Die wahre Erkenntnis Jesu erfordert den Übergang von gesammelter Weisheit zu aktivem Vertrauen, das die begrenzenden Kategorien von politischer Macht und historischer Präzedenz überwindet.
Die Predigt nutzt das moderne Konzept der Lernstile (visuell, auditiv, verbal, kinästhetisch) als Analogie, um die Beziehung zwischen Jesus und seinen Jüngern zu erklären. Sie argumentiert, dass Bildung und Wissen zwar wichtig sind, aber letztlich in Weisheit und Vertrauen münden müssen. Am Beispiel der Begegnung in Caesarea Philippi zeigt der Text, wie Petrus Jesus über die Kategorien römischer Macht und jüdischer Propheten hinaus als den Sohn des lebendigen Gottes erkennt. Diese Erkenntnis wird als Akt der Weisheit beschrieben, der die politische Realität der Besatzung und die historische Tradition überwindet. Der Text betont, dass Menschen heute ähnliche Bezugsrahmen (Macht, Wissenschaft, Geschichte) nutzen, um Jesus einzuordnen, was jedoch seine Einzigartigkeit oft verdeckt. Er ruft dazu auf, aus der gesammelten Weisheit heraus in ein aktives Vertrauen zu treten, das in den dunkelsten Momenten des Lebens trägt. Das Vertrauen wird als der entscheidende Schritt vorgestellt, der aus passiver Erkenntnis lebendigen Glauben, Hoffnung und Liebe macht.
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Eine Predigt, gehalten in St Martin-in-the-Fields am 23. August 2026 von Revd Dr Sam Wells
Lesung für die Ansprache: Matthäus 16: 13-20
Jeder, der in den letzten 40 Jahren in irgendeiner Form mit Bildung auf irgendeinem Niveau in Berührung gekommen ist, weiß, dass seit die Menschen meiner Generation die Schule verlassen haben, jemand eines Tages aufgewacht und realisiert hat, dass Menschen verschiedene Lernstile haben. Es stellt sich heraus, dass ein Lehrer an der Vorderseite eines Klassenzimmers mit einem Stück Kreide und einer Kreidetafel, einer Reihe von Lehrbüchern und einer gehorsamen Klasse, die begierig darauf ist, ihre Hausaufgaben zu erledigen, nicht der einzige Weg ist, wie Menschen erkunden, entdecken und wachsen. Wenn man technisch werden will, gibt es visuelle Lernende, die Diagramme, Grafiken und Schemata mögen; auditive Lernende, die Podcasts, Vorträge und Diskussionen mögen; verbale Lernende, die Listen und Notizen mögen; und kinästhetische Lernende, die durch Bewegung oder Berührung lernen. Es wird nun behauptet, diese vier Stile seien zu begrenzt, und es gebe vier weitere, oder sogar acht weitere Stile, einschließlich des recht intriguing rhythmisch-melodischen. Es stellt sich heraus, dass nur eine Sache noch faszinierender ist als die Erkenntnis, wie multidimensional die Welt ist; und das ist die Erkenntnis, wie erstaunlich texturiert und einzigartig wir selbst sind.
Trotz unseres universellen Impulses, jedes Gespräch am Ende zu einem Gespräch über mich zu machen, geht es um die Wertschätzung der Vielfalt und des Charakters von Lernstilen um mehr als um Selbstakzeptanz. Es geht darum, als Bildungsträger zu erkennen, dass man Lernende aus jedem möglichen Winkel ansprechen muss, um ihnen zu ermöglichen, Wissen und Verständnis zu ihrem eigenen zu machen. Und es geht darum, anzuerkennen, dass der Punkt als Kommunikator nicht darin besteht, dass man alles gesagt hat, was man sagen wollte, sondern dass das Publikum alles empfangen hat, was zu empfangen ist – einschließlich der Dinge, an die der Kommunikator nicht gedacht hatte.
Aber jenseits von Bildung, Formung, Kommunikation und Wissen liegen zwei Dinge, die vielleicht einen ganz eigenen Lernstil haben. Eines ist Weisheit. Weisheit ist die Destillation von Erfahrung, Beobachtung und Reflexion in einen Reservoir von texturierten, geprüften und geschätzten Wahrheiten. Das andere ist Vertrauen. Vertrauen ist der Moment, in dem man eine gemessene Einschätzung, ob eine Brücke stabil, sicher und stark ist, in einen aktiven Schritt nach vorne verwandelt, um sein gesamtes Gewicht darauf zu ruhen; und der Aufbau einer Beziehung, in der das Ruhen dieses Gewichts nicht eine momentane Entscheidung, sondern eine tägliche Disziplin und Freude ist. Man kann all das Lernen, Entdecken und Abenteuern im Leben haben, das man will, aber am Ende kommt es auf Weisheit und Vertrauen an.
Wenn man über die Geschichte des Lebens Jesu nachdenkt, beginnt man zu erkennen, dass all diese Kategorien ziemlich hilfreich sind, um zu verstehen, was vor sich geht, besonders in seiner Beziehung zu den Jüngern – ein Begriff, der schließlich Lernende bedeutet. Es gibt viel visuelles Lernen – sie sehen, wie er sich zu Ausgestoßenen und Autoritäten verhält, wie er heilt und versöhnt und konfrontiert. Es gibt auditives Lernen, während er predigt und Geschichten erzählt und Gottes kommendes Reich darstellt. Es gibt verbales Lernen, für diejenigen, die acht Seligpreisungen und drei Vorhersagen der Passion mögen. Und es gibt viel kinästhetisches Lernen, während die Jünger auf Missionsreisen gehen und Dämonen austreiben und zweifellos eine Reihe von Fehlern machen, während sie den Staub von ihren Füßen schütteln.
Aber dann gibt es Schlüsselmomente, in denen Jesus das Gespräch unterbricht, und die Lichter ausgehen, und der Spot nur auf Jesus und Petrus gerichtet ist. Einer dieser Momente, über Vertrauen, ist, wenn Jesus über das Wasser geht und Petrus bittet, das Boot zu verlassen und auf ihn zuzulaufen. Das läuft nicht sehr gut. Der andere ist die Geschichte, die wir gerade zusammen gelesen haben, die über Weisheit handelt. Jesus fragt die Jünger, was all dieses Predigen, Heilen, Konfrontieren, Beistehen, Offenbaren, Herausfordern und Demonstrieren bedeutet. „Was habt ihr aus diesen letzten Monaten und Jahren gelernt?“, sagt er. Bevor wir auf die Antwort Petrus schauen, möchte ich auf die zwei Hintergründe achten, vor denen dieses zentrale Gespräch stattfindet.
Hintergrund eins ist die geografische Lage. Sie stehen an einem Kreuzungspunkt römischer Macht und jüdischer Nachgiebigkeit. Der Hinweis liegt im Namen. Caesarea bezieht sich offensichtlich auf den Kaiser. Fünfzig Jahre vor diesem Gespräch baute Herodes der Große einen großen Tempel, der dem lebenden Kaiser Augustus geweiht war. Dann, zeitgleich mit der Geburt Jesu, errichtete Herodes’ Sohn Philippus eine ganze Stadt zu Ehren Augustus’ und benannte sie nach dem Kaiser und sich selbst – daher Caesarea Philippi. Später weihte Philippus’ Großneffe Agrippa II. den Tempel dem Kaiser Nero neu und benannte die Stadt in Neronis um, um mit dem wechselnden Regime Schritt zu halten. Dann, um die Zeit, in der das Evangelium des Matthäus geschrieben wurde, massakrierte der General und spätere Kaiser Titus zweieinhalbtausend Juden in der Stadt. Diese gequälte Geschichte erklärt die Worte Petri: „Du bist der Sohn des lebendigen Gottes.“ Augustus war der lebende Gott, dann war es Nero, dann war es Titus – zumindest aus Sicht der römischen Propaganda. Peter nimmt die allgegenwärtige Sprache der politischen Dominanz und dreht sie um, um sie auf ein Mitglied eines besetzten Volkes anzuwenden, das im Begriff ist, ausgelöscht zu werden. Dies ist eine beinahe unglaubliche Weisheit, denn trotz der überwältigenden politischen Realität und der dominanten ideologischen Botschaft erkennt Peter, was das Leben Jesu bis zu diesem Zeitpunkt bedeutet: und es ist etwas, das Macht und Majestät Roms sehr klein erscheinen lässt.
Hintergrund zwei ist das, was wir historischen Präzedenzfall nennen. Wenn wir versuchen, das Unbeschreibliche auszudrücken, beginnen wir mit den Beispielen, die wir haben, wie unzulänglich sie auch sein mögen. Unabhängig von unserem Lernstil nehmen und bewerten wir neues Material, indem wir es in und um das einordnen, was wir bereits verstehen. Die Jünger beginnen mit Johannes dem Täufer, dessen Ruhm und grausamer Tod Jesus in wesentlichen Aspekten vorauszusehen scheinen. Dann nennen sie Elia, der schließlich auf einem Wagen auffuhr und daher möglicherweise nie gestorben ist. Dann wenden sie sich an Jeremia, die ultimative Anti-Establishment-Figur, die angesichts der unvermeidlichen Niederlage im Angesicht einer fremden Invasion steht. Schließlich sagen sie: „Einer der Propheten“, was bedeutet, dass Jesus Teil einer Tradition ist, die nationale Erneuerung und eine Rückkehr zu den Wegen Gottes angesichts des Unglaubens und des Verlustes der Identität sucht. Dies ist der Kontext für die Worte Petri: „Du bist der Messias.“ Der Messias ist der Prophet, der Gottes Volk daran erinnert, wer es ist, der Priester, der sie mit Gott vereint, und der König, der unter ihnen die Gegenwart Gottes verkörpert. Der Messias ist Johannes, Elia, Jeremia, die Propheten und vieles mehr.
Beachte, wie diese beiden Hintergründe, die gegenwärtige Realität der römischen Dominanz und das historische Erbe des Volkes Gottes, die Art und Weise widerspiegeln, wie Menschen heute noch darüber sprechen, wer Jesus ist. Jesus ist nach wie vor unbeschreiblich. Also verwenden wir dieselben Bezugsrahmen, um ihn in das einzuordnen, was wir wissen. Wie die Jünger wissen wir etwas über Macht. Wir wissen, dass es in der Welt beinahe unaufhaltsame Kräfte gibt, dass es Menschen gibt, die das Leben vieler begünstigen oder ruinieren können, dass es Prominente gibt, die Hingezogenheit anziehen, und dass es Formen von Technologie und Kontrolle gibt, die Leben und Lebensunterhalt dominieren. Jenseits dieser Welt gibt es unglaubliche Phänomene, von der Urknall bis zum magnetischen und gravitativen Zug unzähliger Sterne und Galaxien. Also setzen wir Jesus vor den Hintergrund einer Geschichte über Macht, und er scheint eine zerbrechliche, dürre, ferne Figur zu sein, die kaum der Rede wert ist, wenn es darum geht, was wirklich zählt.
Gleichzeitig, wie die Jünger, wenn sie dem Unbeschreiblichen gegenüberstehen, erzählen wir weiterhin Geschichten, um der Welt Sinn zu verleihen, wir greifen weiterhin nach Vergleichen und wir ringen weiterhin darum, etwas zu identifizieren, das nicht in ein bestehendes Muster von Aktivität oder Verhalten passt. Die Geschichte der Wissenschaft ist eine Geschichte wiederkehrender Vorfälle; sie hat keinen Platz für eine einzigartige Figur ohne Präzedenzfall oder Nachahmung. Die Geschichte der Geschichtsschreibung ist ähnlich: Sie hat eine Reihe von Ereignissen und kann nur Dinge von ähnlicher Natur billigen; sie hat keine Kategorie für Dinge wie die Auferstehung oder die Speisung der Fünftausend. Gleiches gilt für die Soziologie. Wir entscheiden, dass es etwas namens Religion gibt, das einer Gruppe kultureller und andächtiger Praktiken gemeinsam ist; wir bemerken, dass jede Religion tendenziell eine zentrale Figur hat, und nehmen an, Jesus sei nur eine weitere davon: tatsächlich einer der Propheten. So stellen wir Jesus vor den Hintergrund einer Konstellation von Geschichten, und er scheint eine fesselnde und attraktive Figur von nicht mehr als zeitlicher Bedeutung zu sein.
Wie überwindet also Petrus diese Kategorien von Macht und Präzedenzfall und legt seinen Finger auf die Einzigartigkeit und Singularität Jesu? Nun, lassen Sie uns zurück zur Vorstellung der Lernstile gehen, mit der wir begannen. Lernstile sagen viel über uns aus und lehren uns, Vielfalt bei denen um uns herum zu genießen und zu respektieren. Sie ermutigen uns, sorgfältig zuzuhören, wie wir gemacht sind, und mit Flexibilität darauf zu achten, wie andere Menschen funktionieren. Aber es gibt etwas über Lernstile hinaus; tiefer, als wie wir gemacht sind. Und das ist der Moment, in dem wir aufgerufen werden, zu vertrauen. Der beste Weg zu vertrauen, ist, auf unsere Reserven der Weisheit zu schauen, die tief aus unseren Quellen des Lernens schöpfen, aber weit über sie hinausgehen. Diese Weisheit ist kostbar, vital und einzigartig – aber bleibt letztlich untätig, es sei denn, sie übersetzt sich in Vertrauen. Wenn wir die größten Entscheidungen unseres Lebens treffen, wenn wir den bedrohlichsten Gefahren unserer Existenz gegenüberstehen, wenn wir schließlich dem Tod ins Auge blicken: Das sind die Momente, in denen Weisheit in Vertrauen mündet. Und es ist das Vertrauen, das am Ende das Leben ausmacht, denn aus dem Boden des Vertrauens kommen Glaube und Hoffnung und Liebe. Vertrauen ohne Weisheit ist fanatisch und willkürlich. Weisheit ohne Vertrauen ist verschwenderisch und unerfüllt.
Stellen Sie es sich so vor. Durch alle Lernstile der Welt können wir Informationen, Wissen und Expertise ansammeln. Durch Reflexion, Destillation und Reifung kann all diese Datenmenge in Weisheit übergehen. Aber aufgrund der Art und Weise, wie unsere Herzen und Geister durch Macht und Präzedenzfall geformt werden, kann diese Weisheit allein unsere Augen nicht dafür öffnen, wer Jesus wirklich ist. Es kommt für jeden von uns eine Zeit, im Angesicht von Zweifel, Verzweiflung oder Tod, in der Jesus sich umdreht und sagt: „Aber wer sagt ihr, dass ich bin?“ In diesem Moment schöpfen wir aus all unseren Ressourcen der Weisheit; aber sie werden nicht ausreichen. In diesem Moment zählt, was Jesus verlangt, ist Vertrauen. Vertrauen, dass er uns hierher gestellt hat, um in Beziehung mit ihm zu sein. Vertrauen, dass er bei uns sein wird in den gefährlichsten Momenten unseres Lebens, komme, was wolle. Vertrauen, dass, wenn wir den Toren der Unterwelt gegenüberstehen und sie durchschreiten, er dort sein wird, um uns auf der anderen Seite in seine Arme zu schließen.
Es ist nicht so, dass wir durch all unsere Lernstile die größte Macht im Universum und den bewegendsten Präzedenzfall der Welt bewerten und zu dem Schluss kommen, es sei Jesus, und daher beschließen, an ihn zu glauben. Es ist so, dass wir Jesus sehen, völlig wahr, völlig durchsichtig, völlig treu, völlig bei uns, und wir erkennen, dass dies der Moment in unserem Leben ist, in dem unsere gesamte Suche nach Weisheit in Vertrauen übergeht – und zu unserer Überraschung ist es tatsächlich ziemlich einfach, weil wir kein Verlangen haben, irgendwoanders hinzugehen: Wir sagen, wie Petrus: „Jesus, ich vertraue dir.“ Es ist das bedeutungsvollste und am meisten verwandelnde, was wir je sagen können. Und es gibt nur eine Sache, die noch erstaunlicher und atemberaubender ist als das, was Petrus zu Jesus sagt. Und das ist, was Jesus Petrus und uns im Gegenzug sagt: „Ich vertraue auch dir.“
Wortlaut im Original
A Sermon preached at St Martin-in-the-Fields on August 23, 2026 by Revd Dr Sam Wells
Reading for address: Matthew 16: 13-20
Anyone who’s been anywhere near education at any level in the last 40 years will know since people of my generation left school, someone woke up one day and realised human beings have a variety of learning styles. It turns out a teacher at the front of a class with a piece of chalk and a chalkboard, a bunch of textbooks and an obedient class eager to complete its homework isn’t the only way people explore, discover and grow. If you want to get technical, there’s visual learners, who like graphs, charts and diagrams; auditory learners, who like podcasts, lectures and discussions; verbal learners, who like lists and note-taking; and kinesthetic learners, who learn through movement or touch. It’s now maintained these four styles are too limited, and there are a further four, or even eight more styles, including the rather intriguing rhythmic-melodic. It turns out there’s only one thing more fascinating than realising how multi-dimensional the world is; and that’s realising just how amazingly textured and unique we ourselves are.
Despite our universal impulse to make every conversation in the end a conversation about me, appreciating the variety and character of learning styles is about more than self-acceptance. It’s about realising, as an educator, you need to approach learners from every possible angle to enable them to make knowledge and understanding their own. And it’s about recognising that the point is, as a communicator, not that you’ve said all you want to say, but that the audience has received all there is to receive – including the things the communicator hadn’t thought of.
But beyond education, formation, communication and knowledge lie two things that perhaps have a learning style all their own. One is wisdom. Wisdom is the distillation of experience, observation and reflection into a reservoir of textured, tested and treasured truth. The other is trust. Trust is the moment you turn a measured assessment of whether a bridge is stable, secure and strong into an active step forward to rest your whole weight on it; and the building of a relationship where resting that weight not a momentary decision but a daily discipline and joy. You can have all the learning, discovery and adventure in life you want, but in the end, it comes down to wisdom and trust.
If you think about the story of Jesus’ life, you start to realise that all these categories are quite helpful for understanding what’s going on, especially in his relationship with the disciples – a term that, after all, means learners. There’s a lot of visual learning – they see how he relates to outcasts and authorities, how he heals and reconciles and confronts. There’s auditory learning, as he preaches and tells stories and portrays God’s coming realm. There’s verbal learning, for those who like eight beatitudes and three predictions of the passion. And there’s a lot of kinesthetic learning, as the disciples go on mission trips and cast out demons and no doubt make a bunch of mistakes while shaking the dust off their feet.
But then there’s key moments when Jesus interrupts the conversation, and the lights go down, and the spotlight’s just on Jesus and Peter. One of those moments, about trust, is when Jesus walks on the water and asks Peter to leave the boat and walk towards him. That doesn’t go very well. The other is the story we’ve just read together, which is about wisdom. Jesus is asking the disciples what this preaching, healing, confronting, coming alongside, revealing, challenging, demonstrating all amounts to. ‘What have you learned from these last months and years?’ he’s saying. Before we look at Peter’s answer, I want to pay attention to the two backdrops against which this central conversation is set.
Backdrop one is the geographical location. They’re standing at a crossroads of Roman power and Jewish acquiescence. The clue’s in the name. Caesarea obviously refers to the emperor. Fifty years before this conversation, Herod the Great built a large temple dedicated to the living emperor Augustus. Then, coinciding with Jesus’ birth, Herod’s son Philip erected a whole city in Augustus’ honour and renamed it after both the emperor and himself – hence Caesarea Philippi. Later, Philip’s great-nephew Agrippa II rededicated the temple after the emperor Nero and renamed the city Neronis, keeping up with the changing regime. Then around the time Matthew’s gospel was written, the general and future emperor Titus slaughtered two and a half thousand Jews in the city. This tortured history explains Peter’s words, ‘You are the Son of the living God.’ Augustus was the living God, then Nero was, then Titus was – at least in the view of Roman propaganda. Peter is taking the pervasive language about political domination and turning it round to refer to a member of an occupied people in the process of being annihilated. This is almost unimaginable wisdom, because in spite of the overwhelming political reality and the dominant ideological messaging, Peter sees what Jesus’ life to this point amounts to: and it’s something that makes the might and majesty of Rome look very small indeed.
Backdrop two is what we would call historical precedent. When we try to express the indescribable, we start with the examples we have, however inadequate. Whatever our learning style, the way we absorb and assess new material is by fitting it in and around what we already comprehend. The disciples start with John the Baptist, whose fame and savage death seem to anticipate Jesus in significant ways. Then they say Elijah, who, after all, ascended on a chariot so may well never have died. Then they move to Jeremiah, the ultimate anti-establishment figure facing inevitable failure in the face of foreign invasion. Finally they say, ‘One of the prophets,’ which is saying Jesus is part of a tradition that seeks national renewal and a return to God’s ways in the face of faithlessness and loss of identity. This is the context for Peter’s words, ‘You are the Messiah.’ The Messiah is the prophet who reminds God’s people who they are, the priest who reunites them with God, and the king who embodies among them God’s presence. The Messiah is John, Elijah, Jeremiah, the prophets and much more.
Notice how these two backdrops, the present reality of Roman domination and the historical legacy of God’s people, reflect the way people still talk about who Jesus is today. Jesus is still indescribable. So we use the same frames of reference to fit him into what we know. Like the disciples, we know about power. We know there are almost unstoppable forces in the world, there are people who can benefit or ruin the lives of many, there are celebrities who attract devotion, there are forms of technology and control that dominate lives and livelihoods. Beyond this world there are unimaginable phenomena from the Big Bang to the magnetic and gravitational pull of myriad stars and galaxies. So we set up Jesus against a backdrop of a story about power, and he seems a fragile, flimsy, faraway figure hardly worth figuring in the conversation about what really matters.
Meanwhile like the disciples, when faced with the indescribable, we still tell stories to make sense of the world, we still reach for comparisons, and we still struggle to identify something that doesn’t fit into an existing pattern of activity or behaviour. The story of science is one of incidents that repeat; it has no role for a unique figure without precedent or imitation. The story of history is similar: it has a bunch of events, and it can only countenance things of a similar nature: it has no category for things like resurrection or feeding the five thousand. Same again with sociology. We decide there’s something called religion that’s common to a cluster of cultural and devotional practices; we note each religion tends to have a central figure, and assume Jesus is just another of those: one of the prophets, indeed. So we set Jesus up against the backdrop of a constellation of stories, and he seems an absorbing and attractive character of no more than temporal significance.
So how does Peter transcend these categories of power and precedent, and put his finger on the uniqueness and singularity of Jesus? Well, let’s go back to the notion of learning styles with which we began. Learning styles say a lot about us, and teach us to enjoy and respect diversity in those around us. They encourage us to listen carefully to how we’re made and pay attention with flexibility to how other people function. But there’s something beyond learning styles; deeper than how we’re made. And that’s the moment we’re called upon to trust. The best way to trust is to look to our reserves of wisdom, that draw deeply from but go way beyond our sources of learning. That wisdom is precious, vital, and unique – but is ultimately idle unless it translates into trust. When we make the greatest decisions of our lives, when we face the most daunting perils of our existence, when we finally come face to face with death: those are the moments when wisdom issues in trust. And it’s trust, in the end, that life is about, because out of the soil of trust come faith and hope and love. Trust without wisdom is fanatical and arbitrary. Wisdom without trust is wasteful and unfulfilled.
Put it this way. Through all the learning styles in the world, we can amass information, knowledge, and expertise. Through reflection, distillation and gestation, all this data can turn into wisdom. But because of the way our hearts and minds are shaped by power and precedent, that wisdom alone can’t open our eyes to who Jesus really is. There comes a time for each one of us, in the face of doubt, despair, or death, where Jesus turns round and says, ‘But who do you say that I am?’ At that moment we draw on all our resources of wisdom; but they won’t be enough. At that moment what counts, what Jesus is asking for, is trust. Trust that he put us here to be in relationship with him. Trust that he will be with us in the most perilous moments of our lives, come what may. Trust that, when we face and pass through the gates of Hades, he will be there to enfold us on the other side.
It’s not that through all our learning styles we assess the greatest power in the universe and the most stirring precedent in the world and conclude it’s Jesus, and so decide to believe in him. It’s that we see Jesus, utterly true, utterly transparent, utterly faithful, utterly with us, and we realise this is the moment in our lives for all our quest for wisdom to turn to trust – and to our surprise, it’s actually quite easy, because we have no desire to turn anywhere else: we say, like Peter, ‘Jesus, I trust in you.’ It’s the momentous and the most transformative thing we can ever say. And there’s only one thing more astonishing and breathtaking than what Peter says to Jesus. And that is, what Jesus says to Peter and to us in return: ‘I trust in you, too.’