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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

One More Word on the Holy Cross

ohne Namen · Orthodox Christian Network (OCN) · 2026-09-16 · Quelle

Hoffnung · Hauptbotschaft Demut · tragend Umkehr · tragend

Das Heilige Kreuz ist nicht bloß ein historisches Ereignis oder ein Symbol, sondern eine lebendige Quelle der Hoffnung, Heilung und Auferstehung, die der Gläubige im Alltag als Kraft und Führung erfahren kann.

Nimm dir Zeit, über das Kreuz zu meditieren und darüber, was es bedeutet. Nutze das Kreuz nicht nur als eine Geschichte oder ein Symbol an unseren Wänden oder Hälsen, sondern als eine Quelle der Kraft, Hoffnung, Unterstützung und Führung.

Der Text nimmt den Festkreis der Erhöhung des Heiligen Kreuzes in der orthodoxen Liturgie zum Anlass, um die theologische Bedeutung des Kreuzes über seine historische und symbolische Funktion hinaus zu entfalten. Anhand von drei Hymnen des Orthros wird das Kreuz als Quelle der Hoffnung, des Heils, der Führung und der Auferstehung dargestellt. Der Sprecher betont, dass die Hymnologie der Kirche vor allem lehrhaft und nicht bloß lobpreisend ist. Er berichtet von eigenen Erfahrungen in Krankenhäusern, in denen die Konzentration auf das Kreuz Erleichterung und Zuversicht brachte. Die Hymnen werden als Mittel verstanden, die Gläubigen zu einer Haltung der Demut und Freude gegenüber Gott zu führen. Die zentrale Botschaft lautet, das Kreuz nicht nur als Bild oder Symbol zu betrachten, sondern als lebendige Quelle der Kraft und der Erlösung zu meditieren. Der Text schließt mit dem Aufruf, das Kreuz als Quelle der Hoffnung und Unterstützung im Alltag zu begreifen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Eph 2,13-18

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Aber nun in Christus Jesus, die ihr zuvor fern wart, seid ihr durch das Blut Christi nahe gebracht worden. Denn er ist unser Friede, der aus beiden Eins gemacht hat und die trennende Mauer des Feindschafts abgebrochen hat, indem er in seinem Fleisch das Gesetz der Gebote und Ordnungen aufhob, damit er in sich selbst aus den beiden einen neuen Menschen schaffe und so den Frieden stiftete, und uns beide in einem Leib durch das Kreuz mit Gott versöhnte und dadurch die Feindschaft aufhob. Und er kam und predigte euch, die ihr fern wart, den Frieden und denen, die nahe waren, den Frieden; denn durch ihn haben wir beide in einem Geist Zugang zum Vater. Epheser 2,13-18 Die großen Festtage des liturgischen Jahres werden über mehr als einen Tag gefeiert. So feiern wir etwa Pascha vierzig Tage lang. Die Geburt Christi wird vom 25. bis 31. Dezember gefeiert. Die Theophanie wird vom 6. bis 14. Januar gefeiert. Der Festtag ist der erste Tag der Festzeit, aber die Festzeit dauert eine gewisse Zeit an. Wir haben die Erhöhung des Heiligen Kreuzes am 14. September gefeiert, und das Fest dauert bis zum 21. September. Und festliche Hymnen werden jeden Tag während dieser Zeit gesungen. Viele Menschen empfinden Wiederholung als langweilig. Je mehr wir jedoch die Bibel sowie die Hymnologie der Kirche erforschen, desto mehr finden wir neue Ebenen, die tiefere Bedeutung offenbaren. Der Orthros-Dienst der Kirche bietet uns eine Biografie/Erläuterung in Hymnen, entweder über das Leben eines Heiligen, ein Ereignis im Leben Christi oder der Jungfrau Maria, oder eine theologische Erläuterung. Am Fest des heiligen Demetrios, das am 26. Oktober gefeiert wird, hören wir beispielsweise Hymnen, die uns die Biografie des heiligen Demetrios vermitteln. Da das Lesen in breitem Umfang erst in den letzten Jahrhunderten aufkam, wurde für den Großteil der Kirchengeschichte Information durch den Gottesdienst verbreitet. Deshalb ist der Großteil unserer Hymnologie weder Lobpreis-Musik noch Bittgesang (Gott um Dinge bitten). Der Großteil davon ist lehrhaft und dazu bestimmt, uns Dinge beizubringen. All diese Einleitung führt uns zu dieser zusätzlichen Betrachtung des Heiligen Kreuzes. Eines der Tage, während ich den Orthros-Dienst feierte, fielen mir zwei Hymnen wegen der kraftvollen Theologie des Kreuzes auf, die in jedem von ihnen zum Ausdruck kommt. Wir betrachten das Kreuz oft als eine Geschichte – Jesus wurde am Kreuz gekreuzigt. Oder wir betrachten es als ein Symbol – wir tragen Kreuze um unseren Hals und schmücken unsere Kirchen mit Kreuzen. Doch obwohl wir von Bildern Christi am Kreuz umgeben sind und viele von uns eines um den Hals tragen, werden wir fast immun gegen die Bedeutung des Kreuzes. O Kreuz Christi, Hoffnung der Christen, Wegweiser der Irrenden, Zuflucht der von Stürmen Gepeitschten, Sieg im Krieg, Sicherheit der zivilisierten Welt, für die Kranken ein Arzt, für die Toten Auferstehung, erbarme dich unser. (Idiomelon, Orthros, Festtag des Heiligen Kreuzes, Übers. von Pfr. Seraphim Dedes) Das Kreuz macht das Leben nicht sorgenfrei. Stattdessen bringt unsere Fokussierung auf das Kreuz Hoffnung, Führung, Sicherheit und Sieg. Wir kennen die Geschichte des Kreuzes Christi. Wir wissen, dass das Kreuz ein Symbol ist, das Christen kennzeichnet. Aber betrachten wir das Kreuz auch als diese anderen Dinge? Legen wir je unsere Hand auf das Kreuz, das wir um unseren Hals tragen, und empfinden es als eine Quelle der Kraft? Blicken wir je auf das Kreuz Christi in der Kirche oder anderswo und denken an es als eine Quelle der Hoffnung? Die letzten beiden Zeilen dieses Hymnus bieten auch einen kraftvollen Kontrast. Für die Kranken wird das Kreuz als Heiler und als Hoffnung gesehen. Als der Kaiser Konstantin die Vision des Kreuzes am Himmel sah, mit den Worten En Touto Nika auf Griechisch (in diesem Zeichen wirst du siegreich sein), hielt er an dieser Hoffnung fest. Ich habe viele Male in meinem Leben auf einem Krankenhausbett gelegen und in diesen Momenten habe ich oft Angst gefühlt. Es gab viele Fälle im Leben, in denen ich nervös, ängstlich oder Angst hatte. Und in den Zeiten, in denen ich mich tatsächlich daran erinnere, mich auf das Kreuz zu konzentrieren, in meinem Geiste ein Bild eines Kreuzes sehend, habe ich Erleichterung, Hoffnung und Entschlossenheit gefunden, dass ich durch alles, was ich durchmache, hindurchkommen werde. Es ist die letzte Zeile dieses Hymnus, die am tiefgründigsten ist. Irgendwann werden wir alle einen irdischen Tod erleben. Das Kreuz war für Christus das Mittel seines irdischen Todes. Aber es ebnete den Weg für seine Auferstehung. Ebenso ebnet das Kreuz den Weg für unsere Auferstehung. Das Kreuz ist ein Helfer in diesem Leben, kann aber das irdische Leben nicht für immer verlängern. Die ultimative Hoffnung für unser Leben ist das ewige Leben, und das Kreuz ebnet den Weg dafür. Heute kommt das Kreuz des Herrn heraus, und die Gläubigen empfangen es mit Sehnsucht, und sie erlangen Heilungen von Seele und Leib und von jeder Gebrechenheit. Lasst uns (es) mit Freude und mit Furcht verehren: mit Furcht, denn wir sind unwürdig wegen der Sünde; und mit Freude, wegen der Erlösung, die uns Christus, der Herr, gewährt, da er an das Kreuz genagelt wurde, und er hat große Barmherzigkeit. (Doxastikon, Orthros, Fest des Heiligen Kreuzes, Übers. von Pfr. Seraphim Dedes) Dieser letzte Hymnus des Orthros malt auch ein doppeltes Bild des Kreuzes. Wir sollen das Kreuz sowohl mit Freude als auch mit Furcht verehren, die gleichen beiden Haltungen, mit denen wir der Heiligen Kommunion, dem Gebet und sogar Gott gegenüberstehen sollten. Es sollte ein Gefühl der Furcht in unserer Beziehung zu Gott geben, weil wir sündig sind. Wir sollten nicht nur mit Zuversicht zu Gott kommen, wie der Pharisäer, sondern mit Demut, wie der Zöllner. Wir sind nicht perfekt. Allerdings sollten wir nicht nur in Furcht kommen, denn die vollkommene Liebe Gottes soll alle Furcht vertreiben. Wir sollten mit Freude und mit Zuversicht (gemildert durch Demut) kommen, weil durch das Kreuz Christus die Möglichkeit der Erlösung der ganzen Welt angeboten hat. Daher kommen wir mit Glauben an das Kreuz, Werken (was Gehorsam gegenüber den Geboten ist, und Buße, wenn wir versagen, sie zu halten) und letztlich mit Hoffnung auf die Gnade Gottes. Glaube, Werk und Gnade sind die Gleichung der Erlösung. Furcht und Freude dienen als zwei motivierende Werkzeuge auf dieser Reise. Und beide sind im Heiligen Kreuz Christi verkörpert. O Kreuz, du bist der Hüter der ganzen Welt. O Kreuz, du bist die Höhe der Schönheit der Kirche. O Kreuz, du bist das, was die Kaiser gestärkt hat. O Kreuz, die feste Stütze der Gläubigen. O Kreuz, die Herrlichkeit der Engel und die Niederlage der Dämonen. (Exapostelarion, Orthros, Fest des Heiligen Kreuzes, Übers. von Pfr. Seraphim Dedes) Nimm dir Zeit, über das Kreuz zu meditieren und darüber, was es bedeutet. Nutze das Kreuz nicht nur als eine Geschichte oder ein Symbol an unseren Wänden oder Hälsen, sondern als eine Quelle der Kraft, Hoffnung, Unterstützung und Führung. Der Beitrag Ein weiteres Wort über das Heilige Kreuz erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
But now in Christ Jesus you who once were far off have been brought near in the blood of Christ. For he is our peace, who has made us both one, and has broken down the dividing wall of hostility, by abolishing in his flesh the law of commandments and ordinances, that he might create in himself one new man in place of the two, so making peace, and might reconcile us both to God in one body through the cross, thereby bringing the hostility to an end. And he came and preached peace to you who were far off and peace to those who were near; for through him we both have access in one Spirit to the Father. Ephesians 2:13-18 The major feast days of the liturgical year are celebrated for more than one day. For instance, we celebrate Pascha for forty days. The Nativity is celebrated December 25-31. Theophany is celebrated January 6-14. The feast day is the first day of the festal period but the festal period continues for a period of time. We celebrated the Exaltation of the Holy Cross on September 14 and the feast continues through September 21. And festal hymns are heard every day throughout this period. Many people find repetition boring. However, the more we explore the Bible as well as the hymnology of the Church, we find new layers that reveal deeper meaning. The Orthros service of the Church offers us a biography/explanation in hymns of either the life of a saint, an event in the life of Christ or the Virgin Mary, or a theological explanation. On the feast of St. Demetrios, celebrated on October 26, for instance, we will hear hymns that give us the biography of St. Demetrios. Because reading on a widespread basis came about only in the last few centuries, for the majority of the history of the Church, information was disseminated through worship. This is why the majority of our hymnology is neither praise music nor supplication (asking God for things). The majority of it is didactic, meant to teach us things. All of this introduction brings us to this extra reflection on the Holy Cross. The other day, while celebrating the Orthros service, two hymns caught my eye because of the powerful theology on the cross expressed in each. We often look at the cross as a story—Jesus was crucified on the Cross. Or we look at it as a symbol—we wear crosses around our necks, and we adorn our churches with crosses. However, even though we are surrounded by images of Christ on the Cross, and while many of us wear one around our necks, we become almost immune to the meaning of the Cross. O Cross of Christ, the hope of Christians, the guide of the wayward, the haven of the storm-tossed, the victory in wartime, the security of the civilized world, for the sick a physician, for the dead resurrection, have mercy on us. (Idiomelon, Orthros, Feastday of the Holy Cross, Trans. by Fr. Seraphim Dedes) The Cross does not make life worry-free. Instead our focus on the Cross brings hope, guidance, security, and victory. We know the story of the Cross of Christ. We know that the Cross is a symbol that identifies Christians. But do we look at the Cross as these other things? Do we ever put our hand on the cross we wear around our neck and feel it as a source of power? Do we ever gaze on the Cross of Christ in the church or elsewhere and think of it as a source of hope? The last two phrases of this hymn also provide a powerful contrast. For the sick, the Cross is seen as healer, and as hope. When the Emperor Constantine saw the vision of the cross in the sky, with the words En Touto Nika in Greek (in this sign you will be victorious), he held fast to that hope. I have laid on a hospital bed many times in my life and in those moments, I have often felt fear. There have been many instances in life when I have felt nervous, anxious or afraid. And in the times I actually remember to focus on the cross, seeing in my mind’s eye a visual of a cross, I have found some relief, some hope, and some resolve that I’ll get through whatever I’m going through. It’s the final line of this hymn that is most profound. At some point, we are all going to experience an earthly death. The Cross, for Christ, was the means of His earthly death. But it paved the way for His Resurrection. Likewise, the Cross paves the way for our Resurrection. The Cross is a helper in this life, but cannot extend earthly life forever. The ultimate hope for our lives is eternal life, and the Cross paves the way for this. Today the Cross of the Lord comes out, and the faithful receive it with longing, and they obtain healings of soul and body and of every infirmity. Let us (venerate) it with joy and with fear: with fear, for we are unworthy because of sin; and with joy, because of the salvation, which Christ the Lord grants us, since He was nailed to the Cross, and He has great mercy. (Doxastikon, Orthros, Feast of the Holy Cross, Trans. by Fr. Seraphim Dedes) This final hymn of Orthros also paints a dual picture of the Cross. We are to venerate the cross both with joy and fear, the same two postures we should approach Holy Communion, prayer and even God with. There should be a sense of fear in our relationship with God because we are sinful. We should not approach God only with confidence, like the Pharisee, but rather with humility, like the Publican. We are not perfect. However, we should not only approach in fear, because the perfect love of God is supposed to cast out all fear. We should approach with joy and with confidence (tempered by humility) because through the Cross, Christ has offered the opportunity for salvation to the whole world. Therefore, we approach with faith in the Cross, works (which is obedience to the commandments, and repentance when we fail to keep them) and ultimately with hope in the grace of God. Faith, work and grace are the equation for salvation. Fear and joy serve as two motivating tools on that journey. And both are embodied in the Holy Cross of Christ. O Cross, you are the guardian of the whole world. O Cross, you are the height of the Church’s beauty. O Cross, you are what strengthened the Emperors. O Cross, the believers’ firm support. O Cross, the glory of Angels and the defeat of the demons. (Exapostelarion, Orthros, Feast of the Holy Cross, Trans. by Fr. Seraphim Dedes) Spend some time meditating on the Cross, and what it means. Use the Cross not just as a story or a symbol on our walls or necks, but as a source of power, hope, support and guidance. The post One More Word on the Holy Cross appeared first on OCN .