. Also vertrauen wir stattdessen auf Christus, und wenn wir das tun, haben wir die Gewissheit der Vergebung, wir haben die Verheißung des ewigen Lebens und wir haben auch die Freiheit, für Jesus leben zu können. Letzte Woche sahen wir, dass wir lebendige Opfer sein sollen, nicht geformt werden nach der Gestalt dieser Welt, sondern unsere Gedanken verwandelt werden durch das erneuernde Werk des Heiligen Geistes, während der Geist seine Worte auf unsere Herzen und Gedanken anwendet, damit wir wissen, wie wir für Jesus leben sollen. Und wir sahen einen bestimmten Bereich, in dem wir das verwandelte Leben leben sollen, in den Versen 3 bis 8. Es war die Art, wie wir die Gaben nutzen, die Gott uns gegeben hat, um die Kirche und nicht uns selbst zu dienen. Nun sehen wir heute mehr vom verwandelten Leben. Und die Verse 9 bis 21 enthalten viele Ermahnungen darüber, wie wir Leben leben sollen, die Gott gefallen. Und keine von ihnen schlägt Isolation vor, sondern Engagement. Die ersten drei Bereiche des Engagements, die wir betrachten werden, sind in der Familie Gottes. Also in der Familie Gottes sollen wir mit Liebe interagieren. Vers 9: Die Liebe muss aufrichtig sein. In der Kirche gibt es keinen Raum für heuchlerische Liebe, nur für echte Liebe. Judas, als er Jesus mit einem Kuss verriet, das war eine heuchlerische Demonstration von Liebe. Er sah so aus, als würde er lieben, aber in seinem Herzen war Verrat. Stattdessen sollen wir mit einem aufrichtigen Herzen lieben, wie Jesus uns geliebt hat. Und diese Liebe ist eine unterscheidende Liebe: Hasse das Böse, halte dich an das Gute. Während unsere Gedanken verwandelt werden, werden wir lieben, was Gott liebt. Wir werden hassen, was Gott hasst. Wir werden Gerechtigkeit und Gutes lieben, aber wir werden Sünde und Böses hassen. Und wenn es geschieht, dass wir uns dabei ertappen, Sünde und Böses zu lieben und zu begehren, müssen wir Gott um Vergebung bitten und Gott bitten, unsere Herzen und unsere Gedanken zu verwandeln. Dann in Vers 10 wird unsere Liebe auf einander gerichtet sein: Seid einander in Liebe zugetan. Die hier erwähnte Liebe ist brüderliche Liebe, Familienliebe; die Kirche ist eine Familie, wir sind mehr als nur eine Sammlung von Individuen, wir sind eine Familie, die Familie Jesu, und wir sollen einander lieben. Mängel in allen. Nun, auf dieser Seite des Himmels wirst du nie die perfekte Kirche finden, weil die Kirche aus Menschen wie dir und mir besteht. mit all unseren Fehlern, mit all unserer Sünde, mit all unseren Charaktermängeln – wir sind nicht perfekt, und doch werden wir durch den Glauben an Jesus durch die Gnade Gottes verwandelt, um jeden Tag mehr und mehr wie Jesus zu werden. Und wir sind dazu berufen, einander zu lieben. In einer perfekten Herde könnten wir sein – wir sind nicht dazu berufen, einen Mast zu erklimmen, so dass wir nicht lieben können, sondern als Familie zu lieben. Und das ist schwer, insbesondere wenn jemand unliebenswürdig ist. Aber genau das hat Jesus für uns getan, als wir unliebenswürdig waren, als wir seine Feinde waren. Jesus ging ans Kreuz und starb in Liebe für unsere Sünden. Und so folgen wir durch das verwandelnde Wirken des Heiligen Geistes dem Beispiel Christi und suchen danach, andere zu lieben. Es ist nicht unbedingt leicht, es wird anstrengend sein, und doch gibt es die Ermahnung Gottes, einander zu lieben. Also sind wir dazu aufgerufen, in der Kirchengemeinschaft mit Liebe füreinander zu handeln. Wir sind auch dazu aufgerufen, mit Eifer zu handeln. Und nun gibt es hier einige andere Gebote, die ich tatsächlich überspringe, wie wir als Kirchengemeinschaft leben sollen, wie etwa einander zu ehren. Aber ich denke, all die Punkte, die ich überspringe, sind in dem Lieben füreinander enthalten. Das Lieben füreinander ist jedoch nicht das einzige Ziel unserer Kirchengemeinschaft; es steht neben dem Dienst am Herrn mit Eifer. Wir sollten Eifer für den Dienst am Herrn haben. In Vers 11 wird Eifer am besten als große Energie, Begeisterung oder Leidenschaft für eine Person, eine Sache oder ein Ziel beschrieben. In diesem Fall sollen unsere Energien, unsere Leidenschaften, unsere Begeisterung darauf gerichtet sein, Jesus zu dienen. Ihn zu erfreuen, ist unser Ziel. Eifer ist nicht das Fehlen von Eifer. Ich denke, das Fehlen von Eifer könnte am besten beschrieben werden wie die Art, wie manche Menschen auf eine matschige Schüssel Weizenflocken am Morgen blicken. Man mag vielleicht eine matschige Schüssel Weizenflocken, aber es ist nicht seine größte Leidenschaft oder sein größtes Verlangen. Und wenn es das ist, nun, vielleicht können wir später darüber sprechen; ich wäre neugierig zu hören. Aber ich denke, Eifer ist eher wie das Knuspern dieser Cornflakes. Es ist ein Frühstück, auf das man sich freuen kann, weil es mit Zucker und Nüssen bedeckt ist. Und in unserem Haus gibt es das nur an Feiertagen, und da ist Aufregung. Nun, wir sollten Eifer für den Dienst an Jesus haben. Es soll eine Aufregung und Energie geben. Eifer ist nicht etwas, das wir in und von uns selbst schaffen; es ist nicht etwas, das wir herbeizaubern. Aber Eifer ist tatsächlich etwas, das uns von Jesus gegeben wird, wenn wir über ihn nachdenken und über das, was er für uns am Kreuz getan hat. Wenn wir unseren Eifer für den Dienst am Herrn steigern wollen, müssen wir zum Kreuz zurückkehren. Und es ist nicht etwas, das wir individuell tun, obwohl wir individuell eifrig im Dienst an Jesus sein sollten. Aber tatsächlich sollten wir auch als Kirche eifrig im Dienst an Jesus sein. Ein Neuling sollte hereinkommen und sagen können: „Oh, diese Kirche ist eifrig im Dienst an Jesus.“ Also handeln wir in Liebe, wir handeln mit Eifer, aber wir handeln auch gemeinsam im Vertrauen auf Gott. In Vers 12 sollen wir fröhlich sein in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, treu im Gebet. Das Leben in der Kirchengemeinschaft wird nicht immer leicht sein. Die christliche Kirche in Rom hatte Bedrängnisse in Vers 14; sie wurden verfolgt in Vers 17; sie hatten Feinde. Und in diesen schweren Zeiten sollen wir auf die Hoffnung blicken, die wir in Christus haben, die Hoffnung, die nicht enttäuscht, die ewige Freude bringt. Und so, während wir durch Härten gehen, sollen wir geduldig sein und sollen Gott vertrauen. Wir sollen treu im Gebet sein, unserem himmlischen Vater vertrauend. Ich hatte diese Woche ein Gespräch mit jemandem, und sie stellte mir die Frage: Was würde passieren, wenn Gott jedes einzelne Gebet, das du diese Woche gebetet hast, mit „Ja“ beantworten würde? Wie würde diese Woche anders aussehen, wenn Gott jedes einzelne Gebet, das du gebetet hast, beantworten würde? Es ist eine herausfordernde Frage, weil sie ein großes Scheinwerferlicht auf dein Gebetsleben wirft, sowohl individuell als auch als Kirche. Beten wir um verwandelte Leben unter uns? Würden wir eine volle, blühende Kirche sehen? Würde Rock Hampton völlig anders sein? Ich lasse diesen Gedanken bei euch. Wir sehen auch, dass wir, während wir auf Gott angewiesen sind, auch füreinander sorgen sollen durch diese Härten, indem wir einander in Vers 13 und in Vers 15 teilen, indem wir mit denen, die sich freuen, Freude haben und mit denen, die trauern, trauern. Wir mussten das Leben gemeinsam durchstehen. Durch die Höhen und die Tiefen hindurch gibt es in diesem Abschnitt viele Anweisungen über das Zusammenleben als Familie Gottes, und so sollen wir ein Leben führen, das Jesus gefällt. Wir leben in einer sehr individualistischen Welt, in der wir lesen, wie wir es im Evangeliumslesung heute taten: „Nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach“, und wir denken darüber in Bezug auf mich nach, was ich zu tun habe. Und das stimmt: Jeder Mensch ist berufen, seinen Glauben in Jesus zu setzen, jeder Mensch ist berufen, sich selbst zu verleugnen und Jesus nachzufolgen. Aber wenn wir das tun, werden wir Teil der Familie Gottes. Also ist ein Teil des Aufnehmens unseres Kreuzes und des Nachfolgens Jesu tatsächlich, als Teil dieser Familie Gottes zu leben. Es ist nicht so, als würden wir uns zurückziehen wie Sony und das Sternenlicht, sondern es ist tatsächlich, indem wir uns in die Unordnung der Kirche einbringen, in die Unordnung der Beziehungen mit unvollkommenen Menschen, indem wir andere unvollkommene Menschen lieben, indem wir wissen, dass wir sündig sind und Jesus brauchen. Wir dienen Jesus mit Eifer, ja, individuell, aber auch zusammen als Kirche. Wir lieben unsere Brüder und Schwestern in Christus zusammen, ermutigen einander, dienen einander, ehren einander, sind füreinander da. Und Jesus selbst ist uns ein Vorbild dafür, oder? Jesus verbrachte nicht drei Jahre seines Wirkens auf einem Pfahl. Er verbrachte seine Zeit mit Menschen, er verbrachte seine Zeit mit langsam verstehenden Jüngern, lehrte sie, zeigte ihnen das Reich Gottes. Die Versuchung für uns ist, sich zurückzuziehen, wenn etwas nicht nach unserem Willen geht, wenn wir uns gekränkt oder entehrt fühlen. Die Versuchung ist, sich zurückzuziehen, und genau das will der Teufel, dass wir es tun. Aber tatsächlich sollen wir als Gottes Kirche uns einbringen, aufrichtig lieben, in Liebe füreinander hingebungsvoll sein. Also: Ein verwandeltes Leben, das gelebt wird, um Jesus zu gefallen, bringt sich in die Familie Gottes ein. Aber die Liebe bleibt nicht nur in der Familie Gottes, sie fließt auch zu denen, die feindselig gegen uns eingestellt sind. Und so ist der nächste Punkt, den wir betrachten werden, dass wir uns mit Liebe für unsere Feinde einbringen. Die Lehre des Paulus in den Versen 17 bis 21 widerhallt die Lehre des Herrn Jesus. Diese Lehre erkennt zunächst an, dass es Böses in der Welt gibt, Böses, das gegen uns getan wird, wo wir Gerechtigkeit wollen, wo wir Rache wollen. Jesus lehrte, was so kontrakulturell war, wie es heute kontrakulturell ist: Sucht keine Rache. Unsere Rache, ich denke, ist für viele Menschen eine zweite Natur, eine automatische Reaktion. Du hast mein Auto zerkratzt, ich werde deins zerkratzen. Du ignorierst mich, ich ignoriere dich. Du schlägst mich, ich schlage dich. Du tust mir weh, ich tue dir weh. Du hast mich unrecht behandelt, ich behandle dich unrecht. Es ist Zeit für Vergeltung. Es ist die Handlungslinie der meisten Actionfilme: Der Held will Rache. In unserer höflichen, zivilisierten Gesellschaft bleibt unser Verlangen nach Rache vielleicht in unseren Herzen und Köpfen und wird nicht in die Tat umgesetzt, aber das Verlangen ist da. Und es gibt etwas an diesem, was richtig ist: Ungerechtigkeit sollte uns zornig machen, Böses, das gegen uns getan wird, sollte uns zornig machen, und es sollte uns zu Handlungen bewegen. Aber die Handlung ist keine Rache. Was lesen wir hier im Wort Gottes? „Erstatte niemandem Böses mit Bösem“ (Vers 17) und „Tut, was recht ist, und lebt in Frieden mit allen“ (Vers 18). „Nimm nicht Rache“ (Vers 19). Und wir werden diese Dinge tun können, wenn Jesus unser Herz durch seinen Geist verwandelt. Wenn wir uns in unsere Feinde einbringen sollen, so soll es aus einer Haltung heraus geschehen, sie zu lieben. Nun, das ist kontrakulturell, aber wir können es tun, und wir können es aus zwei Gründen tun. Wir können unsere Feinde lieben, erstens, weil wir ihre Taten nicht unter den Teppich kehren. Es ist nicht so, als würden wir sagen, dass das böse Ding, das sie getan haben, keine Bedeutung hat, weil wir die andere Wange hingehalten haben. Nein, es ist tatsächlich das genaue Gegenteil. Wir können es, weil wir wissen, dass ihre Taten Bedeutung haben und dass ihre Taten auch für Gott Bedeutung haben, und Gott wird handeln. Unsere Feinde zu lieben ist ein Akt des Vertrauens in Gott, es ist eine Demonstration des Glaubens. Vers 19: „Nimm nicht Rache, meine Lieben, aber lasst Raum für Gottes Zorn; denn es ist geschrieben: Mir gehört die Vergeltung, ich werde vergelten, spricht der Herr.“ Wir vertrauen darauf, dass Gott die Ungerechtigkeit behandeln wird, dass Gott alles, was falsch ist, richtigstellen wird. Gott wird eine Ungerechtigkeit nicht einfach unbestraft lassen, sei es durch Nationen Kriegsverbrechen zu begehen oder dass Menschen in deinem Leben Böses gegen dich tun, darauf vertrauen wir, dass Gott so handeln wird wie der Psalmen, der in Psalm 3 zu Gott schreit: „Rette mich vor meinen Feinden“, und wir haben Beweise dafür, dass Gott handeln wird, denn wenn wir das Alte Testament betrachten, sehen wir, dass Gott regelmäßig Sünde bestraft und richtet. Er hat eine Zeit versprochen, in der Jesus wiederkommen und alle Ungerechtigkeit gerichtet wird, und hier ist der Punkt: Wir müssen nicht in Gottes Namen handeln. Gott wird seine gerechte Gerechtigkeit und sein Gericht fair mit genau der richtigen Menge vollstrecken, und er wird es perfekter tun, als wir es je könnten. Wenn wir Rache nehmen, werden wir in Wut verstrickt, wir werden selbstbezogen, wir denken hoch von uns selbst, wir tun Gerechtigkeit schlecht, wir versuchen, Gottes Platz einzunehmen, und wir tun es nicht gut. Aber Gott wird es tun. Gott wird in seinem perfekten Charakter mit der richtigen Menge an Barmherzigkeit und Mitgefühl seine Gerechtigkeit vollstrecken, damit alle Unrecht in dieser Welt wiedergutgemacht werden. Das ist der erste Grund, warum wir unsere Feinde lieben können: Gott wird richten. Der zweite Grund, warum wir unsere Feinde lieben können, ist, weil uns unser Böses und unsere Ungerechtigkeit durch Jesus vergeben wurden. Auch wir verdienen seinen Zorn, aber Jesus starb am Kreuz und nahm Gottes Zorn auf sich an unserer Stelle, egal welches Böse wir getan haben, ob wir andere verletzt haben und vielleicht die Ursache dafür waren, dass andere Menschen Rache an uns suchen. Am Kreuz nimmt Jesus die Gerechtigkeit auf sich, die wir verdienen, damit wir vor Gott in Ordnung sein und damit wir Vergebung durch den Glauben an Jesus haben können. Und das bedeutet, dass wir statt Rache zu suchen, im Vers 20: Wenn dein Feind hungrig ist, gib ihm zu essen; wenn er durstig ist, gib ihm etwas zu trinken. Zeige keinen Zorn, sondern Liebe; zeige keine Feindschaft, sondern Güte. Gib ihnen genau das, was sie nicht verdienen, nicht, weil das, was sie getan haben, böse ist, sondern weil Gott vergelten wird. Gott wird seinen Zorn zeigen. Seht, Gottes Zorn ist kein Wutanfall, wie ein Kind ihn manchmal ausbringt, manchmal bricht sogar ein Erwachsener einen aus, aber es ist die maßvolle Antwort unseres heiligen Gottes auf menschliche Sünde und Rebellion. Wir können ihm vertrauen. Nun, ein Teil der Art und Weise, wie Gott Gerechtigkeit schafft, besteht darin, die Regierung des Landes zu nutzen. Wir werden das nächste Woche im Detail betrachten, aber es ist nicht falsch, sich auf die Regierung zu verlassen, um Gerechtigkeit herbeizuführen. Was hier besprochen wird, ist Rache, persönliche Gerechtigkeit, Kreuzzüge. Das bedeutet nun nicht, dass du, wenn du in einer Situation des Bösen bist, dort bleiben und es ertragen musst. Es ist angemessen, böse Situationen zu verlassen. Es ist angemessen, bei Bedarf die Behörden zu rufen. Aber wir wollen sicherstellen, dass wir keine Rache suchen. Nun, hier ist der Twist: Wenn wir unseren Feind lieben, wie Jesus es vorschlägt, werden wir dabei, wie uns im Vers 20 gesagt wird, glühende Kohlen auf ihren Kopf werfen. Auf Böses mit Güte zu reagieren, Gott zu vertrauen, dass er richten wird, und es nicht selbst vollstrecken, ist wie glühende Kohlen auf den Kopf eines Menschen zu gießen. Es ist ein ziemlich starkes Bild, oder? Es überlässt es Gott. Gott ist eher in der Lage, ihr Gewissen zu stechen. Wir tun diese Handlung der Liebe nicht mit dem Herzen, das nur Rache sucht. Ich werde dir dieses Getränk geben, und ich möchte sehen, wie glühende Kohlen auf deinen Kopf gegossen werden. Ich denke, das ist nicht die Haltung, die Jesus hier ermutigt, sondern vielmehr, wenn wir lieben, wenn wir versuchen, die andere Wange hinzuhalten, wenn wir versuchen, Jesus nachzuahmen, kann Gott das nutzen, und wir vertrauen darauf, dass Gott seine Gerechtigkeit in seinem Zeitplan herbeiführen wird. Die Person, die dich verletzt hat, könnte durch deine Reaktion frustriert sein. Sie könnte durch deine Reaktion verwirrt sein. Es könnte in ihnen Schuldgefühl hervorrufen. Sie könnten es völlig ignorieren. Aber Gott wird richten. Du wirst ihnen Jesus zeigen, ihnen das verwandelte Leben zeigen, das Jesus in dir wirkt. Unser Vers 21 fasst es zusammen: Lass dich nicht vom Bösen überwältigen, sondern überwinde das Böse mit Gutem. Der beste Weg, mit dem Bösen umzugehen, ist durch Gutes. Also ist Jesus nicht auf einen Mast geklettert, um der unordentlichen Welt zu entfliehen; er hat sich engagiert. Letztlich starb er am Kreuz, damit wir vergeben werden konnten, aber er hinterlässt uns auch dieses Beispiel. Wir müssen von unseren Masten herunterkommen, wenn wir darauf sind, und uns engagieren. Wir müssen uns in der Kirche engagieren. Wir müssen uns engagieren, indem wir unsere Feinde, mit denen ich gehen möchte. Ich habe nur ein paar Fragen für euch, über die ihr nachdenken sollt, und es sind einfach nur Anwendungsfragen. Gibt es jemanden hier in der Kirche heute Morgen, den du lieben kannst? Gibt es jemanden hier, den du über dich selbst ehren musst? Gibt es jemanden bei der Arbeit oder in deinen Kreisen, den du vergeben musst? Ist dein Gebetsleben diese Woche etwas, an dem du arbeiten musst, um deine Abhängigkeit von Gott auszudrücken? Vielleicht können wir beten, dass unsere Liebe aufrichtig sei, dass wir das Böse hassen und uns an das Gute halten und einander in Liebe verbunden seien. Lasst uns das jetzt tun. Himmlischer Vater, wir danken dir für Jesus. Wir danken dir, dass er kam und für uns starb, damit wir vergeben werden können, damit wir das ewige Leben haben und dass wir nun durch die Kraft deines Geistes, der in uns wirkt, in der Lage sind, in deiner Kirche tätig zu sein und als Kirchengemeinschaft miteinander umzugehen. Also
Wortlaut im Original
Thank you Father that all scripture is God-breathed and is useful for teaching, rebuking, correcting and training in righteousness. Open our hearts to receive Your Word that we may know You better and be thoroughly equipped for every good work through Your Son Jesus Christ our Lord. Amen. Simeon Stylites wanted to devote himself to pleasing God and in his mind the best way to do this was to remove himself as much as possible from the world. He joined a monastery but he found that too distracting and so instead he built a pole 18 meters high and decided to live on top of it. He lived on this pole for 37 years and during the heat of summer the freezing winter rain wind. Simeon used his time to pray and occasionally preached to all those who were below him until his death in 459 AD. Simeon Stylites started a movement in which people thought that the godly life required removing yourself from the world and sitting on top of a pole. Well Simeon right, does pleasing God require sitting 18 meters above the world disengaged? Well actually we see today that the answer is no. Pleasing Jesus requires engagement not separation. So as we look at Romans chapter 12 verses 9 to 21 it'd be good to have your Bibles open there. We need to remember the context of the book of Romans. We are saved by grace through faith in Jesus Christ who died on the cross for our sins in our place for our sin. The Romans chapter 5 verse 8 but God demonstrates his own love for us in this while we were still sinners. Christ died for us. The Christian life it's not about us doing good things and earning salvation. Jesus makes us right with God and then having been made right with God we can now live out who we are in Christ. And it's important we understand this because if we don't understand it we will live with the burden of thinking that we have to live up to God's standard which we can never achieve. So instead we trust in Christ and when we do that we have the assurance of forgiveness we have the promise of eternal life and then we also have the freedom to be able to live for Jesus. Last week we saw that we are to be living sacrifices not being conformed to the pattern of this world but having our minds transformed by the renewing work of the Holy Spirit as the Spirit applies his words to our hearts and minds so that we would know how to live for Jesus. And we saw one particular area where we are to live the transformed life was in verses 3 to 8. It was the way we use the gifts God has given us to serve the church and not ourselves. Well today we see more of the transformed life. And verses 9 to 21 contain lots of exhortations about how we are to live lives that please God. And none of them suggest isolation but engagement. The first three areas of engagement we're going to look at are in the family of God. So in the family of God we are to engage with love. Verse 9 love must be sincere. In the church there is no room for hypocritical love only genuine love. Judas when he betrayed Jesus with a kiss that was a hypocritical show of love. He looked the part but in his heart was betrayal. Instead with a sincere heart we are to love like Jesus loved us. And this love is a discerning love hate what is evil cling to what is good. As our minds are transformed we will love what God loves. We will hate what God hates. We will love righteousness and good but we will hate sin and evil. And if it happens that we find ourselves loving and desiring sin and evil we need to seek forgiveness from God and ask God to transform our hearts and our minds. Then in verse 10 our love will be directed towards each other be devoted to one another in love. The love mentioned here is brotherly love family love the the church is a family we're more than just a collection of individuals we are a family Jesus's family and we ought to love one another. Faults in all. Now at this side of heaven you're never going to find the perfect church because the church is made up of people like you and me with all of our faults of all with all of our sin all of our character flaws we're not perfect and yet through faith in Jesus we are being transformed by the grace of God to each day become more and more like Jesus and we are called to love each other and in perfect bunch we might be we're not called to climb a pole so that we can't love but love as a family and this is hard particularly when someone is being unlovely but that is what Jesus did for us when we were unlovely when we were his enemies Jesus went to the cross and in love died for our sins and so by the transforming work of the Holy Spirit we follow the example of Christ and we seek to love others not necessarily easy it'll be trying and yet there's the exhortation from God to love one another so we are to engage in the church family with love for one another we're also to engage with zeal and now there are a few other commands in here that I am actually skipping over about how we are to live as a church family like honor one another but I think all of those ones that I am skipping a cup shit in that the love loving each other though isn't the only goal of our church family it sits alongside serving the Lord with zeal we ought to have zeal for serving the Lord in verse 11 as zeal is best described as great energy enthusiasm or passion for a person cause or goal in this case our energies our passions our enthusiasm is to be directed towards serving Jesus pleasing him is our goal as zeal is not what lack of zeal I think could be best described maybe as the way that some people would look forward to a soggy bowl of wheat bicks in the morning as you might like having a soggy bowl of wheat bicks but it's not your greatest passion or desire and if it is well maybe we can chat later I'll be curious to hear but I think zeal is more like crunching that corn flakes it's a cereal to get excited about because it's covered in sugar and nuts and in our house it only happens on holidays and there's excitement there well we ought to have zeal for serving Jesus it's there's to be an excitement and energy now zeal is not something that we create in and of ourselves it's not something we conjure up but zeal is actually something given to us by Jesus as we reflect on him and what he's done for us on the cross if we want to increase our zeal for serving the Lord we need to go back to the cross and it's not something we do individually although individually we should be zealous for serving Jesus but actually also as a church we should be zealous for serving Jesus a newcomer should be able to walk in and go oh this church is zealous for serving Jesus so we engage in love we engage with zeal but we also together engage in trusting God in verse 12 we are to be joyful in hope patient in affliction faithful in prayer church family life won't always be easy the christian church in Rome had afflictions in verse 14 they were persecuted in verse 17 they had enemies and in those hard times we're to look to the hope that we have in Christ the hope that we'll not disappoint the hope that brings eternal joy and so where as we go through hardship we are to be patient and we are to trust God we are to be faithful in prayer trusting our heavenly Father I was having a chat with someone this week and they asked me the question what would happen if God answered every single prayer you prayed this week with yes what would look different this week if God answered every single prayer that you prayed it's a challenging question because it puts a big spotlight on your prayer life individually but also as a church would are we praying for transformed lives among us would we see a full thriving church would rock Hampton be completely different I'll leave that thought with you we also see that as we depend on God we also to be caring for one another through these hardships sharing with each other in verses 13 in verse 15 rejoicing with those who rejoice and mourning with those who mourn we had to do life together through the highs and the lows there are lots of commands in this section about living together as the family of God and this is how we are to live a life pleasing to Jesus and we live in a very individualistic world where we read as we did in the gospel reading today take up our cross and follow Jesus and we think about that in terms of me what I need to do and that's true each person is called to put their place faith in Jesus each person is called to deny themselves and follow Jesus but when we do that we are made part of the family of God so part of taking up our cross and following Jesus is actually living as part of this family of God it's not like being by like being Sony and the starlight and withdrawing but it's actually by engaging in the messiness of church in the messiness of the relationships with imperfect people loving other imperfect people knowing that we are sinful and we need Jesus we serve Jesus with zeal yes individually but also together as a church we love our brothers and sisters in Christ together encouraging one another serving one another honoring one another being there for one another and Jesus himself models this for us doesn't he Jesus did not spend three years of his ministry on top of a pole he spent his time with people he spent his time with slow to understand disciples teaching them showing them the kingdom of God the temptation for us is to disengage when something doesn't go our way when we feel slighted or dishonored the temptation is just the pullback and that's exactly what the devil wants us to do but actually as God's church we ought to engage to love sincerely to be devoted to one another in love so a transformed life lived to please Jesus engages with the family of God but the love doesn't just stay in the family of God it flows out to even those who are hostile towards us and so the next point that we'll look at is when we will engage with love for our enemies our Paul's teaching in verses 17 to 21 echoes the Lord Jesus this teaching first acknowledges that there is evil in the world evil done against us where we want justice where we want revenge Jesus is teaching men was counter-cultural as it is counter-cultural today don't seek revenge our revenge I think for many people is second nature it's an automatic response you keyed my car I'm going to key yours you ignore me I ignore you you hit me I hit you you hurt me I hurt you you wronged me I wronged you it's payback time it's the storyline of most action movies the hero wants revenge in our polite civilized society maybe our desire for revenge stays in our hearts and minds and doesn't get acted on but the desire is there and there is something about this that is right injustice should anger us evil done against us should anger us and it should move us to action but the action is not revenge what do we read here in God's word do not repay anyone evil for evil verse 17 and do what is right live at peace with everyone in verse 18 do not take revenge verse 19 and we will be able to do these things as Jesus transforms our heart by his spirit if we are to engage in our enemies it is to be from a position of seeking to love them now that's counter-cultural but we can do this and we can do it for two reasons we can love our enemies firstly because we're not sweeping their actions under the carpet it's not like we're saying that the evil thing that they have done doesn't matter because we have turned the other cheek no it's actually very opposite we can do it because we know that their actions do matter and their actions also matter to God and God will act loving our enemies is an act of trust in God it's a display of faith verse 19 do not take revenge my dear friends but leave room for God's wrath for it is written it is mine to avenge I will repay says the Lord we trust that God will deal with the injustice that God will make all that is wrong right God is not going to just let an injustice go unchecked whether it be by nations committing war crimes or people in your life committing evil against you we trust that God will act like the psalmist who cries out to God deliver me from my enemies in Psalm 3 and we have evidence that God will act as we look at the Old Testament we see that God regularly punishes and judges sin he's promised a time when Jesus will return and all injustice will be judged and here is the thing we don't need to act on God's behalf in this God will meet out his judge justice and judgment fairly with the exact right amount and he will do it more perfectly than we ever could see when we take revenge we get caught up in anger we get self-focused we think of ourselves highly we do a poor job of justice we try and take God's place and we don't do it well but God will God in his perfect character with the right amount of mercy and compassion will execute his justice so that all the wrongs in this world will be righted so that's the first reason we can love our enemies God will judge the second reason we can love our enemies is because we've had our evil and injustice forgiven by Jesus we too deserve his wrath but Jesus died on the cross taking God's anger upon himself in our place no matter what evil we have done whether we've wronged others and maybe we have been the cause of wanting other people wanting to seek revenge on the cross Jesus takes the justice that we deserve upon himself so we can be right with God so that we can have forgiveness through faith in Jesus and it means that instead of seeking revenge in verse 20 if your enemy is hungry feed him if he's thirsty give him something to drink don't show anger show love don't show enmity but show kindness give them exactly what they do not deserve not because what they did is an evil but because God will repay God will show his wrath see God's wrath is not a temper tantrum like a child might throw sometimes even an adult might throw but it's our holy God's measured response to human sin and rebellion we can trust him now part of the way that God brings justice is by using the government of the land we'll have a look at that in more detail next week but it's not wrong to rely on the government to bring about justice what is being spoken of here is revenge personal justice crusades now this is not saying that if you're in a situation of evil that you need to stay there and endure it it is appropriate to leave evil situations it is appropriate to call on the authorities when needed but we do want to make sure that we're not seeking revenge now here is the twist if we love our enemy like Jesus suggests we're told in doing this you will hit burning coals on their head in verse 20 responding in kindness to evil trusting God to judge and not meeting it out ourselves is like pouring burning coals on someone's head it's quite an image isn't it it leaves it to God God is more likely to be able to prick their conscience we don't do this action of love with the heart seeking only revenge i'm going to give you this drink and i want to see burning coals poured on your head i don't think that's the attitude that Jesus is encouraging here but rather as we love as we seek to turn the other cheek as we seek to copy Jesus God can use that and we're trusting that God will bring about his justice in his timing and the person who has wronged you might be frustrated by your response they might be baffled by your response it might bring in them guilt they might completely ignore it but God will judge you will be showing them Jesus showing them the transformed life that Jesus is working in you our verse 21 sums it up do not be overcome by evil but overcome evil with good the best way to deal with evil is through good so Jesus didn't climb a pole to escape the the messy world he engaged ultimately he died on the cross so we could be forgiven but he also leaves us with this example we need to get down off our poles if we're on one and engage we need to engage in the church we need to engage by loving our enemies i want to leave with you just a couple of questions for you to think about and they're just kind of application questions is there someone here in church this morning that you can love is there someone here that you need to honor above yourself is there someone at work or in your circles that you need to forgive is your prayer life this week something that you need to work on expressing your dependence on God maybe we can pray that our love would be sincere that we would hate what is evil and cling to what is good and be devoted to one another in love let's do that now heavenly father we thank you for Jesus we thank you that he came and died for us so that we can be forgiven so we can have eternal life and that we are now by the power of your spirit at work in us able to engage in your church engage with each other as a church family so how Lord help us to love one another sincerely to hate what is evil and cling to what is good help us to be devoted to one another in love we ask Lord that you would increase our zeal for serving you that you would increase our dependence upon you and we also ask that ask Lord that you would help us as we seek to love our enemies and to not seek revenge but to trust your your good judgment help us this week to live lives that honor Jesus we pray this in his name Amen