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Buddhismus · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

BAM! 2025: Unter dem Bodhi-Baum – Animismus und Leere im Licht von Shakyamuni

Buddhistisches Zentrum Essen (Triratna) · Buddhistisches Zentrum Essen (Triratna) · 2025-06-06 · Essen · Quelle

Barmherzigkeit · Hauptbotschaft Dankbarkeit · tragend Wissen · tragend

Die Ausweitung von Mitgefühl auf die als belebt verstandene Natur ist eine notwendige Voraussetzung für wahre Erleuchtung und überwindet die materialistische Verengung der modernen Welt.

Der Text verbindet das Konzept des Animismus mit buddhistischen Lehren, insbesondere der Praxis von Mitgefühl (Metta) und Weisheit. Der Sprecher argumentiert, dass die westliche Aufklärung und der Protestantismus eine belebte Sicht auf die Natur verloren haben, was zu einer rein materialistischen und nützlichkeitsoffenen Haltung führt. Am Beispiel von Shakyamuni Buddha, der unter dem Bodhi-Baum meditierte und Regeln zum Schutz von Bäumen erließ, wird gezeigt, dass der Buddhismus die Natur nicht als leblos, sondern als von Geistern oder Wesen belebt ansieht. Zitate aus dem Pali-Kanon und Gedichte von Seamus Heaney untermauern die These, dass Mitgefühl auch auf nicht-menschliche Wesen und die belebte Umwelt ausgedehnt werden sollte. Der Text ermutigt die Zuhörer, ihre eigene Perspektive zu erweitern und eine tiefere Verbindung zur Natur herzustellen, um Erleuchtung und inneren Frieden zu fördern.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Leere, Orientierungslosigkeit, Verzweiflung; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
in der Epoche selbst, im Zustand des Zeitalters
Was hilft dagegen?
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Metta Sutta · Vinaya Pitaka (Baumregel) · Ratana Sutta

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: Materialistische westliche Kultur
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Me herzlichen herzlich willkommen zum zweiten Teil des Abends. Alle die die heute schon zu Meditation da waren, haben mitbekommen, wir hatten ein bisschen technische Herausforderungen zu lösen und es sieht so aus, als hätten wir das geschafft. Vielen Dank, Pier. Ähm, Gabi hat ja schon in der Ankündigung äh gesagt, worum es geht. Sing the seed of compassion and wisdom ist der englische Titel, glaube ich, so habe ich das richtig in Erinnerung. Also die Saat ähm von Mitgefühl und Weisheit sehen. Und wir haben das äh untertitelt eben auch mit der Idee von Weisheit und Mitgefühl in schwierigen Zeiten. Das ist so der deutsche Untertitel und in der Vorbereitung haben wir uns überlegt, es wäre schön, wenn wir das verbinden würden mit Buddhas und Budhis hatwas. Und da kam mir natürlich gleich Shakiamuni in den Sinn, ähm weil es mein Jedam ist und in der Sadana ähm ich die äh Blessings ähm Blessings die, wie sagt man auf Deutsch? Segnungen, die Segnungen vom Buddha äh empfange und äh tatsächlich sind die Segnungen des Buddhas, die ich empfange, äh vollkommenes Mitgefühl und vollkommene Weisheit, so dass das eine Praxis ist, die für mich relativ viel präsent ist und mit der ich mich natürlich auch beschäftige und ich fand es passt ganz schön zusammen, das mit Chaki Muni in Verbindung zu bringen. Ähm, der zweite Teil, Animismus und Lehre oder Lehrheit, ist auch ein Thema, mit dem ich mich gedankte schon relativ lang und oft beschäftige. Und ich würde es gar nicht gar nicht heute ein Vortrag nennen wollen, sondern was ich machen möchte, ist mit euch einfach einige meiner Gedanken teilen. Das heißt, es muss nicht ein elaborierter Vortrag am Ende dabei rauskommen, aber ich hoffe, dass ich euch einige meiner Gedanken teilen kann zu dem Thema Animismus und Lehre im Licht von Shakiamuni. Mein Untertitel ist Unter dem Bodibau. Ähm, ich fange Vorträge oder Gedankenaustausch gerne mit einem Gedicht an und das bietet sich in dem Fall auch an. Es gibt nämlich ein Gedicht von Scrita, das sich Animist nennt und das würde ich gerne einmal einmal vortragen. I feel like going on my knees to this old mountain and these trees. Three or 4000 years ago, I could have worship them. I know. one so in this age they locked him in a ped cage we made the world look mean and small and lost the wonder of it all. Das ist ein Gedicht, was Siton 1952 in Kanin Pong geschrieben hat und bringt diese animistische Perspektive zum Ausdruck, die ihn ganz lange beschäftigt und in ganz vielen seiner seiner Texte vorkommt. Hier geht es darum, dass er das Gefühl hat, wirklich auf die Knie gehen zu müssen vor den Bergen und den Bäumen. Und ich finde es eigentlich äh ein schönes schönes Gedicht. Animismus ist aus dem Lateinischen von von ähm Animus Anima die die Seele oder der Geist, je nachdem, wie man das übersetzt. Und Animismus bezeichnet den Glauben an eine besilte besilte Objekte. Das heißt, das können Bäume sein, es können Steine sein, es können Orte sein, es können Flüsse sein. Also die Idee vom Animismus ist, dass die Natur tatsächlich belebt ist. ähm nicht nur biologisch belebt, sondern ähm sowas wie eine Seele tatsächlich hat oder einen Geist besitztend. Und ähm was S Rita in dem Gedicht sagt, wir haben die diese Perspektive verloren. Heute würden wir, wenn wir ähm auf die Knie gehen würden, um Bäume oder Berge anzubeten, würden wir an eine Gummizelle gesperrt werden. So, so sagt er das in in Ped Cage. Und der hat natürlich recht, weil wir über die Aufklärung und über den Protestantismus viel von diesem Glauben verloren haben an die Umwelt, an die besillte Umwelt. selbst im Christentum bei den Katholiken war es halt so, dass man da Religien noch verehrt hat, weil die in Kontakt gewesen sind mit den den Heiligen. Aber diese Idee ist dann spätestens mit dem Protestantismus ähm auch weggefallen. Das heißt, wir haben insbesondere nach der Aufklärung in einer eher materialistischen Welt gelebt und das ist natürlich schade, weil ähm wir dadurch auch eine Perspektive eher auf die Nützlichkeit der Welt haben. Das heiß, wir wir ähm sind hier und da ist die Welt und die Welt und die Objekte haben eine gewissen Nutzen für uns und wir haben dadurch im Prinzip die Perspektive darauf verloren, ähm wie es sein muss in einer belebten Umwelt zu leben. Und S Rita sagt in Living with Awareness, dass es besser oder zumindest lustiger sein muss in einer Welt zu leben, die ähm beseht ist, die belebt ist und eben nicht in so einer klassischen materialistischen Welt, wo wo nur alles aus Materie besteht und ähm da eben tatsächlich so eine Magie verloren gegangen ist. Und er geht sogar äh soweit, dass er sagt, ein Universum, das als Tod angesehen wird, ist äh kein Universum, in dem man die Chance hat, Erleuchtung zu ändern. Das ist eine Aussage, die eben auch aus ähm Living with Awareness kommt und ich finde es eine sehr starke Aussage in Richtung auf eine Vorstellung, wie wie man sich äh Umwelt vorstellt. Und ich habe gerade in der Metabana überlegt, wenn wenn ich die fünfte Phase habe, wen schließe ich ein wenn ich Met entwickle? Ähm in der Regel sind es bei Menschen und Tiere. Ich gehe nicht so weit ähm das Meter auch für Bäume z.B. auszuweiten oder für Flüsse auszuweiten, weil ich tatsächlich selber zugegebenermaßen nicht so eine starke animistische Prägung habe. Das ist über die Jahre hat sich das deutlich entwickelt. Tatsächlich finde ich die Idee einer belebten Natur viel angenehmer und viel hilfreicher. Aber als ich angefangen habe, insbesondere mit dem Jahreskurs und diesen Abschnitt von ähm Archetypen ähm Symbole und Archetypen, wo es in die Richtung geht, wo wo zum ersten Mal wo das Symbolas eingeführt werden, da habe ich schon gemerkt, dass ich eine sehr starke ähm materialistische Perspektive auf die Welt habe und ein sehr skeptischer Mensch bin, insbesondere was die Belebtheit von Natur angeht. Aber ich habe einige einige Erlebnisse gehabt, die mich mehr und mehr davon überzeugen, dass es tatsächlich die Idee ähm gibt, dass es nicht nur leblose Materie ist, sondern dass die Natur auch selber belebt ist durch sich selber. Subuti hat ähm in einem ähm Papier, was er was er ähm verfasst hat, den Buddha wieder entdecken, ein Gespräch aufgeschrieben, was er mit Sang Rakita geführt hat. Und da ging es am Anfang auch um das Thema Animismus. Und ähm Subuti sagt in dem Text ähm, dass wir am Anfang, wenn wir anfangen zu praktizieren, auch wenn wir anfangen ethisch zu handeln, dass er aus der Idee herauskommt für unser eigenes Karma. Das heißt, auch da ist wieder eher so eine so eine Nützlichkeitsperspektive. Ich praktiziere Buddhismus, ich praktiziere Ethik, weil es für mich, für mein eigenes Karma hilfreich ist. Und je je länger wir praktizieren, desto mehr ähm bekommt die Idee Raum, dass wir das wirklich für für ähm alle anderen Wesen machen. Und da ist dann die Frage, wie wir ähm Wesen tatsächlich verstehen. Wenn wir in den Palikan gucken und da aufs Metasuta, Sabata, Suki, hontu, dann ist die Idee tatsächlich, dass es sich um fühlende Wesen handelt. Was es an Lebewesen hier auch gibt, die schwachen und die starken, restlos alle mit langestrecktem Wuchs und groß ein Körper, die mittel groß und klein, die zart sind oder grob, die sichtbar sind und auch die unsichtbaren, die ferne weilen und die nahe sind, entstandene und die zum Glück zum Dasein dringen, die wesen alle Glück erfüll ihr Herz. Tatsächlich ist also die die Perspektive im Buddhismus nicht so eine stark ausgeprägte animistische Perspektive, zumindest nicht so wie wie man die äh verstanden hat, vielleicht noch äh zu Zeiten äh der germanischen Stämme oder so, wo wirklich Bäume ähm angebetet worden sind, weil sie eine eigene eigene Seele hatten. Das ist im Buddhismus nicht so, aber ähm auch im Panikhaunern finden wir halt Stellen, wo wo das eine Rolle spielt. angefangen beim Buddha Shakiamuni, nachdem er Erleuchtung erlangt hat, hat er 7 Tage ohne zu blinzeln ähm den Bodbomb angeschaut und in vielen Kommentaren wird das als Zeichen von Dankbarkeit interpretiert. Und es gibt halt nicht nur den Bodybaum in dem äh Abschnitt ähm im Jahr äh Pitaka gibt's halt ganz viele Bäume, unter denen der Buddha sitzt. Der Ziegenherd ähm z.B. ist einer. Das das ähm der Buder hat Dankbarkeit für den Bodybaum empfunden und ähm da kann ich selber sehr gut anknüpfen, weil Wenbot Geier war hatte ich auch die dieses Gefühl von äh emotionaler Verbindung zum Bodybaum. Das klingt ähm insbesondere für mich sehr merkwürdig. Ich habe aber auch genauso eine Verbindung zum Bodybaum gefühlt. Wahrscheinlich nicht so so eine starke Dankbarkeit, aber ich war dankbar dem äh dem Baum oder dem Nachfahren des Baums dafür, dass im Wunder die Möglichkeit gegeben hat, unter dem Baum wirklich zu sitzen. Ähm, es gibt aus dem aus dem gleichen äh Pitaka gibt's eine Geschichte ähm zu den Ordensregeln und da wird erzählt, dass Mönche versucht haben oder einen Baum gefällt haben und in dem Baum eine Gottheit gelebt hat und die Gottheit das natürlich nicht nicht gut gefunden hat, dass sie jetzt ihren ähm ihren Aufenthalts Raum verliert und erst überlegt hat ähm den Mönch zu töten, sich dann aber entschieden hat zum Buddha zu gehen und sich im im Prinzip über die Mönche zu beschweren. Der Buddha hat dann der der Gott halt gesagt, dass sie gut daran getan hat, die Mönche nicht umzubringen und hat aus aus dieser ähm Beziehung zu der Baumgottheit dann wirklich die Regel erlassen, ähm dass Mönche keine Bäume fällen dürfen. Das heißt, ähm es gibt hier eine sehr starke Verbindung. Ähm der Baum an sich hat keine Seele, aber der Baum wird wird belebt durch eine Gottheit. So, dass ähm hier der Buddha dann wirklich sogar eine Mönchsregel dafür erlassen hat, keine Bäume zu fällen. Das zeigt ähm, dass ähm der Buddha auch eine sehr starke Verbindung hat. Eine weitere Stelle im ähm Ratasuta ähm in Vessali oder Vessali war von Hungersnot und Pest bedroht. Ähm und der Buddha Ananda dann im Prinzip Verse gegeben, die Ananda vorgetragen hat. Und ähm diese Verse richten sich tatsächlich an alle Wesen, welche hier versammelt sind, die der Erde oder die im Luftraum. Diese Wesen alle mögen wohlgesindt sein und aufmerksam der Rede lauschen. Sie hört mich, ihr Wesen alle. Er weiß Liebe dem Geschlecht der Menschen durch Tag und Nacht die Opfer bringen. Deshalb beschützt sie unermüdlich. Das heißt, die diese Rede ähm wendet sich tatsächlich an die Natur, an die Wesen, die in Wesali sind und die möchten im Prinzip die Menschen da beschützen. Das heißt, hier auch wieder ähm nicht diese klassische animistische Perspektive, aber trotzdem ähm sieht der Buddha oder hat der Buddha Buddha Shakemoni die Welt eben nicht als rein materialistisch gesehen, sondern als belebt gesehen. Und äh vielleicht habt ihr ähnliche Erfahrung gemacht, ähm wenn die Betonung von Natur und Schönheit ist bei Trierad eine sehr ausgeprägte und es hat natürlich auch so eine Perspektive und ich weiß nicht, ob ihr Erfahrung gemacht habt, dass ihr im Wald oder irgendwo in der Natur gewesen seid und das Gefühl hattet, äh ja äh hier ist mehr als nur der Baum, also nur die Anhäufung von Zellstoff oder hier ist nur der Stein. Ich halte das für für eine sehr sehr wichtige Perspektive, ähm das das aufzumachen. Also ähm Mitgefühl tatsächlich nicht nur ähm für alle lebenden Wesen, die wir sehen, äh zu empfinden, sondern Mitgefühl ähm zu erweitern, zumindest auf alle fühlenden Wesen. Und das schließt tatsächlich durchaus auch Dinge mit ein, die wir nicht so klar sehen, wenn wir ähm also Animismus ist für mich ähm eine Ausdruck durchaus auch von von Mitgefühl in diesem Kontext, dass ähm ich eben Mitgefühle entwickle ähm für mehr als das, was man sieht. Buddhismus kennt eben, wie ich schon gesagt habe, nicht diese klassische animistische Perspektive, weil eben Steine, Flüsse und so nicht ähm als Satta im im Sinne des ähm Begriffes Wesen gelten, aber wie ich schon gesagt habe, es durchaus Geister oder Bewusstsein gibt, die bestimmte Dinge auch beleben können. Deswegen tut man vielleicht gut daran, den Baum wirklich zu umarmen. nicht, weil der Baum lebendig ist, sondern weil vielleicht eine Baumgottheit lebt und sich darüber freut. Diese Sicht ähm die Natur als belebt zu sehen, finde ich ist auch hilfreich, unsere anthroposophische Perspektive so ein bisschen abzuschwächen. Ich habe schon gesagt, wir betrachten die Welt oft als nützlich für uns, weil ähm wir durchaus auch so geprägt sind, ähm dass wir die Welt als nützlich für uns sehen sollen. Und auch wenn ich ähm Ethik betreibe, wie wie von Subuti oder wenn ich eben mich ähm auch ökologisch ähm wenn ich ökologisch handle, dann hat es häufig eine Perspektive, die auch immer noch so eine ähm anthropozophische Perspektive hat. Ich bin ähm ähm für die Umwelt, weil sie für mich nützlich ist. Ich finde es auch im Sinne des Klimawandels. Warum haben wir solche Angst vor dem Klimawandel? Weil unser Art zu leben bedroht ist. Das ist vielfach die Motivation, was natürlich gut ist, um anzufangen, aber aus der buddhistischen Perspektive eben vielleicht nicht ausreicht. Das heißt, ähm aus der buddhistischen Perspektive, auch in Verbindung mit der Idee von äh Lehrerheit, von Junior, können wir uns die Umwelt vielleicht äh nicht unbedingt als beseht vorstellen, aber wir sind zumindest verbunden mit der Umwelt. nichts existiert ähm alleine. Die Idee von Nichtdualität ist das, was im im Kontext von Leerheit von Junior ja auch zum Ausdruck. Und ich habe hier wieder ähm was mitgebracht von Sangarakita, der ein Kommentar zum Diamantsutra ähm äh verfasst hat und er sagt, dass wir gewohnt sind, die Wirklichkeit in Stücke zu zerhacken und eins vom anderen zu unterscheiden. Und das ist wirklich oft unsere unser Blick auf die Welt. Was mit diesem Zerhacken ähm einhergeht, ist, dass wir das eine dem anderen vorziehen. Und da ist natürlich so eine Perspektive auf die Lehrheit hilfreich, weil es eben keine getrennten Existenzen oder Einheiten gibt. Wir sind alle miteinander verbunden ähm im in diesem Kontext. Diese Perspektive, dass wir manche Sachen vorziehen, führt auch tatsächlich auch im im auf ökologisches Handeln durchaus dazu, dass wir äh den einen oder anderen Aspekt vorziehen, dass wir z.B. dem Regenwald mehr Bedeutung beim als dem Acker nebenan den Panda für wichtiger halten als die Kröte im Garten oder so. Das ist halt auch wieder so eine Perspektive, die daraus ähm resultiert, dass wir ähm eben Vorstellungen haben, ähm das ist das und das ähm möchte ich haben und das möchte ich nicht haben. Und es führt natürlich durchaus ähm zu interessanten Perspektiven. Wenn wir die Idee von äh Verbundenheit weiterführen, dann ähm sehe ich natürlich auf der individuellen Ebene auch im in Verbindung mit äh Praktiken, die wir machen, z.B. bei der sechs Elemente Praxis, dass wir nicht getrennt sind. Wenn ich eben mich mich selber anschaue im Himmig auf die Elemente, dann sehe ich, dass das Erdelement in mir das gleiche Erdelement ist, was außerhalb meines Körpers ist. das Wasserelement das gleiche ist, was außerhalb eines Körpers ist. Wir hatten beim letzten BEM hatten wir ja die Elemente und da konnte man ähm das schon schon sehr schön sehen, wie abhängig wir auch sind und wie wenig getrennt wir tatsächlich von den Elementen sind. Ähm ihr kennt dieses poetische Bild, wir sind Sternstad und das das stimmt. Ich meine, wir sind aus den gleichen Elementen zusammengesetzt, auch aus den gleichen chirmischen Elementen zusammengesetzt wie ein Baum. Was uns vielleicht unterscheidet, ist vielleicht die Idee von dem Bewusstsein, wenn wir durch die ähm sechselemente gehen. Aber es gibt auch Beispiele, dass Bäume miteinander kommunizieren können und damit auch ein Bewusstsein haben. Es gibt, ich glaube, es sind Akazien in der afrikanischen Savanne. Wenn Giraffen daran fressen, dann wird durch Pheromone ähm wird die Botschaft äh halt hier frisst gerade eine Giraffe an mir ähm wird dann weiter transportiert und die Bäume fangen dann an Giftstoffe zu produzieren, damit sie für die Giraffen nicht bekömmlich sind. Das heißt, irgendwie scheint da eine Idee zu existieren. Das heißt, diese klassische Getrenntheit, da ist ein Baum, da ist ein Baum, existiert nicht, sondern zumindest ist in Wald. Und ich finde die die Perspektive ähm ist tatsächlich eine eine hilfreiche Perspektive auch in Richtung auf ähm ökologisches Handeln. Ähm im Bewusstsein vom Bedingten entstehen, dass ja die zentrale Idee auch von Buddha Shak Yamuni und dem Dama ist, gibt es halt kein kein unabhängiges Ich. Ähm, genauso wie am Ende der Stein leer von einem eigenständigen Wesen ist, sind wir das am auch. Das heißt, ich bin nicht besser als der Stein, weil ich genauso am bedingt bin wie der Stein. Stein hat sogar vielleicht den Vorteil, dass er sogar noch eine längere Existenz hat als ich, weil meine Lebensspanne ist relativ kurz. Das heißt, wir sind im Prinzip alle der gleichen Realität ausgesetzt. Wir sind alle prozesshaft. Wir sind alle leer und wir sind alle bedingt. Der Baum, der Stein, ich aus dieser Idee heraus äh von Leerheit und der ähm Idee, dass wir alle voneinander abhängen, ähm können wir uns tatsächlich auch frei machen, weil die Idee, die wir auch ähm verbunden haben, ist eben ähm Mitgefühl und Weisheit in schwierigen Zeiten. Und gerade durch so Ideen wie den Klimawandel und durch die ganzen Auseinandersetzung, die wir haben, kann man natürlich in in leicht in einer Haltung verfallen, die so eine Art Fatalismus ist, hat ja eh gar keinen Sinn. Aber ich glaube, die Idee von Lehrheit macht eben kann uns frei machen und kann uns wieder zum Handeln bringen. Das heiß, wir können handeln ähm ohne auch die Idee von Erfolg und Misserfolg, von Schuld und ähm Erfolg. Also, das sind Ansätze, die uns tatsächlich dabei unterstützen können, auch weiterhin ähm zu handeln. Wenn wir über die Idee von Lehrheit sprechen, kommen wir natürlich auch ähm schnell an so Aspekte wie z.B. ein Bodisatwa, die Wesen sehen soll. Und ich finde eine sehr schöne ähm Beschreibung aus dem Bimalakietescha ähm wie äh die Wesen zu sehen sind dem Bodisatwe die Wesen sehen soll. Und da würde ich gerne einige Beispiele von mitbringen, weil ich glaube auch diese Perspektive hilfreich ist, ähm so ein bisschen den Druck auch rauszunehmen, ähm und wie gesagt die die Angst auch so ein bisschen rauszunehmen. Ein Bodisatwa sollte alle Wesen so betrachten wie ein Zauberer, das von ihm hervorgezauberte Phantom. Er soll sie so betrachten wie ein weiser Mann dem Mond im Wasser, wie er sein eigenes Anlitz im Spiegel sieht, wie das Echo einer Stimme, wie Wolken am Himmel, wie Sprühregen aus Wasser, wie Schaum oder Luftblasen auf dem Wasser, wie die Dauer eines Blitzes. Was ist die Perspektive ähm die wie man Kirti halt mitteilt, wie der Buddhistat für die Wesen sehen soll? Und ähm Sita sagt dazu auch äh noch mal Kommentar zum Diamantuta, dass es nicht möglich ist, die Zerstörung und Vernichtung von etwas wahrzunehmen, was es in Wirklichkeit nicht gibt. Die Damas äh auf Schunertat zu reduzieren bedeutet nicht, sie zu zerstören. Die zatsache, dass sie damals auf Schunter reduziert sind, bedeutet viel mehr, dass sie ohnehin keine Einaten sind, die zerstört werden können. Das heißt, wenn man genau hinguckt, dann bestehen wir im Prinzip nur aus den Bedingungen, die am Ende ähm gar nicht zerstört werden können. Wir sind nur zusammengesetzt und die Zusammengesetztheit ähm bleibt auch. Wir werden eventuell anders zusammengesetzt und das ist, glaube ich, manchmal ähm eine Perspektive, die hilfreich sein kann, auch auf die Welt zu gucken, sich selber nicht so wichtig zu nehmen und auch ähm ähm die Welt insgesamt nicht so wichtig zu nehmen. Ich glaube, das vielfach mit der Idee, die wir auch haben, ähm auch eine Welt sich transportiert wird, wie die Welt zu sein hat. Und ich habe das als Naturschuvinismus bezeichnet, weil ähm das genau unsere Perspektive auf die Welt ist und wir die Idee haben, dass so wie wir die Welt jetzt sehen, so muss sie bleiben. Das ist genau der der richtige Zustand. So ist die Welt perfekt. Auch die