omnist.world

English

Buddhismus · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Karuna-Bhavana: Einführung & geleitete Meditation

Buddhistisches Zentrum Essen (Triratna) · Buddhistisches Zentrum Essen (Triratna) · 2025-06-25 · Essen · Quelle

Barmherzigkeit · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Gemeinschaft

Echtes Mitgefühl (Karuna) ist eine aktive, von Liebe (Metta) getragene Haltung, die das Leiden anderer lindert, ohne in Selbstbezogenheit oder Überforderung zu verfallen, und sich von der individuellen Erfahrung zur universellen Ausstrahlung weitet.

Karuna ist die mit Meta erfüllte Antwort auf einen Menschen, auf ein Wesen, der leidet oder die leidet. Also mit erfüllte Antwort auf das Leiden ist ein starker und auch ein aktives Tun ist ein aktiver Wunsch leiden zu lindern.

Der Text führt in die buddhistische Praxis der Karuna-Bhavana (Kultivierung von Mitgefühl) ein und definiert sie als die mit Metta (Liebe) erfüllte, aktive Antwort auf das Leiden anderer. Der Sprecher betont, dass Metta die Grundlage bildet, um sich sicher und nicht überwältigt dem Leid zuzuwenden. Er warnt vor zwei Fehlbildungen: sentimentalem, selbstbezogenem Mitleid und der Rückzugstendenz durch Überforderung. Die geleitete Meditation beginnt mit der Etablierung von Metta und weitet sie dann zu Karuna aus, indem sie sich einer leidenden Person und schließlich allen Wesen zuwendet. Konkrete Bilder wie eine helfende Hand oder das Licht des Amitabha dienen als Anker für die emotionale Zuwendung. Der Text schließt mit einem Gedicht von Sangharakshita, das grenzenlose Liebe als einzigen Weg zu innerem und äußerem Frieden bezeichnet. Die Praxis wird als Weg beschrieben, der von der individuellen Erfahrung zur universellen Ausstrahlung führt.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Krankheit, Tod, Vergänglichkeit als Grundproblem; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Gedicht von Sangharakshita

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
5 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Also ihr könnt erst noch sozusagen vor ihr auf die Meditationshaltung Niederlast für ein paar Momente ganz bequem sitzen, weil ich bin nicht sicher, ob jeder überhaupt weiß, was Karuna ist oder wie man Kona sieht. Deswegen wollte ich zumindestens zwei, drei Sätze äh vorab sagen. Äh Karuna ist eine der Ramahaas, also der äh göttlichen Verweilungen. Die erste kennen wir alle, das ist Met. Das machen wir sehr häufig, die Metabbarner. Zweites Mudita mit Freude. Das dritte ist Karuna mit Gefühl. Das vierte wäre Opeka, Gleichmut. Ähm, die Grundlage aller Brahmaas aus meiner Sicht ist immer metter. Deswegen werden wir auch gleich in der Meditation relativ viel Zeit darauf verbringen, uns erstmal sozusagen in Meta zu etablieren und dann weiterzugehen. Und es gibt eine, wie ich finde, eine ganz schöne kurze knackige Definition von Karuna, nämlich Karuna ist die mit Meta erfüllte Antwort auf einen Menschen, auf ein Wesen, der leidet oder die leidet. Also mit erfüllte Antwort auf das Leiden ist ein starker und auch ein aktives Tun ist ein aktiver Wunsch leiden zu lindern. Das ist ganz wichtig. Ähm zwei Sachen noch. Ihr kennt das bestimmt, wenn ihr das schon mal so in äh was gehört habt. Es gibt immer so ein nahen Feind und ein Fernfeind von diesen äh einzelnen äh ja Verweilungen. Ähm der Ferne Feind von Mitgefühl ist Gleichgültigkeit, Grausamkeit, glaube ist relativ eindeutig. Den nahanf, der ist meistens bisschen spannender und äh warum dem nicht so richtig auf die Schliche kommt und das manchmal für echtes Mitgefühl halten könnte. Der eine ist der, dass wir zu so einer Art von sentimentalen und dann auch häufig selbstbezogenem Mitleid äh neigen, was aber eigentlich nichts mit dem zu tun hat, was wir eigentlich wollen. Also, weil dann passiert keine wirkliche Zuwendung dem Leid, sondern wir sind eigentlich mehr mit uns selbst befasst, wenn wir wirklich oftmals von oben herab so ein gewisses Mitleid haben mit anderen Leuten. Das zweite ist, dass wir uns, wenn wir uns im Leiden zuwenden, häufig überwältigt fühlen. Also eher so eine so eine Panik bekommen, uns deswegen zurückziehen und vielleicht auch Hilflosigkeit verspüren. Also auch das wollen wir natürlich idealerweise nicht. Man könnte darüber wochenlang Seminar machen, aber das soll für einfach reichen. Wie gesagt, ich werde euch durchleiten. Am Ende gibt's einen Schlussgang, zwischendurch nicht. Und ähm mal gucken, wie wir in der Zeit legen. Äh achtet drauf, dass ihr nicht direkt nach dem letzten Gong aufspringt. Vielleicht gibt's noch ein Gedicht am Ende. Okay. die Karuna Bavana und lasst uns erstmal Zeit nehmen uns in die Meditation einzustimmen auf ganz klassische Weise, indem du deine Sit Sitzhaltung prüfst oder dich in eine Sitzhaltung versuchst zu begeben, die dir gleichzeitig Stabilität und Erdung ermöglicht. Ja, wo du Gewicht abgeben kannst in den Boden. Ein Gefühl von wirklich fester Verwurzelung. Aber gleichzeitig möchtest du wach und präsent sein. Ja. Eine stabile geerdete Sitzhaltung. Unterstützt doch deinen Geist stabil, ruhig zu werden. Ja. Und auf Richtung Leichtigkeit unterstützt den Geist. beim Objekt der Meditation zu bleiben. M. Und spür auch nach, wie dein Atem jetzt und hier in deinen Körper hinein und hinausströmt. und spür auch die Ländlichkeit in deinem Körper. Herzschlag, Bulschlag. Так. Ja, und wende dich auch deiner emotionalen Verfassung zu. Wie fühlst du dich gerade? Irgendwie ist da eine geistige Verfassung. Vielleicht ist dein Geist schon durch das Sitzen, durch deine Atmung zur Ruhe gekommen. [Musik] Und vielleicht gibt es da einen Wunsch oder ein sehnen, was du mit dieser Meditation beabsichtigst. und schau, ob du dabei auch nicht nur an dich denkst, sondern dass da auch so ein altruistischer Charakter drin ist. Vielleicht das Wohl der Menschen hier im Raum oder das Wohl aller Wesen. Oh. und der Zeit dabei. Ja. Und ist da vielleicht irgendwo eine angenehme Erfahrung? Angenehmes Körper empfinden? eine angenehme Empfindung beim Atmen. Wärme. Ein angenehmer Luftzug hier im Raum. oder einfach ein Wohlgefühl hier zu sein, zusammen mit anderen Menschen zu meditieren. oder Regung von Freundlichkeit in dir, Dankbarkeit etwas weniger Anspannung in der Haut deines Gesichts. ein leichtes inneres oder äußeres Lächeln. Was öffnet dein Herz? Womit kommst du in Verbindung mit Meter? Sei kreativ. Du kannst auch deine eigenen Bilder, Symbole, Erinnerungen benutzen, um in Kontakt mit dem Meter zu kommen. Mitter in dir zu erwecken. M. Und dann lass den Auslöser, das Bild, die Erinnerung. Lass sie etwas in den Hintergrund treten, aber bleib bei dem Gefühl von Mette. Lass dich in Metter nieder. Oh, dass du ins direkte Erleben kommst, ins direkte Spüren, wahrnehmen von Wetter. Weniger ins Denken. Ja, vielleicht ist da eine sehr starkes Empfen vom Mitte. Vielleicht sehr zart und schwach. ist okay. Ist okay. So wie es ist. Mütter ist von Natur aus expansiv möchte sich ausbreiten, ausstrahlen. Wie warme Luft? die aufsteigt, wie Licht, das sich in alle Richtungen ausbreit oder die Lebe, die grenzenlos ist. Erlaube deine Mitter auszustrahlen über die Begrenzung deines eigenen Wesens hinaus. aus in alle Richtungen. Auch hier kannst du ein eigenes Bild verwenden. Ausbereitung wie Wellen auf einem See, die immer größer und größer werden nach außen oder impulsieren von innen nach außen, von außen nach innen, von innen nach außen. So. und versuch eine Basis von Met zu halt zu spüren, wenn du dich jetzt dem Leiden zuwendest. Auf der Basis von Meter werden wir uns Karun mitgefühl. dem Herzenswunsch, dass niemand auf dieser Welt leiden möge. Alle Wesen leiden auf die eine oder andere Weise. Das ist Schmerz, Krankheit. Das getrennt sein und Geliebten, Furcht, Hilflosigkeit, Vollust. Gefühle von Einsamkeit nicht gesehen werden. Ja, wir alle kennen das Gefühl von Leiden. Wende dich einer Person zu, die du kennst. Und von der du weißt, dass er oder sie oder es im Moment leidet. Also wir wir treten näher heran, aber wir machen den Schmerz nicht zu unserem eigenen. Kom. Wende dich dieser Person in ihrem Leiden. Wende dich ihr zu. Zeige, dass du Leiden wahrnimmst, dass sie gesehen wird in ihrem Kung. Lass dich davon berühren, ohne den Kontakt zum Mter zu verlieren. machen. dass die konkrete Erinnerung, das konkrete Bild wieder in den Hintergrund treten. [Musik] in diesem Gefühl von Car mitgefühl. und um in Kontakt. mit Karuna zu bleiben, kannst du auch Bilder, Symbole, Gesten benutzen. Vielleicht ist es eine Geste helfenden ausgestreckten Hand. oder das Bild einer Trostspend Umarmung. Grüne Tar immer. mit einem Fuß schon in der Welt, um aus Mitgefühl spontan zu helfen, leiden, zu lindern. City. furchtlos wissen, was zu tun ist. Angesichts von Neiden. Oh. Das Bild von Amitaba. Grenzenlose Liebe, grenzenloses Licht, unendliches Licht. Bist du frei sein von den Ursachen des Leidens? Möge dein Leiden gelindert Ja. Mögst du dich gesehen und angenommen fühlen? und vor Weile weiter in Karune in Mitgefühl. Und wenn du bereit bist, dann lass es ausstrauen in alle Richtungen. Ja. Ja, lass Begrenzung fallen. Corona immer weiter werden in den unendlichen grenzenlosen Raum ausstrahlen. M. Und dann so ganz allmählich, ganz sanft, ganz zart, um wieder zurück zu den Empfindungen deines Körpers und deines Atems. Er läst alles bemühen los. Entspanne in deinen Körper. Es gibt jetzt nichts mehr zu tun. B noch Moment. Bleib mit geschlossenen Augen sitzen. Völlig entspannt. Es gibt ein Gedicht von Sangarachita. Ja, ich werde es im Original lesen, danach eventuell noch die Übersetzung auf Deutsch, aber es ist ziemlich einfach zu verstehen. The only way, one need and one need only. All earthly things above. This world have now as ever the need of boundless love. One way and one way only there is to outward peace that great heart of compassion which bits all sorrows seas. Ein Bedürfnis und nur ein einziges Bedürfnis vor allen irdischen Dingen hat diese Welt heute wie e und je das Bedürfnis nach grenzenloser Liebe. einen Weg und nur einen einzigen Weg gibt es zu äußerem Frieden. große Herz des Mitgefühls, das allen Sorgen gebietet zu ruhen. [Musik]