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Evangelisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

What Is Calling?

St Timothy Presbyterian Church Toronto - Sermons · St Timothy Presbyterian Church Toronto - Sermons · 2026-09-04 · Toronto · Quelle

Demut · Hauptbotschaft Hoffnung · tragend

Wahre Berufung besteht nicht in der Wahl von Handlungen oder der Suche nach Sicherheit, sondern in der existenziellen Erfahrung der realen Gegenwart Gottes, die den Menschen formt und ihm die Wahrheit seiner selbst und der Welt offenbart.

Das ist, was Berufung ist. Du lebst dein Leben mit dem Gefühl von Gott. In jeder Situation. Das ist, was Berufung ist.

Der Predigttext definiert die theologische Berufung (Calling) nicht als bloßes Tun oder als Reaktion auf göttliche Forderungen, sondern als eine existenzielle Lebenshaltung, in der Gott real und gegenwärtig erlebt wird. Am Beispiel Moses wird das Leben in drei Phasen von je 40 Jahren analysiert: die erste Phase der Illusion im Palast, die zweite der Verleugnung und Selbstkontrolle in Midian, und die dritte der wahren Berufung in der Wüste. In der dritten Phase formt Gott den Menschen, was zu einer tiefen Intimität mit dem Göttlichen und einer klaren Wahrnehmung der Realität führt. Der Text argumentiert, dass Sicherheit und Komfort Illusionen sind, die durch ein einziges Ereignis zerstört werden können, und warnt davor, das Leben darauf zu bauen. Als konkreten Gegenwartsbezug werden die Unsicherheiten durch US-Zölle und die Bedrohung des Sees Ontario in Kanada genannt, um die Fragilität menschlicher Sicherheit zu illustrieren. Die zentrale Botschaft ist, dass Berufung bedeutet, das Leben mit dem Gefühl der realen Gegenwart Gottes zu führen, was zu einer Öffnung der Augen und einer tieferen Verbindung führt.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Joh 15,16 · 2. Mose 33,11

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 3, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Heute möchte ich mit euch über die Berufung nachdenken. Die Berufung ist ein schwieriges Thema, über das man spricht. Wenn jemand zu dir kommt und dich fragt: „Was ist deine Berufung?“ – nicht viele Menschen werden in der Lage sein zu sagen: „Oh, meine Berufung ist dies, das und jenes“, sehr klar. Ich glaube nicht, dass viele Menschen das können. Was ist die Berufung? Warum ist sie wichtig? Und was tut diese Berufung mit deinem Leben? Die Berufung besteht nicht einfach darin, das zu tun, was Gott von dir verlangt. Wie zum Beispiel, plötzlich auf ein Seminar zu gehen, oder auf Mission zu gehen, oder all diese besonderen Dinge, die ich tun möchte. Also denken wir über die Berufung in Bezug auf Tun und Handeln nach. Ich glaube nicht, dass das die Berufung ist. Was ist dann die Berufung? Und ich möchte mit euch über diese wichtige Person nachdenken und dann darüber, was die Berufung ist. Sein Name ist Mose. Ich bin mir sicher, dass ihr alle wisst, wer Mose ist. Mose ist derjenige, der Israel zu Israel machte. Er gab Israel die wahre Identität. Er ist derjenige, der die 10 Plagen in Ägypten brachte, und er ist derjenige, der das Rote Meer teilte. Und Mose ist derjenige, der die 10 Gebote empfing und sie dann seinem Volk gab. Er ist wahrscheinlich die wichtigste Person in der Geschichte Israels. Das Vermächtnis Moses begann in diesem Abschnitt. Mose, den wir in diesem Abschnitt begegnen, ist jedoch keine außergewöhnliche Person. Er war nur ein gewöhnlicher Mann. Er war kein Priester. Er war kein Prophet. Er war ein demütiger Hirte. Die gewöhnliche Person heute begegnete der außergewöhnlichen Situation, und seit diesem Ereignis erlebte er alle möglichen außergewöhnlichen Ereignisse in seinem Leben. Das Leben Moses kann in drei Perioden unterteilt werden. Zuerst 40, dann zweitens 40 und dann drittens für die letzten 40 Jahre. Wie waren die ersten 40 Jahre? Wo war er? Die ersten 40 Jahre. Wisst ihr? Wo war er? Er war in einem Palast. Also war er ein Prinz. Und was bedeutet das? Oh, er hatte viele Privilegien und Macht. Es war kein gewöhnliches Leben. Es war das Leben eines Prinzen, das Leben eines Prinzen. Er genoss alle möglichen guten Dinge. Sein Leben war nicht nur gut. Sein Leben war luxuriös. Er musste nichts tun. Also, wenn man auf die ersten 40 Jahre schaut, kann man sagen, dass seine Umstände prägten, wer er war. Seine Umstände prägten, wer er war. Wie war es mit den nächsten 40 Jahren? Wo war er? Er war in Midian, sehr sesshaft mit Frauen und Kindern. Es war ein gutes Leben, ein bequemes und sicheres Leben. Ein Leben mit grüner, grüner Wiese, ein heimisches Leben. Er war ein demütiger Hirte, aber er musste kein Prinz sein. Er genoss es als demütiger Hirte. Wahrscheinlich genoss er seine 40 Jahre in Midian mehr als seine 40 Jahre im Palast. In der ersten Periode prägten die Umstände das Leben Moses, aber in der zweiten Periode prägte Moses seine Umstände. Die erste ist, dass die Umstände ihn prägten, aber in der zweiten Periode prägte er die Umstände. Am Ende der ersten 40 Jahre hatte er eine traumatische Erfahrung. Er war gerecht. Er wollte seinen gleichrangigen Brüdern helfen, die kämpften. Er wollte helfen, aber es schlug sich gegen ihn. Und auf einmal wurde er ein Flüchtling. Also, in den ersten 40 Jahren machten die Umstände ihn an einem Punkt zu einem Prinzen. Und am nächsten Punkt machten die Umstände ihn zu einem Flüchtling. Also musste er fliehen. Also sagte er sich in der zweiten Periode: Okay, ich werde mich nicht einmischen. Ich werde mich in keine gefährliche Situation einmischen. Ich werde meine Situation selbst gestalten. Und ich möchte sicherstellen, dass sie sicher und bequem ist. In den ersten 40 Jahren erwachte er aus der Illusion. Die ersten 40 Jahre waren eine Art Illusion. Und dann, an einem Punkt, war er aus dieser Illusion erwacht. In der zweiten Periode wollte er die volle Kontrolle über sein Leben haben, weil er einen Weckruf erhalten hatte. Er gestaltete seine Umgebung auf diese Weise. Er hatte keine Privilegien und keine Macht wie in den ersten 40 Jahren, aber er war sehr, sehr bequem. Aber leider gab es in der zweiten oder ersten Periode keine Berufung im Leben. Er lebte einfach, aber es gab keine Berufung. Auch war Gott in Moses Bewusstsein vollständig abwesend. Ein sehr selbstbezogenes Leben, typisch für Menschen, die ihr Leben mit Angst leben. Ein sehr selbstbezogenes Leben. Sein Komfort und seine Sicherheit, das war alles. Nichts anderes zählte. Solange ich sicher bin und bequem, das ist alles. Nicht mehr. Ich erwarte nicht einmal etwas mehr. Das war sein Lebensziel. Wenn die erste Phase ein Leben der Illusion war, dann war die zweite Phase ein Leben der Verleugnung. Also kommt er vom Leben der Illusion ins Leben der Verleugnung. Was ist das Wesen des Lebens, meine Freunde? Was macht das Leben zum Leben? Ist es Komfort, Sicherheit, Schutz, Privilegien und Macht? Ist das das Wesen des Lebens? Was macht das Leben zum Leben? Der Mensch ist mit einem Gefühl der Berufung erschaffen. Wir leben. Wir leben auf unserer Berufung. Was ist meine Berufung zu leben? Als Gott Adam und Eva schuf, gab Gott ihnen eine Berufung. Pflegt die Schöpfung, die ich erschaffen habe. Sie hatten diese Berufung. Wie waren die letzten vier Jahre? Wo war er? Die letzten vier Jahre? Er war in der Wüste. Er begegnete allerhand Problemen. Man kann nicht sagen, dass er sein Leben genoss, in der Weise, wie wir das Wort „genießen“ typischerweise verwenden. Ich glaube nicht, dass er sein Leben wirklich in einem gewöhnlichen, in einem üblichen Sinne genossen hat. Aber es war die bedeutungsvollste Phase in seinem Leben. Die letzten 40 Jahre machten aus Mose einen Mose. Er fühlte das Leben. Er fühlte das Leben. Er lebte nicht einfach nur. Er fühlte das Leben. Und die Bibel ist nicht 80 Jahre lang interessant. Die Bibel fasst Moses’ 80 Jahre in zwei Kapiteln zusammen. Aber die letzten 40 Jahre, dafür lässt die Bibel 137 Kapitel zu. Denn der Bibelautor, die ersten beiden Phasen waren nicht wichtig. Nur zwei Kapitel zusammengefasst. Aber die letzten 40 Jahre schrieben 137 Kapitel. In der letzten Phase begegnete er dem Leben wirklich. Er begegnete Gott wirklich. Seine Umstände formten sein Leben nicht wie in der ersten Phase. Er formte seine Umstände nicht wie in der zweiten Phase. In der letzten Phase formte Gott Mose. Gott formte Mose. Gott leitete sein Leben. Sein Leben war viel, viel schwieriger als die ersten beiden Phasen. Aber er lebte sein volles Potenzial aus. Er erlebte wunderbare Dinge in seinem Leben, die er zuvor nie erlebt hatte. Und er erkannte, dass das Leben viel, viel größer war, als er gedacht hatte. Und er hatte nie erkannt, dass solche wunderbaren Dinge im Leben möglich waren. Also, meine Freunde, nur ein kleines bisschen Erfahrung vom Leben, die ihr habt. Definiert das Leben nicht auf diese Weise. Sagt nicht, dass das das Leben sei. Nein, das ist nicht das, was das Leben ist. Also definiert das Leben nicht durch die kleine Erfahrung, die ihr in eurem Leben hattet. Es gibt wunderbare Dinge, die ihr zuvor nie erlebt habt. Die Berufung des Lebens ist nicht das, was ihr euch ausdenkt. Es ist nicht das, was ihr wählt. Es ist nicht so, dass ihr eines Morgens plötzlich aufwacht und sagt: Okay, ich will der Kirche dienen oder ich will das dienen, ich will das tun. Das ist nicht das, was Berufung ist. Ihr wählt die Berufung nicht. Die Berufung wählt euch. Jesus sagte dies zu den Jüngern. Ihr habt mich nicht erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch bestimmt, damit ihr hingeht und Frucht bringt, Frucht, die bleibt. Und damit, was immer ihr in meinem Namen erbittet, der Vater es euch gibt. In Moses’ Leben initiierte Gott das Ganze. Es war Gott, der ihn rief. Es war Gott, der ihm erschien, und es war Gott, der ihn sandte. Der Heilige Paulus wählte seine Berufung nicht. Er ging in die falsche Richtung, in die entgegengesetzte Richtung, und Gott erschien und rief ihn. Und Jona, ebenso. Er wählte die Berufung nicht. Er wollte vor der Berufung fliehen. Aber Gott schuf eine Situation, so dass er seine Berufung ausleben musste. Berufung ist nicht nur eine Frage davon, was man tut. Berufung ist euer Leben. In seinem Leben der Berufung begegnete Mose Gott. Er begegnete seiner Wirklichkeit. Er begegnete seinem eigenen Selbst. Er sah sich selbst. Er sah die Wirklichkeit, wie sie ist. Und er sah Gott. Oh Gott. Was Mose in seinem Leben der Berufung sah, war nicht alles hübsch und angenehm. Er sah, wie hässlich die Menschen waren. Wie auflehnend die Menschen waren. Wie egoistisch. Und wie wenig Glauben sie hatten. Er sah sie alle. Er sah die hässliche Seite der Menschen. Und er sah sich selbst, wie schwach er war, wie ungeduldig er war. Wie wenig Glauben er hatte. Er in der Wüste, er erlebte Hunger und Durst. Er begegnete allerhand Gefahren. Jedes Mal, wenn sie Gefahren gegenüberstanden, vertrauten die Menschen nicht auf Gott. Sie versuchten sogar, Gott durch das goldene Kalb zu ersetzen. Er versuchte, Moses’ Führung abzuschütteln. Er sah all das. Aber auch zur gleichen Zeit sah Mose, wie Gott in diesem Leben. Gott ist real. Real. Bis dahin war Gott nur theoretisch. Aber in der letzten Periode wurde Gott endlich real. Ich denke, das ist das Wichtigste. Dass Gott real wird. Nicht theoretisch. Gott schützte sie mit Säulen aus Wolke am Tag. Und mit Säulen aus Feuer in der Nacht. Er gab ihnen Manna, damit sie nicht verhungerten. Er gab ihnen sogar Wasser aus der Felswand. Er spürte, was Gott in seinem Leben tat. Gott war immer voraus. In jeder Situation sah Mose, wie Gott in seinem Leben wirkte. In zwei Perioden war Gott in Mosus Bewusstsein völlig abwesend. Aber in der dritten Periode spürte er Gott in jeder Situation. Das ist, was Berufung ist. Du lebst dein Leben mit dem Gefühl von Gott. In jeder Situation. Das ist, was Berufung ist. Es ist nicht wichtig, was du tust. Tag für Tag, Augenblick für Augenblick, spürst du, dass Gott in deinem Leben real ist. Und lebst dieses Leben aus. Das ist, was Berufung ist. Er war so intim mit Gott, dass der Schriftsteller das auf diese Weise ausdrückte. Wenn es unter euch einen Propheten gäbe, würde ich, der Herr, mich ihm in Visionen offenbaren. Ich werde mit ihnen in Träumen sprechen, aber nicht mit meinem Knecht Mose. Von meinem ganzen Haus ist er der, dem ich vertraue. Ich rede mit ihm von Angesicht zu Angesicht, klar und nicht in Rätseln. Er sieht den Herrn, wie er ist. Er sieht den Herrn, wie er ist. Er sieht die Realität, wie sie ist. Er sieht sich selbst, wie er ist. Und er sah Gott, wie er war. Meine Freunde, Berufung hat nichts damit zu tun, was man tut. Wenn du deine Berufung annimmst, werden sich deine Augen öffnen und du wirst sehen, was Gott in deinem Leben tut, in jeder Situation. Du bist so intim mit Gott und du fühlst, was Gott fühlt. Du siehst Gottes leitende Hand in deinem Leben. Klar, das ist, was Berufung ist. Also ist Berufung eine Lebensreise mit Gott. Sicheres Leben, es gibt kein sicheres Leben. Es tut mir leid, das zu sagen. Es gibt kein sicheres Leben. Es ist alles Illusion. Durch nur ein einzelnes Ereignis kann dein Leben gestört werden. Die Sicherheit, die du aufgebaut hast, wird einfach verdampfen. Sicheres Leben gibt es nicht. Es gibt es nicht. Es gibt kein sicheres Leben. Du kannst dein Leben nicht auf diese Illusion der Sicherheit bauen. Du bist schockiert von den US-Zöllen, die uns auferlegt werden. Wir haben Freunde, wir haben Nachbarn. Plötzlich wurden wir zu Feinden. Im Namen von Ontario wird der See Ontario bedroht. Menschen in anderen Branchen, sie fühlen mit ihnen. Was wird aus meinem Job? Mein ganzes Leben lang habe ich dafür gearbeitet und das ist die einzige Fähigkeit, die ich habe. Was, wenn ich keinen Job habe? Was werde ich tun? Sichere Umgebung ist eine Illusion. Lasst uns Gott vertrauen. Gott wird dir geben, was du brauchst. Gott wird mit dir sprechen. Gott wird dich beschützen. Und Gott wird dich leiten. Gott wird dich beschützen. Lasst uns an diejenigen denken, die um uns herum leiden und unterdrückt werden. Lasst uns in Solidarität mit ihnen stehen. Lasst uns den guten Glauben bewahren. Das ist, was das Leben uns alle beruft. Wir wissen nicht, was die nächsten 40 Jahre für dich bringen werden. Wir wissen nicht, was mit unserer Wirtschaft, unseren Arbeitsplätzen, unseren Familien oder unseren Gemeinden geschehen wird, Absolventen, Glückwunsch. Aber du weißt nicht, was vor dir liegt. Wir können kein Leben um die Zusage der Sicherheit herum bauen. Aber wir können ein Leben um die Zusage Gottes herum bauen. Ich werde bei dir sein. Gott sagte zu Mose: Ich werde bei dir sein. Ich werde bei dir sein. Auf dieser Zusage baue dein Leben. Egal, was du erlebst, ich werde bei dir sein. Alle Absolventen, denkt an diese Berufung Tag für Tag. Geh mit Gott, reise mit Gott. Dein Leben wird in Ordnung sein. Das Fundament der Berufung ist nicht dein Mut. Es ist nicht deine Kompetenz oder deine Gewissheit. Das Fundament der Berufung liegt in deinem Leben.
Wortlaut im Original
Today I would like to reflect with you on calling. Calling is a hard topic to talk about. If somebody comes to you and asks you, what is your calling? Not many people will be able to say, oh, my calling is this, this, this, very clearly. I don't think many people can do that. What is calling? Why is it important? And what does that calling do to your life? Calling is not simply doing what God asks you to do. Like go to seminary all of a sudden, or go mission or all this particular thing that I want to do. So we think about calling about doing, acting. I don't think that's what calling is. Then what is calling? And I want to reflect with you on this important person and then think about what calling is. His name is Moses. I'm sure that all of you know who Moses is. Moses is the one who made Israel Israel. He gave the true identity to Israel. He's the one who brought 10 plagues in Egypt and he's the one who parted the Red Sea. And Moses is the one who received 10 commandments and then gave to his people. He's probably the most important person in history of Israel. Moses' legacy began into this passage. Moses, whom we encounter into this passage though, is not an extraordinary person. He was just ordinary man. He was not a priest. He was not a prophet. He was a humble shepherd. The ordinary person today encountered the extraordinary situation and since this event, he experienced all kinds of extraordinary events in his life. Moses' life can be divided into three periods. First, 40 and then second, 40 and then third for the last 40 years. What was the first 40 years like? Where was he? The first 40 years. Do you know? Where was he? He was in a palace. So he was a prince. And what does that mean? Oh, he had lots of privileges and power. It wasn't just ordinary life. It was a prince, life of prince. He enjoyed all kinds of good things. His life was not just good. His life was luxurious. He didn't have to do anything. So when you look at first 40 years, you can say his circumstances shaped who he was. His circumstances shaped who he was. How about the next 40 years? Where was he? He was in Midian, very settled with wives and children. He was good life, comfortable and safe life. Green, green grass home kind of life. He was humble shepherd, but he didn't have to be a prince. He enjoyed it as a humble shepherd. Probably he enjoyed his 40 years in Midian more than his 40 years in palace. The first period, the circumstances shaped Moses' life, but in the second period, Moses shaped his circumstances. The first one is circumstances shaped him, but second period, he shaped the circumstances. At the end of the first 40 years, he had a traumatic experience. He was righteous. He wanted to help out his fellow brothers who were fighting. He wanted to help, but it backfired on him. And all of a sudden, he became a fugitive. So first 40 years, the circumstances at one point made him a prince. And the next point, the circumstances made him a fugitive. So he had to run away. So in the second period, he said to himself, okay, I'm not going to get involved. I'm not going to get involved in any dangerous situation. I'm going to make my situation on my own. And I want to make sure that it is safe and comfortable. In the first 40 years, he woke up from illusion. The first 40 years was kind of illusion. And then at one point, he was awake from that illusion. In the second period, he wanted to have full control of his life because he had a wake-up call. He created his environment in that way. He didn't have privileges and power like the first 40 years, but he was very, very comfortable. But unfortunately, in the second or first period, there was no calling in life. He just lived, but there was no calling. Also, God was completely absent in Moses' awareness. Very self-focused life, typical of people who live their lives with fear. Very self-focused life. His comfort and his safety, that was everything. Nothing else matters. As long as I'm safe and comfortable, that's it. No more. I don't even expect anything more. That was his life goal. If the first period was a life of illusion, the second period was a life of denial. So he comes from life of illusion into life of denial. What is the essence of life, my friends? What makes life life? Is it comfort, security, safety, privilege and power? Is that the essence of life? What makes life life? Human beings are created with a sense of calling. We live. We live on our calling. What is my calling to live? When God created Adam and Eve, God gave them calling. Take care of the creation that I created. They had that calling. What were the last four years like? Where was he? The last four years? He was in the wilderness. He encountered all kinds of problems. You cannot say he enjoyed his life in the way we typically use the word enjoy. I don't think he really enjoyed his life in a common, in a usual sense. But he was most meaningful period in his life. The last 40 years made Moses be Moses. He felt the living. He felt the living. He did not just live. He felt the living. And the Bible is not interesting for 80 years. The Bible summarizes Moses 80 years in two chapters. But the last 40 years, the Bible allows 137 chapters. Because the Bible writer, the first two periods was not important. Only two chapters summarized. But the last 40 years wrote 137 chapters. In the last period, he truly met life. He truly met God. His circumstances did not shape his life like the first period. He didn't shape his circumstances like in the second period. The last period, God shaped Moses. God shaped Moses. God led his life. His life was much, much more difficult than the first two periods. But he lived out his full potential. He experienced wonderful things in his life that he never experienced before. And he realized life was much, much bigger than he thought. And he never realized such marvelous things were possible in life. So my friends, just a little bit of experience of life that you have. Don't define life in that way. Don't say that that is what life is. No, that is not what life is. So don't define life by small experience that you had in your life. There are marvelous things that you never experienced before. Life's calling is not what you make up. It's not what you choose. It's not that all of a sudden in the morning you wake up, okay, I want to serve the church or I want to serve this, I want to do this. That's not what calling is. You don't choose calling. Calling chooses you. Jesus said this to the disciples. You did not choose me, but I chose you and appointed you so that you might go and bear fruit. Fruit that will last. And so that whatever you ask in my name, the Father will give you. In Moses' life, God initiated the whole thing. It was God who called him. It was God who appeared to him and it was God who sent him. Saint Paul did not choose his calling. He was going in the wrong direction, opposite direction, and God appeared and called him. And Jonah, same. He didn't choose the calling. He wanted to run away from the calling. But God made a situation so that he had to live out his calling. Calling is not just about what to do. Calling is your life. In his life of calling, Moses encountered God. He encountered his reality. He encountered his own self. He saw himself. He saw the reality as it is. And he saw God. Oh God. What Moses saw in his life of calling was not all pretty and pleasant. He saw how ugly people were. How rebellious people were. How selfish. And how little faith they had. He saw them all. He saw the ugly side of human beings. And he saw himself how weak he was, how impatient he was. How little faith he had. He in the wilderness, he experienced hunger and thirst. He encountered all kinds of dangers. Every time they faced dangers, people did not trust God. They tried to even replace God with golden calf. He tried to throw away Moses' leadership. He saw it all. But also at the same time, Moses saw God working in this life. God is real. Real. Until then, God was just theoretical. But in the last period finally, God became real. I think that's what's most important. God becoming real. Not theoretical. God protected them with pillars of cloud during the day. And with pillars of fire and night. He gave them manna so that they wouldn't starve. He even gave water from the wall. He felt what God was doing in his life. God was always ahead of them. In every situation, Moses saw God working in his life. In two periods, God was totally absent in Moses' awareness. But in the third period, he felt God in every situation. That is what calling is. You live your life with that feeling of God. Every situation. That's what calling is. It doesn't matter what you do. Day by day, moment by moment, you feel that God is real in your life. And live out that life. That's what calling is. He was so intimate with God, the scripture writer expressed that in this way. If there were a prophet among you, I the Lord would reveal myself in visions. I will speak to them in dreams, but not with my servant Moses. Of all my house, he's the one I trust. I speak to him face to face, clearly and not in riddles. He sees the Lord as he is. He sees the Lord as he is. He sees the reality as he is. He sees himself as he is. And he saw God as he was. My friends, calling is not about what to do. When you embrace your calling, your eyes will be opened and you will see what God is doing in your life, in every situation. You're so intimate with God and you feel what God feels. You see God's guiding hand in your life. Clearly, that's what calling is. So calling is a life journey with God. Safe life, there's no such thing as safe life. I'm sorry to tell you. There is no such thing as safe life. It's all illusion. By just one incident, your life can be disrupted. The safety that you have built will just evaporate. Safe life is not there. It's not there. There's no such thing as safe life. You cannot build your life on that illusion of safety. You are shocked by the US tariffs imposed on us. We have friends, we have neighbors. All of a sudden we became enemies. In the name of Ontario, Lake Ontario is threatened. People in other industries, they feel for them. What's my job going to be? All my life I work for this and this is the only skill that I have. What if I don't have a job? What am I going to do? Safe environment is an illusion. Let us trust God. God will provide you with what you need. God will speak to you. God will protect you. And God will guide you. God will protect you. Let us think about those who are suffering and oppressed around us. Let us be in solidarity with them. Let us keep the good faith. That's what life is calling us all about. We don't know what the next 40 years will bring to you. We don't know what will happen to our economy, our workplaces, our families or our communities, graduates, congratulations. But you don't know what's ahead of you. We cannot build a life around the promise of safety. But we can build a life around the promise of God. I will be with you. God said to Moses, I will be with you. I will be with you. On that promise, build your life. No matter what you experience, I will be with you. All the graduates, think about this calling day by day. Walk with God, journey with God. Your life will be all right. The foundation of calling is not your courage. It's not your competence or your certainty. The foundation of calling is in your life.