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Evangelisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

DIÖZESE ROTTENBURG-STUTTGART Bischof Dr. Klaus Krämer EVANGELISCHE LANDESKIRCHE IN WÜRTTEMBERG Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl

ohne Namen · Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl – Predigten und Texte · 2026-09-13 · Stuttgart · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Hoffnung · tragend

Die Erinnerung an die biblische Befreiung aus Ägypten dient in angespannten Zeiten als Quelle der Zuversicht und als Grundlage für ein gemeinsames, respektvolles Zusammenleben verschiedener Religionsgruppen.

Gemeinsam wollen wir uns mit den Mitgliedern der jüdischen Gemeinden für ein gutes Zusammenleben engagieren - zusammen auch mit den muslimischen Nachbarn und allen Menschen guten Willens.

Der Text ist ein gemeinsames Grußwort von Bischof Dr. Klaus Krämer und Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl an die jüdischen Gemeinden zum Pessach-Fest im Jahr 2026. Die Autoren verweisen auf die Erzählung des Auszugs aus Ägypten im Buch Schemot und stellen sie in Bezug zu den aktuellen, angespannten Zeiten. Sie betonen, dass die Unsicherheit vor der Befreiung ebenso Teil der Geschichte ist wie die Freiheit danach. Die Autoren drücken ihre Zuversicht aus, dass Gott sein Volk auch heute begleitet. Sie erwähnen, dass auch in der christlichen Osternacht die Geschichte Israels vorgelesen wird. Es wird ein gemeinsames Engagement für ein gutes Zusammenleben mit muslimischen Nachbarn und allen Menschen guten Willens gefordert. Der Text schließt mit herzlichen Segenswünschen und der Bitte um Ermutigung für die kommenden Herausforderungen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in der Epoche selbst, im Zustand des Zeitalters
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Schemot

Gemessen

Grundhaltung
2 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
DIÖZESE ROTTENBURG-STUTTGART Bischof Dr. Klaus Krämer EVANGELISCHE LANDESKIRCHE IN WÜRTTEMBERG Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl ...2 7 2 1 0 8 R o t t e n b u rg a m N e c k a r E u g e n- B o l z- P l a t z 1 T e l : 0 7 4 7 2 - 169 - 0 7 0 1 8 4 S t u t t g a r t H e i d e h o f s t r a ß e 2 0 T e l : 0 7 1 1 – 2 1 4 9- 0 zum 15. Nissan 5786 zum 1. April 2026 Liebe Mitglieder der jüdischen Gemeinden, die Tage des Pessach-Festes stehen bevor. Wir wollen Ihnen und all Ihren Angehörigen, Freunden und den Mitgliedern der Gemeinde unsere herzlichsten Segenswünsche aussprechen. Es sind aufgeheizte Wochen, voller Anspannung und Sorge, in denen die Vorbereitungen für Pessach getroffen werden, und wenn man die Erzählung im Buch Schemot liest, bekommen die Worte einen sehr aktuellen Widerhall. Der Sederabend als Urdatum der Befreiung – das kann leicht darüber hinwegtäuschen, dass vor der Befreiung auch die Unsicherheit, die Sorge auszuhalten sind – und über allem die Gefahr, dass das große Projekt scheitert. Wir wünschen Ihnen, dass Sie in den Tagen des Festes die Befreiung feiern können: Aus der Erinnerung an den gelungenen Aufbruch aus Ägypten in die Freiheit in der Zuversicht, dass Gott sein Volk auch heute begleitet und führt. Wenn in unseren Gemeinden die Osternacht gefeiert wird, kommt in der Liturgie auch die Erzählung vom Auszug aus Ägypten zu Gehör – Anfang der Geschichte Israels. Gemeinsam wollen wir uns mit den Mitgliedern der jüdischen Gemeinden für ein gutes Zusammenleben engagieren - zusammen auch mit den muslimischen Nachbarn und allen Menschen guten Willens. Wir wünschen Ihnen und allen, die nun Pessach feiern, einen festlichen Sederabend und frohe Festtage, die alle, die mitfeiern, stärken und ermutigen für den Weg durch die kommenden Wochen und Monate mit den Herausforderungen, die da warten. Chag Pessach sameach – ein frohes Pessach-Fest חג פסח כשר ושמח! Ihre Bischof Dr. Klaus Krämer Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl