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Sunnitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Forgiving Others, Enhancing Personal Productivity

ohne Namen · Jamiatul Ulama KZN – Council of Muslim Theologians (Suedafrika) · 2026-09-17 · Durban · Quelle

Barmherzigkeit · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Umkehr · tragend

Das bewusste Loslassen von Groll und die Entscheidung gegen Vergeltung stärken die geistige, psychologische und körperliche Produktivität des Einzelnen und vertiefen zugleich seine Beziehung zu Allah.

Vergeben bedeutet, keinen Groll in deinem Herzen gegen diese Person zu hegen. Vergeben bedeutet, dass du, wenn dir die Gelegenheit zur Vergeltung gegeben würde, dich dafür entscheiden würdest, es nicht zu tun.

Der Text plädiert für das Vergeben als Weg zu geistiger, psychologischer und körperlicher Produktivität. Er beginnt mit dem Beispiel des Propheten Muhammad, der einem Mörder verzieh, und leitet daraus eine Definition von Vergebung ab: kein Groll hegen, keine Vergeltung wünschen, aber auch nicht blind vertrauen. Vergebung wird als Mittel dargestellt, Allahs Wohlgefallen zu erlangen, psychologische Lasten abzubauen und die Gesundheit zu fördern. Der Text verweist auf Koranverse und Hadithe als Autorität und nutzt psychologische Studien zur Untermauerung. Er richtet sich an Muslime, die in Beziehungen – Ehe, Familie, Gemeinde – lernen sollen, nachsichtig zu sein. Die zentrale Botschaft ist, dass das Loslassen von Groll sowohl dem Einzelnen als auch der Gemeinschaft nützt und die Beziehung zu Gott stärkt.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können; Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Koran 33:21 · Bukhari/Muslim (Händler-Hadith) · Tirmidhi (Barmherzigkeit-Hadith) · Ahmad (Mann des Dschannah) · Koran 42:37 · Koran 3:134 · Koran 24:22

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Stell dir das Gefühl vor, den Mann anzusehen, der deinen Onkel ermordet hat, der seine Organe herausgeschnitten und sie jemandem zum Essen gegeben hat – und ihm zu vergeben. Stell dir vor, missbraucht und verspottet zu werden und, wenn dir die Gelegenheit zur Vergeltung gegeben wird, stattdessen zu vergeben. Dies war der Gesandte Allahs Ta'ala (sal Allahu alayhi wa sallam), ein Mann, der als „ein vorzügliches Vorbild für diejenigen beschrieben wurde, die auf Allah und den Jüngsten Tag hoffen" [Quran, Kapitel 33, Surat al-Ahzab, 33:21]. Viele von uns können unseren Eltern oder Freunden oder Ehepartnern nicht vergeben, wenn sie in Wut verletzende Dinge sagen. Wir hegen Groll über Jahre hinweg, unfähig, die Dinge zu vergessen, die Menschen uns angetan haben. Einerseits fühlen wir uns darin berechtigt, so zu fühlen. Immerhin sind wir diejenigen, die Unrecht erfahren haben. Andererseits ist es, Dinge in sich hineinzufressen, zumindest ungesund, sowohl auf einer geistigen als auch auf einer psychologischen Ebene. Es ist natürlich, über jemanden verärgert zu sein, wenn er dich verletzt hat. Der Prophet (sal Allahu alayhi wa sallam) sagte uns, dass ein Muslim nicht erlaubt ist, die Beziehungen zu einem anderen Muslim länger als 3 Tage abzubrechen, indem er anerkannte, dass wir Zeit brauchen, um abzukühlen. Doch was ungesund und oft zerstörerisch ist, ist die Unfähigkeit zu vergeben und weiterzumachen. Was bedeutet Vergeben also tatsächlich? Vergeben bedeutet, keinen Groll in deinem Herzen gegen diese Person zu hegen. Vergeben bedeutet, dass du, wenn dir die Gelegenheit zur Vergeltung gegeben würde, dich dafür entscheiden würdest, es nicht zu tun. Vergeben bedeutet, dem Menschen kein Übel zu wünschen, auch nicht im Geheimen. Es bedeutet, dass du weiterhin höflich gegenüber ihm sein kannst und dass du dich sogar dazu bringen kannst, für sein Wohlergehen und seine Führung zu beten. Allerdings bedeutet Vergeben nicht, dass du nicht aus der Prüfung lernen kannst. Es bedeutet nicht, dass die Person kein Unrecht getan hat, noch rechtfertigt es das, was sie getan hat. Wenn du jemandem vertraut hast und er dein Vertrauen missbraucht hat, bedeutet Vergeben nicht, dass du ihm wieder vertrauen musst, wenn er dir keinen Grund dafür gegeben hat. Du kannst gut mit ihm umgehen, ohne Groll in deinem Herzen, aber wenn du etwas über seinen Charakter gelernt hast, solltest du das im Hinterkopf behalten, wenn du mit ihm umgehst. Wie können wir also davon profitieren, anderen zu vergeben? Wie kann uns dies helfen, produktive Muslime zu sein? 1. Geistige Produktivität: Allahs Wohlgefallen erlangen Wenn wir mit den Unrechtshandlungen beschäftigt sind, die andere gegen uns begangen haben, verlieren wir den Fokus auf eine der schönsten Möglichkeiten, Allah näher zu kommen. Der Prophet (sal Allahu alayhi wa sallam) sagte: „Es gab einen Händler, der den Leuten Kredit gewährte. Wenn er einen seiner Kunden in engem Umstand fand, sagte er zu seinen Gehilfen: „Vergebt ihnen ihre Schuld, vielleicht wird Allah uns vergeben." Allah vergab ihm." [Bukhari/Muslim] Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen der Art, wie wir mit anderen umgehen, und der Art, wie Allah (Subhanahu wa Ta'ala) mit uns umgeht. Fromme Taten aller Art bringen uns Allah näher, aber insbesondere Güte gegenüber anderen. Wir sollten Güte gegenüber allen Geschöpfen sowie gegenüber Menschen zeigen, ob diese Güte in der Form unseres persönlichen Verhaltens, unseres Teilens unseres Reichtums, unserer Hilfeleistung mit unseren Fähigkeiten und unserem Einfluss oder unseres Betens zu Allah für sie zum Ausdruck kommt. Wir müssen insbesondere die Entrechteten, die Witwen und Waisen und die Armen in Betracht ziehen. Wir alle kennen die berühmte Aussage des Propheten (sal Allahu alayhi wa sallam): „Seid barmherzig gegenüber denen auf der Erde, und der Eine im Himmel wird barmherzig mit euch sein" [Tirmidhi]. Natürlich ist Allah (Subhanahu wa Ta'ala) ungleich größer und barmherziger als wir. Daher wird Allah alles, was wir für andere tun, für uns vervielfachen. Wenn wir aufrichtig wollen, dass Allah (Subhanahu wa Ta'ala) uns für unsere vielen Fehltritte und Sünden vergibt, sollten wir bereit sein, das für andere zu tun. Verzeihung, Toleranz und Großzügigkeit sollten das Muster darstellen, wie wir miteinander umgehen. Wir sollten bereit sein, die Fehler anderer zu übersehen. Wir sollten sogar manchmal bereit sein, auf einige unserer Rechte zu verzichten. Wir sollten nicht immer alles verlangen, was uns zusteht. Alle Beziehungen sind eine Frage von Geben und Nehmen. Dies gilt für alle, mit denen wir zu tun haben. So sollten die Dinge zwischen Mann und Frau, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Lehrern und Schülern sowie zwischen Regierenden und Regierten sein. In jeder dieser Beziehungen gibt es klar definierte Rechte und Pflichten, und wir sollten unser Bestes tun, sie zu erfüllen. Jedoch kommen die Menschen in jeder Beziehung zeitweise zu kurz. Vergebung, Nachsicht und Verzeihung bringen Harmonie und Liebe in unsere Beziehungen. Stell dir eine Ehe vor, die ausschließlich auf der Abrechnung von Rechten und Pflichten beruht. Gäbe es in einer solchen Ehe irgendwelche Liebe oder Barmherzigkeit, irgendwelchen Raum für Zärtlichkeit und Zuneigung? Toleranz und Großzügigkeit stabilisieren diese Beziehungen und stärken die Wertschätzung und den menschlichen Wert, den die Menschen füreinander haben. Durch die Gnade Allahs machen diese Eigenschaften unsere Beziehungen erfolgreicher und gewiss angenehmer für Allah. Der Prophet (sal Allahu alayhi wa sallam), während er in der Moschee mit den Gefährten (radi Allahu anhum) saß, wies auf eine Person hin, die die Moschee betrat, und sagte, dass sie zu denen gehöre, die in den Dschannah eingehen werden. Er tat dies drei Tage lang, und jedes Mal war es dieselbe Person, die die Moschee betrat. Abdullah bin 'Amr (radi Allahu anhu) wollte wissen, welche Eigenschaft dieser Mann besaß, die den Propheten (sal Allahu alayhi wa sallam) dazu veranlasste, dies über ihn zu sagen, also verbrachte er drei Nächte mit diesem Mann. Er bemerkte nicht, dass der Mann in einer dieser Nächte die freiwilligen Nachgegebete verrichtete, aber wenn er nachts aufwachte, erwähnte er lediglich Allah. Also musste er ihn, bevor er ging, fragen, was er tat, was so Besonderes war, dass der Prophet (sal Allahu alayhi wa sallam) ihn als einen Mann des Dschannah bezeichnete. Der Mann antwortete: „Meine Taten sind nichts weiter als das, was du gesehen hast." Als Abdullah (radi Allahu anhu) ging, rief er ihn zurück und sagte: „Meine Taten sind nichts weiter als das, was du gesehen hast, aber das Einzige, was ich tue, ist, dass ich keinen Groll gegen einen Muslim hege und niemandem um die Segnungen, die Allah ihnen gewährt hat, neidisch bin"; woraufhin 'Abdullah Ibn 'Amr (radi Allahu anhu) zu ihm sagte: „Diese schwierige Eigenschaft zu erlangen ist es, die dir diesen Rang verliehen hat." [Ahmad] Das bedeutet es, ein wahrer Gläubiger zu sein. Unser Fokus liegt nicht einfach darauf, wie viel wir beten, obwohl das seinen Platz hat. Vielmehr sind wir so darauf konzentriert, die Zufriedenheit Allahs zu erlangen, dass die Unrechtshandlungen der Menschen gegen uns unbedeutend sind. Deshalb beschrieb Allah die Gläubigen als „diejenigen, die die großen Sünden und Unmoral meiden und die, wenn sie zornig sind, vergeben" [Sure asch-Schu'ara, 42:37]. 2. Psychologische Produktivität: Kraft gewinnen Psychologen haben gesagt, dass die Unfähigkeit zu vergeben dazu führen kann, dass eine Person wiederholt Zorn und Bitterkeit in jede Beziehung und jede neue Erfahrung hineinbringt. Der Schmerz und die Unsicherheit, die durch unseren Verletzer verursacht wurden, werden auf andere projiziert, weil wir nicht in der Lage waren, von unserer früheren Erfahrung loszulassen. Von uns wird nicht verlangt, das zu billigen, was andere uns angetan haben, sondern wir sollten anerkennen, dass sie uns verletzt haben und es falsch war. Wir sollten darüber nachdenken, warum dies verletzend war, welche Motive die Person, die uns verletzt hat, möglicherweise hatte, und was wir daraus lernen sollten. Und dann sollten wir weitermachen, denn wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir können sie gewiss nutzen, um uns selbst zu stärken und bessere Menschen zu werden, inshaa'Allah. Wenn wir den Schritt tun, aus einer verletzungserfahrenden Erfahrung zu lernen, sollten wir in der Lage sein, uns davor zu schützen, dasselbe anderen anzutun. Oft verurteilen wir das, was wir selbst tun – wir sind verletzt, dass jemand hinter unserem Rücken spricht, aber wir übelreden ständig. Wir fühlen uns gekränkt, wenn wir von unseren Eltern nicht gewürdigt werden, aber wir haben nie einmal anderen für das, was sie für uns tun, Anerkennung und Dank ausgesprochen. Diese Selbstreflexion sollte uns helfen, ein größeres Verständnis für unseren eigenen Umgang mit Menschen zu gewinnen. Ein weiterer psychologischer Effekt des Verzeihens anderer ist, dass er uns Mitgefühl lehrt. Wenn wir den Zorn loslassen, können wir diejenigen besser verstehen, die in dieselbe Situation geraten, in der wir uns zuvor befanden. Manchmal hilft es uns, die Person, die uns verletzt hat, nicht zu dämonisieren; die bestimmte Sache, die sie getan hat, mag schlecht gewesen sein, aber wenn wir einen Schritt zurücktreten, lernen wir manchmal, dass sie ihre eigene Last haben, die dazu führte, dass sie auf eine bestimmte Weise handelten. Dies bedeutet nicht, das, was sie getan haben, zu billigen, sondern es ermöglicht uns zu erkennen, dass die Welt nicht immer so schwarz-weiß ist. 3. Körperliche Produktivität: Gesunder Geist, gesunder Körper Die Unfähigkeit zu vergeben wirkt sich spirituell und psychologisch auf uns aus und hat darüber hinaus eine schädliche Wirkung auf unsere Gesundheit. Eine Studie zeigte, dass Menschen, die sich auf einen persönlichen Groll konzentrierten, einen erhöhten Blutdruck und erhöhte Herzfrequenzen aufwiesen, sowie erhöhte Muskelverspannungen und das Gefühl, weniger Kontrolle zu haben. Die Teilnehmer dieser Studie wurden gebeten, sich vorzustellen, dass sie ihren Übeltätern verzeihen, und sie sagten, sie fühlten sich positiver und entspannter, und somit verschwanden die Veränderungen. Wenn wir wollen, dass Allah uns vergibt, sollten wir anderen verzeihen und bereit sein, ihre Verfehlungen zu übersehen. Dies ist Teil dessen, was es bedeutet, anderen Gutes zu tun. Allah beschreibt seine gläubigen Diener als „diejenigen, die ihren Zorn zügeln und den Menschen verzeihen." Dann sagt Er: „Wahrlich, Allah liebt diejenigen, die Gutes tun." [Sūrah Āl 'Imrān: 134] Wahrlich, Allah sagt: „Und mögen nicht diejenigen unter euch, die Reichtum und Überfluss besitzen, schwören, den nächsten Verwandten, den Armen und denen, die um Allahs willen emigriert haben, nichts zu geben. Sie sollten verzeihen und nachsichtig sein. Liebt ihr es nicht, dass Allah euch vergibt? Und Allah ist Vergebend, Barmherzig." [Sūrah al-Nūr: 22] Möge Allah uns die Kraft geben, anderen für ihre Fehler zu verzeihen und uns für unsere eigenen zu vergeben. Aameen. Von J Bistaki
Wortlaut im Original
Imagine the feeling of looking at the man who murdered your uncle, who cut out his organs and gave it to someone to eat- and forgiving him. Imagine being abused and taunted, and when given the chance to retaliate, instead you forgive. This was the Messenger of Allah Ta’ala (sal Allahu alayhi wa sallam), a man described as “an excellent exemplar for those who hope in Allah and the Last Day” [Quran, Chapter 33, Surat al-Ahzab, 33:21]. Many of us cannot forgive our parents or friends or spouses when they say hurtful things in anger. We hold grudges for years, unable to forget the things people have done to us. On the one hand, we feel justified in feeling this way. After all, we are the ones wronged. On the other, bottling things up inside is unhealthy at the very least, on both a spiritual and psychological level. It is natural to be upset at someone when they’ve hurt you. The Prophet (sal Allahu alayhi wa sallam) told us that a Muslim is not allowed to break off ties with another Muslim for more than 3 days, recognizing that we need time to cool off. Yet what is unhealthy, and often destructive, is the inability to forgive and move on. So what does forgiving actually mean? Forgiving means not carrying a grudge in your heart against that person. Forgiving means that if you were given the chance to retaliate, you would choose not to. Forgiving means not wishing evil, even if secretly, upon the person. It means you can continue to be civil towards them, and that you can even bring yourself to pray for their well-being and guidance. However, forgiveness does not mean that you cannot learn from the trial. It doesn’t mean that the person did not do wrong, nor does it justify what they did. If you trusted someone and they betrayed your trust, forgiveness does not mean that you have to trust them again if they haven’t given you reason to. You are able to treat them well, without resentment in your heart, but if you learned something about their character, you should keep that in mind when dealing with them. So how can we benefit from forgiving others? How can this help us to be productive Muslims? 1 . Spiritual productivity: Earning Allah’s pleasure When we are preoccupied with the wrongs others have committed against us, we lose focus of one of the most beautiful ways to get closer to Allah. The Prophet (sal Allahu alayhi wa sallam) said: “There was a merchant who used to extend credit to people. If he found one of his customers to be in straightened means, he would say to his assistants: “Forgive them their debt, perhaps Allah will forgive us.” Allah did forgive him.” [Bukhari/Muslim] There is a direct correlation between the ways we treat others and how Allah (Subhanahu wa Ta’ala) treats us. Righteous deeds of all kinds bring us closer to Allah, but especially kindness to others. We should show kindness to all creatures as well as to human beings, whether this kindness comes in the form of our personal behavior, our sharing of our wealth, giving assistance with our abilities and our influence, or praying to Allah on their behalf. We need to especially consider the disenfranchised, the widows and orphans, and the poor. We all know the Prophet’s (sal Allahu alayhi wa sallam) famous saying “Have mercy on those on the earth, and the One in heaven will have mercy on you” [Tirmidhi]. Of course, Allah (Subhanahu wa Ta’ala) is incomparably greater and more merciful than us. Therefore, whatever we do for others, Allah will multiply that for us. If we are sincere in wanting Allah (Subhanahu wa Ta’ala) to forgive us for our many slip-ups and sins, we should be prepared to do that for others. Pardon, tolerance, and magnanimity should exemplify the way we treat one another. We should be willing to overlook the faults of others. We should even be willing at times to waive some of our rights. We should not always demand everything that is due to us. All relationships are a matter of give and take. This applies to everyone we have dealings with. It is the way things should be between the husband and wife, between parents and children, between teachers and students, and between governors and the governed. In each of these relationships, there are clearly defined rights and duties, and we should do our best to fulfill them. However, in every relationship, people fall short at times. Forgiveness, forbearance, and pardon bring harmony and love into our relationships. Imagine a marriage based solely on accounting for rights and obligations. Would there be any love or mercy in such a marriage, any room for tenderness and affection? Tolerance and magnanimity, stabilize those relationships and bolster the esteem and human worth that people have for one another. By Allah’s grace, these qualities make our dealings more successful, and certainly make our dealings more pleasing to Allah. The Prophet (sal Allahu alayhi wa sallam), while sitting in the mosque with the Companions (radi Allahu anhum), pointed out a person who entered the mosque as being of those who would enter Jannah. He did this for 3 days, and every time, it was the same person who entered the mosque. Abdullah bin ‘Amr (radi Allahu anhu) wanted to know what quality this man possessed that made the Prophet (sal Allahu alayhi wa sallam) say that about him, so he spent three nights with that man. He did not notice that the man prayed the optional night prayers during any of these nights, but if he woke up during the night, he would simply mention Allah. So before he left, he had to ask him what he did that was so special that the Prophet (sal Allahu alayhi wa sallam) identified him as a man of Jannah. The man replied: “My deeds are nothing more than what you saw”. When Abdullah (radi Allahu anhu) left, he (sal Allahu alayhi wa sallam) called him back in and said: “ My deeds are nothing more than what you saw, but the only thing I do is that I do not hold any grudge against any Muslim or envy anyone for what bounties Allah has granted them”; thereupon ‘Abdullah Ibn ‘Amr (radi Allahu anhu) said to him: “This difficult quality to obtain is what granted you this rank”. [Ahmad] That is what it means to be true believer. Our focus is not simply in how much we pray, although that has its place. Rather we are so focused on gaining the pleasure of Allah that people’s wrongs against us are insignificant. This is why Allah described the believers as “those who avoid the major sins and immoralities, and when they are angry, they forgive” [Surat ash-Shu’ara, 42:37]. 2. Psychological Productivity: Gaining Strength Psychologists have said that the inability to forgive may cause a person to repeatedly bring anger and bitterness into every relationship and new experience. The hurt and insecurity caused by our offender is projected onto others, because we were not able to move on from our previous experience. We are not being asked to condone what others have done to us, but rather we should acknowledge that they have hurt us and it was wrong. We should reflect on why this was hurtful, what may have been the motives of the person who hurt us, and what we should learn. And then we should move on, because we cannot change the past, but we can certainly use it to empower ourselves and become better people, inshaa’Allah. When we take the step to learn from a hurtful experience, we should be able to prevent ourselves from doing the same to others. Many times we condemn what we do ourselves- we are hurt that someone has spoken behind our backs, but we backbite all the time. We feel slighted when we are not appreciated by our parents, but never once did we recognize and thank others for the things they do for us. This introspection should help us to gain greater clarity into our own dealings with people. Another psychological effect of forgiving others is that it teaches us sympathy. When we let go of anger, we can better understand those who are put in the same situation that we were in previously. Sometimes it helps us to not demonize the person who hurt us; the specific thing that they did may have been bad, but when we step back, we sometimes learn that they have their own baggage that caused them to act in a certain way. This is not to condone what they did, but it is to enable us to see that the world is not always so black and white. 3. Physical Productivity: Healthy mind, healthy body The inability to forgive affects us spiritually and psychologically, and furthermore, has a detrimental effect on our health. One study showed that people who focused on a personal grudge had increased blood pressure and heart rates, as well as increased muscle tension and feelings of being less in control. Participants in this study were asked to imagine forgiving their wrongdoers, and they said they felt more positive and relaxed and thus, the changes disappeared. If we want Allah to forgive us, we should be forgiving of others and willing to overlook their wrongs. This is part of what it means to be good to others. Allah describes his believing servants as “those who restrain their anger and are pardoning towards people.” He then says: “Indeed, Allah loves those who do good.” [Sūrah Āl ‘Imrān: 134] Indeed, Allah says : “And let not those of you who possess wealth and abundance swear against giving to the near of kin and the poor and those who have had to emigrate for Allah’s sake. They should forgive and forebear. Do you not love that Allah should forgive you? And Allah is Forgiving, Merciful. ” [Sūrah al-Nūr: 22] May Allah give us the strength to forgive others for their faults, and to forgive us for our own. Aameen. By J Bistaki