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Evangelisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Worth the Commitment

ohne Namen · Washington National Cathedral - Sermon-Archiv · 2026-08-30 · Washington · Quelle

Umkehr · Hauptbotschaft Demut · tragend Gemeinschaft · tragend

Wahre Zufriedenheit und Freiheit finden sich nicht im materiellen Gewinn, sondern im radikalen Verzicht und der Nachfolge Christi durch das Kreuz.

Der Text analysiert Matthäus 16 und leitet aus der Bekenntnis-Passage die Identität der Jünger ab. Er betont das Paradox der Nachfolge: Das eigene Leben zu verlieren, um es in Gott zu finden. Die Heiligen der frühen Kirche dienen als Vorbilder für radikale Hingabe und Verzicht. Der Text kritisiert die moderne Tendenz, in bequemen Routinen und materiellen Gütern nach Sinn zu suchen, was zu innerer Leere führt. Er ruft dazu auf, das Böse mit Gutem zu überwinden und in der Selbstverleugnung wahre Freiheit zu finden. Die zentrale Botschaft ist, dass das Kreuz nicht ein Ende, sondern der Weg zum ewigen Leben ist.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Leere, Orientierungslosigkeit, Verzweiflung; Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Genügsamkeit, Fasten, freiwilliges Opfer, Loslassen; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Mt 16 · Röm 12

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
In weniger als zehn Versen im Herzen des 16. Kapitels des Matthäusevangeliums offenbart Jesus drei wesentliche Bestandteile seiner Identität und Sendung. Erstens bekräftigt er, dass er der Messias ist, erklärt dann, wie er leiden und sterben muss, und gibt schließlich Anweisungen an diejenigen, die ihm nachfolgen wollen. Diese dicht gepackten Verse bilden ein kohärentes Ganzes, doch diese Kohärenz wird durch die lektionare Aufteilung des Abschnitts in zwei Hälften etwas verdeckt, wobei eine Hälfte letzte Woche gehört wurde und die zweite gerade eben. Die Verbindungen zwischen den beiden wurden letzte Woche von unserer geschätzten Kanonikerin Theologin Kelly Brown Douglas erwähnt, die darauf hinwies, dass Peters Erklärung Jesu als Messias uns nicht nur über die Identität Christi informiert, sondern auch über unsere Identität als diejenigen, die ihm nachfolgen. Heute möchte ich dieses Thema fortsetzen und erkunden, wie das Erkennen Christi als Messias das Fundament für das Verständnis bildet, wer wir als Jünger sind. Dieser entscheidende Abschnitt des Matthäusevangeliums beginnt, wie wir letzte Woche gehört haben, mit der Frage Jesu an seine Jünger, wer sie sagen, dass er sei. Peter gibt die mutige Antwort: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Jesus nennt Peter daraufhin den Felsen, auf dem er seine Kirche bauen wird. Der Abschnitt, der in dieser Erklärung gipfelt, ist triumphal und feierlich, da Peter, der Vertreter der Zwölf, einen seltenen Moment des Erkennens und der Klarheit zeigt. Der unmittelbar folgende Text schlägt jedoch einen entschieden anderen Ton an, da Jesus die Implikationen dieser Identität sowohl für sich selbst als auch für seine Anhänger erklärt. Er sagt seinen Jüngern, dass er als Messias nach Jerusalem gehen muss, wo er leiden, getötet und am dritten Tag auferweckt werden wird. Das Leiden, der Tod und die Auferstehung Jesu sind untrennbar mit seiner Identität als Sohn des lebendigen Gottes verbunden, der Identität, die Peter erst wenige Verse zuvor so selbstbewusst erkannt hatte. Die Rolle und das Mindset Peters ändern sich jedoch ebenso schnell wie der Ton des Textes von Klarheit zu Verwirrung; Peter, der Felsen, wird zum Peter, der Anstoß. In einem denkwürdigen Austausch nimmt Jesus beiseite und tadelt ihn mit den Worten: „Es sei ferne, Herr, das soll dir nicht widerfahren.“ Wir könnten Peters Handlungen entweder als Ausdruck seiner Liebe zu Jesus und seines aufrichtigen Wunsches verstehen, dass solche schrecklichen Dinge nicht geschehen sollten, oder als Hinweis darauf, dass er noch nicht wirklich verstand, was es bedeutete, dass Jesus der Messias ist, oder vielleicht als eine Mischung aus beidem. Was auch immer Peters Motivation war, Jesus gibt eine feste und scheinbar harte Antwort: „Gehe hinter mich, Satan!“ Peter, der gerade gelobt worden war als der Felsen, auf dem die Kirche gebaut würde, muss den Stich dieses Tadelns sicher gespürt haben. Indem er Peter als Satan anspricht, verwendet Jesus dieselben Worte, die er zuvor verwendet hatte, um den Teufel am Ende seiner Versuchungsgeschichte früher in Matthäus anzusprechen. Wie Satan in der Wüste hat Peter, selbst wenn es unbeabsichtigt war, vor Jesus etwas anderes als den Willen Gottes gestellt, „indem er [seinen] Verstand nicht auf göttliche Dinge, sondern auf menschliche Dinge richtete.“ Jesus tadelte Petrus so scharf, weil er in seinem Versuch, Jesus Leid und Tod zu ersparen, das übersehen hatte, was im Kern der Sendung des Messias und in der Folge seiner eigenen Sendung als einer seiner Jünger liegt. Nach dieser Ankündigung seines bevorstehenden Leidens und Todes legt Jesus offen die Implikationen für seine Jünger. Diejenigen, die ihm folgen wollen, müssen „sich selbst verleugnen und ihr Kreuz auf sich nehmen und ihm nachfolgen.“ So wie Jesus sich selbst für das Leben der Welt hingegeben und sein eigenes Kreuz, das Instrument seines schmerzhaften Todes, bis zum Ort des Schädels getragen hat, so sind auch wir, seine Jünger, aufgerufen, auf diesem Weg der Selbsthingabe zu folgen. Es ist zweifellos eine sehr fordernde Aufgabe, die vielleicht abstrakt erscheint und es schwerfällt, sich genau vorzustellen, wie sie gelebt werden kann. Ein hilfreicher Ausgangspunkt kann darin gefunden werden, das Beispiel der Heiligen zu betrachten, die uns vorausgegangen sind und deren Leben eine bemerkenswerte Heiligkeit und Hingabe an Gott manifestieren. Der in diesem Abschnitt prominent hervorgehobene Jünger dient als passendes Beispiel, mit dem man beginnen kann. Trotz all seiner Versagen, trotz der Tatsache, dass er den Herrn sogar verleugnet und verleugnet hatte, wurde Petrus ein mutiger Führer der frühen Kirche und wurde, wie eine alte Tradition berichtet, schließlich gekreuzigt, ertrug denselben schmerzhaften Tod wie unser Herr und teilte wahrhaftig an seinen Leiden als Jünger. Petrus ist nur ein Beispiel, zugegebenermaßen ein recht prominentes, eines Heiligen aus der frühen christlichen Zeit, einer bemerkenswerten Epoche in der christlichen Geschichte und einer, die ich so anziehend finde, weil sie scheinbar so unterschiedlich von unserer eigenen Zeit ist und doch gleichzeitig so voller Weisheit. Die ersten vier Jahrhunderte nach der Auferstehung waren eine Zeit, in der Menschen freiwillig und manchmal enthusiastisch für ihren Glauben litten und starben, Märtyrer wurden und ihr Leben als Zeugnis für den Herrn gaben. Es war eine Zeit, in der vollkommen respektierte Menschen all ihr Besitz aufgaben, ihr altes Leben hinter sich ließen, nie zurückblickten und in die Wüste gingen, um all ihre Zeit dem Gebet und der Meditation über die Mysterien Gottes zu widmen. Es war eine Zeit, in der andere beschlossen, ihr Leben dem Gebet und der Fasten zu widmen, indem sie den Rest ihrer Tage in Einsamkeit verbrachten, auf hohen Säulen, die auf winzigen Plattformen an der Spitze dieser Säulen ruhten. Dieses Verhalten erscheint dem modernen Empfinden ungewöhnlich, wenn nicht sogar seltsam, um es milde auszudrücken. Doch beim Lesen der Geschichten dieser Heiligen, aus einer scheinbar fremden und fernen Zeit, finde ich in ihnen eine inspirierende und anziehende Eifer und das Verlangen, wahrhaftig als Jünger zu leben. Während ich ihre Methoden nicht unbedingt nachahmen würde, suche ich doch, in meinem eigenen Leben auch nur einen kleinen Teil dieser Hingabe und dieses Engagements, dem Herrn zu folgen, zu verkörpern. Diese Heiligen der frühen Kirche, ja die Heiligen aller Generationen, inspirieren uns, weil sie mit solcher Vollständigkeit und Klarheit vorleben, was es bedeutet, Jünger zu sein, Jesus mit ihrem ganzen Sein nachzufolgen, diese Perle von großem Wert zu finden und sie mit allem, was sie haben, zu erstreben. Kurz gesagt zeigen sie uns, wie wir so leben können, dass wir das Wichtigste in die Mitte stellen. Menschen jeder Generation, die der ersten Jahrhunderte des Christentums nicht weniger als die unsrigen, sehen sich mit Fragen wie diesen konfrontiert: „Wie soll ich dieses mir gegebene Leben leben?“ „Wie finde ich darin Sinn?“ „Was motiviert mich wirklich und verleiht meinem Leben Zweck?“ Es ist überraschend leicht, durch das Leben zu gehen, ohne uns solche grundlegenden und wesentlichen Fragen zu stellen. Es kann so leicht sein, einfach einem Weg zu folgen, der vor uns liegt, in einer vertrauten oder bequemen oder stabilen Karriere voranzukommen, dem Weg zu folgen, der von uns erwartet oder uns vorgelebt wurde, die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Rhythmen des bloßen Tuns dessen, was getan werden muss, um zu überleben, durchzuarbeiten, nur um eines Tages aus diesen regelmäßigen Rhythmen des Lebens aufzublicken und uns mit einem anhaltenden Gefühl der Leere in unserem Kern wiederzufinden. Wir mögen wirtschaftliche Stabilität, eine respektierte Beschäftigung, all die Dinge haben, die die Gesellschaft zu wünschen scheint, und dennoch stellen wir uns weiterhin Fragen wie: „Wofür lebe ich wirklich?“ „Was macht mein Leben sinnvoll?“ „Bringen mir all diese Dinge echte Freude und Zufriedenheit?“ Jesus selbst verweist auf solche Fragen, wenn er fragt: „Was nützt es ihnen, wenn sie die ganze Welt gewinnen, aber ihr Leben verlieren?“ Reichtum, materielle Besitztümer, die Dinge dieser Welt können uns nur flüchtige und unvollständige Zufriedenheit bieten. Die beständige Zufriedenheit, die unsere Seele sucht, findet sich nur in Gott, im Folgen seiner Wege und im Hingeben unseres Lebens zu seinem Dienst. „Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es finden.“ Dies ist das Paradox der Jüngerschaft, die Logik, die gegen alles verstößt, was uns die Welt sagt. Jesus nachzufolgen erfordert, dass wir uns selbst verleugnen und das Kreuz auf uns nehmen, dass wir das aufgeben, was scheinbar bedeutend ist, um das zu gewinnen, was tatsächlich von größtem Wert und Bedeutung ist. Wie es ein Collect aus dem Gebetbuch so treffend ausdrückt: „O Gott, der Urheber des Friedens und Liebhaber der Eintracht, dich zu erkennen ist ewiges Leben, und dich zu dienen ist vollkommene Freiheit.“ Gott zu dienen ist in der Tat vollkommene Freiheit. Unser Leben hinzugeben ist der Weg, es zu finden. Dieses Paradox der Jüngerschaft wird in der geliebten und vielleicht vertrauten, dem heiligen Franziskus zugeschriebenen Gebet eindrucksvoll formuliert: „Im Geben empfangen wir; im Verzeihen werden wir verziehen; und im Sterben werden wir geboren zu dem ewigen Leben.“ Die konkrete Realität dieses Lebens der Jüngerschaft wird von dem heiligen Paulus in der heutigen Perikope aus dem Brief an die Römer auf eine einzigartig kraftvolle Weise ausgedrückt. Es ist ein Text, so reich, so durchdrungen von Weisheit, dass wir gut daran tun, ihn bei der Hand zu halten und häufig zu ihm zurückzukehren, um über seine Lehre zu meditieren. Alles in der Liebe und der Verfolgung dessen, was gut ist, verankert, drückt der heilige Paulus die wesentlichsten Elemente des christlichen Lebens in diesen Geboten aus: Liebt einander, freut euch in der Hoffnung, beharrt im Gebet, seid geduldig im Leiden, segnet die, die euch verfolgen, freut euch mit den, die sich freuen, weint mit den, die trauern, lebt in Eintracht und Frieden mit allen, wenn es irgend möglich ist, seid demütig, und vor allem, lasst euch nicht vom Bösen überwinden, sondern überwindet das Böse mit dem Guten. Die Schönheit des Textes wird nur von der Schwierigkeit übertroffen, seinen Anweisungen zu folgen, die sich so scharf von dem unterscheiden, wie die Welt uns zu handeln sagt, oder wie wir von Natur aus geneigt sein könnten zu handeln. Diejenigen, die diese Anweisungen dann wirklich leben, sind außergewöhnliche Zeugen für eine andere Art des Seins, für den Lebensweg, der uns von unserem Herrn Jesus Christus gezeigt wurde, der seinen Jüngern das neue Gebot gab, einander zu lieben, der stets umherging, Gutes zu tun, der nicht gegen diejenigen vorging, die ihn verfolgten und töteten, sondern vielmehr vom Kreuz aus zum Vater betete, sie zu vergeben, der sich selbst als Lösegeld gab, damit wir das Leben haben. Das ist der Weg des Kreuzes, der Pfad, dem wir aufgerufen sind zu folgen, das heißt, wie eine andere Kollekte aus dem Gebetbuch es ausdrückt: „kein anderer als der Weg des Lebens und des Friedens.“ Als Jünger Jesu Christi sind unsere Identität und unsere Sendung gegründet auf das, wer er ist und was er für uns getan hat. Er litt, starb und wurde auferweckt, damit wir das Leben haben, und alle, die ihm nachfolgen wollen, müssen denselben Weg des Kreuzes auf sich nehmen, sich selbst verleugnen und ihn dazu machen, alles in allem zu sein. Das Paradoxon der Jüngerschaft besteht jedoch darin, dass wir, indem wir uns selbst verleugnen und an seinen Leiden Anteil nehmen, tatsächlich das von unermesslichem Wert gewinnen und das finden, was die tiefen Sehnsüchte der Seele befriedigt, während wir die Quelle allen Lebens folgen und in dem Dienst am Herrn der Liebe die vollkommene Freiheit finden. Das ist gewiss etwas, dem es wert ist, unser Leben zu widmen. „Nimm dein Kreuz auf und folge mir“, sagt Jesus. Lasst uns seinem Ruf folgen und ihm mit dem Vater und dem Heiligen Geist unser Leben und alle Lobpreisung, Anbetung und Ehre jetzt und in Ewigkeit darbringen. Amen. Der Beitrag „Worth the Commitment“ erschien zuerst auf Washington National Cathedral.
Wortlaut im Original
In fewer than ten verses at the heart of Matthew chapter 16, Jesus reveals three essential components of his identity and mission. First, he affirms that he is the Messiah, then explains how he must suffer and die, and finally offers instructions to those who seek to follow him. These densely packed verses form a coherent whole, but that coherence is somewhat obscured by the lectionary division of the passage in two, with one half heard last week and the second just now. The connections between the two were referenced last week by our esteemed Canon Theologian Kelly Brown Douglas, who noted that Peter’s declaration of Jesus as the Messiah tells us not only about the identity of Christ, but also our identity as those who follow him. Today, I would like to continue on this theme, exploring how knowing Christ as the Messiah is the foundation for understanding who we are as disciples. This crucial section of Matthew’s Gospel begins, as we heard last week, with Jesus asking his disciples who they say he is. Peter offers the bold response, “you are the Messiah, the Son of the living God.” Jesus, in reply, calls Peter the rock on which he will build his church. The passage culminating in that declaration is triumphant and celebratory as Peter, the representative of the twelve, displays a rare moment of recognition and clarity. The text that follows immediately after, however, strikes a decidedly different tone, as Jesus explains the implications of that identity both for himself and his followers. He tells his disciples that as the Messiah, he must go to Jerusalem, where he will suffer, be killed, and be raised on the third day. Jesus’ suffering, death, and resurrection are inextricably linked with his identity as the Son of the living God, the identity that Peter had so confidently recognized just a few verses prior. Peter’s role and mindset, however, change as quickly as the tenor of the text from clarity to confusion, Peter the rock becoming Peter the stumbling block. In a memorable exchange, he takes Jesus aside and rebukes him, saying, “God forbid it, Lord, this must never happen to you.” We might understand Peter’s actions as either an expression of his love for Jesus and a sincere desire that such terrible things should not happen, or as an indication that he truly did not understand yet what it meant for Jesus to be the Messiah, or perhaps a mix of the two. Whatever was Peter’s motivation, Jesus offers a firm and seemingly harsh reply: “Get behind me, Satan!” Peter, who had just been praised as the rock on which the church would be built, must surely have felt the sting of that rebuke. In addressing Peter as Satan, Jesus uses the same words that he had previously used to address the devil at the end of his temptation account earlier in Matthew. Like Satan in the desert, Peter has, even if inadvertently, put before Jesus something other than the will of God, “setting [his] mind not on divine things, but on human things.” Jesus so swiftly rebukes Peter because in attempting to spare Jesus of suffering and death, Peter misses what is at the core of the mission of the Messiah and by extension, his own mission as one of his disciples. Following this proclamation of his impending suffering and death, Jesus states plainly the implications of it for his disciples. Those who wish to follow him must “deny themselves and take up their cross and follow [him].” As Jesus gave himself up for the life of the world and literally carried his own cross, the instrument of his painful death, all the way to the Place of the Skull, so too are we his disciples to follow in this way of self-giving. It is no doubt quite a demanding task, one that might seem perhaps abstract and difficult to envision precisely how it might be lived out. A helpful starting point can be found in looking to the example of those saints who have gone before us and whose lives manifest a remarkable holiness and dedication to God. The disciple so prominently featured in this passage serves as a fitting example with which to begin. Despite all his failures, despite even betraying and denying the Lord, Peter became a courageous leader of the early church and, as an ancient tradition tells us, was eventually crucified, enduring the same painful death as our Lord and truly sharing in his sufferings as a disciple. Peter is but one, admittedly quite prominent, example of a saint from the early Christian period, a remarkable time in Christian history and one that I find so alluring because it is seemingly so different from our own age yet, at the same time so filled with wisdom. The first four or so centuries after the resurrection were a time when people willingly and sometimes enthusiastically suffered and died for their faith, becoming martyrs, giving their lives as a witness to the Lord. It was a time when perfectly well respecting people abandoned all their possessions, left behind their old lives, never looked back, and went into the desert to dedicate all their time to prayer and meditating on the mysteries of God. It was a time when still others decided to devote their lives to prayer and fasting by living the remainder of their days in solitude, atop tall pillars perched on tiny platforms at the pinnacle of these columns. This sort of behavior seems unusual, perhaps even bizarre, to the modern sensibility, to say the least. Yet, in reading the stories of these saints, from what seems a strange and distant time, I find in them an inspiring and appealing fervor and desire to live truly as disciples. While I would not exactly emulate their methods, I do seek to embody in my own life even a small portion of that devotion and commitment to following the Lord. These saints of the early church, indeed the saints of all generations, inspire us because they model with such completeness and clarity what it means to be disciples, to follow Jesus with all their being, to find that pearl of great value, and to pursue it with all they have. In short, they show us how to live in a way that puts what’s most important at the center. Humans of every generation, those of the first centuries of Christianity no less than our own, are confronted with such questions as, “how am I supposed to live this life given to me?” “how do I find meaning in it?” “what is it that truly motivates me and gives my life purpose?” It is surprisingly easy to move through life without asking ourselves such basic and essential questions. It can be so easy simply to follow a path that has been put before us, advancing in a career that is familiar or comfortable or stable, following the path that was expected of us or modeled for us, working through the daily, weekly and monthly rhythms of just doing what needs to be done in order to survive, only to look up one day from these regular rhythms of life and find ourselves with a lingering sense of emptiness at our core. We might have economic stability, respectable employment, all the things that society seems to say we should desire yet we still find ourselves asking questions like, “what am I truly living for?” “what makes my life meaningful?” “is all of this stuff bringing me genuine joy and contentment?” Jesus himself alludes to such questions when he asks, “what will it profit them if they gain the whole world but forfeit their life?” Wealth, material possessions, the things of this world can only offer us fleeting and incomplete satisfaction. The abiding contentment that our soul seeks is found only in God, in following his ways and giving up our lives to his service. “For those who want to save their life will lose it. And those who lose their life for my sake will find it.” This is the paradox of discipleship, the logic that goes against all that the world tells us. To follow Jesus requires that we deny ourselves and take up the cross, to give up what is seemingly significant to gain what is actually of greatest value and importance. As a collect from the Prayer Book so aptly puts it, “O God, the author of peace and lover of concord, to know you is eternal life and to serve you is perfect freedom.” Serving God is indeed perfect freedom. Giving up our lives is the means of finding it. This paradox of discipleship is memorably articulated in the beloved and perhaps familiar prayer attributed to Saint Francis, “it is in giving that we receive; it is in pardoning that we are pardoned; and it is in dying that we are born to eternal life.” The concrete reality of this life of discipleship is expressed in a uniquely powerful way by Saint Paul in today’s passage from the letter to the Romans. It is a text so rich, so infused with wisdom that we would do well to keep it close at hand and come back frequently to it, to meditate on its teaching. Grounding everything in love and the pursuit of all that is good, Saint Paul expresses the most essential elements of Christian living in these commands: love one another, rejoice in hope, persevere in prayer, be patient in suffering, bless those who persecute you, exult with those who are joyful, weep with those who are broken hearted, live in harmony and peace with everyone, if it is at all possible, be humble, and above all, do not be overcome by evil, but rather overcome evil with good. The beauty of the text is only matched by the difficulty of heeding its instructions, most of which contrast so sharply with how the world tells us to behave, or how we might be naturally inclined to act. Those who truly live out these instructions, then, are such extraordinary witnesses to a different way of being, to the way of life shown to us by our Lord Jesus Christ, who gave his disciples the new commandment to love one another, who always went about doing good, who did not retaliate against those who persecuted and killed him, but rather prayed to the Father from the cross to forgive them, who gave himself a ransom, that we might have life. That is the way of the cross, the path we are called to follow, that is, as another collect from the Prayer Book puts it, “none other than the way of life and peace.” As disciples of Jesus Christ, our identity and mission are founded on who he is and what he has done for us. He suffered, died, and was raised so that we might have life, and all who seek to follow him must take up that same way of the cross, denying ourselves and letting him become all in all. The paradox of discipleship, however, is that in denying ourselves and sharing in his sufferings, we actually gain what is of immeasurable value and find what satisfies the deep longings of the soul, as we follow the source of all life and find perfect freedom in serving the Lord of love. That is surely something worth committing our lives to. “Take up your cross and follow me,” Jesus says. Let us heed his call and offer to him with the Father and the Holy Spirit, our lives and all praise, worship, and honor now and forevermore. Amen. The post Worth the Commitment appeared first on Washington National Cathedral .