Die christliche Gemeinde steht unter dem schützenden und verändernden Einfluss Jesu, der ihre innere Wahrheit kennt und sie befähigt, als Licht in der Welt zu leuchten.
Der Text ist eine Predigt der FeG Dresden über den ersten der sieben Briefe an die Gemeinden in der Offenbarung, adressiert an Ephesus. Der Sprecher erläutert den historischen Hintergrund des Autors Johannes und der Stadt Ephesus im römischen Reich. Er interpretiert die biblischen Bilder der sieben Sterne und Leuchter als Zeichen des Schutzes, der Veränderung und der Präsenz Jesu in der Gemeinde. Die Predigt betont, dass Jesus das Innere der Gläubigen kennt und sie in ihrer Hand hält, was Furcht nehmen soll. Es wird ermutigt, das Licht Christi auszustrahlen und nicht zur 'Dämmerfunsel' zu werden. Der Text verbindet die antike Auslegung mit einer persönlichen Anwendung auf das heutige Gemeindeleben und die individuelle Spiritualität.
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Herzlich willkommen zur Predigt der FGG Dresden. Wir wünschen dir eine gewinnbringende Zeit. Mehr Informationen zu unserer Gemeinde findest du unter dresden.fg.de Wir wollen heute in der neue Predigtreihe einsteigen. Und zwar wollen wir gerne mit euch mal das zweite Kapitel und das dritte Kapitel der Offenbarung anschauen, wo es um drei Briefe geht. Um drei Cent schreiben, wie sie auch genannt werden. Um sieben Cent schreiben, wie sie genannt werden. Und das sind praktisch Briefe. Die Offenbarung und damit auch diese Cent schreiben, hat ein Mann aufgeschrieben, der hieß Johannes. Johannes war auch ein Nachfolger Jesu, also jemand, der mit Jesus auch in Israel so drei Jahre unterwegs war, der Jesus hautnah erlebt hat. Aber er war eben um seines Glaubenswillen, dann später auch ins Exil geraten, unter den Römern und musste dort in eine Strafkolonie nach Padmus. Und dort hat er zwischen 90 und 95 nach Christus so eine Offenbarung, eine Vision, ein Reden Gottesempfang. Und das hat er aufgeschrieben. Und das ist das, was wir heute in der Bibel unter der Überschrift Offenbarung finden können. Und darin befinden sich auch diese sieben Briefe, diese sieben Cent schreiben an die Gemeinden in der damaligen römischen Provinz Asia. Das ist heute so die westliche Türkei. Aber es hat sich relativ schnell herausgestellt, dass das, was Johannes dort gezeigt und gesagt bekommen hat, nicht nur diese sieben Gemeinden angesprochen hat, sondern das hat sich plötzlich wie so ein Lauffeuer rund um alle Länder im Mittelmeerraum verteilt. Weil die Leute gemerkt haben, was da steht, das ist so trostreich, so orientierungsgebend. Also, die waren so richtig begeistert und einer hat dem anderen quasi davon erzählt, so dass die Offenbarung sehr schnell, sehr breite Verbreitung fand. Diese sieben Cent schreiben, diese sieben Briefe, die haben immer den gleichen Ablauf, könnte man sagen. Die fangen immer den gleichen Aufbau. Sie fangen an mit dem Empfänger, dann stellt sich der Absender vor, dann gibt es ein Lob, dann gibt es ein Tadell, dann gibt es eine Ermahnung und am Schluss so einen verheißungsvollen Ausblick, wenn wir die richtigen Konsequenzen aus dem Ganzen ziehen. Und das erste der sieben Cent schreiben, was wir uns heute anschauen wollen, ihr findet das in Offenbarung 2, beginnt mit folgenden Worten im Vers 1. Schreibe diesen Brief dem Engel in der Gemeinde in Ephesus. Das ist also der Empfänger des Briefes. Das griechische Wort, was hier steht für Engel, das ist im Deutschen, kann man das Verschieden wiedergeben, einmal Ja mit Engel, man kann es aber auch mit Boote wiedergeben. Und es gibt zwei Bibelstellen, das sind eindeutig auch mit diesem Wort Menschen gemeint. Und weil das ja auch nicht viel Sinn macht, dass Jesus jetzt etwas dem Johannes sagt und der Johannes sagt es den Engeln. Das können die Jesus ja dann eigentlich direkt machen. Deswegen dürfen wir davon ausgehen, es handelt sich hier um Menschen und zwar handelt es sich um diese Gemeindevorsteher dieser sieben Gemeinden, die hier als Boden angesprochen werden. Ephesus, das war so eine Großstadt. Die hatte eine elfmeterbreite Prachtstraße, die ging vom Hafen ausgehen, quer durch die Stadt bis zum Theater. Da gab es 24.000 Sitzplätze, erinnert einem irgendwie alles an Dresden. Und in Ephesus blühte die Unterhaltungsindustrie und es blühte dort der Handel. Und es war auch dort so der Sitz des Prokonsuls. Also man kann auch sagen, auch politisch war Ephesus von zentraler Bedeutung. Aber es war nicht nur so politisch, wirtschaftlich, kulturell so ein Zentrum, sondern es blühte auch die Religion in allen Schartierungen, bis hin zu okulten Schartierungen. Es gab dort nicht nur den Kaiserkult, unter dem man dort im Grunde genommen auch gerne die Christen gezwungen hätte, sondern es gab dort auch diesen Tempel der Göttin Artemis oder Diana, wie sie im Römischen heißt, im Lateinischen heißt. Und die erreichte auch große Berühmtheit, weil es gab dort in Ephesus Goldschmiede, die sagten, die Leute sind alle so angefixt von diesem Diana-Tempel, warum machen wir daraus nicht eine Geschäftsidee? Dann haben die die in Gold nachgebaut, diese Kleiden-Tempel und haben die verhögert. Und das half natürlich, dass Ephesus noch mehr in aller Weltmunde war. Und das hatte ihn natürlich auch ein einträgliches Geschäft besorgt. Und an diese Gemeinde in Ephesus, an die Christen in Ephesus schreibt Paulus nun Folgendes, noch einmal der Vers 1. Das ist die Botschaft dessen, der die sieben Sterne in seiner rechten Hand hält und der unter den sieben goldenen Leuchtern umhergeht. Ich dachte, sieben goldene Leuchter, die kann ich wahrscheinlich nicht auftreiben, aber einen schon mal für Ephesus. Die sieben sind ja je an eine Gemeinde und Jesus sagt also, dass er unter diesen sieben goldenen Leuchtern der Gemeinde umhergeht. Und ich denke mal, der Sinn von Leuchtern ist ja eigentlich, dass sie leuchten. Darum stecke ich sie mal an. Das will ich ja gar nicht enden. Ein heller Leuchter. Unter diesem Leuchter, der hat schon mal zum Tropfen neigt, unter diesem sieben Leuchtern geht also Jesus hin und her und man kann sich leicht vorstellen, er ist also hell erleuchtet. Und alle, die sich dort aufhalten, sind auch hell erleuchtet. Und Jesus nennt mit diesem Satz, das ist die Botschaft dessen, der die sieben Sterne in seiner rechten Hand hält und unter den sieben goldenen Leuchtern umhergeht, damit nennt Jesus quasi sich als Absender. Jesus erstellt sich uns hier als der Absender dieses Sennschreibens vor. Und das gibt ihr eine ganz besondere Bedeutung bis hin zu uns. Jesus stellt sich hier vor, als der, der die sieben Sterne in seiner Hand hat und zwischen den sieben Leuchtern hin und her geht, die sieben Sterne, die stehen wieder für diese sieben Boten, also die sieben Repräsentanten der sieben Gemeinden und damit natürlich letztlich sind dann auch die sieben Gemeinden selber angesprochen. Und auch diese sieben Leuchter stehen für diese sieben Gemeinden. Und jetzt muss man wissen, ihr merkt, da waren sieben, sieben, sieben. Also das hat da irgendeine Bedeutung, hat's auch, die sieben ist in der Bibel immer so eine Zahl, wo man sagt, okay, damit ist mehr gemeint als nur diese sieben, nämlich alle. Das bedeutet, dieses Sennschreiben hat Jesus damals im Johannes schon in der Absicht gegeben, dass sie bis zu uns hier heute immer wieder gelesen und bedacht werden. Und Jesus will bis zu uns heute mit diesen sieben Sennschreiben uns etwas mitgeben. Jesus teilt uns mit diesen Bildern von seiner Hand und den Sternen, den Leuchtern, erst einmal, wie ich meine, drei ganz wunderwunderbare Wahrheiten mit. Die erste, Jesus ist es, in dessen Schutz wir als Gemeinde stehen. Deswegen sind die Sterne in seiner Hand. Wenn du Christ bist, wenn du in einer Gemeinde dabei bist, dann darfst du wissen, Jesus hält dich und diese Gemeinde in seiner Hand. Und das bedeutet ja erst mal, egal was da kommt, ihr Lieben, wir brauchen nichts und niemanden zu fürchten. Und das ist mir immer wieder so ein großer und wichtiger Ausblick. Es gibt nichts und niemand, was ich in meinem Leben fürchten muss. Keine Herausforderung, kein Mensch und kein Zustand. Und es gibt ja wirklich furchterregende Situationen. Und sich das da sagen zu dürfen, dass Jesus eben größer ist, als unser dickes Problem, wie wir es in dem einen Lied gesungen haben. Das ist einfach wunderbar zu wissen. Das Zweite ist die rechte Hand, in der diese sieben Sterne sind. Und die rechte Hand ist ja auch so diese Hand, ja der Aktivität, Zeichen der Kraft, Zeichen der Handlungsvollmacht. Jesus möchte uns in diesem Schutzraum seiner rechten Hand verändern. Niemand von uns braucht so bleiben, wie er ist. Und ich finde, das ist eine gute Nachricht. Vielleicht hast du auch Dinge in deinem Leben, wo du denkst, ach, wenn sich das doch mal verändern würde. Du musst die Hoffnung nicht aufgeben, sondern nicht einfach nur in dieses Schutzhand Jesus begeben. Er hat ein großes Interesse, dich weiterzuentwickeln. Gerade auch an den Stellen, an denen du schon leidest und mit Sicherheit dann auch andere und damit auch Jesus selber. Und das Dritte geht Jesus zwischen diesen Leuchtern, also zwischen seinen Gemeinden hin und her. Das ist natürlich auch etwas, wo mit Jesus sagt, ich bin bei euch. Es erinnert mich ja dieses Hin und Her gehen zwischen den Leuchtern, an Gottes Hin und Her gehen im Paradies, im Garten Eden, wo zwischen den Bäumen hin und her ran, und am Ende aber auch zwischen Adam und Eva. Und dort lebte Gott in der Gegenwart der Menschen, unter seinen Menschen. Und ich finde das großartig, zu wissen, dass Gott nicht weit weg ist, sondern mitten unter uns, lebt und weilt. Leuchte haben die Aufgabe, zu leuchten. Jesus sagt mal in Matthäus 5, Vers 14, ihr seid das Licht der Welt. Warum sind wir das Licht der Welt als Christen? Weil wir als Christen Christus in unseren Herzen tragen. Deswegen können wir ihn von innen nach ausstrahlen. Und wenn er unter uns umhergeht, dann können wir ihm natürlich auch wieder strahlen. Jesus geht in uns zur Mitte hin und her. Und solche Leuchte, früher, wir haben jetzt hier eine Kerze genommen, aber früher waren das ja Öllampten. Und er füllt quasi dieses Öl in unserem Leuchter nach. Und das Öl steht in der Bibel an vielen Stellen für Heiligen Geist. Das heißt, wenn du Jesus dein Herz öffnest, dann fühlt er es immer wieder neu mit seiner Liebe und mit seinem Heiligen Geist. Und das versetzte ich in der Lage, ihn im Alltag auch auszustrahlen. Also zusammenfassend bis hierhin, wir stehen in der Hand Jesu, er bewahrt uns, er gestaltet unser Leben Stück für Stück um, so dass wir sein Licht, dass die Hoffnung, die von ihm aus geht, die Vergebung, und dieses neue Leben, dass wir das in unsere Umgebung hineinstrahlen können. Und das ist zugleich auch unser Auftrag, unsere Mission, unsere Bestimmung von Jesus her. Und von daher auch noch mal so, ja, die Frage von Gottes Wort an uns, strahlst du eigentlich noch? Strahlst du Jesus noch aus? Empfindest du eigentlich noch, dass Jesus in dir aufstrahlt? Oder bist du doch mehr so, tja, zu so einer Dämmerfunsel geworden? Ein bisschen, was ist da noch? Vielleicht auch viel Rauch. Aber wenig Leben, wenig Licht. Du überlebst noch irgendwie, aber manchmal weißt du auch nicht so richtig wie. Behalt es mal im Hinterkopf. Ich komme gleich noch mal darauf zurück, wie das wieder anders werden kann. Aber zunächst, lass uns mal zwei Pferze anschauen, in der Jesus seine Gemeinde in Ephesus lobt. Vers 2 und Vers 3. Jesus sagt, ich weiß alles, was du tust. Ich weiß alles, was du tust. Ich habe dein Bemühen und dein geduldiges Warten gesehen. Ich weiß, dass du böse Menschen nicht ertragen kannst. Du hast jene geprüft, die sich als Apostel ausgeben, es aber nicht sind. Und du hast sie als Lügner entlarvt. Du hast geduldig für mich gelitten, ohne aufzugeben. Ich bin einfach erst mal wieder auch erschrocken über diese ersten drei Worte. Jesus sagt, ich weiß alles. Ich weiß alles. Das heißt ja, ich kann Jesus auch nichts vormachen. Menschen kann ich vielleicht äußerlich beeindrucken. Jesus nicht. Jesus weiß alles. Er guckt ins Herz. Er sieht das Negative in mir, aber er sieht natürlich auch das Positive in mir. Bei ihm zählt keine Frommesshow. Ich habe in dieser Woche ein paar Geburtstagsgrüße bekommen. Und es ist ja immer wieder schön, was Menschen für lobende Worte finden, oder? Zum Geburtstag. Für Ermutigungen finden. Und ich freue mich auch sehr darüber, weil ich weiß, dass das das herrliche im Herzen kommt. Aber bei einem dieser Grüße habe ich angefangen zu weinen. Weil ich gedacht habe, ich bin so weit von dem weg, was hier steht. Ich verdiene dieses Lob doch gar nicht. Und ich habe gebetet, Herr, du weißt das. Du weißt, wo ich an mir leide. Und vielleicht geht das ja auch so. Dass du immer wieder in einen Stellen in deinem Leben kommst, wo du an dir selber leidest. Ja, natürlich, das, was da stand, ist bestimmt auch in manchen Phasen meines Lebens wahr. Und deswegen hat es die Person ja auch aufgeschrieben, weil sie es bemerkt hat. Aber leider ist es nicht immer so. Oft leide ich an mir selber. Jesus sagt hier, ich habe deinen Bemühen gesehen. Das ist das, was mir immer wieder auch Mut macht. Dass Jesus nicht nur meinen Versagen sieht, sondern auch mein ehrliches Bemühen, ihm mit meinem ganzen Leben zu dienen. Auch ihm immer wieder meinen Versagen hinzulegen. Ihm im Alltag doch immer wieder auch die Treue zu halten. Und dann steht da ja auch noch auf der anderen Seite diese Situation, die euch vielleicht auch umgibt, wie sie mich umgibt. Dass sie dich manchmal fragst und bitt auf den Klaugen, wofür mache ich das eigentlich? Ich gehe auf die Arbeit und versuche, ein Zeugnis für Jesus zu sein, und die anderen lachen mich aus. Ich versuche aufrichtig zu sein, ehrlich zu sein. Die anderen gehen großzügig mit dem Lächeln drüber weg und bescheißen, dass ich die Balken biege. Und ich bin der Dumme. Und ich kämpfe so manchmal meinen stillen Tag im Alt, meinen stillen Kampf im Alltag. Und vielleicht kennst du das auch aus deinem Leben. Und Jesus sagt, auch das, Uli, geht bei mir nicht verloren. Deine stillen Kämpfe, wo du immer wieder aufstehst und sagst, dennoch bleibe ich stets an dir, Jesus. Ich möchte dich auf keinen Fall verlieren. Ich möchte dich auf keinen Fall vermissen. Von alledem, was du dort kämpfst, geht nichts verloren. Und ich kämpf mit dir. Ich bleib an deiner Seite. Mich hat viel zu oft die Frage bestimmt, wie Menschen mich sehen und beurteilen. Vielleicht ist das so, wenn man oft vor vielen Menschen steht, dass das eine Gefahr ist, der ich oft erlege und erlegen bin. Aber wenn Jesus in meinen Herzen blickt, mal ehrlich, ist das doch eigentlich so blöd, oder? Dann ist es doch wichtig, dass ich frage, Herr, was siehst du in meinem Herzen? Das ist doch wichtiger als alles andere. Herr, was siehst du in meinem Herzen? Und diese Frage bewegt mich seitdem immer mehr und immer stärker. Und immer weniger die Frage, wie andere mich sehen und was sie von mir halten, auch wenn das am Ende natürlich nie wirklich egal ist. Auch das braucht diesen Blick. Aber von daher meine ganz persönliche Frage an dich. Wonach richtest du dich in deinem Leben wirklich? Was sind deine Antreiber? In Ephesus sah Jesus lobenswert Werke. 43 Jahre nach der Gemeindegründung ist diese Gemeinde immer noch eine aktive Gemeinde. Das finde ich beachtlich. Sie hat sich also nicht angesichts des Drucks von außen und dieser Frage, die sie vielleicht auch beschäftigt hat, wofür mache ich das eigentlich alles und so weiter. Sie hat sich nicht auf eine Innerlichkeit zurückgezogen. Hätte sie ja auch machen können. Sie hat das mir alles viel zu anstrengend. Ich glaube jetzt für mich zu Hause an Jesus und dann ist es gut. Hätten sie ja auch machen können. Aber das haben sie nicht gemacht. Oder in anderen Gemeinden, das ist ja auch so, wenn du ständig irgendwie von dich zurückziehst, auf deine Innerlichkeit bist du auch ständig mit deinen Glaubensgeschwistern konfrontiert, der eine hat die Meinung, der andere hat die Meinung und schon geht dann diese theologischen Diskussion los, wer am Ende denn recht hat. Also wer nicht nur rechtgläubig ist, sondern wer auch rechtgläubig ist. Also hat Bismarck schon gesagt, wenn die Soldaten nichts mehr nach außen anzugreifen haben, dann schießen sie in der Kaserne. Und in manchen Gemeinden kommt mir das auch so vor. Dann ballern wir mal ein bisschen in der Kaserne rum. Ich finde immer, das ist verschwendete Energie. Auch wenn wir natürlich gucken müssen, dass die theologische Richtung stimmt. Aber es gibt ja auch viele Sachen, wo man sagt, da darf man auch guten Gewissens, zwei Ermeinungen sein. Jesus gefällt es an dieser Gemeinde, dass sie sich nicht auf ihre Innerlichkeit zurückgezogen hat und dass sie auch dieser Versuchung dieser ewigen Diskussion widerstanden hat. Er stellt Ihnen tatsächlich dieses Zeugnis aus, Ihr seid keine Strohfeuerchristen. Sondern Ihr habt Ausdauer bewiesen und Stehvermögen. Sie wussten, Christsein ist Langstreckenlauf, ist Ausdauersport. Und ich darf euch versichern, daran hat sich bis heute nichts geändert. Glaube braucht Ausdauer. Um als Christ im Alltag zu bestehen, Ihr Leben, bin ich deswegen zu tiefst davon überzeugt. Zu tiefst. Wir brauchen Gemeinde. Du brauchst einen Ort, in dem du einerseits korrigiert wirst, weil jeder will sich mal irgendwo irgendwas ein, wo du ihn liebekorrigiert wirst, aber auch, wo du ermutigt wirst. Wir brauchen uns als Korrektiv und als Mutmacher. Und dazu gehört aber auch, dass wir keine falschen Kompromisse schließen. Nicht mit bösen Menschen von außen und nicht mit falschen Aposteln in den eigenen Reihen. In Ephesus gab es den Kaiserkult, der immer mehr Druck auf die Christen ausübt. Sie sollten den Kaiser als Gott vererben, aber daneben gab es auch in den eigenen Reihen selbst einander Apostel, die aber keine Apostel Christi waren. Und die Epheser haben sie überprüft und haben gemerkt, mit denen Jungs stimmt was nicht. Da ist wenig Jesus, aber viel Apostel. Es ging Ihnen dabei um Menschen, die die weistliche Autorität anmaßen, ohne sie zu besitzen. Vom Schwetzer, wie ich die für mich persönlich nenne. Später im Szenz schreiben, werden noch die Nikolaiden erwähnt. Versex, aber ich will auch etwas an dir loben. Du hast die Taten der Nikolaiden genauso wie ich es tue. Die Nikolaiden, das war so eine schwärmerische Sekte, die ich sagte, naja, früher im Alten Jerusalem, Freunde, da hatten sie doch auch alles gemeinsam, haben ihre Künststücke verkauft und sich gegenseitig dann finanziell weitergeholfen und so weiter. War doch eine gute Sache, können wir auch so machen und wir nehmen gleich die Frauen mit da rein. Wir tauschen uns gegenseitig die Frauen durch. Meine Güte, was soll's? So ging es dazu. Ihr lieben nicht alles, was fromm und womöglich auch noch angenehm klingt, kommt deswegen schon von Jesus. Damit müssen wir immer wieder neu, sowohl innerhalb der Gemeinde als außerhatter Gemeinde rechnen. Und ich werde immer hellhörig, wenn es heißt, aber das fühlt sich doch so gut an. Ich glaube mittlerweile, das ist das Teufels Lieblingsversuchung. Dass es sich gut anfühlt. Und wenn es sich gut anfühlt, dann muss es ja auch gut sein. Sonst würde es sich ja nicht gut anfühlen. Das Problem ist nur, Sünde fühlt sich sehr oft gut an. Also macht bitte nicht euer Gefühl zum Maßstab eures Handels und dessen, was richtig und falsch ist. Den haben wir hier, in Gottes Wort. Das ist unser Maßstab. Hier steht, was sich gut anfühlen sollte und gut anfühlt, wenn wir danach leben. Und das Zweite auch, Christen sind ja hoffentlich Menschen. Menschen können Irren und Fehler machen. Und deshalb müssen wir, und das hat Ephesus richtig gemacht, auch immer wieder gucken, welche Gesinnung denn Menschen haben, die da gerade so aktiv sind, auch in der Gemeinde, aber auch außerhalb. Und es ist immer die Frage, okay, aber wann mache ich das denn fest? Was ist denn jetzt mein Maßstab? Natürlich zuallererst immer wieder Gottes Wort. Und mir helfen dabei zwei Fragen, die enger Verbindung mit Gottes Wort stehen. Die erste Frage ist immer, steht Jesus, seinen Sterben und seinen Auferstehen und sein Wort im Zentrum dessen, was diese Leute erzählen. Und die zweite Frage, leben diese Menschen nach der Liebe Jesu entsprechend, nach dem Doppelgebot der Liebe, das wir Gott lieben sollen und unser Nächsten wie uns selbst. Mir geben diese beiden Fragen in Verbindung natürlich mit Gottes Wort immer sehr viel Aufschluss über neue Richtungen, neue Meinungen, die da gerade auftreten. Die Frage ist natürlich jetzt, wie gehen wir mit solchen falschen Aposteln denn um? Und versext betont, dass Jesus und die Epheser die Taten der Nikolaiden hassten. Und hier stehen die Taten nicht die Nikolaiden. Also sie selber offensichtlich nicht. Und in v.a. zwei wird betont, dass die Gemeinde die Bösen nicht getragen hat. Also die haben schon auch was unternommen, das gab Konsequenzen. Und wenn man jetzt mal Matthäus 18 anguckt, wie wir Mensc