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Hinduismus · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Kultiviere die Liebe zum unendlichen Ganzen - Tägliche Inspiration

Sukadev Bretz · Yoga Vidya – Tägliche Inspirationen · 2026-09-12 · Horn-Bad Meinberg · Quelle

Dankbarkeit · tragend Demut · tragend Gemeinschaft

Dauerhafte Zufriedenheit entsteht nicht durch das Anhäufen von Besitz oder die Steigerung des Egos, sondern durch die Erkenntnis, dass das Beschränkte eine Offenbarung des Unendlichen ist und die Liebe zum Ganzen die Anhaftung an das Einzelne überwindet.

Ware Liebe zu einem Menschen, lässt im Menschen die Unendlichkeit erblicken. Ware Wahrnehmung des, der Schönheit in einem einzigen Blume, lässt die Offenbarung des Gartelischen sein.

Der Text interpretiert Auszüge aus dem Buch 'Sardhana' und betont die Notwendigkeit, die Liebe zum unendlichen Ganzen über die Anhänglichkeit an Einzelnes zu stellen. Es wird argumentiert, dass das Festhalten an materiellen Dingen oder egoistischen Fähigkeiten die Seele von der höheren Essenz trennt und Unzufriedenheit erzeugt. Der Sprecher veranschaulicht dies am Beispiel des Strebens nach Reichtum und Status, das nie dauerhaft befriedigt, da der Mensch nach Unendlichkeit strebt. Als Lösung wird vorgeschlagen, das Beschränkte als Offenbarung des Unendlichen zu betrachten und Weisheit für die innere Meditation zu nutzen. Die Fähigkeit, in einem Menschen oder einer Blume das Ewige zu erkennen, wird als wahre Liebe und Wahrnehmung definiert. Der Text ruft dazu auf, vom vergänglichen Streben nach dem Ewigen zu lösen und Dankbarkeit für die kleinen Dinge zu entwickeln, da sie Ausdruck des Göttlichen sind.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können; Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Genügsamkeit, Fasten, freiwilliges Opfer, Loslassen; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 0, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Ich lese etwas aus dem Buch Sardhana. Kultiviere die Liebe zum unendlichen Ganzen, denen die Liebe zu etwas Einzelnen auszuliebe, diese sonentlichen Ganzen. Es ist nicht möglich an der Freude der Vollheit des Seins teilzuhaben, in einem Anschein davon, in einem Teil. Verhaftung an das Einzelne, beraubt den Menschen der Fähigkeit zur Liebe am Ganzen. Liebe zum Absoluten lässt uns alle die unstapliche Essenz trinken, wo nachts keine Sorge und kein Weinen mehr gibt. Zur Schaustellung von Fähigkeiten bringt körperlich Bequemlichkeit durch Berührung mit Objekten, steigert das Ego, steigt den Sinn für die Individualität. Annehmlichkeiten stellen ein Kindernis für das höhere Streben der Seele dar. Deshalb nutze die Weisheit zum Zweck der inneren Meditation und verspürtere Zwecker und nicht vor äußeres Streben in der Welt. Ware Weisheit ist diejenige, die die Tür zum unendlichen Leben öffnet. Zwei Aspekte des spürritorln Weges. Das eine ist, wir wollen das Unendliche erfahren, das Ewige, das Ganze. Nur das wird uns letztlich zufrieden machen. Denn jeder Teil ist in Veränderung begriffen und ist niemals ausreichend groß. Deshalb menschen immer wieder nach was neuem strebt. Wenn wir irgendetwas haben, wollen wir sofort mehr haben. Wenn wir das auch haben, wollen wir was anderes haben. Wenn wir vieles haben, dann haben wir vielleicht das Problem, gar nicht zu wissen, was wir wollen, dann gucken wir nur, gibt es andere, die das haben, was ich habe, also wollen wir mehr haben. Selbst die Menschen, die 100 Milliarden Dollar haben, die wollen noch mehr haben, wollen dann die, alle meisten haben. Und dann, wenn sie die meisten haben, dann ist langweilig, wollen sie die Macht haben. Und dann, wenn es dann Konflikte geht, dann hoffen sie wieder unser weiter. Natürlich, die meisten von uns haben jetzt nicht 100 Milliarden Euro. Und so denken wir, ja, es gibt irgendwo so eine Konstante, hat wurde mal festgestellt, jeder Mensch denkt, wenn er 40 Prozent mehr hätte, dann wäre er zufrieden. Und egal, wie viel, man hat nur 40 Prozent mehr, dann wäre er zufrieden. Was immer dann sechs Monate bis zwei Jahre hält. Und dann sind es wieder 40 Prozent mehr. Warum sind wir unzufrieden? Weil der Mensch weiß, dass ihm eigentlich die Unendlichkeit gehört. Und wenn wir uns erstreben nach beschränktem Richten, gibt es immer einen Fehler. Wenn wir allerdings das Beschränkte als Offenbarung des Unendlichen nehmen, dann können wir im Beschränken der Unendliche wahrnehmen. Ware Liebe zu einem Menschen, lässt im Menschen die Unendlichkeit erblicken. Ware Wahrnehmung des, der Schönheit in einem einzigen Blume, lässt die Offenbarung des Gartelischen sein. Es sein wir denken, die Blume muss ich jetzt haben und die brauche ich jetzt, sie muss ich jetzt flücken, muss ich konservieren, also da muss ich dort jetzt ein Zaun drum bauen und so weiter, dann sind wir wieder verhaftet. Die Weite gehen, die Unendlichkeit. Das Zweite, was er dort auch gesagt hat, war uns selbst, wir können stolz sein auf etwas, ich bin klug, ich bin intelligent, ich habe etwas begriffen, ich bin handwerklich, ich bin kreativ, ich kann tscholl die Saison hier. Ist ja natürlich besser, als man sich daugelt, besser man sagt. Also vom Tamassigen zum Rajasigen ist es schon mal besser, Tamassige, ich kann, ich gehe da, ich bin besser, ich muss noch besser werden, ich muss noch zeigen, der scheint besser, ich muss den auch übertrumpfen. Es gibt immer jemanden, der noch besser ist. Wenn er nicht jetzt besser ist, dann ist da irgendjemand, oder es scheint so, dass andere das nicht sehen. Gut, und die Mehrheit ist in der Mehrheit der Fähigkeit, die man hat, nicht besser als die anderen. Dann ist man unzufrieden. Und selbst wenn wir es wären, werden wir auch unzufrieden. Weil das ja eigentlich streben und es ist das Streben, weshalb wir mehr sein wollen, ist, wir wissen, wir sind eins mit dem Unendlichen, wir sind eins mit dem Ewigen. Und alles scheinbar, wo wir gut sind oder noch besser sein wollen, ist nur beschränkt und stellt nie zufrieden. Deshalb lösen vom Vergänglichen ins ewige Gehen. Und die kleinen Fähigkeiten vielleicht als Offenbarung des Gartelischen ansehen. Und so können wir dankbar sein für die kleinen, schönen Dinge, für die Fähigkeiten, die wir haben. Nicht, weil wir besser sind und so weiter, sondern weil sich Gott dadurch ausdrückt. Und in so Zahneid führt.