In einer Zeit, in der menschliche Aufmerksamkeit zur knappsten und wertvollsten Ressource einer Billionen-Dollar-Wirtschaft geworden ist, ist das ungeteilte Zuwenden an einen anderen Menschen der wahrste und kostbarste Akt des Gebens.
Der Text behandelt die Aufmerksamkeit als das kostbarste Geschenk, das ein Mensch heute geben kann. Er verknüpft die buddhistische Lehre des Dāna (Geben) mit der modernen Aufmerksamkeitseconomie, in der menschliche Aufmerksamkeit zur knappsten Ressource geworden ist. Dōgens Auffassung, dass Geben Nicht-Gier und Loslassen ist, wird als Grundlage herangezogen. Der Bodhisattva Avalokiteśvara wird als Verkörperung perfekter Aufmerksamkeit dargestellt. Der Sprecher erzählt eine persönliche Geschichte aus seiner Studienzeit, in der er einem kranken Freund nachts Gesellschaft leistete. Diese Erfahrung wird als Ursprung seines Zen-Wegs beschrieben. Der Text schließt mit der Feststellung, dass sich dem anderen mit ungeteilter Aufmerksamkeit zuzuwenden ein Akt enormer Großzügigkeit ist.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Dieser Podcast wird vom San Francisco Zen Center im World Wide Web unter www.sfzc.org angeboten. Unsere öffentlichen Programme werden durch Spenden von Menschen wie Ihnen ermöglicht. Guten Abend. Es ist immer eine große Ehre, hier im City Center wieder zu sein, dem Heimattempel von Suzuki Roshi, diesem Haus des Anfängergeistes. Ich diene der Gemeinschaft hier auf verschiedene Weise, aber heute Abend bin ich hier in keiner dieser Rollen. Ich bin wirklich nur hier als einer der Schüler, der anderen Schülern einige Worte bietet, in der Hoffnung, dass wir zusammen sitzen können und vielleicht am Ende etwas Zeit für Fragen und Gespräche übrig bleibt. Ich dachte, ich würde mit wirklich dem Gewöhnlichsten auf der Welt beginnen. Denke an das letzte Mal, als du mit jemandem sprachst, den du liebst, und du spürtest, wie seine Aufmerksamkeit begann abzugleiten, vielleicht mitten in deinem Satz, vielleicht zum Telefon in seiner Hand. Es ist eine sehr kleine Sache. Er kann dich noch immer hören. Er könnte wahrscheinlich deine letzten Worte wiederholen, aber etwas war zurückgezogen worden. Und du spürst es sofort. Auf die gleiche Weise, wie du vielleicht spürst, wie eine Wolke über die Sonne zieht. Und nun denke an das Gegenteil, an diese seltene, beinahe erschreckende Erfahrung, die ganze Aufmerksamkeit eines anderen Menschen zu erhalten, ungeteilt, unbeeilt. Als wärst du für ein paar Minuten das Einzige auf der Welt. Wir erinnern uns manchmal jahrelang an solche Momente. Wir erinnern uns, wer sie uns geschenkt hat. Es ist eines der größten Geschenke, die ein Mensch erhalten kann. Und in unserer Zeit ist es zu einem der seltensten geworden. Und ich meine das nicht als Redewendung. Deine Aufmerksamkeit ist buchstäblich ein Geschenk im ältesten und präzisesten Sinne dieses Wortes. Und das Lernen, sie zu geben, könnte sich als der gesamte Weg herausstellen, verkleidet als die einfachste Sache auf der Welt. In den Lehren des Buddha ist die allererste der Vollkommenheiten, die erste Praxis des Bodhisattva, sein Dāna aufzunehmen. Das wird normalerweise als Großzügigkeit, Geben übersetzt. Als der Buddha gewöhnlichen Menschen wie uns lehrte, begann er nicht mit Leere oder mit Meditation. Er begann mit Dāna. Es ist das Erdgeschoss des ganzen Gebäudes. Vor Ethik, vor Konzentration, vor Weisheit gibt es das einfache Geben. Und traditionell wird Dāna in sehr konkreten Begriffen gelehrt. Du gibst dem Hungrigen Nahrung. Du gibst dem Ungeschützten Obdach, dem Kranken Medizin, den Mönchen Straßen, dem Bettler am Tempeltor eine Münze. Es gibt das Geschenk der Furchtlosigkeit, das Schützen eines ängstlichen Wesens. Und es gibt das, was die Tradition das höchste Geschenk von allen nennt, das Geschenk des Dharma selbst, weshalb ein Abend wie dieser, zumindest wenn er gut verläuft, auch als ein Akt des Gebens gedacht ist. Unser eigener uralter Lehrer, Dōgen, nahm Dāna als das Erste dessen auf, was er die vier Methoden nannte, die ein Bodhisattva verwendet, um Wesen zu leiten. In einem kleinen und schönen Text, dem Bodhisattva-shishō-bō. Und was er über das Geben sagt, ist nicht ganz das, was man erwarten würde. Er sagt offen, Geben ist Nicht-Gier. Zu geben heißt einfach, nicht zu begehren. Ein Boot zu starten und eine Brücke zu bauen, schreibt er, sind selbst die Vollkommenheit des Gebens. Und er besteht darauf, dass das Geschenk nicht groß sein muss. Ein einzige Zeile der Lehre anzubieten, sagt er, Blumen dem Wind zu überlassen und Vögeln der Jahreszeit. Sogar, sagt er, etwas sich selbst zu geben. Auch das ist Dāna, denn die Größe des Geschenks ist nicht der Punkt. Der Punkt ist das Öffnen der Hand. Geben ist für Dōgen eine Form der Nicht-Anhaftung. Jeder echte Akt der Großzügigkeit ist eine kleine Probe der einen Sache, die wir am meisten lernen müssen, nämlich wie loszulassen. Es gibt noch eine Sache, die Dōgen über das Geben sagt, die ich gerne im Gedächtnis behalte. Er sagt, das Geschenk muss nicht einmal von Anfang an deins sein. Jemanden mit einem Boot hinüberzubringen, eine Zeile der Wahrheit weiterzugeben, die du nicht erfunden hast, Blumen zu hinterlassen, die du nicht gezüchtet hast. All das ist Geben, denn was du wirklich anbietest, war nie das Objekt in deiner Hand. Es war das Hinwenden. Und er schlägt vor, dass ein wahres Geschenk in beiden Richtungen zugleich wirkt. Derjenige, der empfängt, wird geholfen, aber derjenige, der gibt, wird auch still gelockert,
geändert, ein Stück weiter auf dem Weg getragen. Gebender und Empfangender werden für einen Moment durch genau das verbunden, was zwischen ihnen hindurchgeht. Ich habe es immer geliebt, dass er mit einem Boot und einer Brücke beginnt, der schlichtesten Infrastruktur eines gewöhnlichen Lebens. Und es gibt ein Boot und eine Brücke, die wir beinahe aufgehört haben zu bauen. Hier ist das Seltsame an unserem besonderen Moment in der Geschichte. Die alten Objekte der Großzügigkeit sind nirgendwohin gegangen. Es gibt immer noch Hunger, es gibt immer noch Kälte. Wir sollten weiterhin heute Nacht und immer Nahrung und Obdach und Geld geben. Aber etwas Neues ist unter all dem geschehen. In den letzten zwanzig Jahren ungefähr haben eine Reihe von Unternehmen, viele nicht weit von hier, entdeckt, dass die knappste und wertvollste Ressource auf der Erde nicht mehr Öl oder Gold ist. Es ist menschliche Aufmerksamkeit. Eure Aufmerksamkeit. Wir haben nun eine Wirtschaft im Wert von Billionen von Dollar, die auf einer einzigen Aktivität aufgebaut ist: dem Einfangen, Halten, Messen und Verkaufen der Aufmerksamkeit von Menschen. Es ist die ausgereifteste Maschine, die je konstruiert wurde, um etwas von dir zu nehmen, das du nicht einmal wusstest, dass du es gibst. Und hier ist, was daraus folgt. Wenn Aufmerksamkeit zum wertvollsten geworden ist, was wir besitzen, dann ist Aufmerksamkeit zum kostbarsten geworden, was wir überhaupt geben können. In einer Zeit, in der tausend brillante Maschinen um deine Augen und deinen Verstand in jeder wachen Sekunde konkurrieren, ist es ein Akt enormer Großzügigkeit, sich einem Menschen zuzuwenden und ihm deine ganze, ungeteilte, unerkauften Aufmerksamkeit zu geben. Es mag die wahrste Gabe sein, die wir haben. Es kostet dich die eine Sache, die die gesamte Welt nun zu kaufen versucht, aber sie ist es, die du zu geben hast. Du kannst das Handy mit dem Bildschirm nach unten legen, du kannst den Laptop schließen, deinen Körper dem Menschen vor dir zuwenden und ihm genau das geben, um das alle anderen bieten. Und es ist nicht bloß eine freundliche Geste, es ist diese erste Vollkommenheit. Es ist unsere Übung. Unsere Tradition hat bereits einen Namen dafür und ein Gesicht dafür, und sie ist hier bei uns. Kansean Avalokitesvara, Kanan Guanyin, der Bodhisattva des Mitgefühls. Der Sanskrit-Name Avalokitesvara wird im Englischen normalerweise als „der Herr, der hinabblickt" wiedergegeben, derjenige, der die Welt und ihr Leid beobachtet. Aber als der Name nach Osten ins Chinesische und Japanische reiste, wurde er ein wenig anders gehört: Guanyin, Kanseyan, Kanan, diejenige, die die Klänge der Welt wahrnimmt, die die Rufe der Wesen hört. Ob sie hinsieht oder zuhört, ob sie sieht oder hört – auf jeden Fall ist ihr Mitgefühl nicht in erster Linie ein Gefühl oder sogar wirklich eine Handlung. Es ist eine Aufmerksamkeit. In einigen Bildern hat sie tausend Arme gegeben, mit denen sie handeln kann, aber in der offenen Handfläche jeder dieser tausend Hände befindet sich ein Auge. Tausend Hände, mit denen man handeln kann, und in jeder von ihnen ein Auge, mit dem man zuerst sieht. Das Bild selbst ist die Lehre. Dass wahre Hilfe im wahren Sehen beginnt, dass die Hand nicht richtig handeln kann, bis das Auge tatsächlich hingeschaut hat. In anderen Bildern ist sie einfach nur zuhören. Ihr Kopf ein wenig zur Seite geneigt. So wie dein eigener Kopf sich zu jemandem neigt, dem du wirklich zuhörst. Die Gesamtheit ihres Erwachens wird als perfekte Aufmerksamkeit dargestellt. Wende dich dem Leid zu. Sie repariert die Welt nicht aus sicherer Entfernung. Sie hört es. Sie sieht es. Sie widmet sich ihm vollständig. Dieses Sich-Widmen ist das Mitgefühl. Ich lernte, was dies wert ist und was es kostet, lange bevor ich verstand, was ich lernte. Tatsächlich ist es der Anfang meines ganzen Lebens als Zen-Mönch. Einige von euch haben die Geschichte gehört – ich habe sie einmal in Tassahara vor einigen Jahren erzählt, und ich erzähle sie manchmal auf meinen Rückzugsorten. Als ich in der Universität war, wurde mein Zimmergenosse ziemlich krank. Seine Freundin und ich versuchten, selbst auf ihn aufzupassen, aber es ging ihm nur schlechter, und schließlich mussten wir ihn ins Universitätskrankenhaus bringen. Sie nahmen ihn sofort auf, und ich konnte daran erkennen, wie schnell sie handelten, dass sie sich ziemlich Sorgen machten. Sie mögen sogar gesagt haben, wir hätten ihn früher bringen sollen. Ich denke, sie haben es getan. Aber was wussten wir? Wir blieben bei ihm spät in dieser ersten Nacht, bis die Schwestern uns beide baten, nach Hause zu gehen und ihn
...lassen sie ihre Arbeit tun. Und so kehrten wir in die Wohnheim zurück und versuchten zu schlafen. Als wir am Morgen zurückkamen, war er elend. Er hatte selbst kaum geschlafen. Sie hatten ihn an ein Beatmungsgerät angeschlossen, und es war laut und unangenehm, und er fühlte sich einfach furchtbar. Also fragte ich an dem Abend, als die Schwestern zu uns kamen, um uns zu sagen, dass die Besuchszeit vorbei sei, ob ich bei ihm durch die Nacht bleiben dürfte, nur um ihm Gesellschaft zu leisten. Und sie sagten nein. Und ich fragte noch einmal und versprach, dass ich überhaupt keine Umstände machen würde. Ich würde ihnen nicht im Weg stehen, ich würde einfach in einer stillen Ecke mit meinem Freund sitzen. Und sie sagten wieder nein. Keine Besucher nach der Besuchszeit. Ich drängte ein drittes Mal, und dann soll man Dinge ja dreimal fragen. Sicherlich, sagte ich, muss es eine Ausnahme geben. Und die Schwester sagte wieder nein. Es gab absolut keine Ausnahmen, mit Ausnahme von Mitgliedern des Klerus. Und etwas leuchtete in meinem Kopf auf: mit Ausnahme von Mitgliedern des Klerus. Denn wie es der Zufall wollte, kannte ich ein Mitglied des Klerus. Ich besuchte in diesem Semester an der Universität einen Kurs über Zen-Buddhismus, und der Tutor war ein Doktorand aus Japan, der als Mönch in Taitokuchi ausgebildet worden war, einem der großen Rinzai-Klöster in Kyoto, bevor er beschloss, in den Westen zu kommen und seinen Doktortitel zu erwerben. Und seine Telefonnummer stand genau dort in unserem Kursplan. Also rief ich ihn an. Und es war im Nachhinein betrachtet eine seltsame Sache zu tun. Aber irgendwie fühlte es sich für einen 19-Jährigen an einer kalten Winternacht mit einem Freund im Krankenhaus nicht seltsam an. Und so fragte ich ihn, ob ich seine Robe ausleihen könnte. Und aus Gründen, die ich bis heute nicht verstehe, sagte er ja. Also zog ich jede Nacht in dieser Woche seine Robe an und ging und saß durch die Nacht bei meinem Freund. Am Morgen kam seine Freundin und nahm meinen Platz ein, und ich ging zurück zum Wohnheim und ging schlafen. Nun, ich hatte natürlich keine medizinische Ausbildung. Ich hatte keine klösterliche Ausbildung. Ich hatte keine Ahnung, was ich tat. Und ich tat wirklich überhaupt nichts, außer dort zu sein, Stunde um Stunde, damit er nicht allein sein würde. Am Ende erholte er sich, und ich gab die Robe zurück, und wir sind noch immer Freunde. Aber ich entdeckte, dass ich mich in jener Robe mochte. Ich mochte, wer ich war, wenn ich dort still saß und Aufmerksamkeit schenkte. Und es dauerte etwa 10 Jahre, aber schließlich wurde ich formell ordiniert und erhielt eine eigene Robe. Und nun, nach all der Zeit, bin ich im Kreis gelaufen. Ich habe angefangen, als freiwilliger Seelsorger im Stanford Children's Hospital in der Nähe meines Wohnorts zu dienen, wo ich unter anderem manchmal mit buddhistischen Familien sitze. Ich war erst heute早些 dort. Und wieder: Was gebe ich ihnen? Fast nichts. Ich habe nie Medizin studiert. Ich frage meistens nicht einmal, was los ist, aber es ist tatsächlich nicht nichts. Denn ich komme und ich nehme mir Zeit und ich schenke ihnen meine Aufmerksamkeit, und das ist überhaupt nicht nichts. Und man braucht kein Krankenhaus dafür. Das gleiche Geschenk wartet auf dich an deinem eigenen Esstisch, für dein Kind, für deinen Partner, für den Freund, der anruft, wenn du müde bist und nichts mehr übrig hast. Du legst dein Handy mit dem Display nach unten oder du tust es nicht. Deine Aufmerksamkeit ist bei dieser Person oder sie ist es nicht. Du bist da oder du bist es nicht. Das Ganze ist so einfach und so schwierig. Die alten Texte sagen, dass das Geben vollendet ist, dass es wahrhaftig zur Paramita des Gebens wird, nur wenn drei Dinge verschwinden. Die Vorstellung des Gebers, die Vorstellung des Empfängers und die Vorstellung des Geschenks. Solange es ein Ich gibt, das dir großzügig etwas zukommen lässt, stehe ich noch immer in der Mitte des Geschäfts und halte still die Punkte. Die Vollendung des Gebens entsteht nur, wenn derjenige, der gibt, in das Geben verschwindet, wenn nur noch Aufmerksamkeit da ist und niemand mehr übrig ist, der aufmerksam ist. Nur gegenwärtig, ohne dass jemand gegenwärtig ist. Deshalb ist Dana am Ende nicht getrennt von der Leere, von der Leere, über die wir so oft sprechen, von dem, worauf uns das Herz-Sutra verweist. Denn wenn du einer anderen Person deine vollständige Aufmerksamkeit schenkst, geschieht dir selbst etwas Bemerkenswertes. Für diesen Moment verschwindest du. Es gibt keinen Raum innerhalb wahrhaft ungeteilter Aufmerksamkeit für das Selbst und
sein endloses Kommentieren, seine Sorgen, seine Proben, sein Punktehalten. Sich einem anderen vollständig zuzuwenden bedeutet, sich selbst vollständig zu vergessen. Dogens Vergessen des Selbst und die erste Vollkommenheit des Gebens des Buddha erweisen sich als eine einzige Geste, die von zwei Seiten aus gesehen wird. Du gibst deine Aufmerksamkeit weg, und der Akt des Gebens selbst, dieses kleine, ängstliche, greifende Selbst, das einen Moment lang gehortet hatte, einen gesegneten Moment, ist einfach verschwunden. Das ist das Geheimnis, das die Aufmerksamkeitsökonomie niemals preisgeben kann, weil ihr ganzes Dasein davon abhängt, dass du es nicht weißt. Das Wertvollste, das du besitzt, wird dir erst dann vollständig eigen, in dem Augenblick, in dem du es freiwillig weg gibst. Es gibt eine Rede, eine der berühmtesten und vielleicht eine der wichtigsten im Pali-Kanon über die vier Grundlagen der Achtsamkeit, das Satipatana-Sutra. Von Anfang bis Ende ist es eine Lehre über Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit für den Körper und den Atem, Aufmerksamkeit für das, was wir fühlen, Aufmerksamkeit für den Geist selbst, Aufmerksamkeit für die Wahrheit der Dinge, wie sie sind. Und ganz am Ende tut der Buddha etwas, das er fast nie tut, das kein Lehrer fast je tut. Er gibt ein Versprechen. Er gibt eine Garantie. Er sagt, wenn jemand diese vier Grundlagen der Achtsamkeit auf diese Weise sieben Jahre lang übt, dann kann eines von zwei Früchten mit Sicherheit erwartet werden. Die höchste Erleuchtung hier und jetzt in diesem sehr Leben oder, wenn noch ein kleiner Rest von Anhaftung verbleibt, dann zumindest der Zustand der Nicht-Wiederkehr. Man braucht nur, es sieben Jahre lang zu üben. Und dann, kaum hatte er es gesagt, als könnte er einen Zweifel im Raum spüren, beginnt er, sein eigenes Versprechen auseinanderzunehmen. Vielleicht nicht sieben Jahre, sagte er. Wenn jemand auf diese Weise sechs Jahre lang übt, dann wäre das genug. Und dann fährt er fort, sich selbst herabzuhandeln. Fünf Jahre, vier Jahre, drei Jahre, zwei, eins, vielleicht nicht einmal ein Jahr, nur sieben Monate. Und so geht es weiter hinunter, dieser sorgfältige, maßvolle, präzise Lehrer klingt plötzlich beinahe rücksichtslos in seiner Großzügigkeit, bis er den absoluten Boden erreicht. Wenn jemand diese vier Grundlagen der Achtsamkeit auf diese Weise nur sieben Tage lang übt, sieben Tage, kann eine von diesen beiden Früchten erwartet werden. Erleuchtung hier und jetzt oder Nicht-Wiederkehr. Sieben Tage echten Versprechens, echter Aufmerksamkeit. Das ist das Versprechen. Nun werde ich hier nicht sitzen und behaupten, ich hätte dieses Versprechen eingelöst. Sieben Tage vollständiger Aufmerksamkeit sind schwer. Sieben Minuten sind schwer. Aber ich glaube an dieses Versprechen, weil ich in kleinen Dosen auf einem Kissen, an einem Krankenbett, allein oder mit einem Freund gespürt habe, was selbst nur wenige Momente ungeteilter Aufmerksamkeit tatsächlich bewirken können. Wie sie den verändern, der sie empfängt, und den leeren, der sie gibt. Und wenn schon wenige Momente das können, dann bin ich nicht bereit zu sagen, was sieben ganze Tage nicht vermögen könnten. Die Aufmerksamkeitsökonomie nimmt unsere Aufmerksamkeit nicht kollektiv. Sie nimmt sie von jedem von uns allein. Das ist das Design. Es gibt wirklich keinen gemeinsamen Feed. Es gibt deinen Feed, der für dich gebaut ist, an dir gemessen, eine einzelne Person. Eine einzelne Person zur Zeit. Sie findet uns, wenn wir allein sind, ein wenig gelangweilt, ein wenig ängstlich, ein wenig einsam. Und sie bietet uns etwas, nach dem wir greifen können. Und dieses Greifen ist die älteste Geste, die es gibt. Der Geist, der nach einer falschen Zuflucht greift, nur jetzt auf einen leuchtenden Bildschirm gerichtet. Wir nehmen immer Zuflucht in etwas. Jedes Mal, wenn deine Hand zum Telefon greift, bevor du entschieden hast, dass sie es sollte, ist das eine Zuflucht. Ein Ort, an den du gelernt hast, dich zu wenden, wenn der Moment unangenehm wird. Das Problem ist nicht, dass wir Zuflucht nehmen. Das Problem ist, wo. Unsere Tradition bietet drei andere Zufluchten an. Drei Schätze, vor denen wir zu Beginn jeder Zeremonie verbeugen. Wir nehmen Zuflucht im Buddha, nicht einem Gott, der angebetet wird, sondern dem lebenden Beweis dessen, was möglich ist. Das Versprechen, dass ein menschlicher Geist aufwachen kann. Wir nehmen Zuflucht im Dharma, der Lehre, die eine einfache, aber schwierige Methode ist, unseren eigenen Geist klar zu sehen. Und wir nehmen Zuflucht im Sangha, in einander, in den Menschen, die sich darauf geeinigt haben, sich hinzusetzen und gemeinsam mit uns zu üben. Dies
Das ist es, was Dogen meinte, als er sagte, ein Geschenk bewege sich gleichzeitig in beiden Richtungen, dass der Gebende und der Empfangende durch genau das verbunden sind, was zwischen ihnen hindurchgeht. Die Sangha ist diese Verbindung, gemacht zu einem Leben, das wir teilen. Ich bin dazu gekommen zu glauben, dass dieses dritte Zufluchtsort derjenige ist, den unsere abgelenkte Epoche am meisten vergessen hat und den sie am meisten braucht. Denn man kann seine Aufmerksamkeit nicht allein zurückgewinnen. Ich habe es versucht. Wahrscheinlich haben Sie es auch. Die Maschine wurde von Tausenden brillanter Menschen gebaut und sie läuft auf jedem Bildschirm, den Sie besitzen, und es ist sehr schwer, sie allein zu übertrumpfen, in Ihrer eigenen Küche oder auf Ihrer eigenen Couch um elf Uhr nachts. Aber das eine Ding, auf das sie keine Antwort hat, ist eine Handvoll Menschen, die still übereingekommen sind, die Aufmerksamkeit des anderen gemeinsam zu bewachen, zusammen zu sitzen, zusammen aufzublicken, absichtlich zueinander hinüberzukehren. Und deshalb kann ich Ihnen heute Abend etwas sagen, das ich einem Leser allein mit einem Buch nie sagen könnte, denn Sie können sich in diesem Raum umsehen. Sie sind nicht hierhergekommen, um auf Ihren Handys zu sein. Sie sind gekommen, um in Stille zusammenzusitzen und Ihre Aufmerksamkeit diesem Moment und einander zu schenken. Dieser Raum ist die Antwort auf die Maschine. Es war immer so. Jeder Zendo, jede Sangha ist eine kleine und stur beharrliche Verweigerung einer Welt, die uns lieber jeden allein halten würde. Sie tun bereits genau das, was ich beschreibe. Sie sind bereits hier. Und deshalb ist es das, woran ich zu glauben gekommen bin.
Wortlaut im Original
This podcast is offered by the San Francisco Zen Center on the web at www.sfzc.org. Our public programs are made possible by donations from people like you. Good evening. It's always a great honor to be back here at City Center, Suzuki Roshi's home temple, this house of beginner's mind. I serve the community here in a few ways, but tonight, I'm not here in any of those roles. I'm really just here as one student offering a few words to other students in the hope that we can sit together and maybe leave a little time at the end for questions, conversation. I thought I'd begin with really the most ordinary thing in the world. Think of the last time you were speaking with someone you love and you felt their attention start to slide, perhaps in the middle of your sentence, perhaps to the phone in their hand. It's a very small thing. They can still hear you. They probably could repeat your last words back to you, but something had been withdrawn. And you feel it immediately. The same way you might feel a cloud pass across the sun. And now think of the opposite, that rare almost startling experience of being given another person's whole attention, undivided, unhurried. As though for a few minutes, you were the only thing in the world. We sometimes remember those moments for years. We remember who gave them to us. It's one of the greatest gifts a human being can receive. And in our time, it has become one of the rarest. And I don't mean this as a figure of speech. Your attention is quite literally a gift in the oldest and most precise sense of that word. And learning to give it may turn out to be the whole of our path, disguised as the simplest thing in the world. In the Buddha's teachings, the very first of the perfections, the first practice of bodhisattva is to take up his dana. That's usually translated as generosity, giving. When the Buddha taught ordinary people like us, he did not begin with emptiness or with meditation. He began with dana. It is the ground floor of the whole building. Before ethics, before concentration, before wisdom, there is simple giving. And traditionally, dana is taught in very concrete terms. You give food to the one who is hungry. You give shelter to the one who is exposed, medicine to the sick, roads to the monastics, a coin to somewhat begging at the temple gate. There is the gift of fearlessness, the sheltering of a frightened being. And there is what the tradition calls the highest gift of all, the gift of the dharma itself, which is why an evening like this, at least when it goes well, is also meant to be an act of giving. Our own ancient teacher, Ehhe Dogen, took up dana as the first of what he called the four methods a bodhisattva uses to guide beings. In a small and beautiful text, the bodhisattva shesho bo. And what he says about giving is not quite what you would expect. He says plainly, giving is non-greed. To give is simply not to covet. To launch a boat and to build a bridge, he writes, are themselves the perfection of giving. And he insists that the gift need not be grand. To offer a single line of the teaching, he says, to leave flowers to the wind and birds to the season. Even he says to give something to yourself. That too is dana because the size of the gift is not the point. The point is the opening of the hand. Giving for Dogen is a form of non-attachment. Every genuine act of generosity is a small rehearsal of the one thing we most need to learn, which is how to let go. There is one more thing Dogen says about giving that I like to remember. He says the gift need not even be yours to begin with. To carry someone across on a boat, to pass along a line of truth you did not invent, to leave flowers you did not grow. All of this is giving because what you are really offering was never the object in your hand. It was the turning toward. And he suggests that a true gift moves in both directions at once. The one who receives is helped, but the one who gives is also quietly loosened, changed, carried a little further along the way. Giver and receiver are joined for a moment by the very thing that passes between them. I always loved that he begins with a boat and a bridge, the plainest infrastructure of an ordinary life. And there is a boat and a bridge we have very nearly stopped building. Here is the strange thing about our particular moment in history. The old objects of generosity have not gone anywhere. There is still hunger, there is still cold. We should still give food and shelter and money tonight and always. But something new has happened underneath all of that. In the last 20 years or so, a number of companies many not far from here discovered that the scarcest and most valuable resource on earth is no longer oil or gold. It is human attention. Your attention. We now have an economy worth trillions of dollars built on a single activity, the capturing, holding, measuring, selling, of the attention of human beings. It is the most sophisticated machinery ever constructed for taking something from you that you did not even know you were giving. And here is what follows from that. If attention has become the most valuable thing we possess, then attention has become the most precious thing we can possibly give. In an age when a thousand brilliant machines are competing for your eyes and your mind every waking second, to turn toward one human being and give them your whole, undivided, unpurchased attention is an act of enormous generosity. It may be the truest Donna we have. It costs you the one thing that the entire world is now trying to buy, but it is yours to give. You can put the phone face down, you can close the laptop, turn your body toward the person in front of you, and give them that very thing everyone else is bidding for. And it's not merely a kind gesture, it is that first perfection. It is our practice. Our tradition already has a name for this and a face for this, and she is here with us. Kansean avalokitesvara kanan guanyin, the bodhisattva of compassion. The Sanskrit name avalokitesvara is usually rendered in English as the Lord who looks down, the one who observes the world and its suffering. But as the name traveled east into Chinese and Japanese it was heard a little differently, guanyin kanseyan kanan, the one who perceives the sounds of the world, who hears the cries of beings. Looking or listening, seeing or hearing, either way her compassion is not, first of all, a feeling or even an action really. It is an attention. In some images she has given a thousand arms with which to act, but in the open palm of each of those thousand hands there is an eye. A thousand hands to act with and in every one of them an eye to see with first. The image is itself the teaching. That true help begins in true seeing, that the hand cannot move rightly until the eye has actually looked. In other images she is simply listening. Her head inclined a little to one side. The way your own head inclines towards someone you are truly hearing. The whole of her awakening is depicted as perfect attention. Turn toward suffering. She does not repair the world from a safe distance. She hears it. She sees it. She attends to it completely. That attending is the compassion. I learned what this is worth and what it costs long before I understood what I was learning. In fact it is where my whole life as a Zen priest begins. A few of you have heard the story I told it once at Tassahara a few years ago and I sometimes tell it at my retreats. When I was in college my roommate got quite sick. His girlfriend and I tried to look after him ourselves, but he only got worse and finally we had to take him to the University Hospital. They admitted him at once and I could tell from how quickly they moved that they were quite worried. They may even have said we should have brought him sooner. I think they did. But what did we know? We stayed with him late that first night until the nurses asked the two of us to go home and let them do their work. And so we went back to the dorm and tried to sleep. When we came back in the morning he was miserable. He had barely slept himself. They had put him on a respirator and it was loud and uncomfortable and he just felt awful. So that evening when the nurses came to tell us visiting hours were over I asked whether I might stay through the night with him just to keep him company. And they said no. And I asked again and promised I would be no trouble at all. I would not get in their way that I would simply sit in a quiet corner with my friend. And they said no again. No visitors after hours. I pressed a third time and then you're supposed to ask things three times. Surely I said there must be some exception. And the nurse again said no. There were absolutely no exceptions except members of the clergy. And something lit up in my head except members of the clergy. Because as it happened I knew a member of the clergy. I was taking a class at college that semester in Zen Buddhism and the teaching assistant was a graduate student from Japan who had trained as a monk at Taitokuchi, one of the great Rinzai monasteries in Kyoto before deciding he wanted to come to the west and earn his doctrine. And his phone number was printed right there on our syllabus. So I called him. And it was in retrospect a strange thing to do. But somehow it didn't feel strange to a 19-year-old on a cold winter night with a friend in the hospital. And so I asked him if I could borrow his robes. And for reasons I still don't understand he said yes. So every night that week I put on amongst robes and went and sat through the night with my friend. In the morning his girlfriend would come and take my place and I would walk back to the dorm and go to sleep. Now I had no medical training of course. I had no monastic training. I had no idea what I was doing. And I really didn't do anything at all except be there hour after hour so that he would not be alone. In the end he recovered and I gave the robes back and we're still friends. But I discovered that I liked myself in those robes. I liked who I was when I sat there quietly paying attention. And it took about 10 years but eventually I was formally ordained and received robes of my own. And now after all that time I've come full circle. I've started serving as a volunteer chaplain at Stanford Children's Hospital near where I live where among other things I sometimes sit with Buddhist families. I was just there earlier today. And again what is it that I give them? Almost nothing. I still never studied medicine. I usually don't even ask what is wrong but it's not actually nothing. Because I come and I spend time and I give them my attention and that's not nothing at all. And you don't need a hospital for this. The same gift is waiting for you at your own dinner table for your child for your partner for the friend who calls when you're tired and have nothing left. You put your phone face down or you do not. Your attention is there with that person or it is not. You are there or you are not. The whole of it is that simple and that difficult. The old texts say that giving is perfected, that it becomes truly the paramita of giving, only when three things fall away. The idea of the giver, the idea of the receiver, and the idea of the gift. As long as there is a me graciously stowing something on you then I am still standing in the middle of the transaction quietly keeping score. The perfection of giving only arises when the one who gives disappears into the giving, when there is just attention and no one left who is attending. Just present without anyone being present. This is why dana is not in the end separate from emptiness from the emptiness we so often discuss from what the heart sutra points us to. Because when you give another person your complete attention something remarkable happens to you as well. For that moment you vanish. There is no room inside genuinely undivided attention for the self and its endless commentary, its worries, its rehearsals, its scorekeeping. To attend completely to another is to forget yourself completely. Dogen's forgetting of the self and the Buddha's first perfection of giving turn out to be a single gesture seen from two sides. You give your attention away and the very act of giving that small anxious grasping self that had been hoarding for a moment, a blessed moment, is simply gone. This is the secret that the attention economy can never afford to tell you because its whole existence depends on you not knowing it. The most valuable thing you own becomes fully yours only in the instant you give it away by choice. There is a discourse, one of the most famous and perhaps one of the most important in the Pali canon on the four foundations of mindfulness, the Satipatana Sutra. From beginning to end it is a teaching about attention. Attention to the body and the breath, attention to what we feel, attention to the mind itself, attention to the truth of things as they are. And at the very end of it, Buddha does something he almost never does, that no teacher almost ever does. He makes a promise. He makes a guarantee. He says if anyone should practice these four foundations of mindfulness in this way for seven years, then one of two fruits may definitely be expected. The highest awakening here and now in this very life or if some small trace of clinging still remains, then at least the state of non-return. You just need to practice it for seven years. And then as soon as he said it, as if he can feel some doubt in the room, he begins to take his own promise apart. Maybe not seven years, he said. If anyone should practice this way for six years, that would be enough. And then he continues to bargain himself down. Five years, four years, three years, two, one, maybe not even one year, just seven months. And down he goes, this careful measured precise teacher suddenly sounding almost reckless with generosity until he reaches the very bottom. If anyone should practice these four foundations of mindfulness in this way for just seven days, seven days, one of those two fruits may be expected. Awakening here and now or non-return. Seven days of real promise, of real attention. That is the promise. Now I won't sit here and tell you that I've collected on that promise. Seven days of complete attention is hard. Seven minutes is hard. But I believe this promise because I have felt in small doses on a cushion, at a bedside, alone or with a friend, what even a few moments of undivided attention can actually do. How it changes the one who receives it and empties the one who gives it. And if a few moments can do that, then I am not prepared to say what seven whole days could not. The attention economy does not take our attention collectively. It takes it from each of us alone. That is the design. There is really no shared feed. There is your feed built for you, measured on you, one solitary person. One solitary person at a time. It finds us when we are by ourselves, a little bored, a little anxious, a little lonely. And it offers us something to reach for. And that reaching is the oldest gesture there is. The mind grasping toward a false refuge only pointed now at a glowing screen. We are always taking refuge in something. Every time your hand moves to the phone before you've decided that it should, that is a refuge. A place you've learned to turn when the moment gets uncomfortable. The trouble is not that we take refuge. The trouble is where. Our tradition offers three other refuges instead. Three treasures we bow to at the start of every ceremony. We take refuge in Buddha, not a god to worship but the living proof of what is possible. The promise that a human mind can wake up. We take refuge in Dharma, the teaching, which is a simple but difficult method for seeing our own minds clearly. And we take refuge in Sangha, in one another, in the people who have agreed to sit down and practice with us together. This is what Dogen meant when he said a gift moves in both directions at once, that the giver and receiver are joined by the very thing that passes between them. The Sangha is that joining, made into a life we share. I have come to believe that this third refuge is the one our distracted age has most forgotten and the one it most needs. Because you cannot win your attention back alone. I have tried. You probably have too. The machine was built by a thousands of brilliant people and it runs on every screen you own and it is very hard to out-sit it by yourself, in your own kitchen or on your own couch at 11 o'clock at night. But the one thing it has no answer for is a few people who have quietly agreed to guard each other's attention together, to sit together, to look up together, to turn toward one another on purpose. Which is why I can say something to you tonight that I could never say to a reader alone with a book because you can look around this room. You did not come here to be on your phones. You came to sit together in silence and to give your attention to this moment and to each other. This room is the answer to the machine. It always has been. Every zendo, every sangha is a small and stubborn refusal of a world that would rather keep us each alone. You are already doing the very thing I am describing. You are already here. So this is what I have come to believe. Attention is not a lesser thing than love. Attention may be what love actually is up close. When you take the word away and look at what remains. It is the first gift, dana, the ground beneath the entire path. It is Kanan's compassion, which is nothing other than the perfect hearing and perfect vision, perfect attention. And it is available to you at no cost except the single one that everyone is trying to charge you at your own table tonight. In a few minutes we will chant and then most of you will go home. If you're like me at some point you'll reach for your phone and that's okay. This is not a talk against phones. It is a talk for the person in front of you. And so maybe before you pick up your phone, turn toward them instead. Turn toward your neighbor or your housemate or your partner or your friend. Give them the thing the whole world is bidding for. Just this person. Just this moment. Right here. Right now. Thank you very much. We have a little time for questions. If anyone wanted to ask or talk about anything there's a microphone for you. Dan, thank you very much. It's a great talk. And I've tried over these years of practice to let go of the cynic in me but it still lives deep inside and about halfway through your talk I realized, oh at Zen Center we're taking part in the attention economy because we are and you touched on it. But could you talk a little bit more about the difference between you touched on it a little bit and even equated the attention that we are trying to train with and that we talk about as love but so does advertising, selling us love and sex and sentimentality and could you talk a little bit more about the different kind of attention that we are talking about here? I don't know if it's exactly a different kind of attention. It may be the same kind of attention. I think the difference is that we are trying to help ourselves and each other choose where we give our attention. You know the the precepts that we all agree to follow when we either take Lehi, Jukei or take ordination as a as a priest, one of those precepts is against stealing but we usually don't phrase it as just against stealing we're a little more specific. The precept asks us to refrain from taking what is not given and so I think you know what maybe advertising for a long time and the attention economy now is trying to take what is not given. It is trying to take our attention from us that we've not chosen to give it and that is the difference between stealing and dana. In dana we make that choice of where where to give what to give and so I think our practice is is helping people