Sunnitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Novel Company
ohne Namen ·
Jamiatul Ulama KZN – Council of Muslim Theologians (Suedafrika) ·
2026-09-16
· Durban
· Quelle
Verantwortung · Hauptbotschaft
Umkehr · tragend
Wissen · tragend
Das Lesen von Romanen und der Konsum moderner Medien schädigt den Geist des Lesers, weil Geschichten das Gehirn und Verhalten formen, und sollte durch das Rezitieren des Korans und das Lesen islamischer Bücher ersetzt werden.
Geschichten gestalten unser Leben und helfen in einigen Fällen, eine Person zu definieren.
Der Text verwendet ein Hadith-Gleichnis über gute und schlechte Freunde, um den Einfluss von Gesellschaft auf den Menschen zu veranschaulichen. Er erweitert den Begriff der Gesellschaft auf das Lesen von Romanen und zitiert eine neurologische Studie, die zeigt, dass Geschichten das Gehirn und das Verhalten beeinflussen können. Der Autor argumentiert, dass Romane mit materialistischen und sexuell anstößigen Inhalten den Geist des Lesers schädigen und zu sündhaftem Verhalten führen. Er verweist auf die Zeit, die durch Romanlektüre nicht für das Rezitieren des Korans genutzt wird, und nennt Blogs, Filme und soziale Medien als noch schädlichere moderne Formen. Der Text rät, stattdessen islamische Bücher unter Beratung eines Aalim zu lesen und täglich den Koran zu rezitieren. Die zentrale Botschaft ist, dass man seine geistige 'Gesellschaft' bewusst wählen sollte und der Koran die beste Gesellschaft sei.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
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Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
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in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
- Wohin geht die Geschichte?
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es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf Argument, Logik, Wissenschaft
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- den Koran täglich rezitieren (rituell)
- gute islamische Bücher lesen (innerlich)
- sich mit einem erfahrenen Aalim beraten (zwischenmenschlich)
Genannte Stellen
Hadith (Parfümhändler und Schmied)
Gemessen
- Grundhaltung
- -1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 3 von 3
- Reichweite
- 1 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 2
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
alhaadi.org
Eine schöne Gleichnis in dem Hadith vergleicht einen guten Freund mit einem Parfümhändler und einen schlechten Freund mit einem Schmied. Der geringste Nutzen, den man in der Gesellschaft eines Parfümhändlers erlangen wird, ist, dass man gewiss den schönen Duft des Parfüms einatmen wird, der den Geist und das Herz erfrischen wird. Ebenso wird ein guter Freund stets ein Mittel des Nutzens sein. Allein in seiner Gesellschaft zu sein, wird das Herz zum Guten neigen. Im Gegenteil ist der geringste Schaden in der Gesellschaft eines Schmiedes, dass man den giftigen Rauch einatmen wird, der sich in seiner gesamten Umgebung befinden wird. Ebenso ist die Gesellschaft eines schlechten Freundes geistig giftig. Allein in schlechter Gesellschaft zu sein, wird einen zum Bösen und zur Sünde beeinflussen.
GESCHICHTEN GESTALTEN LEBEN
Während menschliche Gesellschaft im Allgemeinen den größten Effekt und Einfluss auf einen haben wird, ist die Gesellschaft, die man pflegt, viel breiter als in der Gesellschaft von Freunden und Bekannten zu sein. Viele Menschen verbringen lange Stunden in der Gesellschaft von Romanen. Roman-Süchtige können einen dicken Roman von einigen hundert Seiten in einer oder zwei Nächten lesen. „Lesen kann dir nicht schaden", rufen Roman-Leser aus. Die Frage ist: Hat ein Roman wirklich keinen Einfluss auf den Leser? Wissenschaftler glauben das Gegenteil. Laut Dr. Gregory S. Berns, Direktor des Zentrums für Neuropolitik der Emory University in Atlanta: „Geschichten gestalten unser Leben und helfen in einigen Fällen, eine Person zu definieren." Berns sagt, ihre Erkenntnisse „deuten darauf hin, dass das Lesen eines Romans einen in den Körper des Protagonisten transportieren kann." Unter Verwendung von MRT-Scans bemerkten die Forscher eine erhöhte Konnektivität in einem Bereich des Gehirns (ihrer Probanden), der mit der Bildung von Repräsentationen von Empfindungen für den Körper in Verbindung steht. Sie erklären, dass beispielsweise, wenn wir lediglich an Laufen denken, wir Neuronen im Gehirn aktivieren können, die mit der tatsächlichen körperlichen Bewegung des Laufens in Verbindung stehen."
Im Lichte des Vorstehenden betrachte den Inhalt der überwiegenden Mehrheit der Romane, die von Jung und Alt gelesen werden. Wenn allein das Denken an Laufen die Neuronen im Gehirn aktiviert, die mit dem Laufen in Verbindung stehen, was einen dazu bringen wird, mit dem Laufen anzufangen, was geschieht dann mit einer Person, die einen Roman liest, dessen gesamte Handlung mit Materialismus und unerlaubten Beziehungen verwoben ist? Wenn „Geschichten unser Leben gestalten", wie Wissenschaftler festgestellt haben, was geschieht dann mit dem Geist (und Körper) der Person, die die obszönen Szenen der Zina in fast jedem Roman liest? Der minimale verheerende Effekt, der sich daraus höchstwahrscheinlich ergeben wird, ist, dass das Herz und der Geist des Lesers regelmäßig mit Zina beschäftigt werden – Allah verhüte es. Wenn der Geist und das Herz wiederholt mit Zina beschäftigt werden, was dann? Das Lesen von Romanen ist auch einer der Hauptbeiträge zum schamlosen Verhalten, das zur Norm wird (nur um dies hervorzuheben, drückte ein nicht-muslimischer Bibliothekar seine „Verwirrung" gegenüber seinem muslimischen Freund darüber aus, wie es kommen kann, dass so viele muslimische Mädchen und junge Frauen, die Purdah tragen, solche „reizvollen" Romane ausleihen. Möge Allah Ta'ala uns alle vor solchem Schamlosigkeit bewahren).
Zu den größten Unglücksfällen des Romanlesens gehört, dass solche Menschen sehr oft vom Rezitieren des Qur'an Shareef beraubt werden. Für jede hundert Seiten eines gelesenen Romans wird nicht einmal eine Seite des Qur'an Shareef rezitiert. Inna lillahi wa inna ilayhi raajioon! Dies wird durch das Geständnis vieler Roman-Leser bestätigt, die von diesem bösen „Zeitvertreib" Buße taten. Es ist daher keine neue Idee, einen Roman als Gesellschaft zu halten. (Dasselbe gilt für die moderne Version von Romanen — die endlosen BLOGS, die ihre fiktiven Geschichten plappern). Die Hollywood-, Bollywood-Filme, Dramen, Serien und Instagram-, TikTok-Reels von heute sind schlimmer als diese Romane und zerstören unsere Moral, Ehen usw.
Man sollte gute, authentische islamische Bücher lesen, nachdem man sich mit einem erfahrenen Aalim beraten hat. Vor allem, rezitiere täglich das BUCH ALLAH TA'ALAS. Kein Buch kann je bessere Gesellschaft sein als Sein Buch.
Wortlaut im Original
alhaadi.org
A beautiful parable in the hadith compares a good friend with a perfume seller and a bad friend with a blacksmith. The least benefit one will acquire in the company of a perfume seller is that one will certainly get the beautiful scent of perfume, which will freshen the mind and heart. Likewise, a good friend will always be a means of benefit. Merely being in his company will incline the heart towards good. On the contrary the least harm in the company of a blacksmith is that one will breathe the toxic smoke that will be all around his environment. Likewise the company of a bad friend is spiritually toxic. Merely being in bad company will influence one towards evil and sin.
STORIES SHAPE LIVES
While human companionship will generally have the greatest effect and influence on one, the company one keeps is much broader than being in the company of friends and associates. Many people spend long hours in the company of novels. Novel addicts can read a thick novel of a few hundred pages in a night or two. “Reading cannot harm you,” exclaim novel readers. The question is: Does a novel really have no effect on the reader? Scientists believe otherwise. According to Dr. Gregory S. Berns, director of Emory University’s Center for Neuropolicy in Atlanta, “Stories shape our lives and in some cases help define a person.” Berns says their findings “suggest that reading a novel can transport you into the body of the protagonist.” Using MRI scans, the investigators noticed heightened connectivity in an area of the brain (of their subjects) which is associated with making representations of sensation for the body. They explain that, for example, when we merely think about running, we can activate neurons in the brain that are associated with the actual physical motion of running.”
In the light of the above consider the contents of the vast majority of novels read by young and old alike. If merely thinking of running activates the neurons in the brain associated with running, which will make one want to start running, what happens to a person reading a novel whose entire plot is intertwined with materialism and illicit relationships? If “stories shape our lives” as scientists have found, what happens to the mind (and body) of the person reading the lurid scenes of zina in almost every novel? The minimum disastrous effect that this will most likely result in is that the heart and mind of the reader will regularly become engaged in zina – Allah forbid. When the mind and heart will be repeatedly engaged in zina, what next? Novel-reading is also among the major contributors towards the shameless behaviour that is becoming the norm (merely to highlight this, a non-Muslim librarian expressed his “confusion” to his Muslim friend as to how come so many Muslim girls and young women donned in purdah borrow such “racy” novels. May Allah Ta’ala save us all from such shamelessness).
Among the greatest calamities of novel-reading is that such people are very often deprived of reciting the Qur’an Shareef. For every hundred pages of a novel read, not even one page of the Qu’ran Shareef is recited. Inna lillahi wa inna ilayhi raajioon! This is borne out by the confession of many novel-readers who repented from this evil “past time”. It is thus not a novel idea to keep a novel as company. (The same applies to the modern-day version of novels — the endless BLOGS blabbing away their fictitious tales). The Hollywood, Bollywood movies, dramas, series and instagram, tiktok reels of today are worse than these novels and is destroying our morals, marriages etc.
One should read good authentic Islamic books after consulting with an experienced Aalim. Most of all, daily recite the BOOK OF ALLAH TA’ALA. No book can ever be better company than His book.