Installation zweier neuer Domherren
Die wahre Kathedrale ist nicht das Gebäude, sondern das durch Heiligkeit und Geschwisterlichkeit geeinte Herz der Gläubigen, das als lebendige Wohnung Gottes dient.
Auf Kathedralen kann er verzichten, auf unsere Herzen will er nicht verzichten. Vor allem dort beginnt der Gottesdienst.
Der Text beschreibt die liturgische Feier der Kathedralweihe und die Installation zweier neuer Domherren in Chur. Er betont, dass die Einweihung den Raum von der menschlichen Verfügungsfreiheit löst und ihn Gott übergeben wird. Die Installation der Domherren wird als Eingliederung in das lebendige Haus Gottes und nicht als bloße administrative Funktion verstanden. Mit Verweis auf Paulus wird das Amt als Ruf zur Heiligkeit und zur Geschwisterlichkeit definiert, die Individualismus ausschließt. Ein Anekdotenbeispiel eines Bischofs aus Kamerun illustriert, dass die eigentliche Kathedrale im Herzen und in der Gemeinschaft der Gläubigen liegt. Der Text fordert das Bistum zu einer spirituellen Erneuerung auf, um ein gemeinsames Zuhause Gottes zu bilden. Er schließt mit einem Gebet um Gottesverbundenheit und Heiligkeit für die neuen Amtsträger und die gesamte Gemeinde.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
- Wo sitzt das Übel?
- im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
- Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
- Wohin geht die Geschichte?
- eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor (erschlossen)
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- Gemeinschaft und Geschwisterlichkeit pflegen (zwischenmenschlich)
- Herzen als Orte der Gottesverbundenheit gestalten (innerlich)
- Spirituelle Erneuerung des Bistums anstreben (gesellschaftlich)
Genannte Stellen
Eph 2,19-22
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 2, künftig 2