Schiitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Imam Hasan al-Askari (a) in the Framework of the “250-Year Human Being”
ohne Namen ·
Islamic Centre of England – Weekly Articles ·
2026-08-15
· London
· Quelle
Gemeinschaft · Hauptbotschaft
Geduld · tragend
Verantwortung · tragend
Imam Hasan al-Askari vollendete durch den Aufbau eines Vertretungsnetzwerks und die schrittweise Offenlegung der Geburt des Imam al-Mahdi den Übergang von der sichtbaren Anwesenheit zur Verborgenheit und bewahrte damit die Kontinuität der Imamatswürde.
Die Feinheit seiner Strategie lag darin: Er verbarg die Person des göttlichen Beweises vor dem Feind, während er den Beweis seiner Autorität für zukünftige Generationen bewahrte.
Der Text analysiert die Imamatschaft des Imam Hasan al-Askari im Rahmen der These des „250-jährigen Menschen“, wonach die Imame eine einzige kontinuierliche Realität darstellen. Die zentrale Behauptung ist, dass al-Askari den Übergang von der sichtbaren Anwesenheit zur Verborgenheit des Imam al-Mahdi vollendete. Unter der strengen Überwachung des abbasidischen Regimes in Samarra organisierte er ein weites Netzwerk der Vertretung und Kommunikation mit schiitischen Gemeinschaften in verschiedenen Regionen. Er schützte die Geburt seines Sohnes vor den Behörden, während er gleichzeitig dessen Imamatswürde gegenüber vertrauenswürdigen Schiiten feststellte. Die Reduzierung direkter Begegnungen und die Betonung schriftlicher Kommunikation gewöhnten die Gemeinschaft an die Führung ohne sichtbare Anwesenheit. Der Text betont, dass al-Askari nicht nur rechtliche oder dogmatische Aufgaben erfüllte, sondern umfassende religiöse und soziale Autorität behauptete. Die Maßnahmen des Imams verhinderten, dass der Strom der Imamatswürde nach seinem Tod erlosch, und bereiteten die Schiiten auf die Prüfung der Verborgenheit vor.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
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-
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-
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-
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Die Autorität des vertrauenswürdigen Vertreters anerkennen (gesellschaftlich)
- Sich auf schriftliche Kommunikation und Zeichen des Imam verlassen (innerlich)
- Die Gemeinschaft in der Verborgenheit zusammenhalten (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- 0 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 2 von 3, benannt: Das abbasidische Regime und seine Agenten
- Zeitbezug
- früher 3, jetzt 1, künftig 2
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Die Gestaltung des Übergangs von der Ära der Anwesenheit zur Ära der Verborgenheit
Seyed Hashem Moosavi
Einleitung
Wenn das Leben jedes Imam isoliert betrachtet wird, mag die Imamatschaft des Imam Hasan al-Askari (Friede sei mit ihm) kurz, begrenzt und relativ ereignislos erscheinen: eine sechsjährige Periode, deren größter Teil in Samarra unter der intensiven Überwachung des abbasidischen Regimes verbracht wurde. Doch wenn man sie durch die Linse des „250-jährigen Menschen" betrachtet, erweist sich diese kurze Periode als eine der empfindlichsten und entscheidendsten Phasen in der Geschichte des Imamats.
Gemäß dieser Perspektive waren die Imame keine getrennten Persönlichkeiten, die unzusammenhängende Programme verfolgten. Vielmehr repräsentierten sie eine einzige kontinuierliche Realität unter verschiedenen historischen Umständen. [2] Ihre zentrale Mission bestand darin, den authentischen Islam zu bewahren, die Autorität der Ahl al-Bayt (Friede sei mit ihnen) zu klären, eine gläubige Gemeinschaft zu fördern und den Boden für die Verwirklichung der göttlichen Herrschaft vorzubereiten – selbst wenn sich die Methoden zur Verfolgung dieser Mission gemäß den Anforderungen jeder Änderten.
Innerhalb dieses größeren Rahmens trug Imam Hasan al-Askari (Friede sei mit ihm) eine einzigartig kritische Verantwortung: die doktrinären, wissenschaftlichen, ethischen und organisatorischen Errungenschaften der vorherigen Imame in eine dauerhafte Struktur zu verwandeln, die fähig war, die schiitische Gemeinschaft nach dem Ende der Ära der sichtbaren Anwesenheit zu bewahren und zu leiten. Seine besondere Rolle kann daher als die Vollendung des Projekts „Gestaltung des Übergangs von der Ära der Anwesenheit zur Ära der Verborgenheit" beschrieben werden, einem Prozess, der nach Imam al-Rida (Friede sei mit ihm) begonnen hatte.
Der schwierigste Punkt in der 250-jährigen Bewegung
Imam Hasan al-Askari (Friede sei mit ihm) übernahm das Imamat im Jahr 254 n. H., nach der Märtyrerschaft des Imam al-Hadi (Friede sei mit ihm), zu einer Zeit, als das abbasidische Kalifat eine beispiellose Sensibilität gegenüber den Ahl al-Bayt entwickelt hatte. Er lebte in Samarra, einer Militärstadt und dem Zentrum der Truppen und Beamten des Kalifats. Der Aufenthalt in einer solchen Stadt beraubte den Imam jeder Möglichkeit der offenen Kommunikation mit seinen Anhängern.
Einige Berichte besagen, dass der Imam verpflichtet war, seine Anwesenheit am kalifalen Hof an bestimmten Tagen bekannt zu geben. Schiitische Gläubige waren sogar in öffentlichen Orten davon abgehalten, ihn zu grüßen oder irgendeine offene Geste in seine Richtung zu machen, da das geringste Zeichen von Kontakt zu ihrer Identifizierung und Verhaftung führen konnte. [3] Doch dieselbe Periode bezeugte eine bemerkenswerte Erweiterung der Verbindungen des Imams mit verschiedenen Regionen der islamischen Welt. Historische Berichte weisen auf seine Kommunikation mit schiitischen Gemeinschaften in Irak, dem Hidschaz, Jemen, Qom, Rayy, Nishapur, Gorgan, Hamadan und Ahvaz hin.
Dies offenbart eines der definierenden Merkmale der Ära des Imam al-Askari: Das Regime hatte es geschafft, die Person des Imams innerhalb einer Militärstadt einzusperren, aber es war ihm nicht gelungen, die Bewegung des Imamats selbst einzusperren. Wie der ermordete Imam es ausdrückte: „Imam al-Askari (Friede sei mit ihm) war in eben jener Stadt Samarra – die im Wesentlichen wie ein Militärkasino war – in der Lage, durch ein vastes Netzwerk der Verbreitung und Unterweisung all diese Verbindungen über die islamische Welt hinweg zu organisieren."
Er betont dann, dass die Aktivität des Imams nicht auf die Beantwortung individueller oder ritueller Fragen beschränkt war; vielmehr wandte er sich an die Gemeinschaft „in der Stellung des Imams, in ihrer wahren islamischen Bedeutung."
Die Bewahrung der Kette des Imamats in ihrem gefährlichsten Moment
Eine der wichtigsten Missionen des Imam Hasan al-Askari (Friede sei mit ihm) war es, das Leben des Imam al-Mahdi (möge Allah seine Wiederkunft beschleunigen) zu schützen, während er gleichzeitig seine Geburt und sein Imamat für die Schiiten feststellte.
Die abbasidischen Behörden waren sich der Überlieferungen über den verheißenen Mahdi bewusst und wussten, dass er aus der Familie des Propheten (Friede und Segen seien auf ihm und seiner Familie) stammen würde, und zwar insbesondere der Sohn des Imam Hasan al-Askari. Aus diesem Grund wurden das Haus und die Familie des Imam unter strenger Überwachung gehalten. Imam al-Askari musste zwei scheinbar widersprüchliche Aufgaben gleichzeitig ausführen: die Geburt seines Sohnes vor den Agenten des Regimes zu verbergen und seine Existenz und Imamatswürde gegenüber vertrauenswürdigen Personen und der schiitischen Gemeinschaft zu beweisen.
Die Strategie des Imam bestand in einer sorgfältig gestuften Offenlegung. Die Nachricht von der Geburt wurde vor der allgemeinen Öffentlichkeit und vor dem kalifalen Establishment verborgen, während eine ausgewählte Gruppe von Verwandten, Gefährten, Vertretern und vertrauenswürdigen Schiiten darüber informiert wurde. Hadith-Berichte besagen, dass der Imam seinen Sohn bestimmten Gefährten zeigte und ihn als den Imam und den göttlichen Beweis nach sich vorstellte.
In einem Bericht, der von Scheich al-Tusi in seinem Buch über die Verborgenheit von einer Gruppe von Schiiten überliefert wurde, wird das Ereignis wie folgt beschrieben: Sie versammelten sich vor Imam Hasan al-Askari, um nach dem göttlichen Beweis nach ihm zu fragen. Vierzig Personen waren anwesend. Uschman ibn Sa'id al-'Amri stand auf und sagte: „O Sohn des Gesandten Allahs, ich möchte dich über eine Angelegenheit fragen, in der du mehr weißt als ich." Der Imam antwortete: „Setz dich, o Uschman."
Uschman erhob sich in Unruhe, um die Versammlung zu verlassen, doch der Imam sagte: „Niemand soll gehen." So verließ keiner von ihnen die Versammlung. Nach einiger Zeit rief der Imam Uschman, der vor ihm stand. Der Imam sagte: „Soll ich euch sagen, warum ihr zu mir gekommen seid?" Die Anwesenden antworteten: „Ja, o Sohn des Gesandten Allahs." Er sagte: „Ihr seid gekommen, um nach dem göttlichen Beweis nach mir zu fragen." Sie sagten: „Ja."
In diesem Moment erschien plötzlich ein junger Junge, so strahlend wie ein Stück des Mondes und dem Imam Hasan al-Askari ähnlicher als jedem anderen. Der Imam sagte: «هذا إمامكم من بعدي وخليفتي عليكم أطيعوه ولا تتفرقوا من بعدي فتهلكوا في أديانكم، ألا وإنكم لا ترونه من بعد يومكم هذا حتى يتم له عمر، فاقبلوا من عثمان ما يقوله، وانتهوا إلى أمره، واقبلوا قوله، فهو خليفة إمامكم والأمر إليه» „Dies ist euer Imam nach mir und mein Stellvertreter über euch. Gehorcht ihm und werdet nicht nach mir zersplittert, auf dass ihr in eurer Religion zugrunde geht. Wisst, dass ihr ihn nach diesem Tag nicht sehen werdet, bis seine bestimmte Amtszeit vollendet ist. Daher nehmt an, was Uschman sagt, folgt seinem Befehl und nehmt sein Wort an, denn er ist der Vertreter eures Imam und die Sache ist ihm anvertraut." [4]
Nach dem Märtyrertod des Imam al-Askari erlebte die schiitische Gemeinschaft tatsächlich eine Zeit der Uneinigkeit und Verwirrung. Doch die Maßnahmen des Imam verhinderten, dass der authentische Strom der Imamatswürde erlosch. Er beseitigte nicht die Prüfung der Verborgenheit; er versah die Schiiten mit den Mitteln, sie zu durchstehen. Die Feinheit seiner Strategie lag darin: Er verbarg die Person des göttlichen Beweises vor dem Feind, während er den Beweis seiner Autorität für zukünftige Generationen bewahrte.
Vervollständigung des Netzwerks der Vertretung
Das Netzwerk der Vertreter wurde nicht aus dem Nichts in der Zeit des Imam Hasan al-Askari geschaffen. Seine Grundlagen waren in der Ära des Imam al-Sadiq (Friede sei auf ihm) gelegt und in den Zeiten des Imam al-Kazim, des Imam al-Jawad und des Imam al-Hadi (Friede sei auf ihnen) ausgebaut worden. Die Rolle des Imam al-Askari bestand darin, dieses Netzwerk zu vervollständigen, zu verfeinern und auf eine Stufe vorzubereiten, in der der direkte Zugang zum Imam nahezu unmöglich werden würde.
Die Vertreter waren nicht lediglich für die Erhebung religiöser Abgaben zuständig. Sie überbrachten Briefe, unterschriebene Antworten und Rückmeldungen des Imam; nahmen und verteilten religiöse Mittel; beantworteten religiöse Fragen; unterstützten bedürftige Schiiten; lösten interne Streitigkeiten; konfrontierten falsche Anspruchsteller und abweichende Strömungen; und hielten die Verbindungen zwischen verschiedenen schiitischen Regionen aufrecht.
In der Zeit des Imam al-Hadi und des Imam al-Askari erfolgte ein großer Teil des Kontakts der schiitischen Gemeinschaft mit dem Imam über Briefe und Vertreter. Dieses Netzwerk wurde später zur wichtigsten Infrastruktur für die Kommunikation mit Imam al-Mahdi während der Kleinen Verborgenheit.
Zu den herausragendsten Persönlichkeiten in diesem Netzwerk gehörte Uthman ibn Sa‘id al-‘Amri, der bereits von Imam al-Hadi vertraut war. Imam al-Askari stellte ihn und seinen Sohn Muhammad später mit folgenden Worten vor: «العَمریُّ وابنُه ثقتان، فما أدّیا إلیک فعنّی یؤدّیان، وما قالا لک فعنّی یقولان، فاسمع لهما وأطعهما، فإنّهما الثقتان المأمونان» „Al-‘Amri und sein Sohn sind beide vertrauenswürdig. Was sie dir übermitteln, übermitteln sie von mir; und was sie dir sagen, sagen sie von mir. So höre auf sie und gehorche ihnen, denn sie sind beide vertraut und zuverlässig.“ [5]
Die Ernennung von Uthman ibn Sa‘id und Muhammad ibn Uthman hatte eine außergewöhnliche historische Bedeutung, denn sie wurden später jeweils der erste und zweite Stellvertreter des Imam der Zeit. Auf diese Weise legte Imam al-Askari, bevor die Verborgenheit begann, das Vertrauen der schiitischen Gemeinschaft in den Kommunikationskanal, der der Ära der Verborgenheit dienen würde.
Das Erlernen des Gehorsams ohne direkten Zugang
Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Schiiten, obwohl sie nicht immer vollen Zugang zum Imam hatten, das Prinzip seiner sichtbaren Anwesenheit und die Möglichkeit, ihn zu treffen, erlebt. Mit Beginn der Verborgenheit würde auch diese begrenzte Möglichkeit verschwinden. Die Gemeinschaft musste daher im Voraus auf eine neue Art der Beziehung zum Imam vorbereitet werden.
Die Reduzierung direkter Begegnungen, das Sprechen des Imam hinter einem Vorhang bei einigen Zusammenkünften, seine Antworten über Briefe, seine Überweisung von Menschen an Vertreter und seine Betonung der Autorität schriftlicher Unterschriften gewöhnten die Schiiten allmählich an die Wahrheit, dass die Führung des Imam nicht immer das Sehen seiner Person erfordert.
Während dieser Zeit verlagerte sich das Muster der Verbindung mit dem Imam auf drei Arten: von persönlichen Begegnungen zur schriftlichen Kommunikation; von der direkten Überweisung zur Überweisung durch einen Vertreter; und von der Abhängigkeit vom Sehen des Imam zur Verlässlichkeit auf den göttlichen Beweis, seine Zeichen und den vertrauenswürdigen Vertreter.
Diese Veränderung minderte die Stellung des Imam nicht; sie änderte die Art des Zugangs zu ihm. Imam al-Askari lehrte die Schiiten, zwischen der Abwesenheit der Person des Imam und der Abwesenheit des göttlichen Beweises und der Führung zu unterscheiden. Der Imam mag nicht gesehen werden, doch sein Befehl, seine Fahne, sein Vertreter und sein Weg der Führung bleiben innerhalb der Gemeinschaft.
Die Bewahrung der politischen und sozialen Bedeutung der Imamatschaft
Ein Fehler bei der Analyse der Zeit des Imam al-Askari besteht darin, seine Tätigkeit auf die Erläuterung rechtlicher Entscheidungen oder auf die dogmatische Vorbereitung auf die Verborgenheit zu reduzieren. Selbst unter solchem Sicherheitsdruck behauptete der Imam umfassende religiöse und soziale Autorität.
Die Erhebung religiöser Abgaben, die Ernennung von Vertretern, die Führung verschiedener Regionen, die finanzielle Unterstützung der Anhänger, die Entlassung unzuverlässiger Agenten, die Antworten auf soziale Fragen und die Aufsicht über die politische Richtung der Gemeinschaft zeigen alle, dass die Imamatschaft in dieser Zeit nicht bloß eine gelehrte oder individuelle Autorität war.
Imam al-Askari entfachte keinen bewaffneten Aufstand, weil die sozialen und politischen Bedingungen für eine solche Bewegung nicht existierten. Doch er verschmolz auch nicht in die Struktur des Kalifats oder wurde ein offizieller Hofgelehrter. Er wählte einen dritten Weg, der als „organiserter Widerstand“ bezeichnet werden kann: die Bewahrung der unabhängigen Identität der Imamatschaft, die Ausdehnung verdeckter Kommunikation, die Ausbildung vertrauenswürdiger Agenten und die Verhinderung, dass die schiitische Gemeinschaft in das abbasidische System aufgelöst wird.
Aus dieser Perspektive war die äußere Stille des Imams kein Zeichen des Rückzugs aus dem Kampf; sie war die angemessene Form des Kampfes in einer Phase, in der offenes Handeln zur Zerstörung des Imams, seines Nachfolgers und des schiitischen Netzwerks geführt hätte.
Die Verwandlung des Schiitismus von einer emotionalen Bindung zu einer ethischen und sozialen Identität
Eine Gemeinschaft, die dazu bestimmt war, durch die lange Ära der Verborgenheit zu gehen, konnte sich nicht ausschließlich auf die emotionale Hingabe zum Imam stützen. Sie musste innere ethische Stärke, soziales Vertrauen und ein Gefühl der Verantwortung besitzen. Aus diesem Grund befasst sich ein großer Teil der Lehren des Imams al-Askari mit der sozialen Ethik der Schiiten: «أوصیکم بتقوى الله، والورع فی دینکم، والاجتهاد لله، وصدق الحدیث، وأداء الأمانة… وحسن الجوار» „Ich rate euch, Allah zu fürchten, in eurer Religion gewissenhaft zu sein, für Allah zu streben, wahrhaftig zu sprechen, Vertrauensschätze zurückzugeben und gute Beziehungen zu den Nachbarn zu pflegen."
Dann sagt er: «کونوا زیناً ولا تکونوا شیناً» „Seid eine Zierde für uns und seid uns keine Schande."
Er fordert die Schiiten auf, unter den Menschen anwesend zu sein: ihre Kranken zu besuchen, an ihren Beerdigungen teilzunehmen, Vertrauensschätze zu ehren und sich gut zu benehmen, damit die Menschen, wenn sie ihr Verhalten sehen, sagen: „Diese Person ist ein Schiit", und solches Verhalten dem Imam Freude bereitet. [6]
Diese Anweisungen sind nicht bloß eine Sammlung persönlicher moralischer Ratschläge; sie sind ein Programm für das soziale Überleben der Schiiten in der Ära der Verborgenheit. Eine Gemeinschaft ohne sichtbaren Zugang zum Imam muss so ausgebildet werden, dass jedes ihrer Mitglieder ein ethischer Vertreter der Schule wird. Ein Netzwerk ohne Wahrhaftigkeit und Vertrauenswürdigkeit bricht schnell von innen zusammen, ebenso wie eine isolierte und unhöfliche Gemeinschaft ihre Fähigkeit verliert, andere anzuziehen und zu beeinflussen.
Somit baute der Imam al-Askari neben dem Netzwerk der Vertretung auch ein „Netzwerk des Vertrauens" auf. Die Vertretung bewahrte die äußere Organisation der Gemeinschaft, während die Ethik ihren inneren Zusammenhalt bewahrte.
Die Deutung des Wartens als organisierte Standhaftigkeit
Der Imam al-Askari informierte die Schiiten über die Schwierigkeiten der Ära der Verborgenheit, das Auftauchen von Zweifeln und die Streitigkeiten, die sich in Bezug auf seinen Nachfolger ergeben würden. In einigen Briefen rief er sie auch zur Geduld, zum Warten auf Erleichterung und dazu auf, andere zur Standhaftigkeit aufzufordern.
Aber in diesem Rahmen bedeutet Warten nicht den Rückzug aus der Gesellschaft. Die wartenden Schiiten erfüllen gleichzeitig drei Pflichten: im Glauben fest zu bleiben, die Verbindung mit dem gültigen System der Führung zu bewahren und den Boden für die Annahme der Wahrheit durch ethisches Verhalten und soziale Verantwortung zu erweitern.
Daher kann das Warten in der Schule des Imams al-Askari als „organisierte Standhaftigkeit auf dem Weg zum Ziel" verstanden werden. Eine wartende Gemeinschaft ist nicht ausgesetzt, isoliert oder ohne Pflicht. Vielmehr trennt sie sich, selbst in der äußeren Abwesenheit des Imams, nicht von ihrem Weg, ihrem Maßstab oder ihrer Verantwortung.
Der letzte Platz des Imams al-Askari im 250-jährigen Menschen
Wenn die Rolle der früheren Imams darin bestand, das dogmatische, wissenschaftliche, ethische und organisatorische Kapital des Schiitismus zu erzeugen und auszubauen, so bestand die Rolle des Imams Hasan al-Askari darin, dieses Kapital in die dauerhafte Struktur der Ära der Verborgenheit zu verwandeln.
Er bewahrte die Kette der Imamats in einem Moment, in dem sie der Gefahr der Vernichtung ausgesetzt war; etablierte die Geburt und das Imamats des Imams al-Mahdi für vertrauenswürdige Kreise; vollendete das Netzwerk der Vertreter und bestätigte die zukünftigen Stellvertreter; gewöhnte die Gemeinschaft an den indirekten Zugang zum Imam; bewahrte die umfassende und soziale Bedeutung des Imamats gegen das abbasidische Kalifat; stärkte die ethische und soziale Identität der Schiiten; und verband das Warten mit Geduld, Verantwortung und Ausdauer.
Mit dem Märtyrertod des Imam al-Askari im Jahr 260 AH kam der „250-Jahre-Mensch" nicht an das Ende seiner Mission; vielmehr änderte sich die Form seiner Anwesenheit und seiner Führung. Die Ära der sichtbaren Anwesenheit endete, aber das von Imam al-Askari organisierte Erbe führte den Weg der Imamatschaft durch die Kleine Verborgenheit und dann die Große Verborgenheit fort.
Aus diesem Grund sollte Imam Hasan al-Askari nicht nur als „der letzte Imam der Ära der Anwesenheit" betrachtet werden. Er war auch „der erste Architekt der Gemeinschaft des Zeitalters der Verborgenheit". Sein strategisches Genie bestand darin, den direkten Kontakt zu reduzieren, ohne die Führung zu reduzieren; das Leben des göttlichen Beweises zu verbergen, ohne seine Autorität zu verbergen; und das Zentrum der Imamatschaft unter der Belagerung des Feindes zu bewahren, während er das Netzwerk der Führung bis in die entlegensten Regionen der islamischen Welt ausdehnte.
[1]. Der „250-Jahre-Mensch" ist ein Rahmen, der mit der Analyse des Ayatollah Khamenei der Imame als Verfolgung einer durchgehenden göttlichen Mission über 250 Jahre verbunden ist.
[2]. „Eure Worte sind Licht, und eure Befehle führen zur Rechtschaffenheit und zur Führung." (Ziyārat al-Jāmiʿa al-Kabīra)
[3]. ʿAlī ibn Jaʿfar al-Ḥalabī überliefert: „Eines Tages, als der Imam zum kalifischen Palast gehen sollte, versammelten wir uns in der Hoffnung, ihn zu sehen. In diesem Moment erreichte uns eine schriftliche Botschaft (tawqīʿ) von ihm, die besagte: 'Niemand soll mich grüßen oder auch nur in meine Richtung gestikulieren, denn sonst werdet ihr nicht sicher sein.'" Al-Rāwandī, Al-Kharāʾij wa al-Jarāʾiḥ, Bd. 1, S. 439.
[4]. Kitab Al Ghaybah, Hadith 319.
[5]. Al Kafee, Bd. 3, S. 200.
[6]. Eine Sammlung dieser Ratschläge ist in Tuḥaf al-ʿUqūl, S. 487–488, aufgezeichnet.
Der Beitrag Imam Hasan al-Askari (a) im Rahmen des „250-Jahre-Menschen" erschien zuerst auf Islamic Centre of England.
Wortlaut im Original
Engineering the Passage from the Era of Presence to the Era of Occultation
Seyed Hashem Moosavi
Introduction
If the life of each Imam is studied in isolation, the imamate of Imam Hasan al-Askari (peace be upon him) may appear brief, confined, and relatively uneventful: a six-year period, much of it spent in Samarra under the intense surveillance of the Abbasid regime. Yet when viewed through the lens of the “250-Year Human Being,” this short period emerges as one of the most sensitive and decisive phases in the history of the Imamate.
According to this perspective, the Imams were not separate personalities pursuing disconnected programmes. Rather, they represented one continuous reality in different historical circumstances. [2] Their central mission was to preserve authentic Islam, clarify the authority of the Ahl al-Bayt (peace be upon them), cultivate a faithful community, and prepare the ground for the realization of divine governance-even though the methods for pursuing this mission changed according to the demands of each age.
Within this larger framework, Imam Hasan al-Askari (peace be upon him) had a uniquely critical responsibility: to transform the doctrinal, scholarly, ethical, and organizational achievements of the previous Imams into a lasting structure capable of preserving and guiding the Shi‘a community after the end of the era of visible presence. His distinctive role may therefore be described as completing the project of “engineering the passage from the era of presence to the era of occultation,” a process that had begun after Imam al-Rida (peace be upon him).
The Most Difficult Point in the 250-Year Movement
Imam Hasan al-Askari (peace be upon him) assumed the Imamate in 254 AH, following the martyrdom of Imam al-Hadi (peace be upon him), at a time when the Abbasid caliphate had developed an unprecedented sensitivity toward the Ahl al-Bayt. He lived in Samarra, a military city and the centre of the caliphate’s troops and officials. Residence in such a city deprived the Imam of any possibility of open communication with his followers.
Some reports state that the Imam was required to announce his presence at the caliphal court on designated days. Shi‘a believers were even forbidden, in public places, from greeting him or making any open gesture toward him, because the slightest sign of contact could lead to their identification and arrest. [3] Yet this same period witnessed a remarkable expansion of the Imam’s links with different regions of the Muslim world. Historical reports point to his communication with Shi‘a communities in Iraq, the Hijaz, Yemen, Qom, Rayy, Nishapur, Gorgan, Hamadan, and Ahvaz.
This reveals one of the defining features of the age of Imam al-Askari: the regime had managed to confine the person of the Imam within a military city, but it had not succeeded in confining the movement of Imamate itself. As the martyred Imam put it, “Imam al-Askari (peace be upon him), in that very city of Samarra-which was in effect like a military barracks-was able, through a vast network of propagation and instruction, to organize all these connections across the Islamic world.”
He then emphasizes that the Imam’s activity was not limited to answering individual or ritual questions; rather, he addressed the community “in the position of Imam, in its true Islamic meaning.”
Preserving the Chain of Imamate at Its Most Dangerous Moment
One of the most important missions of Imam Hasan al-Askari (peace be upon him) was to protect the life of Imam al-Mahdi (may Allah hasten his reappearance) while, at the same time, establishing his birth and Imamate for the Shi‘a.
The Abbasid authorities were aware of the traditions concerning the promised Mahdi and knew that he would be from the family of the Prophet (peace and blessings be upon him and his family), and specifically the son of Imam Hasan al-Askari. For this reason, the Imam’s home and family were kept under severe surveillance. Imam al-Askari had to carry out two seemingly contradictory tasks at once: conceal the birth of his son from the agents of the regime and prove his existence and Imamate to trusted individuals and to the Shi‘a community.
The Imam’s strategy was one of carefully layered disclosure. The news of the birth remained hidden from the general public and from the caliphal establishment, while a select group of relatives, companions, representatives, and trusted Shi‘a were informed of it. Hadith reports state that the Imam showed his son to certain companions and introduced him as the Imam and divine proof after himself.
In one report, transmitted by Shaykh al-Tusi in his book on occultation from a group of Shi‘a, the event is described as follows: they gathered before Imam Hasan al-Askari to ask about the divine proof after him. Forty people were present. Uthman ibn Sa‘id al-‘Amri stood and said, “O son of the Messenger of Allah, I wish to ask you about a matter of which you are more knowledgeable than I.” The Imam replied, “Sit down, O Uthman.”
Uthman rose in distress to leave the gathering, but the Imam said, “No one should leave.” So, none of them left. After some time, the Imam called Uthman, who stood before him. The Imam said, “Shall I tell you why you have come to me?” Those present replied, “Yes, O son of the Messenger of Allah.” He said, “You have come to ask about the divine proof after me.” They said, “Yes.”
At that moment, a young boy suddenly appeared, as radiant as a piece of the moon and more closely resembling Imam Hasan al-Askari than anyone else. The Imam said: «هذا إمامكم من بعدي وخليفتي عليكم أطيعوه ولا تتفرقوا من بعدي فتهلكوا في أديانكم، ألا وإنكم لا ترونه من بعد يومكم هذا حتى يتم له عمر، فاقبلوا من عثمان ما يقوله، وانتهوا إلى أمره، واقبلوا قوله، فهو خليفة إمامكم والأمر إليه» “This is your Imam after me and my successor over you. Obey him, and do not become divided after me, lest you perish in your religion. Know that after this day you will not see him until his appointed term is complete. Therefore, accept what Uthman says, follow his command, and accept his word, for he is the representative of your Imam and the matter is entrusted to him.” [4]
After the martyrdom of Imam al-Askari, the Shi‘a community did experience a period of disagreement and bewilderment. Yet the Imam’s measures prevented the authentic current of Imamate from being extinguished. He did not remove the trial of occultation; he provided the Shi‘a with the means to pass through it. The subtlety of his strategy lay in this: he concealed the person of the divine proof from the enemy, while preserving the evidence of his authority for future generations.
Completing the Network of Representation
The network of representatives was not created from nothing in the time of Imam Hasan al-Askari. Its foundations had been laid during the era of Imam al-Sadiq (peace be upon him) and expanded during the periods of Imam al-Kazim, Imam al-Jawad, and Imam al-Hadi (peace be upon them). The role of Imam al-Askari was to complete, refine, and prepare this network for a stage in which direct access to the Imam would become almost impossible.
The representatives were not merely responsible for collecting religious dues. They transmitted letters, signed responses, and answers from the Imam; received and distributed religious funds; answered religious questions; supported needy Shi‘a; resolved internal disputes; confronted false claimants and deviant currents; and maintained links between different Shi‘a regions.
In the age of Imam al-Hadi and Imam al-Askari, much of the Shi‘a community’s contact with the Imam was conducted through letters and representatives. This very network later became the principal infrastructure for communication with Imam al-Mahdi during the Minor Occultation.
Among the most prominent figures in this network was Uthman ibn Sa‘id al-‘Amri, who had already been trusted by Imam al-Hadi. Imam al-Askari later introduced him and his son Muhammad in these words: «العَمریُّ وابنُه ثقتان، فما أدّیا إلیک فعنّی یؤدّیان، وما قالا لک فعنّی یقولان، فاسمع لهما وأطعهما، فإنّهما الثقتان المأمونان» “Al-‘Amri and his son are both trustworthy. Whatever they convey to you, they convey from me; and whatever they say to you, they say from me. So, listen to them and obey them, for they are both trusted and reliable.” [5]
The appointment of Uthman ibn Sa‘id and Muhammad ibn Uthman carried exceptional historical importance, because they later became, respectively, the first and second deputies of the Imam of the Age. In this way, before the Occultation began, Imam al-Askari established the Shi‘a community’s trust in the channel of communication that would serve the era of occultation.
Learning Obedience Without Direct Access
Until that time, although the Shi‘a did not always enjoy full access to the Imam, they had experienced the principle of his visible presence and the possibility of meeting him. With the beginning of the Occultation, even this limited possibility would disappear. The community therefore had to be prepared in advance for a new kind of relationship with the Imam.
The reduction of direct meetings, the Imam’s speaking from behind a curtain in some gatherings, his responses through letters, his referral of people to representatives, and his emphasis on the authority of written signatures all gradually accustomed the Shi‘a to the truth that the guidance of the Imam does not always require seeing his person.
During this period, the pattern of connection with the Imam shifted in three ways: from face-to-face meetings to written communication; from direct referral to referral through a representative; and from dependence on seeing the Imam to reliance on the divine proof, its signs, and the trusted representative.
This change did not diminish the Imam’s position; it changed the mode of access to him. Imam al-Askari taught the Shi‘a to distinguish between the absence of the Imam’s person and the absence of divine proof and guidance. The Imam may not be seen, yet his command, standard, representative, and path of guidance remain within the community.
Preserving the Political and Social Meaning of Imamate
One mistake in analysing the period of Imam al-Askari is to reduce his activity to the explanation of legal rulings or to doctrinal preparation for the Occultation. Even under such security pressure, the Imam continued to claim comprehensive religious and social authority.
The collection of religious dues, the appointment of representatives, the guidance of different regions, financial support for followers, the dismissal of unreliable agents, responses to social issues, and supervision of the community’s political direction all show that Imamate in this period was not merely a scholarly or individual authority.
Imam al-Askari did not launch an armed uprising, because the social and political conditions for such a movement did not exist. Yet neither did he merge into the structure of the caliphate or become an official court scholar. He chose a third path, which may be called “organizational resistance”: preserving the independent identity of Imamate, expanding hidden communications, training trusted agents, and preventing the Shi‘a community from being dissolved into the Abbasid system.
From this perspective, the Imam’s outward silence was not a sign of withdrawal from struggle; it was the appropriate form of struggle at a stage when open action would have led to the destruction of the Imam, his successor, and the Shi‘a network.
Transforming Shi‘ism from Emotional Attachment into an Ethical and Social Identity
A community destined to pass through the long era of Occultation could not rely solely on emotional devotion to the Imam. It had to possess inner ethical strength, social trust, and a sense of responsibility. For this reason, a major part of Imam al-Askari’s teachings concerns the social ethics of the Shi‘a: «أوصیکم بتقوى الله، والورع فی دینکم، والاجتهاد لله، وصدق الحدیث، وأداء الأمانة… وحسن الجوار» “I counsel you to fear Allah, to be scrupulous in your religion, to strive for Allah, to speak truthfully, to return trusts, and to maintain good relations with neighbours.”
He then says: «کونوا زیناً ولا تکونوا شیناً» “Be an adornment for us, and do not be a disgrace to us.”
He asks the Shi‘a to be present among people: to visit their sick, attend their funerals, honour trusts, and behave well, so that when people see their conduct they say, “This person is a Shi‘a,” and such conduct brings joy to the Imam. [6]
These instructions are not merely a collection of personal moral counsels; they are a programme for the social survival of the Shi‘a in the age of Occultation. A community without visible access to the Imam must be trained so that each of its members becomes an ethical representative of the school. A network without truthfulness and trustworthiness quickly collapses from within, just as an isolated and ill-mannered community loses its power to attract and influence others.
Thus, alongside the network of representation, Imam al-Askari was also building a “network of trust.” Representation preserved the community’s outer organization, while ethics preserved its inner cohesion.
Interpreting Waiting as Organized Steadfastness
Imam al-Askari informed the Shi‘a of the difficulties of the age of Occultation, the emergence of doubts, and the disputes that would arise concerning his successor. In some letters, he also called them to patience, to waiting for relief, and to inviting others to remain steadfast.
But in this framework, waiting does not mean withdrawal from society. The waiting Shi‘a simultaneously fulfils three duties: remaining firm in belief, preserving connection with the valid system of guidance, and expanding the ground for the acceptance of truth through ethical conduct and social responsibility.
Therefore, waiting in the school of Imam al-Askari may be understood as “organized steadfastness on the path toward the goal.” A waiting community is not suspended, isolated, or without duty. Rather, even in the Imam’s outward absence, it does not separate itself from its path, standard, or responsibility.
The Final Place of Imam al-Askari in the 250-Year Human Being
If the role of the earlier Imams was to generate and expand the doctrinal, scholarly, ethical, and organizational capital of Shi‘ism, the role of Imam Hasan al-Askari was to turn that capital into the enduring structure of the age of Occultation.
He preserved the chain of Imamate at a moment when it faced the danger of annihilation; established the birth and Imamate of Imam al-Mahdi for trusted circles; completed the network of representatives and confirmed the future deputies; accustomed the community to indirect access to the Imam; preserved the comprehensive and social meaning of Imamate against the Abbasid caliphate; strengthened the ethical and social identity of the Shi‘a; and connected waiting with patience, responsibility, and perseverance.
With the martyrdom of Imam al-Askari in 260 AH, the “250-Year Human Being” did not come to the end of his mission; rather, the form of his presence and guidance changed. The era of visible presence ended, but the legacy organized by Imam al-Askari continued the path of Imamate through the Minor Occultation and then the Major Occultation.
For this reason, Imam Hasan al-Askari should not be seen only as “the last Imam of the era of presence.” He was also “the first architect of the community of the age of Occultation.” His strategic genius lay in reducing direct encounter without reducing guidance; concealing the life of the divine proof without concealing his authority; and preserving the centre of Imamate under enemy siege while extending the network of guidance to the farthest reaches of the Islamic world.
[1] . The “250-Year Human Being” is a framework associated with Ayatollah Khamenei’s analysis of the Imams as pursuing one continuous divine mission across 250 years.
[2] . “Your words are light, and your commands lead to righteousness and guidance.” ( Ziyārat al-Jāmi ʿ ah al-Kab ī rah )
[3] . ʿAlī ibn Jaʿfar al-Ḥalabī relates: “One day, when the Imam was due to go to the caliphal palace, we gathered in the hope of seeing him. At that moment, a written message (tawqīʿ) from him reached us, stating: ‘No one should greet me or even gesture towards me, for otherwise you will not be safe.’” Al-Rāwandī, Al-Kharā ʾ ij wa al-Jar ā ʾ i ḥ , vol. 1, p. 439.
[4] . Kitab Al Ghaybah, Hadith 319.
[5] . Al Kafee, Vol. 3, P.200.
[6] . A collection of these counsels is recorded in Tu ḥ af al- ʿ Uq ū l , pp. 487–488.
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