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Pressemitteilung: Studie zu sexualisierter Gewalt durch Pfarrer Hans-Georg Wiedemann in der Düsseldorfer Markus-Kirchengemeinde und der HuK veröffentlicht

ohne Namen · HuK – Homosexuelle und Kirche e.V. · 2026-05-19 · Quelle

Wahrhaftigkeit · Hauptbotschaft Gerechtigkeit · tragend Umkehr · tragend

Die sexualisierte Gewalt durch Pfarrer Wiedemann war kein Einzelfall, sondern das Ergebnis systematischen Machtmissbrauchs und institutionellen Versagens innerhalb der HuK, das nun durch Aufarbeitung und Prävention korrigiert wird.

Es handelte sich nicht um einzelne Verfehlungen, sondern um fortgesetztes Handeln. Ein Dunkelfeld muss angenommen werden.

Die Pressemitteilung informiert über die Veröffentlichung einer Studie der Hochschule RheinMain im Auftrag der Evangelischen Kirche Rheinland. Die Studie untersucht sexualisierte Gewalt durch den Pfarrer Hans-Georg Wiedemann in der Markus-Kirchengemeinde und der Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK). Die HuK erkennt an, dass es sich um systematischen Macht- und geistlichen Missbrauch handelte, der durch institutionelles Versagen und ideologische Rahmungen ermöglicht wurde. Wiedemann war in pro-pädosexuellen Netzwerken aktiv und prägte jahrelang unkritisch die Debatte in der HuK. Konkret werden körperliche Übergriffe, sexuelle Nötigung und die Vermittlung von Kontakten zwischen Minderjährigen und Pädosexuellen genannt. Die HuK betont, dass seit 1997 der Konsens herrscht, dass es keine einvernehmliche Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen gibt. Seit 2021 arbeitet die Gruppe ihre Schuldgeschichte auf und hat Präventionskonzepte erarbeitet. Die HuK bittet Betroffene um Entschuldigung und ruft zu weiteren Erfahrungsberufen auf.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
Was hilft dagegen?
innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

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Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Düsseldorf, 18. Mai 2026 – Die Hochschule RheinMain legte am 12. Mai 2026 im Auftrag der Evangelischen Kirche Rheinland die Studie „Männerfreundschaften“ – Sexualisierte Gewalt an Männern und Jungen in der Düsseldorfer Markus-Kirchengemeinde und der Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) vor. Die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V. unterstützte die Studie intensiv und stellt fest: Es handelte sich um systematischen Macht- und geistlichen Missbrauch mit sexualisierter Gewalt, vorrangig an Erwachsenen, aber auch an Minderjährigen. Zentrale Erkenntnisse: Hans-Georg Wiedemann, Pfarrer in der Markus-Gemeinde und aktives HuK-Mitglied, nutzte seine vielfältigen Rollen (Seelsorger, Therapeut, Lehrbeauftragter, Autor) für ein Geflecht an Einflussmöglichkeiten. Seine Taten sind nur vor dem Hintergrund individueller Verantwortung, ideologischer Rahmung, institutionellen Versagens und gesellschaftlicher Blindstellen zu verstehen. Wiedemann war in pro-pädosexuellen Netzwerken (u.a. DSAP, AHS) aktiv, propagierte gewaltfreie Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern und verbreitete antifeministische Thesen. In der HuK prägte er jahrelang unkritisch die Debatte. Konkrete Fälle: Körperliche Übergriffe in Beratungssituationen, mehrjährige Beziehung mit sexueller Nötigung zu einer deutlich jüngeren Person, Vermittlung von Kontakten zwischen einer 13-jährigen Person und Pädosexuellen. Versagen und Aufarbeitung: Die HuK erkennt ihr institutionelles Versagen an: Durch Verharmlosung, Wegsehen und Plattformbietung für Thesen, die Wiedemann und andere Pädoaktivisten u.a. in der Mitgliederzeitschrift bis Mitte der 1990er veröffentlichen konnten, wurde sexualisierte Gewalt ermöglicht. Die HuK hat als Teil (sexual-)reformerischer Kräfte der Schwulenbewegung der Bundesrepublik die Augen verschlossen vor Machtverhältnissen in sexuellen Beziehungen; sie hat das Leben homosexueller Beziehungen generell begrüßt. Kritische Stimmen, besonders aus der Frauenbewegung, wurden nicht gehört. Seit 1997 ist es in der HuK Konsens, dass es keine einvernehmlicher Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen geben kann. Seit 2021 arbeitet die Gruppe ihre Schuld-geschichte auf – u.a. mit Studien, internen Diskussionen und Präventionskonzepten. Aktuelle Maßnahmen: Präventions- und Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt wurden erarbeitet und werden umgesetzt. Aufruf an Betroffene und Zeitzeug:innen: Die HuK bittet um weitere Erfahrungsberichte und bittet alle Betroffenen um Entschuldigung. Zitat HuK: „Es handelte sich nicht um einzelne Verfehlungen, sondern um fortgesetztes Handeln. Ein Dunkelfeld muss angenommen werden.“ Kontakt : Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V. Markus Gutfleisch, Sprecher der AG Aufarbeitung Telefon: +49 151 112 63 998 Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Web: www.huk.org