Menschen, die sich in scheinbar unveränderlichen und leidvollen Lebenssituationen befinden, können durch wache Aufmerksamkeit und die Einladung Jesu in ihr Leben eine transformative Heilung und neue Hoffnung erfahren.
Die Predigt interpretiert das Gleichnis vom blinden Bettler in Jericho (Lukas 18) als Parabel für das menschliche Erleben von Stagnation und Abhängigkeit. Der Prediger argumentiert, dass der blinde Mann sich nicht mit seiner Situation abgefunden hat, sondern durch seine Frage nach der vorbeiziehenden Menge wach für Neues geblieben ist. Dies wird als Gegenentwurf zur modernen Tendenz dargestellt, sich in festgefahrenen Lebenssituationen oder Beziehungen zu resignieren und die Aufmerksamkeit zu verlieren. Die Zuhörer werden ermutigt, auch in scheinbar aussichtslosen Phasen aufmerksam zu bleiben und Jesus in ihr Leben einzuladen, statt ihn als Störfaktor abzuwehren. Der Text betont, dass Veränderung oft durch eine persönliche Begegnung mit dem Göttlichen möglich wird, die den gewohnten Alltag durchbricht. Es wird dazu aufgerufen, die eigene Passivität zu überwinden und aktiv nach Heilung und neuen Möglichkeiten zu suchen.
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut anzeigen
Ich lese aus Lukas 18, die Pferze 35 bis 43. Das ist die Lothar Übersetzung. Es geschah aber, als er Jerecho näher kam, saß er ein Blinder am Wege und bettelte. Als er aber die Menschen hörte, die vorbeiging, erkundigte er sich, was das wäre. Man teilte ihm mit Jesus von Nazareth Gehe vorbei. Da rief er und sprach, Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich über mich. Die aber voraus gingen vor ihn an, er solle schweigen. Er aber schrie noch viel mehr, du Sohn Davids, erbarme dich über mich. Jesus aber blieb stehen und ließ ihn zu sich bringen. Als sie ihn aber zu ihm brachten, fragte Jesus ihn und sprach, was soll ich für dich tun? Er sprach her, dass ich wieder sehen kann. Und Jesus sprach zu ihm, sei sehend, dein Glaube hat dir geholfen. Und sofort wurde er sehend und folgte ihm nach und priß Gott. Und die ganze Menschenmenge, die das sah, lobte Gott. Bin ich drauf, gibt einige sagen, der braucht keinen Mikrofon, den hört man auch so. Aber für einige, die da ein bisschen Schwierigkeiten haben, ist das ganz gut, wenn man verstanden wird. Ja, ich hätte hier Sarah noch eine ganze Zeit sitzen können und zuhören können, die Lieder hören können, aber ich muss jetzt was tun. Das, was du erzählt hast, ist so eine Art Parallel zu dem Text heute. Ja, war gut. Du hast sich, glaube ich, auch bedanken, ich weiß es nicht. Jedenfalls hat das schon etwas Interessantes. Es gibt ja so Situationen, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber da haben wir uns mit abgefunden. Kennt ihr das? Wenn sich Dinge nicht verändern, wenn man den Eindruck hat, man pritt auf der Stelle. Wenn Beziehungen schon so lange, ja, wie soll man sagen, in der Schwähe bestehen und sich nichts verändert in einer Beziehung, das kostet Kraft. Und das gibt es ja auch in allen Bereichen unseres Lebens. Wenn wir ehrlich sind, haben wir alle ja gewisse Baustellen, die uns immer wieder mehr oder weniger beschäftigen. Die uns auch zeitrauben, die mühselig sind, die dazu führen, dass man manchmal in der Seele krank wird, weil das alles sozusagen, alles über, ja, überzogen wird von diesen Situationen und wir letztendlich immer mehr unsere, ja, ich will es mal so formulieren, unsere Fröhlichkeit verlieren. Wenn ich das gerade erzähle, wirst du vielleicht eines, ein oder andere denken in deinem persönlichen Bereich, das kannst du nur beurteilen. Aber ist es immer so, dass wir uns mit Dingen abgeben müssen, die letztendlich ja nicht veränderbar sind, zur Zeit mindestens nicht? Oder sind wir bereit, ganz neu zu hören, aufmerksam zu sein? Es gibt ja so Themen, da haben wir den Eindruck, das verändert sich nichts und dann verliert man so langsam die Aufmerksamkeit. Man hat kein Bock mehr da drauf. Man möchte mal was anderes hören, was anderes sehen. Das kennt jeder von uns, weil das immer so eine Art Schleife ist, die sich immer wiederholt, immer wiederholt und man wird müde, man wird matt und man hat auch kein Bock mehr. In dieser Geschichte, die wir gerade gehört haben aus dem Lukas Evangelium, wird das auch so deutlich, dass ein Mensch, der sich in gewisser Weise mit seiner Lebenssituation abgefunden hat, abgefunden hat. Da kommt nicht mehr viel, da kommt nichts Neues. Und ich gehe mit euch diese Geschichte nochmal so ein bisschen durch. Manchmal ist das sehr hilfreich und ich möchte euch an einigen Gedanken teilhaben lassen, letztendlich was da so für Dinge drin sind, die vielleicht die Situation in unserem Leben ganz praktisch verändern können. Es gibt Dinge, da meinen wir manchmal, die sind aussichtslos, aber es gibt auch Möglichkeiten, dass sich Dinge verändern, ohne dass wir es vorher richtig wahrnehmen. Deswegen nehme ich euch in diese Geschichte nochmal hinein und das tut manchmal gut. Ich habe in letzter Zeit das Lukas Evangelium studiert, so in meiner stillen Zeit, und da denkste, naja, die Geschichte von Zacheos oder die Geschichte vom Reichtum, das kennt man doch alles. Da wissen wir doch, wie es ausgeht. Aber das ist einfach nicht so, wenn ich diese Geschichten wiederhole, wenn ich sie mir wieder anschau, denn merke ich immer, dass da etwas drin ist, was ich noch nie richtig erkannt habe, dass ich mich selbst darüber wundere, wie Gott arbeitet, wie Jesus arbeitet. Und deswegen möchte ich euch heute Morgen daran teilhaben lassen, an diesen Gedanken, die ich habe, und die ich auch heute Morgen äußern möchte. Wenn es hier heißt, es begab sich aber, als er in die Nähe von Jerechu kam, dass ein Blinder am Wege saß und bettelte. Als ich gesagt habe, manchmal verändern sich Situationen nicht, weil wir denken, es ist immer dasselbe. Aber hier lernen wir aus dieser Geschichte, dass sich plötzlich eine Unruhe aufgetan hat, als Jesus in der Nähe von Jerechu war. Da war es Schluss mit der Ruhe. Und da war ein wahnsinniges Menschenauflauf, so kann ich mir das gut vorstellen. Es kamen Leute zusammen, die vielleicht den Namen Jesus schon mal gehört haben, aber ihn selbst nicht erkannt haben, nicht gekannt haben. Und das war jetzt die Möglichkeit, diesem Jesus zu begegnen. Und sie machten sich auf den Weg in der Nähe. Und u.a. saß da auch ein Mann, der schon immer da gesessen hat, weil er keine anderen Möglichkeiten hat, sein Leben zu verändern. Er war blind, er war abhängig, abhängig von Menschen, die jeden Tag etwas in seinen Münzbecher gespissen haben, und er hat sich einigermaßen überleben können. Er hat sich mit der Situation, könnte man sagen, abfinden müssen. Weil er zu nichts zu gebrauchen war. Entschuldige dieses Wort, aber er war zu nichts zu gebrauchen, sondern er war abhängig. Und das ist ein Wort letztendlich, was euch vielleicht auch hier in manchen Situationen, in deinem persönlichen Leben auch ergerbt, man möchte gerne immer unabhängig sein, aber manchmal sind wir doch von vielen Dingen sehr abhängig und darauf angewiesen. Und das wollen wir meistens gar nicht. Wir wollen nicht abhängig sein. Wir wollen selbst entscheiden. Selbst ist der Mann, selbst ist die Frau, so heißt es. Und wir wollen Dinge tun, die wir halt tun, wollen und nichts anderes. Aber jeder von uns steckt in Abhängigkeiten, so wie dieser Blinder auch. Und die Frage ist, was sind das für Abhängigkeiten? Das zweite, was ich euch sagen möchte, dieser blinde Mann, der könnte sich so mit seiner Situation jetzt abgefunden haben. Aber das hat er nicht. Er war trotz seiner Situation noch wach, im wahrsten Sinne des Wortes, wach für Neues. Er hat nicht abgeschaltet. Er hat sich nicht abgefunden, sondern er hört diese Unruhe und er stellt die Frage, was das wäre. Er hört die Menge und forschte und er forschte, was das wäre. Er nimmt noch am Leben teil, könnte man sagen. Er könnte sagen, ich sehe so so nicht. Ich weiß nicht, was da abläuft. Es ist halt so, ich sitze hier, naja, wenn die anderen Freude haben, wunderbar. Aber was hat das mit meinem Leben zu tun? Mit meinem Leben. Viele Menschen hören von Jesus und sagen sich das manchmal auch. Was hat Jesus mit meinem Leben zu tun? Die Welt ist doch eine ganz andere, in der wir leben. Da ist oft ein Hauen und Stechen. Da muss man sich oft auseinandersetzen. Das kostet Kraft, das kostet Energie. Und manchmal bin ich zu müde dazu, zu schwach dazu, weil alles immer dasselbe ist. Es ändert sich nichts. Was mich beeindruckt an diesem Mann ist, dass er sich mit seiner Situation nicht abgefunden hat, sondern dass er forscht, was das wäre. Das ist das Ermutigende, dass er nicht still steht, dass er nicht Anteil nimmt, sondern dass er Anteil nehmen möchte. Und die Leute, die da vorne ran gehen, was waren das für Leute? Ich würde sagen, das war so eine Art christliche Schlachtenbummler. Kennen Sie das auch? Das ist ein sehr besonderes. Wenn was Besonderes passiert, dann ist die Menge da und grült. Jesus ist da, haben wir schon viele von gehört. Nun soll er mal machen. Christliche Schlachtenbummler. Ich finde das ein tolles Wort. Manchmal komme ich mir auch so vor, so ein Schlachtenbummler zu sein. Wenn es irgendwie erfolgreich ist, wenn ich weiterkomme, wenn ich Erkenntnisse habe, die ich vielleicht gar kein anderer hatte, dann würde ich für Jesus im wahrsten Sinne des Wortes durchs Feuer gehen. Ist aber nicht so. Ist aber nicht so. Und bei bestimmten Leuten von euch bestimmt auch. Wir sagen, nein, es gibt da Lücken, es gibt da Dinge, die sind für mich manchmal unüberwindbar. Und dieser Mann kriegt eine Antwort von diesen, das sagst man so, christlichen Schlachtenbummler. Die sagen ihm, Jesus von Nazareth geht vorbei. Was geht in unserem Leben alles so an Dingen an uns vorbei? Es gibt Dinge, die verändern sich nie. Und die gehen auch immer vorbei. Aber wenn Jesus in Spiel kommt, wenn Jesus in Spiel kommt, ihr Lieben, dann sollten wir hell wach sein. Dann sollten wir das, was ihr sich von uns wünscht, das sollten wir nicht verschlafen oder zur Seite schieben, weil unser Leben oft ein anderes ist. Sondern wir sollten wach sein. Ich für mein persönliches geistliches Leben wünsche mir das. Und ich hoffe, die meisten wünsche ich das von euch auch. Aber es gibt Dinge, da gehen wir einfach dran vorbei. Da bringen wir Jesus nicht ins Gespräch. Und das ist manchmal nicht so einfach. Er könnte jetzt sagen, naja, schön, dass Jesus vorbeigeht, aber was hat das mit meinem Leben zu tun? Schön, freut euch, ich könne euch das. Aber wie oft hat er vielleicht von Jesus gehört, von Ferne, von Gesprächen, was er so alles getan hat. Lame, Gehen, blinde Sehen gemacht hat. Aber hat doch nichts mit mir zu tun. Sind doch immer die anderen. Hast du manchmal auch so den Eindruck, dass manche, wenn manche Menschen siehst, da flutsches um Leben, ganz geistlich und wunderbar. Und du hast manchmal so den Eindruck, wie wir es auch ein Stück so ein bisschen hier gehört haben, in dem Zeugnis, was hat das mit meinem Leben zu tun? Jesus, der vorbeigeht, der letztendlich bei den Leuten war, wird plötzlich sehr, sehr aufmerksam, in dem er sagt, als sie sagen, Jesus von naher Zeit geht vorbei, da rief dieser Mann in eine Menschenmenge hinein. Jesus, du Sohn, David, erbarm dich, meiner. Man kann, um das mal modern auszudrücken, man kann manchmal eine Gesellschaft an den Rand des Ruin bringen, wenn da irgendwelche Störkörper da sind. Vielleicht sollte Jesus, das ist jetzt meine Fantasie, aber vielleicht sollte Jesus auf dem Marktplatz da, in der Nähe von Jérich, eine große Rede halten. Über das Leben, im Glauben und was das alles bedeutet, und dies und jenes, vielleicht hätte das tun sollen. Vielleicht waren die Leute, die voran gingen, vielleicht haben die einen großen Plan gehabt, was Jesus jetzt vollbringen soll. Manchmal habe ich auch den Eindruck, ich habe einen Plan, Jesus muss jetzt seinen Segen geben, aber es ist nicht Gottes Plan. Nicht Gottes Plan. Jesus lässt sich nicht vereinnahmen, sondern er möchte dein Leben mitbestimmen, er möchte dein Leben prägen, er möchte dir zeigen, was Sache ist, was gerade dran ist in deinem Leben. Lässt du ihn mitplanen für dein Leben? Wenn ich dir mein Leben beschreiben soll, ich habe manchmal viel ohne Jesus gemacht, hat sich ganz vorm Angehört, wunderbar angekommen. Die Leute haben fast applaudiert, aber es war gerade nicht dran. Es war nicht dran. Vielleicht geht es dir auch so, die aber voran heran gingen, fuhren ihn an, er soll es schweigen. Manchmal stört Jesus den Ablauf. Ich habe den Eindruck. Manchmal geht es mir auch so, da haben wir ganz andere Vorstellungen und dann denken Jesus, das passt jetzt nicht. Manchmal müsste man etwas sagen, was richtig ist, aber es passt gerade nicht. Dann sagen wir, nee, ein Andermal, ein Andermal. Wenn die Situation sich ergibt, das ist auch so ein Satz, wenn die Situation sich ergibt. Wie viele Situationen haben sich schon in deinem oder meinem Leben ergeben und ich bin diesen Dingen nicht nachgekommen? Ich kann das selbst nicht von singen. Weil ich den Eindruck hatte, das ist nicht diese Zeit. Und vielleicht haben diese Menschen, die voran gingen, eine gute Absicht gehabt. Das sollte eine tolle Sache werden, aber es hatte mit Jesus nichts zu tun. Jesus lässt sich nicht vereinnahmen, sondern er will unser Leben bestimmen. Und wie heißt es so schön, die aber voran gingen, fuhren ihn an, er solle schweigen. Nach dem Motto, mein lieber Freund, du hast zwar ein großes Bedürfnis, aber das ist nicht auf unserer Tagesordnung. Ja, es gibt manchmal Dinge, die sind nicht auf unserer Tagesordnung. Jesus hat eine andere Tagesordnung für mein Leben, das ist halt so. Und ich bin ja manchmal selbst groß überrascht, was sich plötzlich mal verändert, wo ich nicht damit gerechnet habe. Aber diese Zeiten will er nutzen durch dich und durch mich. Geben wir ihm diese Zeit, geben wir ihm diese Priorität. Geben wir ihm diese Möglichkeit. Die voran gingen, bedrohen ihn, er solle schweigen. Das, was er sich wünscht, steht nicht im Programm. Steht nicht im Programm. Aber das Tolle ist, dass der Mann sich nicht zum schweigen bringe, lässt, sondern wie heißt es in den Text, er aber schrie viel mehr. Ja, warum? Weil er nicht zu verlieren hat. Weil er nicht zu verlieren hat. Wenn ich dir die Frage stelle, ich stelle sie auch mir mal wieder persönlich, was hast du eigentlich zu verlieren, wenn du Jesus in deinem Leben hast? Was hast du eigentlich zu verlieren? Im Grunde genommen? Nichts. Du kannst nur gewinnen. Dieser Mann war ein Störfaktor im Ablauf. Das war nicht geplant. Es gibt aber Dinge, die oft im Leben vorkommen, dass sie nicht geplant sind, aber plötzlich ganz anders ablaufen. Sind wir da bereit, Gottes Stimme zu hören, die Stimme Jesu zu hören und unserem Plan zu ändern, damit er sich durch dich und durch mich verherrlichen kann? Damit er geehrt wird? Ihr müsst das selbst überprüfen. Ich überprüfe das auch mal wieder. Man nennt das Klausur. Manchmal in Klausur gehen mit Jesus. Wo habe ich mich verfahren? Wo muss ich vielleicht umkehren? Wo bin ich in eine Sackgasse geraten? Das ist manchmal ganz wichtig, damit wir in der Spur bleiben. Manchmal schmerzhaft, aber manchmal wichtig. Jesus ist für die Menschen da, die ein Herzensanliegen haben. Und Jesus lässt sich nicht vereinahmen von Menschen, die im bestimmten Programm absolvieren. Wie heißt es so schön? Jesus blieb stehen und ließ ihn zu sich führen. Einen einzigen Mann. Ihr Lieben, wenn Jesus zu uns redet, redet er immer persönlich. Es gibt viele Menschen, die machen immer gerne so Massenansprache. Die machen immer gerne so Massenansprache. Aber wenn Jesus redet, dann redet er immer ganz persönlich zu dir. Ist ihr das bewusst? Der König, der Herr, der Herr dieser Welt? Warum redet er mit dir? Weil du eine Persönlichkeit hast. Weil du einmalig geschaffen bist. Weil Gott sich dabei was gedacht hat, dass du ins Leben gekommen bist. Weil er dich liebt und ich persönlich nicht. Mit deinen Höhen und auch mit deinen Tiefen. Mit deinem Begabung, aber auch mit den Schwächen. Und das heißt, wenn Jesus zu uns redet, dann redet die Majestät zu uns. Der Herr dieser Welt, wie wir es auch in den Liedern gesungen haben. Manchmal ist mir das nicht bewusst. Da muss ich mir das immer wieder bewusst machen. Ich glaube gar nicht, dass ich besser bin wie ihr. Ich habe auch meine Vorstellung. Aber ich arbeite dran. Ich will daran arbeiten. Ich will meine Beziehung zu Jesus optimieren. Weil das hat Ewigkeitswert. Das bleibt doch. Das sind die sogenannten heiligen Geschäfte. Das sind die Werke, die uns nachfolgen. Das hat Bestand, auch in der Ewigkeit. Und da möchte ich hin. Ich möchte Prioritäten setzen, dass für Jesus etwas dabei rauskommt. Und Jesus hatte diese Priorität. Und er lässt sich nicht vereinnahmen, sondern er hat ein ganz, ganz feines Ohr. Und zwar für die, die von Herzen, von Herzen nach ihm rufen. So wie der Blinde. Und dann kommt diese komische Frage. Er blieb stehen und ließ hin zu sich führen. Als er aber näher kam, fragte ihn, was willst du, dass ich dir tun soll? Zuhiligt. Als ich das erste Mal gelesen habe, ich habe gesagt, ist es eine blöde Frage. Wenn er in der Blind ist, dann sieht man das. Jesus hätte das so machen können. Sei gesund, fröhliches Leben, hau rein. Hätte er machen können. Er könnte das ja alles. Und er war es das. Und den hätten alle Leute applaudiert. Oh, hast du das gesehen? Nein, ich glaube, ich schuldige, bitte, aber es ist vielleicht ehrlicher. Aber ich glaube, dass die, die vorangegangen sind, gar nicht gemerkt haben, dass Jesus stehen geblieben ist. Kennt ihr das? Die hatten schon das Schiel vor Augen, nicht? Marschieren. Und Jesus war noch ganz anders, woanders. Und dann hat Jesus abgesetzt. Das passiert. Wo ist er denn plötzlich? Er stand still und ließ ihn zu sich führen. Und stellt die Frage, die natürlich, die man gar nicht stellen muss, aber warum stellt er die Frage, was willst du, dass ich dir tun soll? Warum stellt er diese Frage? Weil er wissen möchte, ob wir ihm das zutrauen können. Ob wir ihm das zutrauen können. Wie oft habe ich von Jesus Geschichten gehört, von Dingen, wo ich sage, wow. Aber es hat ja nichts mit meinem Leben zu tun. Weil das haben wir die Haltung, dass wir so misstrauisch sind. Dass wir vielleicht nicht warten können, dass wir vielleicht Dinge erleben, die uns so beschäftigen, dass das immer mehr so in den Hintergrund tritt. Was willst du, dass ich dir tun soll? Die Frage ist deshalb gestellt, ob dieser Mann, dieser Blinde, ob er ihm zutraut, dass er seine Situation verändern kann. Deswegen die Frage heute Morgen auch an dich. Gibt es so Dinge, die du gerne verändern möchtest, aber selbst immer dran rumdoktost und es nicht vorankommt, weil du sie Jesus nicht übergeben möchtest. Weil du denkst, ich will noch mit dem Kleinkram Jesus nicht überlasten. Ich meine, diese Krankheit, das war kein Kleinkram. Der war abhängig. Jesus fragt ihn deshalb, weil er wissen möchte, ob er ihm das zutraut, dass er ihn heilen kann. Was willst du, dass ich dir tun soll? Ihr Lieben, ich wünsche euch, dass wir mal noch länger Zeit hätten, dass wir mal so durchgehen, mal so durchbuchstabieren, was Jesus doch tun könnte. Das heißt erst mal auch ehrlich zu sein, dass wir manchmal so Situation erleben, die uns wirklich nicht nur Angst machen, sondern auch bedrohlich sind, dass sie ihm das zum Ausdruck bringen. Das können wir, weil er der Herr aller Situation in deinem und meinem Leben ist. Er sprach her, dass ich sehen kann. Und Jesus sprach zu ihm sei sehnt, dein Glaube hat dir geholfen. Der Glaube, der erst Theorie war vom Hörern sagen, wurde ganz plötzlich praktisch. Er konnte sehen. Und was hätte er machen können? Der hätte jetzt nach Hause gehen können und sagen können, wow, toll. Vielen Dank, Jesus. War schön, dass ich dich kennengelernt habe. War schön, dass ich das Wunder erlebt habe. War schön, dass ich meinem Alltag wieder nachgehen kann und die Dinge tun kann, die ich so lange vermisst habe. Und wenn der Geschichte ist, der geht nicht nach Hause, der geht nicht nach Hause, sondern er folgt Jesus nach. Mit allem, was er hat. Und da war nicht viel, da war nicht viel. Er folgt ihm nach. Und Jesus hat das erkannt. Er hat es erkannt und so gleich wurde er sehnt und folgt ihm nach und prieß Gott. Und alles folgt, das es sah, lob der Gott. Entschuldige, ich bin jetzt mal so ein bisschen kätzerisch. Aber die Frage, die ich mir stelle, was haben die eigentlich gesehen? Was haben die eigentlich gesehen? Die haben gesehen, ein Mann, der plötzlich sehnt war. Und weiter geht's. Nächste Veranstaltung. Jesus ist nicht einer für besondere Situation, ein Gott, ein Jesus für besondere Situation, sondern Jesus ist unser Lebensspender. Jesus möchte der Grund sein, unseres Lebens. Er möchte dein und mein Leben gestalten. Und das ist eine Menge Arbeit. Das ist eine Menge Arbeit. Hab manchmal den Eindruck, bei mir ist das ein Dauerbaustelle. Das macht nichts. Er wird nicht müde. Er arbeitet dran. Und er arbeitet gründlich daran. Und diese Arbeit, die er sich macht, die dient zur Heilung, dass Dinge wieder gesund werden. Wir können vielleicht alles machen, alles wahrnehmen. Vieles ist es auch schön, es ist uns auch von Herzen gegönnt. Aber es gibt Dinge, die auch ein Heilungsprozess hab