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Evangelisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Forgiveness without limit and forgiving others

St. Pauls Anglican Cathedral Rockhampton · St Paul's Anglican Cathedral Rockhampton - Sermons · 2026-09-13 · Rockhampton · Quelle

Barmherzigkeit · Hauptbotschaft Dankbarkeit · tragend Umkehr · tragend

Wer Gottes grenzenlose Vergebung durch Jesus empfangen hat, ist aufgerufen, anderen Menschen ebenso grenzenlos zu vergeben, da der Mangel an Vergebung ein Herz zeigt, das nicht auf Gottes Gnade reagiert hat.

So oft es nötig ist. Siebenundsiebzig ist eine Zahl, die uns sagt, dass unsere Vergebung so großzügig sein sollte wie die Vergebung Gottes an uns.

Der Text ist eine Predigt über Matthäus 18,21-35 und die Frage, wie oft man vergeben soll. Er beginnt mit alltäglichen Verletzungsbeispielen aus Familie, Freundschaft und Nachbarschaft und stellt die Frage, ob Groll gerechtfertigt ist. Jesus' Antwort 'siebzigmal siebenmal' wird als Aufruf zu grenzenloser Vergebung gedeutet. Das Gleichnis vom Schuldner mit 10.000 Talenten wird in drei Schritten ausgelegt: die große Schuld der Sünde, Gottes große Tat der Barmherzigkeit und unsere große Tat der Barmherzigkeit. Die Sünde wird als Rebellion und Aufstand gegen Gott beschrieben, der ewiges Gericht nach sich zieht. Gottes Vergebung wird als unverdiente Gabe dargestellt, die durch Jesus am Kreuz geschehen ist. Der vergessene Knecht, der seinem Mitknecht nicht vergibt, wird als Warnbild für ein Herz verwendet, das nicht auf Gottes Gnade reagiert hat. Die Predigt schließt mit dem Appell, so großzügig zu vergeben wie Gott vergeben hat.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Mt 18,21-35 · Hebr 9,27 · Hebr 9,28

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Himmlischer Vater, gib uns Glauben, um Dein Wort zu empfangen, Verständnis, um zu wissen, was es bedeutet, und den Willen, es in die Praxis umzusetzen durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen. Wie oft vergibst Du, wenn ein Familienmitglied immer wieder von Dir abfällt, oder ein Freund hinter Deinem Rücken lästert? Wie oft vergibst Du einen Bekannten, der Dich verrät, oder einen Nachbarn, der nur an seine eigenen Interessen denkt? Letzte Woche habe ich die Geschichte einer 101-jährigen Großmutter gelesen, die verärgert ist, weil ihr Nachbar einen Zaun errichtet hat und er nicht auf der Grundstücksgrenze steht. Wie sieht Vergebung in einer solchen Situation aus? Um es anders auszudrücken: Ist es in Ordnung, einen Groll zu hegen? Ein glimmendes Missfallen gegenüber jemandem wegen etwas, das er getan hat, oder vielleicht wegen etwas, das er nicht getan hat? Gibt es ein Maß an Sünde, bei dem es in Ordnung ist, nicht zu vergeben? Wie oft muss man vergeben? Nun, in unserem Evangeliumsabschnitt heute beantwortet Jesus diese sehr reale Frage. Und sie ist real, weil wir alle Menschen hatten, die in irgendeiner Weise, Form oder Art gegen uns gesündigt haben. Und auch wir waren diejenigen, die gegen andere gesündigt haben. Jesus hat im Evangelium nach Matthäus über das Reich Gottes gelehrt. Und Jesus verwendet diese Frage des Jüngers Petrus, um weiter darüber zu lehren, wie Vergebung im Reich Gottes funktioniert. Und hier ist die Frage. Sie steht in Vers 21, im 18. Kapitel des Matthäus. Da kam Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder oder meiner Schwester vergeben, die gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal? Nun, Petrus verstand, dass es als Nachfolger Jesu ein Maß an Vergebung anderer erforderte. Und für ihn war dieses Maß sieben, siebenmal. Eine andere gängige Lehre unter den Juden zu jener Zeit war drei. Dreimal ist genug. Also ist sieben ein etwas gestrecktes Ziel. Jemanden einmal zu vergeben ist schwer. Es siebenmal für dieselbe Person zu tun, ist viel schwerer. Hältst Du nun eine geistige Zählung aller Male, in denen Du jemanden vergeben musst hast? Und Jesu Lehre hätte schon genug herausgefordert, wenn er die Zahl bei sieben gelassen hätte. Aber er tut es nicht. Er multipliziert sie mit elf. Vers 22. Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal. Nun, wie sollen wir das tun? Nun, Jesus geht weiter und erzählt ein Gleichnis, um uns zu helfen, seine Antwort über Vergebung und das Vergeben anderer im Reich Gottes zu verstehen. Und wenn wir uns dieses Gleichnis ansehen, sehen wir, dass es eine große Schuld der Sünde gibt. Es ist Gottes große Tat der Barmherzigkeit und dann unsere große Tat der Barmherzigkeit. Erstens, eine große Schuld der Sünde. Vers 22. Deshalb ist das Himmelreich gleich einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. Und dann werden wir in Vers 24 mit einem Kneint bekannt gemacht, der viel Geld schuldet. 10.000 Talente oder in der NIV 10.000 Säcke Gold. Der Betrag an sich war eine große Summe Geldes. Das Äquivalent von etwa 24 Jahren Vollzeitarbeit zum Durchschnittslohn. 10.000 Talente ist einfach abgefahren. Wir sprechen von Milliarden und Milliarden und Milliarden Dollar. Jesus verwendet diesen extremen Betrag, um einen Punkt zu machen. Die Schuld ist groß. Und es gibt keinen Weg, dass dieser Knecht jemals in der Lage sein wird, diese Schuld zurückzuzahlen. Stell Dir vor, das Finanzamt hätte Dich diese Woche angerufen und gesagt: Oh, Du hast eine Schuld von 25 Milliarden Dollar. Kannst Du das bitte zurückzahlen? Er würde sagen: Nun, nein, das kann ich nicht. Du kannst Dir die Anspannung vorstellen, den Schweiß, die Zwangsvollstrecker, die kommen, um Dein Auto, Dein Haus zu nehmen. Und für diesen Kneint in seinem Fall, seine Familie und ihn selbst ins Gefängnis. Und so sehen wir, dass in Vers 25 er nicht in der Lage war zu zahlen. Der Herr befahl, dass er und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, verkauft werden sollten, um die Schuld zu begleichen. Wie Jesus uns über die Natur der Vergebung lehrt, sind wir in vielerlei Hinsicht genau wie der Knecht in diesem Gleichnis. Wir haben eine Schuld vor Gott, die zu groß für uns ist, um sie zu bezahlen. Und es ist keine finanzielle Schuld, sondern es ist die Schuld der Sünde. Jedes Mal, wenn wir gegen Gott sündigen, ziehen wir seinen Zorn auf uns. Sünde ist ein Akt der Rebellion, der Gott sagt, dass wir es vorziehen, nicht auf sein gutes Wort an uns zu hören. Wir ziehen es vor, seinen guten Versprechen, die er uns in Jesus gegeben hat, nicht zu vertrauen. Und stattdessen nehmen wir den Weg von Adam und Eva Und wir tun, was wir tun wollen. Wir wenden uns von Gott ab. Und Sünde ist mehr als nur das Falsche zu tun. Es gibt einen relationalen Aspekt daran. Es gibt einen Aufstand. Wir hören, wir brechen die Gebote, die Jesus uns regelmäßig gibt, nicht wahr? Wir versagen darin, Gott zu lieben. Wir versagen darin, unseren Nächsten zu lieben. Und die Zahlung dafür ist Gericht. Hebräer 9, Vers 27 sagt: Den Menschen ist bestimmt, einmal zu sterben, und danach das Gericht. Ein ewiges Gericht. Wir mögen heute nicht viel über Gericht sprechen, aber es ist sehr real. Aber wenn wir darüber nachdenken, ergibt es Sinn, dass es Gericht gibt. Wir wissen, dass Gott Liebe ist, aber ein liebender Gott, der Böses für alle Ewigkeit fortbestehen lässt, wäre überhaupt nicht liebend. Wir erwarten, dass Gott die Dinge, die in dieser Welt falsch sind, richtig macht. Wir wollen, dass Gott das Böse und die Ungerechtigkeit in unserer Welt berichtigt. Was uns unbehaglich macht, ist die Idee, dass wir Teil des Problems sind. Dass unsere Sünde zur Rechenschaft gezogen wird, dass wir dem Gericht gegenüberstehen. Aber dennoch kommt ein letzter Tag der Abrechnung. Jesus verspricht es. Wir werden zur Rechenschaft gezogen, vor den König gebracht, der Zahlung verlangt. Und wir können sie nicht leisten. Relational mit Gott sind wir von ihm getrennt. Wegen unserer Sünde ist es, als wären wir in einer Zelle eingeschlossen und der Gefängniswärter hat den Schlüssel weggeschmissen. Also können wir nicht zu Gott gelangen. Also können wir außerordentlich dankbar sein für unseren nächsten Punkt. Gottes große Tat der Barmherzigkeit. Nun, was tut der Diener an diesem Punkt? Nun, er tut das Einzige, was er tun kann. In Vers 26 fiel der Diener auf die Knie vor dem König und sagte: Hab Geduld mit mir, bat er. Und ich werde alles zurückzahlen. Er kann es nicht, die Schuld ist zu groß. Aber dann tut der König das Überraschendste. Er verlangt nicht Gerechtigkeit. In Vers 27 hatte der Herr des Dieners Mitleid mit ihm, strich die Schuld und ließ ihn gehen. Nun werde ich das noch einmal lesen. Der Herr des Dieners hatte Mitleid mit ihm, strich die Schuld und ließ ihn gehen. Die Schuld gestrichen, vergeben, weg. Wie in eine Bank zu gehen, in der man eine enorme Hypothek hat, die man sich nicht leisten kann, für die Zahlungen fällig sind. Und die Bank sagt: Ich verstehe Ihre Umstände. Wir werden es einfach so machen, als hätte die Hypothek nie existiert. Das ist es, was der König tut. Die Vergebung ist unverdient. Und alles, was der Diener tat, war, sich auf die Barmherzigkeit des Königs zu werfen, denn das war alles, was er tun konnte. Und der König sagt nicht: Okay, nun lasst uns einen Zahlungsplan ausarbeiten. Du arbeitest für mich die nächsten 1.000 Jahre und wir werden das regeln. Manche in der Kirche haben zu verschiedenen Zeiten gelehrt, dass wir an einem Zahlungsplan für unsere Sünden arbeiten müssen. Oft heute erstellen Menschen in ihrem Kopf persönliche Zahlungspläne mit Gott. Wenn ich dies für Gott tue, dann werde ich sicher in Ordnung bei ihm sein. Aber das funktioniert nicht. Unsere Schuld ist zu groß. Wir brauchen, dass der König die Schuld streicht. Und das ist Vergebung ohne Grenzen. Gottes Vergebung für uns. Wir haben mehr als 77 Mal gegen Gott gesündigt. Und doch, wenn wir unser Vertrauen in Jesus setzen, werden all unsere Sünden vergeben. Hebräer 9, Vers 28 sagt, dass Christus einmal geopfert wurde, um die Sünden von vielen wegzunehmen. Jeder aufbegehrende Gedanke, jedes Wort, das die Sünden unseres Herzens offenbart, jede Handlung, die wir getan haben und die Gott nicht geehrt hat, vergeben, rein gewischt. Jesus liefert den Schlüssel, der die Gefängniszelle entriegelt, als er für uns am Kreuz stirbt. Und dann Jesus, wenn wir unser Vertrauen in ihn setzen, nimmt er uns mit, um vor dem König zu stehen. Nicht als ein Verbrecher mit einer Schuld, sondern als einer, dessen Schuld rein gewischt und vergeben wurde. Und das bedeutet, dass, wenn unser Vertrauen in Jesus ist, am Tag des letzten Gerichts unsere Sünde nicht gegen uns gerechnet wird. Jesus wird dort sein und für uns vermitteln. Wir werden vor den Thron des Gerichts treten und Jesus wird sagen: Er ist mein, oder sie ist meine. Ich habe mein Blut vergossen, um ihre Sünde zu vergeben. Ihre Schuld ist vollständig bezahlt. Und dieses Angebot der Vergebung ist offen für alle, die in Jesus vertrauen. Wir sind alle Aufbegehrende. Wir alle können unsere Sünde vergeben haben, wenn wir Jesus vertrauen. Also haben wir die große Schuld der Sünde gesehen. Wir haben Gottes große Tat der Barmherzigkeit gesehen. Zuletzt sehen wir unsere große Tat der Barmherzigkeit, denn das Gleichnis endet nicht dort. Das Problem mit dem Kneigt war, dass er nicht dankbar war. Im Vers 28, als dieser Knecht hinausging, fand er einen seiner Mitknechte, der ihm 100 Silbermünzen schuldete. Er ergriff ihn und begann, ihn zu erwürgen. Bezahle zurück, was du mir schuldest, forderte er. Der Knecht, er geht aus dem Gerichtssaal mit einer getilgten Schuld von 25 Milliarden Dollar heraus, und dann legt er seine Hand auf einen Mann, der ihm das Geld für das Mittagessen schuldet. Und als sein Knecht im Vers 29 auf die Knie fiel und ihn anflehte, sei geduldig mit mir und ich werde es zurückzahlen, zeigte der vergebene Knecht keine Barmherzigkeit, wie ihm gezeigt worden war. Er zeigte keine Vergebung. Im Vers 30 heißt es, er weigerte sich und ließ den Mann ins Gefängnis werfen, bis die Schuld beglichen sein konnte. Der Knecht weigerte sich, die Großzügigkeit und das Mitgefühl des Königs nachzuahmen. Er ließ es nicht zu, dass seine vergebene Schuld veränderte, wie er mit denen umging, die ihm schuldeten. Es ist undankbar, es ist herzlos. Diejenigen, die das Verhalten beobachteten, stimmten zu. Als andere die Behandlung des Knechtes sahen, waren sie zornig. Sie gingen und sagten es dem König. Und im Vers 31 war auch der König zornig. Und im Ergebnis, wie es im Vers 32 aufgezeichnet ist, rief der Herr den Knecht zu sich, du böser Knecht, sagte er, ich habe all deine Schuld erlassen, weil du mich darum gebeten hast. Hättest du nicht Barmherzigkeit an deinem Mitknecht haben sollen, so wie ich sie an dir hatte? In Zorn übergab ihn sein Herr den Folterknechten, um gefoltert zu werden, bis er alles zurückzahlen sollte, was er schuldete. Die Barmherzigkeit des Königs hätte die Barmherzigkeit des Knechtes beeinflussen sollen. Und dann kommen wir zum Vers 35, wo Jesus zu dem Ort zurückkommt, an dem wir angefangen haben. Jesus sagt, so wird mein himmlischer Vater mit jedem von euch umgehen, es sei denn, ihr vergebt eurem Bruder oder eurer Schwester von Herzen. Nun, dieser Vers legt nicht nahe, dass Gott uns unsere Erlösung nehmen wird, sondern dass der Mangel an Dankbarkeit des Knechtes auf ein Herz hinweist, das nie auf die Gnade Gottes reagiert hat. Aber wenn wir auf die Gnade Gottes reagiert haben, wenn wir diese Vergebung durch Jesus Christus empfangen haben, wie oft vergeben wir? So oft es nötig ist. Siebenundsiebzig ist eine Zahl, die uns sagt, dass unsere Vergebung so großzügig sein sollte wie die Vergebung Gottes an uns. Und dies ist eine schwierige Lehre. Sie ist schwierig, weil Menschen sündig sind und Menschen grausam sind und Menschen gedankenlos sind. Manchmal ist es wirklich schwer, Menschen zu vergeben, weil sie in ihrer Sünde dich wirklich verletzen, sie wirklich Schmerz verursachen. Oder sie verletzen diejenigen, die du kennst. Manche Sünden, die gegen dich begangen werden, lassen dich zornig und wankend und gequält und sich betrogen fühlen. Vergebung ist nicht leichtfertig. Es ist nicht so, wie wenn ein Kind gesagt wird, es soll sich entschuldigen, und es tut es, weil es muss. Vergebung ist schwer. Also wie befolgen wir diesen Befehl, andere zu vergeben, so wie Gott uns vergeben hat? Nun, wir müssen uns daran erinnern, dass wir durch den Glauben an Jesus vergeben sind. Unsere Vergebung mit Gott ist auch nicht leichtfertig. Jesus, der wahrhaftig menschliche und göttliche Sohn Gottes, musste wirklich am Kreuz sterben, damit wir vergeben werden konnten. Das kam für Gott mit einer großen Kosten. Man kann die Emotion in den Berichten über den Tod Jesu lesen. Jesus, er ruft aus, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Wenn wir jede Woche die Kommunion teilen, tun wir dies, um das Opfer Jesu für unsere Sünden am Kreuz zu gedenken. Die große Kosten. Und dann, wenn wir die Tiefe dessen kennen, was Gott uns vergeben hat, die Tiefe unserer Sünde, werden wir imstande sein, im Laufe der Zeit andere zu vergeben, die schwer gegen uns gesündigt haben. Sieh, der Befehl zu vergeben steht nicht einfach für sich allein, als wäre es etwas in uns, das wir versuchen müssen zu tun. Nun, es ist ein Befehl, der im Evangelium Jesu und der Vergebung, die er uns gegeben hat, verankert ist. Wenn wir zu Jesus kommen, wenn wir seine Vergebung empfangen, verändert Jesus uns dann durch seinen Heiligen Geist, so dass wir imstande sein werden zu vergeben. Und oft ist es für uns ein anhaltender und langsamer Prozess, imstande zu sein, andere zu vergeben. Nun, der erste hilfreiche Schritt, um jemand anderen zu vergeben, ist, es vor Gott zu bringen, darüber zu beten. Zuerst deine eigene Sünde vor Gott anzuerkennen und Gott für die Vergebung der Sünde danken dass ihr in Jesus empfangen habt. Aber dann bittet Gott, euch ein williges Herz zu vergeben zu geben. Dann betet für die Person, die gegen euch gesündigt hat. Dies selbst kann schwer sein, für diejenigen zu beten, die euch verletzt haben, auf die ihr wütet. Doch wegen der Gnade Gottes zu uns können wir es. Betet, dass die Person, die gegen euch gesündigt hat, die Liebe und Barmherzigkeit Gottes kennen möge und dass sie zu ihm kommen möge um Vergebung. Es erfordert von uns, an Gott zu glauben und keine Rache zu wollen. Wir müssen es Gott überlassen. Und letztlich würde Vergebung in Versöhnung enden, der Wiederherstellung der Beziehung. Das ist es, was wir mit uns und Gott sehen, nicht wahr? Christus ist für unsere Sünden gestorben, um uns zu Gott zu bringen, damit wir in Beziehung mit Gott sein könnten. Und wo Sünde und dann Vergebung ist, die zu Versöhnung führt, das ist ein solcher Segen. Und wenn ihr die Erfahrung dieser Versöhnung gemacht habt, wisst ihr es. Aber wir müssen anerkennen, dass wir in einer unvollkommenen sündigen Welt leben. Und manchmal ist Versöhnung weder möglich noch ratsam. Versöhnung erfordert gegenseitiges Vertrauen und Buße. Und selbst in solchen Situationen kann Gott uns mit der Zeit seinen Frieden schenken. So dass, selbst wenn es möglich wäre, dass wir in der Lage wären, Versöhnung zu suchen. Wir können den Groll loslassen, wir können den Zorn loslassen und wir können Gott vertrauen. Aber es ist nur möglich wegen des Werkes Gottes in uns und weil er uns zuerst vergeben hat. Also wie oft sollen wir vergeben? Nun, die Antwort, die Jesus gibt, ist 77. Aber der Punkt ist, dass es keine Grenze an Vergebung geben sollte, weil es keine Grenze an der Vergebung gibt, die Gott uns in Jesus Christus gegeben hat. Unser Gott ist unermesslich barmherzig. Römer Kapitel 8 Vers 32 sagt: Der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle hingegeben hat. Und wegen dessen sind wir in der Lage, andere zu vergeben. Lasst uns beten. Himmlischer Vater, wir danken dir, dass du uns vergeben hast. Dass du deinen Sohn als Opfer für unsere Sünde gesandt hast. Damit unsere Schuld, die wir nicht bezahlen konnten, bezahlt werden konnte. Das war kostbar für dich. Du hast deinen einzigen Sohn gesandt, für uns zu sterben. Hilf uns, Herr, nicht wie der Knecht in der Gleichnis zu reagieren, sondern mit Dankbarkeit, mit Dank, mit Lob für deine Güte. Und wir bitten, Herr, dass du in uns wirken mögest durch deinen Heiligen Geist. Dass wir in der Lage sein mögen, andere zu vergeben, wie du uns vergeben hast, Herr. Und wir beten dies in Jesu Namen. Amen.
Wortlaut im Original
Heavenly Father, give us faith to receive Your Word, understanding to know what it means, and the will to put it into practice through Jesus Christ our Lord. Amen. How many times do You forgive when a family member repeatedly slills from You, or a friend behind your back gossips? How often do You forgive an acquaintance who betrays You, or a neighbour who's looking out only for their own interests? I read last week the story of a 101-year-old grandmother who is angry because her neighbour's erected a fence and it doesn't sit on the boundary line. What does forgiveness look like in that situation? To put it another way, is it okay to hold a grudge? A smouldering dislike of someone because of something they did, or maybe it was because of something they didn't do? Is there a measure of sin where it is okay to not forgive? How many times do You have to forgive? Well, in our Gospel reading today, Jesus answers this very real question. And it's real because we've all had people sin against us in some way, shape or form. And we too have been the ones who have sinned against others. Jesus has been teaching in the Gospel of Matthew about the Kingdom of God. And Jesus uses this question from the disciple Peter to continue teaching about how forgiveness works in the Kingdom of God. And here is the question. It's in verse 21, in Matthew chapter 18. Then Peter came to Jesus and asked, Lord, how many times shall I forgive my brother or sister who sins against me? Up to seven times. Now Peter understood that being a follower of Jesus required a level of forgiveness of others. And for him this level was seven, seven times. Other standard teaching amongst Jews at the times was three. Three times is enough. So seven is a bit of a stretch goal. Forgiving someone once is hard. Doing it seven times for the same person is much harder. Now do you keep a mental tally of all the times that you've had to forgive someone? And Jesus' teaching would have been challenging enough if he had just left the number at seven. But he doesn't. He multiplies it by 11. Verse 22. I tell you not seven times, but 77 times. Now how are we to do that? Well, Jesus goes on to tell a parable to help us understand his answer about forgiveness and forgiving others in the Kingdom of God. And as we look at this parable, we see that there is a big debt of sin. It's God's big act of mercy and then our big act of mercy. First, a big debt of sin. Verse 22. Therefore the Kingdom of Heaven is like a king who wanted to settle accounts with his servants. And then in verse 24 we're introduced to a servant who owes lots of money. 10,000 talents or in the NIV 10,000 bags of gold. The amount by itself was a large sum of money. The equivalent of working full time for about 24 years at average wage. 10,000 talents is just off the charts. We're talking billions and billions and billions of dollars. Jesus uses this extreme amount to make a point. The debt is big. And there is no way that this servant is ever going to be able to pay back this debt. Imagine the tax office gave you a call this week and said, oh, you've got a debt of $25 billion. Can you pay that back, please? He'd be like, well, no, I can't. You can imagine the anxiousness, the sweat, the repotein coming to take your car, your house. And for this servant in his case, his family and himself to jail. And so we see that in verse 25 he was not able to pay. The master ordered that he and his wife and his children and all that he had be sold to repaid the debt. As Jesus teaches us about the nature of forgiveness, in many ways, we're exactly like the servant in this parable. We have a debt before God that is too big for us to pay. And it's not a financial debt, but it's the debt of sin. Every time we sin against God, we incur his anger. Sin is an act of rebellion that tells God we'd rather not listen to his good word to us. We'd rather not trust his good promises that he's given us in Jesus. And instead we take the path of Adam and Eve and we do what we want to do. We turn away from God. And sin is more than just doing the wrong thing. There's a relational aspect to it. There's a rebellion. We hear, we break the commands that Jesus gives us regularly, don't we? We fail to love God. We fail to love our neighbour. And the payment of which is judgement. Hebrews chapter 9 verse 27 says, People are destined to die once and after that face judgement. An eternal judgement. We don't much like talking about judgement today, but it is very real. But when we think about it, it makes sense that there is judgement. We know that God is love, but a loving God that lets evil continue for all eternity would not be loving at all. We expect that God will make the things that are wrong in this world right. We want God to fix the evil and the injustice in our world. What makes us uncomfortable is the idea that we are part of the problem. That our sin will be called to account, that we will face judgement. But yet a final day of reckoning is coming. Jesus promises it. We will be called to account brought before the King who demands payment. And we cannot pay it. Relationally with God, we're separated from him. Because of our sin, it's like we're locked in a cell and the jailer has thrown away the key. So we cannot access God. So we can be extraordinarily thankful for our next point. God's big act of mercy. Now what does the servant do at this point? Well he does the only thing that he can do. In verse 26, the servant fell on his knees before the King and said, Be patient with me, he begged. And I will pay back everything. He can't, the debt is too much. But then the King does the most surprising thing. He doesn't demand justice. In verse 27, the servant's master took pity on him, cancelled the debt and let him go. Now I'm going to read that again. The servant's master took pity on him, cancelled the debt and let him go. The debt cancelled, forgiven, gone. Like walking into a bank where you've got a huge mortgage that you can't afford there are payments on. And the bank's saying, I understand your circumstances. We're going to just make it so the mortgage never existed. That's what the King does. The forgiveness is undeserved. And all that the servant did was throw himself on the mercy of the King because that is all that he could do. And the King doesn't say, OK, well let's work out a payment plan. You work for me for the next 1,000 years and we'll get this sorted. Some in the church at various times have taught that we need to work on a payment plan for our sins. Often today people in their minds create personal payment plans with God. If I do this for God then surely I'll be OK with him. But that doesn't work. Our debt is too big. We need the King to cancel the debt. And this is forgiveness without limits. God's forgiveness to us. We have sinned against God more than 77 times. Yet when we put our trust in Jesus, all of our sins are forgiven. Hebrews chapter 9 verse 28 says that Christ was sacrificed once to take away the sins of many. Every rebellious thought, every word that reveals the sins of our heart, every action that we have done that has not honored God, forgiven, wiped clean. Jesus provides the key that unlocks the jail cell as He dies for us on the cross. And then Jesus, when we put our faith in Him, He takes us to stand before the King. Not as a criminal with a debt, but one who has had their debt wiped clean and forgiven. And it means that if our faith is in Jesus, on the day of final judgment, our sin won't be countered against us. Jesus will be there mediating for us. We will approach the throne of judgment and Jesus will say, He is mine, or she is mine. I shed my blood to forgive their sin. Their debt is paid in full. And this offer of forgiveness is open to all who trust in Jesus. We're all rebels. We can all have our sin forgiven when we trust Jesus. So we've seen the big debt of sin. We've seen God's big act of mercy. Lastly, we see our big act of mercy, because the parable doesn't end there. The problem with the servant was that he was not thankful. In verse 28, when that servant went out, he found one of his fellow servants who owed him 100 silver coins. He grabbed him, began to choke him. Pay back what you owe me, he demanded. The servant, he walks out of the courtroom with a wiped slate of $25 billion, and then he lays his hand on a man who owes him lunch money. And when his servant in verse 29, fell to his knees and begged him, be patient with me and I will pay it back, the forgiven servant didn't show mercy like he had been shown. He did not show forgiveness. In verse 30 it says, he refused and he had the man thrown in prison until the debt could be repaid. The servant refused to copy the king's generosity and compassion. He didn't let his forgiven debt change how he dealt with those who owed him. It's thankless, it's heartless. Those witnessing the behavior agreed. When others saw the treatment of the servant, they were angry. They went and told the king. And in verse 31, the king too was angry. And in the outcome as recorded in verse 32, the master called the servant in, you wicked servant he said, I canceled all that debt of yours because you begged me to. Shouldn't you have had mercy on your fellow servant just as I had on you? In anger, his master handed him over to the jailers to be tortured until he should pay back all he owed. The king's mercy should have affected the servants showing of mercy. And then we come to verse 35, where Jesus comes back to where we started. Jesus says, this is how my heavenly father will treat each of you, unless you forgive your brother or sister from the heart. Now this verse is not suggesting that God will take away from us our salvation, but rather that the lack of thankfulness of the servant points to a heart that never responded to God's grace in the first place. But when we have responded to God's grace, when we have received that forgiveness through Jesus Christ, how many times do we forgive? As many as it takes. Seventy-seven is a number that tells us that our forgiveness should be as generous as God's forgiveness is to us. And this is a hard teaching. It's hard because people are sinful and people are cruel and people are thoughtless. Sometimes it is genuinely hard to forgive people because in their sin, they really do hurt you, they really do cause pain. Or they hurt those that you know. Some sins committed against you leave you angry and reeling and pained and feeling betrayed. Forgiveness is not glib. It's not like when a child is told to say sorry and they do it because they have to. Forgiveness is hard. So how do we obey this command to forgive others as God has forgiven us? Well we need to remember that through faith in Jesus we are forgiven. Our forgiveness with God is also not glib. Jesus, the truly human and divine Son of God, really did have to die on the cross so that we could be forgiven. That came at a great cost to God. You can read the emotion in the accounts of Jesus' death. Jesus, he cries out, my God, my God, why have you forsaken me? As we share in communion each week, we do so to remember the sacrifice of Jesus for our sins on the cross. The great cost. And then as we know the depths of what God has forgiven us, the depths of our sin, we will be able in time to forgive others who have sinned grievously against us. See, the command to forgive doesn't just sit by itself as if it's something in us that we have to try and do. Now it's a command couched in the gospel of Jesus and the forgiveness he's given to us. When we come to Jesus, when we receive his forgiveness, Jesus then changes us by his Holy Spirit so that we will be able to forgive. And often it's an ongoing and slow process for us to be able to forgive others. Now the first helpful step in forgiving someone else is to bring it before God, to pray about it. To acknowledge first your own sin before God and give thanks to God for the forgiveness of sin that you have received in Jesus. But then ask God to give you a willing heart to forgive. Then pray for the person who has sinned against you. This itself can be hard, praying for those that have hurt you that you're angry at. Yet because of God's grace towards us we can. Pray that the person who sinned against you might know God's love and mercy and that they might approach him for forgiveness. It requires us to have faith in God and to not want revenge. We have to leave it to God. And ultimately forgiveness would end in reconciliation, the restoration of relationship. That's what we see with us and God isn't it? Christ died for our sins to bring us to God so that we could be in relationship with God. And where there is sin and then forgiveness that leads to reconciliation that is such a blessing. And if you've had the experience of that reconciliation you know it. But we do need to acknowledge that we live in an imperfect sinful world. And sometimes reconciliation is neither possible nor advisable. Reconciliation requires mutual trust and repentance. And even in those situations though sometimes God can over time give us his peace. So that even if it were possible that we would be in a position to reconcile. We can let go of the grudge, we can let go of the anger and we can trust God. But it's only possible because of God's work in us and because he's first forgiven us. So how many times shall we forgive? Well the answer Jesus gives is 77. But the point is that there should be no limit on forgiveness because there's no limit on the forgiveness that God has given to us in Jesus Christ. Our God is immensely merciful. Romans chapter 8 verse 32 says, He who did not spare his own son that gave him up for us all. And because of this we're able to forgive others. Let's pray. Heavenly Father, we thank you that you have forgiven us. That you sent your son as a sacrifice for our sin. So that our debt that we could not pay could be paid for. That was costly to you. You sent your only son to die for us. Help us Lord to respond not as the servant does in the parable, but with thankfulness, with gratitude, with praise for your goodness. And we ask Lord that you would work in us by your Holy Spirit. That we would be able to forgive others as you have forgiven us Lord. And we pray this in Jesus' name. Amen.