Predigt beim Minitag 2026
Die Vernetzung mit Jesus und in der kirchlichen Gemeinschaft gehört zum täglichen Leben, öffnet Möglichkeiten, die über die eigenen Fähigkeiten hinausgehen, und gibt Halt.
Vernetzt sein gehört zu unserem Alltag – nicht nur am Sonntag, sondern jeden Tag vernetzt sein mit Jesus, im Gespräch, im Gebet. Vernetzt sein mit Jesus öffnet neue Möglichkeiten, auch weit über das, was ich selber kann und mir zutraue, gemeinsam mit Jesus gelingt vieles.
Der Text ist eine Predigt von Erzbischof Josef Gründwidl beim Minitag 2026, die sich an Ministrantinnen und Ministranten richtet. Der Sprecher beginnt mit einem Dank für den Dienst der Minis und verweist auf die schwierige Corona-Zeit, in der viele Pfarren keine Ministranten hatten. Als zentrales Bild dient das Netz der Fischer aus dem Evangelium, das in drei Bedeutungen entfaltet wird: Erstens gehört die Verbindung mit Jesus zum Alltag und nicht nur zum Sonntag. Zweitens wird durch die Vernetzung mit Jesus vieles möglich, was man sich selbst nicht zutraut, was der Sprecher an seinem eigenen Zögern, Bischof zu werden, veranschaulicht. Drittens steht das Netz für die Gemeinschaft der Kirche, die Halt gibt. Der Text schließt mit einer konkreten Handlungsaufforderung: Die Minis sollen auf kleine Fische Wünsche schreiben, die im Laufe des Tages an andere weitergegeben werden. Die Kernaussage ist, dass Vernetzung mit Jesus und in der Gemeinschaft alltäglich sein soll, neue Möglichkeiten öffnet und Halt gibt.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft (erschlossen)
- Wo sitzt das Übel?
- in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
- Was hilft dagegen?
- Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
- Wohin geht die Geschichte?
- die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- der Text kritisiert nicht
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Wozu der Text aufruft
- Auf einen Fisch einen guten Wunsch schreiben (zwischenmenschlich)
- Jeden Tag im Gebet mit Jesus verbunden sein (innerlich)
- In der Ministrantengruppe Gemeinschaft pflegen (zwischenmenschlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 3, künftig 1