Vaishnava · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
The Only Time I Failed an Exam
ohne Namen ·
Gita Daily (Chaitanya Charan Das) ·
2026-09-12
· Pune
· Quelle
Demut · Hauptbotschaft
Hoffnung · tragend
Wissen · tragend
Weder akademischer Erfolg noch Misserfolg definieren die wahre Identität des Menschen, die als geistiges Wesen in Krishna ruht und über die Dualitäten des Lebens hinausgeht.
Sowohl die Niedergeschlagenheit, die mit dem Scheitern verbunden ist, als auch die Euphorie, die mit dem Erfolg verbunden ist, waren in meiner Vorstellung überhöht worden. Das Tal war nicht so tief, wie ich es befürchtet hatte; der Gipfel war nicht so hoch, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Der Text erzählt die persönliche Erfahrung des Sprechers, der als Top-Student in einer Prüfung durchgefallen ist, und kontrastiert dies mit einem späteren akademischen Rekord. Der Sprecher beschreibt, wie sowohl das tiefe Tal des Scheiterns als auch der Gipfel des Erfolgs seine Erwartungen an die emotionale Intensität dieser Zustände enttäuschten. Er leitet daraus ab, dass weder Erfolg noch Misserfolg das wahre Leben definieren. Die Bhagavad Gita wird als Quelle herangezogen, die diese Erfahrungen in einen größeren spirituellen Kontext stellt. Der Sprecher definiert sich als geistiges Wesen, das Krishna gehört, und sieht in den dualen Erfahrungen des Lebens Stationen auf dem Weg zu Gott. Die zentrale Botschaft ist, dass die Verbindung zu Krishna über die Dualitäten von Erfolg und Scheitern hinausgeht und Trost sowie Beständigkeit schenkt.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- sich mit Krishna verbinden (innerlich)
- Dualitäten des Lebens als Stationen auf dem Weg zu Gott betrachten (innerlich)
Genannte Stellen
Bhagavad Gita 18.58 · Bhagavad Gita 2.56 · Bhagavad Gita 12.18-19
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 1 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 1
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
„Ich kann einfach nicht glauben, dass ich durchgefallen bin.“
Eine verzweifelte Studentin der Universität Toronto sagte dies zu mir, nachdem ich dort am 10. September 2026 einen Vortrag gehalten hatte. Sie erklärte, dass sie während ihrer gesamten Ausbildung in Indien stets zu den besten Studentinnen ihrer Klasse gehört hatte. Durchfallen bei einer Prüfung war für sie völlig undenkbar gewesen.
Ich versuchte, sie zu trösten, indem ich sie daran erinnerte: Scheitern ist ein Ereignis in unserer Lebensgeschichte; es muss nicht zu unserer Lebensgeschichte werden. Die Geschichte unseres Lebens ist viel größer und besser, und wir können ein Gefühl für diese größere Geschichte bekommen, wenn wir uns mit Krishna verbinden, der uns durch seine göttliche Gnade hilft, alle Hindernisse zu überwinden, wie in Bhagavad Gita 18.58 erklärt wird.
Nach meiner Rückkehr vom College-Programm blieb etwas von diesem Austausch in mir. Die Mischung aus Unglauben, Bestürzung und Ekel in ihrem Gesichtsausdruck schien mir irgendwie vertraut.
Und dann kam es mir wieder in den Sinn – eine Erinnerung, die ich fast vergessen hatte.
Auch ich war einmal durchgefallen.
Mein akademisches Debakel
Während meines gesamten Studiums hatte ich fast immer zu den besten Studenten gehört. Aber im zweiten Semester des zweiten Jahres meines Studiums der Elektronik- und Nachrichtentechnik fiel ich in Ingenieurzeichner durch.
Auch ich war am Boden zerstört. Wie konnte ich, ein Student, der immer zu den Besten meiner Klasse gehört hatte, durchfallen?
Mit dem Vorteil der Nachsicht und der Distanz kann ich nun sehen, dass das Scheitern, obwohl es mir damals unglaublich erschien, nicht völlig unerwartet war.
Seit meiner Kindheit war ich ein Bündel auffälliger Stärken und greller Schwächen: intellektuell scharf, aber körperlich langsam; konzeptionell scharfsinnig, aber praktisch vergesslich; gut im Schreiben, aber erbärmlich im Zeichnen; gut im Sprechen, aber entsetzlich im Singen. In gewissem Maße bestehen diese Eigenschaften bis heute fort.
Ingenieurzeichner forderte zufällig eine Fähigkeit, in der ich besonders mangelhaft war. Zeichnen war mir nie natürlich gekommen. Meine butterweichen Finger schienen besonders geschickt darin zu sein, Fehler zu machen, wenn präzise physische Maße auf Papier übertragen werden mussten.
Als ich an diese schmerzhaften Erinnerungen zurückdachte, wie ich während meiner Ingenieurstudentenzeit beim Zeichnen zu kämpfen hatte, konnte ich nicht anders, als zu lächeln. Ich zeichne nun regelmäßig in meinen Kursen. Tatsächlich bestehe ich darauf, dass die Organisatoren eine Projektionsanordnung bereitstellen, damit ich auf meinem Tablet zeichnen kann, während ich Konzepte erkläre.
Als ich weiter über diese Ironie nachdachte, erkannte ich, dass nicht alles Zeichnen gleich ist. Was ich während meiner Kurse tue, ist Zeichnen als Illustration von Konzepten. Weil ich es liebe, Konzepte zu verstehen und zu erklären, kommt mir ein solches Zeichnen – das ich manchmal als konzeptografisches Zeichnen bezeichne – natürlich und kreativ. Während meiner Schulzeit hatte ich nie die Gelegenheit für diese Art des Zeichnens.
Zeichnen als Kunst – der Versuch, etwas Schönes oder Bewegendes darzustellen – lag völlig außerhalb meiner Möglichkeiten; ich hörte nach meiner zweiten oder dritten Stunde auf, es zu versuchen. Zeichnen als Handwerk jedoch war genau das, was Ingenieurzeichner von mir erwartete: Ich musste nach präzisen physischen Maßen zeichnen. Ich fand diese Art des Zeichnens monoton, belastend und erschöpfend – und ich war nicht gut darin.
Also war mein Durchfallen in Ingenieurzeichner im Rückblick verständlich.
Aber zu der Zeit war ich am Boden zerstört.
Dann verblasste die Verwüstung, und ich begann überraschend schnell, wieder normal zu fühlen.
Und dann begann ich beunruhigt zu sein, weil ich mich nicht beunruhigt fühlte.
Vom Debakel zum Gipfel und darüber hinaus
Das Leben führte mich bald zum entgegengesetzten Extrem.
Im ersten Semester meines dritten Jahres legte ich den GRE ab und erzielte 2350 von 2400 Punkten (auf der alten Skala) – die höchste Punktzahl, die je jemand aus meinem College bis dahin erreicht hatte. Plötzlich wurde ich zu einer Art Berühmtheit auf dem Campus.
Dies war das Nächste, was ich je an der Verwirklichung meines Kindheitstraums war. Ich hatte immer nicht nur zu den besten Studenten gehören wollen, sondern ganz oben stehen – und, wenn möglich, bequem vor allen anderen.
Natürlich war ich überglücklich.
Aber erneut geschah etwas Unerwartetes.
Die Euphorie verblasste.
Und diesmal wurde ich beunruhigt, dass ich nicht so glücklich war, wie ich es hätte sein sollen.
Nach dem Scheitern hatte ich mich beunruhigt gefühlt, dass ich nicht noch mehr beunruhigt war.
Nach dem Erfolg war ich beunruhigt, dass ich nicht noch mehr begeistert war.
Im Rückblick begannen diese beiden Erfahrungen, die Mythologie zu untergraben, die sowohl das Scheitern als auch den Erfolg umgibt.
Ein Mythos über das Scheitern lautet, dass es das Ende des Lebens sei: Ich habe gescheitert; daher hat mein Leben seinen Sinn verloren, mein Weg nach vorn ist verschwunden, und alles ist vorbei.
Es gibt einen ähnlichen Mythos über den Erfolg – dass auch er das Ende des Lebens sei, aber in einem anderen Sinne: Das gesamte Leben ist ein Berg, den ich besteige, und Erfolg bedeutet, schließlich den Gipfel zu erreichen, dort meine Flagge zu hissen und zu erklären, dass ich angekommen bin.
Meine Erfahrung an beiden Extremen deutete auf etwas anderes hin.
Mein akademisches Desaster und mein akademischer Gipfel lehrten mich dieselbe Lektion aus entgegengesetzten Richtungen: Sowohl die Niedergeschlagenheit, die mit dem Scheitern verbunden ist, als auch die Euphorie, die mit dem Erfolg verbunden ist, waren in meiner Vorstellung überhöht worden. Das Tal war nicht so tief, wie ich es befürchtet hatte; der Gipfel war nicht so hoch, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Nach beidem ging das Leben weiter.
Und ich musste mit dem Leben weitermachen.
Als die Gita Sprache zu meiner Erfahrung gab
Ich wusste damals nicht, dass diese Erfahrungen Vorausahnungen dessen waren, was ich später in der Bhagavad Gita begegnen würde.
Die Gita gab Sprache dem, was meine Erfahrung mir bereits gezeigt hatte. Sie half mir zu erkennen, dass tief in mir eine Realität existiert, die jenseits sowohl des Tals des Scheiterns als auch des Gipfels des Erfolgs liegt. Diese Realität hat zwei Dimensionen: Wer ich bin und wem ich gehöre.
Wer bin ich?
In meinem Kern bin ich ein geistiges Wesen. Die Erfolge und Misserfolge, die in meinem Leben auftreten, mögen real und folgenreich sein, doch keiner von beiden definiert mich. Diejenigen, die ihr geistiges Wesen erkennen, fliehen weder vor dem Schmerz noch jagen sie dem Vergnügen nach (2.56).
Wem gehöre ich?
Ich gehöre Krishna, ein ewiger Teil des Göttlichen. Die Fokussierung auf ihn und seinen Zweck hilft mir, inmitten der Dualitäten des Lebens standhaft zu bleiben (12.18–19).
Krishnas wohlwollender Zweck für mein Leben besteht nicht einfach darin, mich zu irgendeinem weltlichen Gipfel des Erfolgs zu bringen. Auch bedeutet es nicht, dass er mich verlassen hat, wenn ich mich in einem Tal des Scheiterns wiederfinde. Sein wohlwollender Zweck ist weit größer als sowohl Erfolg als auch Scheitern, und er wirkt weiterhin durch beides hindurch.
Von der Dualität zur Göttlichkeit
Als reisender Redner begegne ich solchen Dualitäten fast jeden Tag.
In manchen Sitzungen ist das Publikum engagiert und belebt, teilt einleuchtende persönliche Reflexionen und stellt intelligente Fragen. In anderen Sitzungen starren sie mich an, als würden sie einen Film in einer Fremdsprache ohne Untertitel ansehen.
Vor etwa drei Jahrzehnten ging das Leben nach dem Desaster in Ingenieurzeichentchnik weiter, und das Leben ging nach dem Gipfel des GRE weiter. Ebenso geht heutzutage mein Leben nach jedem Vortrag weiter, ob das Publikum lebendig oder leer ist.
Das bloße Tempo meiner Reisen hilft wahrscheinlich. Alle dritten oder vierten Tage befinde ich mich oft in einer anderen Stadt und bereite mich darauf vor, vor einem anderen Publikum zu sprechen. Es gibt schlicht nicht viel Zeit, um bei den Erfolgen oder Misserfolgen dessen zu verweilen, was bereits geschehen ist.
Dennoch hoffe ich, dass ich von diesen Dualitäten weniger betroffen bin, nicht weil ich keine Zeit habe, darüber nachzudenken, oder weil ich gleichgültig gegenüber dem Leben geworden bin, sondern weil ich mich mehr in etwas jenseits des Lebens und seiner Dualitäten versenke.
Vielleicht bin ich näher daran, zu erkennen, dass Erfolge und Misserfolge nicht die Ziele meines Lebens sind. Sie sind nur Stationen, durch die ich auf meiner Lebensreise zu Krishna hindurchgehe, der mein ultimatives Ziel ist.
Ich bete:
„Möge der Herr, der durch alle Dualitäten des Lebens in mir wohnt, mich durch eben diese Dualitäten zu seiner unerschöpflichen Liebe ziehen, die jenseits aller Dualität existiert.“
***
18.58 Wenn du dich meiner bewusst wirst, wirst du durch meine Gnade alle Hindernisse des bedingten Lebens überwinden. Wenn du jedoch nicht in einem solchen Bewusstsein handelst, sondern durch falsches Ego handelst, ohne mich zu hören, wirst du verloren sein.
Der Beitrag „The Only Time I Failed an Exam“ erschien erstmals auf Chaitanya Charan Das, Bhagavad Gita ISKCON.
Wortlaut im Original
“I just can’t believe that I failed.”
A distraught student at the University of Toronto said this to me after my talk there on September 10, 2026. She explained that throughout her education in India, she had always been among the top students in her class. Failing an exam had been utterly unimaginable for her.
I tried to console her by reminding her: Failure is an event in our life story; it doesn’t have to become our life story. The story of our life is far bigger and better, and we can get a sense of that larger story when we connect with Krishna, who helps us cross over all obstacles by his divine grace, as explained in Bhagavad Gita 18.58.
After returning from the college program, something about that interaction stayed with me. The mixture of disbelief, dismay, and disgust in her expression seemed somehow familiar.
And then it came back to me—a memory I had almost forgotten.
I too had failed once.
My Academic Debacle
Throughout my student life, I had almost always been among the top students. But in the second semester of the second year of my Electronics and Telecommunication Engineering degree, I failed in Engineering Graphics.
I too had been devastated. How could I, a student who had always been among the toppers in my class, have failed?
With the advantage of hindsight and distance, I can now see that the failure, while unbelievable to me then, was not entirely unexpected.
Since childhood, I had been a bundle of striking strengths and glaring limitations: intellectually sharp but physically slow; conceptually astute but practically absent-minded; good at writing but pathetic at drawing; good at speaking but appalling at singing. To some extent, those characteristics continue even now.
Engineering Graphics happened to demand one of the abilities in which I was particularly deficient. Drawing had never come naturally to me. My butter fingers seemed especially adept at making mistakes when precise physical dimensions had to be translated onto paper.
As I thought back to those painful memories of struggling to draw during my engineering days, I couldn’t help but smile. I now draw regularly in my classes. Indeed, I insist that organizers provide a projection arrangement so that I can draw on my tablet while explaining concepts.
As I thought further about this irony, I realized that all drawing is not the same. What I do during my classes is drawing as an illustration of concepts. Because I love understanding and explaining concepts, such drawing—which I sometimes call conceptographic drawing—comes naturally and creatively to me. I never had any opportunity for this kind of drawing during my school days.
Drawing as art—trying to depict something beautiful or moving—was utterly beyond me; I stopped trying after my second or third class. Drawing as a craft, however, was precisely what Engineering Graphics expected from me: I had to draw according to precise physical measurements. I found that kind of drawing monotonous, burdensome, and exhausting—and I was no good at it.
So, in retrospect, my failure in Engineering Graphics was understandable.
But at the time, I was devastated.
Then the devastation faded, and I started feeling normal again surprisingly quickly.
And then I started feeling disturbed because I was not feeling disturbed.
From Debacle to Pinnacle and Beyond
Life soon took me to the opposite extreme.
In the first semester of my third year, I took the GRE and scored 2350 out of 2400 (on the old scale)—the highest score anyone from my college had achieved till then. Suddenly, I became something of a celebrity on campus.
This was the closest I had ever come to actualizing my childhood dream. I had always wanted not merely to be among the top students but to be right at the top—and, if possible, comfortably ahead of everyone else.
Naturally, I was elated.
But once again something unexpected happened.
The elation faded.
And this time I became disturbed that I was not as happy as I thought I should have been.
After failure, I had been disturbed that I wasn’t more disturbed.
After success, I was disturbed that I wasn’t more delighted.
Looking back, those two experiences began undermining for me the mythology that surrounds both failure and success.
A myth about failure is that it is the end of life: I have failed; therefore my life has lost its meaning, my path forward has disappeared, and everything is over.
There is a similar myth about success—that it too is the end of life, but in a different sense: all of life is a mountain I am climbing, and success means finally reaching the peak, planting my flag there, and declaring that I have arrived.
My experience at both extremes suggested otherwise.
My academic debacle and my academic pinnacle taught me the same lesson from opposite directions: both the dejection associated with failure and the elation associated with success had been hyped up in my imagination. The trough was not as deep as I had feared; the crest was not as high as I had imagined.
After both, life went on.
And I had to go on with life.
When the Gita Gave Language to My Experience
Little did I know then that those experiences were foreshadowing what I would later encounter in the Bhagavad Gita.
The Gita gave language to what my experience had already shown me. It helped me see that deep within me there is a reality beyond both the trough of failure and the crest of success. That reality has two dimensions: who I am and whose I am.
Who am I?
At my core, I am a spiritual being. The successes and failures that occur in my life may be real and consequential, yet neither defines me. Those who realize their spiritual essence neither run away from pain nor run after pleasure (2.56).
Whose am I?
I am Krishna’s, an eternal part of the Divine. Focusing on him and his purpose helps me stay steady amid life’s dualities (12.18–19).
Krishna’s benevolent purpose for my life is not simply to take me to some worldly peak of success. Nor does finding myself in a valley of failure mean that he has abandoned me. His benevolent purpose is far bigger than either success or failure, and it continues to operate through both.
From Duality to Divinity
As a traveling speaker, I encounter such dualities almost every day.
In some sessions, the audience is engaged and enlivened, sharing insightful personal reflections and asking intelligent questions. In other sessions, the audience stares at me as if they are watching a foreign-language movie without subtitles.
Some three decades ago, life went on after the debacle of Engineering Graphics, and life went on after the pinnacle of the GRE. Similarly, nowadays life goes on for me after every talk, whether the audience is vibrant or vacant.
The sheer pace of my travels probably helps. Every third or fourth day, I am often in a different city, preparing to speak to another audience. There simply isn’t much time to keep dwelling on either the successes or the failures of what has already happened.
Still, I hope that I am less affected by these dualities not because I don’t have time to reflect on them, or because I have become apathetic toward life, but because I am becoming more absorbed in something beyond life and its dualities.
Perhaps I have come closer to realizing that successes and failures are not the destinations of my life. They are just stations through which I pass during my life’s journey toward Krishna, who is my ultimate destination.
I pray:
“May the Lord, who dwells within me through all of life’s dualities, draw me through those very dualities toward his inexhaustible love that exists beyond all duality.”
***
18.58 If you become conscious of Me, you will pass over all the obstacles of conditioned life by My grace. If, however, you do not work in such consciousness but act through false ego, not hearing Me, you will be lost.
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