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Freikirchlich · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Der Glaubensbooster.

Freie evangelische Gemeinde Kiel – Predigt-Podcast · Freie evangelische Gemeinde Kiel – Predigt-Podcast · 2026-08-30 · Kiel · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Demut · tragend Wissen · tragend

Glaubensverlust wird verhindert, indem die Gemeinde Bequemlichkeit überwindet und durch die Aufnahme von Fragen und Zweifeln der Neuen und Ungläubigen ihre eigene Glaubensbegeisterung und Widerstandsfähigkeit stärkt.

Wir brauchen die Fragen der Neuen, der Unentschiedenen. Ja, sogar die Fragen der Zweifler, damit wir unseren Glauben hinter Fragen und schlechte Gewohnheiten ablegen können. Und ihn dann vielleicht neu entdecken, vielleicht ein bisschen anders.

Der Prediger referiert auf eine Studie, die besagt, dass Menschen ihren Glauben oft verlieren, weil sie Antworten gelernt, aber keine Begründungen verinnerlicht haben. Er plädiert dafür, in der Gemeinde Orte zu schaffen, an denen Fragen und Zweifel geäußert werden dürfen, um Bequemlichkeit und Überheblichkeit zu durchbrechen. Als biblisches Vorbild dient die erste Gemeinde in der Apostelgeschichte, die durch regelmäßige Treffen, gemeinsames Essen und offene Unterweisung eine starke Gemeinschaft bildete. Der Prediger warnt davor, sich als 'erfahrene Surfer' von den 'Anfängern' abzugrenzen, und betont, dass die frischen Fragen der Neuen den Glauben der Etablierten stärken und widerstandsfähiger machen. Er ruft die Gemeinde auf, sich aktiv den Fragen der Ungläubigen und Zweifler zu stellen, um die eigene Glaubensbegeisterung neu zu entfachen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Leere, Orientierungslosigkeit, Verzweiflung; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Apg 2,42-47

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Als Vorbereitung zur Predigt lese ich den Text nach der Übersetzung aus der Barbis Bibel. Ich lese aus der Apostelschichte Kapitel 2, die verse 42 bis 47. Die Menschen, die zum Glauben gekommen waren, trafen sich regelmäßig und ließen sich von den Aposteln unterweisen. Sie lebten in enger Gemeinschaft, brachen das Brot miteinander und beteten. Die Leute in Jerusalem wurden von Ehe feucht ergriffen, denn durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen. Alle Glauben denn hielten zusammen und verfügten gemeinsam über ihren Besitz. Immer wieder verkauften sie Grundstücke oder sonstiges Eigentum, den erlös verteilten sie an die Bedürftigen, je nachdem, wieviel jemand brauchte. Tag für Tag versammelten sie sich als Gemeinschaft im Tempel. In den Häusern hielten sie die Feier des Brotbrechens, voller Freude und den Aufricht der Herzlichkeit, aßen sie miteinander das Mal. Sie lobten Gott und waren beim ganzen Volk hoch angesehen. Der Herr aber führte täglich weitere Menschen zur Gemeinde, die gerettet wurden. Danke schön, Matthias. Das ist noch deine Zeitung, Chris, FWG Forum vergessen. Letzten Mittwoch habe ich einen Vortrag gehört in Hamburg, von meinem Chef, der ja übrigens am 13.9. hier predigen wird. Und das Thema war, warum verlieren Menschen ihren Glauben? Wie kommt das? Das passiert ja tatsächlich, aber warum? Es gibt ja unterschiedliche Namen für einen Glaubenabfall vom christlichen Glauben, also verlieren ihn Glauben, wie auch immer. Wie kann uns das gelingen, dem etwas entgegenzusetzen, so dass das eben nicht mehr passiert? Was kann man da tun? Kann man da überhaupt was tun? Und einer der Lösungswege war tatsächlich dann auch der empfohlenen Maßnahmen, Orte schaffen, um Fragen zu stellen und Zweifel zu äußern. Das war nicht gut. Und ich habe mich gleich gefragt, haben wir Orte dafür, wo das passieren kann in unserer Gemeinde? Haben wir die? Darum geht es heute. Wir haben eben den Text schon gehört, den hat Matthias vorgelesen, das ist derselbe. Noch mal mit einer schöneren Hintergrundfolie. Und das steht am Anfang der Apostelgeschichte. Das ist das Leben nach der Himmelfahrt, eigentlich die Himmelfahrt ist ganz am Anfang der Apostelgeschichte. Und dann geht es los mit der Gemeinde, Pfingsten und wie das Ganze so losgeht. Und das ist echt ein tolles Buch der Bibel. Und wir werden das zum Beispiel im Hauskass jetzt auch starten und das durchlesen, Kapitel für Kapitel. Und bevor das da passiert, also da muss man ganz am Anfang nochmal gucken, die Menschen, die zum Glauben gekommen waren, was ist da passiert? Wo kam die her? Und da muss man nochmal reingucken, das machen wir jetzt nicht, erzähle ich nur kurz. Da steht auf jeden Fall etwas richtig Cooles. Etwas, wo man denkt, hammer, wenn das möglich wäre, wenn das so passieren könnte, an einem Tag kamen 3000 Menschen zu der Gemeinde. 3000. Erst habe ich überlegt, was heißt das, zu welcher Gemeinde? Gab es überhaupt schon eine Gemeinde davor? Wir sind ja so ganz am Anfang. Es gab die 120 Personen, das kann man nachlesen bei dem Pfingstwunder, die haben gewartet, dass irgendwas, was sie sollten warten, waren 120 Leute. Vielleicht die, vielleicht waren es die, die erste Gemeinde. Und dann 3000 Menschen auf einmal dazu. Ich habe mal kurz gerechnet, hier bei uns müssten wir ungefähr 14, 15 Gottesdienste nacheinander halten, damit die 3000 Leute hier reinkommen könnten. Da würden wir uns ja freuen, oder? Das wäre schön, anstatt 8 Liter oder 10 Liter Kaffee, wer will, waren es 10 ungefähr, ne? So kann es ja ausrechnen, wie viel das bedeutet. Die Musikerinnen 14 Mal hintereinander machen. Matthias, da wäre es mit dem Mittagsschlaf nichts geworden heute, das will ich dir mal sagen. 3000 Menschen, das muss man sich mal vollstellen. Wie geht das? Und wie kam das? Da muss man dann lesen, nochmal auch in der Apostelgeschichte. Der Petrus hat gepredigt. Und daraufhin ließen sich so viele Menschen begeisternd für den christlichen Glauben und sind dazugekommen. Da habe ich geguckt, ich bin ja auch Prediger. Was ist denn da? Was ist denn der Inhalt seiner Predigt? Also er hat zweimal gesagt, ihr habt den Sohn Gottes gekreuzigt, sagt er den Leuten, die ihm zuhören, zweimal. Ändert aus euer Leben. Du kannst nicht weitergehen, lasst euch auf seinen Namen taufen, lasst euch retten, weil ihr es nötig habt. Und wendet euch von dem Leben ab, dass ihr jetzt wird. Ich bin mir nicht sicher, ob das dieselben Reaktion auslesen würde, wenn ich diese Predigt halten würde heute. Ähm, und ich finde man ahnt schon, dass Gott die Menschen ins Herz getroffen hat und nicht Petrus. Also er hat Petrus benutzt, aber das kann es doch nicht gewesen sein. 3000 Menschen, die haben Petrus gehört, haben sich taufen lassen, 3000 Taufen und dann ging es erst richtig los. Da wollte ich natürlich genauer wissen und die wollten es vielleicht auch, dann wissen, was steckt da noch hinter? Die haben also nur die Predigt gehört, haben sich taufen lassen und dann ging es richtig los. Dann begann eigentlich dieser Weg, Glauben und Folgen, das, was wir hier auch immer drauf haben, das Leben mit Jesus. Welche Konsequenzen hat das? Und da kommt dann dieser Text auch hier, das erste, die Menschen, die zum Glauben gekommen waren, trafen sich regelmäßig und ließen sich damals von der Aposteln unterweisen. Ich bin ja jetzt auch schon einige Jahre hier in der Gemeinde, aber vorher auch sonst immer schon irgendwie in der Gemeinde, in Kirche unterwegs. Und ich kann mich noch genauer erinnern, dass hier bei uns einmal eine Frau in den Hauskreis kam, die war ganz neu, so wie da. Die war gerade frisch zum Glauben gekommen, hat das so erkannt und für sich einen Anspruch genommen. Und dann kam sie in unseren Hauskreis, weil sie das gesucht hat, was Maxilas eben erzählt hat, Gemeinschaft und ein bisschen mehr kennenlernen, tiefer gehen, Leben teilen. Und dann stellte sie Fragen, sie kam wirklich ganz frisch zum Glauben und war auch frisch in ihrer Art, ganz anders als ich zum Beispiel. Ihr Denken war genauso frisch wie ihr Glaube. Und da kam Frage über Frage und wir waren ja schon viel weiter in unserem Glauben als sie. Wir waren so viel reifer, so viel, also so hier und sie war ganz unten. Das war jedenfalls, glaube ich, manchmal so in unseren Köpfen. Und irgendwann hat sie das gemerkt und hat gefragt, störe ich euch eigentlich mit meinen ganzen Fragen? Es ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen, weil sie irgendwann gegangen ist. Und ich dachte, das ist nicht gut. Das ist schon ziemlich lange her, störe ich, darf man mich stören? Darf man dich stören? Darf man uns stören in unserem Glauben? Von jemandem, der neu ist? Fragen stellt? Jung? Sich nicht auskennt? Wenn wir dazu kein Ja haben, dann haben wir, glaube ich, ganz andere Probleme. Ich war mal bei einem Willow Creek Kongress und da hat eine Frau Liz Weissmann einen Vortrag gehalten. Mittel gegen Bequemlichkeit und Überheblichkeit und Selbstsicherheit. Knackiger Titel und Unterüberschrift hieß dann mit den Anfängernsurfen. Ich glaube, ich habe das hier schon mal vor ein paar Jahren erzählt, diese Geschichte. Das ist mir wieder eingefallen. Sie erzählte eine Geschichte von einem Mann, der ziemlich gut surfen konnte und an so ein Hotspot geht zum Surfen, wo sicher große Wellen kommen. Der Strand war unterteilt in Leute, die es schon richtig gut können. Dabei er natürlich, weil er konnte das richtig gut. Und dann gab es einen Bereich vor Anfängern, die einen sonst auch stören, wenn man richtig gut surfen kann. Und dann ist er da natürlich unterwegs mit seinen Leuten, die er auch schon kannte und dann irgendwann guckt darüber zu den Anfängern, vielleicht auch um sich ein bisschen lustig zu machen oder so. Und dann sieht er unter den Anfängern den aktuellen Weltmeister im Surfen. Und dann denkst du, es gibt es doch nicht. Er geht da darüber in diese No-Go-Area, wo er eigentlich als Gupta nicht hingeht. Er geht da dahin und sagt, hey, komm doch rüber zu uns, sondern kannst du uns so was zeigen und so. Und dann sagt er, nee, nee, nee, ich bleib hier. Ich will mit den Anfängern surfen. Und dann hat er dem Typen gesagt, da kann ich am meisten lernen. Die sind nicht schon so vorgeplant. Die denken einfach ganz frisch, ganz anders, ganz neu. Da lerne ich mehr, als wenn ich zu denen gehe, die das richtig gut können. Ich bleibe hier, hier kann ich noch etwas lernen. Liz Weisman ging es um die Kunst des Neulerns oder umschwenken. Und sie nannte es die Idee des Anfängern. Ich glaube, ich kenne fast keine Christinnen und Christen, die nicht immer diesen sehnsüchtigen Blick zurück haben. Ah, so am Anfang, das war toll. Das war, oh, da, das war echt super. So voll Begeisterung, voll Ideen, Fragen, Erwartungen, Einsatz. Der Glaube von Anfängern. Liz Weisman hat es gesagt, deshalb habe ich mir aufgeschrieben, Bequemlichkeit kommt als Gast in unser Leben. Bequemlichkeit wird zum Gastgeber und irgendwann zum Haus her. Trifft mich immer wieder, wenn ich das lese. Wir brauchen die Fragen der Neuen, der Unentschiedenen. Ja, sogar die Fragen der Zweifler, damit wir unseren Glauben hinter Fragen und schlechte Gewohnheiten ablegen können. Und ihn dann vielleicht neu entdecken, vielleicht ein bisschen anders. Was wäre das für ein Glaube, wenn der so eine Hinterfrage nicht aushält? Diese Fragen der Ungarn mit Menschen, die ganz frisch dabei sind, aber noch gar nicht glauben, stärkt unseren Glauben und schenkt uns sogar so eine Glaubenswiderstandsfähigkeit. Ich habe gerade einen Bericht gelesen, in einem christlichen Zeitungsstand, in Texas, da gibt es ja so ein Bibelgürtel, Biblebelt, wie das auch genannt, da sind sehr, sehr viele Gemeinden und viele Menschen gehen dorthin. Und 70 Prozent der Menschen, die dort in dem Kindergottesdienst waren, haben als Erwachsene in Glauben verloren. Stand da so, was das konkret hat, weiß ich nicht. Also so war das formuliert. Und bei der Frage, warum, wo ich gesagt habe, wir haben als Kinder die Antworten gelernt, aber nicht die Begründung. Und als wir in Frage gestellt wurden, hatten wir nichts entgegenzusetzen. Fragengstellen, Zweifel hören, Schaftbegründungen. Wenn ihr euch vielleicht nach neuer Leidenschaft in eurem Glauben seht, nach Begeisterung, dann begebt euch zu diesen Leuten. Zu Menschen, die vielleicht gerade angefangen haben zu glauben oder noch gar nicht glauben. Ladet sie ein und redet über euren Glauben. Wie hat die erste Gemeinde das gemacht? Die neuen Leute, mit den vielen Fragen, vielen Ideen, vielen Unkleidung und mit dieser riesigen Begeisterung, das haben die gemacht. Das ist so ein bisschen aus dem Text, den wir eben gehört haben. Wir sind also plötzlich jede Menge Menschen mit dem gleichen Ziel, die sie wahrscheinlich auch nicht alle kennen, 3.000, kann ich mir kaum vorstellen, die das Ziel haben, wir wollen unser Leben mit Christus leben, weil wir erkannt haben, dass wir mit ihm viele Vorteile haben. Wir haben das ewige Leben, wir haben Hoffnung im Hier und Jetzt, Frieden in der Unruhe der Welt und was tun sie, sie treffen sich regelmäßig. Also ich weiß auch, dass einmal im Jahr auch regelmäßig ist, aber das ist hier nicht gemeint. Sie trafen sich regelmäßig, weil es wichtig war, sich besser kennenzulernen. Weil es wichtig war auch, da zu sein, auch für andere, nicht nur weil es mir etwas bringt, sondern sie trafen sich auch, um Vertrauen zu bekommen, Regelmäßigkeit, das ist auch so ein bisschen zähigkeitzahlig aus, auch wenn es mir nichts bringt. Sie wurden unterwiesen, das heißt, sie hatten Orte, wo sie Fragen stellen durften und Antworten bekamen, zumindest Antwortoptionen, kannten einander, es war eine praktische Gemeinschaft, sie haben ab und mal miteinander gefeiert, aber das Brotbrechen kann auch ein bisschen mehr bedeuten, dass sie zusammen gegessen haben, was damals ein noch größerer Faktor war, als heute, wie wir das kennen. Sie halfen einander sogar mit Geld, beteten, loben Gott, gingen gemeinsam zum Gottesdienst und freuten sich. Und mit welchem Ergebnis? Sie waren angesehen bei dem Volk und es wurden immer mehr. Das war das Ergebnis dessen, was sie getan haben. Warum, geistliche Kleingruppen, warum Hauskreise, warum zwei Erschaften, drei Erschaften, wir haben das ja alles gehört, was wir gruppen. Warum ist das wichtig? Jesus hatte die erste Kleingruppe, weil es ist wichtig war, sie gut auszubilden, sie im Tun zu unterrichten, damit sie sich abgucken konnten, wie Jesus das getan hat. Und die junge Kirche organisierte sich so, sie feierten gemeinsam Gottesdienst und dann gab es die Treffen in den Häusern, zwar beides, und das immer wieder. Sie hörten nicht auf alle Tage, kann man ein paar Kapitel weiterlesen, Sie hörten nicht auf alle Tage im Tempel und hier und dort in den Häusern zu lehren und zu predigen, das Evangelium von Jesus Christus. Das fand statt. Und Paulus gründete Gemeinden, die sich fast alle auch immer zuerst in den Häusern getroffen haben. Übrigens auch unsere Gemeinde. Unsere Gemeinde ist aus einem Hauskreis entstanden, Studenten studieren den Hauskreis und dieser Hauskreis ist gewachsen und daraus ist dann eine Gemeinde entstanden. Und heute haben wir selbst einige Hauskreise. Hauskreise oder geistliche Kleingruppe bedeutet, dass man so eine gelebte Gemeinschaft hat. Wir haben das jetzt am letzten Dienstag gesagt, für mich ist das immer was Besonderes. Natürlich mag die meisten gerne, manche kenne ich ja gar nicht so gut, aber mein Hauskreis, das ist noch mal mein Hauskreis, die kenne ich besser. Das ist einfach was Besonderes und das ist gelebte Gemeinschaft, weil man ein bisschen mehr voneinander weiß, weil man bei dem zu Hause war, weil man Anteilnahme hat, Interesse, Korrektur, alles so Ausdrücke einer Liebe, Ermutigung, gemeinsames Gebet und jeder steuert was bei, man kommt mit dem anderen engeren Kontakt. Kleingruppen sind ein vertrauter Rahmen, verbindliche Gemeinschaft als Hilfe für uns. Warum Kleingruppen, warum Hauskreise? Weil wir einen Austausch brauchen. Ich finde das ja super, dieses Konzept Gottesdienst, weil ich hier vorne immer reden darf, aber ihr ja nicht. Also das hat ja auch eine Grenze, finde ich. Also jetzt nicht für mich, ich kann es ja loswerden, was ich möchte, aber ihr nicht. Und um das herzustellen, brauchen wir andere Strukturen. Das heißt, wir brauchen auch eine Struktur, wo es kleinere Kreise gibt, in denen man alle reden und hören dürfen, wo man sich ergänzt. Wir brauchen Training, Trainingsorte, um Dinge einzuüben, auszuprobieren, wo man das vielleicht nicht hier in diesem Kreis machen möchte, sondern vielleicht erst mal im kleinen Kreis. Und wir brauchen Eingangsportale, mehr als das da, sondern auch vielleicht für Neugierige, für Menschen, die neu sind. Stimmt das, was sie so sagen? Stimmt das, was die so singen hier? Stimmt das mit ihrem Leben überein? Das will ich mal gucken. Oder ist das nur eine Show? Ich will mit der Gemeinde ins Gespräch kommen. Was ist ein Hauskreis nicht? Ein Hauskreis ist keine eigene Gemeinde. Kann das natürlich werden, aber ist es erstmal nicht. Und ohne einen, ein Hauskreis, ich glaube ohne einen Hauskreis, nehme ich mir, nehme ich mir ein Stück Segen, wenn ich das nicht habe. Wir wünschen uns, dass ihr das hier bekommt. Ich wusste gar nicht, dass so was gibt, Matthias. Zum Booster, einfach stärker ein Antreiber für unseren Glauben. Und ich glaube, dass ein Hauskreis, ein geistlich kleines Gruppel, das ist für unseren Glauben. Oder sein sollte, könnte. Es gibt ja wirklich viele Formen, das haben wir ja schon gehört. Und ein Kriterium. Wachse ich dort in meinem Glauben, in meinem Vertrauen auf Jesus? Kann ich mich dort bewegen, Fragen stellen, werde ich herausgefordert? Darf ich Zweifel äußern? Eine geistliche Kleingruppe ist eine riesige Chance, das, was Gott uns schenken möchte, konkreter, lebendiger und alltäglicher zu erleben. Und vielleicht auch so eine Hilfe, gegen das Gefühl allein zu sein. Auch in einer Gemeinde kann man sich alleine fühlen. Aber vielleicht kommt ja noch ein Schritt davor. Da stand ja, sie kamen zum Glauben. Vielleicht ist es ja auch so, dass ihr denkt, boah, ja, das ist ja, ich sehe die Vorteile und die Möglichkeiten. Ich habe die Sehnsucht nach so einer Gemeinschaft. Ja, ich brauche Hoffnung und Vergebung. Oder das, was Petrus gesagt hat. Eigentlich ist mein Schritt und ich muss aus dieser Gottesferne herauskommen. Ich würde so gerne glauben. Ich würde das gerne für mich annehmen. Ich würde gerne sagen, ja, boah, ich will eine enge Beziehung zu diesem Lebendigen Gott haben. Dann nimmt diese Entscheidung an, wenn du das spürst, das Gott dich meint. So wie die 3000 plus X damals. Jesus ist der Sohn Gottes. Jesus ist derjenige, der für uns alles getan hat, damit wir in einer engen Beziehung zu Gott leben können. Tut uns allen gut, das immer wieder mal auszusprechen, zu sagen, ich möchte bei dir ganz festmachen, Jesus. Ich hänge mich wieder bei dir ein und mein Leben ist dein Leben. Mein Leben gehört dir. Muss man eine Kleingruppe haben? Ne, ich glaube, die Frage ist falsch. Möchte ich in meinem Glauben wachsen? Möchte ich Jesus besser kennenlernen? Möchte ich ein Ort haben? Sehr kürzlich. Sobald ich Øberleutnant kann. Soweit ich mich interessierte Freunde Bekannte mitbringen kann, dann ist die Kleingruppe auf jeden Fall sehr wichtig und sinnvoll. Der Gedanke vom Anfang. Es ist wichtig, dass wir nicht nur Antworten lernen, sondern dass wir auch Begründung haben. Erlebnisse. Dann muss man losgehen und vielleicht muss man sich selbst und so eine Regelmäßigkeit hineinbringen. Aber dann wird es ja auch leichter. die selben Interessen und Ziele. Lass euch einladen, ihr könnt jetzt alle auf Matthias, ah, Matthias, Entschuldigung, Magsielas losgehen und euch dort registrieren, als jemand, der sucht. Wir wollen es gerne möglich machen, aber versteht es nicht als Druck oder als Zwang, sondern als Option in eurem Glauben wachsen zu können. Ich bitte noch einmal. Jesus, ich bin so dankbar dafür, dass du ein lebendiger Gott bist und dass wir unser Herz für die ausschütten können. Und vielleicht spüren wir das ja gerade, dass du uns was sagen möchtest, weil wir eine Unruhe spüren, weil wir spüren, dass wir uns entfernt haben von dir. Dinge tun und sagen, die uns von dir trennen. Da möchte ich dich bitten, dass du uns vergibst. Wir bekennen, dass wir gesundlich haben in Gedanken, Worten und Taten. Danke, dass du ein gnädiger Gott bist. Und dass wir nicht alleine glauben müssen, sondern dass wir eine Gemeinschaft haben. Ich möchte dich bitten, dass du uns als Gemeindesegnis mit vielen auskreisest. Mit Gruppen, mit denen Menschen gemeinsam dir nachfolgen.